DE1221386B - Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonfarbstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von AnthrachinonfarbstoffenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Ο.:
C09b
Deutsche KI.: 22 b - 3/17
Nummer: 1221386
Aktenzeichen: B 66786IV c/22 b
Anmeldetag: 12. April 1962
Auslegetag: 21. Juli 1966
- Es ist bekannt, daß 2-Halogenanthrachinone, die in 1- und 4-Stellung Amino- und bzw. oder Hydroxylgruppen
tragen, in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel mit Phenolen zu 2-Phenoxyanthrachinonen
umgesetzt werden können. Nach einem solchen Verfahren werden beispielsweise Farbstoffe der
l-Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinonreihe erhalten, wie sie in der USA.-Patentschrift 2 773 071
und in der französischen Patentschrift 1262 253 beschrieben werden. Mit Farbstoffen dieser Art, die
im Phenoxyrest noch Substituenten, wie Halogenatome, Hydroxyl-, Alkoxyl- oder Hydroxyalkylgruppen,
enthalten, werden auf Textilmaterial aus linearen Polyestern Färbungen mit guter Lichtechtheit
und guten Naßechtheitseigenschaften erhalten, die jedoch nur mäßige thermische Echtheitseigenschaften
aufweisen.
Es wurde nun gefunden, daß man Farbstoffe der 2-Phenoxyanthrachinonreihe erhält, deren Färbungen
auf Textilgut aus linearen Polyestern nicht nur licht- und naßecht sind, sondern auch sehr gute
thermische Echtheitseigenschaften aufweisen, wenn man Anthrachinone, die in 1- und 4-Stellung durch
Amino- und bzw. oder Hydroxylgruppen substituiert sjnd und gegebenenfalls weitere Substituenten tragen
können, in 2-Stellung mit einem Phenoxysubstituenten versieht, der seinerseits mindestens durch ein
Carbonylkohlenstoffatom substituiert ist, indem man ein in 2-Stellung durch Halogen substituiertes Anthrachinonderivat
der oben angegebenen Art mit Phenolen der allgemeinen Formel
Verfahren zur Herstellung von
Anthrachinonfarbstoffen
Anthrachinonfarbstoffen
HO — X — (COR)»
in der X einen Phenylenrest, der noch Halogenatome oder Alkylgruppen enthalten kann, R eine Alkyl-
oder Alkoxygruppe bedeutet und in der η die Zahl 1, 2 oder 3 ist, in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel
umsetzt.
Erfindungsgemäß setzt man die 2-Halogenanthrachinone der zuvor gekennzeichneten Art und die
Phenole der allgemeinen Formel I in Gegenwart der alkalisch wirkenden Mittel durch Erhitzen der Ausgangsstoffe
auf Temperaturen von 120 bis 1800C, zweckmäßig von 135 bis 160° C um. In der Regel wird
dabei — bezogen auf die Halogenanthrachinonverbindung — ein 2,5- bis 4facher gewichtsmäßiger
Überschuß an dem Phenol der beschriebenen Art verwendet. Der im Überschuß angewendete Ausgangsstoff
dient bei der Umsetzung gleichzeitig als Lösungs- und Verdünnungsmittel. In manchen Fällen
kann es von Vorteil sein, Lösungs- und Verdünnungsmittel, die unter den Bedingungen der Umsetzung
Anmelder:
Badische Anilin- & Soda-Fabrik
Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/Rhein
Als Erfinder benannt:
Dr. Willy Braun, Heidelberg;
Dr. Karl Maier, Ludwigshafen/Rhein
selbst nicht reagieren können, beispielsweise Hexandiol-(2,5), zuzugeben. Die Umsetzung ist nach einigen
Stunden, in der Regel nach 3 bis 8 Stunden, beendet. Es ist bemerkenswert, daß bei Verwendung von
Phenolcarbonsäureestern eine Verseifung der Estergruppe unter den Umsetzungsbedingungen nicht eintritt.
Die Abtrennung der Farbstoffe erfolgt durch Verdünnen des Umsetzungsgemisches mit niedrigsiedenden
Alkoholen, wie Methanol, und Äthanol, gegebenenfalls unter Ansäuern.
Für das Verfahren nach der Erfindung besonders geeignete 2-Halogenanthrachinone, die in 1- und
4-Stellung durch Amino- und bzw, oder Hydroxylgruppen substituiert sind beispielsweise 1-Amino-
bzw. l-Hydroxy-2-halogen-4-aminoanthrachinone oder 1-Amino-bzw. l-Hydroxy^-halogen^-hydroxyantbrachinone,
wie l-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon,
chloranthraninon und l,4-Dihydroxy-2-bromanthrachinon. Die Anthrachinonderivate können noch
weitere Substituenten tragen, beispielsweise Halogen.
Als für das Verfahren nach der Erfindung besonders geeignete Phenole der allgemeinen Formel I seien
genannt:
a) Alkylketophenole, wie 4-Hydroxyacetophenon, 2-Chlor-4-hydroxyacetophenon, 2-Methyl-4-hydroxypropionphenon
und 4-Hydroxypropionphenon;
b) Carbalkoxyphenole, wie solche, deren Säurekomponenten beispielsweise Phenolmono- und
Phenolpolycarbonsäuren, wie 3- oder 4-Hydroxybenzoesäure,
3-Hydroxyisophthalsäure, oder Resorcylsäuren sind, und deren Alkoholkomponenten
beispielsweise aus Alkoholen, wie Methanol, Äthanol, Propanol, Isopropanol, Butanol, Iso-
butanol, sek.-Butanol, Amylalkohol, 2-Äthylhexylalkohol,
Glykol und Glykolmonomethyläther, bestehen.
609 590/350
Als alkalisch wirkende Mittel kommen beispielsweise wasserfreie Alkalicarbonate, wie Natriumcarbonat
oder Kaliumcarbonat, in Betracht.
Eine andere Ausführungsform des Verfahrens zur Herstellung solcher 2-Phenoxyanthrachinone der zuvor
gekennzeichneten Art, die im Phenoxysubstituenten Alkylketogruppen und gegebenenfalls noch Halogenatome
oder Alkylgruppen enthalten, besteht in der Umsetzung eines in. 2-Stellung durch eine Phenoxygruppe
substituierten Anthrachinonderivates der obengenannten Art unter den Bedingungen einer Friedel-Crafts-Reaktion
mit acylierenden Mitteln, die den Rest der allgemeinen Formel — CO — R' abgeben,
in der R' ein Alkylrest bedeutet, bei Temperaturen von 70 bis 1200C.
Zweckmäßig führt man diese Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung beispielsweise durch
Umsetzung des 2-Phenoxyanthrachinons mit einem aliphatischen Carbonsäurechlorid in einer Aluminiumchlorid-Natriumformiat-Schmelze
durch. Wird ein so aminogruppenhaltiges 2-Phenoxyanthrachinon verwendet, so werden die bei diesem Verfahren gleichzeitig
gebildeten Acylaminogruppen anschließend durch Behandlung des Mischungsgutes mit 70- bis 90°/0iger
Schwefelsäure bei Raumtemperatur oder bei mäßig erhöhter Temperatur entacyliert.
Von den für eine solche Acylierung besonders geeigneten 2-Phenoxyanthrachinonen seien beispielsweise
genannt: l-Amino^-phenoxy-^hydroxyanthrachinon
und lj^Dihydroxy^-phenoxyanthrachinon. Als besonders
geeignete Säurechloride seien unter anderem erwähnt: Acetylchlorid, Propionylchlorid, Chloracetylchlorid
und /S-Chlorpropionylchlorid.
Eine weitere Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung zur Herstellung von solchen 2-Phenoxyanthrachinonen,
die in der 2-Phenoxygruppe Carbalkoxygruppen und gegebenenfalls noch Halogenatome
oder Alkylgruppen enthalten, besteht darin, daß man ein 2-Phenoxyanthraninon der obengenannten Art,
dessen Phenoxygruppe eine Nitrilgruppe trägt, beispielsweise l-Amino-2-(4-cyanphenoxy)-4-hydroxyanthrachinon,
durch Hydrolysieren der Nitrilgruppe in das Carbonsäurederivat überführt und dieses mit einem
Alkohol in an sich bekannter Weise zum Carbalkoxyderivat umsetzt. .
Die nach dem Verfahren der Erfindung herstellbaren Farbstoffe eignen sich zum Färben und bzw. oder
Bedrücken von synthetischen Fasern und Kunststoffen. Sie* können auch eingesponnen werden. Vorzugsweise
dienen sie zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Fasergut aus linearen Polyestern. Wird solches Fasergut,
beispielsweise Polyäthylenglykolterephthalatgewebe, mit einer wäßrigen Dispersion dieser Farbstoffe
unter Zusatz der gebräuchlichen Färbehilfsmittel, wie Carrier oder Netzmittel, zur Färbeflotte bei Siedetemperatur
oder bei höheren Temperaturen unter Druck gefärbt, so werden Färbungen erhalten, die
ausgezeichnete Lichteehtheits- "und Naßechtheitseigenschaften
und sehr gute thermische Echtheitseigenschaften aufweisen.
Beispielsweise besitzt eine mit dem nach Beispiel 2,
Nr. 11 hergestellten Farbstoff auf Polyäthylenglykolterephthalatgewebe erhältliche Färbung eine bessere
Thermofixierechtheit als eine mit dem aus der französischen Patentschrift 1262 253 bekannten Farbstoff
l-Amino-2-(3'-chlorphenoxy)-4-hydroxyanthrachinon auf dem gleichen Material erzeugte Färbung. Der aus
der USA.-Patentschrift 2 992 240 bekannte Farbstoff 1 - Amino - 2 - (4' - methoxyphenoxy) - 4 - hydroxyanthrachinon
wird durch den nach Beispiel 2, Nr. 2 dieser Erfindung erhältlichen Farbstoff durch eine bessere
Thermofixierechtheit der auf Polycaprolactamgewebe erhältlichen Färbungen übertroffen und dem in der
USA.-Patentschrift 2 888 467 beschriebenen Farbstoff l-Amino-2-(4'-chlormethylphenoxy)-4-hydroxyanthrachinon
ist nach Beispiel 3 dieser Erfindung erhältliche Farbstoff in der Uberfärbeechtheit der auf PoIyäthylenglykolterephthalatgewebe
erhältlichen Färbungen überlegen.
Die in den Beispielen genannten Teile sind, sowiet nicht anders angegeben, Gewichtsteile. Raumteile
verhalten sich zu Gewichtsteilen wie Liter zu Kilogramm. Die Schmelzpunkte sind nicht korrigiert.
Ein Gemisch, das aus 20 Teilen 2-Bromchinizarin, 70 Teilen p-Hydroxybenzoesäuremethylester und 7 Teilen
Kaliumcarbonat besteht, wird 2 Stunden unter Rühren auf 1400C erhitzt, wobei man einen schwachen
Stickstoffstrom über das Umsetzungsgemisch leitet. Man läßt das Gemisch auf eine Temperatur von etwa
90 bis 1000C abkühlen und setzt 100 Raumteile Methanol hinzu. Danach wird das Gemisch mit
Essigsäure neutralisiert. Nach Abkühlung auf Zimmertemperatur filtriert man das Umsetzungsgut von der
Lösung ab und wäscht es mit Methanol und danach mit heißem Wasser bis zur Neutralität des Waschwassers.
Man erhält 21 Teile Farbstoff, der, aus Benzol umkristallisiert, einen Schmelzpunkt von 167 bis
168,5°C aufweist. Mit diesem Farbstoff wird auf Polyestergewebe nach den üblichen Färbemethoden
eine farbstarke gelborange Färbung erzielt.
Verwendet man an Stelle der im Beispiel 1 angegebenen Ausgangsstoffe die in der Tabelle aufgeführten
Ausgangsstoffe und verfährt im übrigen wie im Beispiel 1 beschrieben, wobei die in der Tabelle angegebene
Umsetzungstemperatur und Erhitzungsdauer eingehalten wird, so erhält man weitere Farbstoffe,
die auf Polyestergewebe gefärbt gelborange bis rosa Farbtöne ergeben.
Ausgangsstoffe | Bedingungen | Ausbeute und Schmelzpunkt |
1: 20 Teile 2-Bromchinizarin 70 Teile p-Hydroxybenzoesäureäthylester 7 Teile Kaliumcarbonat 2. 30 Teile l-Amino-2-brom-4-hydroxy- anthrachinon 100 Teile p-Hydroxybenzoesäuremethylester 10 Teile Kaliumcarbonat |
wie Beispiel 1 1,5 Stunden 145°C |
22 Teile 169 bis 1700C (aus Benzol) 29 Teile 194 bis'196° C (aus Benzol) |
5 | Bedingungen | 145° C | C | C | C | 6 | |
Ausgangsstoffe | 1,5 Stunden | C | C | C | Ausbeute und Schmelzpunkt | ||
3. | 30 Teile l-Amino^-brom^-hydroxy- anthrachinon 100 Teile p-Hydroxybenzoesäureäthylester 10 Teile Kaliumcarbonat |
2 Stunden 140 bis 145° |
C | C | 30 Teile 191 bis 1930C (aus Toluol) |
||
4. | 30 Teile l-Amino^-brom^-hydroxy- anthrachinon 100 Teile p-Hydroxybenzoesäure-n-propylester 11 Teile Kaliumcarbonat |
2 Stunden 140 bis 145° |
C | 33 Teile 143 bis 145° C (aus Butanol) |
|||
5. | 30 Teile l-Amino^-brom^-hydroxy- anthrachinon 100 Teile p-Hydroxybenzoesäure-n-butylester 10 Teile Kaliumcarbonat |
2 Stunden 140 bis 145° |
160° | C | 32 Teile 122 bis 124° C (aus Butanol) |
||
6. | 30 Teile l-Amino^-brom^-hydroxy- anthrachinon 100 Teile p-Hydroxybenzoesäureisobütylester 10 Teile Kaliumcarbonat |
4,5 Stunden 1500C |
160° | C | 24 Teile 190 bis 1910C (aus Butanol) |
||
7. | 30 Teile l-Amino^-brom^-hydroxy- anthrachinon 100 Teile p-Hydroxybenzoesäure-(2-äthylhexyl)- ester 9 Teile Kaliumcarbonat |
6 Stunden | 160° | 155°C | 32 Teile 104 bis 1050C (aus Butanol) |
||
8. | 30 Teile l-Amino-^-brom^-hydroxy- anthrachinon 100 Teile m-Hydroxybenzoesäuremethylester 12 Teile Kaliumcarbonat |
5 Stunden | 150° | 150° | 28 Teile 187 bis 188°C (aus Benzol) |
||
9. | 30 Teile l-Amino-^-brom^hydroxy- anthrachinon 90 Teile 3-Hydroxyisophthalsäuremethylester 12 Teile Kaliumcarbonat 10 Teile Hexandiol-(2,5) |
5 Stunden | 150° | 150° | 28 Teile 181 bis 183°C (aus Xylol) |
||
10. | 30 Teile l-Amino^-brom^-hydroxy- anthrachinon 100 Teile 3-Hydroxyisophthalsäurepropylester 12 Teile Kaliumcarbonat |
5 Stunden | 150° | 29 Teile 167 bis 1680C (aus Butanol) |
|||
11. | 22 Teile l-Amino-^-brom-^-hydroxy- anthrachinon 70 Teile S-ChloM-acetylphenol 8 Teile Kaliumcarbonat |
5 Stunden | 23,5 Teile 190 bis 191,5° C (aus Butanol) |
||||
12. | 25 Teile l-Amino^-brom^-hydroxy- anthrachinon 90 Teile 3-Methyl-4-propionylphenol 9 Teile Kaliumcarbonat |
6 Stunden | 21,5 Teile 205 bis 2060C (aus Xylol) |
||||
13. | 30 Teile l-Amino^-brom-^hydroxy- anthrachinon 100 Teile Gemisch von o- und p-Propionylphenol 10 Teile Kaliumcarbonat |
4,5 Stunden | 26 Teile 225bis226°C (aus Toluol) |
||||
14. | 25 Teile l-Amino^-brom^hydroxy- anthrachinon 80 Teile p-Propionylphenol 10 Teile Kaliumcarbonat |
4 Stunden | 21Teüe 229 bis 23O0C (aus Glykolmono- methyläther) |
||||
15. | 25 Teile l-Amino^-brom^-hydroxy- anthrachinon 80 Teile 3-Methyl-4-acetylphenol 10 Teile Kaliumcarbonat |
3 Stunden | 23,5 Teile 222bis223°C (aus Chlorbenzol) |
||||
16. | 20 Teile l-Arnino-^-brom^-hydroxy- anthrachinon 60 Teile p-Acetylphenol 10 Teile Kaliumcarbonat |
19 Teile 212 bis 2140C (aus Chlorbenzol) |
|||||
' " " Beispiel 3 "' "
In eine Schmelze, die aus 160 Teilen Aluminium-, chlorid und 25 Teilen Natriumformiat besteht; werden
unter Rühren bei einer Temperatur von 70 bis 80° C 25 Teile l-Amino^-phenoxy^-hydroxyanthrachinon
und anschließend 37 Teile Chloracetylchlorid eingetragen. Man rührt die Umsetzungslösung 5 Stunden
bei einer Temperatur von 80°C und gießt .sie anschließend auf Eis. Den Rückstand filtriert man ab
und wäscht ihn mit angesäuertem Wasser und anschließend npjt Wasser bis zur neutralen Reaktion des
Waschwässers. Man erhält 37 Teile Umsetzungsprodukt, von denen man 18 Teile in 180 Raumteilen
90%iger Schwefelsäure löst. Nach halbstündigem Erwärmen auf dem Wasserbad gießt man die Lösung
auf Eis. Hierbei fällt der Farbstoff aus, der abfiltriert und mit Wasser gewaschen wird. Nach Trocknung
werden 16 Teile eines Farbstoffes vom Schmelzpunkt 200 bis 2020C (aus Anisol) erhalten, der auf Polyestergewebe.gefärbt
eine kräftige Rosafärbung liefert.·
Verwendet man an Stelle von Chloracetylchlorid eine entsprechende Menge Acetylchlorid und verfährt
im übrigen wie beschrieben, so wird ein Farbstoff erhalten, der mit dem letzten Tabellenbeispiel von
Beispiel 2 identisch ist.
Bei spiel 4
Ein Gemisch aus 5 Teilen l-Amino-2-(p-cyanphenoxy)-4-hydroxyanthrachinon,
5 Teilen p-Toluolsulfonsäuremonohydrat
und 30 Teilen 2-Äthylhexanol wird 20 Stunden auf 16O0C erhitzt. Man verdünnt
das Reaktionsgemisch nach dem Abkühlen mit 100 Raumteilen Methanol, saugt den Niederschlag
ab und wäscht mit Methanol und Wasser aus. Man erhält 5 Teile Farbstoff mit einem Schmelzpunkt von
107 bis 108°G (aus Butanol). Mit dem Farbstoff Nr. 7
des Beispiels 2 tritt keine Schmelzpunktdepression auf.
Claims (1)
- Patentanspruch:■: Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonfafbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man Anthrachinone, die in 1- und 4-Stellung40 durch Amino- und bzw; oder Hydroxylgruppen substituiert sind und gegebenenfalls weitere Substituenten tragen können, in 2-Stelrung mit einem Phenoxysubstituenten versieht, der seinerseits mindestens durch ein Carbonylkohlenstoffatom substituiert ist, indem mana) ein in 2-Stellung durch Halogen substituiertes Anthrachinonderivat der obengenannten Art mit Phenolen der allgemeinen Formel·HO —X-(COR)71in der X einen Phenylenrest, der noch Halogenatome oder Alkylgruppen enthalten kann, ,R eine Alkyl- oder Alkoxylgruppe bedeutet und in der η die Zahl 1,2 oder 3 ist, in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel bei Temperaturen von 120 bis 1800C umsetzt oder · -b) ein in 2-Stellung durch eine Phenoxygruppe substituiertes Anthrachinonderivat der obengenannten Art mit acylierenden Mitteln, die den Rest der allgemeinen Formel — CO — R', in der R' für einen Alkylrest steht, abgeben, unter den Bedingungen einer Friedel-Crafts-Reaktion bei Temperaturen von 70 bis 120° C umsetzt und im Falle der Verwendung eines aminogruppenhaltigen 2-Phenoxyanthrachinons die gleichzeitig gebildeten Acylaminogruppen anschließend durch Behandlung des Umsetzungsgutes mit 70- bis 90 °/oiger Schwefelsäure bei Raumtemperatur oder bei mäßig erhöhter Temperatur entacyliert oderc) ein in 2-Stellung durch eine Phenoxygruppe .. .substituiertes Anthrachinonderivat der obengenannten Art, dessen Phenoxygruppe eine Nitrilgruppe trägt, durch Hydrolysieren der Nitrilgruppe in das Carbonsäurederivat überführt und dieses mit einem Alkohol in an sich bekannter Weise zum Carbalkoxyderivat umsetzt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1262 253;
USA.-Patentschriften Nr. 2 888 467, 2 992 240.Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind zwei Färbetafeln mit Erläuterungen ausgelegt worden.609 590/350 7.66 © Bundesdruckerei Berlin
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