DE1188517B - Motorisch angetriebenes Drehschlaggeraet - Google Patents
Motorisch angetriebenes DrehschlaggeraetInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B21/00—Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
- B25B21/02—Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose with means for imparting impact to screwdriver blade or nut socket
- B25B21/026—Impact clutches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 25b
Deutsche KL: 87 a-13
Nummer: 1188 517
Aktenzeichen: B 430591 c/87 a
Anmeldetag: 9. Januar 1957
Auslegetag: 4. März 1965
Die Erfindung bezieht sich auf ein motorisch angetriebenes Drehschlaggerät, insbesondere Elektroschrauber,
das zwischen seinem mit der Werkzeugspindel verbundenen, die Abtriebswelle einer Drehschlagkupplung
darstellenden drehbaren Amboß und der zu ihm gleichachsig angeordneten, mit der Motorwelle getrieblich verbundenen Antriebswelle
der Drehschlagkupplung einen mit dem Amboß über Schlagklauen kuppelbaren, als drehbare Schwungmasse
ausgebildeten Hammer aufweist, der nach Überschreiten eines vorgegebenen Drehmoments vor
jedem Drehschlag hinter der Antriebswelle unter gleichzeitigem Spannen einer Feder zurückgehalten
wird, nach Lösen der Klauenverbindung unter Entspannen der Feder stark beschleunigt nachläuft und
mit dem Amboß wieder gekuppelt wird, wobei zwischen der Antriebswelle und dem Getriebe ein drehelastisches
Übertragungsglied vorgesehen ist.
Es sind bereits Drehschlaggeräte dieser Art bekanntgeworden, bei denen zur Schonung des Getriebes
gegenüber den vor und beim Spannen der Drehschlagfeder entstehenden Massenkräften drehelastische
Glieder zwischen dem Getriebe und der Antriebswelle des Hammers vorgesehen sind. Diese
drehelastischen Glieder bestehen aus zwei schalenförmigen Teilen und einem dazwischen liegenden,
scheibenförmigen Mitnehmer sowie aus zwei ringförmig in die Schalen eingelegten Schraubenfedern,
von denen sich jede gegen ihre Kupplungsschale und den gemeinsamen Mitnehmer abstützt. Derartige
federelastische Kupplungsglieder ergeben nicht nur eine im allgemeinen unerwünschte Vergrößerung der
axialen Baulänge des Schalggerätes, sondern bringen auch den Nachteil mit sich, daß eine der beiden
durch das Eindrehmoment belasteten Schraubenfedern eine in unbelastetem Zustand nicht vorhandene
Unwucht ergibt, die bei den für einen raschen Eindrehvorgang noch nicht auf ihre Druckfläche
aufgelaufener Schrauben erforderlichen hohen Drehzahlen zur Folge haben kann, daß die verwendete
Schraubenzieherklinge aus dem Schraubenschlitz wegrutscht und zu Beschädigungen oder Unfällen
führt.
Es ist auch bereits bekannt, zur Begrenzung der Drehschlagenergie von Drehschlaggeräten der eingangs
beschriebenen Art einen Drehfederstab zwischen dem Amboß und dem Schraubwerkzeug zu
verwenden. Solche Drehfederstäbe müssen eine möglichst niedrige Federungskennziffer haben und
daher auch bei geringem Schaftdurchmesser eine große, der Verdrehung ausgesetzte Länge aufweisen.
Motorisch angetriebenes Drehschlaggerät
Anmelder:
Robert Bosch G. m. b. H.,
Stuttgart W, Breitscheidstr. 4
Als Erfinder benannt:
Willy Schwenk, Ludwigsburg
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine unwuchtfreie Anordnung unter Verwendung eines
drehelastischen Übertragungsgliedes zwischen Getriebe und Schlagwerk zu schaffen, bei welcher die
Baulänge des Schlaggerätes nicht vergrößert wird.
Diese Aufgabe läßt sich erfindungsgemäß dadurch lösen, daß als drehelastisches Übertragungsglied in
an sich bekannter Weise ein Drehfederstab vorgesehen ist, der mit seinem einen Ende in eine Innenverzahnung
in der Nabe des letzten Getrieberades und mit seinem anderen Ende in eine Innenverzahnung
der als Hohlwelle ausgebildeten Antriebswelle eingreift, wobei ein rohrförmiger, eine Fortsetzung
der Nabe des letzten Getrieberades bildender Ansatz zur Lagerung des getriebeseitigen Endabschnittes
der Antriebswelle dient.
Auf diese Weise ergibt sich auch bei einer verhältnismäßig großen Länge des Drehfederstabes eine
brauchbare Baulänge des Schlaggerätes, wobei es sich für eine lange Lebensdauer der den schlagartigen
Belastungen ausgesetzten Antriebsglieder des Hammers als vorteilhaft erweist, daß der axiale Abstand
der Eingriffszone und der Lagerstelle des letzten Getrieberades einerseits sowie der axiale Abstand
zwischen der Eingriffszone des Drehfederstabes in der Antriebswelle und deren Lagerstelle auf dem
Ansatz klein gehalten werden kann.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein elektromotorisch angetriebener Drehschlagschrauber
teilweise in der Ansicht und teilweise im Längsschnitt dargestellt.
Der Drehschlagschrauber wird durch einen im Motorgehäuse 10 untergebrachten Elektromotor angetrieben
und enthält in seinem Schlagwerksgehäuse 13 eine Drehschlagkupplung mit einem die Abtriebswelle der Kupplung bildenden, drehbaren Amboß
29. Gleichachsig zum Amboß ist eine getrieblich mit dem Ankerritzel 14 des Motors verbundene Antriebswelle
32 angeordnet, auf der ein mit dem Am-
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boß 29 über Schlagklauen 27, 28, 30 und 31 kuppelbarer,
als Schwungmasse ausgebildeter Hammer 26 in begrenztem Umfang gegenüber der Antriebswelle
drehbar und axial verschiebbar geführt ist mit Hilfe zweier Kupplungskugeln 34, von denen jede in eine
von zwei V-förmigen Nuten 35 eingreift, die in die Mantelfläche der Antriebswelle eingeschnitten sind.
Wenn zum Anziehen einer nicht dargestellten Schraubverbindung ein genügender Längsdruck auf
den Amboß 29 ausgeübt und dieser über die Klauen 27, 28, 30, 31 mit dem umlaufenden Hammer 26 ge
kuppelt wird, stellt eine gleichachsig zur Antriebs welle 32 angeordnete, unter Vorspannung stehende
Druckfeder 33 eine kraftschlüssige Verbindung zwi schen der Antriebswelle und dem Hammer 26 über
die Kupplungskugeln 34 sicher. Sobald das Gegen drehmoment an der Schraubverbindung einen durch
die Steigung der Nut 35 und die Vorspannung der Feder 33 festgelegten Wert erreicht, bleibt der Ham
mer 26 hinter der sich weiterdrehenden Antriebs- ao welle 32 zurück und wird unter gleichzeitigem Span
nen der Feder 33 so weit gegen das Getriebe hin verschoben, bis seine Klauen 27 und 28 sich aus
ihrer Verbindung mit den Amboßklauen lösen, über diese hinweggleiten und schließlich gestatten, daß die
Feder 33 unter starker Drehbeschleunigung in den Nuten 35 den Hammer in seine Ausgangslage zu
rückführt, wobei der Hammer 26 erneut mit dem Amboß 29 gekuppelt wird und seine Drehenergie
auf diesen in Form eines heftigen Drehschlages ab- gibt. Der Amboß zieht bei jedem Drehschlag die
Schraubverbindung stärker an, wobei die Dreh schlagenergie sich über den jeweiligen Drehwinkel
aufbraucht.
Da das Getriebe infolge der Schwungmasse des nicht dargestellten Motorankers bei jedem Dreh
schlag der Kupplung erheblichen Stoßbelastungen ausgesetzt ist, die zur raschen Zerstörung des Ge
triebes führen könnten, ist zwischen der Antriebswelle 32 und dem Getriebe ein Drehfederstab 50 vor-
gesehen. Mit einem seiner beiden verzahnten End abschnitte greift der Drehfederstab in die Innen
verzahnung der als Hohlwelle ausgebildeten An triebswelle 32 ein. Sein anderes Ende steckt zur Er
zielung einer kurzen Baulänge des Schlagwerkes in der Innenverzahnung der Nabe 21 des letzten Ge
trieberades 20. Die Nabe 21 weist außerdem einen rohrförmigen Ansatz 23 auf, der zur getriebeseitigen
Lagerung der Antriebswelle 32 dient. Hierdurch wird ein nur sehr kleiner axialer Abstand zwischen
der Eingriffszone des Zahnrades 20 sowie der Eingriffszone des Drehfederstabes 50 im Zahnrad 20
und der Lagerstelle der Nabe 21 erzielt und daher das Auftreten hoher Biegemomente verhindert. Darüber
hinaus stellt der Ansatz 23 eine genaue Führung der Antriebswelle 32 sicher.
Claims (1)
- Patentanspruch:Motorisch angetriebenes Drehschlaggerät, insbesondere Elektroschrauber, das zwischen seinem mit der Werkzeugspindel verbundenen, die Abtriebswelle einer Drehschlagkupplung darstellenden drehbaren Amboß und der zu ihm gleichachsig angeordneten, mit der Motorwelle getrieblich verbundenen Antriebswelle der Drehschlagkupplung einen mit dem Amboß über Schlagklauen kuppelbaren, als drehbare Schwungmasse ausgebildeten Hammer aufweist, der nach Überschreiten eines vorgegebenen Drehmoments vor jedem Drehschlag hinter der Antriebswelle unter gleichzeitigem Spannen einer Feder zurückgehalten wird, nach Lösen der Klauenverbindung unter Entspannen der Feder stark beschleunigt nachläuft und mit dem Amboß wieder gekuppelt wird, wobei zwischen der Antriebswelle und dem Getriebe ein drehelastisches Übertragungsglied vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß als drehelastisches Übertragungsglied in an sich bekannter Weise ein Drehfederstab (50) vorgesehen ist, der mit seinem einen Ende in eine Innenverzahnung in der Nabe (21) des letzten Getrieberades (20) und mit seinem anderen Ende in eine Innenverzahnung der als Hohlwelle ausgebildeten Antriebswelle (32) eingreift, wobei ein rohrförmiger, eine Fortsetzung der Nabe (21) des letzten Getrieberades bildender Ansatz (23) zur Lagerung des getriebeseitigen Endabschnittes der Antriebswelle (32) dient.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 667 436;
schweizerische Patentschrift Nr. 315 966;
USA.-Patentschriften Nr. 2 583 147, 2 733 621.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 517/79 2.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB43059A DE1188517B (de) | 1957-01-09 | 1957-01-09 | Motorisch angetriebenes Drehschlaggeraet |
Applications Claiming Priority (1)
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DEB43059A DE1188517B (de) | 1957-01-09 | 1957-01-09 | Motorisch angetriebenes Drehschlaggeraet |
Publications (1)
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---|---|
DE1188517B true DE1188517B (de) | 1965-03-04 |
Family
ID=6966928
Family Applications (1)
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DEB43059A Pending DE1188517B (de) | 1957-01-09 | 1957-01-09 | Motorisch angetriebenes Drehschlaggeraet |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1188517B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3937816A1 (de) * | 1988-11-14 | 1990-06-07 | Atlas Copco Tools Ab | Drehschlag-handwerkzeugmaschine |
US7048075B2 (en) | 2001-03-02 | 2006-05-23 | Hitachi Koki Co., Ltd. | Power tool |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE667436C (de) * | 1935-01-05 | 1938-11-11 | Ingersoll Rand Co | Drehschlagwerkzeug |
US2583147A (en) * | 1949-02-01 | 1952-01-22 | Reuben A Kaplan | Rotary impact tool |
US2733621A (en) * | 1956-02-07 | John p | ||
CH315966A (de) * | 1952-11-29 | 1956-09-15 | Bosch Gmbh Robert | Drehschlagwerkzeug zum Festziehen und Lösen von Schraubverbindungen |
-
1957
- 1957-01-09 DE DEB43059A patent/DE1188517B/de active Pending
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US7048075B2 (en) | 2001-03-02 | 2006-05-23 | Hitachi Koki Co., Ltd. | Power tool |
US7455121B2 (en) | 2001-03-02 | 2008-11-25 | Hitachi Koki Co., Ltd. | Power tool |
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