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DE1199610B - Kamera mit gekuppeltem fotoelektrischem Belichtungsmesser - Google Patents

Kamera mit gekuppeltem fotoelektrischem Belichtungsmesser

Info

Publication number
DE1199610B
DE1199610B DEK32634A DEK0032634A DE1199610B DE 1199610 B DE1199610 B DE 1199610B DE K32634 A DEK32634 A DE K32634A DE K0032634 A DEK0032634 A DE K0032634A DE 1199610 B DE1199610 B DE 1199610B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
camera
exposure meter
mirror
lever arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32634A
Other languages
English (en)
Inventor
Hideya Kobayashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1199610B publication Critical patent/DE1199610B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/02Control effected by setting a graduated member on the camera in accordance with indication or reading afforded by a light meter, which may be either separate from or built into camera body

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

  • Kamera mit gekuppeltern fotoelektrischem Belichtunasinesser C Die Erfindung richtet sich auf eine Kamera mit gekuppeltem fotoelektrischem Belichtungsmesser. Sie geht dabei davon aus, daß es bekannt ist, eine derartige Kamera mit einem bewegbaren Reflexionskörper zu versehen, der mit dem Einstellring für die Belichtungszeit sowie demjenigen für die Blende mechanisch verbunden ist und der zwischen der Anzeigenadel des eingebauten Belichtungsmessers und dem Bildsucher wirkt. Dabei wird das Ab- bild der Nadel durch den Reflexionskörper abgelenkt und kann mit einer im Sucher vorgesehenen Festinarke zur Deckung gebracht werden. Unabhängig davon ist auch die Anordnung zweier Reflexionskörper zu dem gleichen Zweck bekannt. Aufgabe der Erfindung ist es, unter gleichzeitiger Verbesserung der Funktionsfähigkeit die Handhabung einer derartigen Kamera sowie deren Aufbau zu vereinfachen, so daß insbesondere das jeweils angepeilte Objekt über einen besonders weiten Helligkeitsbereich gemesesn werden kann.
  • Zur Lösung dieses Problems sieht die Erfindung vor, daß zwischen der Anzeigenadel des Belichtungsmessers und einem bewegbaren Reflexionskörper ein drehbarer prismatischer Spiegel angeordnet ist, dessen Oberflächen verschiedene Winkelanstellungen zu seiner Drehachse aufweisen und der mit einer am Belichtungsmesser befindlichen Klappe verbunden ist, die zur Einstellung verschiedener Helligkeitsbereiche dient.
  • Damit wird das öffnen und Schließen der den Helligkeitswert bestimmenden, an der Lichteintrittsöffnung des Belichtungsmessers angeordneten Klappe einerseits und das Zuschalten des Verstärkers andererseits mit der Drehung des prismatischen Spiegels verbunden, wodurch die Anzeigegenauigkeit entscheidend verbessert wird. Es wird auf diese Weise erreicht, daß sich die einzelnen Stellungen des Abbildes, die die Strahlungsintensität des Objekts wiedergeben, in linearer Weise aneinanderreihen, ob nun der Deckel des Belichtungsmessers geschlossen oder geöffnet oder außerdem der Verstärker zugeschaltet ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Klappe zwei Hebelarme besitzt, die mit der Klappe schamierartig im Eingriff stehen. Hierdurch ergeben sich besonders günstige Bewegungsverhältnisse für die Funktion der Klappe und damit eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung des Grundgedankens der Erfindung.
  • Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, die Anordnung so zu treffen, daß die Hebelarme zusammen mit der Klappe auf zwei Wellenzapfen gelagert sind. Nach einem anderen Merkmal der Erfindung können die Hebelarme durch um die Wellenzapfen gewickelte Federn beeinflußt sein. Diese wirken dann ständig in einer bestimmten Richtung auf die Hebelarme ein, so daß bei Lösen einer Sperrvorrichtung der Klappe die Hebelarme zu deren Schwenkung in öffnungsstellung wirksam werden können.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung erfährt die Erfindung dadurch, daß die freien Enden der Hebelarme über in Hülsen verschiebbare Verbindungsstangen mit Zahnradsektoren verbunden sind, die in ein auf der Achse des prismatischen Spiegels befindliches Zahnrad eingreifen.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie an Hand der Zeichnung. Hierbei zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Kamera, F i g. 2 eine Frontansicht der F i g. 1, F i g. 3 eine schematische Darstellung der Bahn des Lichtstrahles, F! g. 4 eine Darstellung der Lichtbrechung durch den in der Bahn des Strahles befindlichen Spiegel, F i g. 5 ein vergrößertes Schaubild eines Reflexionskörpers nach F i g. 3, F i g. 6 eine perspektivische Darstellung des prismatischen Spiegels, F i g. 7 eine Wiedergabe der Arbeitsweise dieses prismatischen Spiegels, F i g. 8 einen Schnitt nach der Linie X-X in den F i g. 1 und 2, F i g. 9 eine Gruppe von Schnittbildem der Scharnierteile, welche die Hebelarine verbinden, in verschiedenen Stellungen, F i g. 10 ein vergrößertes Schaubild eines Teiles derFig. 8 und F i g. 11 ein Schaubild der Vorrichtung am Seitenteil des Verstärkers.
  • Im oberen Gehäuseteil der Kamera, wie in F i g. 1 und 2 gezeigt, ist ein nicht dargestellter fotoelektrischer Belichtungsmesser eingebaut. An der Vorderseite der Kamera ist die Lichteintrittsöffnung für den Belichtungsmesser. Eine Klappel ist drehbar oberhalb dieser öffnung befestigt. Ein Schlitz l' ist in der Klappe angebracht, um bei zu hoher Lichtstärke eine kleinere Einfallsöffnung zu haben. Diese Anordnung ist bereits bekannt. In der Deckplatte des oberen Gehäuseteiles ist ein bogenföriniges Fenster 2, durch welches Licht auf die Anzeigenadel des Belichtungsmessers fällt. Dieses bogenförmige Fenster ist so angeordnet, daß seine radiale Halbierungslinie mit der Front- und der Rückseite der Kamera ung fähr einen Winkel von 451' bildet. Unter diesem bogenförinigen Fenster ist eine Mattscheibe 3 ange-'-e bracht. Die Mattscheibe ist so eingesetzt, daß sie zwischen den gegabelten Enden der Anzeigenadel liegt und daß die Nadel frei und ohne Berührung schwingen kann. Konzentrisch zu diesem bogenförmigen Fenster ist eine bekannte Scheibe aufgesetzt, auf welcher Skalen für die Filmempfindlichkeit, die Blendenöffnung und die Belichtungszeit angebracht sind. Durch Drehen der Einstellringe für Blende und Belichtungszeit ist eine richtige Einstellung für die Belichtung gegeben, wenn ein Abbild der durch das Fenster sichtbaren Nadel mit der im Bildsucher befindlichen Festmarke zur Deckung gebracht ist.
  • Unter der Mattscheibe 3 ist ein langer, schmaler Spiegel 18 so eingebaut, daß seine Spiegelfläche in einem Winkel von 451 zur Oberseite der Kamera steht und seine Längsrichtung mit der Front- und Rückseite der Kamera einen Winkel von 451 einschließt. Der Lichtstrahl, welcher durch das bogenförinige Fenster nach unten einfällt, wird durch den Spiegel 18 abgelenkt und bewegt sich in seiner Bahn in 451 auf die Vorderwand der Kamera. Hier ist in der Bahn des Lichtstrahles ein erster beweglicher Reflexionskörper 6 eingeschaltet, durch den das Licht in eine Richtung von 451 zur Rückwand der Kamera umgelenkt wird.
  • Dieser Strahl geht durch einen Ausschnitt 7 oder durch eine Mattscheibe, die in diesen Ausschnitt eingesetzt sein kann, und stößt auf ein dachförmiges Prisma 8, welches hinter diesem Ausschnitt angebracht ist, wird um eine Stufe nach unten abgelenkt und kommt parallel zur Einfallsrichtung zurück. Nach diesem Weg wird der Strahl durch einen zweiten beweglichen Reffexionskörper 9, der sich unter dem ersten beweglichen Reflexionskörper 6 befindet, umgelenkt und bewegt sich horizontal in einem Winkel von 45" zur Rückseite der Kamera.
  • Der Lichtstrahl wird durch einen Spiegel 11, der mittels einer Welle 10 schwenkbar ist, im gleichen Ein- und Ausfallwinkel reflektiert. Der Strahl wird ferner durch einen nach außen gekrümmten (Konvex-) Spiegel 12 abgelenkt und erreicht dann den die Festmarke enthaltenden Bildsucher 42. Der Zahnradsektor lY, der mit dem beweglichen Spiegel 12 verbunden ist, und ein Zahnradsegment 14 an der Welle 10 sind durch ein Zahnrad 15 miteinander gekupelt. Das Abbild der Anzeigenadel, welches denselben Weg wie dieser vorbeschriebene Lichtstrahl nimmt, erreicht so den Sucher 42.
  • Der erste bewegbare Reflexionskörper 6 ist mit der Einstellscheibe für die Filmempfindlichkeit, die sich oben auf der Kamera befindet, mechanisch verbunden und läng' seiner Führungsschienen 17 horizontal verschiebbar, z. B. mittels einer Schraube 16, wie F i g. 5 zeigt. Der zweite bewegbare Reflexionskörper 9 hat die gleiche Konstruktion wie der erste 6 und ist durch den Einstellring für die Belichtungszeit bewegbar. In F i g. 4 ist die Verschiebung eines solchen bewegbaren Reflexionskörpers durch horizontale, parallele, ausgezogene Linien und die Ab- lenkung eines reflektierten Lichtstrahles durch strichpunktierte Linien dargestellt.
  • Die optischen Bauteile, welche die hauptsächlichen Teile der Erfindung sind, sind in drei Etagen im Oberteil der Kamera angeordnet. Die Bauteile oberhalb der punktierten Linie l-I in F i g. 3 sind in der oberen Etage, jene oberhalb der Linie 11-0-111 in der mittleren und solcher unterhalb III-O-IV in der unteren Etage angeordnet. Außerdem sind in diesem Oberteil, wie F i g. 1 zeigt, das Gehäuse, durch welches der obere Teil der Filmaufwindachse geht, und das Gehäuse, welches die wichtigsten Teile der Erfindung beinhaltet, abnehmbar eingebaut. Das dachförmige Prisma 8, das F i g. 3 zeigt, ist im ersten Gehäuse installiert. Der Ausschnitt 7 ist in der Wand zwischen diesen beiden Gehäusen angeordnet. Dadurch ist es einfach, das optische System, das die Erfindung betrifft, genau einzurichten oder die Fotozelle auszuwechseln.
  • Wird die Einstellscheibe an der Oberseite in Übereinstimmung mit dem Empfindlichkeitsgrad des Filmes gebracht, ist die Stellung des ersten bewegbaren Reflexionskörpers6, der mit der Scheibe gekuppelt ist, bestimmt. Wenn der Belichtungsmesser auf ein zu fotografierendes Objekt gerichtet wird, wird die Anzeigenadel des Belichtungsmessers um einen gewissen Betrag ausschwingen. Daher ist die Richtung, in welche das Abbild der Anzeigenadel, das durch den Spiegel 18 umgelenkt wird und weiterhin auf den zweiten bewegbaren Reflexionskörper 9 geworfen wird, durch den Faktor des Helligkeitswertes des Objektes und den Faktor der Empfindlichkeit des Filmes bestimmt.
  • Wenn der Helligkeitswert, wie schon bekannt, mit L bezeichnet wird, hat L folgende Beziehung mit der Belichtungszeit T und der Blendenzahl F: In dieser Formel ist K der Empfindlichkeitsgrad des Filmmaterials.
  • Der bewegbare Reflexionskörper 9 ist mit dem Zeiteinstellring und der drehbare Spiegel 11 mit der Blende gekuppelt. Wird nun z. B. der bewegbare Reflexionskörper9 in Übereinstimmung mit dem Wert einer geforderten Belichtungszeit gebracht und der andere Spiegel 11 so gedreht, daß das Abbild der Anzeigenadel des Belichtungsmessers im Sucher in Übereinstimmung mit der festen Anzeigemarke gebracht ist, dann befriedigt der Wert der Blende, die mit letzterem Spiegel 11 gekuppelt ist, die obige Formel. Nachdem an der Kamera entweder die Belichtungszeit oder die Blende auf einen gewünschten Wert vorgewählt und die oben angegebene Einstellung durchgeführt ist, hat der andere Faktor automatisch den für die Aufnahme richtigen Wert. Der Verschluß kann ausgelöst werden. Die Blendenskala, die in der erfindungsgemäßen Kamera benutzt wird, soll gleichmäßig geteilt sein.
  • Die Handhabung der Kamera wird durch die im folgenden beschriebene erfindungsgemäße Ausgestaltung entscheidend verbessert. Maßgeblich ist hierfür die Anordnung des prismatisch ausgebildeten Spiegels 18, welcher auf einer horizontalen Welle 19 sitzt, wie dies F i g. 6 zeigt. Dabei verläuft die eine Spiegeloberfläche parallel zur Drehachse, während die anderen beiden Spiegeloberflächen verschiedene Winkelanstellungen zur Drehachse oder entgegengeel setzte Neigungen zur Achse aufweisen.
  • An dem elektrischen Belichtungsmesser ist, wie gesagt, eine Klappe 1 drehbar vor der Lichteintrittsöffnung der Fotozelle befestigt, und in dieser Klappe ist ein Schlitz l' so angebracht, daß, falls die Helligkeit des Objektes zu groß ist, der Deckel geschlossen werden kann und die Fotozelle dann nur Licht durch diesen Schlitz erhält. Wenn die Helligkeit normal ist, wird der Deckel durch Schwenken um 900 geöffnet. Ist die Helligkeit sehr klein, so wird ein Verstärker 36 zugeschaltet. In dem erwähnten Belichtungsmesser werden stufenweise verschiedene Skalen benützt, die den verschiedenen Stellungen der Klappe und dem Verstärker zugeordnet sind. Nach der Erfindung wird das öffnen und Schließen der Klappe und das Zuschalten des Verstärkers mit der Drehung des genannten prismatischen Spiegels verbunden, so daß der Ausschlag des Abbildes der Anzeigenadel ohne Unterbrechung über einen weiten Bereich der Helligkeit des Objektes wiedergegeben wird. Die horizontale dicke Linie in F i g. 7 stellt die Spiegeloberfläche des bewegbaren Reflexionskörpers 6 oder 9 in F i g. 3 dar. Die dicke Linie, welche mit dieser horizontalen Linie einen Winkel von 45' einschließt, stellt das nicht bewegbare dachförmige reflektierende Prisma 8 dar. Wie nun aus der Zeichnung leicht ersichtlich,' trifft das Abbild der Anzeigenadel auf die Punkte a, b oder c auf der Oberfläche des Reflexionskörpers 6, 9, wenn der prismatische Spiegel in drei verschiedene Stellungen gedreht wird. Dabei überdecken sich die drei Ausschlagsweiten des Nadelabbildes A, B und C, deren Mittelstellen die drei Punkte a, b und c sind, zum großen Teil. Mit anderen Worten, die Stellungen des Abbildes, wenn der Deckel des Belichtungsmessers geschlossen ist, wenn er geöffnet ist und wenn außerdem der Verstärker zugeschaltet ist, reihen sich in linearer Weise aneinander und stellen dabei die Strahlungsintensität des Objektes dar. Dadurch kann das angepeilte Objekt über einen weiten Helligkeitsbereich gemessen werden.
  • Die Verbindung zur Drehung des prismatischen Spiegels 18 um 12011 in Abhängigkeit von der Bewegung der Klappe 1 und dem Zuschalten des Verstärkers kann in verschiedener Weise gestaltet sein. In F i g. 8 bis 11 ist eine Ausführungsform dargestellt.
  • An der Frontseite des Belichtungsmessers 20 ist eine Lichteintrittsöffnung 21. Die Klappe 1 ist an dem oberen Rand der öffnung 21 dehbar gelagert und zwar so, daß sie ungefähr um 901 und außerdem um weitere 90' nach oben geöffnet werden kann. Wenn der Deckel nicht um 18011 nach oben geöffnet ist, liegt ein an der Seite des Verstärkers be- findlicher stufenförmiger Teil 22 an der Klappe an, und der Verstärker 36 kann nicht eingeschaltet werden (F i g. 11). Wenn aber der Deckel um 180' geöffnet ist, nimmt eine Nut 23, die sich an der Seite des Verstärkers 36 befindet, die Klappe auf (wie durch die punktierten Linien in F i g. 8 dargestellt), und der Verstärker 36 kann hinzugeschaltet werden. Die Ausführung ist so gemacht, daß der Verstärker 36 eingeschaltet wird, wenn ein Zapfen 24 an der Seite des Verstärkers gedrückt und ein weiter unten angebrachter Zapfen 24' dadurch zurückgeschoben wird.
  • F i g. 10 zeigt die Mechanik der Befestigung der Klappe 1 an dem Gehäuseteil 20. Das obere Ende der Klappe ist zu einem Rohr geformt, in dem sich zwei Ausschnitte 25 und 26 befinden. Diese Ausschnitte erstrecken sich über einen Winkel von ungefähr 90'. Hülsen 27' und 28', die sich an den Enden von Hebelarinen 27 und 28 befinden, sind in die Ausschnitte so eingesetzt, daß sie konzentrisch mit dem Rohr der Klappe liegen. Diese Hülsen 27' und 28' sind mit Achsstummeln 29 und 30, die durch die Rohrteile der Klappe 1 hindurchführen, fest verbunden. Wickelfedem 31 und 32 sind entsprechend um die Achsstummeln 29 und 30 gewunden. Jede Wickelfeder ist an einem Ende an ihrer Achse festgemacht, am anderen Ende mit dem Gehäuse des Belichtungsmessers 20 verbunden, so daß sie die Hebelarme 27 und 28 in den durch Pfeile angedeuteten Richtungen zu drehen versuchen. Deshalb wird in der Stellung, die F i g. 10 zeigt, wenn die Sperrvorrichtung für die Klappe 1 gelöst wird, der Hebelarm 27 sich in der Pfeilrichtung drehen, und die Hülse 27' des Armes wird die Klappe 1 öffnen, indem sie auf die Kante des Ausschnitts 25 des Rohres drückt. Der andere Hebelarm 28 wird gegen die Decke des Belichtungsmessers gepreßt. Die freien Enden dieser Hebelarrne 27 und 28 sind, entsprechend bewegbar, mit Verbindungsstangen 29' und 30' verbunden. Diese Stangen sind in Hülsen 33 und 34 verschiebbar. Die Hülsen sind fest mit zwei Zahnradsektoren 31' und 32', die lose auf der gleichen Achse sitzen, vereinigt. Diese zwei Zahnradsektoren kämmen mit einem Zahnrad 35, das auf der Welle 19 des prismatischen Spiegels 18 sitzt.
  • Wird nun von dem Zustand ausgegangen, daß die Klappe 1 des Belichtungsmessers geschlossen ist (wie in I und I' in F i g. 9), so wird, wenn die Verriegelung der Klappe gelöst wird, zuerst der Hebelarm 27 unter dem Druck der Feder 31 nach unten gedreht. Zur gleichen Zeit wird das Rohr der Klappe durch den Hebelarin 27 bewegt und die Klappe nach vom geöffnet. Die Klappe befindet sich nun in der Stellung nach II und Il' der F i g. 9. In diesem Falle wurde der Hebelarin 28 durch die Drehbewegung des rohrförmigen Teiles der Klappe nicht beeinflußt. Wenn der Hebelarin 27 nach unten gedreht wird, wird die Verbindungsstange 29' die Hülse 34 und damit den Zahnradsektor 31' schwenken. Während der Schwenkung verschiebt sich die Stange 29' in der Hülse 34. Dadurch wird das Zahnrad 35 und die Welle 19 des prismatischen Spiegels um 120' gedreht. Wenn die Klappe um weitere 901 geöffnet wird, drückt die Kante des Ausschnitts 26 der Klappe den Hebelarm 28 gegen die Kraft der Feder 30 nach unten; die Klappe befindet sich nun in der Lage, die F i g. 9 bei 111 und III' zeigt. In diesem Fall wurde der Hebelarm 27 nicht durch die Drehung der Klappe beeinflußt. Wenn sich der Hebelarm 28 nach unten dreht, wird das Zahnrad 35 durch den Zahnsektor 32, der durch die Verbindungsstange 30' und die Hülse 33 mit dem Teil 28 verbunden ist, bewegt, und der prismatische Spiegel 18 erfährt eine weitere Drehung um 120'. Wenn die Klappe geschlossen wird, wird der oben beschriebene Vorgang umgekehrt durchlaufen. Die Hebelarme 27 und 28 und der prismatische Spiegel 18 kehren in ihre Ausgangsstellungen zurück.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Kamera mit gekuppeltem fotoelektrischem Belichtungsmesser, dadurch gekennzeichn e t, daß zwischen der Anzeigenadel des Belichtungsmessers und einem bewegbaren Reflexionskörper (6, 9) ein drehbarer prismatischer Spiegel (18) angeordnet ist, dessen Oberflächen verschiedene, Winkelanstellungen zu seiner Drehachse (19) aufweisen und der mit einer am Belichtungsmesser befindlichen Klappe (1) verbunden ist, die zur Einstellung verschiedener Helligkeitsbereiche dient.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (1) zwei Hebelarme (27, 28) besitzt, die scharnierartig mit der Klappe im Eingriff stehen. 3. Kamera nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme (27, 28) zusammen mit der Klappe (1) auf zwei Wellenzapfen (29, 30) gelagert sind. 4. Kamera nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarine (27, 28) durch um die Wellenzapfen (29, 30) gewickelte Federn (31, 32) beeinflußt sind. 5. Kamera nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Hebelarme (27, 28) -über in Hülsen (33, 34) verschiebbare Verbindungsstangen (29', 30') mit Zahnradsektoren (31!, 32') verbunden sind, die in ein auf der Welle (19) des prismatischen Spiegels (18) befindliches Zahnrad (35) eingreifen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 853 260; französische Patentschrift Nr. 961830.
DEK32634A 1956-09-25 1957-08-06 Kamera mit gekuppeltem fotoelektrischem Belichtungsmesser Pending DE1199610B (de)

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JP1199610X 1956-09-25

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DE (1) DE1199610B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR961830A (de) * 1950-05-23
DE853260C (de) * 1939-12-05 1952-10-23 Leitz Ernst Gmbh Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR961830A (de) * 1950-05-23
DE853260C (de) * 1939-12-05 1952-10-23 Leitz Ernst Gmbh Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser

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