DE1194179B - Informationsspeicher - Google Patents
InformationsspeicherInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G06f
Deutsche Kl.: 42 m -14
kl
Nummer: 1194 YlV - ' ' N**'
Aktenzeichen: N19743IX c/42 m
Anmeldetag: 15. März 1961
Auslegetag: 3. Juni 1965
Die Erfindung betrifft einen Informationsspeicher für eine elektronische Ziffernrechenmaschine oder
eine andere Datenverarbeitungsanlage. Insbesondere ist die Erfindung für Informationsspeicher mit einer
großen Anzahl getrennter Speicherplätze für Zahl-Wörter oder Adressen geeignet, welche unmittelbar
zugänglich sind, wenn sie durch einen zugehörigen Adreßbefehl angefordert werden. Bei solchen Speichern
sind die Speicherplätze normalerweise für eine bestimmte Zeitdauer nicht zugänglich, wenn ein
Lese- oder Schreibvorgang durchgeführt wird. Mit besonderem Vorteil, jedoch nicht ausschließlich,
kann die Erfindung bei Informationsspeichern verwendet werden, welche eine große Anzahl von magnetischen
Speicherkernen oder ähnlichen Remanenzspeichern, die matrixförmig angeordnet sind, enthalten.
Ein magnetischer Kernspeicher enthält eine große Zahl einzelner Speicherkerne, welche für die Aufnahme
einer Vielzahl vielziffriger Informationswörter matrixförmig angeordnet sind. Bekanntlich ist bei
Verwendung eines magnetischen Kernspeichers in einer elektronischen Ziffernrechenmaschine die
Folgefrequenz aufeinanderfolgender Lese- oder Schreibzyklen begrenzt. Ein einzelner Schreib- oder
Lesevorgang, welcher eine bestimmte, ein einzelnes Informationswort aufnehmende Gruppe von Speicherkernen
eines Matrixblockes betrifft, dauert beispielsweise etwa 0,5 Mikrosekunden. Dann bleibt während
einer bedeutend längeren Zeit, beispielsweise während 2 Mikrosekunden, der betreffende Matrixblock mit seinen sämtlichen, eine große Anzahl von
Informationswörtern aufnehmenden Speicherkernen vollständig gesperrt. Ein Schnellrechner führt eine
arithmetische Operation beispielsweise in einer Mikrosekunde durch. In diesem Fall kann die Verzögerungs-
oder Sperrzeit zu einer merklichen und unnötigen Verminderung der Rechengeschwindigkeit
führen. Dies gilt insbesondere dann, wenn — wie es in der Praxis häufig der Fall ist — aufeinanderfolgende
Befehlswörter des Befehlsprogramms in aufeinanderfolgenden Adreßplätzen gespeichert sind
und/oder wenn die Informations- oder Zahlwörter, die durch aufeinanderfolgende Befehlswörter angefordert
werden, ebenfalls in aufeinanderfolgend numerierten Adreßplätzen abgelegt sind.
Die Erfindung betrifft einen verbesserten Aufbau des Speichers und vermag derartige Verzögerungsoder Sperrzeiten weitgehend zu vermeiden.
Die Erfindung geht demgemäß von einem Informationsspeicher
für elektrische Ziffernrechenmaschinen mit mehreren matrixartigen Speicherblöcken aus,
Informationsspeicher
Anmelder:
International Business Machines Corporation, Armonk,N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Holzer, Patentanwalt,
Augsburg, Philippine-Welser-Str. 14
Als Erfinder benannt:
Tom Kilburn, Urmston, Lancashire, David Beverley George Edwards, Chorlton-cum-Hardy, Manchester
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 16. März 1960 (9301)
dessen Speicherelemente eine die Dauer eines Schreib- oder Lesevorganges weit übertreffende
Relaxationszeit haben und dessen Adressenauswahl-Steuereinheit eine Zuordnung der Adreßbefehle zu
den jeweiligen Speicherplätzen ermöglicht, und die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
nummernmäßig aufeinanderfolgenden Adreßzahlen der Befehle zugeordneten Speicherplätze jeweils in
verschiedenen, sich gegenseitig nicht beeinflussenden Speicherblöcken untergebracht sind.
Ein Informationsspeicher nach der Erfindung für 8192 verschiedene Speicherplätze für Informationswörter kann beispielsweise acht verschiedene Blöcke
oder Matrizen für jeweils 1024 Wörter enthalten. Dabei kann diejenige Gruppe von Speicherelementen,
welche der Adreßzahl 0 zugeordnet ist, in dem ersten Block angeordnet sein, die der Adreßzahl 1 zugeordnete
Gruppe in dem zweiten Block, die der Adreßzahl 2 zugeordnete Gruppe in dem dritten
Block, die der Adreßzahl 3 zugeordnete Gruppe in dem vierten Block, die der Adreßzahl 4 zugeordnete
Gruppe in dem fünften Block, die der Adreßzahl 5 zugeordnete Gruppe in dem sechsten Block, die der
Adreßzahl 6 zugeordnete Gruppe in dem siebenten Block, die der Adreßzahl 7 zugeordnete Gruppe in
dem achten Block und die der Adreßzahl 8 zugeordnete Gruppe wiederum in dem ersten Block, usw.
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Bei einer anderen und unter dem Gesichtspunkt des Programmablaufs vorzuziehenden Anlage nach der
Erfindung ist derselbe Wortspeicher für 8192 Wörter wiederum in acht Blöcke oder Matrizen zu je
1024 Wörtern unterteilt. Die den geraden Adreßzahlen 0, 2, ..., 2046 zugeordneten Gruppen von
Speicherelementen sind dabei in dem ersten Block, die den ungeraden Adreßzahlen 1, 3, ..., 2047 zugeordneten
Adreßzahlen in den zweiten Block angeordnet. Die Speicherplätze für die geraden Adreßzahlen
zwischen 2048 und 4094 finden sich in dem dritten Block, diejenigen der ungeraden Adreßzahlen
zwischen 2049 und 4095 in dem vierten Block, usw. Die verschiedenen Speicherblöcke enthalten jeweils
abwechselnd gerad- und ungeradnumerierte Adreßplätze.
Um die Grundzüge der Erfindung leichter verständlich zu machen, sollen jetzt zwei einfache Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert werden. Es stellt dar
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines ersten Informations-Wortspeichers
nach der Erfindung und
F i g. 2 ein ähnliches Blockschaltbild für einen anderen Informationsspeicher, welcher ebenfalls nach
der Erfindung aufgebaut ist.
Jedes der dargestellten Ausführungsbeispiele, welche jetzt beschrieben werden sollen, wurde für
die Darstellung zweckmäßig vereinfacht. Es wird jeweils nur ein Wortspeicher mit sechzehn verschiedenen
Speicher- oder Adreßplätzen beschrieben, welche auf vier verschiedene Speicherblöcke oder
-matrizen verteilt sind. Eine Erweiterung dieser Anordnung auf eine viel größere, normalerweise verwendete
Anzahl von Speicherplätzen ist dem Fachmann ohne weiteres geläufig. In den dargestellten
Ausführungsbeispielen werden als Speicherelemente für die einzelnen Bits magnetische Kernspeicher der
üblichen und bekannten Art verwendet. Man benutzt beispielsweise Ferritkerne mit einer rechteckförmigen
Hysteresisschleife. Es ist jedoch klar, daß die Grundgedanken der Erfindung auch in weiterem
Rahmen anwendbar sind und mit Vorteil auch bei Speichern mit solchen anderen Speicherelementen
verwendet werden, deren Relaxationszeit größer ist als der kleinste zeitliche Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden
möglichen Zugriffsoperationen.
Die Anordnung nach F i g. 1 enthält vier Speicherblöcke oder -matrizen A, B, C und D. Zu jedem
Block gehören die magnetischen Speicherelemente mit den erforderlichen Wicklungen. Jeder Matrixblock kann vier Datenwörter aufnehmen, deren jedes
beispielsweise aus vierzig Bits besteht. Die Wortsignale werden über Sammelschienen 19 zu jedem
Matrixblock geleitet oder daraus ausgelesen. Einzelheiten des Aufbaues eines jeden Matrixblockes sind
für das Verständnis der Erfindung unwesentlich. Der Speicherblock kann sowohl für den Serien- als auch
für den Parallelbetrieb eingerichtet und in an sich bekannter Weise aufgebaut sein. Das Verfahren der
Ansteuerung einer Speichergruppe, welche einer Wortspeicheradresse zugeordnet ist, ist ebenfalls
ohne Einfluß auf das Wesen der Erfindung, ferner auch die verschiedenen Lese- und Schreibverfahren.
Der Einfachheit halber werde angenommen, daß die Erregung eines jeden Adreßleiters 18 durch ein
Steuersignal r eine gewünschte Lese- oder Schreiboperation in der jeweiligen, zu dem betreffenden
Adreßleiter gehörenden Speichergruppe bewirkt.
Die den verschiedenen Speicherplätzen eines jeden Matrixblockes zugeteilten Adreßzahlen sind über
jedem Adreßleiter 18 angegeben. Die Adreßzahl 0 ist dem Block A, die Adreßzahl 1 dem Block B, die
Adreßzahl 2 dem Block C, die Adreßzahl 3 dem Block D, die Adreßzahl 4 wiederum dem Block A
zugeordnet. Diese Zuordnung ist in derselben regelmäßigen Weise weitergeführt.
In diesem einfachen Ausführungsbeispiel mit nur
ίο sechzehn verschiedenen Adreßplätzen benötigt man
nur vier binäre Bits, um eindeutig einen bestimmten der verfügbaren Wortspeicherplätze zu kennzeichnen.
Um die Erläuterung zu vereinfachen, sei angenommen, daß die vier Bits eines jeden Befehls, welche
zur Festlegung eines bestimmten Speicherplatzes erforderlich sind, in einem vierstufigen StatisatorlO
gespeichert werden. Es sind vier parallele Eingangsleitungen 11», Hi, 112 un(j us dargestellt, welche
jeweils an eine Statisatorstufe 10°, 101, 102 bzw. 10s
angeschlossen sind. Selbstverständlich kann der Statisator auch für einen Serienbetrieb eingerichtet sein.
Der Statisator kann beispielsweise in bekannter Weise eine Anzahl bistabiler Kippstufen enthalten,
welche entweder im »0«-Zustand oder im »1«-Zustand sind. Jede Kippstufe besitzt zwei zueinander
inverse Ausgänge für den »0«- und »1«-Zustand, welche entsprechend dem Schaltzustand der Kippstufe
erregt sind. Wenn sich also eine Kippstufe in ihrem »0«-Zustand befindet, dann führt ihr »0«-Ausgang
eine bestimmte Spannung oder einen Strom, während der »1 «-Ausgang entweder spannungs- und
stromlos ist oder auf einem anderen gewünschten Wert gehalten wird, welcher von dem des »0«-Ausgangs
verschieden ist. Wenn die Kippstufe in ihren »1 «-Zustand umgelegt ist, dann führt jetzt der
»1 «-Ausgang eine festgelegte Spannung oder einen Strom, während der »0«-Ausgang spannungs- und
stromlos ist oder sich in einem anderen, demgegenüber verschiedenen Spannungs- oder Stromzustand
befindet. Bei manchen Parallelrechenanlagen werden die Bits der Adreßbefehle durch konstante Spannungs-
oder Stromwerte dargestellt. In diesen Fällen sind Kippstufen oder andere Statisatoren entbehrlich.
Die Adreßbits stellen selbst den »1 «-Zustand dar, und der gegenphasige »0«-Zustand wird aus ihnen
durch Umkehrstufen gewonnen.
In jedem Adreßleiter 18 des Matrixblockes A ist eine Koinzidenz- oder »UND«-Stufe 14°, 15a, 16",
17° mit drei Steuereingängen eingefügt. Über einen dieser Eingänge wird ein Steuersignair zugeführt. Die
zweite Eingangsleitung führt das Ausgangssignal einer weiteren Koinzidenzstufe 12a, und der dritte
Eingang ist mit einer von vier weiteren Koinzidenzstufen 13", UP, 13C bzw. 13rf verbunden. Die Adreßleiter
18 der Blöcke B, C und D enthalten entsprechend Koinzidenzstufen 156 ... 17&, 14C... IT und
14rf... 17"*, deren jede jeweils einen mit der Steuerspannung
r verbundenen Eingang hat. Als Steuersignal r kann man einen Einzelimpuls oder eine
Impulsfolge einer für den gewünschten Lese- oder Schreibvorgang erforderlichen Länge verwenden. Die
zeitliche Steuerung dieser Impulse erfolgt in Koinzidenz mit den vorgesehenen Lese- oder Schreibzyklen
des Speichers in an sich bekannter Weise durch die angeschlossene Rechenmaschine. Die Koinzidenzoder
»UND«-Stufen 14&, 14C und \¥ werden parallel
zu der Stufe 14° ebenfalls durch die Ausgangsleitung der Stufe 13a gesteuert. In ähnlicher Weise
5 6
erfolgt eine Steuerung der weiteren Gruppen 15& bis Dieses Besetztsignal dient dazu, in dem Steuersystem
15* 166 bis 16d und 176 bis Γ7ώ durch die Ausgangs- der Maschine die Durchführung des jeweils nächsten
impulse der Koinzidenzstufe 13&, 13C und 13d. ausgewählten Operationsbefehls, wenn der zu be-
Die Koinzidenzstuf en 146, 15&, 166 und 17& sind nutzende Speicherplatz in demselben Speicherblock
mit ihrem dritten Steuereingang an die Stufe 12& an- 5 liegt, so lange zu verhindern, bis die erforderliche
geschlossen, entsprechend die Stufen 14C, 15C, 16C Relaxationszeit verstrichen ist. Hierdurch ergibt sich
und 17C an die Stufe 12C und die Stufen 14^, 15d, eine entsprechende Verzögerung des Operations-
X6d und nd an die Stufe 12tf. ablaufs.
Die Stufen 12a, 12&, 12C und 12tf werden durch die Eine Schaltung zur Erzeugung eines derartigen
beiden niedrigstwertigen Ziffern des in den Statisator- i0 Besetztsignals ist in Zusammenhang mit dem Matrixstufen
10°, 101 gespeicherten Adreßbefehls so ge- blockt der Fig. 1 dargestellt. Die Schaltung entsteuert,
daß die Stufe 12° ein Ausgangssignal abgibt, hält eine monostabile Kippstufe 20, deren Eingang
wenn die beiden niedrigstwertigen Ziffern des Adreß- an ein Puffer- oder »ODER«-Glied 21 angeschlossen
signals den Binärwert 00 haben, während die Stufe ist. Die Adreßleiter 18 des Matrixblockes A sind je-12&
ein Ausgangssignal für die Ziffernkombination 15 weils mit dem »ODER«-Glied verbunden. Der Aus-01,
die Stufe 12C ein Ausgangssignal nur für die gang der monostabilen Kippstufe 20 ist über einen
Ziffernkombination 10 und die Stufe 12d ein Aus- Verzögerungskreis 22 an den Steuereingang einer
gangssignal nur für die Ziffernkombination 11 ab- Koinzidenzstufe 23 angeschlossen, deren anderer
gibt. Steuereingang ebenfalls mit dem Ausgang des
Die Stufen 13", 136, 13C und 13** werden in ahn- 20 »ODER«-Kreises verbunden ist.
licher Weise durch die beiden höchstwertigen, in den Die monostabile Kippstufe 20 wird, wenn ein
Statisatorstufen 102, 103 gespeicherten Ziffern des Adreßleiter 18 des Matrixblockes A erregt wird,
Adreßsignals gesteuert. Dadurch erhält man am jedesmal dann betätigt, wenn ein Speicherplatz dieses
Ausgang der Stufe 13° nur ein Ausgangssignal für Matrixblockes aufgerufen wird. Der Ausgangs-
die Ziffernkombination 00 der beiden höchstwertigen 25 impuls der monostabilen Kippstufe 22 macht sodann
Ziffern, an der Stufe 136 nur für die Ziffernkombi- nach Ablauf einer durch den Verzögerungskreis 22
nation 01, am Ausgang der Stufe 13C nur für die festgelegten Verzögerungszeit den Koinzidenzkreis 23
Ziffernkombination 10 und am Ausgang der Stufe leitend. Die Verzögerungszeit ist so festgelegt, daß
13^ nur für die Ziffernkombination 11. die Koinzidenzstufe 23 erst nach dem Ablauf des
Wenn also im Betrieb eine Folge der verwendeten 30 Steuersignals r leitend wird, so daß kein Sperrsignal
Adreßbefehle eine Folge aufeinanderfolgender auf der Leitung 24 erscheint, wenn nur ein Adreß-
Adreßzahlen bezeichnet, befinden sich die betreffen- platz des Blockes A aufgerufen ist. Die Relaxations-
den Gruppen von Speicherelementen, die nachein- zeit der monostabilen Kippstufe 20 ist so festgelegt,
ander benutzt werden, in verschiedenen aufeinander- daß in Verbindung mit dem Verzögerungskreis 22
folgenden Matrixblöcken. Ein erster Adreßbefehl 35 nach Beendigung der jeweiligen Relaxationszeit das
0100 (Adresse 4) wird beispielsweise die Stufen 12a Steuersignal am Koinzidenzkreis 23 verschwindet,
und 136 erregen, wodurch die Stufe 15ß leitend wird Wenn der Matrixblock A nach Ablauf dieser Periode
und das Steuersignal r zu dem Block A durchläßt. wieder aufgerufen wird, laufen diese Operationen in
Das nächstfolgende Adreßsignal 0101 (Adresse 5) der beschriebenen Weise von neuem ab. Wenn da-
wird die Stufen 12Ö und 13& erregen, wodurch die 40 gegen ein weiterer Adreßbefehl auf irgendeinem
Stufe 156 leitend und das Steuersignair zu dem Leiter 18 des MatrixblockesA erscheint, bevor das
Block B durchgelassen wird. In ähnlicher Weise wird von der monostabilen Kippstufe 20 an die Koinzi-
das Steuersignal durch die nächstfolgenden Adreß- denzstufe 23 weitergegebene Steuersignal verschwin-
befehleOHO (Adresse 6) und Olli (Adresse 7) zu det, dann gelangt dieses weitere Signal durch die
den Matrixblöcken C bzw. D geleitet. Jeder Matrix- 45 geöffnete Koinzidenzstufe 23 und erscheint auf der
block wird daher in einer Folge von vier aufein- Leitung 24 als Sperrsignal, welches den normalen
anderfolgenden Adreßbefehlen nur einmal benutzt. Operationszyklus des Steuersystems anhält. Selbst-
Hierdurch wird die kleinstmögliche effektive Zu- verständlich ist an jeden der anderen Matrixblöcke B,
griffszeit zu dem Informationsspeicher als Ganzes C und D eine ähnliche Schaltung angeschlossen. Die
um einen Faktor 4 vermindert, also beispielsweise 50 einzelnen Ausgangsleitungen 24 führen dann zu
auf 0,5 Mikrosekunden, wenn die Sperrzeit eines einem gemeinsamen Schaltkreis, welcher das Steuer-
jeden Matrixblocks 2 Mikrosekunden beträgt. system anhält.
Im Betrieb wird eine regelmäßige Folge aufein- F i g. 2 zeigt in entsprechend vereinfachter Form
anderfolgender Adreßbefehle, beispielsweise 0, 1, 2, wie F i g. 1 eine weitere bevorzugte Ausführungs-
3,..., nicht auftreten, außer vielleicht in Verbindung 55 form der Erfindung. Dabei ist eine erste Gruppe von
mit aufeinanderfolgenden Operationsbefehlen eines aufeinanderfolgenden geradzahligen Adreßplätzen 0,
Rechenprogramms, und selbst dann werden be- 2, 4 und 6 in einem Block A untergebracht und eine
stimmte Operationsbefehle, beispielsweise etwa be- erste Gruppe aufeinanderfolgender ungeradzahliger
dingte Sprungbefehle, den regelmäßigen Ablauf in Adreßplätze 1, 3, 5 und 7 in einem Block B. Ein
häufigen Abständen unterbrechen. Um die Möglich- 60 weiterer Block C enthält eine zweite Gruppe aufein-
keit zu schaffen, unmittelbar nacheinander zwei anderfolgender geradzahliger Adreßplätze 8, 10, 12
Speicherplätze in demselben Matrixblock belegen zu und 14 und schließlich ein Block D eine zweite
können, kann durch einen besonderen Schaltkreis ein Gruppe aufeinanderfolgender ungeradzahliger Adreß-
Besetztsignal erzeugt werden, welches jeweils wäh- platze 9, 11, 13 und 15. Gleichwirkende Elemente
rend der obenerwähnten Sperrzeit eines jeden 65 haben dieselben Bezugsziffern wie in F i g. 1 bekom-
Speicherblocks, also beispielsweise für 2 Mikro- men, so daß sich die Arbeitsweise dieser Einrichtung
Sekunden nach jeder Verwendung eines Adreß- von selbst versteht. Ein Besetztsignal wird dabei
platzes in dem betreffenden Matrixblock andauert. ebenso wie in der vorbeschriebenen Anordnung der
F i g. 1 erzeugt. Diese Ausführungsform ist insbesondere dann von Vorteil, wenn mehr als vier
Matrixblöcke verwendet werden. Denn dann können die Operationsbefehle eines Rechenprogramms in
zweien der Blöcke, beispielsweise in den Blöcken A und B, untergebracht werden, während die restlichen
Matrixblöcke ausschließlich oder größtenteils als Speicher für Zahlwörter verwendet werden. Dadurch
wird nicht nur die Wahrscheinlichkeit vermindert, daß unmittelbar nacheinander benötigte Adreßplätze
innerhalb desselben Speicherblockes liegen, sondern es wird auch die Möglichkeit geboten, den Inhalt
verschiedener Blöcke durch eine Blockübertragung mit einem HilfsSpeicher auszutauschen.
Selbstverständlich können die Matrixblöcke in verschiedener Weise besetzt werden, so daß sie unmittelbar
nacheinander zugänglich sind. Dies richtet sich in weitem Maße nach dem Aufbau und der
Schaltung der Matrixblöcke selbst. Je mehr die Zahl der Blöcke zunimmt, um so mehr kann offenbar die
Zugriffszeit vermindert werden. Sieht man beispielsweise sechzehn Matrixblöcke vor und ordnet man sie
in der beschriebenen Weise zueinander an, dann kann die kleinstmögliche Folgeperiode für einen
Lese- oder Schreibvorgang auf 0,125 Mikrosekunden vermindert werden, wenn die Relaxationszeit eines
jeden Blockes 2 Mikrosekunden beträgt.
Claims (7)
1. Informationsspeicher für elektronische Ziffernrechenmaschinen mit mehreren matrixartigen
Speicherblöcken, dessen Speicherelemente eine die Dauer eines Schreib- oder Lesevorganges
weit übertreffende Relaxationszeit haben und dessen Adressenauswahl-Steuereinheit eine Zuordnung
der Adreßbefehle zu den jeweiligen Speicherplätzen ermöglicht, dadurch gekennzeichnet,
daß die nummernmäßig aufeinanderfolgenden Adreßzahlen der Befehle zugeordneten Speicherplätze jeweils in verschiedenen,
sich gegenseitig nicht beeinflussenden Speicherblöcken (A, B, C oder D) untergebracht sind.
2. Informationsspeicher nach Anspruch 1 mit N Speicherblöcken, dadurch gekennzeichnet, daß
iV (N — 2) aufeinanderfolgenden Adreßzahlen jeweils in einem jeden Speicherblock gleichliegende
Speicherplätze zugeordnet sind.
3. Informationsspeicher nach Anspruch 1 mit einer geraden Anzahl M ^ 4 Speicherblöcken,
dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer Gruppe von Adreßzahlen, deren Anzahl der Zahl
der Speicherplätze innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Speicherblöcken (A, B) gleich ist,
jeweils alle geraden Adreßzahlen dem einen (A), alle ungeraden Adreßzahlen dem anderen (B) der
genannten Speicherblöcke zugeordnet sind.
4. Informationsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an
jeden Speicherblock eine Schaltung (20 bis 23) zur Erzeugung eines Besetztsignals angeschlossen
ist, welches jeweils nach dem Zugriff zu jeweils einem Speicherplatz des betreffenden Blockes
während der Dauer der Relaxationszeit eingeschaltet ist.
5. Informationsspeicher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Besetztsignal den
Arbeitsablauf der Rechenmaschine unterbricht, wenn innerhalb der jeweiligen Relaxationszeit
wiederum ein Speicherplatz in dem gesperrten Speicherblock (A, B, C oder D) aufgerufen wird.
6. Informationsspeicher nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung
zur Erzeugung der Besetztsignale einen Impulsgenerator (20) umfaßt, welcher in Abhängigkeit
von einem Eingangssteuersignal (21) einen Ausgangssteuerimpuls der Dauer der Relaxationszeit abgibt, wobei der Eingang des Impulsgenerators
jeweils dann erregt wird, wenn irgendein Speicherplatz des betreffenden Matrixblockes aufgerufen
wird.
7. Informationsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als
Speicherelemente Magnetkerne verwendet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1032 320.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1032 320.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 578/332 5.65 © Bundesdruckerei Berlin
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---|---|---|---|
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DE (1) | DE1194179B (de) |
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Also Published As
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