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DE1201397B - Verfahren und Schaltungsanordnung zum Empfangen einer Reihe aufeinanderfolgender Telegraphierzeichen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zum Empfangen einer Reihe aufeinanderfolgender Telegraphierzeichen

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Publication number
DE1201397B
DE1201397B DEN25594A DEN0025594A DE1201397B DE 1201397 B DE1201397 B DE 1201397B DE N25594 A DEN25594 A DE N25594A DE N0025594 A DEN0025594 A DE N0025594A DE 1201397 B DE1201397 B DE 1201397B
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DE
Germany
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pulse
counting
period
pulses
elements
Prior art date
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Granted
Application number
DEN25594A
Other languages
English (en)
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DE1201397C2 (de
Inventor
Jacobus Marius Den Hertog
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1201397B publication Critical patent/DE1201397B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1201397C2 publication Critical patent/DE1201397C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/02Indicating or recording positions or identities of vehicles or trains
    • B61L25/04Indicating or recording train identities
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/04Speed or phase control by synchronisation signals
    • HELECTRICITY
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    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/04Speed or phase control by synchronisation signals
    • H04L7/041Speed or phase control by synchronisation signals using special codes as synchronising signal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H041
Deutsche KL: 21 al -16/01
Nummer: 1201397
Aktenzeichen: N 25594 VIII a/21 al
Anmeldetag: 29. September 1964
Auslegetag: 23. September 1965
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Empfangen einer Reihe aufeinanderfolgender Telegraphierzeichen, die je aus einer Aufeinanderfolgung einer zuvor bestimmten Anzahl von Elementen bestehen, die sowohl Ruhe- als auch Arbeitselemente sein können, zusammen mit einer Reihe von Synchronisierimpulsen, die den Anfang der verschiedenen Kodegruppen markieren.
Bekannte Empfänger für Telegraphierzeichen enthalten im allgemeinen einen Empfangsverteiler, der die verschiedene Elemente (Schritte) der Telegraphierzeichen nacheinander anzeigt.
Da im allgemeinen die Schritte verzerrt sein können, ist es üblich, den Wert der verschiedenen Elemente zu Zeitpunkten zu bestimmen, die den Mitten der Elemente entsprechen. Man muß hier also Impulse zur Verfügung haben, die die Mitten der Elemente anzeigen.
Bei anderen Systemen wird der Wert der verschiedenen Elemente dadurch bestimmt, daß die eintreffenden Signale während der Dauer eines Elementes integriert werden, und man muß dabei also Markierimpulse zur Verfügung haben, die zu Zeitpunkten auftreten, die der Trennung zwischen zwei Elementen entsprechen.
Bei den bekannten Systemen ist die Erzeugung der erforderlichen Markierimpulse grundsätzlich nicht schwierig, weil die Signalgeschwindigkeit, d. h. die Dauer der verschiedenen Kodegruppen und Elemente, einen festen vorgeschriebenen Wert hat und wenigstens in der Praxis nur wenig davon abweicht. Man verwendet dann z. B. einen Zeitimpulsgenerator, der durch die Synchronisierimpulse und/oder die Übergänge zwischen zwei Elementen synchronisiert wird.
In der Praxis besteht ein Bedürfnis nach einer Empfangsvorrichtung, mit der man zuverlässig den Wert der verschiedenen Elemente bestimmen kann, auch wenn die Signalgeschwindigkeit sich stark ändert, z. B. um einen Faktor 2 oder mehr. Es kann z. B. vorkommen, daß die Signalgeschwindigkeit sich während einer Nachricht ändert, weil der Signalgeber nicht synchronisiert ist. Auch ist es möglich, daß verschiedene Nachrichten von Sendern stammen, die zueinander stark verschiedene Signalgeschwindigkeiten haben, z. B. einem Sender mit einer Signalgeschwindigkeit von 50 Baud und einem anderen mit einer Geschwindigkheit von 500 Baud, während man trotzdem den gleichen Empfänger verwenden möchte.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Empfangen einer Reihe aufeinanderfolgender Kode
Verfahren und Schaltungsanordnung zum
Empfangen einer Reihe aufeinanderfolgender
Telegraphierzeichen
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenf abrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dr. H. Scholz, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Jacobus Marius den Hertog,
Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 2. Oktober 1963 (298 734)
gruppen, bei der die Signalgeschwindigkeit sich stark ändern kann.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß, obwohl in absolutem Sinne die Signalgeschwindigkeit sich stark ändern kann, der Unterschied zwischen aufeinanderfolgenden Kodegruppen verhältnismäßig klein ist, z. B. kleiner als lO°/o.
Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind zum Bilden einer Größe während jeder Periode zwischen zwei Synchronisierimpulsen, die charakteristisch ist für die Dauer dieser Periode und die während der folgenden Periode festgehalten wird, und daß mittels dieser Größe die Zeit in eine Anzahl von Unterperioden geteilt wird, die proportional zu der Anzahl von Elementen in den Impulskodegruppen zum BiI-den von Abtastmarkierimpulsen ist.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels einer Identifikationsvorrichtung für Eisenbahnwagen näher erläutert.
F i g. 1 zeigt schematisch einen Teil einer Untersuchungsvorrichtung, die an einer festen Stelle längs der Strecke angeordnet ist, und
F i g. 2 zeigt ein Identifikationsgerät, das auf den Wagen angeordnet ist;
F i g. 3 zeigt ein Beispiel einer Kodescheibe, während F i g. 4 sich auf ein Impuls-Zeit-Diagramm bezieht.
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Die Untersuchungsvorrichtung nach F i g. 1 ent- Durch Umwechselung der Kodescheibe kann der hält einen Hilfssender ZE, der über eine Antenne AE Kode auf einfache Weise geändert werden. Die Her-Energie mit einer Frequenz von z. B. 20 kHz auf eine stellung einer neuen Kodescheibe kann schnell mit mittels Kondensators KA auf diese Frequenz ab- einer geeigneten Lochmaschine erfolgen. In der gestimmte Empfangsantenne RE (Fig. 2) auf einem 5 Praxis wird die Anzahl der zur Identifizierung des vorbeirollenden Eisenbahnwagen übertragen kann. Eisenbahnwagens erforderlichen Ziffern im allgemei-Die Antenne AE ist z. B. eine Rahmenantenne lang- nen größer als sieben sein und z. B. gleich zwölf bis gestreckter Form, z. B. 1 X 3 m, während die An- fünfzehn. Diese Ziffern kennzeichnen z. B. das Hertenne RE z. B. eine Rahmenantenne von 15 X 15 cm kunftland, den normalen Standort, die Wagennummer ist, so daß auch bei einem mit großer Geschwindig- io usw. Im allgemeinen ist ein solcher Kode fest einem keit vorbeirollenden Zug die Antenne RE sich ge- bestimmten Wagen zugeordnet und braucht also nicht nügend lange Zeit im Strahlungsfeld der Antenne AE geändert zu werden. Es kann jedoch in der Praxis befindet. Der Generator ZE braucht selbstverständ- das Bedürfnis entstehen, einen Teil des Kodes verlieh nur beim Vorbeireiten eines Zuges oder eines änderlich zu machen, z. B. einen Teil, der den BeEisenbahnwagens eingeschaltet zu werden. 15 Stimmungsort oder die Priorität, die von der Ladung,
Die durch die Antenne RE von der Vorrichtung z. B. Gefrierwaren, abhängig ist, kennzeichnet. In
nach F i g. 2 empfangene Energie wird durch den solchen Fällen empfiehlt es sich, die Kodescheibe
Gleichrichter GA gleichgerichtet, so daß über den fest anzuordnen und die Ableseköpfe unter Steuerung
Glättungskondensator KB eine Gleichspannung — V des Motors an dieser Scheibe entlangzubewegen. Der
erzeugt wird, durch die einerseits der Motor M an- 20 veränderliche Teil des Kodes kann dann durch Schie-
getrieben wird und andererseits die Sender ZC ber u. dgl. eingestellt werden.
und ZN gespeist werden. Die gesamte empfangene Die durch die Ableseköpfe KC und KN erzeugten Energie ist z. B. von der Größenordnung von Impulsreihen werden zwei Sendern ZC bzw. ZN zu-250 mW, die während des Anlaufens des Motors im geführt, die auf entsprechende Weise ausgebildet sind, wesentlichen ganz durch den Motor verbraucht wird. 25 Die Impulse des Kopfes KC werden durch den Tran-Die Nenngeschwindigkeit des Motors ist z. B. . sistor TR verstärkt, dessen Emitter mit dem positiven 25 Umdrehungen in der Sekunde, und die Hälfte die- Pol des Kondensators KB (Masse) und dessen KoI-ser Geschwindigkeit wird z. B. in 40 Millisekunden lektor über eine Drosselspule SM mit dem Speiseerreicht. Wenn der Motor seine Geschwindigkeit er- punkt — V verbunden ist. Die Basis ist über die Wickreicht hat, ist der Verbrauch z. B. nur 10 mW. 30 lung des Ablesekopfes KC und einen durch den Kon-
Der Motor M treibt eine Kodescheibe CS an, die densator KD entkoppelten Widerstand RC mit dem mit einer für den Gegenstand kennzeichnenden Ver- Speisepunkt — V verbunden. Der Transistor TZ ist zahnung und mit Löchern AP, wie in F i g. 3 dar- in eine Generatorschaltung aufgenommen mit einem gestellt ist, versehen ist. Die Verzahnung und die abgestimmten Kreis, der aus der Selbstinduktion LA Löcher bewegen sich längs Ableseköpfen KN und 35 und dem Kondensator KN, der die Trägerfrequenz KC, die aus einer Wicklung auf einem dauerhaft vor- des Generators bestimmt und mit dem Kollektor des magnetisierten Magnetkreis mit Luftspalt bestehen. Transistors TZ verbunden ist und weiter aus einer Die Verzahnung und die Löcher ändern den magne- mit der Basis des Transistors TZ verbundenen Rücktischen Widerstand des Kreises, so daß die Ablese- kopplungswicklung LB besteht. Der Emitter des köpfe Impulse liefern, wie in Fig. 4a und 4b dar- 40 Transistors TZ ist mit Masse und die Basis ist über gestellt ist. die Wicklung LB und den durch den Kondensator KE
Die durch die Ableseköpfe erzeugte Spannung ist entkoppelten Widerstand RD mit dem Speisepunkt proportional zur Änderung des Kraftflusses in der — V verbunden. Eine Anzapfung auf der Wicklung Zeiteinheit, also proportional zur Geschwindigkeit, LA ist mit dem Kollektor des Transistors TR verbunmit der der magnetische Widerstand sich ändert. Um 45 den, so daß die Stärke der durch den Generator den Ausgangsimpulsen der Ableseköpfe eine an- erzeugten Schwingung entsprechend den durch den gemessene rechteckige Form zu geben, haben die Ablesekopf KC gelieferten Synchronisierimpulsen geZähne eine Sägezahnform mit einer schrägen und ändert wird. Die Wicklungen LA und LE sind auf einer geraden Flanke. Die Kodescheibe CS nach dem gleichen Ferritstab RS angeordnet, der zugleich F i g. 3 ist für einen Kode aus acht Kodegruppen mit 50 als Sendeantenne dient und die in der Amplitude je fünf Elementen ausgestattet, d. h. einer Startkode- modulierten Signalen über die Empfangsantenne PC gruppe CS von fünf Arbeitselementen (Zähnen) und dem Empfänger CS der Untersuchungsvorrichtung sieben Identifizierziffern Cl, C2 ... Cl, die durch nach Fig. 1 überträgt. Die Trägerfrequenz des Seneinen Zwei-aus-fünf-Kode gebildet werden, d. h., ders ZC ist z. B. 55 kHz und die Trägerfrequenz des jede Kodegruppe hat zwei Arbeitselemente (Zähne) 55 Senders ZN, der auf entsprechende Weise ausgebil- und drei Ruheelemente. So besteht die erste Ziffer C1 det ist, gleich 105 kHz. Der Sender ZN trägt die Idenaus einem Ruheelement, zwei Arbeitselementen und tifiziersignale vom Ablesekopf KN über die Empzwei Ruheelementen, die zweite Ziffer Cl aus zwei fangsantenne PN auf dem Empfänger SN der Unter-Ruheelementen, einem Arbeitselement, einem Ruhe- suchungsvorrichtung nach F i g. 1 über. Im dargestellelement und einem Arbeitselement usw. Die Öffnun- 60 ten Ausführungsbeispiel werden die Sender in der gen AP befinden sich am Beginn jeder Kodegruppe, Amplitude moduliert. Selbstverständlich können so daß die vom Abtastkopf KC gelieferten Synchro- diese jedoch auch in der Frequenz moduliert werden, nisierimpulse den Beginn der aufeinanderfolgenden Die durch den Empfänger SN gelieferten Identi-Kodegruppen markieren. fiziersignalimpulse werden nach Begrenzung dem
F i g. 4 a zeigt die Reihe von Impulsen, die bei 65 Eingang eines Schieberegisters R zugeführt, das unter
Drehung der Kodescheibe durch den Ablesekopf KN Steuerung"1 der durch den Empfänger SC gelieferten
abgegeben wird, und Fig. 4b zeigt die Synchronisier- Synchronisierimpulse über den Leiter BA und die
impulse des Kopfes KC. Verzögerungsvorrichtung VR bei jedem Synchroni-
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sierimpuls in die Nullage versetzt wird. Das Schiebe- inzidenzschaltungen CA bzw. CB werden derart register SR empfängt andererseits über den Leiter BB durch die Kippschaltung FA gesteuert, daß während Schiebeimpulse zu den Augenblicken, die den Mitten der Periode, in der die Zählschaltung TA keine Imder Elemente des Identifizierkodes entsprechen. Unter pulse erhält, die Koinzidenzschaltung CA wirksam Steuerung dieser Schiebeimpulse wird auf bekannte 5 ist und die eingenommene Endlage der Zählschaltung Weise die binäre Information im Schieberegister über TA mit der sich fortwährend ändernden Lage der eine Stelle verschoben, während zugleich die binäre Zählschaltung TC vergleicht, während in der Periode, Information, die der Ausgangsspannung des Signal- in der die Zählschaltung TB stillsteht, die Koinzidenzempfängers SN entspricht, zu dem Augenblick in das schaltung CB die Endlage der Zählschaltung TB mit Schieberegister SN eingetragen wird. io der der Zählschaltung TC vergleicht.
Die Abtastung der Elemente des Identifizierkodes Die Zählschaltung TC wird durch jeden Sychronifindet also zu Augenblicken statt, die den Mitten die- sierimpuls über den Leiter BF und das Mischtor MP ser Elemente entsprechen, so daß, wenn die Impulse in die Ruhelage zurückversetzt und beginnt also von in gewissem Maße verzerrt sind, die Elemente trotz- Null cn zu zählen. Es wird angenommen, daß in dem auf den richtigen Wert geschätzt werden. Es ist 15 einem solchen Augenblick die Zählsphaltung TA eine einleuchtend, daß die Signalgeschwindigkeit mit der Lage eingenommen hat, die kennzeichnend für die Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors M zu- Dauer der vorangehenden Periode ist, welche Lage sammenhängt, d. h., beim Anlaufen des Motors ist durch die Koinzidenzschaltung CA mit der der Zähldie Geschwindigkeit noch klein, und es ist z. B. die schaltung TC verglichen wird. Da die Frequenz der Dauer eines Kodeelementes oder einer Kodegruppe 20 Impulse, die durch den Generator GA der Zählschalgegebenenfalls zweimal oder mehrere Male größer, tung TG zugeführt werden, jedoch zehnmal so groß als wenn der Motor auf Touren gekommen ist. Da ist wie die Frequenz der Impulse, die während der es jedoch auch möglich sein muß, eine Identifizie- vorangehenden Periode der Zählschaltung TA zugerung von Eisenbahnwagen, die sich z. B. mit einer führt wurden, wird die Zählschaltung TC eine Lage Geschwindigkeit von 160 km in der Stunde bewegen, 35 erreichen, die der Endlage der Zählschaltung TA entdurchzuführen, ist es erwünscht, nicht zu warten, spricht in einer Zeit, die gleich einem Zehntel der bis der Motor die Nenngeschwindigkeit erreicht hat, Dauer der vorangehenden Periode zwischen den sondern das Auslesen der Information muß möglichst Synchronisierimpulsen ist. Beim Erreichen gleicher bald stattfinden. Um bei dieser veränderlichen Lagen der Zählschaltungen liefert die Koinzidenz-Signalgeschwindigkeit trotzdem die Mitten der ver- 30 schaltung CA der bistabilen Kippschaltung FB über schiedenen Kodeelemente anzeigen zu können, ist den Leiter BG einen Implus, während andererseits die Untersuchungsvorrichtung derart ausgebildet, durch diesen Impuls über das Mischtor MP die daß es möglich ist, diese Zeitpunkte aus der Dauer Zählschaltung TC wieder in die Ruhelage versetzt der vorangehenden Periode zwischen zwei Synchro- wird und aufs neue zu zählen anfängt, bis die Endnisierimpulsen abzuleiten. Dies ist möglich, weil die 35 lage der Zählschaltung TA wieder erreicht ist, usw. Signalgeschwindigkeit zwischen zwei aufeinander- Die Koinzidenzschaltung CA liefert also während folgenden Kodegruppen sich nur verhältnismäßig dieser Periode Impulse zu Augenblicken, die 1Ao, 2/io, wenig, z. B. weniger als 100Zo, ändert. 3Ao Perioden usw. nach Anfang der Periode ent-
Die Untersuchungsvorrichtung enthält zu diesem sprechen, d. h. zu Augenblicken, die sowohl den Mit-Zweck einen Impulsgenerator GR, dessen Impuls- 40 ten der Kodeelemente als auch dem Ende jedes Kodefrequenz /0 groß ist gegenüber der Impulsfrequenz der elementes entsprechen, während auf entsprechende Kodesignale. Die Impulse des Generators Gr werden Weise während der folgenden Periode durch die Koeinerseits der Zählschaltung TC und andererseits dem inzidenzschaltung CB Impulse geliefert werden. Am Frequenzteiler FB zugeführt, der die Frequenz um Leiter BG treten Impulse auf, wie in Fig. 4c dareine Faktor 10 herabsetzt bis 1Ao /0 und diese Impulse 45 gestellt ist. Die eintreffenden Signale müssen jedoch den Eingängen zweier Tore PA und PB zuführt, die abgetastet werden, und die Schiebeimpulse müssen in Gegenphase durch die bistabile Kippschaltung FA dem Schieberegister zugeführt werden nur zu den gesteuert werden. Die Kippschaltung FA erhält über Augenblicken, die den Mitten der Elemente entden Leiter BC Synchronisierimpulse vom Empfänger sprechen, d. h. nach V10, 3Ao, V10 Perioden usw. Zu SC und wechselt bei jedem Impuls ihren Zustand, so 50 diesem Zweck wird die Kippschaltung FB bei jedem daß abwechselnd in der einen Periode zwischen zwei Synchronisierimpuls über den Leiter BF in einen be-Synchronisierimpulsen das Tor PA die Ausgangs- stimmten Ruhezustand gebracht, und darauf ändert impulse des Frequenzteilers FD der Zählschal- die Kippschaltung FB ihren Zustand bei jedem Imtung TA überträgt, wobei das Tor PB gesperrt ist, puls der Koinzidenzschaltungen CA und CB. Die und in der anderen Periode das Tor PB die Impulse 55 Kippschaltung geht also jeweils in den Arbeitsder Zählschaltung TB überträgt, während das Tor PA zustand über nach 1Ao, 3Ao, 5Ao Perioden usw. nach gesperrt ist. Im Augenblick, daß das Tor PA leitend einem Synchronisierimpuls und gibt dabei dem wird, liefert die Kippschaltung SA auch über den Lei- Schieberegister SR einen Schiebeimpuls ab über den ter BD einen Impuls, wodurch die Zählschaltung TA Leiter BB, wie in F i g. 4d dargestellt ist. in die Nullage versetzt wird, während umgekehrt, 60 Das Schieberegister SR hat fünf Ausgänge, die wenn das Tor PB leitend wird, die Zählschaltung TB einerseits mit den senkrechten Leitern eines Kodurch einen Impuls von der Kippschaltung SA über inzidenzmatrixspeichers MG und andererseits mit den Leiter BE in die Nullage versetzt wird. Die Zähl- einer Koinzidenzschaltung CC verbunden sind. Der schaltungen zählen also je abwechselnd während einer Matrixspeicher MG ist auf bekannte Weise ausPeriode zwischen zwei Synchronisierimpulsen und 65 gebildet und besteht aus einer Anzahl von Speicherbleiben dann während der folgenden Periode in der kernen MU, M12, M 21 usw. aus magnetischem eingenommenen Endlage, welche also ein Maß für Material mit rechteckiger Hystereseschleife, die je die Dauer der vorangehenden Periode ist. Die Ko- mit einem senkrechten und einem waagerechten
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Steuerleiter verbunden sind. Die Anzahl der waagerechten Leiter ist gleich der Anzahl der Ziffergruppen des Kodes. Im Beispiel sind vier waagerechte Leiter dargestellt, aber in der Praxis kann diese Anzahl zwölf bis fünfzehn betragen. Die waage- S rechten Leiter HGl, HG 2 usw. sind mit verschiedenen Ausgängen einer Zählschaltung TD verbunden, die über das Tor PD Synchronisierimpulse vom Empfänger SG empfangen kann und dadurch in die nächste Zähllage versetzt werden kann. Im Ruhezustand der Schaltungsanordnung sind alle Speicherkerne in einem bestimmten Remanenzzustand. Ein Kern kann nur in den entgegengesetzten Remanenzzustand umgewandelt werden, wenn gleichzeitig ein Strom den mit diesem Kern verbundenen waagerechten und den senkrechten Leiter durchfließt. Im Ruhezustand der Vorrichtung ist jedoch das Tor PE gesperrt, so daß unabhängig von der Lage des Schieberegisters SR kein Strom in den senkrechten Leiter fließen kann. Ein Impuls über einen waagerechten ao Leiter tritt nur zu Augenblicken auf, daß die Zählschaltung TD die entsprechende Zähllage erreicht hat. Im Ruhezustand ist das Tor CD gesperrt und empfängt die Zählschaltung TD keine Zählimpulse, so daß auch über den waagerechten Leiter des Matrixspeichers MG keine Ströme fließen werden.
Wie bereits bemerkt wurde, wird das Schieberegister SR durch jeden Synchronisierimpuls in den Ruhezustand zurückversetzt. Unter Steuerung der Schiebeimpulse werden die aufeinanderfolgenden Elemente der eintreffenden Kodegruppe in das Schieberegister eingetragen, so daß am Ende der Periode eine ganze Kodegruppe aufgezeichnet ist. Diese Elemente werden durch die Koinzidenzschaltung CC untersucht. Wenn jetzt die aus fünf Arbeitselementen bestehende Startkodegruppe empfangen ist, reagiert die Koinzidenzschaltung CC und liefert über den Leiter BH der bistabilen Kippschaltung FC einen Impuls, wodurch diese in den Arbeitszustand versetzt wird. Unter Steuerung der Kippschaltung FC werden die Tore PE und PD entsperrt. Zugleich wird durch einen Impuls der Koinzidenzschaltung CC über den Leiter BK die Zählschaltung TB in den Ruhezustand versetzt. Durch den folgenden Synchronisierimpuls wird das Schieberegister SR in die Nullage versetzt und macht zugleich die Zählschaltung TD einen Schritt, aber hierbei wird keinem der waagerechten Leiter des Matrixspeichers MG ein Impuls zugeführt.
Während der folgenden Periode wird die erste Zifferkodegruppe in das Schieberegister SR eingetragen, und bei dem darauffolgenden Synchronisierimpuls macht die Zählschaltung TD einen Schritt, wobei dem ersten waagerechten Leiter HGl des Matrixspeichers ein Impuls geliefert wird, so daß die erste Ziffer aus dem Schieberegister auf einer entsprechenden Zeile mit den Kernen Mil, M12 usw. des Matrixspeichers eingetragen wird. Zugleich wird durch den Synchronisierimpuls das Schieberegister SR auf Null versetzt. Um davor sicher zu sein, daß die Information durch den Matrixspeicher übernommen ist, bevor diese im Schieberegister gelöscht wird, wird der Löschimpuls über die Leitung BA durch die Verzögerungsvorrichtung Vr einigermaßen verzögert.
Auf entsprechende Weise werden die anderen Kodeziffern in den Matrixspeicher MG eingetragen. Schließlich erscheint wieder die Startkodekombination, die aus fünf Arbeitselementen im Schieberegister besteht, worauf der Koinzidenzkreis CC aufs neue einen Ausgangsimpuls liefert und die Kippschaltung FC in den Ruhezustand zurückversetzt wird, wodurch die Tore PE und PD gesperrt werden, während zugleich die Kippschaltung FC über den Leiter BX einen Impuls liefert, so daß man sicher ist, daß der ganze Identifizierkode empfangen ist.
Durch nicht dargestellte, an sich bekannte Mittel wird darauf die Information aus dem Matrixspeicher MG ausgelesen, wodurch die Kerne dieses Speichers in den Ruheremanenzzustand zurückversetzt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Empfangen einer Reihe aufeinanderfolgender Telegraphierzeichen, die je aus einer Aufeinanderfolgung einer zuvor bestimmten Anzahl von Elementen bestehen, die sowohl Ruhe- als auch Arbeitselemente sein können, zusammen mit einer Reihe von Synchronisierimpulsen, die wenigstens den Anfang der verschiedenen Kodegruppen markieren, welche Impulsreihen mit veränderlichen Signalgeschwindigkeit übertragen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind zum Bilden einer Größe während jeder Periode zwischen zwei Synchronisierimpulsen, die charakteristisch ist für die Dauer dieser Periode und die während der folgenden Periode aufrechterhalten wird, und daß mittels dieser Größe die Zeit in eine Anzahl von Unterperioden geteilt wird, die proportional zu der Anzahl von Elementen pro Impulskodegruppe zum Bilden von Abtastmarkierimpulsen ist.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erhaltene Größe mittels einer Vergleichsvorrichtung mit einer sich mit der Zeit ändernden Hilfsgröße verglichen wird, wobei die Vergleichsvorrichtung einen Markierimpuls liefert, jeweils wenn ein zuvor bestimmtes Verhältnis zwischen den beiden Größen auftritt und zugleich die Hilfsgröße in einen bestimmten Anfangszustand versetzt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter Steuerung einer Kippschaltung, die jeweils bei Empfang eines Synchronisierimpulses ihren Zustand ändert, Zeitimpulse abwechselnd während einer Periode zwischen zwei aufeinanderfolgenden Synchronisierimpulsen einer ersten und einer zweiten Zählschaltung zugeführt werden, welche Zählschaltungen beim Beginn jeder Zählperiode durch Steuerung der erwähnten Kippschaltung in einen festen Anfangszustand versetzt werden und während der einer Zählperiode nachfolgenden Periode in der beim Ende der Zählperiode erreichten Zähllage stehenbleiben, und daß wenigstens eine Koinzidenzschaltung vorgesehen ist, die die Zähllage der zu diesem Augenblick stillstehenden Zählschaltung mit der Zähllage einer dritten Zählschaltung vergleicht, die bei jedem Synchronisierimpuls in einen festen Anfangszustand versetzt wird und der Zeitimpulse zugeführt werden, deren Impulswiederholungsfrequenz eine ganze Anzahl von Malen die Anzahl Elemente pro Impulskodegruppe größer ist
als die Impulswiederholungsfrequenz der ersteren Zeitimpulse, und daß jeweils, wenn die Zähllage der dritten Zählschaltung gleich der angenommenen Zähllage der stillstehenden Zählschaltung wird, durch die Koinzidenzvorrichtung ein Impuls geliefert wird und zugleich die dritte Zählschaltung in den Anfangszustand zurückversetzt wird.
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der der Wert der Elemente der Kodegruppe zu Augenblicken bestimmt wird, die den Mitten dieser Elemente entsprechen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Subperioden pro Periode zwischen zwei Synchronisierimpulsen zweimal der Anzahl der Elemente pro Impulskodegruppe ist und daß ein Impulszweiteiler vorgesehen ist, der bei jedem Synchronisierimpuls in einen bestimmten Ruhezustand versetzt wird und unter Steuerung eines Impulses beim Ende jeder Subperiode ihren Zustand ändert, und daß der Wert der Elemente zu den Augenblicken bestimmt wird, daß die Kippschaltung in den Arbeitszustand übergeht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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