DE1212917B - Vorrichtung zum Abfuehren des Bohrkleins bei einer Bohrvorrichtung zur Herstellung von Grossbohrloechern im Bergbau - Google Patents
Vorrichtung zum Abfuehren des Bohrkleins bei einer Bohrvorrichtung zur Herstellung von Grossbohrloechern im BergbauInfo
- Publication number
- DE1212917B DE1212917B DEB71431A DEB0071431A DE1212917B DE 1212917 B DE1212917 B DE 1212917B DE B71431 A DEB71431 A DE B71431A DE B0071431 A DEB0071431 A DE B0071431A DE 1212917 B DE1212917 B DE 1212917B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cuttings
- frame
- shovel
- drill bits
- drill
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 title claims description 18
- 238000005553 drilling Methods 0.000 title claims description 13
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 5
- 238000005065 mining Methods 0.000 title claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 2
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 2
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 2
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 description 1
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C35/00—Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
- E21C35/20—General features of equipment for removal of chippings, e.g. for loading on conveyor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Abführen des Bohrkleins bei einer Bohrvorrichtung zur Herstellung von Großbohrlöchem im Bergbau Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab- führen des Bohrkleins bei einer Bohrvorrichtung zur Herstellung von Großbohrlöchern im Bergbau mit einem die Bohrwerkzeuge drehenden und verschiebenden Mehrfachgestänge, das in Stützrahmen geführt ist.
- Es ist bereits eine derartige Bohrvorrichtung bekannt, bei der aber besondere Maßnahmen zum Ab- führen des Bohrkleins während des Bohrens nicht vorgesehen sind, so daß insbesondere, wenn der Neigungswinkel große Schwierigkeiten der Vorrichtung beim Abtransport kleiner ist des als Bohr- 401> ' kleins auftreten.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Abführen des Bohrkleins zu schaffen, die ein Arbeiten mit einem Neigungswinkel von weniger als 401 ohne die genannten Schwierigkeiten ermöglicht.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß am vorderen Teil des Rahmens eine das von den Bohrkronen anfallende Bohrklein aufnehmende Schaufel befestigt ist, die das Bohrklein zu den sich daran anschließenden Förderrinnen leitet, welche an den Stützrahmen des Gestänges angebracht sind. Hierdurch werden die Förderrinnen in Schwingung versetzt, so daß eine Art Schwingförderung entsteht, und zwar werden die Schwingungen schon allein durch unvermeidliche Unwuchten der Bohrkronen übertragen. Sie werden aber noch erheblich dadurch verstäkrt, daß beim Arbeiten der Bohrkronen stets gewisse Rattererscheinungen auftreten. Es ist somit nicht erforderlich, das gesamte Bohrgestänge etwa schwingfähig zu lagern, da derartige Schwingungen des Rahmens ohnehin auftreten. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist somit außerordentlich einfach, wobei man sich einer Wirkung bedient, die bisher allgemein als unangenehm und nachteilig ,empfunden wurde.
- Darüber hinaus wird durch die Erfindung ganz allgemein der Vorteil erzielt, das Bohrklein bei allen möglichen Neigungswinkeln der Bohrvorrichtung während des Bohrens einwandfrei abzuführen, während bisher zu diesem Zweck sehr häufig eine Unterbrechung der Arbeit erforderlich war, und bei geringen Neigungswinkeln traten auch hierbei noch erhebliche Schwierigkeiten auf.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schaufel einen Trichter bildet, dessen vorderer Querschnitt etwa der von den Bohrkronen bestrichenen Fläche und dessen hinterer Querschnitt etwa dem Querschnitt des ersten, die Gestänge hinter den Bohrkronen führenden Rahmens entspriclit. Aut ClieSe weise wira aas ijonrKtein leichter zu der sich anschließenden Förderrinne geleitet.
- Es ist weiterhin vorteilhaft, daß die Förderrinne einen ringsum geschlossenen Kanal bildet. Der hierdurch erzielte Vorteil besteht insbesondere in einer geringeren Staubentwicklung und darin, daß bei steilem Ansteigen des Bohrlochs zur Schonung des Bohrkleins mit gefülltem Kanal gearbeitet werden kann.
- Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen, 5 bis 8 gekennzeichnet.
- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen F i g. 1 bis 4 die erfindungsgemäße Vorrichtung im senkrechten Schnitt, in Draufsicht sowie in Vorder- und Hinteransicht, F i g. 5 bis 7 erfindungsgemäße, die Förderrinne bildende Bleche im senkrechten Schnitt, in der Draufsieht und in der Stimansicht, F i g. 8 bis 10 eine Vorrichtung zum Nachräumen des unteren Teils des Bohrlochs, ebenfalls in Draufsieht, Seitenansicht und Vorderansicht.
- In F i g. 1 ist ein Bohrgerät mit Vierfachgestänge gezeigt, das aus einem vorderen Rahmen 1 von geeigneter Form besteht, in dem sich vier Wellen 2 drehen, an denen die Bohrkronen 3 befestigt sind. Vier Bohrgestänge 4 übertragen die Antriebskraft und die Vorschubkraft der außerhalb des Bohrlochs stehenden Antriebsmaschine auf die Bohrkrone. Zur gegenseitigen Führung der Gestänge 4 sind zwischen dem vorderen Rahmen 1 und der Antriebsmaschine in Abständen innerhalb der gesamten Gestängelänge Rahmen 5 angeordnet, in denen die Gestänge in Lagern drehbar sind. Die Gestänge 4 und die Rahmen 5 bilden eine Art Käfio, in welchem mit W Hilfe von mit Schrauben oder auf andere Weise befestigen Führungs- oder Rutschblechen 6 ein Transportweg für das von den Bohrkronen gelöste Bohrgut hergestellt ist.
- Um den Abtransport durchzuführen, muß das Bohrklein jedoch zunächst gesammel werden. Hierzu dient eine Schaufel 7 (F i g. 2), die aus vier kegelstumpfförmigen, Ideeblattartig angeordneten Ab- schnitten besteht und einen von vom nach hinten enger werdenden Trichter bildet. Der vordere. Querschnitt dieses Trichters entspricht etwa der von den vier Bohrkronen bestrichenen Fläche, während der hintenhegende Querschnitt etwa demjenigen des ersten, hinter den Bohrkronen angeordneten Führungsrahmens 5 entspricht.
- Mit dem Vorrücken der Bohrwerkzeuge rückt auch die Schaufel 7 vor, da sie an dem die Bohrkronen führenden Rahmen, z. B. durch Schweißung oder durch Schrauben, befestigt ist. Es ist auch möglich, die Schaufel nachgiebig mit Hilfe von Federn an dem vorderen Rahmen zu befestigen, wobei die Federn etwa parallel zu den Gestängen 4 verlaufen.
- Das von den Bohrkronen gelöste Material wird von der Schaufel 7 aufgenommen und gelangt übei diese in den am ersten Führungsrahmen 5 beginnenden Kanal 6, in dem es bis zum Mundloch des Bohrlochs nach unten rutscht. Hier kann das Bohrklein vor der Antriebsmaschine, z. B. in einem Grubenwagen, gesarnmel werden Um das Bohrloch nachzuräumen, ist es möglich, eine besondere Vorrichtung zu verwenden, die an einem Blech 8 befestigt ist, welches den übrigen, den Kanal 6 bildenden Blechen entspricht, aber in seinem Boden eine öffnung 9 aufweist. An diesem Blech 8 ist eine weitere Schaufel 10 angeordnet, die das auf dem Boden des Bohrlochs liegende Gut aufnimmt und es durch die öffnung 9 in den Kanal 6 transportiert, wo es sich mit dem von den vier Bohrkronen kommenden Bohrklein vereinigt. Die Schaufel 10 kann hierbei auch eine möglicherweise erforderliche -Einebnung des untenliegenden Wandteils des Bohrlochs herbeiführen. Vorteilhaft kann es auch sein, die Schaufel 10 am Blech 8 nach oben schwenkbar anzuordnen, damit sie hochklappen kann, wenn die Bohrwerkzeuge aus dem Bohrloch zurückgezogen werden.
- Durch die Drehung der Gestänge 4 in den Führungen 5 geraten die die Rinne bildenden Bleche in Schwingungen, so daß der Abfluß des Bohrkleins verbessert wird. Diese Besonderheit kann auch bei einer Fördervorrichtung ausgenutzt werden, die mil Hilfe eines an Stelle der Schaufel 7 angeordneten Siebes beschickt wird. Auch ein leichtes Schlagen des Bohrgestänges wirkt sich auf die Abförderung des Bohrguts zusätzlich günstig aus.
- Wenn es sich um eine Bohrung mit sehr starkem Anstieg handelt oder wenn das anfallende Gut durch den Fall im KEtnal unbrauchbar wird, kann man die den Kanal bildenden Bleche so ausbilden, daß sich 6ia allseitig geschlossenes Förderrohr, beispielsweise von im wesentlichen rechteckigem oder quadratischem Querschnitt, bildet. Es ist dann möglich, das Förderrohr ständig mit Bohrgat gefüllt zu halten, so daß dieses nicht frei nach unten fällt, wodurch sich gleichzeitig zur Schonung des Gutes eine Verminderung der Staubentwicklung ergibt.
Claims (2)
- Patentanspräche: - 1. Vorrichtung zum Abführen des Bohrkleins bei einer Bohrvorrichtung zur Herstellung von Großbohrlöchern im Bergbau mit einem die Bohrwerkzeuge drehenden und vorschiebenden Mehrfachgestänge, das in Stützrahmen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Teil des Rahmens (1) eine das von den Bohrkronen (3) anfallende Bohrklein aufnehmende Schaufel (7) befestigt ist, die das Bohrklein zu den sich daran anschließenden Förderrinnen (8) leitet, welche an den Stätzrahmen (5) des Gestänges (4) angebracht sind.
- 2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel (7) einen Trichter bildet, dessen vorderer Querschnitt etwa der von den Bohrkronen (3) bestrichenen Fläche und dessen hinterer Querschnitt etwa dem Querschnitt des ersten, die Gestänge hinter den Bohrkronen führenden Rahmens entspricht. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrinne (8) einen ringsum geschlossenen Kanal bildet. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite eines der die Förderrinne bildenden Abschnitte eine die untenliegende Bohrlochwand nachräumende Schaufel (10) angeordnet ist, die das aufgenonimene Material zu einer im Boden des betreffenden Rinnenabschnitts angeordneten öffnung (9) leitet. 5. Vorrichtung nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel (10) um eine Querachse an die Unterseite der Förderrinne (8) heranschwenkbar ist. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Schaufel (7) in Längsrichtung nachgiebig am vorderen Rahmen (1) befestigt ist. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 sowie 4 bis 6, dadurch gekenn eichnet, daß die die Förderrinne bildenden Bleche (6) beiderends stumpf an den Führungsrahmen (5) anliegen und mit diesen verschraubt sind. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 sowie 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rinnenabschnitt am vorderen Ende an einem Führungsrahmen (5) befestigt ist und mit seinem hinteren Ende auf dem am folgenden Rahmen (5) befestigten anschließenden Rinnenabschnitt aufliegt bzw. in diesen eingreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Belgische Patentschrift Nr. 535 288.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR1212917X | 1962-05-19 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1212917B true DE1212917B (de) | 1966-03-24 |
Family
ID=9676290
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB71431A Pending DE1212917B (de) | 1962-05-19 | 1963-04-06 | Vorrichtung zum Abfuehren des Bohrkleins bei einer Bohrvorrichtung zur Herstellung von Grossbohrloechern im Bergbau |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1212917B (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
BE535288A (de) * |
-
1963
- 1963-04-06 DE DEB71431A patent/DE1212917B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
BE535288A (de) * |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE1275976B (de) | Streckenvortriebsmaschine fuer Tunnel und Strecken im Bergbau mit Bohrwerkzeugen | |
DE3107955C2 (de) | Einrichtung zum Ausbau und zur Gewinnung von Flözen | |
DE1212917B (de) | Vorrichtung zum Abfuehren des Bohrkleins bei einer Bohrvorrichtung zur Herstellung von Grossbohrloechern im Bergbau | |
DE3011100C2 (de) | Hobelanlage | |
DE2537002C3 (de) | Durchlaufbrecher für Kohle u.ä. Mineralien | |
DE2701886B2 (de) | Schrämmaschine | |
DE2943476C2 (de) | Vorrichtung zum Vortrieb eines Aufhauens bei bergmännischen Gewinnungsbetrieben | |
DE2839983C2 (de) | Abbaustreckenauffahreinrichtung für den Untertage-Bergbau | |
DE690434C (de) | Vorrichtung zum Vorpfaenden von Traegern | |
DE1187566B (de) | Bohrwerkzeug fuer das Schlagbohren mit einem sich drehenden Bohrer | |
DE2620388C3 (de) | Vorrichtung zum Hereingewinnen und Fördern von Kohlen | |
DE19611455A1 (de) | Meißelaufnahmeanordnung | |
DE2749864C3 (de) | Bohrwerkzeug und Bohrgestänge für Bohrungen in Flözen | |
DE3149973C2 (de) | Vorrichtung zum Abteufen von Schächten und Verfahren zu ihrem Betrieb | |
DE960712C (de) | Schraemkette mit parallel zur Kettenumlaufebene gestellten Meisselschaeften und ihnen folgenden Brechern | |
DE3031646C2 (de) | Vortriebsmaschine | |
DE971907C (de) | Kohlenhobel | |
DE69529336T2 (de) | Schrämlagemaschine | |
DE1963637C (de) | Mehrspindelbohrmaschine für den Bergbau zur Herstellung von im Flöz aufgefahrenen Bohrungen durch flözgängige Bohrköpfe | |
DE1906147C3 (de) | Vorrichtung zum Auffahren von schichtenparallelen, insbesondere flözgängigen Bohrungen und Verwendung dieser Vorrichtung bei einem Gewinnungsverfahren für den Flözbergbau unter Tage | |
AT286211B (de) | Zerspaneinrichtung für Tunnel- bzw. Stollenvortriebsmaschine | |
DE2138012A1 (de) | Gesteinsbohrmaschine | |
DE2745258A1 (de) | Bergwerksmaschine | |
DE3209611C1 (de) | Vollschnitt-Schachtbohrmaschine | |
DE972963C (de) | An einem Foerderer gefuehrte, als Ringfraese ausgebildete Kohlengewinnungsmaschine |