DE1222566B - Elektrischer Umschalter mit wenigstens einer beweglichen, mit Kontaktteilen versehenen Lamelle - Google Patents
Elektrischer Umschalter mit wenigstens einer beweglichen, mit Kontaktteilen versehenen LamelleInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOIh
Deutsche KL: 21 c - 39/04
Nummer: 1222566
Aktenzeichen: E 24053 VIII d/21 c
Anmeldetag: 20. Dezember 1962
Auslegetag: 11. August 1966
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Umschalter mit wenigstens einer beweglichen, mit Kontaktteilen
versehenen Lamelle.
Einpolige Umschalter weisen eine derartige bewegliche Lamelle auf, die entweder unmittelbar an einer
mittleren Stelle einer Klemme befestigt oder um einen Festpunkt verschwenkbar angebracht ist. Im ersten
Falle bewegt sich die Lamelle durch Biegung. Weil in der Mehrzahl der Fälle der zur Verfügung stehende
Platz nicht ausreicht, um der Lamelle eine genügende Länge zu geben, ergeben sich vorzeitige Brüche der
Lamelle. Im zweiten Falle ist die Lamelle mit der Klemme durch ein biegsames, angenietetes oder angeschweißtes
Verbindungsstück elektrisch verbunden. Das erfordert zusätzliche Arbeitsvorgänge bei der
Herstellung und führt ebenfalls, vor allem bei Umschaltern mit kleinen Abmessungen, die aber dennoch
verhältnismäßig große Abstände zwischen den Kontaktteilen besitzen müssen, häufig schon nach einer
nur geringen Zahl von Schaltvorgängen zu Brüchen.
Die Ursache der bei den genannten Konstruktionen auftretenden Brüche liegt allgemein in der Unmöglichkeit,
bei ihnen ein geeignetes Metall innerhalb zweckentsprechend bemessener elastischer Grenzwerte
arbeiten zu lassen.
Diese Feststellungen beziehen sich auf einpolige Umschalter mit einfacher Unterbrechung.
Während die Konstruktion eines einpoligen Umschalters noch verhältnismäßig einfach ist, ist die
eines Doppelumschalters wesentlich schwieriger, da er ein Gleitführungssystem, das den beweglichen
Kontaktteil trägt, oder einen durch einen Nocken betätigten Hebel zur Umsetzung der Drehbewegung
des Nockens in eine auf die bewegliche Gesamtanordnung rechtwinklig wirkende Bewegung erfordert.
Ferner ist es, um mittels einer starren, eine doppelte Unterbrechung bewirkenden beweglichen Lamelle
einen hinreichenden Kontaktdruck in beiden Richtungen zu erreichen, unbedingt notwendig, entweder
zwei auf einem Träger gelagerte oder zwei feste Lamellen mit einer zwischen ihnen angeordneten
Feder zu verwenden, wodurch sich ein häufig sehr großer Platzbedarf dieser Vorrichtungen
ergibt.
Diese Mängel werden bei einem elektrischen Umschalter mit wenigstens einer beweglichen, mit Kontaktteilen
versehenen Lamelle, die durch ein elastisches System ständig an einen Nocken angedrückt
wird, der ihr Kippen zur Kontaktgabe auf der einen oder anderen Seite der Lamelle bewirkt, dadurch
vermieden, daß gemäß der Erfindung die Lamelle in einen Tragkörper nach einer Linie, welche die Kipp-Elektrischer
Umschalter mit wenigstens einer
beweglichen, mit Kontaktteilen versehenen
Lamelle
beweglichen, mit Kontaktteilen versehenen
Lamelle
Anmelder:
Europe Manufacturing Trust Reg., Vaduz
(Liechtenstein)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. H. Bahr und Dipl.-Phys. E. Betzier,
Patentanwälte, Herne, Freiligrathstr. 19
Als Erfinder benannt:
Pierre Murrle, Beausoleil, Alpes Maritimes
(Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 21. Dezember 1961 (882 704),
vom 28. Mai 1962 (898 954),
vom 21. September 1962 (910108),
vom 27. September 1962 (910 597)
vom 28. Mai 1962 (898 954),
vom 21. September 1962 (910108),
vom 27. September 1962 (910 597)
achse der Lamelle bildet, eingeschlossenerweise eingesetzt ist.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist die bewegliche Lamelle in einem einen
Schlitz, welcher die Einsetzlinie darstellt, bildenden ausgenommenen Teil ihres Trägers gelagert, der sich
nach den beiden Seiten des Schlitzes in das Kippen der Lamelle ermöglichende Weise erweitert.
Die Erfindung ermöglicht die Konstruktion eines Umschalters mit doppelter Unterbrechung, der keinen
Zwischenhebel aufweist und bei welchem die Abstände zwischen den Kontaktteilen erheblich sein
können, weil das seitliche Kippen der Lamelle auf rein mechanischem Wege und unter solchen Bedingungen
erfolgt, daß die Amplitude dieser Kippbewegung groß sein kann, ohne daß irgendeine Bruchgefahr
vorhanden ist, weil die Lamelle keiner Biegungsbeanspruchung unterworfen wird. Ferner wird
die Biegsamkeit der Gesamtanordnung benutzt, um den Kontaktdruck bei einem verbleibenden Weg und
die Verteilung des Druckes auf jeden Kontaktteil in ordnungsgemäßer Weise sicherzustellen. Da in der
Kontaktstellung die bewegliche Gesamtanordnung entweder unter dem Druck der Feder oder dem des
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Nockens steht, sind diese Abstützungen wegen der Kriechweg einen gewissen Wert haben. Das zwingt
Anordnung der Lamelle, welche um ihre Kipplinie dazu, jede Kontaktstufe von der benachbarten durch
herumschwenken kann, ohne außerhalb dieser Linie eine isolierende Scheidewand mit einer gewissen
festgehalten zu werden, in gewissem Grade vonein- Mindestdicke zu trennen. Dadurch wird der Platzander unabhängig. 5 bedarf größer.
Die vorstehend erläuterten Vorteile und Ergeb- Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung
nisse können leicht ohne Überschreitung der elasti- sind die Stufen voneinander durch isolierende Seheischen
Grenzwerte des Metalls, aus welchem die La- dewände getrennt, welche Ausnehmungen aufweisen,
melle besteht und die außerdem in einem Winkel in denen das Ganze oder ein Teil des Feststellsystems
von 45° gegenüber ihrer Längsrichtung ausgeschnit- io der Nocken untergebracht ist.
ten werden kann, erhalten werden. Sie lassen sich Die durch diese Maßnahme erzielbaren Vorteile nicht mit einer vollkommen starren Lamelle, wie sie bestehen zunächst darin, daß der elektrische und der bei den vorbekannten Vorrichtungen verwendet wird, mechanische Teil voneinander trennbar sind und der erreichen. Platzbedarf verringert ist. Ferner kann der Energie-
ten werden kann, erhalten werden. Sie lassen sich Die durch diese Maßnahme erzielbaren Vorteile nicht mit einer vollkommen starren Lamelle, wie sie bestehen zunächst darin, daß der elektrische und der bei den vorbekannten Vorrichtungen verwendet wird, mechanische Teil voneinander trennbar sind und der erreichen. Platzbedarf verringert ist. Ferner kann der Energie-
Bei diesen bekannten Vorrichtungen übt der Be- 15 aufwand für den Feststellvorgang auf die Anzahl von
tätigungsnocken einen Druck in tangentialer Rieh- Stufen ohne Erhöhung der Herstellungskosten abge-
tung unmittelbar auf den mit der die Kontaktteile stimmt werden,
tragenden Lamelle fest verbundenen Stößel aus. Das Feststellsystem für die Nocken besteht erfin-
Diese Anordnung ist zwar besonders einfach und dungsgemäß aus einem auf der Achse der Vorrich-
ermöglicht es, die Mehrzahl der Probleme zu lösen, 20 rung montierten polygon- oder sternförmigen Kör-
die üblicherweise bei der Konstruktion von Mehr- per und in in der Scheidewand gebildeten Ausneh-
stufenumschaltern oder den üblichen Folgeschaltern mungen gelagerten Federn.
bzw. Kontrollern auftreten. Sie ermöglicht es jedoch Gemäß der Erfindung besteht das Feststellsystem
nicht, die Präzision der Schaltvorgänge zu erzielen, aus Federn, welche in einem mit der Betätigungs-
die für das elektrische Umschalten dann erforderlich 25 welle der Vorrichtung fest verbundenen Körper ge-
ist, wenn der Schaltvorgang mit besonderer Genauig- lagert sind, und die Ausnehmung der Scheidewand
keit durchgeführt werden muß. ist so geformt, daß sie den Polygon- oder Sternkör-
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung per bildet. Das in der isolierenden Scheidewand anwird
die die Kontaktteile tragende Lamelle durch geordnete Feststellsystem besteht aus einem Nocken,
den Nocken über einen Körper betätigt, der seiner- 30 auf welchem einer oder mehrere Stößel wirken, die
"seits in Richtung rechtwinklig zur Lamelle verschieb- unter der Wirkung von Federn stehen und radial zu
lieh ist. Dadurch wirkt bei Drehung des Nockens die- dem Nocken geführt sind.
ser Körper nicht mehr mit der ihm durch den Nok- Die Federn können zweckmäßigerweise elastische
ken mitgeteilten tangentialen Bewegung, sondern Lamellen sein, deren Enden in Schlitze der Scheideunter Bewegung rechtwinklig zu der Lamelle auf 35 wand eingesetzt sind. Die Stößel sind ein einfacher
diese. Weise durch mit ihnen fest verbundene Ansätze des-
Durch die Einschaltung eines Bauteiles zwischen selben, die in einer Rille der Scheidewand gleiten,
den Betätigungsnocken und der Lamelle, welcher fest geführt.
mit einem in im Gehäuse der Vorrichtung vorgese- Ein besonderer Vorteil dieser Maßnahme ergibt
henen Rillen verschieblichen Organ verbunden ist, 40 sich aus den sehr einfachen Bauteilen und ferner darergibt
sich der weitere Vorteil, daß mechanische Be- aus, daß die Lamellenfedern eine sehr große Durchschädigungen
des aus Isolierstoff bestehenden Nok- biegung zulassen.
kens verhindert werden, falls z. B. die Kontaktvor- Bei elektrischen Umschaltern mit mehreren Stufen
richtung, wie das insbesondere beim Einschalten müssen die elektrischen Verbindungen zwischen den
eines kurzgeschlossenen Stromkreises der Fall sein 45 Kontaktteilen selbst in einer Stufe oder Flachspule
könnte, der Gefahr einer anormalen Überhitzung wie auch den verschiedenen aufeinandergestapelten
unterliegen könnte. Flachspulen gesichert sein.
Insbesondere im Falle von Mehrstufenschaltern ist Gemäß einer besonderen Ausführungsform der
es notwendig, eine Feststellvorrichtung vorzusehen, Erfindung sind die Stufen oder Flachspulen vonein-
durch welche die Kontaktteile in einer vorbestimm- 50 ander durch Scheidewände getrennt, die je aus zwei
ten Stellung gehalten werden können, wobei die An- Platten bestehen, zwischen welche Federkontaktteile
zahl dieser Schaltstellungen z. B. zwei bis drei je Um- eingesetzt sind, die über die eine und die andere
drehung des Nockens betragen kann. Fläche der aus den Platten bestehenden Gesamtheit
Falls die Zahl der Schaltstufen sich ändert, ist es vorspringen, welche derart einen für sich selbstännotwendig,
auch die Energie, mit welcher diese Fest- 55 digen Bauteil bildet, der den Feststellmechanismus
Stellvorrichtung wirkt, zu verändern. Es sind bereits und die Kontaktteile, durch welche die aufeinander-Vorrichtungen
bekannt, die das ermöglichen. Bei folgenden Flachspulen verbunden werden, enthält,
manchen Vorrichtungen dieser Art wird ein Feststell- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung
mechanismus jedem den eigentlichen elektrischen sind die Klemmen der Flachspule elektrisch mit lei-Teil
bildenden Kontaktteil zugeordnet. Bei anderen 60 tenden Elementen verbunden, die in Rillen auf derbekannten
Vorrichtungen ist in jedem eine Stufe bil- jenigen Stirnfläche der Flachspule, welche der
denden Gehäuse ein Feststellmechanismus angeord- Scheidewand gegenüberliegt, liegen und die eleknet,
der durch eine Scheidewand von dem den eigent- irischen Verbindungen mit den Kontaktteilen herlichen
elektrischen Teil bildenden Kontaktteil ge- stellen,
trennt ist. 65 Die Einzelheiten sowie weitere Merkmale und
trennt ist. 65 Die Einzelheiten sowie weitere Merkmale und
Um den geltenden Normvorschriften Rechnung zu Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgentragen,
muß der zwischen den unter Spannung ste- den Beschreibung von beispielsweisen Ausführungshenden
Teilen der verschiedenen Stufen vorhandene formen derselben, die aber nur als solche anzusehen
sind, ohne daß etwa die Erfindung hierauf beschränkt wäre, an Hand der Figuren.
F i g. 1 ist eine Aufsicht auf die Gesamtanordnung;
Fig. 2 ist ein Schnitt gemäß Linie H-II der
Fig. 1, wobei die obere Platte bzw. der Deckel weggelassen ist;
Fig. 3 ist ein ebensolcher Längsschnitt gemäß Linielll-IIIderFig. 1;
F i g. 4 und 5 zeigen in Seitenansicht und in Aufsicht in größerem1 Maßstabe eine besondere Ausführungsform
der die Kontaktteile tragenden Lamelle;
F i g. 6 zeigt in Aufsicht die Vorrichtung zur Betätigung der die Kontaktteile tragenden Lamelle;
F i g. 6 a zeigt eine Einzelheit der F i g. 6;
F i g. 7 ist ein Querschnitt gemäß Linie VII-VII der F i g. 6 und
F i g. 8 ein Längsschnitt gemäß Linie VIII-VIII der F i g. 6;
F i g. 9 zeigt im Schnitt, teilweise in Seitenansicht, einen Stapel von Schaltgehäusen mit den sie voneinander
trennenden Scheidewänden;
Fig. 10 bis 15 zeigen verschiedene Anordnungen
des Feststellmechanismus;
Fig. 16 ist eine Aufsicht auf den Feststellmechanismus;
Fig. 17 ist ein Schnitt gemäß LinieXVII-XVII
der F ig. 16;
F i g. 18 ist ein Vertikalschnitt durch zwei aufeinandergestapelte
Gehäuse und
Fig. 19 eine Aufsicht auf ein Gehäuse, von der der Scheidewand gegenüberliegenden Seite aus gesehen.
Bei den in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsformen der Erfindung sind zwei Metallamellen
1, la vorgesehen, deren jede an ihren beiden Enden doppelte Kontaktteile 3, 4 aufweist, die mit
festen Kontaktteilen 5, 6 zusammenwirken.
Jede der Lamellen 1, la weist Ansätze 7, la auf,
welche für die Montage der Lamelle bzw. deren Halterung am Boden 18 und am Deckel 17 des Traggehäuses
8 dienen. Die Montage der Lamellen erfolgt unter Zuhilfenahme von in dem Gehäuse gebildeten
Hohlräumen, nämlich einerseits eines Schlitzes 9, dessen Breite so bemessen ist, daß der Ansatz 7
bzw. la, nachdem er einmal in diesen Schlitz eingeführt
worden ist, in dem Schlitz gehalten bzw. eingespannt ist, sowie ferner von an den Schlitz anschließenden
Bereichen 10, 11, die sich von dem Schlitz beginnend erweitern.
Wie oben bereits erläutert wurde, bilden die Schlize 9 die Schwenkachsen der Ansätze 7, Ta.
Jede Lamelle 1, la steht unter der Wirkung einer Feder 12, 12 a, welche die Lamelle ständig über
einen Ansatz 14, 14 a auf einen Nocken 13 aufdrückt.
Diese Anordnung ermöglicht es nicht nur, einen Umschalter mit den oben bereits erläuterten Vorteilen
eines solchen zu schaffen, sondern außerdem auch noch einen solchen mit einer Ruhestellung in
einem mittleren Punkt, wodurch die Anzahl der möglichen Kombinationen noch weiter vermehrt wird.
Es ist von Vorteil, die Lamelle aus einem Körper zu bilden, der so ausgeschnitten ist, daß seine die
Kontakte tragenden seitlichen Schenkel in ihrer Ebene Wellungen bilden bzw. einen mäanderförmigen
Verlauf aufweisen. Hierdurch wird die Biegsamkeit der Lamelle vergrößert und gegebenenfalls ihr
Platzbedarf verringert.
Die Lamelle kann einen über ihre die Kontaktteile tragenden Schenkel nach oben vorspringenden Bereich
aufweisen, auf welchen das sie betätigende Organ, wie der Nocken, wirkt.
Wie aus den F i g. 4 und 5 ersichtlich ist, besteht bei dieser Ausführungsform die Lamelle aus einem
ausgeschnittenen Körper, welcher in der oben beschriebenen Weise montierte Ansätze 7, 7 a aufweist.
Die Schenkel 15, 15 a, welche die Kontaktteile 4, 4 a
ίο tragen, sind so ausgeschnitten, daß sich eine mäanderförmige
Ausbildung ergibt, durch welche die Biegsamkeit der Lamelle erhöht wird. Die Lamelle
weist außerdem einen auf ihrem Körper vorspringenden Teil 16 auf, auf welchen der Betätigungsnocken
13, sei es unmittelbar oder über einen Zwischenkörper, der an der Lamelle befestigt sein kann, wirkt.
Der Umschalter gemäß der in den F i g. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform weist zwei Betätigungsnocken
für die die Kontaktteile tragenden La-
ao mellen auf. Diese Nocken sind auf einer nach außerhalb
des die Vorrichtung aufnehmenden Gehäuses
24 vorspringenden Betätigungswelle 23 befestigt. Jede der Lamellen 25 und 26 weist einen in einen
der Schlitze 29, 30 des Gehäuses eingebetteten Anas satz 27, 28 auf und wird durch einen dieser Nocken
betätigt. An diese Schlitze schließen sich die aus der Wandstärke des Gehäuses ausgenommenen divergierenden
Öffnungen 31, 32 an, welche die Bewegungen der Ansätze während ihrer Schwenkbewegung um
die durch die Schlitze gebildeten Achsen ermöglichen.
Die Lamellen 25 und 26 tragen Kontaktkörper
Die Lamellen 25 und 26 tragen Kontaktkörper
25 a, 26 a, die mit feststehenden Kontaktteilen 33, 33 a und 34, 34 a zusammenwirken, welche ihrerseits
an nach außerhalb des Gehäuses vorspringenden Stäben 35, 36 befestigt sind, welche für die Herstellung
der elektrischen Anschlüsse dienen. An jeder der Lamellen ist in ihrer Mitte ein Korn 37 befestigt,
auf welches eine Feder 42 wirkt.
Auf jeder der großen Innenflächen des Gehäuses 24 sind Rillen 38, 39 vorgesehen, in welchen ohne
seitliches Spiel ein U-förmig gestalteter Körper 40 bzw. 41 gleiten kann. Jeder dieser Körper weist im
Scheitel des U einen eingewölbten Bereich 43 auf, welcher in Kontakt mit dem ihm zugeordneten Korn
37 gelangt.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt:
Durch Drehen der Achse 23 werden Nocken 21, 22 gedreht und kommen zur Einwirkung auf den eingewölbten Bereich 43 des ihm zugeordneten U-förmigen Körpers 40 bzw. 41. Da die Körper 40 bzw. 41 nur eine translatorische Bewegung rechtwinklig zu der Ebene der Lamelle ausführen können, wird auf die Lamellen über den auf dem Korn 37 aufliegenden eingewölbten Teil 43 ein senkrechter Druck ohne radiale Komponente ausgeübt. Die Kontakte ein und desselben Paares von solchen, z. B. des Paares 33, schließen oder öffnen sich in dem gleichen Zeitpunkt mit dem größtmöglichen Genauigkeitsgrad. Die beschriebene Vorrichtung bildet einen Umschalter mit doppelter Unterbrechung. Sie kann Verwendung für über motorisch angetriebene Reduktionsgetriebe betätigte Folgeschalter oder Kontroller zur Durchführung verschiedener Arten von Arbeitskreisläufen, z. B. für die Steuerung der Motoren von Waschmaschinen mit einem einzigen oder mehreren Arbeitskreisläufen, Stufenschaltern oder Program-
Durch Drehen der Achse 23 werden Nocken 21, 22 gedreht und kommen zur Einwirkung auf den eingewölbten Bereich 43 des ihm zugeordneten U-förmigen Körpers 40 bzw. 41. Da die Körper 40 bzw. 41 nur eine translatorische Bewegung rechtwinklig zu der Ebene der Lamelle ausführen können, wird auf die Lamellen über den auf dem Korn 37 aufliegenden eingewölbten Teil 43 ein senkrechter Druck ohne radiale Komponente ausgeübt. Die Kontakte ein und desselben Paares von solchen, z. B. des Paares 33, schließen oder öffnen sich in dem gleichen Zeitpunkt mit dem größtmöglichen Genauigkeitsgrad. Die beschriebene Vorrichtung bildet einen Umschalter mit doppelter Unterbrechung. Sie kann Verwendung für über motorisch angetriebene Reduktionsgetriebe betätigte Folgeschalter oder Kontroller zur Durchführung verschiedener Arten von Arbeitskreisläufen, z. B. für die Steuerung der Motoren von Waschmaschinen mit einem einzigen oder mehreren Arbeitskreisläufen, Stufenschaltern oder Program-
mierern für die Steuerung von Werkzeugmaschinen, Lichtsignalen usw., ferner auch für einfache oder
Stufenumschalter bzw. Kommutatoren finden.
F i g. 9 zeigt einen Stufenumschalter, dessen Elemente
durch ein und dieselbe Welle betätigt werden, welche aus den verschiedenen Achsen der ineinander
eingeschachtelten Elemente besteht. Die Gehäuse 24, 24a der Vorrichtung, z. B. solche der vorstehend beschriebenen
Art, sind in der dargestellten Weise aufeinander aufgesetzt, wobei zwischen jedem Gehäuse
und dem folgenden Gehäuse eine isolierende Scheidewand 45 bzw. 45 a vorgesehen ist.
Aus der Wandstärke jeder dieser Scheidewände ist ein Hohlraum 46 ausgenommen, in welchem die
Vorrichtung zur Feststellung der Nocken für die Betätigung der Kontaktteile untergebracht ist. Diese
Feststellvorrichtung kann in jeder beliebigen zweckentsprechenden Weise ausgebildet sein.
Bei der in F i g. 10 dargestellten Ausführungsform besteht sie aus einem fest mit der Achse 23 verbundenen
Vierkant 47 und diesem anliegenden geraden Federn 48, welche sich auf durch die den Raum 46
begrenzende Wandung gebildeten Absätzen abstützen.
Bei der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform besteht die Feststellvorrichtung aus einem sternförmigen
Körper 49 mit vier Strahlen, auf welche gewölbte Federn 50 einwirken.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 12 mit einem fünfstrahligen Sternkörper 51 und gewölbten
Federn 52 sind fünf verschiedene Stellungen möglich. Der gewölbte Teil einer der Federn tritt in eine
Ausnehmung bzw. einen Hohlraum des Sternkörpers und der diametral gegenüberliegende vorspringende
Teil des Sternkörpers in die Auswölbung der anderen Feder ein.
. Bei der in F i g. 13 dargestellten Ausführungsform
werden zwei U-förmig gebogene, auf einen Sternkörper 54 wirkende gewölbte Federn 53 verwendet.
Diese Anordnung der Federn ergibt eine größere Schmiegsamkeit.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 14 weist der Sternkörper 55 ebenfalls fünf Strahlen auf, und
die eine der U-förmig gebogenen Federn 56 ist gegenüber der anderen um 45° geneigt. Auch diese Anordnung
ermöglicht fünf Schaltstellungen.
Fig. 15 veranschaulicht eine typmäßig von den
vorstehend beschriebenen verschiedene Anordnung. Bei dieser Anordnung ist die elastische Anordnung
fest mit der Achse des Umschalters verbunden. Sie besteht aus zwei Federn 57, 57 a, die dachziegelartig
an ihren vorspringenden Enden ineinander eingeschachtelt sind und in einen in einem fest mit der
Achse 23 des Elementes des Stapels von solchen verbundenen Körper 59 gebildeten Raum 58 eingelegt
sind. Die einen Stern 60 bildenden, der Unterbringung der Feststellvorrichtung dienenden Hohlräume
sind aus der isolierenden Scheidewand ausgeformt.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß der Durchmesser des Feststellorgans größer ist als in
den vorher beschriebenen Fällen und daß es schmiegsamer betätigt werden kann, aber trotzdem
fest in seiner Stellung gehalten wird.
. Bei der in den Fig. 16 und 17 dargestellten Ausführungsform besteht der in dem isolierenden Zwischenstück 61 untergebrachte Feststellmechanismus aus einem auf die Achse 63 der Vorrichtung aufgesetzten sternförmigen Nocken 62 sowie zwei herzförmig gestalteten Stößern 64. Diese Stößel werden durch Blattfedern 65, deren Enden bei 66 in die Scheidewand eingebettet sind, in Berührung mit dem Nocken gehalten. Sie werden bei ihrer Bewegung durch die mit ihnen fest verbundenen, in Rillen 68 der Scheidewand gleitenden Ansätze 67 geführt. In der oberen Stellung verschwenken sich die Federn in dem Radius der Stößel.
. Bei der in den Fig. 16 und 17 dargestellten Ausführungsform besteht der in dem isolierenden Zwischenstück 61 untergebrachte Feststellmechanismus aus einem auf die Achse 63 der Vorrichtung aufgesetzten sternförmigen Nocken 62 sowie zwei herzförmig gestalteten Stößern 64. Diese Stößel werden durch Blattfedern 65, deren Enden bei 66 in die Scheidewand eingebettet sind, in Berührung mit dem Nocken gehalten. Sie werden bei ihrer Bewegung durch die mit ihnen fest verbundenen, in Rillen 68 der Scheidewand gleitenden Ansätze 67 geführt. In der oberen Stellung verschwenken sich die Federn in dem Radius der Stößel.
Die Zwischenwand besteht aus den beiden Platten
ίο 61, 61a, welche von Öffnungen 69, die in Vertiefungen
70 übergehen, durchdrungen wird. In den so gebildeten Räumen sind elektrische Kontaktteile 71
untergebracht, die je aus einer um sich selbst gebogenen Lamelle bestehen, wobei in den zwischen
den Lamellen gebildeten Hohlräumen eine Feder 72 liegt. Wie ersichtlich, bildet nach dem Zusammenbau
der beiden Platten 61 und 61a und der Montage des oben beschriebenen Feststellmechanismus die in dieser
Weise ausgebildete Zwischenwand einen selbständigen Körper, welcher den Feststellmechanismus und
die der elektrischen Verbindung zwischen zwei Flachspulen dienenden Kontaktteile enthält.
Jede Flachspule weist auf ihrer der Scheidewand gegenüberliegenden Fläche 73 eine Mehrzahl von
Rillen 74 auf, in welchen leitende Körper 75 untergebracht sind. An diese Körper sind die Abgangsklemmen 76 des Schalters angeklemmt. Diese Anordnung
ermöglicht die Verbindung der verschiedenen Kontaktteile miteinander, wobei die in der beschriebenen
Weise ausgebildete Zwischenwand gewissermaßen zwischen zwei Flachspulen eingespannt
ist, wie das aus Fig. 18 ersichtlich ist, die auch die
Verbindung zwischen den Flachspulen durch die Federkontakte 71 erkennen läßt.
35. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend ■ beschriebenen Ausführungsformen beschränkt,
sondern es sind demgegenüber zahlreiche Abänderungen insbesondere hinsichtlich der Anordnung
und Form des Nockens und der Stößel sowie der der Kontaktteile zwischen den Flachspulen und
der Anordnung der von diesen getragenen leitenden Körper möglich, ohne von dem Grundgedanken der
Erfindung abzuweichen. So können z. B. die leitenden Elemente, die auf der Stirnfläche der Flachspule
angeordnet sind, auch gedruckt sein.
Claims (19)
1. Elektrischer Umschalter mit wenigstens einer beweglichen, mit Kontaktteilen versehenen
Lamelle, die durch ein elastisches System ständig an einen Nocken angedrückt wird, der ihr Kippen
zur Kontaktgabe auf der einen oder anderen Seite der Lamelle bewirkt, dadurchgekennzeichnet,
daß die Lamelle (1) in einen Tragkörper (8) nach einer Lime, welche die Kippachse
der Lamelle bildet, eingeschlossenerweise eingesetzt ist.
2. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Lamelle
(1) in einem einen Schlitz (9), welcher die Einsetzlinie der Lamelle darstellt, bildenden ausgenommenen
Teil ihres Trägers (8) gelagert ist, der sich nach den beiden Seiten des Schlitzes in
das Kippen der Lamelle ermöglichender Weise erweitert (10,11).
3. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche La-
melle (1) zwei Ansätze aufweist, die in das Traggehäuse
der Vorrichtung eingefügt sind.
4. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei bewegliche
Lamellen (1) aufweist, die beide nach einer Linie eingeschlossen in das Traggehäuse (8) eingesetzt
sind und durch ein und denselben Nocken (13) betätigt werden, so daß die Gesamtanordnung
einen doppelten Umschalter bildet.
5. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper der mit
den Kontaktteilen versehenen beweglichen Lamelle (1) so ausgeschnitten ist, daß seine seitlichen,
die Kontaktteile tragenden Schenkel in ihrer Ebene Wellungen, Mäander od. dgl. bilden.
6. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamelle (1)
oberhalb ihrer seitlichen Schenkel einen nach oben vorspringenden Bereich aufweist, auf welchen
das Betätigungsorgan, z. B. ein Nocken (13), wirkt.
7. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kontaktteile
tragende Lamelle durch den Nocken (13) über einen Körper betätigt wird, der seinerseits
in Richtung rechtwinklig zur Lamelle verschieblich ist.
8. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Betätigungsnocken
(13) und der Lamelle ein Bauteil eingeschaltet ist, welcher fest mit einem in im Gehäuse der Vorrichtung vorgesehenen Rillen
(38, 39) verschieblichen Organ verbunden ist.
9. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Rillen
verschiebliche Organ ein grundsätzlich U-förmiger Körper ist (40 bzw. 41), dessen Schenkel in
den Rillen des Gehäuses geführt sind.
10. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Achse oder
die Achse einer Kombination von aufeinander aufgesetzten Schaltern durch einen Motor mit
Reduktionsgetriebe zur Steuerung von vorbestimmten Arbeitskreisläufen betätigt wird.
11. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1 mit mehreren in verschiedenen Gehäusen untergebrachten
Stufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen voneinander durch isolierende Scheidewände
(45, 45 a) getrennt sind, welche Ausnehmungen (46) aufweisen, in denen das ganze oder
ein Teil des Feststellsystems der Nocken untergebracht ist.
12. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellsystem
für die Nocken aus einem auf der Achse der Vorrichtung montierten polygon- oder sternförmigen
Körper (49) und in in der Scheidewand gebildeten Ausnehmungen gelagerten Federn (50) besteht.
13. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellsystem
aus Federn besteht, welche in einem mit der Betätigungswelle der Vorrichtung fest verbundenen
Körper gelagert sind, und die Ausnehmung der Scheidewand so geformt ist, daß sie den Polygonoder
Sternkörper bildet.
14. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das in der isolierenden
Scheidewand angeordnete Feststellsystem aus einem Nocken (62) besteht, auf welchen
einer oder mehrere Stößel (64) wirken, die unter der Wirkung von Federn (65) stehen und
radial zu dem Nocken geführt sind.
15. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Stößel
wirkenden Federn (65) elastische Lamellen sind, deren Enden (bei 66) in Schlitze der Scheidewand
eingesetzt sind.
16. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößel durch
mit ihnen fest verbundene Ansätze (67), die in einer Rille (68) der Scheidewand gleiten, geführt
sind.
17. Elektrischer Umschalter mit mehreren Stufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen oder
Flachspulen voneinander durch Scheidewände getrennt sind, die je aus zwei Platten (61, 61 a)
bestehen, zwischen welche Federkontaktteile (71) eingesetzt sind, die über die eine und die andere
Fläche der aus den Platten bestehenden Gesamtheit vorspringen, welche derart einen für sich
selbständigen Bauteil bildet, der den Feststellmechanismus und die Kontaktteile, durch welche
die aufeinanderfolgenden Flachspulen elektrisch miteinander verbunden werden, enthält.
18. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktteile
aus einer um sich selbst gebogenen Lamelle (71), in deren Innerem eine Feder (72) angeordnet ist,
bestehen.
19. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen der
Flachspule elektrisch mit leitenden Elementen verbunden sind, welche in Rillen derjenigen
Stirnfläche der Flachspule, welche der Scheidewand gegenüberliegt, liegen und die elektrische
Verbindung mit den Kontaktteilen herstellen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1070 726.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1070 726.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609 609/276 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
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