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DE1194038B - Anordnung an Werkzeugmaschinen zum Gewinnen von Steuerimpulsen - Google Patents

Anordnung an Werkzeugmaschinen zum Gewinnen von Steuerimpulsen

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Publication number
DE1194038B
DE1194038B DES54490A DES0054490A DE1194038B DE 1194038 B DE1194038 B DE 1194038B DE S54490 A DES54490 A DE S54490A DE S0054490 A DES0054490 A DE S0054490A DE 1194038 B DE1194038 B DE 1194038B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
voltage
receiver
pulses
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES54490A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Werner Feist
Dipl-Phys Walter Heissmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES54490A priority Critical patent/DE1194038B/de
Priority to CH6209058A priority patent/CH366154A/de
Publication of DE1194038B publication Critical patent/DE1194038B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/19Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path
    • G05B19/39Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using a combination of the means covered by at least two of the preceding groups G05B19/21, G05B19/27 and G05B19/33

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Anordnung an Werkzeugmaschinen zum Gewinnen von Steuerimpulsen Die Erfindung betrifft eine Anordnung an Werkzeugmaschinen zum Gewinnen von Steuerimpulsen, deren Anzahl der zurückgelegten Wegstrecke des bewegten Werkstückes oder Werkzeuges entspricht, mit dem der Läufer des Gebers eines Drehfeldsystems mechanisch gekuppelt ist, dessen Speisefrequenz mehrfach höher als seine Drehzahl liegt.
  • Es ist bereits bekannt, die Stellung eines beweglichen Teiles einer Werkzeugmaschine durch eine digitale oder analoge Ortsmessung zu ermitteln und mit einem vorgegebenen Sollwert zu vergleichen. Das einfachste bekannte digitale Meßverfahren besteht darin, von einer bestimmten Ausgangslage fortlaufend vorwärts und rückwärts zu zählen (Inkrementalverfahren). Die Ausgangslage, gleichzeitig Nullpunkt der Zählung, kann durch Löschen der Zählwerke an jeden beliebigen Punkt verlegt werden. Lineare Maßstäbe mit Strichgittern oder rotierende Impulsgeber mit optischer oder sonstiger Abtastung geben die Impulse entsprechend der Maßeinheit. Die Herstellung derartiger Maßstäbe ist aber schwierig.
  • Es ist weiterhin eine analoge Messung des Ortswertes mit Hilfe von Drehmeldersynchros bekannt. Ein Synchro ist ein Einphasentransforinator in Form einer kleinen, aus Ständer und Läufer bestehenden elektrischen Maschine. Durch drei im Ständer uih 1201 räumlich versetzte Wicklungen kann die magnetische Achse durch von außen angelegte Spannungen beliebig im Raum gedreht werden. Die in der Wicklung des mit dem beweglichen Teil gekuppelten Läufers induzierte Fehlerspannung wird nach einem Drehwinkel von je 180' elektrisch zu Null, so daß ein bestimmter Weg eindeutig auf einem Winkel abbildbar ist. Durch Kombination mehrerer Synchros über ein Meßgetriebe mit entsprechendem übersetzungsverhältnis läßt sich eine große Strecke eindeutig und mit großem Auflösungsvermögen abbilden.
  • Bei analogenWegemeßsystemen ist es auch bekannt, ähnlich wie bei den elektrischen Wellen, die Ständerwicklungen zweier Drehmelder dreiphasig miteinander zu verbinden. Es wird nur die Läuferwicklung des einen Drehmelders einphasig mit Wechselspannung gespeist, während über die Ständerwicklungen eine Fehlerspannung in der Läuferwicklung des mit dem beweglichen Maschinenteil gekuppelten Drehmelders induziert wird. Der Läufer dieses Drehmelders (und damit der bewegliche Maschinenteil) wird durch einen Folgemotor so lange verdreht, bis die Fehlerspann*g zu Null geworden ist. Durch eine dem gewünschten Ortssollwert entsprechende Einstellung des nicht mit dem beweglichen Maschinenteil gekuppelten Läufers ergibt sich dadurch eine Folgeregelung mit Wegvergleich.
  • Dieses System hat jedoch den Nachteil, daß man für ein großes Auflösungsvermögen mehrere überlagerte Drehmeldesysteme benötigt. Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, mit nur einem Drehmeldersystem den gesamten zurückzulegenden Weg zu erfassen und gleichzeitig die für eine numerische Steuerung notwendigen Impulse zu bilden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Läufer des Drehfeldempfängers festgebremst ist und daß bei bestimmten gleichen Werten seiner gleichgerichteten Spannung jeweils ein Impuls gebildet und einem Zählwerk zugeführt wird. Die erfindungsgemäße Anordnung arbeitet, da sie praktisch keiner Abnutzung ausgesetzt ist, mit hoher Genauigkeit. Vorteilhaft sind ferner zwecks Zuordnung der Impulse zu bestimmten Wegstreckenpunkten der Ständer des Gebers oder des Empfängers oder der Läufer des Empfängers relativ zueinander verdrehbar. Auf diese Weise läßt sich die Zahl der zu bildenden Impulse verhältnismäßig- klein halten. - - Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigt F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel in seinen für die Erfindung wesentlichen Teilen in vereinfachter schematischer Darstellung, F i g. 2 die Läuferspannung abhängig vom zurückgelegten Weg, F i g. 3 eine schematische Darstellung für die An-,wendung des in F i g. 1 dargestellten Gegenstandes zur Drehzahlsteuerung eines Vorschubmotors und F i g. 4 den Signalspannungsverlauf zur Drehzahlsteuerung. Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird bei einer Relativbewegung des nicht dargestellten Maschinenschlittens durch die Zalmstange 2 und das Ritzel 3, die Welle 4, wie durch den Doppelpfeil 55 angedeutet, gedreht. Mit der Welle 4 ist der Läufer 5 eines als Geber dienenden Drehmelders 1 gekuppelt. Bei einer Bewegung des Maschinenschlittens führt daher der Läufer 5 des Gebers 1 entsprechende wegabhängige Drehungen aus. Es entspricht jeweils eine bestimmte Zahl von Umdrehungen oder eine bestimmte Teildrehung einer bestimmten zurückgelegten Weglänge des bewegten Maschinenteils. Die einphasig ausgebildete Läuferwicklung des Gebers 1 wird über Schleifringe mit einer Wechselspannung von beispielsweise 50Hz gespeist. Die Mindesthöhe der zu wählenden Frequenz hängt von der Maschinengeschwindigkeit sowie von der Höhe des übersetzungsverhältnisses zwischen Zahnstange 2 und Ritzel 3 ab.
  • Im Ständer des Gebers 1 werden in der Dreiphasenwicklung 6, 7, 8 gleichphasige Wechselspannungen verschiedener Amplitude induziert. Durch die Verbindungsleitungen 9, 10 und 11 werden diese Spannungen an die entsprechenden Wicklungen 13, 14 und 15 des als Empfänger dienenden Drehmelders 12 geführt. Dadurch wird in dem mit der Bremse 22 festgehaltenen Läufer 56 des Empfängers 12 eine Wechselspannung induziert, die über Schleifringe abgegriffen werden kann. Die Amplitude dieser Wechselspannung ist abhängig von der relativen Stellung der Läufer zu den Ständern in beiden Drehmeldern. Bei einer vollen Umdrehung des Läufers 5 ergibt sich eine volle sinusförmige Modulationsperiode der Wechselspannung.
  • Diese Ausgangsspannung wird, wie F i g. 2 zeigt, gleichgerichtet, so daß bei einer vollen Umdrehung des Läufer-s 5 zwei Halbwellen entstehen, denen die angelegte Wechselstromspeisefrequenz überlagert ist. Die Strecke a, b umfaßt dabei eine halbe Drehung und die Strecke a, c eine volle Umdrehung von 360' des Läufers 5. Die Speisefrequenz liegt dabei, wie die Darstellung zeigt, so hoch, daß eine nennenswerte Anzahl von Halbwellen der Speisefrequenz innerhalb einer Halbwelle der gleichgerichteten Empfängerspannung liegt.
  • Man kann nun jeweils durch an sich bekannte Maßnahmen bei bestimmten Amplituden dieser gleichgerichteten Spannung einen Impuls bilden und einem Zählwerk 21 zuführen. Das Spannungsniveau für die Impulsgabe ist durch die Linie 16, die die beiden Halbwellen 17 und 18 schneidet, dargestellt. Die Lage des Impulses in bezug auf den abgebildeten Weg kann entsprechend der Höhe des Spannungsniveaus, also durch Verschieben der Linie 16 nach oben oder unten gemäß dem Doppelpfeil 19, innerhalb eines Phasenwinkels zwischen 0 und 90' verändert werden. Die Zählimpulse werden dementsprechend dann durch die Impulsfonnerstufe 20 bei bestimmten Werten der Läuferspannung gebildet. Man kann bei dieser Anordnung wahlweise nur die Anstiegs- oder die Abstiegsflanke einer Halbwelle oder auch beide benutzen.
  • Der Impuls wird also jeweils dann gebildet, wenn der Läufer des Empfängers eine ganz bestimmte Winkelstellung gegenüber dem Läufer des Gebers besitzt. Da die Stellung des Läufers im Geber infolge des Antriebs durch das sich bewegende Maschinenteil wegabhängig ist, wird der Impuls ebenfalls an bestimmten Punkten des Weges gebildet. Wird beispielsweise der Antrieb des Geberläufers so vorgenommen, daß der Läufer beim Durchfahren eines Weges von 20 mm eine volle Umdrehung ausführt, so entstehen, falls die Nulldurchgänge der Läuferausgangsspannung benutzt werden, Impulse im Ab- stand von jeweils 10 mm. Da im Gegensatz zu einer übertragung in Form einer elektrischen Welle der Empfängerläufer nicht nachlaufen muß und keinerlei mechanische Leistung und kein Drehmoment abgenommen wird, erfolgt die Impulsgabe bezüglich ihrer Zuordnung zur Stellung des Maschinenteils sehr genau.
  • In weiterer Gestaltung der Erfindung läßt sich die absolute Wegzuordnung des Impulses auf verschiedene Weise verändern, da sie von der relativen Stellung der Läufer zu den Ständern bzw. der Ständer unter sich abhängig ist. Diese drei zur Verfügung stehenden Freiheitsgrade können einerseits dazu benutzt werden, einer vorhandenen Maschinenstellung eine Ausgangsstellung zuzuordnen und andererseits eine Feinprogrammierung vorzunehmen.
  • Für die Feinprogrammierung im Bereich von z. B. 0 bis 10 mm kann man beispielsweise einen der Ständer der Drehmelderkette, z. B. den Ständer des Empfängers 12, durch z. B. einen Nachlaufmotor um einen bestimmten Winkelwert verdrehen. In dem vorstehend geschilderten Fall, bei dem einer Verdrehung um einen Winkel von 180' ein Weg von 10 mm entspricht, erreicht man durch eine Verdrehung um 0,18 Winkelgrad eine Verschiebung der Impulsgabe entsprechend einem Weg von 0,01 mm.
  • Durch Einfügen eines Differentialdrehmelders kann man zwei weitere Freiheitsgrade hinsichtlich der Zuordnung der Impulse zu bestimmten Wegpunkten erhalten. Der in F i g. 1 dargestellte Differentialdrehmelder 31 weist eine mehrphasige Ständerwicklung und eine mehrphasige Läuferwicklung auf. Ein solcher Drehmelder wird nun, wie dies in F i g. 1 durch die gestrichelten Verbindungslinien 23, 24, 25, 26 und 27 angedeutet ist, zwischen Geber 1 und Empfänger 12 geschaltet. Durch Verdrehen des Läufers 29 oder des Ständers 30 läßt sich dann eine weitere Zuordnung der Impulse zu bestimmten Wegstreckenpunkten erzielen.
  • Die Steuerung der Maschine kann nun in der Weise vorgenommen werden, daß die Maschine angehalten wird, wenn das Zählwerk eine bestimmte Zahl von Impulsen registriert hat. Weiterhin läßt sich aber auch noch die Geschwindigkeit des überwachten Antriebes der Maschine steuern, indem z.B. nach einer bestimmten Anzahl von Impulsen der Antrieb auf langsame Bewegung umgeschaltet wird. Aus dieser langsamen Bewegung kann die Maschine dann angehalten werden, wenn z. B. wieder ein neuer Impuls gebildet wird. Dadurch läßt sich die Maschine über Magnetkupplungen im Vorschubgetriebe genau steuern und der Nachlauf der bewegten Massen beim Einfahren in die programmierte Stellung gering halten.
  • Entsprechend einer Verschiebung der Linie 16 im Sinne des Doppelpfeiles 19 (F i g. 2) kann man aber gegebenenfalls zusätzlich beim Einfahren in die Endstellung den Nachlauf ausgleichen.
  • Da die Bildung der Impulse wegabhängig ist, ist es also wie geschildert möglich, an be*71mmten einstellbaren Stellen die Geschwindigkeit des Antriebes durch eine vom Zählwerk beeinflußte Wahl des Sollwertes zu verändern. Insbesondere kann man die Ausgangsspannung der Drehmelderkette selbst als Eingangsspannung im Regler wirksam werden lassen. Durch diese Maßnahme läßt sich ein noch sanfteres und stoßfreies Einführen in den gewünschten Ortswert erzielen, da beim Durchlaufen langer Verstellwege die hohen Geschwindigkeiten rechtzeitig auf entsprechend niedrige Geschwindigkeiten herabgemindert werden können, ohne daß die Gefahr von Pendelungen im Antriebssystem auftritt.
  • F i g. 3 zeigt hierzu ein Ausführungsbeispiel. Von einem durch das Zählwerk festgelegten Einsatzpunkt aus wird die Sollspannung für den Antriebsmotor durch die Spannung am Ausgang des Empfängers ersetzt. Wenn diese Spannung dann den Wert Null oder einen anderen vorher eingestellten Wert erreicht hat, bleibt der Antriebsmotor stehen. Mit 40 und 41 sind hier die Anschlüsse an den in F i g. 1 mit 12 bezeichneten Empfänger benannt. Neben der Impulsforinerstufe 20 und dem Zählwerk 21 ist noch an die Leitungen 40 und 41 eine Gleichrichteranordnung mit den einzelnen Gleichrichtern 42, 43, 44 und 45 sowie parallel dazu ein Kondensator 46 angeschlossen. Wenn die Maschine anläuft, wird die Sollspannung, die die Geschwindigkeit des Vorschubantriebes festlegt, am Kondensator 46 abgenommen. Durch die Glättwirkung des Kondensators wird der Antrieb praktisch mit einer konstanten Vorschubgeschwindigkeit geführL Nach einer bestimmten Anzahl von dem Zählwerk 21 registrierter Impulse wird, wie durch die Wirkungslinie 48 angedeutet, der Schalter 47 geöffnet, so daß der Kondensator 46 abgeschaltet wird. Die Amplitude der Spannung im Läufer des Drehmelders 12 übernimmt nun die Funktion des Sollwertes und führt den Motor bis zum gewählten Haltepunkt. Da der Antriebsmotor und das Drehfeldsystem über das sich bewegende Maschinenteil gekoppelt sind, ist die nun vorhandene Sollspannung dem noch zurückzulegenden Weg des Schlittens angepaßt. Beim Nulldurchgang oder auch einem anderen eingestellten Spannungsniveau der gleichgerichteten Läuferspannung bleibt der Motor stehen und wird abgeschaltet.
  • Die Sollspannung für den Vorschubmotor kann auch aus einer Batterie oder sonstigen Stromquelle entnommen werden und zum Einstellen der Geschwindigkeit durch geeignete Mittel verändert werden. Der Schalter 49 schaltet in diesem Fall wahlweise die Vergleichsspannung der Batterie 50 oder die gleichgerichtete Läuferspannung an die Steuereinrichtung des Antriebes. - F i g. 4 zeigt schematisch die Wirkungsweise der Geschwindigkeitssteuerung des Vorschubmotors. Der Einfachheit halber wird angenommen, daß das Zählwerk jeweils bei der maximalen Amplitude des Drehmelderausganges anspricht. Die mit S bezeichnete Strecke von t nach t' bezeichnet den Beginn und das Ende der Zählung, während mit Y' die Haltestelle bezeichnet ist. Beim Beginn der Maschinenbewegung fährt der Motor bis auf die durch den Sollwert (Linie 51) vorgegebene Geschwindigkeit hoch. An der Stelle t' wird der Sollwert von der Spannung am Ausgang des Drehfeldsystems gebildet. Mit diesem Sollwert wird dann der Motor bis zum Stillstand ge- führt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche. 1. Anordnung an Werkzeugmaschinen zum Gewinnen von Steuerimpulsen, deren Anzahl der zurückgelegten Wegstrecke des bewegten Werkstückes oder Werkzeuges entspricht, mit dem der Läufer des Gebers eines Drehfeldsystems mechanisch gekuppelt ist, dessen Speisefrequenz mehrfach höher als seine Drehzahl liegt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Läufer (56) des Drehfeldempfängers (12) festgebremst ist und daß bei bestimmten gleichen Werten seiner gleichgerichteten Spannung jeweils ein Impuls gebildet und einem Zählwerk zugeführt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Zuordnung der Impulse zu bestimmten Wegstreckenpunkten der Ständer des Gebers (1) oder des Empfängers (12) oder der Läufer (56) des Empfängers relativ zueinander verdrehbar sind. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Zuordnung der Impulse zu bestimmten Wegstreckenpunkten Läufer (29) oder Ständer (30) einer zwischen Geber (1) und Empfänger (12) des Drehfeldsystems geschalteten Differentialdrehfeldanordnung gegeneinander verdrehbar sind. 4. Anwendung der Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 zur Drehzahlregelung eines Vorschubniotors, indem die konstante Sollspannung des Motors nach einer festgelegten Anzahl von Impulsen durch die gleichgerichtete ungeglättete Ausgangsspannung des Empfängerläufers ersetzt wird. 5. Anordnung nach Ansprach 4, bei der die gleichgerichtete und geglättete Läuferspannung des Empfängers die konstante Sollspannung des Vorschubmotors bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 703 116; AEG-Mitteilungen, 44 (1954), H. 9/10, S. 383 ff Werkstattstechnik und Maschinenbau, 1955, H. 6, S. 287, 288; General Eleetric Review, Juli 1947, S. 17.
DES54490A 1957-07-26 1957-07-26 Anordnung an Werkzeugmaschinen zum Gewinnen von Steuerimpulsen Pending DE1194038B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2744082A1 (de) * 1976-12-27 1978-07-06 Mc Donnell Douglas Corp Rechnergestuetzt numerisch gesteuerte gewindeschneidmaschine

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE703116C (de) * 1936-04-04 1941-03-01 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Anordnung zur Unterdrueckung von durch zwei oder mehr Antriebswellen hervorgerufenen Schwingungen

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CH366154A (de) 1962-12-15

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