DE1223145B - Zufuehrungseinrichtung fuer Gewebelagen unterschiedlicher Breite vor einer Reifenaufbautrommel - Google Patents
Zufuehrungseinrichtung fuer Gewebelagen unterschiedlicher Breite vor einer ReifenaufbautrommelInfo
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Description
DEUTSCHES
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Int. α.:
B29h
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1223 145
F39120X/39a6
27. Februar 1963
18. August 1966
F39120X/39a6
27. Februar 1963
18. August 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführungseinrichtung für Gewebelagen unterschiedlicher Breite
vor einer Aufbautrommel mit einer an die Aufbautrommel ansetzbaren Tischplatte, auf der ein Paar
Führungsschienen, denen eine Verriegelungseinrichrung mit Anschlägen zum Herstellen einer Mehrzahl
von den unterschiedlichen Breiten der Gewebelagen entsprechenden Stellungen zugeordnet ist und die
gleichzeitig mittels eines Kettenantriebes aufeinander zu oder voneinander weg verstellbar angeordnet
sind.
Zuführungseinrichtungen dieser oder ähnlicher Art sind bekannt. Eine bekannte Einrichtung dieser Art
'kann nur dazu verwendet werden, vier Gewebeschichten ganz bestimmter, vorher festgelegter Abmessung
übereinanderzuschichten. Eine Verstellung der Führungsschienen rindet mittels eines Nockenhebels
statt, so daß die Verschiebungsstrecke der Führungen von den Nockenflächen des Hebels abhängt.
Die bekannte Zuführungseinrichtung ist deshalb auf Anwendungen beschränkt, bei denen zwischen den
aufeinanderfolgenden Lagen der Karkasse des Reifenrohlings
ein bestimmtes, konstantes Breitenverhältnis herrscht.
Bei anderen üblichen Zuführungseinrichtungen werden die Leitschienen gleichzeitig quer über die
Tischplatte mittels einer von Hand zu bedienenden Ketten- und Kettenradanordnung verstellt. Bei den
bekannten Einrichtungen werden verschiedene Mittel verwendet, um die Leit- oder Führungsschienen auf
dem Tisch in den vorbestimmten Stellungen zu sichern. Zum Beispiel werden bei einer bekannten Einrichtung
am Rahmen des Tisches angeordnete Finger und mit diesen zusammenwirkende federnde Anschläge verwendet,
so daß die Anzahl der möglichen Halte-Stellungen von vornherein stark beschränkt ist.
Außerdem ist die Handhabung dieser Mittel verhältnismäßig umständlich.
In einer weiteren, bekannten Einrichtung, die ähnlichen Zwecken dient, wird eine Verriegelungsvorrichrung
verwendet, die dazu dient, einen Führungsschlitten in einer bestimmten Verschiebungsstellung
gegenüber der Mittellinie der Förderrichtung festzuhalten. Die bekannte Einrichtung sieht insgesamt
vier Stellungen vor, in denen eine gleich breite Gewebelage seitlich verschoben gegenüber den vorhergehenden
bzw. den nachfolgenden Lagen auf der Aufbautrommel angeordnet werden kann. Diese Arbeitsweise
weicht von dem üblichen Verfahren bei der Anordnung von Gewebelagen ab. Auch ist es bei der
bekannten Einrichtung nicht möglich, für einen Reifenaufbau verschieden breite Gewebelagen zu ver-Zuführungseinrichtung
für Gewebelagen
unterschiedlicher Breite vor einer
Reifenaufbautrommel
unterschiedlicher Breite vor einer
Reifenaufbautrommel
Anmelder:
The Firestone Tire & Rubber Company,
Akron, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 26, Jordanstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 26. April 1962 (190 397)
wenden, die jeweils symmetrisch zu einer Mittellinie angeordnet werden.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der eingangs erwähnten Einrichtung in der Weise, daß die
Umstellung der Zuführungseinrichtung auf andere Breiten der Gewebelagen vereinfacht wird und mit
großer Genauigkeit ausgeführt werden kann. Diese Aufgabe wird für die eingangs erwähnte Einrichtung
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anschläge auf einer Spindel verstellbar angeordnet sind.
Die Führungsschienen können somit schnell und genau auf die erforderlichen Abstände gebracht
werden, so daß die verschiedenen und vielfach auch verschieden breiten bandartigen Aufbauteile eines
Reifenrohlings richtig an die Aufbautrommel abgegeben werden. Damit ergibt sich ein wesentlicher
Fortschritt gegenüber bekannten Einrichtungen, bei denen die Einstellmöglichkeiten oft auf feste Verhältnisse,
auf jeden Fall stets nur auf einige wenige Abstände beschränkt sind.
Weitere Merkmale und Vorzüge der Zuführungseinrichtung gehen aus der nachstehenden Beschreibung
und der Zeichnung hervor, in der eine bevorzugte Ausführungsform beispielsweise erläutert und dargestellt
ist. Es zeigt
F i g. 1 die Zuführungseinrichtung im Grundriß,
F i g. 2 in schematischer Seitenansicht die Zuordnung der Zuführungseinrichtung zu einer Reifenaufbautrommel,
F i g. 3 eine Ansicht der Einrichtung von unten her,
F i g. 4 in größerem Maßstab einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1; die Freigabevorrichtung,
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mit deren Hilfe die paarweise vorgesehenen Führungsglieder aus einer Stellung in die nächste überführt
werden, ist in ihrer unwirksamen Ruhestellung dargestellt,
Fig.5 einen Grundriß gemäß der Linie 5-5 in
Fig. 4,
Fig. 6 in ähnlicher Darstellung wie Fig. 4 die Freigabevorrichtung in ihrer wirksamen Betriebsstellung,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 6.
F i g. 2 zeigt die Zuführungseinrichtung 10 in ihrer Betriebsstellung gegenüber einer umlaufenden Reifenaufbautrommel
11, und zwar gehalten von einem Träger 12. Der Träger 12 ist um eine Achse 13 schwenkbar, so daß die Zuführungseinrichtung nach
oben geschwenkt werden kann, um die Aufbautrommel frei zugänglich zu machen.
Wie aus den Fig. 1 und 3 zu erkennen ist, wird
der rechteckige Tisch der Zuführungseinrichtung durch je einen vorderen, hinteren, linken und rechten
Rahmenträger 15, 16, 17 und 18 begrenzt. Die Oberfläche des Tisches wird von einer rechteckigen Platte
20 gebildet, die in noch zu beschreibender Weise mit Schlitzen versehen ist. An seiner Unterseite hat der
Tisch zwei Querträger 21, 22, die zwischen den Rahmenträgern 15 und 16 angeordnet sind.
An der vorderen Kante der Zuführungseinrichtung 10 sind mehrere frei drehbare Rollen 23 auf einer
Achse 24 gelagert, die in mehreren, in horizontaler Richtung vom vorderen Rahmenträger 15 aus vorragenden
Flanschträgern 25 ruht. Die Rollen 23 dienen dazu, die Aufbauteile des Reifenrohlings auf
ihrem Weg auf und über die Platte 20 hinwegzuführen und zu unterstützen.
Quer über die Platte 20 hinweg erstrecken sich zwei Satz 26, 27 paarweise einander zugeordneter länglicher
Führungsschlitze 26R, 26L; 27 R, 27L, ein
vorderer linker Schlitz 26L, ein vorderer rechter Schlitz 26 R, ein hinterer linker Schlitz 27 L und ein
hinterer rechter Schlitz 27R. Zwischen dem vorderen
Unken Schlitz 26L und dem vorderen Rahmenträger 15 befindet sich ein einzelner länglicher Steuerschlitz
28 für die Freigabevorrichtung.
Unter der Platte 20 liegen in Ausrichtung zu den Führungsschlitzen26.R, 26L und 21R, 27L vorn
und hinten quer gerichtete glatte Führungsstangen 29 bzw. 30. Die Enden der Führungsstangen 29, 30 sind
mittels Klenrmschellen 31 an den Querträgern 21, 22 befestigt. In der Mitte ist jede Stange überdies mittels
einer Schelle 32 unmittelbar an der Unterseite der Platte 20 befestigt.
Unter der Platte 20 liegt weiterhin eine Gewinde aufweisende Spindel 33 für verstellbare Anschläge.
Die Spindel 33 liegt in Querrichtung des Tisches vor dem Steuerschlitz 28 und parallel zu ihm. Das innere
Ende der Spindel 33 ruht in einem Lager 34, das an der Unterseite der Platte 20 befestigt ist. Das äußere
Spindelende ragt durch den linken Rahmenträger 17 hindurch und trägt einen Stellknopf 35. Zwischen der
inneren Stirnfläche des Knopfes 35 und dem Rahmenträger 17 befindet sich eine feste Wählscheibe 36, die
eine Markierung zur Anzeige der Einstellung des Knopfes 35 trägt, wie noch näher beschrieben wird.
Im Inneren des Knopfes 35 liegt eine unter Federwirkung stehende Kugel 37, die mit mehreren an der
Außenfläche der Wählscheibe 36 vorgesehenen, in bestimmten Abständen voneinander liegenden Vertiefungen
in Eingriff, treten kann.
Oberhalb der Platte 20 sind ein Paar Führungsschienen
40 vorgesehen, die sich von vom nach hinten über den Tisch erstrecken. Die rechte Schiene 4Oi?
wird von zwei als Kettenhalter ausgebildeten Lagern 41 getragen, die je auf einer der Führungsstangen 29
bzw. 30 angeordnet sind. Die linke Schiene 4OL wird in ähnlicher Weise von zwei auf den Stangen 29 bzw.
30 angeordneten Lagern 41 getragen.
Wie F i g. 4 zeigt, hat jedes Lager 41 eine Nabe 42 mit einer Bohrung zur Aufnahme der Führungsstange
29 bzw. 30. Oberhalb jeder dieser horizontal gerichteten Bohrungen befindet sich eine vertikale Bohrung
43, die einen Zapfen 44 aufnimmt, der sich nach oben durch den zugeordneten Führungsschlitz 26R,
26 L bzw. 27 R, 27 L erstreckt und die zugehörige Schiene 40 trägt. Außerdem hat jedes Lager 41 einen
seitlichen Ansatz 45, der ein Jochstück bildet. In dem Jochstück ist mittels eines Bolzens 47 ein Glied 46
einer Antriebskette befestigt. Wie am besten aus F i g. 3 zu erkennen ist, sind die Ansätze 45 der Lager
41, welche die rechte Schiene 4Oi? tragen, dem hinteren Rahmenträger 16 zugewandt. Die Ansätze 45
der linken Lager hingegen sind entgegengesetzt, d. h. auf den" vorderen Rahmenträger 15 zugerichtet. Bei
dieser Anordnung ist es möglich, die Glieder 46 der Antriebsketten entgegengesetzt an beiden Paaren der
Lager 41 zu befestigen, ohne daß sie sich gegenseitig behindern, wie nachstehend noch erörtert
wird.
Wie aus den Fig. 4 bis 7 hervorgeht, ist das an der vorderen linken Seite des Tisches befindliche, das
vordere Ende der Schiene 4OL tragende Lager 41 besonders dazu eingerichtet, die Einstellvorrichtung 50
für die Schienen in und außer Wirkung zu setzen. Von dem Lager 41 aus erstreckt sich seitlich und nach
vorn ein Ansatz 51, an dem ein Riegelhalter 52 mittels eines. Bolzens 53 schwenkbar gelagert ist.
Das vordere Ende des Riegelhalters 52 ist gabelförmig ausgebildet, so daß zwei Arme 54 entstehen,
die einen Riegel 55 aufnehmen bzw. halten. Wie F i g. 7 zeigt, sind die Arme 54 etwa L-förmig ausgebildet.
Nahe den vorderen Enden der Arme 54 ist ein Schwenkzapfen 56 für den Riegel 55 vorgesehen.
In ähnlicher Weise ist an der vorderen Außenecke des Riegelhalters 52 ein Schwenkzapfen 57 vorgesehen,
der einen Anschlag für die Begrenzung der Schwenkbewegung des Riegels bildet. Normalerweise
wird der Riegel mittels einer Vorspannfeder 58, die durch den Bolzen 53 am Riegelhalter 52 befestigt ist,
gegen einen Zapfen 57 gedrückt.
Wie aus F i g. 5 zu erkennen ist, wirkt eine Kerbe 59 des Riegels 55 wahlweise mit dem Rand eines
runden bzw. kreisförmigen Anschlages 60 zusammen, der auf der Spindel 33 mittels eines Haltestiftes 61
befestigt ist. Der Riegelhalter 52 kann nach unten gedrückt und dabei um den Bolzen 53 geschwenkt
werden, und zwar mittels einer Entriegelungsstange
62. Auf diese Weise wird der Riegel mit dem Anschlag 60 außer Eingriff gebracht. Die Rückführung
des Riegelhalters 52 in die normale Ausgangsstellung, in der der Riegel 55 mit einem Anschlag 60 zusammenwirken
kann, erfolgt mittels einer Blattfeder
63, die an der Unterseite des Lagers 41 mittels des Bolzens 47 befestigt ist. Das freie Ende der Feder 63
drückt gegen die Unterseite des Riegelhalters 52 und ist bestrebt, ihn nach oben zu schwenken.
Wie vornehmlich aus den F i g. 4 und 6 hervorgeht, ist das untere Ende 64 der Entriegelungsstange 62
hakenförmig umgebogen, so daß auf jeden Fall ein Zusammenwirken mit der Oberseite des Riegelhalters
52 gewährleistet ist. In ihrer Mitte trägt die Entriegelungsstange 62 einen Bundansatz 65, der bei Berührung
mit der Unterseite der Platte 20 die unter dem Einfluß der Feder 63 erfolgende Aufwärtsbewegung
der Stange 62 begrenzt. Das obere Ende der Stange 62 ragt durch den Schlitz 28 und die
Schiene 4OL hindurch und trägt einen flachen Knopf 66, mit dessen Hilfe sich die Entriegelungsstange 62
nach unten drücken läßt.
Wie die F i g. 1 und 3 erkennen lassen, sitzen auf der Spindel 33 mehrere Anschläge 60. Aus den
F i g. 4 und 5 ist zu sehen, daß die Ränder 70 eines jeden Anschlages 60 kegelig ausgebildet sind und eine
kurze Steuernut 71 aufweisen. Der kegelige Rand 70 ist vorgesehen, damit der Riegel 55 seine Stellung
gegenüber einem Anschlag 60 in der einen Bewegungsrichtung (in Fig. 5 von unten nach oben)
ungehindert verändern kann, wogegen eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung die Kerbe 59 mit dem
Rand 70 eines Anschlages in Eingriff bringt. Die Steuernut 71 dient je nach ihrer radialen Ausrichtung
dazu, eine ungehinderte Verstellung des Riegels 55 in beiden Richtungen zu ermöglichen.
Längs der Spindel 33 (wie F i g. 3 zeigt) sind mehrere Anschläge 60 in genauer Einstellung verteilt angeordnet.
Jeder Anschlag 60 kann gegenüber der Spindel 33 in radialer Richtung so eingestellt werden,
daß seine Steuernut 71 die Kerbe 59 des Riegels 55 unbehindert vorbeitreten läßt. Die Anschläge 60
dienen somit zur Festlegung mehrerer vorbestimmter Stellungen der bewegbaren Schienen 40.
Die Schienen 40 stehen in Wirkungsverbindung miteinander, so daß sie gleichzeitig aufeinander zu
oder voneinander weg verstellt werden können. Es wurde bereits auf die Glieder 46 hingewiesen, die an
den Lagern 41 befestigt sind. Wie F i g. 3 zeigt, sind zwei Kettenräder 73 an der Innenseite eines Trägers
74 vorgesehen, der an dem linken Rahmenträger 17 verstellbar angeordnet ist. Die vier vorerwähnten
Glieder 46 sind Bestandteile von zwei endlosen Ketten 75. Jede Kette 75 ist über ein Kettenrad 73
geführt, liegt unterhalb der Platte 20 und läuft über auf der rechten Seite vorgesehene Kettenräder 76. Die
Kettenräder 76 sind an der Innenseite eines Trägers 77 gelagert, der an dem Rahmenträger 18 einstellbar
befestigt ist. Die beiden Ketten 75 sind durch kurze Kettenstücke 78 miteinander verbunden, die zweckmäßig
über ein mittleres Doppelrad 79 lauf en, das auf dem Träger 77 sitzt und verstellbar ist, damit die
Ketten gespannt werden können.
Beim Aufbauen eines Luftreifenrohlings nehmen die Schienen 40 beispielsweise ihre inneren Stellungen
ein, d. h., sie sind so weit aufeinander zu bewegt, daß sie sich an den inneren Enden der Schlitze 26 R, 26L
und 27R, 27L befinden. Ein Vorteil des vorbeschriebenen Kettenantriebes liegt darin, daß die
Schienen sehr einfach und leicht verstellt werden können, indem mit einer Hand die Entriegelungsstange
62 nach unten gedrückt und mit der anderen Hand die rechte Schiene 4Oi? bewegt wird.
Aus ihren imieren Endstellungen werden die Schienen selbsttätig auseinanderbewegt. Zu diesem
Zweck ist, wie dargestellt, eine lange Zugfeder 80 vorgesehen, die dazu dient, die Schienen 40 aus
ihren Innenstellungen heraus, d. h. auseinanderzubewegen. Das äußere Ende der Feder 80 ist bei 81 an
dem Rahmen befestigt. Das andere Ende greift an einer Stelle 82 in ein Glied der Kette 75 ein.
Im Gebrauch werden die Schienen 40 in ihre inneren Endstellungen bewegt, bis der Riegel 55 mit
dem Rand 70 eines Anschlages 60 (I) zusammenwirkt (Fig. 3), der in der Regel den innersten Anschlag
bildet. Bei dieser Bewegung wird die Feder 80 gespannt. Die Einstellung des nächsten Anschlages
60 (II) bestimmt die nächste Stellung der Schienen 40. Um die Auswärtsbewegung der Schienen
einzuleiten, wird der Stellknopf 35 so eingestellt, daß die Steuernut 71 des Anschlages 60 (I) den Riegel 55
freigibt. Ist dies geschehen, so bewegt sich der Riegel 55 (zusammen mit den Schienen 40) nach außen bis
zum Anschlag 60 (II). Ist dieser Anschlag so eingestellt, daß sein Rand 70 mit dem Riegel 55 zusammenwirkt,
so findet die Auswärtsbewegung ihr Ende. Ist dagegen die Steuernut 71 des Anschlages
60 (II) mit der Nut 71 des Anschlages 60 (I) gleichgerichtet, so setzt sich die Auswärtsbewegung bis zum
nächsten Anschlag 60 (III) fort.
Natürlich können auf der Spindel 33 beliebig viele Anschläge 60 vorgesehen sein. Jeder Anschlag 60 ist
leicht einstellbar, so daß die Schienen in beliebige vorbestimmte Stellungen übergeführt werden können.
Auf diese Weise ist eine vielseitige Verwendbarkeit der Zuführungseinrichtung 10 beim Aufbau eines
Luftreifenrohlings gewährleistet.
Wie F i g. 1 zeigt, trägt jede Schiene 40 eine seitwärts gerichtete Rolle 85, deren Achse in einem
Winkel zur Außenfläche der zugehörigen Schiene 40 gerichtet ist. Die Rollen 85 tragen zusätzlich dazu
bei, daß die Reifenbestandteile bei ihrer Bewegung über die Platte 20 in Richtung auf die Aufbautrommel
11 genau den zugeordneten Schienen folgen.
Claims (7)
1. Zuführungseinrichtung für Gewebelagen unterschiedlicher Breite vor einer Aufbautrommel
mit einer an die Aufbautrommel ansetzbaren Tischplatte, auf der ein Paar Führungsschienen,
denen eine Verriegelungseinrichtung mit Anschlägen zum Herstellen einer Mehrzahl
von den unterschiedlichen Breiten der Gewebelagen entsprechenden Stellungen zugeordnet ist
und die gleichzeitig mittels eines Kettenantriebes aufeinander zu oder voneinander weg verstellbar
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (60) auf einer Spindel
(33) verstellbar angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Anschlägen (60)
zugeordneten, mit einer der Führungsschienen (40) in Verbindung stehenden Riegel (55) eine
Vorspannfeder (58) angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Ketten (75) des
Kettentriebes der Führungsschienen (40) zur Vorspannung der Führungsschienen (40) mit dem
einen Ende einer Zugfeder (80) verbunden ist, deren anderes Ende an der Platte (20) des Tisches
der Einrichtung befestigt ist.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (60)
einen zum Eingriff mit dem Riegel (55) bringbaren radialen Rand (70) und zur Freigabe eine
radiale Steuernut (71) aufweisen.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Rand (70) jedes
Anschlags (60) aus einer von dem Riegel (55) in einer Richtung überfahrbaren Kegelfläche besteht.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinde aufweisende
Spindel (33) unterhalb der einen Hälfte der vordere und hintere Führungsschlitze (262?,
26L, 27 R, 27L) aufweisenden Platte (20) des
Tisches der Einrichtung angeordnet ist.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 6 dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (55) au'
einem mit einer Führungsschiene (40) verbundenen Lager (41) angeordnet ist, das auf einer Führungsstange
(29) unterhalb des linken vorderer Führungsschlitzes (26L) verschiebbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1711074,1717 845,
017 312.
USA.-Patentschriften Nr. 1711074,1717 845,
017 312.
. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 610/178 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
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