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DE1195566B - Mischbatterie, insbesondere fuer Badezimmer-zwecke - Google Patents

Mischbatterie, insbesondere fuer Badezimmer-zwecke

Info

Publication number
DE1195566B
DE1195566B DEA42672A DEA0042672A DE1195566B DE 1195566 B DE1195566 B DE 1195566B DE A42672 A DEA42672 A DE A42672A DE A0042672 A DEA0042672 A DE A0042672A DE 1195566 B DE1195566 B DE 1195566B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixing chamber
mixer tap
valve
actuating
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA42672A
Other languages
English (en)
Inventor
John M Zeigler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Radiator and Standard Sanitary Corp
Original Assignee
American Radiator and Standard Sanitary Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Radiator and Standard Sanitary Corp filed Critical American Radiator and Standard Sanitary Corp
Publication of DE1195566B publication Critical patent/DE1195566B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/14Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle
    • F16K11/18Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle with separate operating movements for separate closure members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description

  • Mischbatterie, insbesondere für Badezimmerzwecke Die Erfindung betrifft eine Mischbatterie mit zwei von einem gemeinsamen Handgriff betätigten Ventilen, welche den Zufluß von warmem bzw. kaltem Wasser in die Mischkammer regulieren und je einen stempelförmigen, einen Schaft besitzenden und unter Federkraft stehenden Ventilverschlußkörper besitzen, wobei der Schaft jedes Ventilkörpers sich in die Mischkammer erstreckt und durch Kippen der Ventilschäfte ein Öffnen des betreffenden Ventils bewirkt wird und wobei zum Betätigen der Ventile ein auf einer drehbaren und axial verschiebbaren Welle angeordneter Nockenkörper vorgesehen ist, der die Ventilschäfte in gleichem Maße kippt, wenn die Welle zurückgezogen wird, und die Ventilschäfte in ungleichem Maße kippt, wenn die Welle gedreht wird. Bei dieser bekannten Bauart ist die Betätigungseinrichtung hinten oben angeordnet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bekannte Bauart in vorteilhafter Weise weiter auszugestalten. Hierzu kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die vom Nockenkörper zum Handgriff führende Betätigungsstange sich im wesentlichen axial durch die Mischkammer hindurch nach vorn zum Auslaß hin erstreckt. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die Lagerung und Dichtung der Betätigungsstange wesentlich vereinfacht werden kann. Die Betätigungsstange wird nämlich verhältnismäßig langt wodurch ihre beiden Lagerungen weit voneinander entfernt liegen und keine großen Biegemomente aufzunehmen brauchen. Die Abdichtung wird vereinfacht, da das auslaufende Wasser an der Dichtstelle vorbeiströmt und diese ohne Druck allenfalls benetzt. Außerdem ist es für die Bedienung vorteilhaft, daß die Betätigungseinrichtung nach vorne zur Bedienungsperson hin angeordnet ist und nicht hinten oben wie im Falle der bekannten Bauart; dies beruht darauf, daß ein Knopf, welcher der Bedienungsperson unmittelbar entgegenragt, leichter zu bedienen ist als ein Hebel, der seitlich von der Bedienungsperson weggedrückt werden muß.
  • Zwar sind Mischbatterien bekannt, bei denen der Auslauf derart ausgebildet ist, daß er zur Bedienungsperson hinzeigt und selbst den Griff darstellt. Bei dieser bekannten Bauart ist jedoch keine zum Handgriff führende, sich im wesentlichen axial durch die Mischkammer hindurch nach vorn zum Auslaß hin erstreckende Betätigungsstange vorgesehen; hier muß der Griff deshalb selbst schwenkbeweglich sein, wodurch jedoch eine besondere Abdichtung gegen den festen Gehäuseteil nötig wird.
  • Für die nachfolgenden Merkmale wird Schutz nur im Rahmen nach der Erfindung nach dem Hauptanspruch geltend gemacht. So ist zur Erleichterung der Installationsarbeiten in Verbindung mit der Verwendung derartiger Armaturen in Neubauten vorgesehen, daß die Mischkammer auf einem Unterteil mit darin vorgesehenen Einläufen für die Warm- und Kaltwasserzuleitungen befestigt ist und daß sich durch den rückwärtigen Teil des die Mischkammer enthaltenden Oberteils eine Einrichtung zur Befestigung der Mischkammer an dem Unterteil erstreckt. Dies macht es möglich, den Unterteil im Zuge der Grobarbeiten zu installieren, während der Oberteil erst nach Abschluß der Grobarbeiten selbständig eingebaut werden kann. Alle empfindlichen Teile, bei denen die Gefahr einer Beschädigung durch Putz, Staub, Schmutz usw. besteht, sind dabei im Oberteil enthalten. Das vorerwähnte Befestigungsglied kann dabei gleichzeitig als Führung einer Stange zur Betätigung des Abflußstopfens bei Waschbecken dienen.
  • Weiter empfiehlt es sich, wenn der rückwärtige Teil des Oberteils gegen die Mischkammer abgedichtet ist und die Befestigungseinrichtung vorzugsweise über eine Feder, insbesondere eine Tellerfeder, mit der Dichtung zusammenwirkt. Zweckmäßig weist hierbei die Vorrichtung zur Abdichtung des hinteren Abschnittes gegenüber der Mischkammer einen zylindrischen Stift auf, der in axialer Flucht mit der Längsachse der Betätigungsstange in die Mischkammer vorspringt, wobei eine Bohrung im Betätigungsnocken diesen Stift im Gleitsitz dergestalt aufnimmt, daß der Stift als Zapfenlager für das hintere Ende der Stange und den Betätigungsnocken dient.
  • Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung an Hand von Zeichnungen erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch die Mischbatterie, F i g. 2 eine Querschnittsansicht auf der Linie 2-2 der F i g. 1, F i g. 3 eine Draufsicht auf den Unterteil der Mischbatterie, F i g. 4 eine vergrößerte Querschnittsteilansicht des oberen Endes eines der Ventilschäfte, F i g. 5 eine Schemazeichnung mit Draufsicht auf die Enden der Ventilschäfte und den Betätigungsnocken, der zum Kippen der Schäfte verwendet wird, wobei beide Ventile geschlossen sind, F i g. 6 eine Teilansicht in der gleichen Ebene gemäß der Linie 2-2 der F i g. 1, in der die Mischbatterie in der geschlossenen Stellung gemäß F i g. 5 gezeigt ist, F i g. 7 eine Ansicht ähnlich F i g. 5, bei welcher der Betätigungsnocken in eine Stellung verbracht ist, bei der beide Ventile gleich weit geöffnet sind, F i g. 8 eine Ansicht ähnlich F i g. 6, bei der sich die Ventilschäfte in den gleichen Stellungen relativ zueinander wie in F i g. 7 befinden, F i g. 9 eine Allsicht ähnlich F i g. 6, bei der die Stellung des Betätigungsnockens gezeigt ist, in welcher der linke der beiden Ventilschäfte verkippt ist, während der rechte der beiden Ventilschäfte in seiner stehenden geschlossenen Lage bleibt, F i g: 10 eine Ansicht ähnlich F i g. 9, bei welcher der Betätigungsnocken in eine Stellung gedreht ist, in der er nur auf den rechten der beiden Ventilschäfte wirkt.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Mischbatterieausbildung ist auf einer Horizontalebene, die längs der im allgemeinen mit dem Bezugszeichen 10 in F i g. 1 bezeichneten Achse verläuft, in zwei Teile unterteilt. Diese Ebene trennt die Mischbatterie in einen allgemein mit 12 bezeichneten Oberteil und einen mit 11 bezeichneten Unterteil. Der Unterteil 11 stellt ein Gußstück dar, das für den Einbau im Zuge der Grobarbeiten bzw. -installation vorgesehen ist. Bei der Schlußmontage wird der Unterteil mit einem Schild 13 eingefaßt, der den endgültigen Oberflächenabschluß für die ,gesamte Mischbatterie bildet. Der Ober-teil 12 der Mischbatterie, der beim Einbau oberhalb des Schildes, zu liegen kommt, ist ein Gußstück von hoher Oberflächengüte in plattierter Ausführung.
  • Der Gußunterteil umfaßt eine Deckplatte 14 mit zwei Nippeln 15, 15, die in diesem Falle in Normalausführung mit einem Mittenabstand von 4 Zoll in einem Stück mit der Deckplatte von der Unterseite derselben verlaufend .gegossen ausgebildet sind. Bei der Einrichtung gemäß F i g. 1 laufen die Nippel durch entsprechende Öffnungen in der Oberseite eines Waschbeckens nach unten, wobei die unteren Enden der Nippel, wie bei 16 sichtbar, mit Gewinde zur Aufnahme von Unterlegscheiben und Gegenmuttern versehen sind, von denen nur ein Satz bei 17 dargestellt ist. Ein vergrößerter Anguß 18 ist in der Mitte des vorderen Abschnitts des Gußunterteils vorgesehen, wobei dieser Anguß groß genug zur Aufnahme zweier Eintrittsöffnungen ist, von denen die bei 19 gezeigte für Warmwasser und die bei 20 zu erkennende für Kaltwasser vorgesehen ist. Diese Eintrittsöffnungen stehen über im Gußstück ausgebildete Durchlässe 21 mit den beiden Nippeln 15 in Verbindung. Genau an der Rückseite des großen Mittelangusses 18 ist ein weiterer kleinerer Anguß 22 mit einer Gewindebohrung 23 vorgesehen, dessen Funktion im nachstehenden noch näher beschrieben wird.
  • -Der Oberteil 12 umfaßt im wesentlichen ein hohles Gußstück, das als nach vorn und oben vorspringender Hohlauslauf 24 ausgebildet ist, ferner ein als Mischkammer 25 dienendes Zwischenstück und einen durch eine Querwandung 27 von der Mischkammer 25 abgetrennten rückwärtigen Abschnitt 26. Der Unterteil des unterhalb der Mischkammer 25 und unterhalb des hinteren Abschnitts 26 liegenden Teils des Mischbatteriegußstücks ist weitgehend flach und paßt bei der Schlußmontage genau auf den Schild. Für Montagezwecke besitzt das Gußstück für den Mischbatteriekörper hinten eine Öffnung, die durch einen Klemmdeckel 28 verschlossen wird. Das vordere Ende der Mischbatterie besitzt an seiner Unterseite eine Ablauföffnung, die zur Aufnahme einer Lüftungsvorrichtung 29 dient.
  • Die Austrittsöffnungen 19 und 20 im Gußunterteil sind so bearbeitet, daß die Gewähr für genaue Passung der Ventilgruppen gegeben ist. Da beide Ventilgruppen identisch sind, wird nur eine hier näher beschrieben. Im dargestellten Falle nimmt jede der Austrittsöffnungen 19, 20 eine Muffe 30 mit einer Ringnut zur Einpassung eines O-Ringes 31 auf. Dieser O-Ring dient zur Abdichtung der Verbindung zwischen Muffe und Gußunterteil. Der obere Abschnitt der Muffe 30 wird bevorzugt in eine Bohrung entsprechender Größe am Grund des Auslaufgußstücks eingepaßt. Der Innendurchmesser der Muffe 30 bildet einen im allgemeinen mit 32 bezeichneten Durchlaß, in dem die Kippventile - generell mit 33 bezeichnet - eingesetzt sind. Diese Ventile werden nach Möglichkeit aus nichtrostendem Stahl hergestellt und umfassen jeweils eine Scheibe 34 mit einem gezackten äußeren Rand, der am besten in F i g. 4 zu erkennen ist, einen länglichen Schaft 35, der von der Oberseite der Scheibe 34 vorspringt, und einen Anguß 36, der von der Unterseite der Scheibe 34 aus nach vorne läuft. Darüber hinaus ist, wie gezeigt, das obere Ende eines jeden Schaftes 35 zur Minderung des Verschleißes verlängert. Die Scheibe 34 eines jeden Kippventils liegt innerhalb der gezackten Kanten gegen einen runden Ventilfederring 37, der in die Unterseite der Hohlbuchse 38 eingelassen ist. Der untere Abschnitt dieser Buchse ruht im Oberteil der Muffe 30. Das obere Ende der Buchse 38 ist mit Gewinde versehen und auf diese Weise mit dem Mischbatteriegußstück verbunden. Der Innenholraum in der Buchse 38 stellt einen Durchlaß für das aus der Eintrittsöffnung kommende Wasser dar, durch den es zur Mischkammer 25 der Mischbatterie geleitet wird. Vorzugsweise wird jedes Kippventil mittels einer Spiralfeder 39 gegen seinen Sitz gehalten. Das obere Ende jeder Spiralfeder ist um die Buchse 36 an der Unterseite der Scheibe 34 gewunden, während das untere Ende dieser Feder, das verjüngt ausgebildet ist, gegen die Oberfläche eines konischen Maschendrahtsiebes 40 stößt. Der obere Rand dieses Siebes ist mittels eines Ringes 41 mit L-förmigem Querschnitt zur Bildung eines Sitzes verstärkt, der gegen das untere Ende der Muffe 30 drückt, um das Sieb in seiner Stellung zu halten. Wie in F i g. 2 gezeigt, verlaufen die beiden Ventilschäfte 35 bis in die Mischkammer 25 an den beiden Seiten einer rückseitigen Verlängerung der Längsachse vom Auslauf 24. Die Achsen der beiden Ventilschäfte liegen parallel und in einer gemeinsamen Senkrechtebene: Dieses Verhältnis ist nicht kritisch. Es wurde festgestellt, daß diese Schäfte in verschiedenen Winkelstellungen relativ zueinander liegen können, solange sie mit der Form des zu ihrer Abweisung vorgesehenen Betätigungselements in Eingriff zu bringen sind: Die zur Abteilung der Mischkammer 25 vom rückwärtigen Teil des Mischbatterieauslaufs vorgesehene Wandung 27 besitzt eine Rundöffnung 42 zur Aufnahme eines Rundstopfens 43. Dieser Stopfen ist an seinem Rand mit einem ringförmigen Wulst versehen, um einen O-Ring 44 aufnehmen zu können. Ein zylindrischer Stift 45 springt von der Stopfenmitte vor, wobei die Achse dieses Stifts auf der Längsachse des Mischbatterieauslaufs liegt. Die den Stift 45 umgebende Stirnfläche des Stopfens ist zur Ausbildung eines umlaufenden U-Profils 46 mit einer Gegenbohrung versehen. Die Unterkante des umlaufenden U-Profils 46 dient zur Begrenzung der Bewegung eines allgemein mit der Ziffer 47 bezeichneten Betätigungsnockens nach innen, der bei Betätigung der Mischbatterie zum Eingriff mit den Kippventilschäften vorgesehen ist. Die äußere Randzone der Rückseite des Stopfens 43 ist, wie bei 48 zu sehen, abgefast zur Aufnahme einer Tellerfeder 49. Gemäß F i g. 1 springt der Mittelpunkt dieser Tellerfeder nach außen. zur Schaffung einer Kontaktzone vor, die auf einer rohrförmigen Befestigung 50 aufliegt. Das obere Ende der Befestigung 50 besitzt einen Kopf 51, während das untere Ende der Befestigung, wie bei 52 sichtbar, mit Gewinde versehen ist. Die Befestigung läuft nach unten durch eine entsprechende Bohrung im Oberteil des Mischbatteriekörpers durch eine Öffnung 53 im Schild und greift in eine mit passendem Gewinde versehene Bohrung im Mischbatterieunterteil 23 ein. Die Befestigung 50 umfaßt Vorrichtungen zur Verbindung des Mischbatterieaufsatzes mit dem Gußunterteil sowie eine Verriegelung zwischen den beiden Gußstücken und dem Schild 13. Außerdem sind bei ihr Vorrichtungen vorgesehen, um den Stopfen 43 durch die Tellerfeder 49 mit Druck zu beaufschlagen und ihn kraftschlüssig in seiner Lage zu halten. Darüber hinaus dient der Innenhohlraum der Befestigung 50 als Führung für eine Stange 54, die ein Bestandteil des Schnellventilmechanismus bei einer typischen Waschbeckenausführung ist. Wie gezeigt, ist das obere Ende der Stange 54 mit einem Knopf 55 versehen, auf dem der Kopf 51 an der Oberseite der zylindrischen Muffe 43 aufliegt, wenn er sich in der unteren Stellung befindet: Bei abgenommenem Klemmdeckel 28 und bei ausgebauter röhrenförmiger Befestigung 50 sind der Stopfen 43 und durch diesen das Innere der Mischkammer sowie der Innenhohlraum der Mischbatterie zugänglich. Hierdurch wird eine Möglichkeit zur Einführung der allgemein mit der Ziffer 55 bezeichneten verlängerten Betätigungsstange in die Mischbatterie als Erleichterung bei der Montage geboten.
  • Die Betätigungsstange 55 umfaßt einen auf ihr montierten vergrößerten Ring 56, wobei das mit 57 bezeichnete Innenende der Stange über die Innenfläche des Rings 56 hinaus in eine ganz durch den Betätigungsnocken 47 führende Bohrung 58 verläuft. Das Innenende 57 der Betätigungsstange ist nur geringfügig größer als der Stift 45 und fest mit dem Betätigungsnocken verbunden, während der Stift 45 über den Nocken 47 in Schlupfpassung mit der Bohrung 48 steht. Wie gezeigt, paßt das vordere Ende des Betätigungsnockens 47 genau gegen den Ring 56.
  • Das Ende der Betätigungsstange ist über den Ring 56 hinaus nach außen in zwei Abschnitte unterschiedlichen Durchmessers unterteilt, wobei diese Abschnitte durch einen Absatz 59, welcher ein Widerlager für einen noch näher zu beschreibenden Zweck bildet, voneinander abgesetzt sind. Der mit kleinem Durchmesser versehene äußere Teil der Betätigungsstange 55 verläuft durch eine im allgemeinen mit 60 bezeichnete Stopfbüchse, die in einer ganz durch- das Vorderende der Mischbatterie verlaufenden Bohrung angeordnet ist. Diese letztgenannte Bohrung besitzt eine Gegenbohrung zur Ausbildung eines Sitzes 61 zur Aufnahme einer U-Scheibe 62. Die Stange springt durch die U-Scheibe vor, wobei die Scheibe als Anschlag dient, und stößt bei Bewegung der Betätigungsstange nach außen gegen den Absatz 59. Die U-Scheibe 62 bildet einen Sitz für zwei federnde Dichtringe 63 von V-förmigem Querschnitt, die mittels einer Gewindebuchse 64, welche in das äußerste Ende des Mischbatteriegußstücks eingeschraubt ist, in ihrer Stellung gehalten werden. Das äußere Ende der Buchse 64 ist gemäß F i g. 1 zur Ausbildung einer Muffe, deren Funktion noch näher zu beschreiben sein wird, becherförmig angeordnet. Auf Grund der Beschaffenheit der federnden Dichtringe 63 ist es empfehlenswert, die Buchse 64 nur mit Handdruck anzuziehen. Das äußere Ende der Betätigungsstange ist, wie bei 65 gezeigt, gebördelt und paßt in einen Ansatz 66 an der Unterseite eines Zierknopfes 67 ein. Der äußere Rand dieses Knopfes ist gemäß 69 zur besseren Griffigkeit gezackt. Der Knopf besitzt ebenfalls eine Ummantelung 69, die über die becherförmige Muffe 64 der Buchse als Verzierung vorspringt. Der Knopf wird am äußeren Ende der Betätigungsstange mittels einer Schraube 70 gehalten, die durch eine entsprechende Bohrung in der Mitte des Knopfes läuft und in das äußere Ende 65 der Betätigungsstange eingeschraubt wird.
  • Form und Funktion des in der Mischbatterie vorgesehenen Betätigungsnockens sind am besten aus den F i g. 5 bis 10 verständlich. Der vordere Abschnitt des mit 71 bezeichneten Nockens hat keinerlei Funktion, soweit die Ventilschäfte betroffen sind und er eine zylindrische Form sowie einen kleineren Durchmesser als der Nocken selbst hat, so daß er nicht mit den Ventilschäften in Berührung kommt. Die Schulter 72, welche den zylindrischen vorderen Abschnitt 71 des Betätigungsnockens mit dem hinteren Abschnitt verbindet, ist rund und auf der Mitte der Betätigungsstange zentriert. Wie aus F i g. 6 ersichtlich, hat der Nocken von einem Ende zum anderen längs einer an seiner Unterseite in Längsrichtung verlaufenden Achse den gleichen Durchmesser. Das hintere Ende des Nockens 74 folgt dem Kreisbogen im oberen Teil, wie in F i g. 6 dargestellt, doch wird die Krümmung aus einer horizontal durch den Nocken verlaufenden Ebene größer, so daß die hintere Kante keinen größeren Radius als die vordere Kante aufweist. Zwischen der Vorder- und Hinterseite des Nockens verändern sich die Seitenflächen in der unteren Hälfte nach und nach von vorn nach hinten gehend. Somit werden bei einer Ansicht des Nockens gemäß F i g. 5 die Seiten gleichmäßig von vorn nach hinten und nach außen ausgeweitet. Unter diesen Voraussetzungen werden die beiden Ventilschäfte bei geradem Herausziehen der Betätigungsstange in Kontakt gebracht und gleichmäßig verkippt. Hierbei tritt Warm- und Kaltwasser zu gleichen Teilen in die Mischkammer ein. Eine Vollöffnungsstellung, bei der eine gleichmäßige Mischung aus der Mischbatterie austritt, ist in F i g. 7 und 8 zu sehen. Nunmehr ist beim Weiterdrehen des Nockens nach links, wie in F i g. 9 dargestellt, ersichtlich, daß der gemäß den F i g. 5 und 6 am Boden befindliche Teil gegen den rechten der beiden Ventilschäfte zu liegen kommt; da aber der Nockendurchmesser an dieser Stelle kleiner ist als der Abstand von Mitte Betätigungsstange bis Seite Ventilschaft, erfährt der rechte der beiden Ventilschäfte keine Abbiegung. Jedoch wird der linke Schaft, der auf dem größten Radius des Nockens liegt, voll abgelenkt. Hieraus ergibt sich die voll geöffnete Stellung für Warmwasser. Mit Bezug auf die den gegenteiligen Zustand darstellende F i g. 10 erhellt sich, daB der linke Schaft keine Ablenkung erfährt, während der rechte bis in die voll geöffnete Stellung abgebogen wird. Demgemäß liegt es auf der Hand, daß Stellungen zwischen den in F i g. 9 und 10 gezeigten zu unterschiedliqhen Wassergemischen führen würden, und zwar' der vollgeöffneten Warmwasserstellung gemäß F i g. 9 über die Zwischengemische bis zu der in F i g. 10 dargestellten voll offenen Kaltwasserstellung.
  • Soweit Linienkontakt zwischen den Oberflächen des Betätigungsnockens und den Oberflächen des Ventilschaftes gegeben ist, wird bevorzugt der größere Radius an der Schaftoberseite vorgesehen, um die Kontaktzone zu erweitern.
  • Eine Gegenüberstellung der F i g. 5 und 7 zeigt, daß beim Vorziehen des Nockens die Wasseraustrittsmenge erhöht wird. Es ergibt sich daraus, daß die Schub- bzw. Ziehbewegung des Knopfes an der Vorderseite der Mischbatterie die Mengenregelung bewirkt, während die Drehbewegung des Knopfes nach links oder rechts Temperaturänderungen zur Folge hat.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Mischbatterie mit zwei von einem gemeinsamen Handgriff betätigten Ventilen, welche den Zufluß von warmem bzw. kaltem Wasser in die Mischkammer regulieren und je einen stempelförmigen, einen Schaft besitzenden und unter Federkraft stehenden Ventilverschlußkörper besitzen, wobei der Schaft jedes Ventilkörpers sich in die Mischkammer erstreckt und durch Kippen der Ventilschäfte ein öffnen des betreffenden Ventils bewirkt wird und wobei zum Betätigen der Ventile ein auf einer drehbaren und axial verschiebbaren Welle angeordneter Nockenkörper vorgesehen ist, der die Ventilschäfte in gleichem Maße kippt, wenn die Welle zurückgezogen wird, und die Ventilschäfte in ungleichem Maße kippt, wenn die Welle gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die- vom Nockenkörper (47) zum Handgriff (67) führende Betätigungsstange (55) sich im wesentlichen axial durch die Mischkammer (25) hindurch nach vorn zum Auslaß hin erstreckt.
  2. 2. Mischbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischkammer (25) auf einem Unterteil (11) mit darin vorgesehenen Einläufen (19, 20) für die Warm- und Kaltwasserzuleitungen befestigt ist und daß sich durch den rückwärtigen Teil (26) des die Mischkammer enthaltenden Oberteils (12) eine Einrichtung (50) zur Befestigung der Mischkammer an dem Unterteil erstreckt.
  3. 3. Mischbatterie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung (50) gleichzeitig als Führung einer Stange (54) zur Betätigung des Abflußstopfens bei Waschbecken dient.
  4. 4. Mischbatterie nach Anspruch 1 und 2 oder 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige Teil (26) des Oberteils (12) gegen die Mischkammer (25) abgedichtet ist und daß die Befestigungseinrichtung (50) mit der Dichtung (42, 43, 44) zusammenwirkt.
  5. 5. Mischbatterie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung (50) über eine Feder (49) mit der Dichtung (42, 43, 44) zusammenwirkt.
  6. 6. Mischbatterie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Feder eine Tellerfeder (49) dient.
  7. 7. Mischbatterie nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (43) zur Abdichtung des hinteren Abschnitts (26) gegenüber der Mischkammer (25) einen zylindrischen Stift (45) aufweist, der in axialer Flucht mit der Längsachse der Betätigungsstange (55) in die Mischkammer vorspringt, und daß eine Bohrung (58) im Betätigungsnocken (47) diesen Stift (45) im Gleitsitz dergestalt aufnimmt, daß der Stift als Zapfenlager für das hintere Ende der Stange und den Betätigungsnocken dient (F i g. 1). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 625 101; deutsche Auslegeschrift Nr. 1107 469; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1800 561; französische Patentschrift Nr. 1269 539; USA.-Patentschriften Nr. 1842 894, 2 301439, 2 607 598, 2 726 679, 2 871880.
DEA42672A 1962-03-28 1963-03-21 Mischbatterie, insbesondere fuer Badezimmer-zwecke Pending DE1195566B (de)

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