DE1199811B - Kryotron-Schaltung zur impulsgesteuerten schrittweisen UEberleitung des einen Stromzweig durchfliessenden Stromes auf einen Parallelzweig - Google Patents
Kryotron-Schaltung zur impulsgesteuerten schrittweisen UEberleitung des einen Stromzweig durchfliessenden Stromes auf einen ParallelzweigInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES wSfcWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H03k
Deutsche Kl.: 21 al-36/18
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
J 23253 VIII a/21 al
26. Februar 1963
2. September 1965
26. Februar 1963
2. September 1965
Die Erfindung betrifft supraleitfähige Schaltungen und insbesondere solche Schaltungen, in denen Stromteilwerte von einem Parallelzweig auf einen anderen
übergeleitet werden.
Bei vielen Anwendungen von Supraleiterschaltungen in Rechenanlagen wird eine Umsteuerung des
ganzen einen Zweig einer Parallelschaltung durchfließenden Stromes in einen anderen zu Steuer- oder
Speicherzwecken vorgesehen. In diesen Anwendungen wird jedoch im allgemeinen der ganze oder fast
der ganze Strom aus einem Zweig auf einen anderen Pfad umgeleitet. Diese Technik wird in mit Supraleitern
arbeitenden logischen Schaltungen verwendet. Bekannt ist z.B. eine supraleitfähige bistabile Kippschaltung,
die zwei Parallelzweige enthält. Der durch die Kippschaltung fließende Strom wird aus dem
einen Stromweg in den anderen und umgekehrt durch Steuerimpulse übergeleitet, die an Kryotrons
in jedem der Parallelzweige angelegt werden. Der Stromfluß durch den einen Zweig stellt den einen
stabilen Zustand der bistabilen Kippschaltung dar, und der Stromfluß durch den anderen den anderen
stabilen Zustand. Auch andere Supraleitfähigkeit ausnutzende logische Schaltungen, wie z.B. Ringschaltungen
und Schieberegister, verwenden die Technik der totalen Stromumleitung. In diesen Schaltungen
kann die Umleitung des Stromes aus dem einen in den anderen Zweig die in einer gegebenen
Stufe gespeicherte Information darstellen oder die Übertragung von Information in eine nachfolgende
Stufe steuern.
Es ist insbesondere für eine Verriegelungsschaltung auch schon vorgeschlagen worden, eine Stromüberleitung
in Stufen oder Teilwerten aus einem Stromzweig in den anderen vorzusehen. Eine solche Schaltung
hat Anwendung gefunden zur Feststellung von kurz- oder langdauernden Unterbrechungen in einer
Stromversorgungsleitung. Die Länge der Stromunterbrechung in der steuernden Speiseleitung, die zur
Herbeiführung der Eigenverriegelung notwendig ist, hängt dabei von der Zeitkonstanten der Verriegelungsschaltung
ab, wobei jedoch die Länge der Stromunterbrechung die Zeitkonstante der Schaltung
nicht zu überschreiten braucht, um eine gespeicherte Anzeige dafür zu erhalten, daß eine Unterbrechung
stattgefunden hat. Diese Verriegelungsschaltung kann ausgelegt sein zur Anzeige einer einzigen Stromunterbrechung
von vorherbestimmter Dauer oder einer Reihe von Unterbrechungen kürzerer Dauer, da sie eine kumulative Stromverschiebung aus einem
Zweig in den anderen bewerkstelligt in Abhängigkeit von Stromunterbrechungen in einer Steuerlei-
Kryotron-Schaltung zur impulsgesteuerten
schrittweisen Überleitung des einen Stromzweig
durchfließenden Stromes auf einen Parallelzweig
schrittweisen Überleitung des einen Stromzweig
durchfließenden Stromes auf einen Parallelzweig
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk,N.Y. (V.St.A.)
Vertreter:
Dr. phil. G. B. Hagen, Patentanwalt,
München-Solln, Franz-Hals-Str. 21
Als Erfinder benannt:
John Leander Anderson,
Poughkeepsie, N. Y. (V. St. A.)
John Leander Anderson,
Poughkeepsie, N. Y. (V. St. A.)
tung, die die Kyrotrontore in beiden Stromzweigen umfaßt. Die vorgeschlagene Schaltung eignet sich
nicht zum Betrieb mit kurzzeitigen Steuerimpulsen an Stelle von kurzzeitigen Stromunterbrechungen.
Eine eventuelle Modifikation ist durchaus nicht naheliegend, zumal es auch gar nicht zum beabsichtigten
Anwendungszweck der vorgeschlagenen Verriegelungsschaltung gehört.
Gemäß der Erfindung ist eine Stromüberleitung in Stufen oder Teilwerten aus dem einen Stromzweig
in den anderen dadurch vorgesehen, daß einer Eingangssteuerleitung kurzzeitige Eingangsimpulse zugeführt
werden, die dem Prinzip nach auf nur ein einziges Teilstromumsteuerkryotron einwirken und
die Teilstromübertragung herbeiführen. Dabei kann grundsätzlich die Zeitkonstante der Stromübertragung,
die Amplitude der Eingangsimpulse oder die Dauer der Eingangsimpulse gesteuert werden. Durch
eine Besonderheit der Schaltung kann der Eingangsschwellenwert für die die weitere Stromüberleitung
von einem Kryotrontor auf das andere Kryotrontor bewirkenden Eingangsimpulse noch zusätzlich selektiv
steuerbar herab- oder heraufgesetzt werden. Die bevorzugte Anwendung der Schwellwertsenkung bzw.
-hebung einer derartigen Schaltung liegt bei »Lern«- Schaltungen.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht in einer Kryotronschaltung für Stromteilwertüberleitung mit
einer derart festgelegten Quantelung für den übergeleiteten Stromteilwert, daß dieser nicht von der
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Größe oder Breite der Eingangsimpulse oberhalb einer bestimmten Mindestgröße oder -breite abhängig
ist.
Die erfindungsgemäße Kryotronschaltung zur impulsgesteuerten, schrittweisen Überleitung des
einen Stromzweig durchfließenden Stromes auf einen zu dem genannten Stromkreis angeordneten Parallelzweig
ist dadurch gekennzeichnet, daß der erstgenannte Stromzweig aus dem Torleiter eines Kryotronelementes
besteht und der zweite Stromzweig die Serienschaltung einer Induktivität und die Steuerwicklung
des vorgenannten Kryotronelementes und die Steuerwicklung eines weiteren Ausgangskryotronelementes
enthält und daß beide Parallelzweige an eine Quelle konstanten Stromes angeschlossen sind
und die Steuerimpulse der Serienschaltung der beiden genannten Steuerwicklungen zugeführt werden.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung sowie den aufgeführten Zeichnungen; es
zeigt
Fig. 1 eine Kryotron-Schaltung, welche die Prinzipien
der Erfindung verwendet,
F i g. 2 ein Blockdiagramm einer »Lern«-Rechenanlage,
welche die Prinzipien der Erfindung verwendet,
F i g. 3 eine weitere gemäß der Erfindung aufgebaute Kryotron-Schaltung.
Jeder Torleiter der Kryotrons in den hier beschriebenen Schaltungen besteht aus einem Material,
das bei der Arbeitstemperatur der Schaltung und in Abwesenheit eines magnetischen Feldes supraleitend
ist, aber jeder Torleiter wird normalleitend durch ein magnetisches Feld gemacht, das entsteht, wenn
ein einen vorbestimmten Mindest- oder Schwellstrom übersteigender Strom in seiner Steuerwicklung fließt.
Die übrigen Teile der Schaltung, d. h. die Kryotronsteuerwicklungen, die Induktivitäten, die Transformatoren
und die Verbindungen zwischen den verschiedenen Bauelementen, bestehen aus einem supraleitfähigen
Material, das unter allen Betriebsbedingungen der Schaltung im supraleitenden Zustand
bleibt. Beispielsweise können die Torleiter aus Tantal und die übrigen Teile der Schaltung aus
Niob bestehen, oder es können andere geeignete Materialien benutzt werden. Die Größe des durch
jedes Element der Schaltung fließenden Stromes ist so gewählt, daß er nicht den Schwellenwert des betreffenden
Elementes übersteigt. Die Kryotrons sind in den Zeichnungen zur Verdeutlichung als drahtgewickelte
Ausführungsformen gezeigt, aber selbstverständlich arbeiten die dargestellten Schaltungen
auch mit den bereits bekannten, sogenannten Schichtkryotrons; das sind schichtförmige oder
flächenhafte Ausführungsformen von Kryotrons, bei denen sowohl das Kryotrontor als auch die dazugehörige
Steuerleitung als benachbart angeordnete Bandleiter ausgeführt sind.
F i g. 1 stellt eine mit dem allgemeinen Überweisungszeichen 10 bezeichnete Schaltung dar, die mit
einer im wesentlichen gleichartigen Schaltstufe 80 verbunden ist. In jeder dieser Schaltungen 10 und 80
werden Stromteilwerte auf Eingangsimpulse hin aus einem Stromzweig in den anderen übergeleitet. Diese
Schaltungen können als »Lern«-Schaltungen bezeichnet werden. Ihre Funktion und Wirkungsweise werden
noch näher beschrieben. Bei der Schaltung 10 wird Strom an eine Klemme 14 angelegt. Dieser
Strom kann in jedem von zwei Stromzweigen fließen, von denen der erste einen Kryotrontorleiter 20 und
eine Erdklemme 16 und der zweite eine Induktivität 38, einen Kryotrontorleiter 30, eine Klemme 36, eine
um den Torleiter 20 gewickelte Wicklung 22, eine um den Torleiter 50 gewickelte Wicklung 52 und die
Erdklemme 16 umfassen. Eine Erregerwicklung 32 und eine Vergeßwicklung 34 sind um den Torleiter
30 gewickelt, um einen Strom T8 aus dem Torleiter
30 oder dem /g-Stromzweig in den Torleiter 20 oder
ίο den /,j-Stromzweig umzuleiten. Die Wicklung 22 und
eine Lernwicklung 24 liegen auf dem Torleiter 20, um einen Strom IA aus dem den Torleiter 20 enthaltenden
Zweig in den den Torleiter 30 enthaltenden Zweig umzuleiten. Die Induktivität 38 ist in dem
Zweig des Stromes IB vorgesehen, um die Zeitkonstante
der Stromübertragung zwischen den beiden Stromzweigen zu vergrößern. Eingangsimpulse werden
der Wicklung 22 über Eingangsklemmen 42, 44 und 46 und einen Transformator 40 zugeführt. Ein
Löschkryotron mit einem Torleiter 26 und einer Wicklung 28 ist zwischen den Transformator 40 und .
die Erdklemme 16 eingeschaltet. Ein Paar Torleiter 50 und 54 mit Wicklung 52 bzw. 56 liefert einen
Ausgangsimpuls der Schaltung 10. Dieses Ausgangssignal kann einem Belastungskreis wie z. B. der
Schaltung 80, die der Schaltung 10 etwa gleicht, über einen Kryotronschaltkreis zugeführt werden, welcher
einen Torleiter 60 und einen Torleiter 64 umfaßt, die von Wicklungen 62 bzw. 66 gesteuert werden.
Im Betriebszustand der Schaltung 10 von F i g. 1 ist eine Stromquelle zwischen den Klemmen 14 und
16 angeschlossen. Der Strom / fließt von der Klemme 14 aus weiter und teilt sich als Strom IA und
Strom Iß auf zwischen die beiden Parallelzweige, die
von den Torleitern 20 bzw. 30 gebildet werden. Die Stromteilung zwischen den beiden Zweigen ist umgekehrt
proportional der Induktivität in jedem Zweig. Da die Induktivität 38 in dem den Torleiter 30 umfassenden
Zweig liegt, fließt der größte Teil des Stromes / als IA durch den Torleiter 20. Die Wicklung
62 ist normalerweise erregt, und die Wicklung 66 ist normalerweise nicht erregt, so daß daher der
Torleiter 60 normalleitend und der Torleiter 64 supraleitend sind. Eine Stromquelle ist an die Klemme
58 und an Erde angeschlossen. Der Strom aus dieser Quelle fließt durch den Torleiter 50 zur Erde und
über die Torleiter 54 und 64 zur Erde. Ein Erregungsimpuls wird der Wicklung 32 und ein Löschimpuls
jeder der Wicklungen 28 und 56 zugeführt. Wenn ein Impuls an die Wicklung 32 gelegt wird, wird der
Strom IB gezwungen, durch den Torleiter 20 zu fließen.
Wenn ein Löschimpuls an die Wicklung 28 gelegt wird, wird der gerade durch den Torleiter 26
fließende Strom gelöscht. Bei Anlegung eines Löschimpulses an die Wicklung 56 wird der durch den
Torleiter 54 fließende Strom gezwungen, durch den Torleiter 50 zur Erde zu fließen. Jetzt ist die Schaltung
10 betriebsbereit.
Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß bei Anlegung eines Stromes Ix an die Wicklung 22
von F i g. 1, dessen Wert ausreicht, um den Torleiter 20 normalleitend zu machen, der Strom IA
schwächer wird und ein Teil dieses Stromes als Strom IB im Torleiter 30 fließt. Jede beliebige Menge
des Stromes /s erzeugt jedoch eine größere Vorspannung am Torleiter 20 und senkt dadurch die Arbeitsschwelle der Schaltung 10. Wenn daher das nächste
Mal der Wicklung 22 Strom zugeführt wird, erreicht
man einen Strom, der ausreicht, um den Torleiter 20 normalleitend zu machen, bei einem unter Ix liegenden
Stromwert. Wenn die Ansprechzeit der Schaltung 10 sehr kurz ist, fließt der ganze Strom / als Strom IB
weiter. Wenn jedoch der der Wicklung 22 zugeführte Strom Ix ein Impuls ist, dessen Dauer kurz ist im
Vergleich zu der Zeitkonstante der Übertragung des Stromes IA aus dem Torleiter 20 in den Torleiter 30
als Strom IB, erfolgt bei jeder Anlegung eines Stromimpulses
Ix an die Wicklung 22 nur eine geringe Vergrößerung
des Stromes IB. Durch die in dem Zweig des Stromes I8 verwendete Induktivität 38 wird die
Zeitkonstante der Stromübertragung vergrößert.
Im Betrieb der Schaltung 10 von F i g. 1 wird eine Gruppe von bestimmten Impulsen der Eingangsklemmen
42, 44 und 46 zugeführt. Diese Eingangsimpulse bilden einen Stromimpuls Ix, der der Wicklung 22
des Torleiters 20 zugeleitet wird. Wenn dieser Stromimpuls Ix ausreicht, um den Torleiter 20 normalleitend zu machen, wird eine geringe Strommenge IA
aus dem Torleiter 20 oder dem IA-Zwug umgeleitet,
der als Strom IB durch den Torleiter 30 oder den
/ß-Zweig fließt. Während der durch die Zeitkonstante der Stromübertragung bestimmten Zeitdauer
vergrößert sich der Strom IB weiter, wobei sein Anstieg
durch den Wert der Induktivität 38 begrenzt wird, bis die Eingangsimpulse so verändert sind, daß
die Summe von Ix plus IB nicht ausreicht, um den
Torleiter 20 im normalleitenden Zustand zu halten. Dieser Vorgang tritt ein, wenn die Eingangsimpulse
abklingen und daher die Übertragung von Strom in den /ß-Zweig aufhört. Der Strom lB reicht selbst
dann, wenn er seinen Maximalwert hat, nicht aus, um den Torleiter 20 normalleitend zu halten. Diejenige
Größe des Stromes IB, die fließt, wenn die Eingangsimpulse abklingen, fließt weiterhin durch
die Induktivität 38, den Torleiter 30 und die Wicklungen 22 und 52 zur Erde. Dieser Strom fließt weiter,
da ein aus einem ersten Stromzweig in einen zweiten Zweig einer supraleitenden Schaltung umgeleiteter
Strom weiterhin im zweiten Zweig fließt, bis er aus diesem wieder umgeleitet wird. Daher
reicht das nächste Mal eine kleinere Gruppe von Eingangsimpulsen aus, um den Torleiter 20 normalleitend zu machen, weil diese Impulse durch die
jetzt in der Wicklung 22 fließende Strommenge IB
verstärkt werden. Diese als nächste angelegte Gruppe von Eingangsimpulsen läßt den Torleiter 20 normalleitend werden, und der Strom IB wird weiter erhöht,
wodurch die Eingangsimpulsschwelle für die nächste Umleitung von Strom in den /ß-Zweig weiter
gesenkt wird. Je größer also die Eingangsimpulse sind, je langer oder je öfter sie angelegt werden, desto
kleiner oder zahlenmäßig weniger brauchen die nächsten Eingangsimpulse zu sein. Alle Eingangsimpulse können zu »Einheits«-Werten gequantelt
werden, in welchem Falle dann eine Stromübertragung in den /ß-Zweig mit immer weniger werdenden
Eingangsimpulsen erfolgt. Obwohl nur drei Eingaagsklemmen
42, 44 und 46 gezeigt sind, können beliebig viele verwendet werden.
Die Torieiter 50 und 54 bilden den Ausgangsimpuls
der Schaltung 10. Der Torleiter 50 wird immer dann normalleitend, wenn der Torleiter 20
nonnalleitend wird, da durch ihre Wicklungen 52 bzw. 22 derselbe Strom fließt. Damit der Ausgang
ein Impuls ist, muß die Löschwicklung 56 immer dann erregt werden, wenn die Eingangsimpulse abklingen.
In diesem Falle wird ein Ausgangsimpuls der Schaltung 10 durch den Stromfluß durch den
Torleiter 54 nach dem Anlegen eines Rückstellimpulses an die Wicklung 56 und darauffolgenden
S Anlegen eines Eingangsimpulses an die Schaltung 10 bestimmt. Der Torleiter 50 und die Wicklung 52
müssen so ausgelegt sein, daß ein oder mehr den Klemmen 42, 44 und 46 zugeführte Eingangsimpulse
diesen Torleiter normalleitend machen. Da der Torleiter 60 normalleitend und der Torleiter 64 supraleitend
sind, fließt der Ausgangsstrom aus dem Torleiter 54 über den Torleiter 64 zur Erde. Wenn dieser
Ausgangsimpuls der Schaltung 80 oder einer anderen Belastungsschaltung zugeleitet werden soll,
is wird die Wicklung 62 kurzzeitig abgeschaltet und
ein Impuls an die Wicklung 66 gelegt, wodurch dieser Ausgangsstrom als Impuls aus dem Torleiter 64
in den Torleiter 60 umgeleitet wird, durch welchen er zum Eingang der Schaltung 80 fließt.
ao Es ist vorstehend bereits gezeigt worden, wie die Schaltung 10 arbeitet, um ihre eigene Schwelle zu
senken. Hieraus ist ersichtlich, daß die Schaltung es lernt, auf immer weniger werdende Eingangsimpulse
anzusprechen. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es möglieh, nachdem einmal genügend
Eingangsimpulse der Schaltung 10 zugeführt worden sind, um zu erreichen, daß der Wert des Stromes Ix
groß genug ist, um den Torleiter 20 normalleitend zu machen und dadurch eine Stromübertragung aus
dem Torleiter 20 in den Torleiter 30 herbeizuführen, einen Impuls an die Lernwicklung 24 anzulegen, um
diese übertragung zu steigern und dadurch die Schaltung zu veranlassen, danach aufeinanderfolgend auf
noch weniger Eingangsimpulse anzusprechen. Die Schwelle der Schaltung kann mit anderen Worten
willkürlich dadurch gesenkt werden, daß ein äußerer Impuls an die Lernwicklung 24 angelegt wird. In
gleicher Weise kann die Schwelle durch Anlegen eines äußeren Impulses an die Vergeßwicklung 34
angehoben werden. Ein der Vergeßwicklung 34 zugeführter Impuls macht den Torleiter 30 normalleitend
und verringert dadurch den Strom IB.
Die Schaltung 10 von F i g. 1 läßt sich in einer
Rechenanlage verwenden, die »gelehrt« werden kann, Aufgaben zu lösen. Solche Rechenanlagen sind schon
als »Lernmaschinen« und als »Perceptrons« bezeichnet worden.
F i g. 2 stellt eine solche »lernende« Rechenanlage in Form eines Blockdiagrammes dar. Die Vorrichtung
von F i g. 2 enthält mehrere Lernschaltungen ähnlich der Schaltung 10 von F i g. 1, die miteinander
ebenso wie die Schaltung 10 mit der Schaltung 80 verbunden sind. Die Vorrichtung von F i g. 2 kann
eine Anzahl von Schaltungen enthalten, die der Schaltung 10 gleichen, wobei der Ausgang der ersten
Schaltung an einen oder mehrere Eingänge der zweiten Schaltung, der Ausgang der zweiten Schaltung an
einen oder mehrere der Eingänge einer dritten Schaltung usw. angeschlossen sind. Es ist bereits erklärt
worden, wie die Schaltung 10 von F i g. 1 arbeitet, um ihre eigene Schwelle zu senken. Durch das Anlegen
eines Stromimpulses an den Lerneingang wird ebenfalls die Schwelle gesenkt. Durch das Anlegen
eines Stromimpulses an die Vergeßwicklung wird die Schwelle durch Verringerung des Stromes lB angehoben.
Die Zahl von Eingangs-, Ausgangs-, Lern- und Vergeßklemmen ist bei der Vorrichtung von
F i g. 2 lediglich beispielsweise angegeben; es können
beliebig viele solcher Eingangsklemmen verwendet werden.
Bei Betätigung der Vorrichtung von F i g. 2 wird eine gegebene Gruppe von Eingangsimpulsen an bestimmte
der Eingangsklemmen 100 angelegt, und das Ansprechen der Vorrichtung wird durch Abfragen
der Ausgangsklemmen 106 beobachtet. Jedesmal beim Anlegen der Eingangsimpulse kann eine Änderung
in der Ansprechzeit eintreten. Wenn aufeinanderfolgende Ansprechzeiten eine gewünschte Tendenz
in der Änderung der Ansprechzeit aufweisen, können bestimmte Lern-Eingangsklemmen erregt
werden, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, mit der sich die Ansprechzeit der gewünschten Ansprechzeit
zu nähern scheint. Falls wiederholt ein unerwünschtes Ansprechen auf die Gruppe von Eingangssignalen
auftritt, können die einzelnen Vergeßklemmen 104 erregt werden, und zwar in beliebiger Folge. Da der
letzte Ausgangsimpuls oder die Gesamtansprechzeit der Vorrichtung von F i g. 2 durch die Summe der
einzelnen Ansprechvorgänge als Ergebnis der Zusammenwirkung der einzelnen Lernschaltungen gebildet
wird, können eine oder mehr und in manchen Fällen alle Vergeßklemmen gleichzeitig erregt werden,
um den bestehenden Zustand der Lernvorrichtung und damit die Tendenz ihrer Ausgangsimpulse
zu verändern. Es kann sein, daß keine sofortige Wiederholung eines unerwünschten Ansprechvorganges
in den einzelnen Lernschaltungen eintritt, wenn der unerwünschte Ansprechvorgang in einer
gewünschten Richtung verändert wird. Wenn das gewünschte Ansprechen mit einer oder mehr gegebenen
Eingangssignalkombinationen erreicht wird, kann man sagen, daß die Vorrichtung von F i g. 2 das
»richtige« Ansprechen gelernt hat.
Die Schaltung 10 von F i g. 1 hat natürlich viele Anwendungen. Sie kann z.B. für die Ausführung
arithmetischer oder logischer Funktionen benutzt werden. Sie kann als Akkumulator oder als Addierschaltung
verwendet werden, in der ein Ausgangssignal nach dem Anlegen einer bestimmten Zahl von
Eingangsimpulsen an die Schaltung erzeugt wird. Die Schaltung kann auch als UND-Schaltung benutzt
werden, die zuerst bei η Eingangsimpulsen wirksam wird. Danach arbeitet die Schaltung bei n—l, n—2
usw. Eingangsimpulsen, da die Schwelle der Schaltung für jedes Anlegen von Eingangsimpulsen gesenkt
wird.
Die in F i g. 3 dargestellte Schaltung ist ein Beispiel für einen anderen Schaltungsaufbau, der die Gedanken
der Erfindung verwendet und in dem bestimmte Stromteilwerte aus einem Zweig in einen anderen
umgeleitet werden. In dieser Schaltung wird der umgeleitete Stromteilwert durch eine Teilwertquantelungsschaltung
festgelegt. Eine Stromquelle ist zwischen den Klemmen 200 und 202 angeschlossen.
Zwei parallele Stromkreise bestehen aus:
1. einem Torleiter 210 und
2. einem Torleiter 220, einer Induktivität 222, einer
Induktivität 224 und einer Wicklung 226.
Der Stromfluß durch die Wicklung 226 steuert den Zustand des Ausgangstorleiters 230. Durch eine
Löschwicklung 232 auf dem Torleiter 220 wird der Strom aus diesem in den Strompfad mit dem Torleiter
210 umgeleitet. Eingangsimpulse werden einer Eingangswicklung 240 über die Eingangsklemmen
236 und 238 zugeführt. Eine Teilwertquantelungsschaltung oder Begrenzungsschaltung zur Festlegung
des umgeleiteten Stromteilwertes besteht aus einer Induktivität 224, einem Torleiter 250 und einer Wicklung
252 auf dem Torleiter 220. Eine Vorspannungsstromquelle ist zwischen einer Klemme 260 und
Erde angeschlossen. Der Vorspannungsstrom kann von der Klemme 260 aus durch die Wicklung 254
zur Erde und von der Klemme 260 aus durch den
ίο Transformator 262 und den Torleiter 264 zur Erde
fließen. Ein Vorspannungserregungsimpuls, der einer Wicklung 266 des Torleiters 264 zugeführt wird,
macht diesen Torleiter normalleitend, wodurch der Vorspannungsstrom durch die Wicklung 254 umgeleitet
wird. Durch die Strombegrenzungswiderstände 270 und 272 wird der Stromfluß durch deren jeweilige
Stromkreise begrenzt.
Die Vorrichtung von F i g. 3 integriert Stromteilwerte, die in den den Torleiter 220 enthaltenden
Stromzweig umgeleitet werden, bis zur Schwelle des Ausgangstorleiters 230. Eine Stromquelle ist zwischen
den Klemmen 200 und 202 angeschlossen, und ein Strom / teilt sich auf zwischen die beiden folgenden
Parallelzweige: Torleiter 210, Torleiter 220, Induktivität222,
Induktivität 224 und Wicklung 226, und zwar umgekehrt proportional zur Induktivität in
jedem Zweig. Der Strom aus der zwischen Klemme 260 und Erde angeschlossenen Vorspannungsstromquelle
fließt durch die Wicklung 254 zur Erde und durch den Transformator 262 und den Torleiter 264
zur Erde. Wenn ein Vorspannungserregungsimpuls an die Wicklung 266 angelegt wird, wird der Torleiter
264 normalleitend und leitet dadurch den Vorspannungsstrom aus dem Transformator 262 und
dem Torleiter 264 um. Der Vorspannungsstrom fließt dann durch die Wicklung 254 zur Erde, und dieser
Strom macht den Torleiter 250 normalleitend. Ein Löschimpuls wird an die Wicklung 232 angelegt. Dieser
Löschimpuls macht den Torleiter 220 normalleitend, und daher fließt der Strom/ durch den Torleiter
210 als StTOmZ1. Wenn ein Strom aus einem
ersten Zweig weggeleitet wird, weil ein Torleiter in dem betreffenden Zweig normalleitend wird, und in
den zweiten Zweig einer supraleitfähigen Schaltung umgeleitet wird, fließt der Strom weiter im zweiten
Zweig selbst dann, wenn der Torleiter im ersten Zweig supraleitend wird. So fließt z. B. bei Beendigung
des der Wicklung 232 zugeführten Löschimpulses der Strom/ weiterhin als StromI1, durch den
Torleiter 210, bis der Strom Z1 aus dem Torleiter 210
weggeleitet wird, weil er normalleitend wird. Jetzt ist die Vorrichtung von F i g. 3 betriebsbereit.
Jeder der Vorrichtung von F i g. 3 zugeführte Eingangsimpuls bewirkt die Umleitung eines standardisierten
Stromteilwertes aus dem Torleiter 210 in den den Torleiter 220 enthaltenden Zweig. Wenn ein genügend
großer Eingangsimpuls an die Wicklung 240 gelegt wird, wird der Torleiter 210 normalleitend,
und daher fließt dann ein Teil des Stromes/ durch den Torleiter 220 als Strom I2. Außerdem bildet der
Eingangsimpuls einen Stromimpuls IB in der Sekundärwicklung
des Transformators 262. Dieser Stromimpuls Iß wirkt dem durch die Wicklung 254 fließenden
Vorspannungsstrom entgegen, und daher kann der Torleiter 250 supraleitend werden. Der Strom Z2
fließt durch die Induktivität 222 und durch den Torleiter 250, weil die Induktivität der Wicklung 252 auf
dem Torleiter 220 viel kleiner ist als die Induktivität
224. Der-durch'die Wicklung 252 fließende Strom ist
mit I7 bezeichnet, worin das T für »transient« steht.
Der Strom I7 vergrößert sich weiter, solange der
Torleiter 210 normalleitend ist (solange der Eingangsimpuls bestehenbleibt, und wenn der Strom I7 auf -5
einen Wert /c ansteigt, wird der Torleiter 220 normalleitend.
Beim Normalleitendwerden des Torleiters 220 verringert sich der Strom Z2, und daher sinkt der
Strom I7 unter den Wert Ic ab. Damit wird also erreicht,
daß der Wert des Stromes I7 zwangläufig immer kurz unter einem Wert/C liegt. Hierdurch
wird der in den den Torleiter 220 enthaltenden Stromzweig umgeleitete Stromteilwert festgelegt. Dieser
Vorgang läuft schnell ab, und die Induktivität 224 hat einen solchen Wert, daß der umgeleitete Stromteilwert
festgelegt wird, bevor ein wahrnehmbarer Strom durch die Induktivtät 224 fließen kann. Wenn
der Eingangsimpuls weggenommen wird, klingt der Stromimpuls IB ab, und es wird v/ieder der volle
Vorspannungsstrom an die Wicklung 254 angelegt und dadurch der Torleiter 250 normalleitend gemacht.
Wenn der Torleiter 250 normalleitend wird, wird der Strom IT gezwungen, durch die Induktivität
224 zu fließen, die kleiner als die Induktivität 222 ist, und zwar als Strom /s, bei dem es sich um einen
festgelegten Stromteilwert handelt. Jetzt sind die Torleiter 210 und 220 supraleitend, und die Schaltung
ist in Ruhestellung, wobei der Strom I2 (jetzt /a = /s = I7) in der Wicklung 226 und ein Strom I1
(jetzt gleich I—/2) im Torleiter 210 fließen. Jeder
Eingangsimpuls kann eine beliebige Größe oder Breite haben, vorausgesetzt, die Größe oder Breite
reicht aus, um den Torleiter 210 lange genug normalleitend zu machen, damit der Strom I7 gebildet werden
kann. Daher ist die Schaltung von F i g. 3 gegenüber der Größe und der Breite der Eingangsimpulse,
die über einer bestimmten Mindestgröße und -breite liegt, unempfindlich.
Der nächste der Wicklung 240 zugeführte Eingangsimpuls macht den Torleiter 210 normalleitend,
und es fließt wieder ein Strom I7 durch die Wicklung
252. Dieser Strom Z7- wird wieder auf einen kurz
unter Tc liegenden Wert begrenzt. Wenn der Eingangsimpuls
weggenommen wird, wird dieser Strom/7 gezwungen, durch die Induktivität 224 als Strom I8
zu fließen. Der jetzt durch die Induktivität 224 und die Wicklung 226 fließende Strom hat den Wert
2/s. Damit ist I2 also verdoppelt worden, und in diesem
Zustand kommt die Schaltung nun zur Ruhe. Der dritte der Wicklung 240 zugeführte Eingangsimpuls
bewirkt einen ebensolchen Vorgang, und bei Wegnahme dieses Impulses I2 den Wert 3/s. Dies
wird bei jedem folgenden Eingangsimpuls fortgesetzt, bis der Strom I2 so groß geworden ist, daß er den
Ausgangstorleiter 230 normalleitend macht. Die Schaltung von F i g. 3 kann so ausgebildet sein, daß
der Ausgangstorleiter 230 beim Auftreten einer beliebigen Zahl von Eingangsimpulsen normalleitend
wird. Um z. B. einen Dezimalzähler zu bilden, wird die Schaltung so ausgebildet, daß /s (der festgelegte
Stromteilwert) gleich einem Zehntel des kritischen Stromes des Ausgangstorleiters 230 ist.
Mehrere Schaltungen, wie die in F i g. 3 gezeigte, können verwendet werden, um die Eingangsimpulse
zu den Klemmen 42, 44 und 46 der Schaltung 10 in der Vorrichtung von F i g. 1 zu liefern. In einer solchen
Anordnung können die Schaltungen gemäß F i g. 3 so ausgebildet sein, daß beim Empfang irgendeiner
bestimmten Zahl von Eingangsimpülsen ein Ausgangsimpuls erzeugt wird.
Die Erfindung sieht also Schaltungen vor, die alternative Stromwege haben uftd in denen Strörnteilwerte
aus einem 'dieser Wege in einer anderen umgeleitet werden können. TDie Schaltung kann so
aufgebaut sein, daß ■ aufeinanderfolgende so unigeleitete
Stromteilwerte !jeweils die Schwelle dör Schaltung senken, so daß die Schaltung nacheinander mit
weniger, kleineren oder kürzeren Eingangsimpulsen betrieben werden kann. Diese Technik der Umleitung
von Strom in Teilwerten kann auch in eine Schaltung eingebaut werden, in der jeder aufeinanderfolgende
umgeleitete Stromteilwert eine Standardgröße aufweist, wodurch man eine Schaltung erhält, die
gegenüber der Größe und der Breite der Eingangsimpulse oberhalb einer bestimmten Mindestgröße
und -breite unempfindlich ist. Außerdem geht aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wie
die Erfindung bei logischen, lernenden und zählenden Schaltungen angewandt werden kann.
Claims (5)
1. Kryotron-Schaltung zur impulsgesteuerten schrittweisen Überleitung des einen Stromzweig
durchfließenden Stromes auf einen zu dem genannten Stromkreis angeordneten Parallelzweig,
dadurch gekennzeichnet, daß der erstgenannte Stromzweig aus dem Torleiter (20) eines
Kryotronelementes besteht und der zweite Stromkreis die Serienschaltung einer Induktivität (38)
und die Steuerwicklung (22) des vorgenannten Kryotronelementes und die Steuerwicklung (52)
eines weiteren Ausgangskryotronelementes enthält und daß beide Parallelzweige an eine Quelle
konstanten Stromes angeschlossen sind und die Steuerimpulse der Serienschaltung der beiden genannten
Steuerwicklungen (22, 52) zugeführt werden.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Steuerwicklungen
(22, 52) enthaltenden Parallelzweig der Torleiter (30) eines weiteren steuerbaren Kryotronelementes
angeordnet ist, dessen Steuerwicklungen (32, 34) der vollständigen bzw. teilweisen
Wiederherstellung des ursprünglichen Verteilungszustandes des Stromes auf die beiden Parallelzweige
dienen.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Serie mit den die Zuführung
der Steuerimpulse dienenden Mitteln (40) der Torleiter (26) eines weiteren Kryotronelementes
angeordnet ist, das dem Zweck dient, den in dem Steuerstromkreis fließenden Strom löschen
zu können.
4. Kryotron-Schaltung zur impulsgesteuerten schrittweisen Überleitung des einen Stromkreis
durchfließenden Stromes auf einen zu dem genannten Stromzweig angeordneten Parallelzweig,
dadurch gekennzeichnet, daß der erstgenannte Stromzweig aus dem Torleiter (210) eines Kryotronelementes
besteht und der zweite Stromkreis die Serienschaltung einer Induktivität (222, 224)
und des Torleiters (220) eines weiteren Kryotronelementes und die Steuerwicklung (230) eines
weiteren Ausgangskryotronelementes (226) enthält und daß beide Parallelzweige an eine Quelle
konstanten Stromes angeschlossen sind und die
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Steuerimpulse der Steuerwicklung (240) des erstgenannten Kryotronelementes zugeführt werden.
5. Kryotron-Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der
Steuerwicklung (252) des mit der Induktivität (222, 224) und dem Ausgangskryotron (226) den
zweiten Parallelzweig bildenden Kryotronelementes ein Teil (224) der genannten Induktivität und
der Torleiter (250) eines weiteren Kryotronelementes angeordnet sind, welch letzteres ebenfalls
von den Eingangssteuerimpulsen gesteuert wird und den Zwecken der Strombegrenzung
dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1092 060.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1092 060.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 659/421 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEJ23253A DE1199811B (de) | 1961-12-19 | 1963-02-26 | Kryotron-Schaltung zur impulsgesteuerten schrittweisen UEberleitung des einen Stromzweig durchfliessenden Stromes auf einen Parallelzweig |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB4554861A GB981421A (en) | 1961-12-19 | 1961-12-19 | Superconductive circuits |
DEJ23253A DE1199811B (de) | 1961-12-19 | 1963-02-26 | Kryotron-Schaltung zur impulsgesteuerten schrittweisen UEberleitung des einen Stromzweig durchfliessenden Stromes auf einen Parallelzweig |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1199811B true DE1199811B (de) | 1965-09-02 |
Family
ID=25982426
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEJ23253A Pending DE1199811B (de) | 1961-12-19 | 1963-02-26 | Kryotron-Schaltung zur impulsgesteuerten schrittweisen UEberleitung des einen Stromzweig durchfliessenden Stromes auf einen Parallelzweig |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1199811B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1293213B (de) * | 1965-10-22 | 1969-04-24 | Ibm | Logische Schaltung mit den gyromagnetischen Absorptionseffekt ausnutzenden Ferritelementen |
DE1950331A1 (de) * | 1969-06-28 | 1971-04-08 | Licentia Gmbh | Schaltungsanordnung zur Realisierung von logischen Funktionen |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1092060B (de) * | 1957-12-23 | 1960-11-03 | Ibm | Schaltungsanordnung, in welcher der Leitfaehigkeitszustand eines Supraleiters umsteuerbar ist |
-
1963
- 1963-02-26 DE DEJ23253A patent/DE1199811B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1092060B (de) * | 1957-12-23 | 1960-11-03 | Ibm | Schaltungsanordnung, in welcher der Leitfaehigkeitszustand eines Supraleiters umsteuerbar ist |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1293213B (de) * | 1965-10-22 | 1969-04-24 | Ibm | Logische Schaltung mit den gyromagnetischen Absorptionseffekt ausnutzenden Ferritelementen |
DE1950331A1 (de) * | 1969-06-28 | 1971-04-08 | Licentia Gmbh | Schaltungsanordnung zur Realisierung von logischen Funktionen |
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