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DE1220289B - Empfangsschaltung fuer auf rasche Zustandsaenderungen, vorzugsweise Kapazitaets-aenderungen, ansprechende Alarmeinrichtungen - Google Patents

Empfangsschaltung fuer auf rasche Zustandsaenderungen, vorzugsweise Kapazitaets-aenderungen, ansprechende Alarmeinrichtungen

Info

Publication number
DE1220289B
DE1220289B DES72473A DES0072473A DE1220289B DE 1220289 B DE1220289 B DE 1220289B DE S72473 A DES72473 A DE S72473A DE S0072473 A DES0072473 A DE S0072473A DE 1220289 B DE1220289 B DE 1220289B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
directional
receiving circuit
parallel
electronic switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72473A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Lukas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES72473A priority Critical patent/DE1220289B/de
Priority to CH93562A priority patent/CH400843A/de
Publication of DE1220289B publication Critical patent/DE1220289B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation
    • G08B13/26Electrical actuation by proximity of an intruder causing variation in capacitance or inductance of a circuit

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Empfangsschaltung für auf rasche Zustandsänderungen, vorzugsweise Kapazitätsänderungen, ansprechende Alarmeinrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Empfangsschaltung für auf rasche Zustandsänderungen, vorzugsweise Kapazitätsänderungen, ansprechende Alarmeinrichtungen, bei denen eine Meßbrücke über eine aus einem RC-Glied bestehende Differenzierschaltung einen elektronischen Schalter steuert.
  • Eine solche Empfangsschaltung benötigen vor allem Raumschutzanlagen, die bei Eindringen eines Störers in den zu schützenden Raum wegen der damit verbundenen Kapazitätsänderung zwischen den Elektroden .die zugehörige Meßbrücke verstimmen und so einen angeschlossenen Alarmgeber betätigen. Normalerweise reagieren aber derartige Alarmeinrichtungen nicht nur auf einen eindringenden Störer, sondern auch auf Temperatureinflüsse; so spricht z. B. ein Kapazitätsrelais mit einem auf dem Kennlinienknick arbeitenden Oszillator in Gestalt eines Transistors auf jede noch so langsam erfolgende Änderung der Meßkapazität an. Der Transistor-Kollektor ist dabei einerseits mit einer geerdeten Batterie verbunden und andererseits über den Abstimmungskondensator an das ebenfalls geerdete Anzeigerelais und die Oszillatorspule geschaltet, die mit ihrem anderen Ende an die Basis des Transistors und an die Meßelektrode angeschlossen ist, während ein Abgriff .dieser Oszillatorspule an den Transistor-Emitter geführt ist. Solche Fehlalarme, durch die von Temperaturschwankungen verursachten langsamen Kapazitätsänderungen, verhindert man im allgemeinen mit einem zwischen den Meßelektroden und dem Alarmgeber vorgesehenen Differenzierglied, weil dann nur noch rasche Zustandsänderungen, also solche mit einem ausreichend großen Differentialquotienten, den Alarmgeber zum Ansprechen bringen. Doch können .dann die an sich wegen ihrer geringen Störanfälligkeit gerne als Schalter für den Alarmgeber verwendeten Transistoren nicht vorgesehen werden, weil ihr niedriger Eingangswiderstand einen unverhältnismäßig großen Kondensator für das Differenzierglied bedingen würde.
  • In bisher bekannten Raumschutzanlagen wird deshalb eine Röhre als elektronischer Schalter verwendet, wie F i g.1 .dies bei einer solchen Anlage zeigt. Nach Schließen der beiden Schaltstrecken Sch 1, Sch 2 des handbetätigbaren Betriebsschalters Sch wird die bereits im Ruhezustand etwas verstimmte Meßbrücke MB vom Wechselspannungsgenerator Ge über die Speisediagonale ab gespeist, so daß an ihrer Meßdiagonale mh ständig eine Wechselspannung ansteht. Der Speisekondensator K1 wird also über den Verstärker V und den Richtleiter Grl mit der in der Zeichnung dargestellten Polarität aufgeladen. Damit hat jede Änderung der Brückenverstimmung auch eine Änderung der Spannung des Speicherkorden-Bators K 1 zur Folge, und nur diese Spannungsänderungen des Speicherkondensators K1 gelangen über das Differenzierglied K2, R1 an die den Alarmgeber W steuernde Empfangsschaltung, wobei der in Graetzschaltung verwendete Gleichrichter Gr2 jede Ladungsänderung des Speicherkondensators K 1 so auswertet, .daß am Widerstand R 1 immer die in Klammern dargestellte Polarität entsteht. Dann wird aber jedesmal die Röhre Rö leitend und betätigt ihrerseits das Alarmrelais X, das sich über seinen Selbsthaltekontakt x 1 so lange hält und mittels des Weckers W Alarm gibt, bis der Kurzschließkreis x 1, Ta des Alarmrelais X durch die Taste Ta unterbrochen wird.
  • Diese Gleichstromsteuerung der Röhre Rö durch galvanische Kopplung über den Widerstand R 1 ist bei Verwendung eines Transistors als elektronischer Schalter an Stelle der Röhre Rö nur bedingt durchführbar. Wegen des bei einem Transistor nicht zu vermeidenden Basisreststromes IBo und wegen der thermischen Instabilität eines jeden Transistors darf der Basiswiderstand R 1 nicht zu groß gewählt werden, da sonst der durch den Basisreststrom IBa am Basiswiderstand R 1 entstehende Spannungsabfall den Transistor immer leitend machen würde, zumindest ist dies bei höheren Temperaturen .der Fall, da .dann der Basisreststrom IBo hohe Werte annimmt. Andererseits muß aber bei einer kapazitiven Raumschutzanlage der Widerstand R 1 des Differenziergliedes entsprechend groß gemacht werden, um auch noch Zustandsänderungen während eines Zeitraumes von beispielsweise fünf Minuten erfassen zu können da auch noch langsame Bewegungen eines Eindringlings gemeldet werden sollen, wie dies bereits erwähnt wurde.
  • Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, diese einanaler widersprechenden Forderungen in Einklang zu bringen, nämlich trotz einer Differenzierschaltung mit hohem Entladewiderstand dem elektronischen Schalter einen niedrigen Eingangswiderstand, also insbesondere einem Transistor, einen niedrigeren Emitter-Basis-Widerstand zwecks hoher Temperaturstabilität.vorzuschalten, also eine Differenzierschaltung zu schaffen, die lange Zeiten mit einem normalen Kondensator und einem elektronischen Schalter mit niedrigem Eingangswiderstand zu bewältigen vermag. ' Erfindungsgemäß wird dies bei einer Empfangsschaltung der einleitend angeführten Art dadurch erreicht, daß in dem über einen Eingangsübertrager angepaßten Eingangskreis eines elektronischen Schalters, in an sich bekannter Weise ein nicht linearer Widerstand als durch den Differenzierimpuls steuerbarer Wechselstromschalter für eine an den elektronischen Schaltereingang anlegbare Hilfswechselspannung wirkt. Vorteilhafterweise kann weiterhin als elektronischer Schalter ein solcher mit niedrigem Eingangswiderstand verwendet sein. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird ein Richtleiter oder zwei antiparallelgeschaltete Richtleiter, vorzugsweise mit definierten Schwellwerten, als nichtlinearer Widerstand verwendet, wobei .der Scheitelwert der Hilfsspannung unter dem Schwellwert der Richtleiter liegt. Dadurch wird erreicht, daß im Ruhezustand der Differenzierwiderstand durch die nachgeschaltete Empfangsschaltung gleichstrommäßig nicht belastet wird und weiterhin die Hilfswechselspannung die Empfangsschaltung - nicht durchsteuern kann. Gegebenenfalls sind der Eingangskreis der Empfangsschaltung von dem Differenzierwiderstand durch geeignete Mittel, beispielsweise einen Blockkondensator, gleichstrommäßig zu trennen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann man die Hilfswechselspannung an antiparallelgeschalteten Richtleitern eines aus einem ohmschen Widerstand und den antiparallelgeschalteten Richtleitern bestehenden Spannungsteilers abgreifen,-wobei. dieser vorzugsweise in der Brückenmeßdiagonale liegt-und wobei die antiparallelgeschalteten Richtleiter im Entladekreis des Differenzierkondensators liegen können, weil dann keine zusätzliche Spannungsquelle zur Erzeugung der Hilfswechselspannung erforderlich ist: Vorteilhafter Weise können Richtleiter, vorzugsweise aus dem gleichen Werkstoff bestehende Richtleiter, mit gleicher Stromspannungscharakteristik und gleichem Temperaturverhalten verwendet werden, weil damit Temperatureinflüsse in weiten Grenzen ausgeschaltet werden können.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den in der Zeichnung mit ihrer Schaltung dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigt F i g. 2 die Wirkungsweise eines als Wechselstromschalter verwendeten--gleichstromgesteuerten Richtleiters, F i g. 3 die Ankopplung einer Transistoren enthaltenden Empfangsschaltung an das Differenzierglied mittels eines Richtleiters, .
  • F i g. 4 und 5 die Ankopplung einer Transistoren enthaltenden Empfangsschaltung an das Differenzierglied mittels einer durch Gleichstrom vormagnetisierbaren Drosselspule, , F i g. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Hilfswechselspannung der Brückenmeßdiagonale entnommen wird und zwei antiparallelgeschaltete Richtleiter zur Ankopplung dienen.
  • F i g. 2 zeigt die Kennlinie eines einen Schwellwert aufweisenden Richtleiters. Im Ruhezustand (Arbeitspunkt A) wird eine unter dem Schwellwert (Arbeitspunkt B) liegende an den Richtleiter Gr angelegte Wechselspannung Uw keinen Strom IG,, im Richtleiter erzeugen. Wird dagegen durch eine an den Richtleiter in Durchlaßrichtung gelegte Gleichspannung der Arbeitspunkt nach C verlegt, so wird der Richtleiter, wie dargestellt, von Gleichstrom mit einem hohen Wechselstromanteil durchflossen.
  • In F i g. 3 sind von der Brückenschaltung einschließlich dem Differenzierglied entsprechend der F i g. 1 nur der Widerstand R 1 und der Gleichrichter Gr2 dargestellt. Parallel zum Differenzierwiderstand R1 liegen ein Kondensator K3 als Durchlaß für Wechselstrom, der klein gegenüber dem Kondensator K2 sein muß, und die Reihenschaltung, bestehend aus der Sekundärwicklung II des übertragers Ü1, durch den die Hilfswechselspannung eingespeist wird, dem Richtleiter Gr3 und die Primärwicklung I des Eingangsübertragers 02 für den Transistor Tr, wobei der Richtleiter Gr3 so geschaltet ist, daß die am Differenzierwiderstand R 1 entstehende Gleichspannung den Richtleiter Gr3 in Durchlaßrichtung durchfließt. Solange keine Gleichspannung am Differenzierwiderstand R 1 ansteht, sperrt der Richtleiter Gr3 .den Durchgang für die Wechselspannung und wegen seines Schwellwertes auch für die Gleichspannung, so daß die Zeitkonstante des Differenziergliedes K2, R 1 nur von der Größe des Kondensators K2 und des Widerstandes R1 bestimmt wird. überschreitet dagegen der Gleichspannungsanteil den Schwellwert des Richtleiters Gr3, so wird dieser sowohl für die Gleich- als auch für die Wechselspannung leitend. Damit dringt die Hilfswechselspannung über den Eingangsübertrager Ü2 zu dem Transistor Tr und dieser betätigt das Alarmrelais X, das sich dann über den Selbsthaltekontakt x1 selbst hält. Gleichzeitig wird nunmehr zwar auch dem hohen Differenzierwiderstand R 1 der für Gleichstrom niedrige-Widerstandswert der Primärwicklung I des Eingangsübertragers Ü2 parallel geschaltet. Der Richtleiter Gr3 bildet ja nun auch für Gleichstrom einen niedrigen Widerstand; weil jedoch die Alarmeinrichtung W schon angesprochen hat, ist dieses bedeutungslos. .
  • Wird an Stelle eines Richtleiters ein anderer nichtlinearer Widerstand als ein mittels Gleichstrom steuerbarer Wechselstromschalter verwendet, beispielsweise eine durch Gleichstrom vormagnetisierbare Drosselspule Dr1, die diese Schwellwirkung nicht aufweist, so muß durch Einschalten des Kondensators K4 zwischen den Differenzierwiderstand R1 und die Primärwicklung I des Eingangsübertragers 02 eine gleichstrommäßige Rückwirkung aufeinander unterbunden werden (vgl. F i g. 4). Weiterhin muß bei Verwendung von nichtlinearen Widerständen ohne absolute Sperrwirkung für den Wechselstrom - die also immer einen gewissen Restwechselstrom durchlassen - durch geeignete Maßnahmen dafür Vorsorge getroffen werden, beispielsweise durch ein entsprechendes Übersetzungsverhältnis des Eingangsübertragers Ü2 bzw. durch eine entsprechend zu wählende Vorspannung des Transistors Tr, daß dieser nur dann durchgesteuert wird, wenn der als Wechselstromschalter dienende nichtlineare Widerstand Dr mit Gleichstrom durchsteuert wird.
  • In F i g. 5 wird der den Differenzierwiderstand R 1 durchfließende Gleichstrom noch durch die Steuerwicklung der gleichstromvormagnetisierbaren Drosselspule Dr2 geschickt. Damit entfällt der Gleichrichter Gr2, da die Drosselspule Dr2 unabhängig von der Richtung des seine Steuerwicklung durchfließenden Gleichstromes immer dann für Wechselstrom einen niedrigen Widerstand darstellt, wenn sie überhaupt vormagnetisiert wird. Durch die über den Übertrager 01 eingespeiste Hilfswechselspannung wird der Transistor Tr so lange leitend, als die Drosselspule Dr2 für Wechselspannung einen hohen Widerstand darstellt und so lange bleibt das Alarmrelais Y angezogen, so daß der Wecker W nicht eingeschaltet wird. Durchfließt dagegen ein ausreichend hoher Gleichstrom die Steuerwicklung der Drosselspule Dr2, so bildet sie für die über den Übertrager Ü1 eingespeiste Hilfswechselspannung einen Kurzschluß. Der Transistor Tr 2 sperrt und .das Alarmrelais Y fällt ab und gibt damit durch seinen Ruhekontakt y2 so lange Alarm, bis nach Abklingen des den Differenzierwiderstand R 1 durchfließenden Gleichstroms der Transistor Tr wieder durchlässig ist und .durch die Taste Ta das Alarmrelais Y wieder angeworfen wurde. Das Relais Y hält sich dann über seinen Selbsthaltekontakt y 1 so lange, bis der Transistor Tr wieder sperrt.
  • In F i g. 6 wird die Hilfswechselspannung der durch den Verstärker V verstärkten Spannung der Brückenmeßdiagonale mit mittels des Übertragers ü3 entnommen. Seine Primärwicklung I liegt in der Meßdiagonale mn, dadurch gelangt einmal durch die Sekundärwicklung II die Alarmspannung über den Gleichrichter Grl an den Speicherkondensator K1 mit einem dazu parallel liegenden Entladewiderstand R 5 und von da an die Differenzierschaltung K 2, R 1 während von .der Sekundärwicklung III des übertragers Ü3 der aus einem ohmschen Widerstand R6 und den antiparallelgeschalteten Richtleitern Gr5, Gr 6 gebildete Spannungsteiler gespeist wird. Damit entsteht an den antiparallelgeschalteten Richtleitern Gr5, Gr6 eine trapezförmige Wechselspannung unterschiedlicher Steilheit mit konstantem Scheitelwert, falls der kleinste im Betrieb vorkommende Scheitelwert, der an der Sekundärwicklung 111 des Übertragers U3 abgegebenen Spannung etwa doppelt so groß wie die Schwellwerte der antiparallelgeschalteten Richtleiter Gr 5, Gr 6 ist. Die Temperaturabhängigkeit dieser Trapezspannung ist gering und nicht störend, weil die Vergleichsrichtleiter Gr 3, Gr 4 aus dem gleichen Material bestehen, nämlich im allgemeinen Siliziumdioden sind. Diese antiparallelgeschalteten Richtleiter Gr 5, Gr 6 liegen mit den Kondensatoren K1, K2 und dem Widerstand R1 in Reihe. Da die Kondensatoren K1, K2 für Wechselstrom einen Kurzschluß darstellen, liegt am Widerstand R IL sowohl die an den antiparallelgeschalteten Richtleitern Gr 5, Gr 6 anstehende trapezförmige Hilfswechselspannung als auch über den Differenzierkondensator K2 ein entsprechender Gleichstrom-Differenzierimpuls unterschiedlicher Stromrichtung. Hier sind nämlich im Entladekreis des Differenzierkondensators K2 keine Richtleiter vorgesehen.
  • An deren Stelle treten die antiparallelgeschalteten Richtleiter Gr 3, Gr 4, von denen einer an den Anfang der Primärwicklung I und der andere an das Ende der Primärwicklung 11 des Übertragers Ü 4 angeschlossen ist. Je nach Polarität des durch den Entlade- oder Ladestoß bedingten Spannungsabfalles von R1 (Differenzierimpulses) dient einer dieser Richtleiter Gr3, Gr4 als gleichstromgesteuerter Wechselstromschalter. Die weitere Wirkungsweise der Schaltung ist ähnlich wie die der in F i g.1 dargestellten Schaltung, nur wurde hier ein bei gesperrtem Transistor Tr angezogenes Relais Y verwendet. Dieses löst den Alarm aus, wenn der Transistor Tr leitend wird, also das Relais Y abfällt und mit seinem Ruhekontakt y den Wecker W einschaltet.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Empfangsschaltung für auf rasche Zustandsänderungen, vorzugsweise Kapazitätsänderungen, ansprechende Alarmeinrichtungen, bei denen eine Meßbrücke über eine aus einem RC-Glied bestehende Differenzierschaltung einen elektronischen Schalter steuert, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß in dem über einen Eingangsübertrager (1')'2) angepaßten Eingangskreis eines elektronischen Schalters (Tr), in an sich bekannter Weise ein nichtlinearer Widerstand (Gr3) als durch den Differenzierimpuls steuerbarer Wechselstromschalter für eine an den Eingang des elektronischen Schalters (Tr) anlegbare Hilfswechselspannung wirkt.
  2. 2. Empfangsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als elektronischer Schalter (Tr) ein solcher mit niedrigem Eingangswiderstand verwendet ist.
  3. 3. Empfangsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtlineare Widerstand aus einem Richtleiter (Gr 3) oder zwei antiparallelgeschalteten Richtleitern (Gr3, Gr4) besteht.
  4. 4. Empfangsschaltung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitelwert der Hilfsspannung unter dem Schwellwert der Richtleiter (Gr3) liegt und daß das übersetzungsverhältnis des Eingangsübertragers (Ü2) so bemessen ist, daß diese niedrige Hilfswechselspannung den elektronischen Schalter (Tr) auszusteuern vermag.
  5. 5. Empfangsschaltung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitelwert der Hilfswechselspannung, die Kennlinie des nichtlinearen Widerstandes (Gr 3 bzw. Dr), das Übersetzungsverhältnis des Eingangsübertragers (Ü2) und der Schwellwert für die Durchsteuerung des elektronischen Schalters (Tr), gegebenenfalls durch entsprechende Vorspannung, so festgelegt sind, daß der elektronische Schalter (Tr) durch die den nicht ausgesteuerten, nichtlinearen Widerstand (Gr3, Dr) passierende Teilwechselspannung nicht durchsteuerbar ist.
  6. 6. Empfangsschaltung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragereingang über einen hohen, etwa in der Größenordnung des Differenzierwiderstandes (R1) liegenden nichtlinearen Gleichstromwiderstand (Gr3) parallel an den Differenzierwiderstand (R1) angeschlossen ist.
  7. 7. Empfangsschaltung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Iüifswechselspannung an antiparallelgeschalteten Richtleitern (Gr 5, Gr 6) eines aus einem ohmschen Widerstand und den antiparallelgeschalteten Richtleitern (Grg, Gr6) bestehenden Spannungsteilers abgreifbar ist, der vorzugsweise in der Brückerimeßdiagonale liegt, wobei die antiparallelgeschalteten Richtleiter (Gr 5, Gr 6) .im Entladekreis des Differenzierkondensators (K2) liegen können. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 196 759.
DES72473A 1961-02-10 1961-02-10 Empfangsschaltung fuer auf rasche Zustandsaenderungen, vorzugsweise Kapazitaets-aenderungen, ansprechende Alarmeinrichtungen Pending DE1220289B (de)

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Cited By (3)

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AT196759B (de) * 1954-12-09 1958-03-25 Josef Ing Paar Schaltungsanordnung für Alarmgeräte nach Art von Kapazitätsrelais mit einem auf einem Kennlinienknick arbeitenden Oszillator

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