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DE1191198B - Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bandfoermigem Gut - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bandfoermigem Gut

Info

Publication number
DE1191198B
DE1191198B DE1961P0026774 DEP0026774A DE1191198B DE 1191198 B DE1191198 B DE 1191198B DE 1961P0026774 DE1961P0026774 DE 1961P0026774 DE P0026774 A DEP0026774 A DE P0026774A DE 1191198 B DE1191198 B DE 1191198B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
core
cores
speed
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961P0026774
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Daniel Nystrand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Paper Converting Machine Co
Original Assignee
Paper Converting Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paper Converting Machine Co filed Critical Paper Converting Machine Co
Publication of DE1191198B publication Critical patent/DE1191198B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Paper (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 47 k-5/10
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1191198
P26774IXc/47k
17. März 1961
15. April 1965
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bandförmigem Gut mit einer geradzahligen Mehrzahl von Wickelkernen, die drehbar auf einem schwenkbaren Wickelkopf angeordnet sind, und zwar mit zueinander phasenverschoben sich selbsttätig ändernder Geschwindigkeit angetriebenen Antriebsvorrichtungen und einer einrückbaren Kupplung für die Kerne zur Übertragung des Antriebs von den Antriebsvorrichtungen auf die Kerne, wobei im Augenblick des Überleitens des Bandes von dem vollbewickelten Kern auf den leeren Kern die beiden Kerne mit verschiedenen Drehzahlen, aber gleicher Umfangsgeschwindigkeit an den zu bewickelnden Flächen umlaufen.
Bei einer bekannten Bandwickelmaschine dieser Art sind zwei Kerne mit einem gemeinsamen schwenkbaren Träger derart angeordnet, daß sie wahlweise durch Verschwenken des Trägers in Wickelstellung gebracht werden können. Zwei Antriebsvorrichtungen, die aus einer Vielzahl von Zahnrädern und anderen Getriebeteilen bestehen, werden abwechselnd an die zu bewickelnde Spule gekuppelt, sobald diese Spule in Wickelstellung gerät. Ist eine Spule voll bewickelt, dann wird der Rahmen geschwenkt, und- ein leerer Kern gerät in Wickelstellung. Dabei wird die Antriebsvorrichtung für die vollbewickelte Spule ausgeschaltet, und die andere Antriebsvorrichtung wird an die zu bewickelnde Spule gekuppelt. Als einrückbare Kupplung ist dabei eine Reibungskupplung vorgesehen, die die Übertragung des Antriebs von einem Rad der Antriebsvorrichtung auf das nächstfolgende zu unterbrechen gestattet.
Um das Abrollen und Wiederaufrollen bei Bandwickelmaschinen möglichst wirtschaftlich zu bewerkstelligen, sind Wickelmaschinen entwickelt worden, die mit sehr hohen Geschwindigkeiten betrieben werden können. Wenn man berücksichtigt, daß bei einer Wickelmaschine zum Aufwickeln von Papier das Papier mit Geschwindigkeiten von über 300 m/Min, läuft, ist es selbstverständlich, daß sich eine große Zahl von Problemen beim Aufwickeln ergeben.
Bei einer solchen Maschine müssen die Kerne zum Aufnehmen der kleinen Rollen sehr schnell nacheinander in die Wickelposition verbracht werden. Damit ein solcher Kern dann, sobald er sich in Wickelstellung befindet, bewickelt werden kann, ohne daß Zugkräfte auf das aufzuwickelnde Band ausgeübt werden, muß der leere Kern sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit drehen, die der Laufgeschwindigkeit des aufzuwickelnden Bandes gleicht. Um die Masse des Kerns auf diese Umfangsgeschwindigkeit zu beVorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln
von bandförmigem Gut
Anmelder:
Paper Converting Machine Co., Inc.,
Green Bay, Wis. (V. St. A.)
Vertreter:
ίο Dipl.-Ing. R. H. Bahr und Dipl.-Phys. E. Betzier, Patentanwälte, Herne, Freiligrathstr. 19
Als Erfinder benannt:
Ernst Daniel Nystrand, Green Bay, Wis.
(V. St. A.)
schleunigen, bedarf es natürlich einer gewissen Zeit, die, wenn diese Beschleunigung in Wickelstellung vorgenommen wird, die verfügbare Wickelzeit entsprechend verkürzt und zu einer Unterbrechung des Betriebes führt.
Die Erfindung will daher eine Bandwickelmaschine so ausgestalten, daß jeder der zu bewickelnden Kerne bereits mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die der Bandgeschwindigkeit entspricht, angetrieben ist, wenn er in Wickelstellung gebracht wird.
Es ist zwar eine Aufwickelvorrichtung bekannt, bei der zwei Kerne an einem gemeinsamen schwenkbaren Träger angeordnet sind, die wahlweise durch Verschwenken des Trägers in Wickelstellung gebracht werden können und bei der der nicht in Wickelstellung befindliche Kern, bevor er in Wickelstellung gebracht wird, angetrieben wird. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist jedoch ein aus sehr vielen Elementen bestehendes Getriebe für jeden Kern vorgesehen. Ferner ist eine Aufwickelvorrichtung für sechs an einem Träger angeordnete Kerne bekannt, bei der die einzige Antriebsvorrichtung einen Antriebsriemen aufweist, der bei der Drehbewegung des Trägers mit einer Scheibe kuppelbar ist, die mit der Achse des zugehörigen Kernes in Antriebsverbindung steht.
Hieraus ergibt sich als Aufgabe der Erfindung, die beiden Antriebsvorrichtungen einer Bandwickelmaschine der eingangs genannten Art besonders einfach und derart mit den Kernen zu kuppeln, daß sie auch für Träger mit vier, sechs, acht usw. Kernen verwendbar sind, wobei zur Beschickung des Trägers mit neuen Kernen und zur Abnahme der aufgewikkelten Spulen genügend Zeit zur Verfügung steht.
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Bandwickelmaschinen der eingangs genannten Art was als günstigste Anzahl anzusehen ist. Eine größere
sind erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß oder kleinere Zahl kann aber bei der Ausführung der
die beiden Antriebsvorrichtungen je einen Riemen Erfindung mit befriedigendem Ergebnis angewendet
aufweisen, daß die beiden Riemen nebeneinander werden, vorausgesetzt jedoch, daß eine gerade Zahl
angeordnet sind, daß zwei auf der Achse jedes Kernes 5 benutzt wird.
angeordnete Scheiben, von denen die eine zur Über- Zur Einleitung des Aufwickeins auf einen bestimm- tragung der Antriebskraft fest und die andere zur ten Kern, beispielsweise den Kern 15/ in den Zeich- Führung des Riemens drehbar auf der Achse ange- nungen, wird der Drehkopf im Gegenuhrzeigersinn ordnet sind, in Eingriff mit den Riemen bringbar gedreht und der Kern 15/ zur Berührung mit der sind, daß die Anordnung der beiden Scheiben auf io Stützrolle 13 gebracht, welche die Führungskante des den Achsen einander benachbarter Wickelkerne ver- Bandes gegen die auf den Kern 15/ sitzende Kern tauscht ist, und daß dadurch gleichzeitig zwei be- rolle verbringt. Im Verlauf des Aufwickeins des nachbarte Kerne an die Antriebsvorrichtungen Bandes auf einen gegebenen Kern wird der Drehkuppelbar sind. kopf derart weitergedreht, daß sich der Kern am
Die durch die Erfindung erzielbaren Vorteile be- 15 Ende des betreffenden Aufwickelvorganges in der
stehen vor allem darin, daß, selbst wenn zur Be- von dem Kern 15 a eingenommenen Lage befindet.
schleunigung der Arbeitsweise ein Rahmen verwendet Hierzu muß die Drehkopfkonstruktion verschwenk-
wird, an dem sehr viele Kerne gelagert sind, ledig- bar angeordnet sein, damit der Kern die Stützrolle
lieh für jeden der Kerne zwei Scheiben vorzusehen 13 passieren kann. Eine Mittellage eines Kernes
sind, während die Antriebsvorrichtungen die gleichen ao zwischen den mit 15/ und 15 a bezeichneten Lagen
bleiben, unabhängig davon, wieviel Kerne Verwen- ist bei 16 dargestellt. Das vorstehend Beschriebene
dung finden. Bandwickelmaschinen nach der Erfin- ist bei der Papierherstellung bekannt.
dung lassen sich daher bei verhältnismäßig geringem Jeder Kern weist, wie sich insbesondere aus Fi g. 5
Aufwand so ausbilden, daß sie mit außerordentlichen und 6 ergibt, zwei Rollen oder Scheiben 17 und 18
Geschwindigkeiten betrieben werden können. 35 auf. Die Scheiben 17 und 18 sind zur Aufnahme von
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Riemen, beispielsweise von Keilriemen gerillt und
Patentansprüchen niedergelegt. Nachfolgend ist ein gleichsinnig längs eines jeden Kernes angeordnet. Von
Ausfuhrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an den zwei auf jedem Kern angeordneten Scheiben ist
Hand der Zeichnungen beschrieben; es zeigt eine, nämlich die mit 17 bezeichnete Scheibe unver-
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Wickelmaschine 30 drehbar auf dem Kern mittels der Madenschraube
mit einem Geschwindigkeitswechselantrieb gemäß 19 fest, während die andere, mit 18 bezeichnete
der Erfindung, Scheibe auf dem Kern 15 mit diesem verdrehbar
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht eines EIe- mittels Lagern 20 gelagert ist. In jedem benachbarten
mentes des im unteren, rechten Teil der F i g. 1 ver- Kern ist die gegenseitige Anordnung der Scheiben 17
anschaulichten Antriebes, 35 und 18 auf diesen vertauscht. Beispielsweise ist bei
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht längs der den Kernen 15a, 15c und ISe die drehbare Scheibe
Linie 3-3 der Fig. 1, 18 außen und bei den Kernen 156, ISd und 15/ die
Fig. 4 eine vergrößerte Teilansicht im Schnitt feste Scheibe 17 außen angebracht. Wie nachfolgend
längs der Linie 4-4 der Fig. 1, noch im einzelnen beschrieben wird, ermöglicht es
F i g. 5 eine vergrößerte Teilansicht im Querschnitt 40 diese Anordnung, zwei Riemen gleichzeitig zwei
eines der Kerne, mit welchen die Wickelmaschine Scheiben auf zwei benachbarten Kernen berühren zu
ausgerüstet ist, und lassen. Ein Riemen hat eine abnehmende Geschwin-
F i g. 6 eine der F i g. 5 ähnliche Ansicht, die je- digkeitscharakteristik und wird zum Antrieb des
doch eine abgeänderte Anordnung des Kernes veran- Kernes während des Aufwickeins von der Station 15/
schaulicht. 45 bis 15 a, und bis der Kern 15 a seine Rollen voll-
In den Zeichnungen ist allgemein mit 10 eine Band- kommen aufgewickelt hat, benutzt. Der andere Rie- wickelmaschine (die allgemein >Wickelmaschine« men hat, wenn der erstgenannte Riemen eine ab genannt wird) bezeichnet. Die Wickelmaschine be- nehmende Geschwindigkeitscharakteristik aufweist, steht aus einem Rahmen 11, auf welchem drehbar eine anwachsende Geschwindigkeit und wird dazu ein eine Mehrzahl von Kernen aufnehmender und 50 benutzt, den Kern unmittelbar hinter dem das Band allgemein mit 12 bezeichnender Drehkopf montiert aufwickelnden Kern auf die geeignete Bandwickelist. Der Rahmen 11 bildet außerdem ein Drehlager geschwindigkeit zu bringen. Der in seiner Geschwin- für eine Stützrolle 13, über welche ein Band 14 auf digkeit gesteigerte Kern ist mit 15/ in Fig. 1 be- seinem Wege, um auf die Kerne 15 gewickelt zu zeichnet. Das Wandern der beiden Riemen ist aus werden, wandert. 55 Fig. 1 ersichtlich, in der die Riemen21 in ihrer
Gemäß den Zeichnungen ist der Drehkopf 12 mit Berührung mit den Scheiben auf den Kernen 15 a
sechs Bandwickelkernen 15 versehen. Ein mit 15 a und 15/ veranschaulicht sind.
bezeichneter Bandwickelkern ist in der Bandwickel- Jeder Kerntreibriemen 21 liegt, abgesehen davon,
station dargestellt. Der mit 15 6 bezeichnete Kern daß er an den miteinander fluchtenden Scheiben 17
ist in der Rollenabnahmestation dargestellt, der Kern 60 und 18 auf benachbarten Kernen angreift, auf einer
15 c in der Kernaufnahmestation, der Kern 15 d in Scheibe 22 auf, die einen Teil des mit 23 bezeich-
der Kernschneidstation, der Kern 15 e in der Kleb- neten Geschwindigkeitswechselantriebes darstellt. Ein
Stoffauftragstation, und der Kern 15/ ist in einer Element dieses Geschwindigkeitswechselantriebes ist
Station veranschaulicht, in welcher der Kern auf die aus F i g. 4 ersichtlich, in der zwei zentral angeord-
zweckentsprechende Drehgeschwindigkeit, bei wel- 65 nete und mit 22 bezeichnete Scheiben zur Änderung
eher der Bandaufwickelvorgang auf diesen besonde- der Geschwindigkeit der Riemen 21 dargestellt sind.
ren Kern beginnt, gebracht worden ist. Der Drehkopf Außerdem ist eine Anzahl von Riemenspannrollen
12 ist, wie dargestellt, mit sechs Kernen versehen, oder Scheiben, die mit 24, 25 und 26 in Fig. 1
bezeichnet sind, vorgesehen. Jede der letztgenannten Scheiben ist zweckentsprechend vorgespannt oder in an sich bekannter Weise gegenbelastet und in geeigneter Weise auf dem Rahmen 11 verlagert.
Gemäß Fig. 4 ist jede Scheibe 22 auf einer Welle 27 befestigt, die in auf dem Rahmen 11 angeordneten Lagern 28 und 29 drehbar ist. Jede Welle 27 weist ein kegelförmiges konisches Glied 30 auf, das auf ihr unverdrehbar mittels einer Madenschraube 31 und eines Querkeiles 31a befestigt ist. Die kegelförmigen konischen Glieder 30 sind entgegengesetzt orientiert. In den Zeichnungen sind ihre größeren Enden einander zugekehrt, und jedes kegelförmige konische Glied weist im Vergleich zur Änderung seines Durchmessers eine beträchtliche Lange auf. Der Rahmen 11 nimmt ferner drehbar die Welle 32 auf, die zweckentsprechend in Lagern 33 und 34 drehbar ist. Die Welle 32 ist parallel zur Welle 27 angeordnet, welche das kegelförmige konische Glied 30 aufnimmt. Die Welle 32 trägt zwei kegelförmig konische Glieder 35, die im wesentlichen identisch mit den auf den Wellen 27 angebrachten kegelförmig konischen Gliedern 30 sind. Die von der Welle 32 aufgenommenen kegelförmig konischen Glieder 35 sind entgegengesetzt zueinander und zu den kegelförmigen konischen Gliedern 30 auf den Wellen 27 orientiert. Die Welle 32 weist bei 32 a eine Verlängerung auf, die im Rahmen 11 bei 36 drehbar gelagert ist und die Scheibe 37 trägt, die, wie aus F i g. 1 ersichtlich, über einen Riemen 37 a von einer auf der Antriebswelle 37 c der Wickelmaschine angebrachten Scheibe 376 angetrieben wird. Die Antriebswelle 37 c ist mit der Stützrolle 13 bei 37 d verzahnt.
Der über ein kegelförmig konisches Glied 30 und das ihm benachbarte kegelförmig konische Glied 35 geführte Riemen 38 überträgt die Drehbewegung des kegelförmig konischen Gliedes 35, die durch die Scheibe 37 eingeleitet wird, auf das kegelförmig konische Glied30. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, liegt der Riemen 38 auf einer Scheibe 39 auf. Von diesen sind zwei vorhanden, je eine für jeden Riemen 38, wie sich aus Fig. 3 ergibt. Die Scheiben bezwecken zweierlei, nämlich einmal die Riemen 38 mittels der Wirkung der Federn 40 auf den an den Wellen 43 festen Hebeln 40 α unter Spannung zu halten und andererseits durch ihre Parallelbeweglichkeit gegenüber den Achsen der Wellen 32 und 27 die Änderung der Lage der Riemen 38 zu ermöglichen. Hierzu sind die Scheiben 39 drehbar auf Wellenstümpfen 41, wie am besten aus F i g. 3 ersichtlich, angebracht, die wechselseitig in gleitend auf gekerbten Wellen 43 gelagerten Armen 42 befestigt sind. Die gekerbten Wellen 43 sind drehbar in Lagern 43 a auf dem Rahmen 11 angeordnet.
Durch die Bewegung der Scheiben 39 kann die Lage der Riemen 38 und derart die Geschwindigkeit der kegelförmigen konischen Glieder 30 geändert werden. Beispielsweise wird durch die Bewegung einer Scheibe 39 nach außen, d. h. vom gemeinsamen Ende der gegensinnig orientierten Glieder 30 weg, die Drehgeschwindigkeit des Gliedes 30, das mit der derart bewegten Scheibe 39 zugeordnet ist, gesteigert. Gemäß Fig. 4 steigert eine Bewegung des rechten Riemens 38 nach rechts die Geschwindigkeit des kegelfönnig konischen Gliedes 30 und seiner mit ihm zugeordneten Scheibe 22. Eine Bewegung nach innen kehrt den Geschwindigkeitswechsel um. Das geschieht im linken Element des Systems, weil die beiden Scheiben 39 mittels eines aus Seil und Feder bestehenden und allgemein mit 44 bezeichneten Systems, in welchem mit 45 eine den Arm 42 verbindende Spiralfeder, wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, bezeichnet ist, verbunden sind. Damit steigert eine nach rechts gerichtete Bewegung der Scheibe 39, über welche der rechte Riemen 38 in F i g. 4 geführt ist, die Umlaufgeschwindigkeit des kegelförmig konischen Gliedes 30, während eine Bewegung des linken Riemens nach rechts einen entgegengesetzten Wechsel der Geschwindigkeit in dem ihm zugeordneten kegelförmig konischen Glied 30 hervorruft. Wie sich aus dem vorstehend Gesagten ergibt, wird die Steigerung der Geschwindigkeit des rechten kegelförmig konisehen Gliedes 30 dazu benutzt, um den Kern 15/ auf die Bandaufnahmegeschwindigkeit zu bringen, während der Geschwindigkeitsabfall des anderen kegelförmigen konischen Gliedes 30 a dazu benutzt wird, die Geschwindigkeit des Kernes 15 a im Verlauf des Aufwickeins herabzusetzen.
Zur Ermöglichung der Bewegung einer jeden Scheibe 39 und des dadurch erlangten Geschwindigkeitswechsels der beiden Kerne 15 α und 15/ werden die Geschwindigkeit steuernde Vorrichtungen benutzt, die über das aus Seil und Feder bestehende und allgemein mit 44 bezeichnete System wirken, das ein von den Nocken 46 und 47 kommendes Signal überträgt. Die Nocken 46 und 47 sind auf der Welle48 fest, wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, die zweckentsprechend im Rahmen 11 bei 49 und
50 drehbar gelagert ist. Außerdem ist auf der Welle 48 ein Zahnrad 51 fest, das in geeigneter Weise durch eine Zwischenkette 52 a mit einem Zahnrad 52 δ auf der Hauptdrehwelle 52 verbunden ist. Die Hauptdrehwelle 52 (welche lediglich in der äußersten, oberen, rechten Ecke der Fig. 1 sichtbar ist) wird in Aufwickelmaschinen zum Auslösen von Zeitsignalen für das Vorrücken des Drehkopfes 12 benutzt. In jedem Falle bewirkt eine volle Drehung der Welle 52 in der hier dargestellten Maschine eine Sechsteldrehung des Drehkopfes 12, wodurch ein anderer Kern in die Bandaufwickelstellung verbracht wird. Es ist ersichtlich, daß die Zeit, in welcher der Kern in der Ruhelage in der gegebenen Station verharrt, sich nicht über die gesamte Sechsteldrehung der Welle 52 ausdehnt, sondern lediglich über einen ihrer Bruchteile. Es ist beispielsweise lediglich erforderlich, einen Kern in der Kernrollenaufbringstation genannten und mit 15 c bezeichneten Station so lange festzuhalten, wie es zur Aufbringung eines langgestreckten Kernes notwendig ist. Der Rest des »Zyklus« der Welle 52 (der einer Sechsteldrehung des Drehkopfes 12 entspricht) wird dazu benutzt, die Kerne in eine folgende Station zu verbringen,
d. h., der Kern 15/ wird nach unten und zur Berührung mit der Stützrolle 13 bewegt, während der Kern 15 a von der Stützrolle 13 weg und schließlich in die mit 15 δ bezeichnete Station zur Entfernung der aufgewickelten Rolle verbracht wird.
Die die Hauptdrehwelle 52 und die das Zahnrad
51 tragende Welle 48 verbindende Kette ist so angeordnet, daß sie eine Untersetzung von 2:1 ermöglicht. Dadurch machen die Nocken 46 und 47 nur eine halbe Drehung bei jeder vollständigen Drehung der Hauptdrehwelle 52. Das ermöglicht es beispielsweise dem Nocken 46, die Geschwindigkeit des Kernes 15 a während des Wickeins herabzusetzen und beim nächsten Zyklus der Hauptdrehwelle 52
die Geschwindigkeit des Riemens 21, der auf der Scheibe 17 des Kernes 15 e aufliegt, auf den gewünschten Wert zu steigern.
Auf dem Rahmenil sind bei 53 (vgl. Fig. 2) drehbar Nockenrollenanne 54 und 55 angebracht, von denen jeder eine mit 54 a bzw. 55 a bezeichnete Nockenrolle aufweist. Der Nockenrollenarm 54 ist in rechtwinkliger Stellung bezüglich des Bodens ge zeichnet, und in dieser Stellung, in der sich der Nocken mit der Nockenrolle 54 a berührt, leitet er den Beginn des Wickeins auf eine neue Rolle ein, d. h., es handelt sich um den Zeitpunkt »Zuführen«. Es ist ersichtlich, daß der höchste mit 46 a bezeichnete Punkt des Nockens sich bereits mit der Nockenrolle 54 a berührt, so daß der Zeitpunkt des Zuführens des Bandes 14 auf einen neuen Kern 15 während der schrittweisen Abnahme der Geschwindigkeit des Kernes, der gerade in die Wickelstation einläuft, erreicht wird. Die Bewegung der Nockenrolle 54 a beim Abfahren des Nockens 46 wird von dem Nocken rollenarm 54 auf die linke Scheibe 39 in Fig. 3 durch ein Seil 56 übertragen. In entsprechender Weise wird die vom Nocken 47 a abgeleitete Bewegung der Nockenrolle 55 α auf die rechte Scheibe 39, wie aus Fig. 3 ersichtlich, über das Seil57 übertragen. Jedes Seil ist zweckmäßig zur Ermöglichung seiner Rich tungsänderung über Rollen 58 geführt, und die Enden der Seile 56 "und 57 sind an Bolzen 59 fest, welche in den Hülsenteil 60 des die Scheiben 39 tragenden Armes 42 ragen.
Die an den Nockenrollenarmes 54 und 55 befestigten Seilenden 56 und 57 weisen Spannschlösser 56 α bzw. 57 a zur Anfangseinstellung der Scheiben 35 auf. Das obere Ende jedes Nockenrollenarms 54 und 55 ist mit einem länglichen Schlitz 54 δ und 56 b, der sich quer durch den Arm erstreckt, versehen. Jeder Schlitz 546 und 56 6 trägt je einen mit 54 c und 55 c bezeichneten Block, welcher längs seines ihm zugeordneten Schlitzes durch einen Knauf 54 d und 55 if, der mit seinem Schraubgewinde innerhalb der mit Gewinde versehenen Öffnung in der Spitze eines jeden Nockenrollenarmes 54 und 55 sitzt, einstellbar ist. Die Enden der Spannschlösser 56 α und 57 a, die nicht an den ihne zugeordneten Seilen 56 und 57 fest sind, sind mit den Blöcken 54 c und 55 c versplintet. Dadurch können durch Drehung der Steuerknäufe
54 a* und 55 d die zugeordneten Blöcke 54 c und 55 c je nach Bedarf nach oben und unten in den Schlitzen 546 und 566 bewegt werden, wodurch der von den Seilen 56 und 57 und den Nockenrollenannen 54 und
55 eingeschlossene Winkel verändert wird. Wird beispielsweise der Steuerknauf 54 d nach oben und derart auch der Block 54 c nach oben bewegt, so wird die wirksame Länge des Nockenrollenarmes 54 vergrößert, wobei die Länge des Seils 56 im wesent lichen konstant bleibt. Auf diese Weise wird durch eine Bewegung des Nockenrollenarmes im Gegenuhrzeigersinn eine größere Verschiebung der zugeordneten Scheibe 39 aus etwa dem gleichen Anfangs punkt erzielt. Der Anfangspunkt entspricht dem Übertragungspunkt des Bandes auf den Kern 15, der gerade in die mit 15/ bezeichnete Wickelstation gelangt, und an diesem Punkt muß die Umlaufgeschwin digkeit des Kernes stets die gleiche bei einer gegebenen Bandgeschwindigkeit sein. Es ist jedoch erwünscht, die Endgeschwindigkeit ändern zu können, d.h. die Geschwindigkeit des Kernes 15a am Ende des Aufwickelvorganges. Wenn z. B. ein stärkeres
(d. h. dickeres) Band läuft, benötigt man eine geringere Endgeschwindigkeit als die, welche man bei Bändern mit normaler Dicke benutzt, damit eine Rolle mit größerem Durchmesser hergestellt wird.
Umgekehrt muß bei Bändern mit geringerer Dicke die Endgeschwindigkeit höher sein, um Rollen mit kleinerem Durchmesser herzustellen. Beide Forderungen können mit der beschriebenen Maschine auf einfache Weise durch Einstellung der Blöcke 54 c
ίο und 55 c nach oben bei dickeren Bändern und nach unten bei dünneren Bändern als die vorhergehend verarbeiteten Bänder erfüllt werden.
Zum besseren Verständnis der Erfindung soll nunmehr eine kurze Beschreibung der Wirkungsweise der Maschine gegeben werden.
Wirkungsweise
Die Maschine ist in der Stellung veranschaulicht, in welcher eine neue Bandaufwicklung gerade be-
ao ginnt. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß bereits eine sehr geringe Bewegung des Drehkopfes 12 im Gegenuhrzeigersinn den Kern 15/ zur Berührung mit der Stützrolle 13 bringt. In diesem Augenblick trennt ein Messer das Band 14 zwischen den Kernen 15/ und 15 a derart quer ab, daß die mit Klebstoff versehene Oberfläche der Rolle auf dem Kern 15/ die Führungskante des Bandes 14 zum Aufwickeln erfaßt. Der Kern 15/ wird über seine Scheibe 17 durch den Riemen 21, der über die im linken Teil der F i g. 3 veranschaulichte und ein fortlaufendes Signal vom Nocken 46 einleitende Scheibe 39 geführt ist, angetrieben. Der Nocken 46 ist im unteren Bereich seines Umfanges so geschnitten, daß er den zur Erzielung einer konstanten geradlinigen Geschwindigkeit im Kern 15/ erforderlichen Geschwindigkeitswechsel bewirkt, obwohl sich der Durchmesser der auf ihn aufgewickelten Rolle vergrößert. Gemäß den Zeichnungen läuft der Nocken 46 im Gegenuhrzeigersinn, wie sich aus dem in F i g. 2 gezeichneten Pfeil ergibt, um und läßt den Nockenrollenarm 54 im Gegenuhrzeigersinn um seine drehbare Befestigung bei 53 auf dem Rahmen 11 umlaufen. Diese Bewegung des Nockenrollenarmes 54 läßt die linke Scheibe 39 in F i g. 3 nach rechts wandern, und zwar bis in eine Stellung, in welcher ein größerer Teil des Riemens 38 das linke kegelförmig konische Element 30 in F i g. 4 umschlingt. Insoweit der Riemen 38 mit konstanter Geschwindigkeit umläuft, vermindert die nach rechts gerichtete Bewegung des linken Riemens 38 in F i g. 4 die Geschwindigkeit des linken kegelförmig konischen Gliedes 30 und damit die Geschwindigkeit der ihr zugeordneten Scheibe 22. Die Scheibe 22 trägt den Riemen 21, der den Antrieb für den Kern 15/ über seine Scheibe 17 bildet. Der gleiche, die Scheibe 17 des Kernes 15/ treibende Riemen liegt außerdem der Scheibe 18 des Kernes 15 e auf, die nunmehr in die Lage vorgerückt ist, welche vorher der Kern 15/ eingenommen hat, insoweit als die Scheibe 18 auf diesem drehbar angeordnet ist. Die Bewegung der linken Scheibe 39 nach rechts wird durch das Zusammenwirken der Feder 45 und des Seiles 57 in Zusammenarbeit mit der Bewegung des Seiles 56 aufgebracht, weil das Seil 57 unter dem Einfluß der Bewegung des Nockenrollenarmes 55 im Gegenuhrzeigersinn, wie aus F i g. 2 ersichtlich, nach rechts in F i g. 2 gezogen wird. Die Bewegung des Seiles 57 verschiebt außerdem die rechte Scheibe 39 nach rechts in Fig. 3, was die Lage ihres Riemes38 in
eine Stellung ändert, in der ein größerer Teil des Riemens 38 das ihr zugeordnete kegelförmig konische Glied 35 und ein geringerer das kegelförmig konische Glied 30 umschlingt. Das bedeutet, daß die zugeordnete Scheibe22 (rechte Scheibe in Fig. 4) eine anwachsende Geschwindigkeitscharakteristik aufweist. Der über diese Scheibe geführte Riemen 21 arbeitet auf die Scheibe 18 des Kernes 15/ und hat hierauf keinen Einfluß. Wenn der Kern 15 e jedoch in die von dem Kern 15/ eingenommene Lage rückt, arbeitet der die anwachsende Geschwindigkeitscharakteristik aufweisende Riemen gegen die Scheibe des angrenzenden Kernes, um diesen Kern auf die geeignete Bandaufnahmegeschwindigkeit zu bringen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwikkeln von bandförmigem Gut mit einer geradzahligen Mehrzahl von Wickelkernen, die drehbar auf einem schwenkbaren Rahmen angeordnet sind, und zwei mit zueinander phasenverschoben sich selbsttätig ändernder Geschwindigkeit angetriebenen Antriebsvorrichtungen und einer einrückbaren Kupplung für die Kerne zur Übertragung des Antriebes von den Antriebsvorrichtungen auf die Kerne, wobei im Augenblick des Überleitens des Bandes von dem vollbewickelten Kern auf den leeren Kern die beiden Kerne mit verschiedenen Drehzahlen, aber gleicher Umfangsgeschwindigkeit an den zu bewickelnden Flächen umlaufen, dadurchgekennzeichnet, daß die beiden Antriebsvorrichtungen je einen Riemen (21) aufweisen, daß die beiden Riemen nebeneinander angeordnet sind, daß zwei auf der Achse (15) jedes Kernes angeordnete Scheiben (17, 18), von denen die eine (17) zur Übertragung der Antriebskraft fest und die andere (18) zur Führung des Riemens drehbar auf der Achse (15) angeordnet sind, in Eingriff mit den Riemen bringbar sind, daß die Anordnung der beiden Scheiben auf den Achsen einander benachbarter Wickelkerne vertauscht ist und daß dadurch gleichzeitig zwei benachbarte Kerne an die Antriebsvorrichtungen (21) kuppelbar sind.
2. Bandwickelmaschine nach Anspruch 1 und/
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der beiden Riemen (21) zwischen einer konstanten Anfangsgeschwindigkeit zu Beginn eines Aufwickelvorganges und einer veränderlichen Endgeschwindigkeit regelbar ist.
3. Bandwickelmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei Riemenantriebe (22, 30, 37), von denen einer die Geschwindigkeit seines ihm zugeordneten Riemens steigert und der andere die Geschwindigkeit seines ihm zugeordneten Riemens vermindert und einer Steuerung (52, 52 a) für die Riemenantriebe, die die feste Scheibe (17) des jeweils in der Wickelstation befindlichen Kernes mit dem eine abnehmende Geschwindigkeitscharakteristik aufweisenden Riemen (21) kuppeln.
4. Bandwickelmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemenantrieb (22, 30, 37) aus Konustrommeln (30) mit auf diesen axial festen Treibscheiben (22) und über Antriebsriemen (38) mit diesen verbundenen Gegenkonustrommeln (35) aufweist.
5. Bandwickelmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsriemen über Scheiben (39) laufen, die über ein Seil (56, 57) mit einem drehbar am Rahmen angeordneten Nockenrollenarm (54, 55) verbunden sind, und daß getrennte, identische Nocken (46, 47) jedem Arm zugeordnet sind, wobei der einem Arm zugeordnete Nocken umgekehrt zu dem dem anderen Arm zugeordneten Nocken orientiert ist.
6. Bandwickelmaschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine zum Verrücken der Kerne dienende Steuerwelle (52) mit einem Getriebe (52 a) für die parallel und koaxial zueinander auf einer Nockenwelle (48) angeordneten Nocken, daß jede volle Drehung der Steuerwelle (52) auf eine halbe Drehung der Nockenwelle untersetzt ist und daß die Steuerwelle bei jeder Drehung die Einstellung der Kerne in der Wickelstation bewirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 949 900;
österreichische Patentschrift Nr. 114 696;
USA.-Patentschrift Nr. 2769 600.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1961P0026774 1961-03-29 1961-03-17 Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bandfoermigem Gut Pending DE1191198B (de)

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GB1144161A GB913797A (en) 1961-03-29 1961-03-29 Web winding apparatus

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US2769600A (en) * 1952-07-16 1956-11-06 Paper Converting Machine Co Web winding machine

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FR1297932A (fr) 1962-07-06

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