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DE1210997B - Vorrichtung zum Dosieren von fluessigen, pulverfoermigen, koernigen oder plastischen Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Dosieren von fluessigen, pulverfoermigen, koernigen oder plastischen Stoffen

Info

Publication number
DE1210997B
DE1210997B DEB64381A DEB0064381A DE1210997B DE 1210997 B DE1210997 B DE 1210997B DE B64381 A DEB64381 A DE B64381A DE B0064381 A DEB0064381 A DE B0064381A DE 1210997 B DE1210997 B DE 1210997B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metering
dosing
piston
cylinder
connecting rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB64381A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Blomenroehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Benz and Hilgers GmbH
Original Assignee
Benz and Hilgers GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Benz and Hilgers GmbH filed Critical Benz and Hilgers GmbH
Priority to DEB64381A priority Critical patent/DE1210997B/de
Publication of DE1210997B publication Critical patent/DE1210997B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
    • G01F11/12Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements
    • G01F11/20Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates
    • G01F11/24Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates for fluent solid material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Dosieren von flüssigen, pulverförmigen, körnigen oder plastischen Stoffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Dosieren von flüssigen, pulverförmigen, körnigen oder plastischen Stoffen mittels radial angeordneter, in Dosierkammern eines kontinuierlich umlaufenden, von einem Füllschuh teilweise umgebenen Dosierzylinders hin- und herbeweglicher Dosierkolben.
  • Bei den bekanntgewordenen Dosiereinrichtungen dieser Art unterscheidet man im wesentlichen drei verschiedene Steuerungsgruppen für Dosierkolben, und zwar eine Steuerung durch Kurvenbahnen, eine durch den Materialdruck und durch ein für alle Kolben gemeinsames Ausstoßorgan und schließlich eine jedem Kolben zugeordnete Einzelsteuerung. Die Nachteile der Kurvenbahnen bestehen nicht nur in dem hohen Reibungsverschleiß und in den damit zusammenhängenden Laufgeräuschen, sondern auch darin, daß - so wünschenswert ein steiler oder ein fein abgestufter Kurvenverlauf für den Dosiervorgang auch sein mag - die Kurvenbahn an die Einhaltung einer gewissen Grundform gebunden ist. Dagegen ist die durch den Druck des in die Dosierkammer eindringenden Materials bewirkte Kolbensteuerung nur dann vorteilhaft, solange der Materialdruck konstant ist. Bei variablem, z. B. bei zu geringem Fülldruck besteht die Gefahr, daß innerhalb der vorgeschriebenen Füllzeit das Dosiervolumen in der Dosierkammer seine vorbestimmte Größe nicht erreicht, so daß der Dosierzylinder die nur zum Teil gefüllte Dosierkammer in die Ausstoßstellung überführt. Zwecks Abwendung dieses Übelstandes ist bereits vorgeschlagen worden, den Dosierkolben in der Füllstellung mechanisch, und zwar derart zu steuern, daß der Kolben während der Füllzeit auf seinen vollen Hub zurückgenommen wird, wobei er auf das zu langsam einströmende Material eine Saugwirkung und auf das zu schnell einschießende Material einen nachgiebigen Widerstand ausübt. Eine derartige Steuerung ist kostspielig, da sie nur mit einem erheblichen Aufwand an Konstruktionsmitteln durchführbar ist. Bei der zuletzt genannten Steuerungsgruppe mit einer Einzelsteuerung für jeden Dosierkolben unterscheidet man ortsfeste sowie mit dem Dosierzylinder umlaufende Steuerungsorgane, wobei die ortsfesten lediglich im Bereich der Füll- und Ausstoßstellung angeordnet sind und als verschiebbare Weichen dem Dosierkolben einen vorbestimmten Hub garantieren, während die mit umlaufenden Steuerungsorgane im wesentlichen aus fallenartigen Führungsflächen bestehen, die den Kolben während des Dosiervorganges nur in Richtung auf einen für alle Kolben gemeinsamen, die Hubbegrenzung bildenden Anschlag passieren lassen und die ihn während der Überführung in die Ausstoß stellung gegen die Wirkung der Fliehkraft festhalten. Lediglich die Kraft des Ausstoßhebels vermag den Widerstand dieser federbeeinflußten Führungsflächen zu überwinden und den Kolben unter Mitnahme der vor ihm liegenden Dosiereinheit bis an die Mantelfläche des Dosierzylinders zu stoßen.
  • Die meisten der bekannten Kolbensteuerungen ermöglichen eine Nachregelung des Holbenhubes zu dem Zweck, damit Schwankungen im spezifischen Gewicht des zu dosierenden Stoffes durch eine geringfügige Verkleinerung oder Vergrößerung der Dosierkammer ausgeglichen werden können. So ist beispielsweise eine bekanntgewordene Kurvenbahnsteuerung mit einem im Dosierbereich im geringen Ausmaß verstellbaren Kurventeil ausgerüstet, während andere Steuerungen mit verstellbaren Anschlägen zur Begrenzung des Kolbenhubs versehen sind.
  • Derartige Kolbenhub-Verstelleinrichtungen sind jedoch nicht dazu eingerichtet, daß die Dosiereinheiten in sehr unterschiedlichen Volumengrößen abgefüllt werden können, sie ermöglichen lediglich die Herstellung von Dosiereinheiten innerhalb eines begrenzten Volumenbereiches. Dies hat zur Folge, daß die Volumendosierung innerhalb eines größtmöglichen Bereiches eine Vielzahl von untereinander in ihrer Größenordnung abgestuften Dosiereinrichtungen erforderlich macht.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil auf einfache und zuverlässige Art zu beseitigen. Sie bedient sich zu diesem Zweck einer Vorrichtung zum Dosieren von pulverförmigen, körnigen oder plastischen Stoffen mittels radial angeordneter, in Dosierkammern eines kontinuierlich um- laufenden, von einem Füllschuh teilweise umgebenen Dosierzylinders hin- und herbeweglicher Dosierkolben und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierkolben mit einem von Null bis zu ihrem Maximum regelbaren, während des Betriebes stufenlos zentral verstellbaren Arbeitshub versehen sind.
  • Die Steuerung der Dosierkolben erfolgt durch ein Geradschubkurb elgetrieb e, wobei an ortsfesten Parallelogrammhebeln eine axial verstellbare Pleuelwelle aufgehängt ist, an deren konzentrisch um die Pleuelwelle angeordneten Lagerstellen die Dosierkolben tragende Pleuelstangen angelenkt sind.
  • Die Anordnung des Schubkurbelgetriebes zur Steuerung der Dosierkolben ist so getroffen, daß der Kolbenhub in der Füllstellung gleich Null ist, wenn der ortsfeste Drehpunkt des Dosierzylinders mit dem variierbaren der Pleuelwelle zusammenfällt. Mit zunehmendem Abstand beider Drehpunkte voneinander wird der von den Dosierkolben beschriebene Kolben kreis im gleichen Maße kleiner wie der Kolbenhub zunimmt.
  • Mit diesen verhältnismäßig einfachen Konstruktionsmitteln ist die Kontinuität der Kolbenhubverstellung auch während des Dosierzylinder-Umlaufes gewährleistet. Dadurch ergibt sich der besonders bisher nicht möglich gewesene Vorteil, daß man mit einer einzigen Dosiervorrichtung sowohl differenzierte Volumendosierungen als auch Feinverstellungen des Kolbenhubes vornehmen kann, mit denen Schwankungen im spezifischen Gewicht des zu dosierenden Stoffes ausgeglichen werden können.
  • Unter Fortfall der bei den bisherigen Dosiervorrichtungen üblichen Kurven, Weichen, Hebeln und anderen, die Dosierleistung und die Lebensdauer nachteilig beeinflussenden Steuerungsorganen ist die Dosiervorrichtung gemäß der Erfindung hervorragend als kontinuierlich betriebene Hochleistungsmaschine in Verbindung mit einem schnellaufenden Packaggregat geeignet.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 eine Dosiervorrichtung mit an der Mantelfläche des Dosierzylinders angeordneten Dosierkammeröffnungen im Längsschnitt, F i g. 2 die in F i g. 1 dargestellte Dosiervorrichtung im Querschnitt nach Linie II-II, F i g. 3 einen Ausschnitt aus F i g. 1 nach Linie 111-111, Fig. 4 eine Dosiervorrichtung mit am äußeren Ende jeder Dosierkammer - angeordneten Drehschiebern im Längsschnitt, und F i g. 5 die in F i g. 4 dargestellte Dosiervorrichtung im Querschnitt.
  • Auf einer in der Bohrung des Maschinenrahmens 1 sitzenden Büchse 2 ist ein von einem Zahnkranz 3 umgebener Ring 4 leicht drehbar gelagert, dessen Flansch 5 lösbar an einer Seitenwand eines Dosierzylinders 6 befestigt ist. An der Innenfläche der Büchse 2 sind zwei Paar Lager 7 angegossen, auf deren Achsen 8 die Naben 9 von zwei gabelartig ausgebildeten Parallelogrammhebeln 10 drehbeweglich gelagert sind. Zwischen den als- Lagerstellen 11 ausgebildeten freien Enden der Parallelogrammhebel 10 sitzen auf Achsen 12 frei drehbewegliche Naben 13 mit ihren Lagerbüchsen 14. Die Anordnung der Lagerbüchsenl4 ist so getroffen, daß sie eine achsparallel zur Drehachse 16 des Dosierzylinders 6 ver- laufende Pleuelwelle 15 aufnehmen. Auf der Pleuelwelle 15 ist ein mit einer Anzahl Augenlager 18 versehener Lagerring 17 befestigt, wobei jedes Lagerpaar zwischen sich eine Pleuelstange 19 aufnimmt. Das andere Ende der Pleuelstange 19 ist mit dem Dosieren kolben 20 gelenkig verbunden, der seinerseits in einer Dosierkammer 21 des Dosierzylinders 6 geführt ist.
  • Es dürfte vorteilhaft sein, die beiden Angriffspunkte der Pleuelstange 19 mit Universalgelenken auszustatten, die eine allseitige Gelenkbewegung ermöglichen.
  • Dem Ring 17 ist eine am Ende der Pleuelwelle 15 sitzende Steuerbüchse 22 vorgelagert, welcher mittels einer Steuergabel 23 eine axiale Bewegung erteilt wird, sobald eine Kolbenhubverstellung erforderlich ist. Die Pleuelwelle 15 verfügt über einen eigenen Antrieb, welcher von der Welle 24 über ein Universalgelenk 25 auf die Pleuelwelle 15 übertragen wird.
  • Mit der gleichen Drehzahl wird auch der Dosierzylinder 6 in Umlauf gehalten.
  • Wie Fig. 2 zeigt, ist eine Hälfte der Umfangsfläche des Dosierzylinders 6 von einem Füllschuh 26 umgeben, der seinerseits aus der Förderleitung 27 mit dem z. B. plastischen Stoff beschickt wird. Die Stellung der Dosierkolben 20 läßt die einzelnen Phasen des Dosier- und Ausstoßvorganges erkennen. Der Dosierkolben 20 läuft mit seiner bis an die Umfangsfläche des Dosierzylinders 6 heranreichenden Arbeitsfläche in den Füllschuh 26 ein und verläßt diesen nach Erreichen eines vorbestimmten Arbeitshubes, während auf dem zweiten Teil seiner Umlaufbewegung der Ausstoß der Dosiereinheit 28 erfolgt. Die unmittelbar vor dem Einlauf des Dosierkolbens 20 in den Füllschuh 26 gezeigte senkrecht nach unten gerichtete Ausgangsposition ist die einzige Konstante, die von jedem Dosierkolben20 - ungeachtet der Größe seines Arbeitshubes - erreicht wird. Dadurch, daß die Pleuelwelle 15 an ortsfesten Parallelogrammhebeln 10 aufgehängt ist, deren Winkel und deren Länge gleich den Winkeln und Längen der Pleuelstangen 19 ist, tritt bei Betätigung der Steuerbüchse 22 nicht nur eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Kolbenkreises, sondern auch eine Veränderung des Abstandes 30 zwischen dem ortsfesten Drehpunkt 16 des Dosierzylinders 6 und dem Drehpunkt 29 der Pleuelwelle 15 ein. Die Größe dieser Exzentrizität 30 entspricht der Bogenhöhe 31 des sowohl von den Parallelogrammhebelnl8 als auch von den Pleuelstangen 19 beschriebenen Winkels, bezogen auf die zur Drehachse der Pleuelwelle verlaufende Senkrechte, d. h. in einem Dosierzylinder 6 entsprechend dem gewählten Beispiel ist die Summe von zwei Bogenhöhen 3 gleich dem vorbestimmten Kolbenhub, der seinerseits mit der Tiefe der Dosierkammer 21 bzw. mit der Höhe der Dosiereinheit 28 identisch ist. Ausgehend von einem Kolbenhub, der bei gestreckten Pleuelstangen 19 gleich Null ist bis zum größtmöglichen Winkelausschlag mit dem absoluten Maximalhub ist jede beliebige Grob- und Feinverstellung der Dosierkolben 20 während des Dosierzylinderumlaufes möglich. Da sowohl der Dosier- als auch der Ausstoßvorgang während je einer halben Umdrehung des Dosierzylinders 6 erfolgt, und somit eine relativ lange Dosier- und Ausstoßzeit zur Verfügung steht, ist die Möglichkeit für eine sehr hohe Arbeitsleistung durchaus gegeben. Die während der Dosierzylinder-Drehbewegung auftretenden Fliehkräfte unterstützen den Ausstoßvorgang insofern, als die Gefahr eines vorzeitigen und unerwünschten Austretens aus der Packung bereits von einer anomal niedrigen Drehzahl an aufwärts nicht mehr besteht.
  • Gemäß dem vorerwähnten Dosierprinzip kann auch - wie in F i g. 4 und 5 dargestellt - so verfahren werden, daß die Dosiereinheit den Dosierzylinder nicht an der Peripherie, sondern senkrecht'dazu verläßt. Der Dosierzylinder 6 kann zu diesem Zweck als Drehtisch ausgebildet sein, wobei am äußeren Ende einer Dosierkammer 21 jeweils ein mit der Drehachse des Dosierzylinders 6 achsparallel verlaufender Drehschieber angeordnet ist, welcher mit seinen durch die Wand 42 getrennten Kammern 40, 41 während eines Dosierzylinderumlaufes gleichzeitig die Verbindung zwischen Füllschuh 26 und Dosierkammer 21 einerseits und die zwischen Dosierkammer 21 und Austrittsmundstück 42 andererseits herstellt. Dazu ist es notwendig, daß jeder Drehschieber 39 außer seiner Bewegung um die Achse des Dosierzylinders 6 auch eine Bewegung um seine eigene Achse macht.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Eigenbewegung des Drehschiebers 39 im Sinne einer Parallelführung der Trennwände 42 durchzuführen, d. h. mittels eines gemeinsamen Sonnenrades werden sämtliche auf dem Rumpf eines jeden Drehschiebers 39 sitzenden Planetenräder 44 mit einer geringen Voreilung derart in Umlauf versetzt, daß die Trennwände 42 und damit auch die Kammern 40, 41 eine für alle Arbeitsphasen untereinander gleiche Grundstellung einnehmen. Dadurch kommt die zum Dosieren und Ausstoßen notwendige Umschaltung des Drehschiebers 39 zustande. Der Drehschieber 39 ist somit kein Dosierorgan, sondern nur Verteiler, die Dosierung erfolgt nach wie vor durch den Arbeitshub des Dosierkolbens 20, wobei das aus dem Austrittsmundstück 43 entfernte Materialvolumen genau dem vom Arbeitshub des Dosierkolbens 20 verdrängten Volumen entspricht, nicht aber mit diesem identisch ist. Sofern es sich um pulverförmiges, körniges oder fließfähiges Dosiergut handelt, dürfte es zweckmäßig sein, die Austrittsöffnungen des ständig gefüllt gehaltenen Austrittsmundstückes43 für die Dauer des Nichtgebrauches zu verschließen, so z. B. durch Gummilippen oder durch ein Rückschlagventil 45, das durch den Materialdruck geöffnet oder geschlossen wird.
  • Die Anordnung des Dosierzylinders 6 als Drehtisch hat noch den Vorteil, daß die in Zellen einge- setzten Becher 47 oder Verpackungshüllen mittels einer Fördereinrichtung 46 vorgebracht werden, die selbst als ein gleichachsig unter dem Dosierzylinder 6 angeordneter und mit diesem synchron angetriebener Drehtisch ausgebildet sein kann. Dadurch entsteht bei kleinstem Raumbedarf eine komplette Dosier-und Verpackungsmaschine, die nicht nur leicht zugänglich und übersichtlich ist, sondern auch für beide Einheiten eine gemeinsame Antriebsquelle möglich macht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Dosieren von flüssigen, pulverförmigen, granulierten oder plastischen Stoffen mittels radial angeordneter, in Dosierkammern eines kontinuierlich umlaufenden, von einem Füllschuh teilweise umgebenen Dosierzylinders hin- und herbeweglicher Dosierkolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierkolben (20) mit einem von Null bis zu ihrem Maximum regelbaren Arbeitshub versehen sind, der während des Betriebes stufenlos zentral verstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierkolben (20) durch ein Geradschubkurbelgetriebe steuerbar sind, wobei an ortsfesten Parallelogrammhebeln (10) eine axial verstellbare Pleuelwelle (15) aufgehängt ist, an deren konzentrisch auf der Pleuelwelle (15) angeordneten Lagerring (17, 18) die Dosierkolben (20) tragenden Pleuelstangen (19) angelenkt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Ende einer Dosierkammer (21) jeweils ein mit der Drehachse des Dosierzylinders (6) achsparallel verlaufender Drehschieber (39) angeordnet ist, welcher mit seinen beiden Kammern (40, 41) während eines Dosierzylinderumlaufes gleichzeitig die Verbindung zwischen Füllschuh (26) und Dosierkammer (21) einerseits und die zwischen Dosierkammer (21) und Austrittsmundstück (43) andererseits herstellt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (39) im Sinne einer Parallelführung seiner Trennwände (42) um seine eigene Achse drehbar ist.
DEB64381A 1961-10-14 1961-10-14 Vorrichtung zum Dosieren von fluessigen, pulverfoermigen, koernigen oder plastischen Stoffen Pending DE1210997B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2904519A1 (de) * 1979-02-07 1980-08-21 Corazza Natalino Spa Dosier- und austeilvorrichtung fuer teigiges gut, insbesondere von der bei der herstellung von suppenwuerfeln verwendeten art
DE3120017A1 (de) * 1980-05-23 1982-03-04 Zanasi Nigris S.p.A., Ozzano Emilia, Bologna "dosiervorrichtung fuer pulverfoermige fuellgueter"
DE3617396A1 (de) * 1986-05-23 1987-11-26 Nordischer Maschinenbau Vorrichtung zum foerdern pastenartiger massen
WO2012113615A1 (de) * 2011-02-21 2012-08-30 Robert Bosch Gmbh Vorrichtung zum dosieren von pulverförmigem füllgut

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