DE1213403B - Verfahren zur Herstellung von delta 1,4-6alpha-Methyl-16-methylen-3, 20-diketosteroid - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von delta 1,4-6alpha-Methyl-16-methylen-3, 20-diketosteroidInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C 07 c
Deutsche Kl.: 12 ο -25/06
Nummer 1213403
Aktenzeichen: M 50307IV b/12 ο
Anmeldetag: 15. September 1961
Auslegetag: 31. März 1966
Es wurde gefunden, daß y
len-3,20-diketosteroide der allgemeinen Formel I
CH2ORi
Verfahren zur Herstellung von
16-methylen-3,20-diketosteroiden
16-methylen-3,20-diketosteroiden
Anmelder:
E. Merck Aktiengesellschaft,
Darmstadt, Frankfurter Str. 250
CH3
Ri = H oder ein Esterrest;
R2 = <zH, /SOH oder = O,
R2 = <zH, /SOH oder = O,
über interessante glucocorticoide und entzündungshemmende Eigenschaften verfügen. Diese neuen
Verbindungen eignen sich insbesondere als Therapeutica für die Behandlung rheumatischer Erkrankungen
und zeichnen sich durch eine besonders gute Magenverträglichkeit sowie das Fehlen jeder
Natriumretention aus. Sie besitzen nicht oder nur in untergeordnetem Maße die unerwünschten Nebenwirkungen
(z. B. verstärkte metabole Einwirkungen, stärkere Natriumretention) des als antiphlogistisch
hochwirksam bekannten Dexamethasone.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von J1-4 -6a- Methyl - 16- methylen-3,20-diketosteroiden
der angegebenen Formel I, das darin besteht, daß man ein entsprechendes, in 1,2-Stellung gesättigtes Steroid nach an sich bekannten
mikrobiologischen Methoden in 1(2)-Stellung dehydriert oder daß man in die 21-Stellung
einer entsprechenden 21-Desoxyverbindung nach an sich bekannten Methoden eine O-Acylgruppe einführt,
und daß man gegebenenfalls nach an sich bekannten Methoden eine in 21-Stelhing der erhaltenen
Verbindung befindliche Hydroxylgruppe verestert bzw. einen erhaltenen 21-Ester alkalisch verseift
oder in ein Estersalz überführt.
Für die mikrobiologische 1(2)-Dehydrierung können Mikroorganismen verwendet werden, die z. B.
den folgenden Gattungen angehören: Alternaria, Calonectria, Colletotrichum, Cylindrocarpon, Didymella,
Fusarium, Ophiobolus, Septomyxa, Vermicularia; Micromonospora, Nocardia, Streptomyces;
Alcaligenes,'Bacillus, Corynebacterium, Mycobacterium, Protaminobacter, Pseudomonas.
Als Erfinder benannt:
Dr. Harald Metz,
Dipl.-Chem. Dr. Klaus Brückner, Darmstadt;
Dipl.-Chem. Dr. Karl-Heinz Bork,
Griesheim bei Darmstadt;
Dipl.-Chem. Dr. Fritz von Werder, Darmstadt
Besonders geeignet sind Bacillus sphaericus var. fusiformis, Corynebacterium simplex und Fusarium
solani.
Zur Dehydrierung wird das Ausgangsmaterial einer Submerskultur des betreffenden Mikroorganismus
zugesetzt, die in einer geeigneten Nährlösung bei optimaler Temperatur und starker Belüftung
nach den üblichen Methoden der Fermentationstechnik wächst. Statt wachsender Kulturen sind bei
sonst gleicher Technik auch Aufschwemmungen der Mikroorganismen in einer Pufferlösung brauchbar.
Die Umsetzung wird chromatographisch verfolgt und die Fermentationslösung nach restloser Umsetzung
des Ausgangsmaterials ζ. Β. mit Chloroform extrahiert.
Die Einführung einer O-Acylgruppe in die Stellung 21 des zugrunde liegenden 21-Desoxysteroids wird
verfahrensgemäß z. B. durchgeführt durch Behandlung mit Jod in alkalischer Lösung und nachfolgende
Umsetzung des erhaltenen 21-Jod-steroids mit einem Alkaliacylat, vorzugsweise Kaliumacetat.
Nach dem Verfahren der Erfindung ist es ferner möglich, die 21-Hydroxylgruppe eines so hergestellten
Δ x·4 - 6a - Methyl -16 -methylen - 3,20 - diketosteroids
der allgemeinen Formel I (Ri = H) nach an sich bekannten Methoden zu verestern. Als Veresterungsmittel
sind alle diejenigen Säuren bzw. deren zur Veresterung geeignete Derivate verwendbar,
die physiologisch verträgliche Ester ergeben. Zum Beispiel können die folgenden Säuren oder
deren zur Veresterung geeigneten Derivate verwendet werden: Carbonsäuren, wie Essigsäure,
Propionsäure, Buttersäure, Trimethylessigsäure, tert.-
609 540/431
Butyl-essigsäure, Cyclopentylpropionsäure, Phenylpropionsäure,
Phenylessigsäure^ Capronsäure, Caprylsäure, Palmitinsäure, Undecylensäure, aber
auch Benzoesäure oder Hexyhydrobenzoesäure, sowie Halogencarbonsäuren, wie Chloressigsäure. Gegebenenfalls
kann man auch zwecks Herstellung wasserlöslicher Derivate die 21-Hydroxylgruppe mit
Dicarbonsäuren, Amino- oder Alkylaminocarbonsäuren oder mit Phosphor- oder Schwefelsäure verestern.
Auf diese Art lassen sich z. B. herstellen: Succinate, Oxalate oder die Säureadditionssalze von
Aminocarbonsäureestern, z. B. von Asparaginsäure- oder Diäthylaminoessigsäureestern.
Andererseits kann eine in den erhaltenen Produkten vorhandene 21-Estergruppe nach brannten
und üblichen Methoden alkalisch verseift werden. Als Verseifungsmittel ist z. B. eine wäßrige Lösung
von Natriumhydrogencarbonat, Natriumcarbonat oder Natriumhydroxyd geeignet.
Nach dem Verfahren der Erfindung werden beispielsweise die folgenden Verbindungen erhalten:
6a - Methyl -16 - methylen - prednison, 6a - Methyl-16-methylen-prednisolon
sowie 21-Ester derselben, beispielsweise entsprechende 21-Orthophosphate,
21-Acylate, 21-Hemisulfate, 21-Hemisuccinate,
21-tert.Butylacetate sowie 21-Capronate, 21-Propionate
und 21-Undecylenate.
Die als Ausgangsmaterial erforderlichen 6a-Methyl-16-methylensteroide
können erhalten werden aus den zugrunde liegenden 16a,17a-Oxido-16^-methylsteroiden
durch Behandlung mit starken Säuren. Für die Herstellung der Ausgangssteroide wird im
Rahmen der vorliegenden Erfindung kein Schutz begehrt.
Die neuen, verfahrensgemäß erhaltenen Verbindungen können im Gemisch mit üblichen Arzneimittelträgern
in der Human- oder Veterinärmedizin eingesetzt werden. Als Trägersubstanzen kommen
organische oder anorganische Stoffe in Frage, die für parenterale, enterale oder topikale Applikation
geeignet sind und mit den neuen Verbindungen nicht reagieren,, wie Wasser, pflanzliche öle, Polyäthylenglykole,
Gelatine, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, Vaseline, Cholesterin usw. Zur parenteralen
Applikation dienen insbesondere ölige oder wäßrige Lösungen sowie Suspensionen, Emulsionen
oder Implantate. Für die enterale Applikation können Tabletten oder Dragees, für die topikale
Anwendung Salben oder Cremes angewendet werden, die jeweils sterilisiert oder mit Konservierungs-,
Stabilisierungs- oder Netzmitteln oder Salzen zur Beeinflussung des osmotischen Druckes oder Puffersubstanzen
versetzt sein können.
Beispiel 1
6a-Methyl-16-methylen-prednisolon
6a-Methyl-16-methylen-prednisolon
Zu einer 6 Stunden alten Schüttelkultur von Bacillus sphaericus, die in 200 ml einer Nährlösung
aus 1% Hefeextrakt bei 28 0C gewachsen war, werden 70 mg 6a-Methyl-16-methylen-hydrocortison in 4 ml
Methanol zugesetzt. Nach weiteren 24 Stunden Schütteln bei 28 0C wird die Kultur dreimal mit dem
gleichen Volumen Chloroform ausgeschüttelt, die vereinigten Extrakte werden zur Trockne eingedampft.
Dünnschichtchromatographisch ist kein Ausgangsmaterial mehr nachzuweisen, es liegt ausschließlich
6a-Methyl-16-methylen-prednisolon vor.
F. 236 bis 237°C; [a]D = +5,3° (Dioxan);
241 πΐμ; E;*n = 393.
241 πΐμ; E;*n = 393.
Beispiel 2
oa-Methyl-lo-methylen-prednisolon^l-acetat
oa-Methyl-lo-methylen-prednisolon^l-acetat
20 g des nach Beispiel 1 erhaltenen 6a-Methyl-16-methylen-prednisolons
werden in 200 ecm Acetanhydrid und 200 ecm Pyridin 2 Stunden auf dem
ίο Dampfbad erhitzt. Man läßt abkühlen, rührt in 3 1
Eiswasser ein und filtriert den kristallin ausfallenden Ester ab. F. 238 bis 239°C; [a]B = +12° (Dioxan);
;!„,«* 241 πΐμ; .EJ* =351.
oa-Methyl-lo-methylen-prednisolon-21-diäthylaminoacetat-hydrochlorid
5 g des nach Beispiel 1 erhaltenen 6a-Methyl-16-methylen-prednisolons
werden in 110 ecm absolutem Dioxan gelöst, mit 1,55 ecm Chloracetylchlorid
und' 2 ecm Pyridin versetzt und über Nacht bei
Raumtemperatur stehengelassen. Dann gießt man das Reaktionsgemisch in Wasser ein, saugt den
Niederschlag ab und wäscht ihn mit Wasser.
Das getrocknete, rohe 21-Chloracetat wird in
400 ecm Aceton gelöst und mit 55 ecm Diäthylamin und 4 ecm Wasser über Nacht bei 00C stehengelassen.
Beim Einengen unter vermindertem Druck kristallisiert das 21-Diäthylaminoacetat aus.
3,6 g oa-Methyl-lo-methylen-prednisoIon^l-diäthylaminoacetat
werden in 85 ecm absolutem Tetrahydrofuran gelöst und mit 70 ecm einer Chlorwasserstofflösung
in Chloroform versetzt. Das ausfallende Hydrochlorid wird abgesaugt, mit Tetrahydrofuran
gewaschen und getrocknet.
oa-Methyl-lo-methylen-prednison
Zu einer 16 Stunden alten Schüttelkultur von Corynebacterium simplex, die in 200 ml einer Nährlösung
aus 0,1% Hefeextrakt bei 28 0C gewachsen war, werden 70 mg 6a-Methyl-16-methylen-cortison
in 4 ml Methanol zugesetzt. Die Umsetzung wird dünnschichtchromatographisch verfolgt, bis das Ausgangsmaterial
verschwunden und nur 6a-Methyl-16-methylen-prednison
nachzuweisen ist. Nach 8 Stunden wird die Kultur dreimal mit dem gleichen Volumen Chloroform ausgeschüttelt, die vereinigten
Extrakte werden eingedampft und mit Petroläther gereinigt. F. 203 bis 2050C; [a]D = +120° (Dioxan);
hnax 237,5 πΐμ; Ε}! = 393.
oa-Methyl-lo-methylen-prednison-21-hemisuccinat-Natriumsalz
20 g des nach Beispiel 4 erhaltenen 6a-Methyl-16-methylen-prednisons
und 20 g Bernsteinsäureanhydrid werden in 200 ecm absolutem Pyridin über
Nacht stehengelassen. Man rührt bei 5 bis 1O0C in ein Gemisch von 210 ecm konzentrierter Schwefelsäure
und 3 1 Wasser ein, saugt den Niederschlag ab und trocknet ihn bei 8O0C unter vermindertem
Druck.
20 g Hemisuccinat werden in 260 ecm Isopropanol gelöst und im Laufe von 20 Minuten mit 179,5 ecm
0,23 n-Natriumisopropylatlösung unter Rühren versetzt.
Das ausfallende Salz wird abgesaugt und über Phosphorpentoxyd getrocknet.
B eispi el 6
oa-Methyl-lo-methylen-prednison-21-orthophosphat-Natriumsalz
10 g des nach Beispiel 4 erhaltenen 6a-Methyl-16-methylen-prednisons
werden in 20 ecm absolutem ϊ0
Pyridin mit 9,3 g Phosphoryldimorpholidchlorid 10 Tage verschlossen stehengelassen. Man gießt
dann den Ansatz in die berechnete Menge verdünnter Schwefelsäure und extrahiert das 21-Dimorpholidphosphat
mit Chloroform.
Der Chloroformrückstand wird in 40 ecm Äthanol gelöst, mit Wasser bis zur ersten bleibenden Trübung
versetzt und nach Zusatz von 110 g Kationenaustauscherharz, bekannt unter dem Handelsnamen
Amberlite IR-120, 36 Stunden gerührt. Man filtriert
ab, wäscht den Austauscher mit Äthanol, neutralisiert das Filtrat mit Natronlauge und engt unter
vermindertem Druck stark ein. Man läßt abkühlen, extrahiert mit Chloroform .alle Neutralteile, säuert
dann die wäßrige Phase mit verdünnter Schwefelsäure an und extrahiert mit n-Butanol. Der Extrakt
wird mit Natriumsulfat getrocknet, mit Natriummethylat neutralisiert und etwas eingeengt. Beim
Abkühlen kristallisiert das Natriumsalz aus. Es wird abfiltriert, heiß mit Methanol extrahiert, der Extrakt
mit Butanol versetzt und stark eingeengt, wobei das reine Natriumsalz ausfällt.
Beispiel 7
oa-Methyl-lo-methylen-prednisolon^l-acetat
oa-Methyl-lo-methylen-prednisolon^l-acetat
siedendem Methanol gelöst, mit einer heißen Lösung von 2,18 g Natriunihydrogencarbonat in 34 ecm
Wasser versetzt und im Stickstoffstrom 15 Minuten unter Rückfluß zum Sieden erhitzt. Man neutralisiert
mit Eisessig, engt unter vermindertem Druck auf ein Drittel ein und gießt in Wasser, wobei das Produkt
kristallin ausfällt. F. 236 bis 237 ° C; [α] D = + 5,3 °
(Dioxan); Xmax 241 ηΐμ; EJl = 393.
Analog Beispiel 7 wird aus 6a-Methyl-16-methylenl,4-pregnadien-3,ll,20-trion-17a-ol
das 6a-Methyl-16-methylenprednisolon-21-acetat hergestellt. F. 195
bis 1960C; [a]D = +105° (Dioxan); lmax 239 πΐμ;
Eil 343.
Die Verfahrensprodukte wurden im Granulombeuteltest nach der in Archives Internationales de
Pharmacodynamie et de Therapie, Bd. Ill, S. 420 bis 436 (1957), beschriebenen Methodik auf ihre
antiphlogistische Wirkung geprüft. Dabei ergaben sich die folgenden Wirkungsrelationen:
Prednisolon 1
16-Methylen-prednisolon 4,5
oa-Methyl-lo-methylen-prednison ... 5,6
oa-Methyl-lo-methylen-prednisolon 20
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von zl^-oa-Methyl-16-methylen-3,20-diketosteroiden der allgemeinen Formel I35 CH2ORiIn 30 ecm Methanol, das 0,6 g wasserfreies Calciumchlorid enthält, werden 6 g 6a-Methyl-16-methylen-l,4-pregnadien-3,20-dion-llj8,17a-diol suspendiert und mit 3 g Calciumoxyd versetzt. Innerhalb 30 Minuten läßt man unter Rühren eine Lösung von 9 g Jod in 30 ecm Methanol, die ebenfalls 0,6 g wasserfreies Calciumchlorid enthält, zutropfen, wobei die Temperatur bei 25 bis 28 0C gehalten wird. Man rührt weitere 30 Minuten, kühlt auf 00C ab und gießt in ein Gemisch von 150 ecm Eiswasser und 4,5 ecm Eisessig. Das ausgefallene Jodid wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und bei 500C getrocknet.Dann löst man es bei 40°C in 100 ecm Aceton, das 1 ecm Wasser, 0,5 ecm Eisessig und 20 g Kaliumacetat enthält, erhitzt 2 Stunden unter Rückfluß zum Sieden und rührt in 1,5 1 Eiswasser ein. Man saugt ab und wäscht mit 200 ecm Wasser. Das feuchte Material wird in 120 ecm Methanol heiß gelöst und nach Zusatz einer Lösung von 3,1 g Natriumpyrosulfit in 45 ecm Wasser 2 Stunden unter Rückfluß zum Sieden erhitzt. Dann werden 35 ecm abdestilliert, worauf die 21-Acetoxyverbindung auskristallisiert. F. 238 bis 239°C; [a]D = +12° (Dioxan); 2TOfflx241 πΐμ; E}*„ = 351.Beispiel 8
oa-Methyl-lö-methylen-prednisolon7,9 g des nach Beispiel 7 erhaltenen 6<z-Methyl-16-methylen-prednisolon-21-acetats werden in 250ccmRi
R2CH3H oder ein Esterrest;
aU, ßOH oder = O,dadurch gekennzeichnet, daß man ein entsprechendes, in 1,2-Stellung gesättigtes Steroid nach an sich bekannten mikrobiologischen Methoden in 1(2)-Stellung dehydriert oder daß man in die 21-Stellung einer entsprechenden 21-Desoxyverbindung nach an sich bekannten Methoden eine O-Acylgruppe einführt, und daß man gegebenenfalls nach an sich bekannten Methoden eine in 21-Stellung der erhaltenen Verbindung befindliche Hydroxylgruppe verestert bzw. einen erhaltenen 21-Ester alkalisch verseift oder in ein Estersalz überführt.In Betracht gezogene Druckschriften:Arch. Biochem. Biophys., Bd. 59 (1955), S. 304/305; Journ. Am. Chem. Soc, Bd. 77 (1955), S. 4184, und Bd. 80 (1958), S. 250.
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