DE1191870B - Anordnung zum strahlungsdichten Verschluss von Gehaeusefugen bei Hochfrequenzgeraeten - Google Patents
Anordnung zum strahlungsdichten Verschluss von Gehaeusefugen bei HochfrequenzgeraetenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
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Auslegetag:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
H04b
Deutsche Kl.: 21 a4-22/05
T23648IXd/21a4
19. März 1963
29. April 1965
19. März 1963
29. April 1965
Bei Geräten der Hochfrequenz-Nachrichtentechnik und der industriellen Verwendung von Hochfrequenzenergie
ist es im allgemeinen erforderlich, diejenigen Teile der Anlage, welche starke Hochfrequenzströme
führen, in einem Abschirmgehäuse unterzubringen, welches die Wirkung eines Faradayschen
Käfigs besitzt. Durch diesen Käfig wird die unerwünschte Ausstrahlung von Hochfrequenzenergie
vermieden. Aus dem umgekehrten Grunde, nämlich um die unerwünschte Einstrahlung von Hochfrequenzenergie
zu vermeiden, bringt man auch häufig Hochfrequenzmeßgeräte in einem entsprechenden
Absehirmkäfig unter. Es ist bekannt, daß die Abschirmwirkung durch notwendigerweise vorgesehene
Gehäusefugen, beispielsweise an Türen oder Klappen dieser Gehäuse, gestört wird, weil an diesen Fugen
der elektrische Kontakt der einander benachbarten Gehäuseteile zu hohe ohmsche oder induktive Widerstände
enthält, so daß die beiderseits der Fuge liegenden Gehäuseteile gegeneinander wesentliche Hochfrequenzspannungen
aufweisen, so daß eine Störausstrahlung oder umgekehrt eine Aufnahme von Störungen
durch die fugenbenachbarten Teile eintritt.
Zur Herstellung guter elektrischer Kontakte mit geringen Übergangswiderständen zwischen den beiderseits
einer Fuge liegenden Gehäuseteilen sind verschiedene Konstruktionen bekannt, deren gemeinsames
Merkmal in einer federnden Kontaktvorrichtung besteht, die beim Anpressen der beiden zu überbrückenden
Gehäuseteile mit beiden Teilen auf einem möglichst kurzen Weg einen geringen ohmschen
Übergangswiderstand herstellen soll.
Beispielsweise ist es bekannt, federnde Schläuche oder Profilkörper aus kautschukelastischen Stoffen,
die mit einem Metallgeflecht überzogen sind, in der Fuge zwischen den beiden Gehäuseteilen einzuklemmen.
Auch aus Metallfäden hergestellte oder mit Metallfäden überzogene Seile hat man in der gleichen
Weise benutzt. Derartige Fugendichtungen leiden bei der Verwendung kautschukelastischer Stoffe unter
den bekannten Alterungserscheinungen dieser Stoffe, die dazu führen, daß der bei der Montage erzeugte
Anpreßdruck bald nachläßt und zu Verschlechterungen des Ubergangswiderstandes führt. Die erwähnten
Seile werden bei dem Zusammenfügen meistens bleibend verformt und sind für die Abdichtung von
Fugen, die wiederholt geöffnet werden müssen, nicht anwendbar.
Man hat auch kammartige Federbänder benutzt, deren einzelne Zungen in geeigneter Weise gebogen
wurden, um zwischen den beiden miteinander zu verbindenden Gehäuseteilen dicht beieinanderliegende
Anordnung zum Strahlungsdichten Verschluß
von Gehäusefugen bei Hochfrequenzgeräten
von Gehäusefugen bei Hochfrequenzgeräten
Anmelder:
Telefunken
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Herbert Hanff, Berlin
Herbert Hanff, Berlin
Berührungspunkte zu ergeben. Solche Federkämme weisen scharfe Kanten auf und führen daher leicht
zu Verletzungen. Außerdem können die einzelnen über die Kante des einen Gehäuseteiles vorstehenden
Zungen leicht verbogen werden, so daß ungleichmäßiger Kontaktdruck und Verminderung der Wirkung
die Folge sind.
Man hat auch bereits aus hinreichend steifem Material gewickelte Drahtwendeln, mit denen beide
Gehäuseteile unter Druck in Verbindung kommen, zur Fugenabdichtung benutzt. Dabei wurde die
Drahtwendel an dem einen Gehäuseteil in einer entsprechenden Fuge oder Rinne gehalten und das
andere Gehäuseteil gegen die aus dieser Rinne hervorragenden Teile der Windungen der Drahtwendel
gedrückt (Deutsches Gebrauchsmuster 1849 258). Diese Konstruktion erforderte die genaue Anpassung
der Fuge bzw. Rinne an die Ausmaße der Drahtwendel bzw. umgekehrt. Für Abdichtungsaufgaben
bei Gehäusen verschiedener Größe und bei Verschiedenheiten des dafür zur Verfügung stehenden
Platzes war es erforderlich, eine größere Anzahl von Drahtwendeln verschiedenen Durchmessers mit Zubehör
in Vorrat zu halten. Außerdem ist bei der Verwendung genügend straken Drahtmaterials eine
ganz erhebliche Andruckkraft erforderlich, um die einzelnen zahlreichen Windungen einer solchen
Wendel in genügendem Maße elastisch zu verformen, um alle Oberflächenungenauigkeiten auszugleichen
und einen sicheren Kontakt bei jeder einzelnen Windung zu erzielen. Bei Verwendung entsprechend
schwächeren Drahtmaterials wurde jedoch die Draht-
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wendel wieder in unerwünschtem Maße anfällig gegen einer passenden Vertiefung bzw. Rinne gehalten
bleibende Verbiegungen, gegen das Herausreißen werden muß, ist der gleiche Wendeldurchniesser für
einzelner Windungen usw. die Abdichtung an Gehäusen jeder Konstruktion und
Es ist auch bekannt, Drahtwendeln zu benutzen, Größe anwendbar.
deren einzelne Windungen unter einem spitzen Win- 5 In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungskel
gegenüber der Achse der Wendel stehen. Beim beispiele einer Anordnung nach der Erfindung dar-Zusammendrücken
der beiden Gehäuseteile wird gestellt. In der Anordnung nach F i g. 1 wird die
dann nicht wie bei einem senkrecht zur Achse stehen- Drahtwendel 1 an der Gehäusewand 2 mit Hilfe des
den Ring die einzelne Windung in ihrem Querschnitt Halterungselementes 4 gehalten, welches die Form
elastisch verformt, sondern die einzelnen Windungen io einer U-förmigen Schiene besitzt. Die einzelnen Winsteilen
sich mehr oder weniger schräg gegenüber der düngen der Drahtwendel 1 sind zwischen diesem
Achse ein. Eine solche Anordnung ist besonders als Halterungselement 4 und dem Gehäuseteil 2 eingefedernde
Kontaktvorrichtung zur Verbindung koaxia- klemmt. Zur Erzeugung der nötigen Andruckkraft
ler zylindrischer Leiter bekanntgeworden (deutsche zwischen dem Halterungselement 4 und dem GePatentschrift
962 083). Solche Anordnungen mit 15 häuseteil 2 dienen die Stifte 5, welche in dem genann-Drahtwendeln,
deren Windungen unter einem spitzen ten Gehäuseteil 2 pendelnd befestigt sind und deren
Winkel zur Achse stehen, ergeben beim Zusammen- durch Löcher in dem Halterungselement hindurchpressen
der beiden Gehäuseteile, zwischen denen die reichender Teil, wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, von je
Drahtwendel als Kontaktvorrichtung wirken soll, eine einer auf Druck beanspruchten Schraubenfeder 6 umüberaus
störende axial gerichtete Schubkraft der 20 geben ist, welche zwischen dem Halterungselement
beiden Teile gegeneinander. Bei Abdichtungen an und einem am Ende des zugehörigen Stiftes 5 begrößeren
Klappen oder Türen müssen daher die festigten Widerlager in Gestalt des Ringes 7 gespannt
Angeln oder Gelenke diesen Schubkräften entgegen- gehalten wird. Der Ring 7 ist über das Ende des
wirken, um ein schiefes Aufsetzen der beweglichen Stiftes 5 geschoben und wird durch die aufsteckbare,
Teile zu vermeiden. 25 in zwei Schlitze des Stiftes eingreifende Scheibe 8 ge-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die halten.
Nachteile der erwähnten bekannten Konstruktionen Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß die Köpfe der
zu vermeiden. Bei einer Anordnung zum strahlungs- Stifte 5 Kugelflächen aufweisen, so daß sie in der
dichten Verschluß von Gehäusefugen bei Hoch- etwas weiter als der Schaftdurchmesser gehaltenen
frequenzgeräten, vorzugsweise Türdichtung, mit einer 30 Bohrung des Gehäuseteiles 2 eine Pendelbewegung
Kontaktvorrichtung in Gestalt einer Drahtwendel, ausführen können. F i g. 2 zeigt die Stellung der Teile,
deren Achse der Fuge parallel läuft und deren Win- welche sie bei geöffnetem Zustand der Fuge ein-
dungen durch Einspannen zwischen einem innerhalb nehmen.
der Wendel liegenden, im wesentlichen biegungs- Dabei befindet sich das Halterungselement 4 in
steifen, achsparallelen stab-, rohr- oder profilträger- 35 seiner größten Annäherung an das Gehäuseteil 2, und
förmigen Halterungselement und der fugennahen die Druckfedern 6 weisen lediglich die der gewählten
Oberfläche des ersten Gehäuseteiles befestigt sind, Vorspannung entsprechende Spannung auf. Das
enthalten erfindungsgemäß die über die Länge des zweite Gehäuseteil 3, welches beim Schließen der
Halterungselementes verteilten kraftschlüssigen me- Fuge in einen guten elektrischen Kontakt mit dem
chanischen Verbindungen des Halterungselementes 40 ersten Gehäuseteil 2 gebracht werden soll, steht zur
mit dem ersten Gehäuseteil vorzugsweise vorge- Oberfläche des zweiten Gehäuseteiles im wesentlichen
spannte Federungselemente, welche beim Andrücken senkrecht. Aus F i g. 3 ist ersichtlich, daß das Geeiner
zu der die Drahtwendel tragenden Oberfläche häuseteil 3 in Pfeilrichtung gegen die Drahtwendel 1
des ersten Gehäuseteiles im wesentlichen senkrecht gedrückt wird, wobei die Drahtwendel eine Rollbewestehenden
Oberfläche des zweiten Gehäuseteiles 45 gung ausführt, so daß sich die Stifte 5 auf ihren
gegen die im offenen Zustand über die Kante des Kugelflächen pendelnd schräg stellen und das
ersten Gehäuseteiles überstehenden Windungen der Halterungselement 4 sich etwas von dem Gehäuse-Drahtwendel
eine gegen die Kraft der Federungs- teil 2 abhebt. Beim Andrücken des Gehäuseteiles 3
elemente gerichtete Verlagerung des Halterungs- weicht nämlich die Achse der Drahtwendel 1 entelementes
und eine entsprechende Ausweichbewegung 50 sprechend der Andruckrichtung des Gehäuseteiles 3
der Achse der Drahtwendel zulassen. aus. Dadurch werden die Druckfedern 6 bei allen
Während bei den bekannten, mit einer Draht- Verbindungsstellen zusammengedrückt, wobei die
wendel versehenen Kontaktvorrichtungen die Elasti- von ihnen auf das Halterungselement 4 ausgeübte
zität des Wendeldrahtes allein für die Erzeugung des Druckkraft sich erhöht. Alle Druckfedern 6 zuerforderlichen
Kontaktdruckes und zum Ausgleich 55 sammen bewirken daher über dieses Halterungsvon
Oberflächenungenauigkeiten diente, ist bei einer element 4 eine auf die Windungen der Drahtwendel 1
Anordnung nach der Erfindung die Wendel durch ausgeübte Kraft, weiche die Drahtwendel in ihre
ein besonderes Halterungselement federnd am Rand Ruhelage nach F i g. 2 zurückzubringen sucht. Der
des ersten Gehäuseteiles befestigt, so daß die Wendel Grad der Nachgiebigkeit der Drahtwendel kann durch
selbst aus verhältnismäßig dickem Draht und ent- 60 Wahl der Vorspannung der Druckfedern 6 beliebig
sprechend unempfindlich gegen Beschädigungen und eingestellt werden.
mit geringem elektrischem Widerstand ausgebildet Wenn nach F i g. 3 die Fuge zwischen den Ge-
sein kann, ohne daß die erforderliche Andruckkraft häuseteilen 2 und 3 nahezu geschlossen ist, befinden
zu groß wird. Die gewünschte Nachgiebigkeit kann sich die einzelnen Windungen der Drahtwendel 1
nämlich durch Wahl der Federungskonstante der auf 65 durch die vom Halterungselement 4 ausgehende Kraft
das Halterungselement einwirkenden Federungs- in festem Kontakt mit dem Gehäuseteil 2. Außerdem
elemente beliebig innerhalb eines weiten Bereiches besteht ein fester Kontakt auch zwischen jeder Win-
gewählt werden. Da außerdem die Wendel nicht in dung und dem Gehäuseteil 3. Da die die Fuge ein-
schließenden Gehäuseteile senkrecht aufeinander stehen, beträgt der Winkel, über welchen der Strom
zwischen den beiden Kontaktpunkten einer Windung fließen muß, nur 90°. Diesem kurzen Verbindungsweg
ist ein längerer Verbindungsweg auf der Windung parallel geschaltet, der über einen Winkel von
270° führt. Wegen der Kürze des einen Verbindungsweges ist der induktive Widerstand der Verbindung
besonders gering.
Die Ausweichbewegung der Drahtwendel unter dem Druck des Gehäuseteiles 3 ist natürlich keine
reine Rollbewegung. Sowohl zwischen dem Gehäuseteil 3 und den einzelnen Windungen als auch zwischen
diesen Windungen und dem Gehäuseteil 2 tritt bei jedem Schließen der Fuge gleitende Reibung auf,
so daß die Kontaktstellen sich jedesmal säubern. In der geschlossenen Stellung nach F i g. 3 wird die
durch das Gehäuseteil 3 auszuübende Andruckkraft im wesentlichen von der Spannung der Druckfedern 6
bestimmt. Daher kann die Drahtwendel 1 aus ver- ao hältnismäßig starkem und wenig verbiegungsempfindlichem
Draht hergestellt sein. Trotzdem reichen die elastischen Verformungen der Windungen der Drahtwendel
1 noch aus, um normale Ungenauigkeiten der Oberflächen der Gehäuseteile 2 und 3 auszugleichen,
so daß tatsächlich jede einzelne Windung an beiden Gehäuseteilen einen guten elektrischen Kontakt besitzt.
In F i g. 4 ist die Konstruktion eines Türverschlusses dargestellt, bei der eine Anordnung nach
der Erfindung benutzt ist. Einander entsprechende Teile der F i g. 1 bis 3 und 4 sind mit den gleichen
Bezugszeichen versehen. Das Gehäuseteil 3 wird in F i g. 4 durch ein Winkeleisen vertreten, aus welchem
beispielsweise der Rahmen für die Tür eines Hochfrequenzgerätes hergestellt sein kann. Das Gehäuseteil
2 wird durch das Türblech gebildet. Die Tür wird durch einen oder mehrere Vorreiber 9 fest gegen den
Türrahmen gezogen. Für die Anbringung der Drahtwendel 1 ist der umgebogene Rand des Türbleches
benutzt. Die Stifte 5 sind in dem Türblech in ähnlicher Weise befestigt wie bei der Anordnung nach
den F i g. 1 bis 3, jedoch sind keine Kugelflächen an den Köpfen vorgesehen. Es hat sich ergeben, daß für
die Pendelbewegung auch normale Kopfformen von Stiften verwendet werden können, beispielsweise die
in Fig.4 dargestellte linsenförmig versenkte Form. Das Halterungselement 4 wird in F i g. 4 durch ein
Rohr gebildet, welches an den Stellen, wo die Stifte 5 eingreifen sollen, entsprechende Bohrungen aufweist.
Die Verwendung eines Rohres hat den Vorteil, daß das Halterungselement 4 dadurch eine große Steifigkeit
erhält, so daß die Abstände der Befestigungspunkte mittels der Stifte 5 längs der Drahtwendel
größer gewählt werden können.
F i g. 5 gehört mit F i g. 4 zusammen und zeigt die am Türblech befestigte Drahtwendel 1 in der entlasteten
Stellung, also bei geöffneter Tür. In dieser Stellung ist die Spannung der Druckfeder 6 geringer
als in der verlagerten Stellung nach F i g. 4. 6u
In den F i g. 6 und 7 ist eine Anordnung dargestellt, bei der zum Zwecke der Vereinfachung der
Konstruktion als mechanische Verbindungen zwischen dem Halterungselement 4 und dem Gehäuseteil
2 Blattfedern 12 verwendet werden, welche mit ihrem einen Ende an dem genannten Gehäuseteil befestigt
sind, während das andere Ende mit einem dem Profil des Halterungselementes 4 entsprechend gebogenen
Teil dieses Halterungselement gegen die Windungen der Drahtwendel und diese damit gegen
das Gehäuseteil 2 drückt. Als Halterungselement ist ein Stab von rechteckigem Querschnitt verwendet,
der zusammen mit den Blattfedern eine sehr einfache Montage der Anordnung nach der Erfindung erlaubt.
Das stabförmige Halterungselement 4 braucht nämlich nur in die Drahtwendel eingeschoben und sodann
unter die freien Enden der Blattfedern 12 gedrückt zu werden, welche zu diesem Zweck an ihren
freien Enden eine Rundung aufweisen. Durch das Übergreifen dieser Rundung über den Rand des
Halterungselementes 4 wird verhindert, daß sich die Verbindung im normalen Gebrauch löst. Wünscht
man jedoch die Drahtwendel 1 zu entfernen oder auch bei Beschädigungen zu ersetzen, so ist durch
Anheben der vorderen Kante jeder einzelnen Blattfeder und leichten Druck auf das Halterungselement
diese Verbindung wieder lösbar. An Stelle eines Stabes von rechteckigem Querschnitt kann natürlich
als Halterungselement 4 auch ein Rundstab oder ein Rohr verwendet werden, wobei der das Halterungselement
fassende Teil der Blattfedern 12 entsprechend angepaßt gebogen sein muß.
In F i g. 8 ist eine Ausführungsform einer Anordnung
nach der Erfindung dargestellt, bei der die Drahtwendel 1 und die Befestigungsstifte 5 zusammen
mit dem Halterungselement 4 und den Druckfedern 6 vormontiert bereitgehalten werden, so
daß ihre Anbringung an einem Gehäuseteil 2 mit geringerem Zeitaufwand möglich ist. Zu diesem Zweck
sind die Stifte 5 mit Schlitzen versehen, in die ein den Abstand mehrerer Windungen überbrückender
Blechstreifen 11, der mit einer der verbleibenden Dicke des Stiftes zwischen den Schlitzen entsprechenden
Aussparung versehen ist, eingeschoben werden kann. Der Blechstreifen 11 kann in Richtung der
Achse der Drahtwendel über deren ganze Länge durchgehen. Die Druckfedern 6 sind nach dem Zusammenfügen
der Teile einschließlich des Blechstreifens 11 bereits vorgespannt und halten die Windungen
der Drahtwendel 1 fest zwischen dem Blechstreifen 11 und dem Halterungselement 4 eingeklemmt.
Die freien Enden der Stifte 5 können daher in die Befestigungslöcher des Gehäuseteiles 2 eingeführt
und mit den Schrauben 10, die in ein entsprechendes Gewindeloch der Stifte 5 eingreifen, am
Gehäuseteil 2 befestigt werden, worauf der Streifen 11 entfernt wird.
In F i g. 9 ist der Stift 5 mit einem flachen Linsenkopf versehen und weist an seinem freien Ende über
eine gewisse Länge Schraubengewinde auf. Die Schlitzmutter 13 dient dazu, die Vorspannung der
Feder 6 nach Belieben einzustellen. Durch den Federdruck, mit welchem die Gewindegänge belastet sind,
wird ein unwillkürliches Verstellen der Mutter durch Reibung vermieden.
Man erkannt, daß es bei Anwendung der Erfindung nicht mehr erforderlich ist, dem Durchmesser
der Drahtwendel genau angepaßte Halterungsrinnen vorzusehen. Mit wenigen verschiedenen Durchmessern
von Drahtwendeln können daher praktisch sämtliche Dichtungsaufgaben bei Gehäusefugen an
größeren und kleineren Anlagenteilen gelöst werden. Es ist lediglich erforderlich, darauf zu achten, daß
die Befestigung der Drahtwendel längs der Kante des einen Gehäuseteiles so erfolgt, daß ihre Windungen
im offenen Zustand, also bei entlasteten Federungs-
elementen, in hinreichendem Maße über den freien Rand des Gehäuseteiles hinausragen.
Claims (3)
1. Anordnung zum Strahlungsdichten Verschluß von Gehäusefugen bei Hochfrequenzgeräten,
vorzugsweise Türdichtung, mit einer Kontaktvorrichtung in Gestalt einer Drahtwendel,
deren Achse der Fuge parallel läuft und deren Windungen durch Einspannen zwischen einem
innerhalb der Wendel liegenden, im wesentlichen biegungssteifen, achsparallelen stab-, rohr- oder
profilträgerförmigen Halterungselement und der fugennahen Oberfläche des ersten Gehäuseteiles
befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Länge des Halterungselementes
(4) verteilten kraftschlüssigen mechanischen Verbindungen des Halterungselementes mit dem
ersten Gehäuseteil (2) vorzugsweise vorgespannte »o Federungselemente enthalten, welche beim Andrücken
einer zu der die Drahtwendel (1) tragenden Oberfläche des ersten Gehäuseteiles (2) im
wesentlichen senkrecht stehenden Oberfläche des zweiten Gehäuseteiles (3) gegen die im offenen
Zustand über die Kante des ersten Gehäuseteiles überstehenden Windungen der Drahtwendel eine
gegen die Kraft der Federungselemente gerichtete Verlagerung des Halterungselementes (4) und
eine entsprechende Ausweichbewegung der Achse der Drahtwendel (1) zulassen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten mechanischen
Verbindungen durch im ersten Gehäuseteil (2) pendelnd befestigte Stifte (5) gebildet werden,
deren durch Löcher in dem Halterungselement (4) hindurchreichender Teil von je einer auf Druck
beanspruchten Schraubenfeder (6) umgeben ist, welche zwischen dem Halterungselement (4) und
einem am Ende des zugehörigen Stiftes (5) befestigten Widerlager, beispielsweise einem Ring
(7), gespannt gehalten wird (F i g. 2 und 3).
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten mechanischen
Verbindungen durch mit ihrem einen Ende an dem ersten Gehäuseteil befestigte Blattfedern (12)
gebildet werden, deren anderes Ende mit einem dem Profil des Halterungselementes (4) entsprechend
gebogenen Teil dieses Halterungselement gegen die Windungen der Drahtwendel (1) und diese gegen das erste Gehäuseteil (2)
drückt (F i g. 6 und 7).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 567/215 4.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
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DET23648A DE1191870B (de) | 1963-03-19 | 1963-03-19 | Anordnung zum strahlungsdichten Verschluss von Gehaeusefugen bei Hochfrequenzgeraeten |
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Applications Claiming Priority (1)
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DET23648A DE1191870B (de) | 1963-03-19 | 1963-03-19 | Anordnung zum strahlungsdichten Verschluss von Gehaeusefugen bei Hochfrequenzgeraeten |
Publications (1)
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DE1191870B true DE1191870B (de) | 1965-04-29 |
Family
ID=7551099
Family Applications (1)
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DET23648A Pending DE1191870B (de) | 1963-03-19 | 1963-03-19 | Anordnung zum strahlungsdichten Verschluss von Gehaeusefugen bei Hochfrequenzgeraeten |
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GB (1) | GB1010680A (de) |
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