DE1192598B - Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von kohlensaeurehaltigen Getraenken - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von kohlensaeurehaltigen GetraenkenInfo
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- DE1192598B DE1192598B DEE20710A DEE0020710A DE1192598B DE 1192598 B DE1192598 B DE 1192598B DE E20710 A DEE20710 A DE E20710A DE E0020710 A DEE0020710 A DE E0020710A DE 1192598 B DE1192598 B DE 1192598B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F25/00—Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
- B01F25/30—Injector mixers
- B01F25/31—Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows
- B01F25/313—Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows wherein additional components are introduced in the centre of the conduit
- B01F25/3131—Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows wherein additional components are introduced in the centre of the conduit with additional mixing means other than injector mixers, e.g. screens, baffles or rotating elements
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Description
- Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von kohlensäurehaltigen Getränken Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, mit der kohlensäurehaltige Getränke, insbesondere Sprudelwasser, Limonade usw., durch Einführen von gasförmigem Kohlendioxyd in strömende Flüssigkeiten hergestellt werden können.
- Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die einen Behälter aufweisen, in den einerseits gasförmiges Kohlendioxyd unter Druck eingeleitet und in den andererseits Wasser, Säfte od. dgl. eingeführt und dort der Einwirkung der gasförmigen Kohlensäure unterworfen werden. Die eingeführte Flüssigkeit wird dabei mit möglichst großer Oberfläche im Inneren des Behälters geführt, also entweder fein zerstäubt oder über Rieselbleche geleitet, die ihrerseits als senkrechte Wände oder waagerechte Teller vorgesehen sein können. Auch Glockenböden, durch die die Flüssigkeit von oben nach unten, das Gas aber von unten nach oben geführt wird, sind bekannt. Schließlich ist auch bekannt, gasförmiges Kohlendioxyd in einen ruhigen oder bewegten Vorrat an Flüssigkeit mit Hilfe von Düsen oder porösen Körpern einzubringen und dort zu lösen. Schließlich ist es auch bekannt, alle oder einzelne der genannten Maßnahmen miteinander zu kombinieren und zwecks möglicher vollständiger Sättigung der Flüssigkeit mit Kohlensäure mehrere verschiedene Lösungsvorrichtungen vorzusehen.
- Es ist weiter bekannt, um das Lösungsvermögen für das Gas zu erhöhen, die Flüssigkeit vorher oder während der Einwirkung des Gases zu kühlen. Bekannte Einrichtungen dieser Art verwenden gleichzeitig zur Kühlung und zur Sättigung der Flüssigkeit mit Kohlensäure Doppelwände, auf deren Außenseiten die zu behandelnde Flüssigkeit herunterrieselt; im Inneren der Doppelwände wird entweder Kühlsole geführt, oder die Doppelwände sind als Verdampfer einer Kälteanlage ausgebildet.
- Alle diese Vorrichtungen benötigen einen Kessel mit verhältnismäßig großen Abmessungen als Reaktionsgefäß, in dem der Stoff- und der Wärmeaustausch bewirkt werden. Da solche Kessel zudem unter erheblichem Druck stehen, weisen sie ein hohes Gewicht auf, und da meist hochwertiges Material verwendet wird, sind sie auch entsprechend teuer.
- Es sind auch bereits Vorrichtungen zum Mischen von Flüssigkeiten mit Gasen bekannt, bei denen zur Feinverteilung der Gase in dem Gefäß ein poröser Körper angeordnet ist, durch den das Gas in die Flüssigkeit austritt. Es ist weiter bereits bekannt, solche porösen Körper mit einer schraubenförmigen Leitvorrichtung zu versehen, wobei jedoch die Leitvorrichtung einen Teil des porösen Körpers bildet.
- Solche verhältnismäßig komplizierten porösen Körper mit daran angeordneten Leitelementen in Form einer Schraube werden nicht vollständig vom Gas durchströmt, vielmehr tritt das Gas durch diese Körper an den verhältnismäßig dünnen Stellen aus, wodurch die Wirkung der Porosität längs des Leitkörpers aufgehoben wird. Die Anordnung eines so komplizierten, teuren und empfindlichen porösen Körpers ist also verfehlt, zumal auch durch die porenhaltige Fläche des Leitkörpers der Strömungswiderstand der Vorrichtung stark erhöht wird. Außerdem kann mit einer solchen Vorrichtung auch nicht gleichzeitig gekühlt werden.
- Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäß Ider Erfindung eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von kohlensäurehaltigen Getränken, insbesondere Sprudelwasser, Limonade usw., durch Einleiten von gasförmigem Kohlendioxyd in strömendes Wasser in ein mit Anschlußstutzen für Flüssigkeiten und Gas versehenes, rohrförmiges Mantelgefäß, in welchem das Gas durch einen porösen Körper der Flüssigkeit zugeführt wird und eine schraubenförmige Leitvorrichtung aufweist, vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Leitvorrichtung schraubenförmig um den zentralen, zylindrischen Gasverteilerkörper gewunden und als Kühlrohr ausgebildet ist, dessen Anschlußleitungen durch das Mantelgefäß hindurchgeführt sind.
- Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daß als Gasverteilerkörper eine poröse Ton- oder Sintermetallkerze vorgesehen ist, deren Anschlußleitung für das gasförmige Medium aus dem Mantelgefäß herausgeführt ist. Es ist bereits bekannt, mehrere Mischbehälter bei einer Vorrichtung zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen zusammenzuschalten, wobei die Gefäße jeweils kommunizierend mit einem Sammelbehälter verbunden sind.
- Demgegenüber wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß mehrere Mantelgefäße zu einer Batterie vereinigt und entweder parallel oder hintereinandergeschaltet sind.
- In der Zeichnung ist die Vorrichtung beispielsweise und schematisch dargestellt.
- A b b. 1 zeigt ein einzelnes Reaktionsgefäß teilweise geschnitten; Abb. 2 zeigt eine Einzelheit des Reaktionsgefäßes; A b b. 3 und 4 zeigen eine Batterie von hintereinandergeschalteten Mantelgefäßen im Auf- und im Seitenriß.
- Das Mantelgefäß 1 weist die Flüssigkeitsanschlußstutzen 2, 2' auf und trägt um den porösen Gasverteilerkörper 3 eine schraubenförmig gewundene Flüssigkeitsleitvorrichtung 4, die den Ringraum zwischen dem Mantelgefäß 1 und dem Gasverteilerkörper 3 weitgehend flüssigkeitsdicht ausfüllt, derart, daß nur zwischen den einzelnen Windungen der Leitvorrichtung ein schraubenförmiger Kanal 5, 5' (Gang), frei bleibt, durch den die durch Stutzen 2, 2' zu- bzw. abgeführte Flüssigkeit hindurchströmt und dabei auf verhältnismäßig langem Weg stark verwirbelt wird. Der Gasverteilerkörper 3 weist einen Stutzen 6 auf, durch den gasförmiges Kohlendioxyd unter Druck einführbar ist. Durch die Poren des Gasverteilerkörpers 3 gelangt Gas in feinsten Bläschen in die durch den schraubenförmigen Kanalgang 5, 5' wirbelnde Flüssigkeit und wird unter Sättigung des Wassers entsprechend Druck und Temperatur in diesem gelöst. Die schraubenförmig gewundene Leitvorrichtung 4 kann aus einem eingelegten Draht bestehen. Es kann aber auch ein Rohr Verwendung finden, in dessen Innerem ein Kühlmittel strömt. In diesem Falle kann die Flüssigkeit gleichzeitig während des Sättigungsvorganges zusätzlich noch besonders wirkungsvoll gekühlt werden. Dazu müssen die Leitvorrichtung als Kühlschlange ausgebildet und Anschlußstutzen 7, 7' für die Zu- und Ableitung des Kühlmediums vorgesehen sein. Gemäß A b b. 3 und 4 wird das gasförmige Kohlendioxyd durch die Leitungen 8, 8' in die unter sich gleichen, aber gegeneinander angeordneten Gasverteilerkörper 3 eingeführt. Die zu behandelnde Flüssigkeit kann durch Stutzen 2' ein-und am Ende der Batterie durch Stutzen 2 wieder herausgeführt werden. Die einzelnen Mantelgefäße 1, 1' können über die Stutzen 2, 2' jeweils direkt und die Stutzen 7, 7' für den Kälteträger können durch Überbrückungsleitungen 9, 9' miteinander verbunden sein. Eine solche Batterie von Mantelgefäßeni,l kann auf engem Raum untergebracht werden. Sie läßt sich außerdem beliebig erweitern, falls die Anlage vergrößert werden soll. Sie läßt sich außerdem beliebig erweitern, falls die Anlage vergrößert werden soll. Sie läßt sich außerdem parallel und hintereinanderschalten. Auch sind Kombinationen dieser Schaltungen möglich. Gegen- und Gleichstrom, Wärme- und Stoffaustausch sind wahlweise möglich.
- Die Wandstärken der einzelnen Gefäße können erheblich dünner gehalten werden als für Einzelreaktionsgefäße mit großem Volumen, und schließlich kann die Vorrichtung leicht durch Regelung von Druck, Temperatur sowie durch Regelung der Gas-und Flüssigkeitsmengen dem augenblicklichen Bedarf angepaßt werden.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von kohlensäurehaltigen Getränken, insbesondere Sprudelwasser, Limonade usw., durch Einleiten von gasförmigem Kohlendioxyd in strömendes Wasser in ein mit Anschlußstutzen für Flüssigkeiten und Gas versehenes, rohrförmiges Mantelgefäß, in welchem das Gas durch einen porösen Körper der Flüssigkeit zugeführt wird und eine schraubenförmige Leitvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitvorrichtung (4) schraubenförmig um den zentralen, zylindrischen Gasverteilerkörper (3) gewunden und als Kühlrohr ausgebildet ist, dessen Anschlußleitungen (7, 7') durch das Mantelgefäß hindurchgeführt sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gasverteilerkörper (3) eine poröse Ton- oder Sintermetallkerze vorgesehen ist, deren Anschlußleitung (6) für das gasförmige Medium aus dem Mantelgefäß (1) herausgeführt ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Mantelgefäße (1) zu einer Batterie vereinigt und entweder parallel oder hintereinandergeschaltet sind. sind. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 266785, 851328, 1 020 001.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE20710A DE1192598B (de) | 1961-03-08 | 1961-03-08 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von kohlensaeurehaltigen Getraenken |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE20710A DE1192598B (de) | 1961-03-08 | 1961-03-08 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von kohlensaeurehaltigen Getraenken |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1192598B true DE1192598B (de) | 1965-05-06 |
Family
ID=7070358
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE20710A Pending DE1192598B (de) | 1961-03-08 | 1961-03-08 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von kohlensaeurehaltigen Getraenken |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1192598B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4675165A (en) * | 1983-08-23 | 1987-06-23 | Technica Entwicklungsgesellschaft Mbh & Co. Kg | Apparatus for impregnating water with CO2 using a stepped channel with multiple gas inlets |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE266785C (de) * | ||||
DE851328C (de) * | 1950-07-12 | 1952-10-02 | Hans Keller | Vorrichtung zur Saettigung von Fluessigkeiten mit Gasen |
-
1961
- 1961-03-08 DE DEE20710A patent/DE1192598B/de active Pending
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE266785C (de) * | ||||
DE851328C (de) * | 1950-07-12 | 1952-10-02 | Hans Keller | Vorrichtung zur Saettigung von Fluessigkeiten mit Gasen |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4675165A (en) * | 1983-08-23 | 1987-06-23 | Technica Entwicklungsgesellschaft Mbh & Co. Kg | Apparatus for impregnating water with CO2 using a stepped channel with multiple gas inlets |
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