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DE1199432B - Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden, konti-nuierlichen Aufwickeln eines Fadens oder Faser-stranges, insbesondere aus in der Waerme auszieh-barem Material auf zwei oder mehreren umlaufenden Spulen - Google Patents

Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden, konti-nuierlichen Aufwickeln eines Fadens oder Faser-stranges, insbesondere aus in der Waerme auszieh-barem Material auf zwei oder mehreren umlaufenden Spulen

Info

Publication number
DE1199432B
DE1199432B DEO7178A DEO0007178A DE1199432B DE 1199432 B DE1199432 B DE 1199432B DE O7178 A DEO7178 A DE O7178A DE O0007178 A DEO0007178 A DE O0007178A DE 1199432 B DE1199432 B DE 1199432B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
strand
winding
speed
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO7178A
Other languages
English (en)
Inventor
Cecil R Cunningham
Marshall D Weiss
Robert Z Schreffler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Owens Corning
Original Assignee
Owens Corning Fiberglas Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Owens Corning Fiberglas Corp filed Critical Owens Corning Fiberglas Corp
Publication of DE1199432B publication Critical patent/DE1199432B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/2893Superposed traversing, i.e. traversing or other movement superposed on a traversing movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • B65H67/044Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession
    • B65H67/048Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession having winding heads arranged on rotary capstan head
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments
    • B65H2701/312Fibreglass strands
    • B65H2701/3122Fibreglass strands extruded from spinnerets

Landscapes

  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden, kontinuierlichen Aufwickeln eines Fadens oder Faser-Stranges, insbesondere aus in der Wärme ausziehbarem Material auf zwei oder mehreren umlaufenden Spulen Vorrichtungen zum aufeinanderfolgenden, kontinuierlichen Aufwickeln eines Fadens oder Faserstranges auf zwei oder mehrere umlaufende Spulen sind an sich bekannt. Eine der bekannten Ausführungsformen solcher Vorrichtungen arbeitet so, daß die aufgewickelte Spule aus der Wickelstellung wegbewegt und die leere Spule in den Faden- oder Strangweg hineinbewegt wird. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist zusätzlich vorgesehen, den Faden zwischen der leeren und der aufgewickelten Spule straff zu halten, so daß dieses Fadenstück durchgeschnitten werden kann. Dieses Durchschneiden des Fadenstückes erfolgt deshalb, weil das Fadenstück im weiteren Verlauf des Aufwickelns, wo es von der leeren Spule erfaßt wird, nicht mit absoluter Zuverlässigkeit durchreißt.
  • Bei sehr großen Wickelgeschwindigkeiten ist die Maßnahme, zum Durchschneiden des Fadenstückes zwischen der aufgewickelten und der leeren Spule ein zusätzliches Werkzeug zu verwenden, praktisch nicht mehr zu verwirklichen, erfordert jedoch in jedem Fall eine verhältnismäßig komplizierte Anordnung, die schwer zu regeln bzw. zu steuern ist.
  • Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung anzugeben, bei der das Fadenstiick zwischen der aufgewickelten und der leeren Spule zuverlässig durchgerissen wird, so daß einerseits die Unsicherheit beim Durchreißen des Fadenstückes vermieden wird, andererseits ein besonderes, dieses Fadenstück durchtrennendes Werkzeug fortfällt.
  • Das erreicht die Erfindung gemäß ihrem Grundgedanken durch einen Fadenauslenker, der den Faden oder Strang, knapp bevor er in Eingriff mit der leeren Spule kommt, in einen Randbereich der aufgewickelten Spule lenkt, durch eine Einrichtung, die eine unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeit der beiden Spulen unmittelbar, nachdem der Faden oder Strang mit der leeren Spule in Eingriff gekommen ist, hervorruft und durch eine Steuerschaltung, die den Fadenauslenker unmittelbar, nachdem sich durch die entstandene Differenz in den Umlaufgeschwindigkeiten der beiden Spulen eine Schlaufe gebildet hat, zurück in die Aufwickelstellung bewegt.
  • Erfindungsgemäß wird also nicht mehr das Fadenstück zwischen den beiden Spulen straff gehalten, sondern es bildet eine Schlaufe von zunehmender Länge, die um die leere Spule herumwandert, wobei sie schließlich von dem aufzuwickelnden Faden erfaßt wird. Die unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeit der beiden Spulen sorgt dann dafür, daß der Faden zuverlässig durchreißt, weil er inzwischen in der Aufwickel- stellung steht und daher die Schlaufe zuverlässig festhält.
  • Die Erfindung ist natürlich praktisch auf verschiedene Weise zu verwirklichen. Das gilt zunächst für die Erzielung der Differenz in den Umlaufgeschwindigkeiten der beiden Spulen. Naturgemäß wäre es möglich, die aufgewickelte Spule stark zu beschleunigen. Das ist jedoch weniger vorteilhaft als der von der Erfindung gemachte Vorschlag, daß die Einrichtung, welche die unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeit der beiden Spulen hervorruft, die leere Spule auf eine gegenüber der aufgewickelten Spule höhere Geschwindigkeit versetzt. Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung kann dies nämlich einfach dadurch erfolgen, daß die Einrichtung, welche die unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeit der beiden Spulen hervorruft, die Geschwindigkeit der aufgewiklekten Spule vermindert. Das entspricht dann genau dem Arbeitsvorgang, nach dem die aufgewickelte Spule abgebremst werden muß, um aus der Vorrichtung entnommen werden zu können.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung verwendet man zweckmäßig eine Automatik zum gleichzeitigen Bewegen der aufgewickelten und der leeren Spule für die Einleitung der Schlaufenbildung. Dazu werden gemäß der Erfindung die Spulen auf einem Einstellkopf angebracht, der, durch die Automatik gesteuert. schrittweise drehbar ist.
  • Wenn man einen Faden auf eine Spule aufwickelt, so ergibt sich bei aufgewickeltem Faden ein größerer Wickeldurchmesser als bei leerer Spule. Dem kann in der erfindungsgemäßen Vorrichtung dadurch Rechnung getragen werden, daß jede Spule einen Spulenantrieb besitzt. der die Umlaufgeschwindigkeit jeder Spule mit zunehmender Aufwicklung, abgesehen von den Änderungen der Geschwindigkeit zum Abreißen Fadens, vermindert.
  • Zum Wickeln des Fadens auf die Spulen wird erfindungsgemäß eine Querführung verwendet, die eine Hin- und Herbewegung des Fadens oder Stranges beim Aufwickeln auf die jeweilige Spule erzeugt.
  • Diese Querführung ist selbstverständlich im Rahmen der Erfindung beliebig, besteht jedoch in einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung aus einem Zylinder, der außenseitig eine kontinuierliche Führungsrille und eine Strang- bzw. Fadenerfassungsrille aufweist. Diese Fadenerfassungsrille ist deshalb erforderlich, weil, nachdem der Fadenauslenker den Faden bzw. Strang aus der Querführung entfernt hat, was zum Zwecke des Durchreißens des Fadens geschieht, der Faden wieder in die kontinuierliche Führungsrille zurückgelangen muß. Auch dieser Fadenauslenker ist selbstverständlich im einzelnen bebeliebig. besteht jedoch nach einer besonders praktischen, weil sehr einfachen Ausführungsform der Erfindung aus einer Stange und einem auf dieser sitzenden Erfassungsdaumen.
  • Die Ausbildung der Steuerung, Automatik und des Antriebes der Spulen ist an sich ebenfalls beliebig.
  • Zweckmäßig verwirklicht man aber die Erfindung insoweit elektrisch. Dazu kann gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung jeder Spulentrieb aus je einem Spulenantriebsmotor und einem gemeinsamen Wechselstromgenerator mit geregelter Drehzahl bestehen. Die Drehzahlregelung des Wechselstromgenerators führt zu einer wechselnden Erregung der Spulenantriebsmotoren, wodurch die verschiedenen Geschwindigkeitsänderungen hervorgebracht werden können. Die Regelung der Drehzahl des Wechselstromgenerators ist ebenfalls auch bei Ausbildung der Gesamteinrichtung als elektrische Vorrichtung beliebig. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, den Wechselstromgenerator an einen Motor mit konstanter Umlaufgeschwindigkeit anzuschließen, wobei der Anschluß über eine elektromagnetische Schlupfkupplung erfolgt, deren Schlupf regelbar ist.
  • Die durch die Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen einerseits darin, daß besondere Durchtrenneinrichtungen für das Fadenstück zwischen der aufgewickelten und der leeren Spule entfallen und demgemäß auch alle zusätzlichen Steuereinrichtungen, die an solchen Durchtrenneinrichtungen erforderlich werden. Darüber hinaus läßt sich durch die gewonnene Vereinfachung eine vergleichsweise einfache Steuerung des gesamten Aufwickelvorganges erreichen, so daß insgesamt gesehen außerordentlich hohe Aufwickelgeschwindigkeiten erzielbar sind, wie sie insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, beim Aufwickeln von Fäden oder Fasersträngen benötigt werden, die aus in der Wärme ausziehbarem Material, wie beispielsweise Glas, benötigt werden.
  • Zum besseren Verständnis wird die Erfindung nachfolgend an Hand der Figuren in den Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt F i g. l in Vorderansicht eine schematisch wiedergegebene Vorrichtung nach der Erfindung bei deren Anwendung auf das Ausziehen von Glasfäden oder Fasersträngen, F i g. 2 eine Seitenansicht eines mehrere Spulen tragenden Drehkopfes nach F i g. 1, Fig. 3 den Gegenstand nach Fig. 2 in perspektivischer Darstellung, F i g. 4 eine perspektivische Darstellung der Querführung für den Faden bzw. Fadenstrang, Fig.5, 6 und 7 schematische Darstellungen der Fäden beim Spulenwechsel sowie Fig.8 in Form einer Schaltskizze die Spulenantriebe und die mit ihnen zusammenwirkenden Steuerungs- bzw. Regelungseinrichtungen.
  • Nach F i g. 1 wird ein aus mehreren Einzelfäden 16 bestehender Fadenstrang 18 gebildet und mit Hilfe der nachfolgend beschriebenen Vorrichtung auf Spulen aufgewickelt.
  • Die Vorrichtung hat ein Gehäuse 28, das ihre verschiedenen Einzelteile aufnimmt. Das Gehäuse trägt einen Einstellkopf 30, der schrittweise drehbar ist.
  • Der Kopf trägt gemäß dem Ausführungsbeispiel drei Spulen 42, 42 a und 42 b, die auf Wellenstümpfen 32, 34 und 36 sitzen, welche mit gleichem radialem Abstand von der Drehachse des Einstellkopfes 30 angeordnet sind. Die Spulen können auf die Teile 32, 34 und 36 aufgeschoben und von diesen abgezogen werden.
  • Außerdem trägt das Gehäuse eine Faden- bzw.
  • Strangquerführung48, deren Einzelheiten insbesondere in F i g. 4 dargestellt sind. Gemäß dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die Querführung 48 allgemein zylindrisch ausgebildet und trägt auf ihrer Mantelfläche eine kontinuierliche Führungsrille 50.
  • Diese Rille erzeugt die in Querrichtung hin- und bergehende Bewegung des Fadens bzw. Stranges beim Aufwickeln auf die Spulen. Die Querführung weist außerdem eine Strang- bzw. Fadenerfassungsrille 56 auf, deren Zweck noch näher erläutert wird, und sitzt auf einer Welle54, so daß sie angetrieben werden kann.
  • Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist oberhalb der Querführung 48 ein Fadenauslenker 60 angebracht. In der dargestellten Ausführungsform besitzt dieser die Form einer Stange, auf der ein Erfassungsdaumen 62 angebracht ist. Die Stange ist über der Querführung 48 hin- und herbewegbar und dient dazu, den Faden in und außer Eingriff mit der Querführung 48 zu bringen.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist insbesondere aus den F i g. 5, 6 und 7 ersichtlich, die in drei Phasen den Vorgang beim Spulenwechsel verdeutlichen.
  • Im einzelnen ist aus F i g. 6 erkennbar, daß sich auf der Spule 42 eine vollständige Wicklung 64 befindet, der Faden jedoch noch im Eingriff mit der Querfühmag 48 steht. Fig.7 verdeutlicht die Stellung, die der Drehkopf nach einer Drehung im Uhrzeigersinn einnimmt, nach der die fertige Wicklung 64 sich aus ihrer Wickelstellung herausbewegt und die folgende Spule 42a auf dem Wellenstumpf 36 in die Wickelstellung hineinbewegt wird. Dabei hat der Fadenauslenker 60 den Strang bzw. Faden von der Querführung 48 gelöst. F i g. 8 zeigt den Drehkopf nach Vollendung seiner schrittweisen Drehung; die fertige Wicklung 64 steht völlig außerhalb der Wickelstellung, und die Spule 42a hat eine Schlaufe 66 im Strang 18 zwischen der aufgewickelten Spule und der Spule 42 a gebildet.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Geschwindigkeit der Spule, auf die der Strang aufgewickelt wird, fortschreitend vermindert, so daß der Durchmesserzuwachs durch das fortschreitende Zunehmen der Wicklung die Geschwindigkeit des Stranges 18 nicht merklich ändert oder beeinflußt, wodurch Fäden gleichen Durchmessers erzeugt werden können. Im Augenblick des Wickelvorganges, in dem die Wicklung nahezu vervollständigt ist, dreht sich die Spule 42 auf dem dazugehörigen Wellenstumpf 36 so schnell, daß die Lineargeschwindigkeit des Stranges 18 erhalten bleibt. Dadurch tritt keine Unterbrechung des Ausziehvorganges ein.
  • Sobald sich der Drehkopf 30 in die Stellung bewegt, in der die leere Spule 42 a in der Wickelstellung steht, wird die die Wicklung 64 tragende Spule abgebremst. Die dadurch entstandene Differenz der Umlaufgeschwindigkeiten beider Spulen führt zur Bildung einer Schlaufe 66, weil der Strang 18 am Rand der leeren Spule 42 a zu haften versucht, wie in F i g. 8 dargestellt ist. Die Schlaufe 66 vergrößert sich derart, daß der Strang in der Schlaufe um die Spule 42 gelegt wird, so daß schließlich der weiter vorrückende Strang 18 die Schlaufe kreuzt und derart eine Bindung des Stranges in der Schlaufe auf dem Umfang der Spule 42 mit ausreichender Reibung verursacht, so daß der Strang schließlich zwischen der Wicklung 64 und der Spule 42 a durchreißt.
  • Wie ersichtlich, läuft dieser Vorgang ab, ohne daß sich die Lineargeschwindigkeit des Stranges 18 ändert. Die Bildung der Schlaufe 66 und das anfängliche Aufwickeln des Stranges auf die noch leere Spule 42a tritt in einem Randbereich des Umfangs der Spule 42 a auf, der außerhalb der Bahn der hin-und hergehenden Querführung 48 liegt, wobei der Strang in dieser Stellung durch den Daumen 62 an der Stange 60 gehalten wird.
  • Nach der Einleitung des Aufwickelns des Stranges auf die leere Hülse 42a wird die Stange 60 in ihre rechte Stellung nach F i g. 2 durch im Gehäuse 28 untergebrachte Vorrichtungen zurückgezogen, so daß der Strang 18 erneut in den Schlitz 56 und in die Rille 50 der weiter umlaufenden Querführung 48 eintreten kann. Während der übrigen Zeit, in der sich die Wicklung auf der Spule 42 a bildet, wird der Strang über die Spule durch die kombinierten umlaufenden, hin-und hergehenden Bewegungen des Querführungsgliedes 48 gewickelt.
  • Durch den Umlauf der Querführung 48 wird der Strang auf der Spule in unter hohem Winkel sich überlappenden Wendeln verteilt, wodurch aufeinanderfolgende Wicklungen des Stranges nicht parallel liegen, was ein Haften oder Binden der Wicklungen des Stranges verhindert. Dieser Umlauf der Querführung ist eine Mikroquerführungsbewegung von hoher Frequenz aber niedriger Amplitude.
  • Die hin- und hergehende Bewegung zur Axialbewegung der Querführung48 ist eine Makroquer- führung oder eine solche mit niedriger Frequenz. Somit erfolgt die Makroquerführungsbewegung oder Hin- und Herbewegung der Querführung 48 mit viel niedrigerer Frequenz als die vergleichsweise hochfrequente Verteilung, die durch den Umlauf der Querführung erzielt wird.
  • In F i g. 8 ist die Einrichtung dargestellt, die eine unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeit der beiden Spulen unmittelbar, nachdem der Strang mit der leeren Spule in Eingriff gekommen ist, hervorruft. Außerdem zeigt diese Figur die Steuerschaltung, die den Fadenauslenker unmittelbar, nachdem sich durch die entstandene Differenz in den Umlaufgeschwindigkeiten der beiden Spulen eine Schlaufe gebildet hat, zurück in die Aufwickelstellung bewegt.
  • Ein mit konstanter Geschwindigkeit umlaufender Elektromotor 72 treibt unmittelbar einen Rotor 74 an, welcher einen Teil einer Wirbelstrom- oder Schlupfkupplung 76 bildet. Die Wirbelstromkupplung 76 enthält einen magnetisch angekoppelten Roto r78, welcher den Antrieb unmittelbar auf einen Wechselstromgenerator 80 überträgt, bei dem die Frequenz des von ihm erzeugten Stromes sich mit der Umlaufgeschwindigkeit ändert. Der vom Wechselstromgenerator 80 gelieferte Dreiphasenstrom mit veränderlicher Frequenz dient zum Antrieb von Motoren 82, 84 und 86, welche selbst wieder die Wellenstümpfe 32, 34 und 36 antreiben. Die Kreise zu den Spulenantriebsmotoren sind im einzelnen durch relaisbetätigte Schalter 88, 90 und 92 gesteuert.
  • Die Relaisbetätigungskreise für die Schalter 88, 90 und 92 sind an einen Hauptregler 94 geschaltet. Mit dem Regler 94 ist eine Steuervorrichtung 96 verbunden, welche die Dauer des Aufwickelvorganges auf einer Spule bestimmt. Wenn die Wickelzeit für die Stärke der Wicklung maßgebend ist, dann ist die Steuervorrichtung 96 eine Uhr. Wenn die Anzahl der Umdrehungen einer Spule die Wickelstärke bestimmt, dann ist die Vorrichtung 96 eine impulsempfindliche oder Zählvorrichtung, welche elektrisch oder mechanisch die Anzahl der Umläufe der Spule für eine fertige Wicklung feststellt und die Einstellbewegung des Drehkopfes 30 einleitet.
  • Der Motor 40 für den Antrieb des die Spulen tragenden Drehkopfes 30 wird durch einen relaisgesteuerten Schalter 98 betätigt, welcher mit dem Regler 94 verbunden ist. Ein Tachometergenerator 100 wird durch eine Welle 79 angetrieben, welche mit dem Wechselstromgenerator 18 in Verbindung steht, und liefert über einen Gleichrichter 102 eine Spannung, welche von der Geschwindigkeit des Tachometergenerators 100 abhängig ist.
  • Die Wirbelstromkupplung 76 enthält eine Erregerspule 104, welche mit Gleichstrom versorgt wird, der aus einer elektronischen Thyratronsteuerung 106 stammt. Die elektronische Steuerung 106 wird mit Strom über die Leiter L 1 und L 2 versorgt. Das Thyratron 106 ist an eine Spannungssummationsvorrichtung oder einen Differentialverstärker 108 angeschaltet.
  • Der Steuerkreis des Tachometergenerators 100 enthält eine Gleichstromquelle über die Leitungen L 3 und L 4 zu einem Kreis mit einem veränderlichen Widerstand 112, wobei der bewegliche Arm zur Änderung des Widerstandes durch einen synchronen Motor 116 angetrieben wird, welcher durch den Regler 94 gesteuert wird. Ein einstellbarer Widerstand 115 dient zur Einstellung eines Spannungsbereiches für den Kreis des veränderlichen Widerstandes 112.
  • Der Kreis des veränderlichen Widerstandes 112 führt eine Bezugsspannung über die Leitungen 117 und 118 zur Spannungssummationsvorrichtung bzw. zu dem Differentialverstärker 108. Der Verstärker 108 summiert oder differenziert die Spannung des Tachometergeneratorkreises mit der Bezugsspannung, die über den den veränderlichen Widerstand 112 enthaltenden Kreis zugeführt wird, wobei die summierten Spannungen den Eingang des elektronischen Thyratrons 106 bilden.
  • Die Spannung des Tachometergeneratorkreises hält normalerweise den Strom in der Stromspule 104 über die Thyratronsteuerung 106 konstant, um den Wechselstromgenerator 80 auf einer im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit zu halten. Daher ändert eine Änderung der der Thyratronsteuerung 106 aufgegebenen Spannung den der Spule 104 der Kupplung 76 zugeführten Strom. Um eine richtig summierte Spannung für die Thyratronsteuerung zu erhalten, hat der Kreis des Tachometergenerators 100 ein negatives Potential und der Kreis des Widerstandes 112 ein positives Potential.
  • Die Thyratronsteuerung 106 ändert den der Gleichstromspule 104 der Wirbelstromkupplung 76 zugeführten Strom in Übereinstimmung mit den Änderungen der summierten Eingangspannung in der Thyratronsteuerung 106 von der Spannungssummationsvorrichtung 108. Der Umlauf des Armes 114 des veränderlichen Widerstandes 112 ist auf die Periode vom Beginn des Aufwickelns bis zur Beendigung des Wickelvorganges abgestimmt, um den Widerstand im Bezugsspannungskreis 117, 118 und damit auch den der Gleichstromspule 104 der Wirbelstromkupplung 76 zugeführten Strom zur Änderung der Geschwindigkeit des Wechselstromgenerators 80 kontinuierlich zu ändern.
  • Durch kontinuierliche Änderung des der Stromspule 104 der Wirbelstromkupplung 76 in der oben beschriebenen Weise zugeführten Stromes wird der magnetische Fluß in der Kupplung76 während des Wicklungsvorganges kontinuierlich geändert, wie dies oben beschrieben wurde, wobei die Geschwindigkeit des angetriebenen Teiles 78 der Kupplung, der mit dem Wechselstromgenerator zusammengeschaltet ist, kontinuierlich geändert wird, wenngleich der Teil 74 der Kupplung durch den Motor 72 mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben wird.
  • Somit wird durch die veränderliche Geschwindigkeit des Wechselstromgenerators 80 der Motor, welcher die jeweilige Spule antreibt, auf der eine Wicklung gebildet wird, mit variabler Geschwindigkeit abhängig von der Frequenz des durch den Wirbelstromgenerator 80 zugeführten Stromes in Umlauf versetzt.
  • Ein bei 125 schematisch angedeuteter Motor dient dazu, die Querführung 46 in Umlauf zu setzen und hin- und herzuführen und wird durch über die Steuerung 94 zugeführten Strom betätigt.
  • Der Fadenauslenker 60 mit dem Daumen 62 kann durch einen elektrisch erregten Motor 126 oder auch durch eine andere von der Hauptsteuerung 96 gesteuerte Vorrichtung hin- und herbewegt werden, um die im Zusammenhang mit den F i g. 5, 6 und 7 dargestellten Bewegungen auszuführen.
  • Der Regler 94 enthält eine Automatik zur Steuerung der Aufeinanderfolge der Arbeitsvorgänge oder Betätigung der Spulenantriebsmotoren mit Hilfe der Zeit- oder Tastvorrichtung96. Eine der Aufgaben der Vorrichtung 96 besteht darin, den Umlauf einer Spule einzuleiten, um die Spule auf die richtige Geschwindigkeit während der ersten Phase der Herstellung einer Wicklung zu bringen, so daß, wenn die fertige Wicklung aus der Wickelstellung auswandert, die leere Spule in die Wickelstellung mit einer Geschwindigkeit einrückt, die gleich der Geschwindigkeit der die fertige Wicklung tragenden Spule ist.
  • Sobald also bei den in den F i g. 5, 6 und 8 dargestellten Phasen die Wicklung 64 fertig ist, löst die Zeit- oder Zählvorrichtung 96 entweder nach Ablauf einer bestimmten Zeit oder Herstellung einer bestimmten Anzahl von Windungen auf der Wicklung den Regler 94 nach F i g. 8 aus, um anschließend die einzelnen Vorgänge einzuleiten und zu steuern.
  • Die Steuervorrichtung betätigt zuerst den relaisbetätigten Schalter 92 zur Erregung des Motors 86, welcher den Wellenstumpf 36 antreibt, der die leere Spule 42a trägt, wozu der Wechselstromgenerator 8Q die nötige Spannung liefert. Bei einer Spule mit einem Durchmesser von etwa 17,5 cm ist hierfür 1 Minute etwa erforderlich, wenn der Motor 86 auf etwa 11 000 UpM gebracht werden soll.
  • Auf diese Weise laufen die die Wicklung 64 tragende Spule und die leere Spule 42 a mit im wesentlichen der gleichen Geschwindigkeit um, bevor der Einstellvorgang erfolgt, so daß der Übergang des Stranges 18 von der fertigen Wicklung zu der sich drehenden Spule 42a erfolgen kann. Die Steuervorrichtung 94 setzt dann den Motor 126 in Betrieb, um den den Daumen 62 tragenden Arm 60 nach links in F i g. 2 vorzurücken, wodurch der Strang 18 aus der Rille 50 in der Querführung 48 gelöst wird.
  • Sobald dies geschehen ist, verursacht die Steuervorrichtung 94 eine Betätigung des relaisbetätigten Schalters 98 zur Erregung des Einstellmotors 40 und zur Einstellung des Drehkopfes 30 im Uhrzeigersinn über ein Drittel einer vollen Drehung, wodurch die fertige Wicklung 64 in die Stellung nach F i g. 6 und die leere Spule 42 in die Wickelstellung verbracht wird.
  • In dem Augenblick, in dem sich der Drehkopf 30 in die in Fig. 7 wiedergegebene Stellung bewegt, verursacht die Steuervorrichtung 94 eine Betätigung des Schalters 88 zur Ausschaltung des Spulenantriebsmotors 82, wodurch sich eine Geschwindigkeitsverminderung der Spule, auf der sich die fertige Wicklung 64 befindet, ergibt. Bei der Abschaltung des Motors 82 wird gebremst und dadurch die Geschwindigkeit der Wicklung 64 möglichst schnell vermindert. Dies erfolgt über die Steuervorrichtung 94, welche Schalter betätigt, um einen Gleichstrom an den Stator des Motors 82 anzuschalten, damit elektromagnetische Kräfte wirksam werden und möglichst schnell die Geschwindigkeit des Motors 82 reduzieren.
  • Sobald die leere Spule 42 a in der Wicklungstellung steht und mit der angenommenen Geschwindigkeit von 11 000 UpM umläuft und sobald die Wicklung 64 ihre Drehzahl unter dem Einfluß der Bremskräfte vermindert, bildet sich die Schlaufe 66 nach Fig. 8.
  • Wenn sich die Strangschlaufe am Rand des Umfanges der Spule 42 zu einem Durchhang ausgebildet hat, haftet der Strang auf dem Umfang der Spule 42 a, und die Schlaufe wird zuerst auf dem Kantenbereich der Spule 42 a aufgewickelt.
  • Beim weiteren Aufwickeln des Stranges 18 auf die leere Spule 42a wird die Schlaufe durch die nachfolgenden Wicklungen festgelegt, wobei der verbindende Strangteil zwischen der fertigen Wicklung und dem auf der Spule 42 a befindlichen Strang gespannt wird, so daß schließlich der Strang an einer Stelle zwischen der Packung 64 und der Hülse 42 abbricht und dadurch die fertige Packung 64 freigibt, deren Geschwindigkeit weiter abnimmt, bis sie schließlich zur Ruhe kommt. In diesem Augenblick befindet sich die fertige Wicklung 64 außerhalb der Wickelstellung. Die volle Spule kann nunmehr von dem Teil 32 abgezogen werden. Darauf wird eine leere auf den Teil 32 aufgesetzt.
  • Bei der Bildung der Wicklung 64 dreht sich der die Wicklung tragende Teil 32 mit mindestens 11000 UpM, und bei der Überführung des Stranges 18 auf die leere Spule 42 a dreht sich diese Spule im wesentlichen mit der gleichen Geschwindigkeit. Um die ausgezogenen Fäden auf die gewünschte Größe für die Herstellung der neuen Wicklung zurückzustellen, muß die leere Spule42a beim Eintreffen in der Wickelstellung auf 14000 UpM gebracht werden.
  • Sobald der Motor 40 erregt ist, um den Kopf 30 aus der Stellung nach Fig.6 in die Stellung nach den F i g. 7 und 8 einzustellen, läuft der Arm 114 des beweglichen Widerstandes 112 im Bezugsspannungskreis angetrieben durch den Synchronmotor 116 gegen den Uhrzeigersinn nach Fig. 8 um, um fortschreitend den Widerstand und damit auch die Spannung in dem Bezugsspannungskreis zu steigern, bei der es sich um ein positives Potential handelt, welches über die Leiter 117 und 118 auf den Differential- oder Spannungssummationsverstärker 108 aufgedrückt wird.
  • Der Tachometergenerator 100 liefert ein negatives Potential über den Gleichrichter 102, welches zur Bezugsspannung oder dem auf den Gleichrichter 108 aufgeprägten positiven Potential addiert wird, wobei die Spannungssumme den Eingang darstellt, der auf den elektronischen Thyratronsteuerkreis 106 aufgebracht wird, welcher unter dem Einfluß der Spannungssumme den maximalen Gleichstrom der Stromspule 104 der Wirbelstrom- oder Magnetkupplung 76 zuführt.
  • Durch Steigerung des der Stromspulel04 zugeführten Gleichstromes auf das Maximum wird auch der Magnetfluß maximal und der Schlupf in der Kupplung 76 auf ein Minimum reduziert, so daß ein Zustand entsteht, welcher die Geschwindigkeit des Tachometergenerators 100 und des Wechselstromgenerators 80 auf das Maximum steigert. Die Geschwindigkeitszunahme im Wechselstromgenerator 80 steigert die Frequenz des Dreiphasenstromes, welcher durch den Wechselstromgenerator dem Wickelmotor 86 zugeführt wird, welcher die leere Spule 42a antreibt.
  • Auf diese Weise wird der Motor 86 auf eine Umlaufgeschwindigkeit von 14000UpM in vergleichsweise kurzer Zeit gebracht. Es hat sich herausgestellt, daß bei einem Kern mit einem Durchmesser von etwa 16,5 cm etwa 9 Sekunden erforderlich sind, um die Geschwindigkeit der Hülse 42 a von 11000 UpM auf die normale Wickelgeschwindigkeit der Hülse 42 a von 14000 UpM zu bringen. Diese Geschwindigkeitszunahme der Spule42a auf die maximale Umlaufgeschwindigkeit stellt die normale lineare Geschwindigkeit wieder her, mit der die Fäden des Stranges 18 durch das Aufwickeln auf die frische Spule 42 a ausgezogen werden.
  • Bei Beginn des Aufwickelns des Stranges 18 auf den Endbereich der Spule 42 a wird der Strang auf diesen Bereich durch die Stange 60 geführt, welche sich noch in der vorgeschobenen Stellung befindet.
  • Die Steuervorrichtung 94 leitet dann den Betrieb des Motors 126 oder anderer Vorrichtungen ein, um die Stange 60 nach rechts in F i g. 4 zurückzuziehen. Der Strang 18 folgt der Rückzugsbewegung der Stange 42, bis der Strang die Rille 56 in der gegen den Uhrzeigersinn umlaufenden Querführung 48 erreicht. Der Strang 18 läuft aus der Rille 56 in die Rille 50.
  • Beim weiteren Aufwickeln des Stranges treibt der Synchronmotor 116 den Arm 114 des beweglichen Widerstandes 112 unter fortschreitender Steigerung des Widerstandes in Übereinstimmung mit der Zunahme des Durchmessers der Wicklung an. Durch die fortschreitende Zunahme der Bezugsspannung in dem Bezugsspannungskreis 117, 118 bewirkt der Eingang über den Differential- oder Spannungssummationsverstärker 118 zu der elektronischen Thyratronsteuerung 106 eine fortschreitende Abnahme des der Gleichstrom spule 104 zugeführten Gleichstromes und infolgedessen eine Abnahme des in der Wirbelstromkupplung 76 wirksamen magnetischen Flusses.
  • Die fortschreitende Verminderung des magnetischen Flusses in der Wirbelstromkupplung 76 steigert den Schlupf zwischen den angetriebenen und treibenden Teilen74 bzw. 78 der Kupplung76 unter fortschreitender Verminderung der Geschwindigkeit des Tachometergenerators 100 und des Wechselstromgenerators 80, so daß fortschreitend die Frequenz des Ausgangsstromes vom Wechselstromgenerator zum Spulenantriebsmotor 86 abnimmt.
  • Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit des die Spule 42 a antreibenden Motors 86 fortschreitend von 14000 UpM bei Beginn der Bildung der neuen Packung auf eine minimale Geschwindigkeit von 11000 UpM am oder in der Nähe des Endes der Bildung der neuen Packung auf der Spule 42a vermindert.
  • Während die Geschwindigkeit des Tachometergenerators 100 fortschreitend abnimmt und sich die dem Summationsverstärker 108 zugeführte Spannung ändert, wird die Bezugsspannung infolge des fortschreitenden Einsatzes des Widerstandes in den Bezugsspannungskreis 117, 118 fortschreitend gesteigert, so daß der Eingang vom Verstärker 108 zur elektronischen Steuerung 106 eine fortschreitende Abnahme des Gleichstromes bewirkt, der der Spule 104 der Wirbelstromkupplung 76 zugeführt wird. Die Spannungseinstellungsvorrichtung 115 kann so reguliert werden, daß die Basisbezugsspannung in den Bezugsspannungskreis 117, 118 so eingestellt wird, daß der Stromfluß zur Spule 104 der Wirbelstromkupplung 76 gesteuert und der Geschwindigkeitsbereich des Wechselstromgenerators 80 und damit die maximalen und minimalen Geschwindigkeiten der den Kern antreibenden Motoren 82, 84 und 86 bestimmt werden.
  • Wenn die auf der Spule 42 a entstehende Wicklung kurz vor ihrer Vollendung steht, wird der Motor 84, welcher die leere Spule 42 b antreibt, über die Steuervorrichtung 94 etwa 1 Minute vor Vervollständigung der Packung auf der Spule 42a als Vorbereitung zu dem Einstellungsvorgang des Kopfes erregt, welcher nunmehr die Spule 42b in die Wickelstellung bewegt und die fertige Wicklung auf der Hülse 42 a aus der Wickelstellung in der oben beschriebenen Weise herausrückt und dadurch den Arbeitsvorgang wiederholt.
  • Die vom Einstellkopf 30 getragenen und sich in die Räume zwischen benachbarten Spulen auf dem Einstellkopf erstreckenden Prallbleche 130 verhindern das Einziehen von Feuchtigkeit auf den Strang auf der Spule in der Wickelstellung durch die Zentrifugalkräfte, welche auf die neu geformte Packung wirken, die gerade aus der Wickelstellung entfernt ist.
  • Die Schalter und Steuerungen zur wahlweisen Erregung der Spulenantriebsmotoren, des Einstellmotors für den Spulenträger30, die Vorrichtungen zur Erzeugung einer periodischen Bewegung der der Strangführung 60 und die Steuerung des Querführungsbetätigungsmotors 125 und des Synchronmotors 116 sind in der Regelung 94 untergebracht.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden, kontinuierlichen Aufwickeln eines Fadens oder Faserstranges, insbesondere aus in der Wärme erweichbarem Material, auf zwei oder mehreren umlaufenden Spulen, wobei die aufgewickelte Spule aus der Wickelstellung wegbewegt und die leere Spule in den Faden- oder Strangweg hineinbewegt wird, gekennzeichnet durch einen Fadenauslenker (60), der den Faden oder Strang knapp bevor er in Eingriff mit der leeren Spule (42 a) kommt, in einen Randbereich der aufgewickelten Spule (42) lenkt, durch eine Einrichtung, die eine unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeit der beiden Spulen unmittelbar, nachdem der Faden oder Strang mit der leeren Spule in Eingriff gekommen ist, hervorruft, und durch eine Steuerschaltung, die den Fadenauslenker unmittelbar, nachdem sich durch die entstandene Differenz in den Umlaufgeschwindigkeiten der beiden Spulen eine Schlaufe gebildet hat, zurück in die Aufwickelstellung bewegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung, welche die unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeit der beiden Spulen hervorruft, die leere Spule (42a) auf eine gegenüber der aufgewickelten Spule (42) höhere Geschwindigkeit versetzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung, welche die unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeit der beiden Spulen hervorruft, die Geschwindigkeit der aufgewickelten Spule vermindert.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Automatik zum gleichzeitigen Bewegen der aufgewickelten und der leeren Spule zur Einleitung der Schlaufenbildung.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen die Spulen (42, 42a, 42b) aufnehmenden Einstellkopf (30), der, durch die Automatik schrittweise gesteuert, drehbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spule einen Spulenantrieb aufweist, der ihre Umlaufgeschwindigkeit mit zunehmender Wickelstärke vermindert.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Querführung (48) zur Hin- und Herbewegung des Fadens oder Stranges beim Aufwickeln auf die Spulen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querführung (48) aus einem Zylinder (46) besteht, der außenseitig eine kontinuierliche Führungsrille (50) und eine Strang-bzw. Fadeneinführungsrille (56) aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenauslenker aus einer Stange (60) und einem auf dieser sitzenden Erfassungsdaumen (62) besteht.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenantrieb aus je einem Spulenantriebsmotor (82,84,86) und einem gemeinsamen Wechselstromgenerator mit geregelter Drehzahl besteht.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstromgenerator an einen Motor (72) über eine elektromagnetische Schlupfkupplung (76), deren Schlupf regelbar ist, angeschlossen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 546 162.
DEO7178A 1958-12-29 1959-12-28 Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden, konti-nuierlichen Aufwickeln eines Fadens oder Faser-stranges, insbesondere aus in der Waerme auszieh-barem Material auf zwei oder mehreren umlaufenden Spulen Pending DE1199432B (de)

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FR2585375A1 (fr) * 1985-07-25 1987-01-30 Saint Gobain Vetrotex Dispositif et procede pour bobiner simultanement plusieurs fils separes sur un support en rotation

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DE546162C (de) * 1929-04-30 1932-03-10 Senatore Borletti Spulenwechselvorrichtung fuer Kunstseidenspinnmaschinen mit um 180íÒ schwenkbaren Spulentraegern

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