DE1195986B - Signaldetektorschaltung fuer ein Zeichenerkennungsgeraet - Google Patents
Signaldetektorschaltung fuer ein ZeichenerkennungsgeraetInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G06k
Deutsche Kl.: 43 a - 41/03
Nummer: 1195 986
Aktenzeichen: N 21906IX c/43 a
Anmeldetag: 27. Juli 1962
Auslegetag: 1. Juli 1965
Die Erfindung betrifft eine Signaldetektorschaltung.
Unter den in Zeichenerkennungssystemen angewandten zahlreichen Verfahren sind diejenigen, in
denen lichtempfindliche Vorrichtungen, beispielsweise Photozellen, die auf von der Abtastung eines Zeichens
mittels einer Anzahl Abtastöffnungen herrührenden Lichtstärkeänderungen ansprechen, verwendet werden,
am häufigsten. Die Photozellen erzeugen infolge der Lichtstärkeänderung elektrische Signale, die in einer
Detektorschaltung so verarbeitet werden, daß jeweils Impulse vorbestimmter Größe und Dauer entstehen,
durch die die Wahrnehmung eines Zeichenteiles genau angezeigt wird.
Eines der schwierigsten Probleme bei der Realisierung eines Zeichenerkennungssystems besteht darin,
daß diese Systeme auch verhältnismäßig schlechte und unsaubere Drucke auf normalem Papier zuverlässig
und genau lesen können müssen. Diese Fähigkeit ist von sehr großer Bedeutung, da die meisten Geschäftsmaschinen bezüglich der Qualität des Druckes, die
sie ohne kostspielige konstruktive Änderungen liefern können, äußerst beschränkt sind. Stärke, Gleichmäßigkeit
und Linienbreite des Druckes können beträchtlich variieren; außerdem können Farbspritzer und/oder
Verschmutzungen auftreten. Des weiteren muß auch der Beschaffenheit des verwendeten Papiers Rechnung
getragen und die sich ergebenden Störsignale müssen von der eigentlichen Zeicheninformation ausgeschieden
werden. Die Hauptaufgabe bei der Beseitigung dieser durch schlechten und unsauberen Druck und mindere
Qualität des Papiers hervorgerufenen Mängel fällt der in dem Zeichenerkennungssystem verwendeten Detektorschaltung
zu, die durch Beschneiden der von den Abtastöffnungen erzeugten Signale eventuell vorhandene
Störsignale beseitigt.
Es sind bereits Schaltungen bekannt, in denen der Beschneidepegel entsprechend dem Eingangssignal
variiert werden kann. Bei einer solchen bekannten Schaltung wird der Beschneidepegel für ein bestimmtes
Signal in Abhängigkeit von dem integrierten Signalpegel aus den vorhergehenden und nachfolgenden
Signalwerten einer Signalfolge eingestellt. Diese Schaltung hat jedoch den Nachteil, daß dadurch, daß
der Beschneidepegel in Abhängigkeit von einem integrierten Signalpegel eingestellt wird, der Beschneidepegel
in unmittelbarer Nähe des Schwarz-Spannungspegels liegen kann, wenn eine Abtastung gerade über
eine überwiegend schwarze Fläche erfolgt, oder umgekehrt in unmittelbarer Nähe des Weiß-Spannungspegels
liegen kann, wenn sich kein Zeichenteil in der Bahn der Abtastvorrichtung befindet. Liegt jedoch der
Beschneidepegel in der Nähe einer dieser Werte, dann Signaldetektorschaltung
für ein Zeichenerkennungsgerät
Anmelder:
The National Cash Register Company,
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. A. Stappert, Rechtsanwalt,
Düsseldorf-Nord, Feldstr. 80
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. Juli 1961 (128 086) - -
bewirkt eine kleine Unterbrechung in dem schwarzen Zeichenteil bzw. ein kleiner dunkler Punkt auf dem
weißen Papier mit großer Wahrscheinlichkeit ein falsches Signal.
Diese Nachteile treten — zwar in einem etwas geringeren Ausmaß — auch bei einem älteren Vorschlag
für eine Begrenzerschaltung auf, bei der in einer Mischstufe aus den Ausgangsspannungen zweier Integrierkreise
eine Begrenzerspannung gewonnen wird, wobei der erste Integrierkreis die in Amplitude und Länge
variierenden Abtastsignale und der zweite Integrierkreis die auf konstante Amplitude gebrachten, sich
nur noch in ihrer Länge unterscheidenden Ausgangssignale der Begrenzerschaltung integriert.
Diese sowie die zuvor genannten Schaltungen haben noch den weiteren Nachteil, daß sie nicht für Systeme
geeignet sind, bei denen jedes Zeichen gleichzeitig in einer Anzahl paralleler Abtastbahnen abgetastet wird
und wobei die in allen Abtastbahnen erzeugten Signale um den gleichen Betrag beschnitten werden sollen.
Diese Nachteile werden in der erfindungsgemäßen
Signaldetektorschaltung dadurch beseitigt, daß die jeweils größte Amplitude des letzten Zeicheninformationssignals
ausgeblendet wird und in Abhängigkeit davon der Beschneidepegel eingestellt wird.
Die Erfindung betrifft also eine Signaldetektorschaltung für ein Zeichenerkennungsgerät zum Feststellen
von in einem oder mehreren parallel auftretenden elektrischen Signalgemischen enthaltenen
Zeicheninformationssignalen mit einer für jedes Signalgemisch vorgesehenen Beschneideschaltung unci mit
jeweils einer Diskriminatorschaltung, die ein Signal abgibt, wenn am Ausgang der entsprechenden Beschniedeschaltung
ein Zeicheninformationssignal vorhanden ist.
509598/205
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Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Aus- schnittliche Weiß-Signalpegel der Signalform c von
blendschaltung, die jedesmal bei Feststellung eines einem Maximum bei einer Stellung der Öffnung 22 c
Zeicheninformationssignals durch eine der Diskrimi- direkt neben der Blende 24 zu einem Minimum geht,
natorschaltungen das Signalgemisch mit der zu diesem wenn sich die Öffnung 22 c etwa in der Mitte des in der
Zeitpunkt größten Amplitude zur Gewinnung eines 5 Blende 24 enthaltenen Fensters befindet. Eine solche
Steuersignals für alle Beschneideschaltungen ver- Schwankung des durchschnittlichen Weiß-Signalpegels
wendet. rührt von einer stärkeren Beleuchtung des mittleren
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung Teiles des Streifens 12 gegenüber dessen Rändern her,
wird nachstehend an Hand der Zeichnungen be- was auf die Tatsache zurückzuführen ist, daß die
schrieben, und zwar zeigt i° Blende 24 einen Teil der Beleuchtung abhält. Um die
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines typischen Aus- Aussteuerung der Signale so zu beschreiben, daß
führungsbeispiels der erfindungsgemäßen Detektor- sowohl dem Schwarz- als auch dem Weiß-Signalpegel
schaltung, Rechnung getragen wird, wird nachstehend der Unter-
F i g. 2 typische, bei Abtastung einer Zeichenreihe schied zwischen diesen beiden Spannungspegeln als
an verschiedenen Punkten des Blockschaltbildes nach 15 Schwarz-Weiß-Signalpegel bezeichnet.
Fig. 1 auftretende Signalformen, Im Zusammenahng mit der Signalformc nach
Fig. 3 ein Schaltbild eines bevorzugten Aus- Fig. 2 sei ferner gesagt, daß dort ein Grundstör-
führungsbeispiels eines der 15 °/o-Schwarz-Weiß-Signal- signal auftritt, wie es beispielsweise bei 17 gezeigt ist.
pegelbeschneider nach Fig. 1, Dieses dem Weiß-Signalpegel überlagerte Grundstör-
Fig. 4 und 5 typische, an verschiedenen Punkten 20 signal 17 ist die Folge von Fremdteilchen und Un-
in der in F i g. 3 gezeigten Schaltung auftretende ebenheiten im Papier. Dieses Störsignal wird im f olgen-
Signalformen, den als Papierstörsignal bezeichnet. Außer diesen ist
F i g. 6 ein Schaltbild eines bevorzugten Aus- auch noch ein weiteres Störsignal vorhanden. Dieses
führungsbeispiels der Signalunterscheidungsvorrich- ist bei 19 angezeigt und tritt vorzugsweise jeweils in
tung, und einen typischen der 50 %-Signalpegel- 25 der Nachbarschaft eines Zeichens auf. Diese Störung
beschneider nach F i g. 1, ist auf ein Verspritzen oder Verwischen von Druck-
F i g. 7 typische, an verschiedenen Punkten in der farbe zurückzuführen und ist in bezug auf ihre Stärke
in Fig. 6 gezeigten Schaltung auftretende Signale, etwa der Stärke des Druckes proportional. Ein solches
Fig. 8 mehrere Signalkurven, die das Arbeiten durch das Verspritzen oder Verwischen der Druckfarbe
eines typischen Differenzierers nach Fig. 1 und 30 hervorgerufenes Störsignal wird im folgenden als
des ihm zugeordneten Signalformauswerters und Farbstörsignal bezeichnet und bewirkt zusammen mit
Impulsgenerators veranschaulichen, den Papierstörsignalen, daß die Informationssignale,
F i g. 9 ein Blockschaltbild eines bevorzugten Aus- von denen eines bei 21 veranschaulicht ist, nicht mehr
führungsbeispiels eines typischen Signalformauswerters deutlich hervortreten. Die Aufgabe der in F i g. 1
und Impulsgenerators nach Fig. 1, 35 gezeigten Detektorschaltung 150 besteht deshalb darin,
Fig. 10 mehrere typische Signalkurven, die die die beiden vorgenannten Störsignalarten daran zu
an verschiedenen Punkten des in F i g. 9 gezeigten hindern, die Feststellung von Zeichenstreifen zu
Blockschaltbildes auftretenden Signale veranschau- stören,
liehen, und Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß die an den den
Fig. 11 ein Blockschaltbild einer abgeänderten 40 Öffnungen22a, 22b, 22c und 22a"zugeordneten Aus-Form
des Signalformauswerters und Impulsgenerators gangen der Photozellen auftretenden Signale a, b, c
nach Fig. 9. und d jeweils an einen Verstärker mit selbsttätiger
In Fig. 2 ist ein Abschnitt eines Streifens 12 ge- Verstärkersteuerung angelegt werden. Die betreffenden
zeigt, auf dem eine typische Zeichenreihe dargestellt Verstärker sind in F i g. 1 mit 110a bis HOo" bezeichist,
die auf den Umfang einer nicht gezeigten rotieren- 45 net. Diese Verstärker sind so aufgebaut, daß sie die
den Trommel projiziert werden kann. Um eine Gruppe Eingangssignale a, b, c und d verstärken und invertieren
von in der rotierenden Trommel vorgesehenen Abtast- und jeweils an ihren Ausgang ein Signal liefern, dessen
Öffnungen 22 a, 22b, 22 c und 22 a" sichtbar zu machen, durchschnittlicher Schwarz-Weiß-Signalpegel etwa
ist ein Teil einer Blende 24 weggebrochen dargestellt. gleich einer konstanten Bezugsspannung Vref ist, die,
Die Trommel befindet sich in einer Stellung, in der sie 50 wie in Fig. 1 gezeigt, an jeden der Verstärker als
die Blende 24 bald verläßt und in den Bereich des in der Bezugsgleichspannung angelegt wird. Die Folge davon
Blende 24 befindlichen Fensters eintritt, um eine neue ist, daß der Schwarz-Weiß-Signalpegel jedes der
Abtastung einer Zeichenreihe zu beginnen. Bei der Signale α, b, c und d auf eine konstante Bezugsvorliegenden
Beschreibung wird lediglich das durch Spannung von beispielsweise 4,5 V gebracht wird. Die
die Abtastöffnung 22 c erzeugte Signal betrachtet. Ein 55 Informationssignale in jedem der Signale α, b, c und d
typisches, bei der Abtastung einer Zeichenreihe am erhalten dadurch eine gemeinsame Bezugsspannung.
Ausgang der der Öffnung 22 c zugeordneten Photo- Dieser Vorgang ist deshalb von großer Bedeutung,
zelle erzeugtes Signal ist durch die in Fig. 2 mit c da dadurch für allein dem Schwarz-Weiß-Signalpegel
bezeichnete Signalform veranschaulicht. Selbstver- eines oder mehrere der Signale a, b, c, d auftretenden
ständlich erzeugen die den anderen Öffnungen zu- 60 Schwankungen ein selbsttätiger Ausgleich erzielt wird,
geordneten Photozellen ähnliche Signalformen, wenn So könnten beispielsweise Schwankungen des Schwarzdiese
Öffnungen bei ihrer Abtastung die Zeichen einer Weiß-Signalpegels infolge der Verwendung eines
Zeichenreihe wahrnehmen. Papiers auftreten, das unterschiedliche Reflexions-
Bei der Signalform c in Fig. 2 ist ein konstanter eigenschaften aufweist, oder infolge der Alterung der
Schwarz-Signalpegel angezeigt, der dann auftritt, wenn 65 Photozellen. Somit wird es möglich, den übrigen Teil
in die Öffnung 22 c kein Licht gelangt, was der Fall ist, der Detektorschaltung 150 für Signale zu bauen, die
wenn sich die Öffnung hinter der Blende 24 befindet. etwa den gleichen Schwarz-Weiß-Signalpegel be-
Außerdem geht aus F i g. 2 hervor, daß der durch- sitzen, gleichgültig, ob Schwankungen der Ausgangs-
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leistung der Photozellen oder der Reflexionsfähigkeit nicht möglich, den Beschneidepegel für das von einer
des verwendeten Papiers auftreten. Die Verstärker 110a, solchen Öffnung erhaltene Signal zu erstellen, und
110έ, 110c und 110c? gemäß F i g. 1 können beliebiger wenn ein Farbspritzer oder ein Farbfleck in ihrer Bahn
bekannter Bauart sein, vorausgesetzt, daß sie in der aufträte, könnte er fälschlicherweise als Informations-Lage
sind, die Signale a, b, c und d, wie im voran- 5 signal aufgefaßt werden. Durch Verwendung eines
gegangenen beschrieben, auf eine konstante Bezugs- Beschneidepegels gleich 50% der maximalen Amplispannung
zu bringen. tude des letzten durch jede beliebige der vier Öffnungen Die an den Ausgängen der Verstärker 110a, 110&, festgestellten Informationssignals wird der Beschneide-110c
und 110a* auftretenden Signale a, b, c und d pegel auf sämtliche der Signale al5 B1, C1 und dx überwerden
dann an entsprechende Signalbeschneider 115a, io tragen und dadurch ein Farbstörsignal selbst dann
WSb, 115c und WSd angelegt. Diese beschneiden die beseitigt, wenn eine oder mehrere der Öffnungen
an sie angelegten Signale a, b, c und α1 jeweils um einen während der Abtastung einer Reihe keine Zeichenteile
Betrag, der beispielsweise 15% des augenblicklichen in ihrer Bahn wahrgenommen haben.
Schwarz-Weiß-Signalpegels beträgt, wie für das Nachdem auf diese Weise sowohl Papier- als auch Signal c durch die untere gestrichelte Linie in F i g. 2 15 Farbstörsignale von dem Nutzsignal ausgeschieden gezeigt. Das am Ausgang dieser Schwarz-Weiß-Signal- worden sind (Signalform c2 in Fig. 2), ist es nun beschneider 115 a, 115 b, 115 c und 115 d auftretende, erforderlich, die Signalinformationen in den Signalen um 15% beschnittene Signal ist in F i g. 2 durch die a2, bz, c2 und d2 jeweils in Impulse umzuwandeln, die Signalform C1 veranschaulicht, die in bezug auf die die senkrechten Zeichenlinien darstellen, die während Signalform c invertiert ist. Wie aus der Signalform C1 20 der Abtastung einer Reihe durch die entsprechenden zu ersehen ist, wurden die Papierstörsignale im wesent- Öffnungen 22 a, 22 b, 22 c bzw. 22 d wahrgenommen liehen ausgemerzt. Außerdem wurde der Weiß-Signal- wurden. Dies wird in der Detektorschaltung 150 pegel auf einen konstanten Wert von OV und der (Fig. 1) dadurch erreicht, daß die Signale a2,_b2, c2 Schwarz-Signalpegel auf—10 V gebracht. und d2 in entsprechenden Differenzierstufen 130 a,
Schwarz-Weiß-Signalpegels beträgt, wie für das Nachdem auf diese Weise sowohl Papier- als auch Signal c durch die untere gestrichelte Linie in F i g. 2 15 Farbstörsignale von dem Nutzsignal ausgeschieden gezeigt. Das am Ausgang dieser Schwarz-Weiß-Signal- worden sind (Signalform c2 in Fig. 2), ist es nun beschneider 115 a, 115 b, 115 c und 115 d auftretende, erforderlich, die Signalinformationen in den Signalen um 15% beschnittene Signal ist in F i g. 2 durch die a2, bz, c2 und d2 jeweils in Impulse umzuwandeln, die Signalform C1 veranschaulicht, die in bezug auf die die senkrechten Zeichenlinien darstellen, die während Signalform c invertiert ist. Wie aus der Signalform C1 20 der Abtastung einer Reihe durch die entsprechenden zu ersehen ist, wurden die Papierstörsignale im wesent- Öffnungen 22 a, 22 b, 22 c bzw. 22 d wahrgenommen liehen ausgemerzt. Außerdem wurde der Weiß-Signal- wurden. Dies wird in der Detektorschaltung 150 pegel auf einen konstanten Wert von OV und der (Fig. 1) dadurch erreicht, daß die Signale a2,_b2, c2 Schwarz-Signalpegel auf—10 V gebracht. und d2 in entsprechenden Differenzierstufen 130 a,
Wie in Fig. 1 gezeigt, werden die um 15% be- 25 130b, 130c und 130a"differenziert werden, deren Aus-
schnittenen, an den Ausgängen der 15%-Schwarz- gangssignale a3, bs, c3 und d3 wiederum entsprechenden
Weiß-Signalbeschneider 115 a, 115 b, 115 c und 115 a* Signalformauswertern und Impulsgeneratoren 135 a,
auftretenden Signale a1} bx, C1 und dx anschließend an 135b, 135 c bzw. 135 a" zugeführt werden, die die
entsprechende Signalbeschneider 120 a, 120 b, 120 c gewünschten Ausgangssignale A, B, C bzw. D,
bzw. 120a* sowie an einen Signalunterscheider 125 30 wie für das Signal C in Fig. 2 veranschaulicht,
angelegt. An den Signalunterscheider 125 gelangen erzeugen.
auch Ausgangssignale A, B, C und D, die in Verbin- Wie in Verbindung mit den F i g. 8 bis 11 später
dung mit den Signalen al5 bx, C1 und o*x dazu dienen, näher beschrieben, bewirken die Differenzierstufen
für jeden der Signalbeschneider 120α, 120έ, 120c und 130a, 130Z>, 130c und 13Oa" in Zusammenarbeit mit
120J einen Bezugsbeschneidepegel zu liefern, der 35 dem jeweiligen Signalformauswerter und Impulsbeispielsweise
jeweils 50 % der maximalen Amplitude generator 135a, 135b, 135c und 135a*, daß an den
des letzten Informationssignals, das unmittelbar vor- jeweiligen Signalausgängen A, B, C und D Impulse
her in einem beliebigen der Signale at, bx, C1 und dt nur infolge derjenigen Signale a2, b2, c2 und o"2 erzeugt
erschien, beträgt. Infolgedessen werden die Signale Ci1, werden, die im wesentlichen der Form entsprechen,
bx, C1 und αχ, wie durch die obere gestrichelte in Signale 40 wie sie infolge der Wahrnehmung eines senkrechten
und die gestrichelte Linie in Signal C1 (F i g. 2) ver- Zeichenstreifens durch eine Abtastöffnung entsteht,
anschaulicht, nochmals beschnitten, wodurch an den Auf diese Weise bewirken die genannten Störsignale
Ausgängen der jeweiligen 50 %-Signalbeschneiders keine falschen Ausgangsimpulse in dem Signal C, auch
120 a, 120 b, 120 c und 120 a* Signale a2, b2, sz bzw. d2 wenn solche Signale noch über dem 50%-Signalauftreten,
die durch die Signalform c2 in F i g. 2 45 beschneidepegel liegen.
veranschaulicht sind. Es sei darauf hingewiesen, daß Während die genannten Störsignale auf diese Weise
durch dieses zweite Beschneiden das bei 19 in den daran gehindert werden, falsche Ausgangssignale zu
Signalformen c und C1 der F i g. 2 gezeigte Farbstör- erzeugen, werden durch richtige Zeicheninformationssignal
somit im wesentlichen beseitigt wurde. Die ein- signale Ausgangsimpulse in der Signalform C erzeugt,
zelnen Informationssignale 21 in der Signalform C2 50 So liefert beispielsweise das bei 21 in den Signalsind
nun leicht unterscheidbar, da sowohl die Papier- formen c, C1, c2 veranschaulichte Zeicheninformationsals
auch die Farbstörsignale durch die im voran- signal, das erzeugt wird, wenn die Öffnung 22 c die
gegangenen beschriebenen Beschneidungen um 15% untere senkrechte Linie des Zeichens «7» wahrnimmt,
und 50 % praktisch vollständig beseitigt wurden. ordnungsgemäß den bei 21' in der Signalform C
Im Zusammenhang mit den die 50%ige Beschnei- 55 angezeigten Ausgangsimpuls. In der gleichen Weise
dung durchführenden Signalbeschneidern 120 a, 1206, werden alle weiteren in der Signalform C der F i g. 2
12Oe und 120 a* sei noch darauf hingewiesen, daß die enthaltenen Impulse ebenso aus Zeicheninformations-
Anwendung eines Beschneidepegels gleich 50% der Signalen erzeugt, die infolge der Wahrnehmung von
maximalen Amplitude des letzten vorangehenden, in senkrechten Zeichenstreifen anderer Zeichen der Reihe
jedem beliebigen der vier Signale ax, bt, C1 und dx auf- 60 durch die Öffnung 22c erzeugt werden. Aus F i g. 2
tretenden Informationssignals dem Festsetzen eines geht hervor, daß selbst solche Zeicheninformations-
eigenen Beschneidepegels für jedes der genannten signale, die nicht scharf voneinander getrennt sind, wie
Signale unbedingt vorzuziehen ist. Dies ist deshalb beispielsweise bei 27 in der Signalform c2 angezeigt, in
der Fall, da eine oder mehrere der Öffnungen, beispiels- der Lage sind, diskrete Impulse zu bilden, wie in der
weise die Öffnungen22a und 22dm. Fig. 2, sich in 65 Signalform C bei 27' angezeigt. Wie später erläutert,
einer Stellung befinden können, in der durch sie wäh- wird dieses hohe Auflösungsvermögen infolge der
rend der Abtastung einer Reihe keine Zeichen wahr- Differenzierung der Signalform C2 vor Bildung der
genommen werden. In einem solchen Falle wäre es Ausgangssignalform C erreicht.
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Aus der vorangegangenen Beschreibung der Detektor- Fig. 4 für zwei typische Abtastungen einer Reihe
schaltung 150 (Fig. 1) und der verschiedenen darin durch die Öffnung22c veranschaulicht. Zur Verauftretenden
Signalformen (F i g. 2) geht hervor, deutlichung ist die invertierte Signalform c in F i g. 4
daß die Detektorschaltung 150 einen sehr hohen Grad in gestrichelter Linie gezeigt, und es sind der Einfachvon
Unterscheidungsfähigkeit besitzt, da sie in der 5 heit halber für jede Abtastung nur drei Zeichen-Lage
ist, Zeicheninformationssignale zu erkennen, die formationssignale dargestellt.
senkrechte Zeichenstreifen darstellen, und aus diesen Der am Kondensator C2 in Fig. 3 vorhandene
selbst dann diskrete Ausgangsimpulse erzeugt, wenn augenblickliche Weiß-Signalpegel Vc2 wird dann an
die Zeicheninformationssignale nicht voneinander ge- einen durch einen Widerstand R3 und einen Kondentrennt
sind, während gleichzeitig Papier- und Färb- io sator C3 gebildeten Integrierkreis angelegt, um eine
störsignale an der Erzeugung falscher Ausgangssignale Glättung zu bewirken, wodurch die Spannung am
gehindert werden, so daß durch die erfindungsgemäße Kondensator C3 die in Fig. 5 durch die Signal-Schaltung
trotz schwankender Papier- und Farbstör- form Vc3 veranschaulichte Form erhält. Die F i g. 5
signalpegel eine genaue Zeichenerkennung erreicht ist ein vergrößerter Ausschnitt der Signalform nach
wird. is Fig. 4, wobei das Signale ebenso wie in Fig. 4
Zum besseren Verständnis der in F i g. 1 dar- durch gestrichelte Linien dargestellt ist, während die
gestellten Detektorschaltung 150 seien nunmehr bevor- die Spannung am Kondensator C2 darstellende Signalzugte
Ausführungsbeispiele des 15%-Signalpegel- form Vc2 in punktierten Linien eingezeichnet ist.
beschneiders 115 c, des 50 %-Signalpegelbeschneiders Der sich ergebende, am Kondensator C3 auftretende
120 c, der Signalunterscheidungsvorrichtung 125 und ao Weiß-Signalpegel Fc3 gelangt nun an die Basis eines in
des Signalfonnauswerters und Impulsgenerators 135 c Emitterschaltung betriebenen npn-Transsistors T2, um
an Hand der F i g. 3 bis 11 beschrieben. Obwohl die eine Beeinflussung der Spannung am Kondensator C3
bevorzugten Ausführungsbeispiele in Verbindung mit zu verhindern. Der dadurch am Emitter des Transistors
dem Signal c beschrieben werden, versteht es sich, daß T2 auftretende Weiß-Signalpegel wird dann an einen
die gleichen Bauteile auch für die Signale a, b und d 25 aus den Widerständen 111 und 113 bestehenden
vorgesehen werden können. Von den Verstärkern 110 a, Spannungsteiler angelegt. Der Widerstand 113 liegt
110ό, 110c und UOd sowie von den Differenzier- zwischen einer J?C-Parallelkombination 109 und dem
vorrichtungen 130a, 1306, 130 c und 13Od wird kein Kondensator C1, der den Schwarz-Signalpegel spei-Ausführungsbeispiel
näher beschrieben, da diese be- chert. Die Widerstände 111 und 113 sind so gewählt,
kannt sind und ohne Schwierigkeiten so aufgebaut 30 daß an ihrem Verbindungspunkt 112 eine Beschneidewerden
können, daß sie dem erfindungsgemäßen spannung auftritt, die 15% des augenblicklichen
Zweck genügen. Schwarz-Weiß-Signalpegels der am Emitter des Tran-
Zunächst sei das in Fig. 3 gezeigte bevorzugte sistors T1 vorhandenen invertierten Signalform c be-Ausführungsbeispiel
des 15 %-Schwarz-Weiß-Signal- trägt. Diese Beschneidespannung wird dann über die
pegelbeschneiders 115c beschrieben. Das vom Ver- 35 genannte i?C-Kombination 109 als Vorspannung an
stärker HOc kommende, an den 15 °/o-Schwarz-Weiß- die Basis eines npn-Siliziumtransistors Ts angelegt,
Signalbeschneider 115 c angelegte Signal gleicht der in während die invertierte Signalform c vom Emitter
F i g. 2 gezeigten Signalform c, mit der Ausnahme, des Transistors T1 kommend an den Emitter des
daß es invertiert ist und daß sein durchschnittlicher Transistors T3 angelegt wird. Die Folge davon ist,
Schwarz-Weiß-Signalpegel auf einen Bezugspegel von 40 daß das invertierte Signal c um einen Betrag beschnitten
beispielsweise 4,5 V gebracht wurde. Dieses von dem wird, der gleich 15% seines augenblicklichen Schwarz-Verstärker
HOc kommende Signal wird zunächst an Weiß-Signalpegels ist. Am Emitter des eine niedrige
die Basis eines in Emitterschaltung betriebenen pnp- Ausgangsimpedanz darstellenden, in Emitterschaltung
Transistors T1 angelegt, um eine niedrige Ausgangs- betriebenen pnp-Transistors T4 wird die in F i g. 2
impedanz zum Aufladen eines Kondensators C1 über 45 gezeigte, um 15% beschnittene Signalform C1 abgeeine
in Sperrichtung gepolte Diode 106 auf den griffen.
Schwarz-Signalpegel des Eingangssignals zu schaffen. Unter Bezugnahme auf die F i g. 6 und 7 sei nach-
Der Wert des Kondensators C1 ist so groß gewählt, stehend ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des 50 %-
daß er während des Arbeitens des Systems auf dem Signalbeschneidersl20cundder Signalunterscheidungs-
Schwarz-Signalpegel aufgeladen bleibt. 50 vorrichtung 125 näher erläutert. Aus den F i g. 1
In gleicher Weise wird ein Kondensator C2 über und 6 geht hervor, daß das von dem 15%-Schwarz-
eine in Durchlaßrichtung gepolte Diode 104 auf den in Weiß-Signalpegelbeschneider 115 c gelieferte Signal C1
jedem Augenblick während der Abtastung einer außer an den 50 %-Signalbeschneider 120 c auch an
Zeichenreihe auftretenden Weiß-Signalpegel aufge- die Signalunterschneidungsvorrichtung 125 zusammen
laden. Um dies zu erreichen, werden derKondensator C2 55 mit von den anderen drei 15%-Signalpegelbeschnei-
und der zwischen dem Kondensator C2 und der nega- dem 115a, 1156 bzw. 115dkommenden Signalen ax, ^1
tiven Klemme einer Gleichspannungsquelle V1 lie- und dx angelegt wird. In den Zuleitungsstromkreisen
gende Widerstand 101 so gewählt, daß die Zeit- der Signale au bt, C1 und dx zu der Signalunterschei-
konstante des Aufladestromkreises klein genug ist, dungsvorrichtung 125 sind in Sperrichtung gepolte
um dem Kondensator C2 zu gestatten, jeweils dem im 60 Dioden 124a, 1246, 124c und 124o* angeordnet. Diese
Augenblick vorhandenen Weiß-Signalpegel der am Dioden bilden ein ODER-Gatter, welches gestattet,
Emitter des Transistors C1 erscheinenden invertierten daß der in einem beliebigen der Signale ax, B1, C1 und dx
Signalform c annähernd zu folgen. in jedem Augenblick auftretende Impuls mit jeweils
Die auf diese Weise an den Kondensator C1 und C2 der größten Amplitude (der negativste Impuls) an den
liegenden Spannungen Vc1 und Fc2, die jeweils dem 65 Emitter eines npn-Transistors T5 der Signalunter-Schwarz-Signalpegel
und dem augenblicklichen Weiß- Scheidungsvorrichtung 125 angelegt wird. Signalpegel der invertierten Signalform c am Emitter Um die Zeitspanne zu steuern, in der es dem Trandes
Transistors T1 in F i g. 3 entsprechen, sind in sistor T5 gestattet wird, zu arbeiten, werden Signale A,
9 10
B, C und D über einen Widerstand 127 und über ent- nung Fc5 und die mit den kurzen Strichen gezeichnete
sprechende in Durchlaßrichtung gepolte Dioden 126 a, Kurve die Signalform C1 dar.
126&, 126c und 126d an die Basis des Transistors T5 Der Einfachheit der Darstellung halber ist in
angelegt. Diese Dioden bilden ebenfalls ein ODER- F i g. 7 angenommen, daß die Informationssignale in
Gatter. Aus der Signalform C nach F i g. 2, die auch 5 der Signalform C1 diejenigen sind, die im Vergleich mit
für die Signale A, B und D typisch ist, geht hervor, den in den Signalen O1, bx und dx auftretenden In-
daß das Signale einen Ruhesignalpegel von —12V formationssignalen jeweils die größte Amplitude
besitzt und durch jeden 12-V-Zeicheninformations- haben. Auf Grund dieser Annahme sind die Informa-
impuls auf 0 V gebracht wird. Somit bleibt, wenn kein tionssignale in dem Signal C1 diejenigen, die an den
Impuls in einem der Signale A, B, C oder D erscheint, io Emitter des Transistors T5 gelangen. Dadurch wird,
die Basis des Transistors T5 bei —12 Vund der Tran- wie aus Fig. 7 ersichtlich, die Spannung Vc1 für
sistorr5 gesperrt. Erscheint jedoch ein Impuls in jedes Inf ormationssignal in der Signalform C1 auf diesen
einem beliebigen der Signale A, B, C und D, dann im Vergleich zu den Signalen ax, bx und dx größten
springt die Spannung an der Bais des Transistors T5 (negativsten) Signalpegel gebracht, und zwar in dem
für die Dauer des Impulses auf 0 V. In diesem Falle *5 Augenblick, wenn das Informationssignal in der
bestehen zwei Möglichkeiten: Signalform C1 seine maximale (negativste) Amplitude
1. Wenn der zwischen dem Kollektor des Tran- erreicht. Dies ist der Fall, weil, wie nachstehend in
sistors T5 und Erde liegende Kondensator C4 auf eine Verbindung mit dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
negative Spannung aufgeladen ist, die weniger negativ des Signalformauswerters und Impulsgenerators 135 c
als das in den Signalen ax, bx, C1 und dx erscheinende »° nach F i g. 1 beschrieben, jeder der in den Signalen A,
Signal mit der größten (negativsten) Amplitude ist, B, C und D erzeugten Impulse in dem Augenblick
dann schaltet der Transistor T5 in den Sättigungs- beginnt, in dem ein Informationssignal seine maximale
bereich und lädt den Kondensator C4 infolge des Strom- (negativste) Amplitude erreicht.
flusses zwischen Emitter und Kollektor des Transistors Die gewünschte 50%-Beschneidespannung wird
C6 auf das Signal mit der größten (negativsten) Am- as nun durch Anlegen der an dem Kondensator C5
plitude auf, das in dem Augenblick in einem beliebigen auftretenden geglätteten Spannung Fc5 an einen als
der Signale O1, bx, C1 und dx erscheint. Emitterfolge (um eine Beeinflussung der Kondensator-
2. Ist jedoch der Kondensator C4 auf eine Spannung spannung Vc5 zu verhindern) betriebenen pnp-Tranaufgeladen,
die negativ als das in einem beliebigen sistor T9 erhalten. Das am Emiter des Transistors T6
der Signale O1, bx, C1 und dx in diesem Augenblick 3<
> auftretende Ausgangssignal wird dann durch die erscheinende Signal mit der größten (negativsten) Einwirkung eines durch gleiche Widerstände 118 geAmplitude
ist, dann wird der Kondensator C4 infolge bildeten Spannungsteilers um 50% vermindert, wodes
Stromflusses durch die durch den Kollektor und durch an dem Verbindungspunkt 119 die gewünschte
die Basis des Transistors T6 gebildete Diode und den von der maximalen Amplitude des letzten Informationsverhältnismäßig
niedrigen Widerstand 127 schnell ent- 35 signals abgeleitete 50%-Beschneidespannung entsteht,
laden, so lange, bis die Spannung an ihm gleich dem Diese ist durch die langgestrichelte Kurve in Fig. 7 verSignal
mit der größten (negativsten) Amplitude ist, das anschaulicht. Diese an dem Verbindungspunkt 119 der
in einem beliebigen der Signale au S1, C1 und d1 auftritt. Signalunterscheidungsvorrichtung 125 abgegriffene
Die Zeitkonstanten der Lade- und Entladungsstrom- 50%-Beschneidespannung wird dann über ein Spankreise
des Kondensators C4 sind so gewählt, daß 4° nungspegelverschiebenetzwerk 124 jedem der 50%-sich
der Kondensator C4 während der Zeitdauer eines Signalbeschneider 120a, 1206, 120c und 12Oi/, wie
Impulses eines beliebigen der Signale A, B, C und D, allgemein in F i g. 1 gezeigt, zugeführt. Ein bevorzugtes
während der sich die Basis des Transistors T5 auf 0 V Ausführungsbeispiel des 50%-Signalbeschneiders 120 c
befindet, auf das in den Signalen ax, A1, C1 und J1 ist aus F i g. 6 zu entnehmen.
auftretende Signal mit der maximalen (negativsten) 45 Aus F i g. 6 geht hervor, daß die am Verbindungs-Amplitude
auflädt. Ein mit dem Kondensator C4 punkt 119 der Signalunterscheidungsvorrichtung 125
verbündender Widerstand 129 hat einen verhältnis- abgegriffene 50%-Beschneidespannung an die Basis
mäßig hohen Wert und dient als Entladewiderstand. eines npn-Transistors T7 des 50%-Signalbeschneiders
Jedesmal, wenn ein Impuls in einem beliebigen der 120 c angelegt wird. An den Emitter des Transistors T-,
Ausgangssignale A, B, C und D erzeugt wird, wird 5° wird gleichzeitig das vom 15%-Schwarz-Weiß-Pegel-
somit die Spannung am Kondensator C4 auf einen beschneider 115 c kommende Signal C1 angelegt. Der
Wert gebracht, der dem in einem beliebigen der Transistor T7 beschneidet demzufolge das Signal C1
Signale C1, bx, C1 und dx auftretenden Signal mit der entsprechend der an seine Basis angelegten 50%-
größten (negativsten) Amplitude entspricht, gleichgültig, Beschneidespannung und erzeugt dadurch an seinem
ob die anfängliche Spannung an dem Kondensator C4 55 Kollektor die in F i g. 2 mit c2 bezeichnete Signalform.
oberhalb oder unterhalb dieses Wertes liegt. Während Wie aus F i g. 2 ersichtlich, sind bei diesem Signal C2
der Zeit zwischen den Impulsen der Signale A, B, C sowohl Papier- als auch Farbstörsignale infolge der
und D wird der Kondensator C4 über den Entlade- im vorhergehenden beschriebenen 15- bzw. 50%igen
widerstand 129 sehr langsam entladen. Beschneidung im wesentlichen beseitigt.
Die Spannung am Kondensator C4 wird dann mittels 60 Wie in F i g. 1 gezeigt, werden die am Ausgang der
einer aus einem Widerstand R5 und einem Konden- entsprechenden 50 %-Signalbesehneider 120 a, 1206,
sator C5 bestehenden Integrierschaltung geglättet. Die 120 c und 120 d auftretenden Signale a%, bz, C8 und o*2
am Kondensator C5 auftretende geglättete Spannung als nächstes an entsprechende Differenzierstufen 130 a
Vc5 sowie die Spannung Vct am Kondensator C4 130 δ, 130 c und 130 d angelegt, die in herkömmlicher
sind durch den in F i g. 7 gezeigten vergrößerten Teil 65 Weise eine Differenzierung der entsprechenden Signale
der Signalform C1 veranschaulicht. Die durch die a2, bz c2 und o*2 durchführen. Die Wirkungsweise der
punktierte Linie angezeigte Kurve stellt die Spannung einzelnen Differenzierstufen ist aus F i g. 8 ersichtlich,
Vc^ die durch die Vollinie angezeigte Kurve die Span- die typische differenzierte Signale C3 veranschaulicht,
11 12
die durch die Differenzierung der Signalform c2 durch Univibrators 134 an dem anderen Eingang des UND-die
Differenzierstufe 130 c erzeugt wurden. Die F i g. 8 Gatters 137 vorhanden ist, wobei das Ausgangssignal
zeigt auch die Ausgangsspulen, · die in dem Signal C des UND-Gatters 137 das Impulssignal C darstellt,
durch den Signalformauswerter und Impulsgenerator Dies ist bei dem in F i g. 10 veranschaulichten Beispiel
135c durch die differenzierte Signalform c3 erzeugt 5 der Fall. Somit wird selbst dann, wenn Störsignale
werden. . eine genügend große Amplitude besitzen, um den
Aus Fig. 8 läßt sich auch entnehmen, daß infolge Schmitt-Trigger »einzuschalten« und »auszuschalten«
der Differenzierung in der Signalform c3 deutliche, und dadurch die Erzeugung eines Impulses G bepositiv
gerichtete Nulldurchgänge, wie beispielsweise wirken, der einen positiv gerichteten Nullübergang
bei 129 veranschaulicht, auch für relativ breite senk- iq charakterisiert, immer noch kein Impuls-Signal C
rechte Zeichenstreifen und verschiedene Druckfarben- erzeugt, wenn nicht der Impuls G während des Vorstärken
erzeugt werden. Außerdem liefern nicht ein- handenseins des Ausgangssignals des Univibrators 134
deutig voneinander getrennte Zeicheninformations- auftritt.
signale in der Signalfarm C2, wie beispielsweise bei 127 Wird noch eine weitere Unterscheidung bzw. Unterin
F ig. 8 gezeigt, auf jeden Fallbleicht unterscheidbare, 15 drückung von Störsignalen angestrebt, dann ist dies
diskrete, positiv, gerichtete Nulldurchgänge in dem durch den Signalformauswerter und Impulsgenerator
differenzierten Signal icai wie bei 127' angezeigt. Auf 135c der F i g. 9 erreichbar, wenn dieser entsprechend
Grund dieser positiv geriphiieten Nulldurchgäpge der der Fig. 11 abgewandelt wird. Bei dieser Abwandlung
differenzierten Signalfopn..ct,.werden dann in dem bleibt die in Fig. 9 gezeigte Schaltung bestehen, es
Signalformauswerter u^d; Impulsgenerator 135 c genau ao wird lediglich ein zweiter Schmitt-Trigger 132 vorge-·
den* Zejchenstreifen „ejisprechende Ausgangsimpufse sehen, an den ebenfalls die differenzierte Signalform C3
erzeugt, wie yj der Signalfpnn C der Fi g. 8 gezeigt. abgelegt wird. Ferner ist e|n,Verzögerungsglied 136
Zur Erzielung einer.ijioftli-igrößexe.jj^Sicherheit, daß vorhanden, das den ImJ)UIsG1Um einen bestimmten
durch -Störsignale versuchte" Ausgajogsuippusle^ in Betrag d verzögert, bevor er an das UN|).-G,atter 137
der-Sjgn&Jfprm C uajerdläick%werdej^ ist der,gignal- 25 angelegt wird. Diese verzögerte Sjignalform G' ist
formaus.we£ter und Impjöggejieratp^,l35c so^aufge» auch in J7ig. 10 veranschaulicht. Außerdem,wird die
baut daß er einen Ajögaggsimpuls;inv Signal;£ auf Dauer des Einschaltzustandes^ des Univibrators 134
GjFtjnd isinqß- po^itityigerietitgjgp Nujidurclgaag«: nur erhöht, wie durch, die gestricbeite4Linie der Signalform
dann, .tefert,j wetjn.-jd^^dMFerenziertejjSignal ißt tje-r des Ümvibr-ajors i34ttin F i g,.JO gezeigt, und. das
J%chbarschaftdes positiv gerichtel^iiulldurchgangs. 3? AüsganjEjssjgnaWes z,weiten Schmftt-Triggers 132 wird
eineFoniih§t,wiß^fepi,eirienari9htigenInfpj3na|;i0ns>· zusammen mit·,dem verzögerten impuls Xi',.und dem
sifpal apftBtievEi&rbjevqrzugtes.AusfunrungibeJspiel Ämsgangssignal des Univibrators 134 ebenfa.iis.-an das
.■eine§:.luerf.üf::geeigB^sn Signalformauswpr^s und yND-GatterslS? angelegt. w,v ^f .'ö-J4npulsgeosrstQf?.:13|5jeiist
in^F i g. 9 ak Block§ghalt- -.. Der zw^te Schmitt-Trigger.13^f,in,der Abwandlung
bjld. ^gezeigt»■■;; :>h.wr .=.:;■ ,"',': ·.■ ' ' '- 35 4#-· iSignaifo^maj^werters' und .tmpulsgerators 135 c
.- Aüs.i?ig. 9 geht netvor.daß das?vpn der Differen- gemäß Fig. 11 djept dazu,, um "auch dig Form des
ser9tufe.-130c kiHWSSadfi -differenzierte ,Signal c3 an nach dem positiv^ gerichteten ^ulldurtjhgang er-€äben->herJsömmlicheifti,!ßchmitt-'Triggerv131
angelegt scheinenden Teiles des. djfjferenzierten J^pi^lj^ninfor'
^^^Bint^is^hesdiffirönziert.esZeicheninfoimations- matienssignalSit.b'erücicsichtfgen zu; kömien,« wenn
signal ce Jjae-^S an -dsp.. Schmitt-Trigger, 131 ,angelegt 4? ^eStImIiIi1 wird, ob ein Ausgangsimpuls erzeugt w'erden
-wird, ist als oberste Sign4lformm F i-g.-10 ve/anschau;- soll^Somit is^für die Bestimmung, ob ein Inf ormatio'ns-•licht..DepSchmitt-T|ij|er
131 ißt so dimensioniert, daß signal-Äusgangssimpuls erzeugt werden soll* nicht nur
er eingeschaltet wirdäi^enii· das differenzierte Zeichen- wie in, der Schaltung· nach Fi g. 9 diet, vor, dem positiv
informationssignal eiqea bestimmten, bei 141 in gerichteten Nulldurchgang auftretende Signalform
-Fig. 10'angezeigten?9§gativen Spannungspegel er- 45 maßgeblich. Der zweite Schmitt-Trigger 132 .ist so
reicht, und daß er wieder abgeschaltet wird, wenn das bemessen, daß er »eingeschaltet« wird, wenn das
differenzierte Infonnatäaassignal die 0-V-Linie durch- differenzierte Zeicheninfomationssignal. einen volläuft,
c , bestimmten, bei 142 in F.ig. 10 gezeigten, ersten
Der Ausgang des Sehmitt-Triggers 131 wird dann positiven Spannungspegel erreicht, und daß er wieder
an einen Impulsformer,133 angelegt, der auf Grund der 50 »abgeschaltet« wird, wenn das differenzierte Zeichen-Anstiegs-
bzw. der Absliegsflanken des Ausgangs- informationssignal anschließend auf einen, bestimmten
signals des Schmitt-Triggers 131 die Impulse F und G zweiten, weniger positiven Spannungspegel 143 zurückerzeugt,
wie durch die entsprechenden Signalformen F kehrt, wie durch die Signalform des Schmitt-Triggers
und G in Fig. 10 veranschaulicht. Der ImpulsF 132 in Fig. 10 veranschaulicht,
wird dann an einen Univibrator 134 angelgt, der, wie 55 Als Folge der Abwandlung gemäß F i g. 11 kann durch die ausgezogene Linie der Signalform 134 in somit das UND-Gatter 137 den verzögerten Impuls G' F i g. 10 angedeutet, einen Ausgangsimpuls bestimmter durchlassen und dadurch einen Ausgangsimpuls in der Dauer erzeugt, wobei die Dauer des Ausgangssignals Signalform C der Fig. 10 nur dann erzeugen, wenn des Univibrators 134 der maximal möglichen Zeit- die Signaleingänge sowohl des Univibrators 134 als spanne entspricht, während der ein positiv gerichteter 60 auch des zweiten Schmitt-Triggers 132 gleichzeitig mit Nulldurchgang erwartet werden kann, wenn die diffe- dem verzögerten Impuls G' vorhanden sind. Es ist renzierte Signalform ein richtiges Zeicheninforma- daher möglich, die durch das Verzögerungsglied 136 tionssignal ist. gelieferte Verzögerung und die Dauer des Schmitt-
wird dann an einen Univibrator 134 angelgt, der, wie 55 Als Folge der Abwandlung gemäß F i g. 11 kann durch die ausgezogene Linie der Signalform 134 in somit das UND-Gatter 137 den verzögerten Impuls G' F i g. 10 angedeutet, einen Ausgangsimpuls bestimmter durchlassen und dadurch einen Ausgangsimpuls in der Dauer erzeugt, wobei die Dauer des Ausgangssignals Signalform C der Fig. 10 nur dann erzeugen, wenn des Univibrators 134 der maximal möglichen Zeit- die Signaleingänge sowohl des Univibrators 134 als spanne entspricht, während der ein positiv gerichteter 60 auch des zweiten Schmitt-Triggers 132 gleichzeitig mit Nulldurchgang erwartet werden kann, wenn die diffe- dem verzögerten Impuls G' vorhanden sind. Es ist renzierte Signalform ein richtiges Zeicheninforma- daher möglich, die durch das Verzögerungsglied 136 tionssignal ist. gelieferte Verzögerung und die Dauer des Schmitt-
Der ebenfalls durch den Impulsformer 133 erzeugte Triggers 132 so zu wählen, daß eine weitere UnterImpuls
G wird zusammen mit dem Ausgangssignal des 65 scheidung bzw. Unterdrückung von Störsignalen
Univibrators 134 an ein UND-Gatter 137 angelegt. erreicht werden kann, die noch über das durch die
Das UND-Gatter 137 läßt den Impuls G nur dann Schaltung nach F i g. 9 gegebene Unterscheidungsdurch,
wenn gleichzeitig das Ausgangssignal des vermögen hinausgeht. So läßt beispielsweise das
UND-Gatter 137 in Fig. 11 selbst dann, wenn ein
differenziertes Signal den ersten negativen Spannungspegel, wie bei 141 in F i g. 10 angezeigt, erreicht und
einen positiv gerichteten Nulldurchgang während der Zeit durchläuft, in der das Ausgangssignal des Univibrators
134 vorhanden ist, immer noch keinen verzögerten Impuls G' durch, wenn nicht das Ausgangssignal
des zweiten Schmitt-Triggers 132 vorhanden ist. Dieses Ausgangssignal ist dann vorhanden,
wenn der Schmitt-Trigger 132 durch das den bestimmten ersten positiven Spannungspegel 142 (F i g. 10)
erreichende differenzierte Signal »eingeschaltet« wurde. Selbstverständlich werden die mittels der abgewandelten
Anordnung nach Fig. 11 erhaltenen Ausgangsimpulse
in Signal C nunmehr in bezug auf die Ausgangsimpulse der in der Schaltung nach F i g. 9
erhaltenen ursprünglichen Signalform C verzögert, doch ergeben sich hieraus keine Schwierigkeiten bei der
Zeichenerkennung, da die Verzögerung für alle Impulse die gleiche ist und ihre relative Lage somit die
gleiche bleibt. Es ist verständlich, daß in der abgewandelten Schaltung nach Fig. 11 an Stelle des verzögerten
Ausgangsimpulses in Signal C" der nicht verzögerte Impuls G an die Signalunterscheidungsvorrichtung
125 angelegt wird, damit diese im richtigen Zeitpunkt betätigt wird.
Ein wichtiges Merkmal bei der Feststellung von Zeicheninformationssignalen aus der zweimal beschnittenen
Signalform C2 mittels der Differenziervorrichtung 130c und des Signalformauswerters und
Impulsgenerators 135 gemäß den Fig. 1, 9 und 11 besteht darin, daß, da die Ausgangsimpulse auf Grund
des positiv gerichteten Nulldurchgangs der differenzierten Zeichensignalform eingeleitet werden, diese
Impulse in bezug auf die Mittellinie der wahrgenommenen senkrechten Zeichenlinien unabhängig von
deren Breite an einer genau festgelegten Stelle erscheint. So erzeugt beispielsweise der Signalformauswerter
und Impulsgenerator 135 C gemäß Fig. 9
Ausgangsimpulse im Signal C, die jeweils annähernd an der Mittellinie der entsprechenden senkrechten
Zeichenlinie beginnen, während in der abgewandelten Schaltung nach F i g. 11 die Ausgangsimpulse in dem
Signal C in bezug auf die entsprechenden senkrechten Zeichenlinien um einen durch das Verzögerungsglied
136 (Fig. 11) bestimmten Betrag verzögert sind.
Somit tritt bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 9 und 11 jeder Ausgangsimpuls in bezug
auf die Mittellinie der entsprechenden senkrechten Zeichenlinie in einer genau festgelegten Stellung auf,
was im Hinblick auf die Erzielung einer genauen horizontalen Lagebestimmung äußerst vorteilhaft ist.
Claims (4)
1. Signaldetektorschaltung für ein Zeichenerkennungsgerät zum Feststellen von in einem oder
mehreren parallel auftretenden elektrischen Signalgemischen enthaltenen Zeicheninfomationssignalen
mit einer für jedes Signalgemisch vorgesehenen Beschneideschaltung und mit jeweils einer Diskriminatorschaltung,
die ein Signal abgibt, wenn am Ausgang der entsprechenden Beschneideschaltung ein Zeicheninformationssignal vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausblendschaltung
(125) jedesmal bei Feststellung eines Zeicheninformationssignals durch eine der Diskriminatorschaltungen (135a bis 135d) das
Signalgemisch (ax bis ^1) mit der zu diesem Zeitpunkt
größten Amplitude zur Gewinnung eines Steuersignals für alle Beschneideschaltungen (120 a
bis 120 rf) verwendet.
2. Signaldetektorschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Ausblendschaltung
(125) eine erste ODER-Schaltung (124a bis 124a*) enthält, die ständig das Signal
Ia1 bis ί/j) mit der jeweils höchsten Amplitude von
den anliegenden Signalgemischfolgen zusammen mit dem Ausgangssignal (A bis D) einer zweiten,
durch die genannten Diskriminatorschaltungen (135a bis 135d) gespeisten ODER-Schaltung (126a
bis 126a") einer UND-Schaltung (T5) zuführt.
3. Signaldetektor schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Diskriminatorschaltungen
(135a bis 135d) zur Auswertungder durch Differentiation der beschnittenen Eingangssignale
(aa bis 0*2) erzeugten Signale (a3 bis ^3)
in der Nachbarschaft ihres Nulldurchgangs in bezug auf Amplitude und Dauer einen durch einen
bestimmten Spannungspegel vor dem Nulldurchgang des differenzierten Signals (a3 bis ά"3) einstellbaren
und bei 0 V rückstellbaren Schmitt-Trigger (131) enthält, dessen Ausgangssignal einem Impulsformer
(133) zugeführt wird, der infolge der Vorderbzw.
Rückflanke dieses Signals einen ersten und zweiten Impuls (F bzw. G) erzeugt, von denen der
erste einer monostabilen Kippstufe (134) zugeführt wird, deren Ausgangssignal zusammen mit dem
zweiten Impuls (G) an eine UND-Schaltung (137) angelegt wird.
4. Signaldetektorschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Schmitt-Trigger
(132) durch bestimmte Spannungspegel nach dem Nulldurchgang des differenzierten Signals
(a3 bis ά"3) ein- bzw. rückgestellt wird und daß sein
Ausgangssignal zusammen mit dem Ausgangssignal der monostabilen Kippstufe (134) und dem
in einer Verzögerungsschaltung (136) verzögerten zweiten Impuls (G) an die UND-Schaltung (137)
angelegt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 105 914,1 110 926; USA.-Patentschriften Nr. 2 855 513, 2 885 551, 944217.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 105 914,1 110 926; USA.-Patentschriften Nr. 2 855 513, 2 885 551, 944217.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 598/205 6.65 © Bundesdruckerei Berlin
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