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DE1213811B - Bandanlage zum Entwaessern und/oder Waschen von koernigen Feststoffen - Google Patents

Bandanlage zum Entwaessern und/oder Waschen von koernigen Feststoffen

Info

Publication number
DE1213811B
DE1213811B DEN21528A DEN0021528A DE1213811B DE 1213811 B DE1213811 B DE 1213811B DE N21528 A DEN21528 A DE N21528A DE N0021528 A DEN0021528 A DE N0021528A DE 1213811 B DE1213811 B DE 1213811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
conveyor
conveyor belt
zone
belt system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN21528A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferenc Levardi
Geza Krupar
Laszlo Dzsida
Imre Toerzoek
Laszlo Kovats
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nikex Nehezipari Kulkereskedelmi Vallalat
Original Assignee
Nikex Nehezipari Kulkereskedelmi Vallalat
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nikex Nehezipari Kulkereskedelmi Vallalat filed Critical Nikex Nehezipari Kulkereskedelmi Vallalat
Priority to DEN21528A priority Critical patent/DE1213811B/de
Publication of DE1213811B publication Critical patent/DE1213811B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D43/00Separating particles from liquids, or liquids from solids, otherwise than by sedimentation or filtration

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Bandanlage zum Entwässern und/oder Waschen von körnigen Feststoffen Die Erfindung betrifft eine Bandanlage zum Entwässern und/oder Waschen von körnigen Feststoffen.
  • Bei Anlagen dieser Art handelt es sich im Prinzip um die Entwässerung von Mineralien od. dgl., wobei unerheblich ist, ob nach der Entwässerung der festen Mineralien diese oder das abgelaufene Wasser weiterverarbeitet werden. Es ist auch unerheblich, ob in der abgehenden Flüssigkeit noch Schwebestoffe enthalten sind.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Bandanlage der eingangs erwähnten Art, bei welcher Forderungen nach kontinuierlichem Betrieb, geringem Bedarf an Herstellungskosten und Energie, geringen Betriebskosten, Freiheit von verhältnismäßig schnell verschleiß enden Bestandteilen, erhöhter Betriebssicherheit, einfacher Handhabung, hoher Leistung, geringstem Materialverlust und gutem Wirkungsgrad gleichzeitig erfüllt werden, kurz, eine Entwässerung unter sehr vorteilhaften wirtschaftlichen Verhältnissen möglich ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Transportband in der Aufgabe- und Absitzzone trogförmig und in einer anschließenden Entwässerungszone nach den Seiten hin abfallend geführt ist. Wie aus dem Nachstehenden hervorgeht, bilden diese an sich einfachen Maßnahmen die Grundbedingungen für die Lösung der gestellten Aufgabe.
  • Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert, die zwei beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Absetzanlage mit Förderband darstellen.
  • F i g. 1 stellt einen Schnitt gemäß der Linie I-I der Fig. 2 dar; F i g. 2 zeigt eine der F i g. 1 entsprechende Draufsicht; F i g. 3 stellt einen Schnitt gemäß der Linie III-III der Fig. 1 dar; Fig. 4 bis 7 zeigen Schnitte gemäß den Linien IV-IV, V-V und VI-VI der F i g. 1 bzw. gemäß der Linie VII-VII der F i g. 2; F i g. 8 ist ein Schnitt gemäß der Linie VIII-VIII der Fig. 1 bei Entfernung von hinter der Zeichnungsebene liegenden Teilen; Fig. 9 zeigt schließlich einen Längsschnitt eines anderen Ausführungsbeispiels.
  • Gleiche Bezugszeichen in den Zeichnungen weisen auf ähnliche Einzelheiten hin.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, stellt das dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Bandanlage im Wesen einen Bandförderer dar, dessen Förderband 10 einen unteren oder Leerlaufabschnitt 60a und einen oberen oder Förderabschnitt 10b aufweist. Am unteren Abschnitt 10 a ist das Förderband 10 in üblicher Weise geführt. Im oberen oder Förderabschnitt 1Gb dagegen bildet das Förderbandl0 eine Entwässerungszone 12, die in der Längsrichtung 11 des Bandförderers liegt und wo er nach den Seiten hin abfallend geführt ist und so einen seitlichen Abfluß von Flüssigkeit zuläßt. Diese Entwässerungszone 12 befindet sich zwischen Leittrommeln 13 a und 13 b, die zum Führen des Förderbandes 10 dienen. Der Entwässerungszone 12 geht geht eine Aufgabe- und Absitzzone 14 voran, deren Trogform ermöglicht, daß z. B. ein auf das Förderband aufgegebenes Waschgut sich zusammen mit dem Förderband 10 bewegt, wobei sich sein körniger Feststoff 15 ablagert, d. h. sich vom Wasser 17 des Waschgutes trennt. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, wird die Aufgabe- und Absitzzone 14 gegen ihr Ende in Richtung auf die Entwässerungszone 12 zu immer offener. Dies hat zur Folge, daß am Ende der Zone 14 die Schichtdicke des Wassers 17 immer geringer wird, d. h. die Ablagerung immer schneller vor sich sich geht.
  • Auf die Entwässerungszone 12 folgt eine Förderzone 18, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel von oben gesehen in an sich bekannter Weise wieder hohl ausgebildet ist, obwohl das Band an kürzeren Förderabschnitten, wo ein Materialverlust nicht zu befürchten ist, sowie vor und hinter der Entwässerungszone auch eben geführt werden kann.
  • Das in seiner Längsrichtung verschiedene Querschnitte oder Profile aufweisende Förderband 10 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch Rollen geführt, die je Zone mit Bezugszeichen 14a, 14b, 14c; 12a, 12b, 12c bzw. 18a, 18b, 18c angedeutet sind. Die Leitrolle im Schnitt VI-VI ist mit 19 bezeichnet. Die Leitrollen, die dazu dienen, das Band 10 in seinem unteren oder Leerlaufabschnitt 10a zu unterstützen, sind der Reihe nach mit a0 a, 20 b, 20 C7 20d bezeichnet.
  • Das Gut 16 wird über eine Aufgabevorrichtung mit Fallrohr 21 und Zufuhrtrichter 22 der Zone 14 zugeführt, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine pneumatische Auflockerungsvorrichtung 23 zugeordnet ist. Die letztere ist bestimmt, das zu entwässernde Produkt einer erhöhten Waschwirkung (Agitation) auszusetzen, wodurch eine wirksame Reinigung des Endproduktes von eventuell anhaftendem Lehm, Schlamm und anderen feinen Körnern erreicht wird. Dies hat z. B. bei Sand- und Kiesaufbereitung, Haldenwaschen usw. eine gütesteigernde Wirkung.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, befindet sich am Anfang der Zone 14 in der Förderrichtung 11 vor der Aufgabevorrichtung 21, 22 eine Stauplatte 24, die eine Strömung des Waschgutes 16 in der Richtung auf die Zone 12 zu fördert und ermöglicht, daß der Feststoff 15 und das Wasser 17 voneinander im Gleichstrom 11 getrennt werden.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel stehet mit einem nicht dargestellten Antrieb des Bandförderers zweckmäßig die Leittrommel 13 a in kraftübertragender Verbindung, wie dies in Anbetracht der Bewegungsrichtung 11 des Bandes 10 auch üblich ist.
  • Bei geringen Bandgeschwindigkeiten wird der Feststoff 15 nach Verlassen der Zqne 12 am Ende der Förderzone 18 durch eine Ablaufplatte 25 vom Band 10 getrennt. Sollen auch im Feststoff 15 übereinanderliegende Schichten 15a bzw. 15b verschiedener Korngröße voneinander getrennt werden, so kann eine weitere Ablaufplatte verwendet werden, die oberhalb der Ablaufplatte 25 entsprechend der gemeinsamen Grenzlinie der Schichten 15a und 15 b angeordnet ist.
  • Das am Ende der Förderzone 18 ausgetragene Produkt gelangt beim dargestellten Ausführungsbeispiel auf einen weiteren Förderer 26, der z. B. ein Fahrzeug (Karren usw.) beliebiger Art oder z. B. ein weiterer Bandförderer sein kann, mittels dessen der Feststoff 15, d. h. das entwässerte Produkt, auf eine gewünschte Stelle befördert werden kann. Der erwähnte Förderer kann aber auch in einer Wiederholung der erfindungsgemäßen Einrichtung bestehen, wobei der Feststoff 15 zwecks erhöhter Waschwirkung und schärferer Trennung durch Zuführung von Wasser suspendiert und die Suspension dann in ihre Phasen getrennt wird. Das feste Gut wird dabei mittels der Auflockerungsvorrichtung 23 mit dem Wasser in Suspension gebracht. Erforderlichenfalls können aber mit je einer Auflockerungsvorrichtung versehene weitere Aufgabe- und Absitzzonen und Entwässerungszonen auch innerhalb eines einzigen Bandförderers vorgesehen sein, wobei dann die aemul dete und die seitlich abfallende Bandführung über die Gesamtlänge der Bandanlage abwechseln.
  • Wie aus F i g. 2 ersichtlich, weist die Ablaufplatte 25 an Austragsende des Bandes an dem bandseitigen Rand 25a mindestens eine Ausnehmung 25b auf, die eine Öffnung 26 zwischen Förderband 10 und Ablaufplatte 25 frei läßt. Diese Maßnahme bezweckt, daß bei annähernd gleichmäßiger Korngröße hoher Wichte, die bei Schwerkraftablagerung an tiefsten zu liegen kommen, wie z. B. Magnetit, Ilmenit, Edelmetalle usw., bei mineralischen Sedimenten vom Produkt getrennt werden können. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind zu diesem Zweck unterhalb der Ablaufplatte 25 eine Vorrichtung 27 zum Spülen der Förderbandfiäche und eine Absetzvorrichtung 28 zum Absetzen der abgespülten Suspension angeordnet.
  • Um die am Förderband anhaftende Wasserhaut wirksam. zu entfernen, können insbesondere bei den Rändern des Förderbandes der Öffnung 26 ähnliche Öffnungen und/oder Bürsten vorgesehen sein.
  • Es ist aber auch möglich, die Aufnahmefläche des Förderbandes durch eine geeignete Behandlung in an sich bekannter Weise wasserabstoßend (hydrophob) zu machen Die dargestellte beispielsweise Ausführungsform der Erfindung arbeitet wie folgt: Die Einrichtung wird an der Gewinnungsstätte deraFt aufgestellt, daß, das Waschgut über das Fallrohr 21 und den Aufgabetrichter 22 in Richtung eines Pfeiles 29 auf die Aufgabe- und Absitzzone 14 gelangt, wobei das bei der Leittrommel 13a, entweichende Produckt auf den Förderer 26 entladen wird.
  • Dann wird der Bandförderer in Betrieb gesetzt, wobei das obere Trum 10b des Förderbandes 10 von der Lei.ttrommell3b in Richtung eines Pfeiles 11 abläuft und zunächst eine gemuldete und nachher eine nach den Seiten hin abfallende Fläche bildet, so daß die erforderlichen Zonen 14 und 12 kontinuierlich gebildet werden Nach Verlassen der Zone 12 nimmt das Förderband 10 ypn oben gesehen wieder eine gemuldete Form an und erreicht die Leittrommel 13a, nach der es im unteren oder Leerlaufabschnitt 10a auf die Leittrommel 13b zurückläuft.
  • Das Waschgut 16 fließt über das Fallrohr 21 und den Aufgabetrichter 22 auf die Zone 14, in der es sich mit dem Förderband 10 zusammen bewegt. Nach Verlassen der Mischvorrichtung 23 beginnt die Trennung des Wassers 17 und des Feststoffes 15 durch Absetzen, wie dies in F i g. 1 angedeutet ist. Es ist ersichtlich, daß das Waschgut 16 gegen Ende der Zone 14 bereits verschwindet. Unmittelbar am Förverband 10.. befindet sich der Feststoff 15 derart, daß Körner höherer Wichte und/oder größeren Volumens unten, während Körner geringerer Wichte und/oder Korngröße oben zu liegen kommen.
  • Oberhalb des Feststoffes 15 ist bereits Flüssigkeit (Wasser 17) vorhanden. Wenn demnach die Zone 14 immer offener wird, nähert sich das Niveau des Wassers 17 immer mehr den Rändern des Förderbandes 10, wobei (im Schnitt gemäß der Linie A-A der F i g. 1 und 2) die Zone 12 und somit der Abfluß des Wassers in Richtung des Pfeiles 30 quer zur Längsrichtung 11 des Förderbandes 10 beginnt.
  • Wenn die Zone 14 im Laufe ihrer Ausbreitung in eine Ebene übergeht (F i g. 6), wird der Abfluß des Wassers 17 praktisch beendet. Der weitere, von oben gesehen erhabene Teil (zwischen den Schnitten VI-. VI) der Zonel2 bewirkt ein Lockern des auf dem Förderband 10 befindlichen Feststoffes 15, wodurch Wassermengen, die eventuell an und zwischen den Kornern zuruckgeblieben sind, in Richtung des Doppelpfeiles 30 ebenfalls entweichen können, so daß die Entwässerung des Feststoffes 15 gefördert wird.
  • Das vom Förderband 10 in Richtung des Pfeiles 30 entweichende Wasser 17 stellt eine Suspension dar, die jedoch lediglich eine geringe Menge von feineren Körnern des Gutes 16 enthält. Dies bürgt für die bereits erwähnte qualitätsfördernde Wirkung.
  • Nach Verlassen der Zone 12 gelangt der Feststoff 15 in die Förderzone 18, die eine trogförmige Fläche bildet, wodurch das Produkt wieder auf einen engeren Querschnitt gezwungen und infolgedessen die Trennung der feineren Körner von gröberen Körnern erleichtert wird, falls dies erforderlich ist. Auf jeden Fall wird aber eine verlustfreie Beförderung des Feststoffes 15 gewährleistet, bis das Produkt die Leittrommel 13 a des Förderbandes 10 erreicht.
  • Über die Ablaufplatte 25 wird der Feststoff 15 vom Förderband 10 entfernt und dem Förderer 26 zugeführt. Es wird aber dabei auch erreicht, daß Körner verhältnismäßig höherer Wichte, die unmittelbar auf der Förderfläche liegen, vom Feststoff 15 selbst getrennt unter die Abtrennplatte 25 gelangen, wo sie der Wirkung der Spülvorrichtung 27 und der Absetzvorrichtung28 unterzogen werden. Die auf der Förderfläche des Förderbandes 10 zurückgebliebenen Körner hoher Wichte werden durch die Spülvorrichtung 27 abgewaschen, wobei sie in die Absetzvorrichtung 28 gelangen und sich hier ansammeln. Es ist offensichtlich, daß auf diese Weise z. B. geringe Mengen von Seifengold bei Aufarbeitung oder Gewinnung eines Ablagerungsmaterials von annähernd gleicher Korngröße als Nebenprodukt ohne besonderen Energiebedarf wirtschaftlich gewonnen werden kann. Die Wirtschaftlichkeit der Gewinnung kann noch gesteigert werden, wenn die Förderfläche des Förderbandes 10 zwecks besserer Haftung der Körner höherer Wichte aufgerauht oder mit einem haftenden Stoff, z. B. mit einem Tuch, überzogen wird.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 9 bildet eine weitere Ausführungsform der vorherigen beispielsweisen Konstruktion, was durch mit jeweils den Buchstaben »a« und »b« ergänzte entsprechende Bezugszeichen angedeutet ist. Als weitere Bestandteile der Einrichtung sind Treibtrommeln 31 a, 31 b sowie Leittrommeln 32 a 32b zu erwähnen. Die Treibtrommeln 31 a, 31b sind mittels eines stufenlosen Geschwindigkeitswechselgetriebes mit einem reversiblen Antriebsmotor verbunden. In Abhängigkeit von der Drehrichtung des Motors läuft das Förderband 10 in F i g. 9 im oder entgegen dem Uhrzeigersinn um. Dementsprechend entweicht das über das Fallrohr 21 und den Aufgabetrichter 22 in Richtung des Pfeiles 29 zugeführte Waschgut in Richtung auf die Leittrommel 13 a oder 13 b zu. Bei Abwesenheit einer Stauplatte 24 wird das Wasser offensichtlich auch an den Zonenl2a oder 12 b entgegen der Bewegungsrichtung des Förderbandes 10 entweichen.
  • Der Vorteil dieses Ausführungsbeispiels besteht darin, daß bei geeigneter Wahl des Antriebes die Förderrichtung von zwei einander entgegengesetzten Richtungen entsprechend den gegebenen Verhältnissen ausgewählt werden kann.
  • Bei der beschriebenen beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung findet ein auf Rollen laufendes Förderband Anwendung. Anstatt eines Förderbandes dieser Art kann aber auch ein sogenanntes Trogband verwendet werden, das zwischen ortsfesten Leitflächen aus Blech läuft. Dann können die ver schiedenen Zonen durch eine entsprechende Ausbildung des Profils der Seitenwände gebildet werden, was jm Wesen eine mindestens stellenweise Anderung des Querschnittes der Seitenwände entlang des Förderbandes bedeutet. Es ist jedoch zweckmäßig, anstatt ortsfester Leitflächen zu verwenden, das Förderband selbst mittels Rollen den verschiedenen Gestalten der verschiedenen Abschnitte anzugleichen.
  • In diesem Fall findet nämlich zwischen Feststoff und seiner Bahn bzw. dem Förderband und seinen Leitorganen praktisch keine Reibung statt.
  • Es kann auch dafür gesorgt werden, daß die Bandform in den verschiedenen Zonen auch während des Betriebes geändert werden kann. Dies kann bei iiblichen Förderbändern durch Verstellung der das Förderband leitenden Rollen, während bei Trogförderbändern durch Unterteilung der Leitflächen in Abschnitte und durch ihre abschnittsweise Verstellbarkeit erreicht werden. Eine Verstellbarkeit dieser Art während des Betriebes ermöglicht, die Einrichtung wechselnden Betriebsverhältnissen unverzüglich anpassen zu können.
  • Die längsgerichtete Mittellinie des Förderabschnittes - wie z. B. die Mittellinie 1-1 des Zweiges 101S des Förderbandes 10 beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 8 - kann mindestens an einem Abschnitt mit der Waagerechten einen Winkel einschließen. Dies bedeutet eine veränderliche Bandneigung in Förderrichtung. Auf diese Weise kann nämlich die Strömungsgeschwindigkeit und sogar die Strömungsrichtung der flüssigen ~ Phase in hohem Maße beeinflußt werden. Durch geeignete Wahl der Stromungsgeschwindigkeit und/oder der Schichtdicke des Wasser dagegen kann die minimale Korngröße der festen Phase bestimmt werden, wobei geringere Körner als die Minimalkorngröße mit dem Wasser entweichen, während gröbere Körner als feste Phase gewonnen werden.
  • Der Antrieb der Einrichtung, namentlich das Getriebe des Bandförderers kann eine Vorrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit enthalten. Dies ist mit dem Vorteil verbunden, daß die Geschwindigkeit des Förderbandes geändert und dadurch die Strömungsverhältnisse beeinflußt werden können.
  • Wie gezeigt worden ist, kann der Feststoff durch eine Trennplatte vom Förderband entfernt werden.
  • Anstatt Trennplatten können aber auch andere geeignete Mittel, wie Abblasen durch Luft, d. h. eine pneumatische Trennung, verwendet werden. Oberhalb der Trennplatte können im Bedarfsfall auch weitere Trennplatten angebracht werden, wodurch auch eine gewisse Art von Sichten gemäß Korngröße und/oder Wichte erreicht werden kann. Von Stücken praktisch gleicher Wichte, aber verschiedener Korngröße werden nämlich die größeren unmittelbar am Förderband, während die kleineren Körner infolge einer später erfolgenden Ablagerung auf den gröberen Körnern zu liegen kommen. Durch Anwendung von zwei Trennplatten können demnach die Schichten 15 a und 15 b der festen Phase 15 bis zu einem gewissen Grad voneinander getrennt werden. Shnlich ist die Lage bei festen Phasen, die aus praktisch gleich großen Körnern größerer bzw. geringerer Wichte bestehen.
  • Bei den Ausführungsbeispielen strömen Feststoff und Wasser im Gleichstrom, was durch die Stauplatte 24 wirksam gefördert wird. Dies ist deshalb vorteilhaft, weil zwischen den sich voneinander trennenden flüssigen und festen Stoffen ein geringer Geschwindigkeitsunterschied besteht, so daß die am Förderband abgelagerten feineren Körner, die im Produkt zurückgehalten werden sollen, durch das entweichende Wasser nicht mitgerissen werden.
  • Durch Anderung des Neigungswinkels im Förderabschnitt des Bandförderers, d. h. der Bandneigung in Förderrichtung, kann aber auch erreicht werden, daß bei Zuführung des Waschgutes zwischen den Leittrommeln des Förderbandes das Wasser entgegen der Bewegungsrichtung 11 des Förderbandes und des Feststoffes, d. h. im Gegenstrom entweicht, während die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers durch Schrägstellung mindestens eines Abschnittes geregelt wird. Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung mit veränderlichem Neigungswinkel ist zum Ausführen einer derartigen Betriebsweise besonders geeignet, weil es ermöglicht, nicht nur die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers, sondern auch die Strömungsrichtung zu beeinflussen. Es ist somit möglich, mittels verhältnismäßig einfacher Maßnahmen auf eine Entwässerung bei Gegenstrom überzugehen, soll dies infolge der Betriebsverhältnisse erforderlich sein.
  • Häufig wird das Waschgut gegen die Mitte des Ablagerungsabschnittes dem Förderband zugeführt, wobei ein Teil des Wassers im Gleichstrom mit dem abgelagerten Feststoff in der Bewegungsrichtung des Förderbandes, während der Rest desselben im Gegenstrom abgeführt wird. Dann werden vorteilhafteste Betriebsverhältnisse nicht nur durch Änderung der Bandgeschwindigkeit und des Neigungswinkels, sondern auch durch Regelung der Höhe oder einer Durchlaßöffnung in einer entsprechend ausgebildeten Stauplatte erreicht.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Bandanlage zum Entwässern und 1 oder Waschen von körnigen Feststoffen, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband in der Aufgabe- und Absitzzone trogförmig und in einer anschließenden Entwässerungszone nach den Seiten hin abfallend geführt ist.
  2. 2. Bandanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band vor und hinter der Entwässerungszone eben geführt ist.
  3. 3. Bandanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Aufgabevorrichtung (22) mindestens eine Auflockerungsvorrichtung (23) vorgesehen ist.
  4. 4. Bandanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemuldete und die seitlich abfallende Bandführung über die Gesamtlänge der Bandanlage abwechseln.
  5. 5. Bandanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Aufgabevorrichtungen vorgesehen sind.
  6. 6. Bandanlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandform in den Zonen (12, 14) während des Betriebes verstellbar ist.
  7. 7. Bandanlage nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandneigung in Förderrichtung veränderlich ist.
  8. 8. Bandanlage nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß in Förderrichtung vor der Aufgabevorrichtung eine Stauplatte (24) vorgesehen ist.
  9. 9. Bandanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauplatte (24) ganz oder teilweise perforiert ist.
  10. 10. Bandanlage nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufplatte (25) am Austragsende des Bandes an dem bandseitigen Rand mindestens eine Ausnehmung (26) aufweist.
  11. 11. Bandanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Ablaufplatte eine Spülvorrichtung (27) vorgesehen ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006063574A2 (de) * 2004-12-17 2006-06-22 Commodas Gmbh Vorrichtung zur licht-analyse von partikeln

Cited By (2)

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WO2006063574A3 (de) * 2004-12-17 2006-10-19 Commodas Gmbh Vorrichtung zur licht-analyse von partikeln

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