DE1221179B - Doppelkettenfoerderer - Google Patents
DoppelkettenfoerdererInfo
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- DE1221179B DE1221179B DEG39677A DEG0039677A DE1221179B DE 1221179 B DE1221179 B DE 1221179B DE G39677 A DEG39677 A DE G39677A DE G0039677 A DEG0039677 A DE G0039677A DE 1221179 B DE1221179 B DE 1221179B
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- Pending
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G19/00—Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
- B65G19/18—Details
- B65G19/20—Traction chains, ropes, or cables
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Escalators And Moving Walkways (AREA)
Description
- Doppelkettenförderer Die Erfindung betrifft einen Doppelkettenförderer für den Orubenbetrieb mit zwischen zwei Ketten geführten und mittels Kettenschlössern angeschlossenen Mitnehmern oder Kratzeisen, wobei die Kettenstränge mit den Mitnehmern in einer aus Einzelschüssen gebildeten Förderrinne geführt sind, die durch Abwinkelung der Schüsse gegeneinander Kurven mit großen Krümmungsradien ermöglicht.
- Beim Kurvenlauf solcher Doppelkettenförderer werden aber die jeweils außen liegenden Kettenstrangteile überlastet, weil diese praktisch die gesamte Förderlast einschließlich der zu überwindenden Hindernisse aufnehmen müssen, so daß es oft zu Kettenbrüchen mit den besonders unter Tage sich ergebenden Schwierigkeiten kommt. Auch mit einer bereits vorgeschlagenen Mittelkette ist dieser Mangel nicht zu beseitigen, weil hierbei die Mittelkette die Gesamtlast aufnehmen muß und dadurch zwangläufig wie vorgeschildert zu Bruch geht. Dabei erbringt eine solche Mittelkette, die an sich nur als Fangvorrichtung zur Milderung der Folgen beim Bruch einer der äußeren Ketten dienen soll, weitere Nachteile derart, daß die Mittelkette über den Verlauf des ganzen Förderers vorhanden sein muß, was erhebliche Mehrbelastungen verursacht.
- Eine Vermeidung von Kettenbrüchen, verursacht durch Überlastung eines Kettenstranges, ist damit aber nicht zu erreichen. Dies ist aber die Aufgabe vorliegender Erfindung.
- Die Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß an Stelle einzelner Mitnehmer oder neben den Mitnehmern in den zu erwartenden Kurven entsprechenden Abständen in das Doppelkettenband jeweils ein mindestens zweigliedriges Kettenausgleichsstück mit Kettenschlössern eingebunden ist, das aus in Kettengliederabstand hintereinander angeordneten Ausgleichsmitnehmern besteht, die symmetrisch zur Mitte je zwei waagerecht nebeneinanderliegende Augen mit normaler Kettenteilung zum Einhängen von zwei parallel zueinander verlaufenden, senkrechtstehenden Kettengliedern von normaler Teilung als Verbindungsglieder aufweisen, während zwischen ihren Kettenschlössern in beiden Kettensträngen senkrechte Kettenglieder mit gegenüber den mittleren senkrechten Kettengliedern etwas größerer Teilung eingeschlossen sind.
- Ferner kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die die Augen enthaltenden Mittelstücke der Ausgleichsmitnehmer aus zwei mit ihren Rücken miteinander fest verbundenen Kettenschlössern bestehen, die an mittig geteilte und gekürzte Mitnehmer angeschlossen sind.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und dessen vorteilhafte Wirkungswelse erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Doppelkettenförderer montiert von oben gesehen, Fig. 2 eine Einzelheit des Doppelkettenförderers in größerem Maßstab, ebenfalls von oben gesehen.
- Hierbei ist mit 1 der Kohlenstoß, mit 2 der Doppelkettenförderer, mit 3 die Rückzylinder, die an den Punkten 4 an den Doppelkettenförderer 2 angeschlossen sind und mit 5 der Nebenantrieb bezeichnet, wobei im allgemeinen beim Kohlehobeln der Haupt- und Nebenantrieb vorgezogen wird, während der eigentliche Doppelkettenförderer durch Andrücken der Rückzylinder nachgezogen wird.
- F i g. 2 zeigt eine Einzelheit des Kettenbändes des Doppelkettenförderers, wobei mit 6 die Doppelketten bezeichnet sind, die durch Ab standhalten parallel zueinander gehalten und in einer nicht gezeichneten Förderrinne geführt sind. Die Abstandhalter bestehen aus zwei miteinander durch Schweißen fest verbundenen Teilstücken, die jeweils aus einem Mitnehmer 7 mit an seinen Enden befestigten Kettenschlössern 8 und 8' bestehen. An die Kettenschlösser 8' sind Kettenglieder 9 und an die Kettenschlösser 8 die Ketten 6 angeschlossen, wobei der Querschnitt eines Kettengliedes 9 und der Querschnitt eines Kettengliedes der Außenketten 6 einander gleich sind, jedoch die Teilung der senkrechten Kettenglieder 10 zwischen den Kettenschlössern 8 der Außenketten 6 größer als die Teilung der Kettenglieder 9 ist.
- Es hat sich im allgemeinen als ausreichend erwiesen, wenn alle 10 bis 50 Meter des Kettenbandes die Abstandhalter, wie in F i g. 2 dargestellt, miteinander verbunden sind.
- Hierdurch stellen beim Kurvenlauf des Doppelkettenförderers, bedingt durch die Starrheit der Abstandhalter 7, 8, 8' sich diese in einem gewissen Winkel der Krümmung entsprechend ein (Fig. 2), was eine Lockerung des linken Kettenstranges 6 im Be- reich der Längenausgleiehseinrichtung zur Folge hat, gleichzeitig wird aber auch der linke Kettenstrang 6 durch die Kettenschlösser 8 und 8', die Mitnehmer 7 und die in ihrer Teilung gegenüber den Kettengliedern 10 kleineren Kettenglieder 9 überbrückt.
- Durch diese Maßnahmen werden die auf das Kettenband wirksamen Zugkräfte stets von zwei Kettensträngen übertragen, wobei die Zugbelastung auf beide Kettenstränge gleich ist, und zwar entweder bei Kurvengängigkeit des Doppelkettenförderers von einer Außenkette und einer Mittelkette oder von beiden Mittelketten bei geradliniger Verlegung des Doppelkettenkratzförderers sowie auch bei Lauf des Kettenbandes über die Kettensterne des Doppelkettenförderers. Dabei ist auch ein hemmungsfreier Lauf über normal ausgebildete Kettensterne gewährleistet.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Doppelkettenförderer für den Orubenbetrieb mit zwischen zwei Ketten geführten und mittels Kettenschlössern angeschlossenen Mitnehmern oder Kratzeisen, wobei die Kettenstränge mit den Mitnehmern in einer aus Einzelschüssen gebildeten Förderrinne geführt sind, die durch Abwinkelung der Schüsse gegeneinander Kurven mit großen Krümmungsradien ermöglicht, d a d u r c h gekennzeichnet, daß an Stelle einzelner Mitnehmer oder neben den Mitnehmern in den zu erwartenden Kurven entsprechenden Abständen in das Doppelkettenband (6, 6) jeweils ein mindestens zweigliedriges Kettenausgleichsstück mit Kettenschlössern (8) eingebunden ist, das aus in Kettengliederabstand hintereinander angeordneten Ausgleichsmitnehmern (7) besteht, die symmetrisch zur Mitte je zwei waagerecht nebeneinanderliegende Augen mit normaler Kettenteilung zum Einhängen von zwei parallel zueinander verlaufenden, senkrechtstehenden Kettengliedern (9) von normaler Teilung als Verbindungsglieder aufweisen, während zwischen ihren Kettenschlössern (8) in beiden Kettensträngen (6) senkrechte Kettenglieder (10) mit gegenüber den mittleren senkrechten Kettengliedern (9) etwas größerer Teilung eingeschlossen sind.
- 2. Doppelkettenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Augen enthaltenden Mittelstücke der Ausgleichsmitnehmer (7) aus zwei mit ihren Rücken miteinander fest verbundenen Kettenschlössern (8') bestehen, die an mittig geteilte und gekürzte Mitnehmer angeschlossen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 899 624; »Bergfreiheit«, 1956, S. 102 bis 104.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEG39677A DE1221179B (de) | 1964-01-23 | 1964-01-23 | Doppelkettenfoerderer |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEG39677A DE1221179B (de) | 1964-01-23 | 1964-01-23 | Doppelkettenfoerderer |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1221179B true DE1221179B (de) | 1966-07-21 |
Family
ID=7126201
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEG39677A Pending DE1221179B (de) | 1964-01-23 | 1964-01-23 | Doppelkettenfoerderer |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1221179B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1291709B (de) * | 1967-12-20 | 1969-04-03 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Foerderstrang fuer Kettenkratzfoerderer, insbesondere fuer den Bergbau |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE899624C (de) * | 1950-06-24 | 1953-12-14 | Eickhoff Geb | Kettenfoerderer mit zweiarmigen Mitnehmern |
-
1964
- 1964-01-23 DE DEG39677A patent/DE1221179B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE899624C (de) * | 1950-06-24 | 1953-12-14 | Eickhoff Geb | Kettenfoerderer mit zweiarmigen Mitnehmern |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1291709B (de) * | 1967-12-20 | 1969-04-03 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Foerderstrang fuer Kettenkratzfoerderer, insbesondere fuer den Bergbau |
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