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DE1184726B - Paarweise angeordnete Walzen zur Herstellung von profilierten Ringen - Google Patents

Paarweise angeordnete Walzen zur Herstellung von profilierten Ringen

Info

Publication number
DE1184726B
DE1184726B DEB66745A DEB0066745A DE1184726B DE 1184726 B DE1184726 B DE 1184726B DE B66745 A DEB66745 A DE B66745A DE B0066745 A DEB0066745 A DE B0066745A DE 1184726 B DE1184726 B DE 1184726B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
parts
spring force
ring
exceeded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB66745A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Salzer
Dipl-Ing Anton Schlichthaerle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB66745A priority Critical patent/DE1184726B/de
Publication of DE1184726B publication Critical patent/DE1184726B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/06Making articles shaped as bodies of revolution rings of restricted axial length
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B5/00Extending closed shapes of metal bands by rolling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D13/00Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
    • B21D13/04Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by rolling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D17/00Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles
    • B21D17/04Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Paarweise angeordnete Walzen zur Herstellung von profilierten Ringen Warm oder kalt gewalztes Flachband, z. B. Bandstahl, wird mit Plus- oder Minustoleranzen gewalzt. Diese Toleranzen werden zum Teil noch überschritten, d. h., der Bandstahl ist dicker oder dünner als es dem Wert: Nennmaß -I- Toleranz entspricht. Es ist bekannt, Bandstahl zu profilierten Ringen weiterzuverarbeiten, z. B. zu Spannringen, die als Verschlußorgan für Verpackungen Verwendung finden und die eine bestimmte Länge haben müssen. Zum Herstellen solcher Ringe wird üblicherweise ein Walzwerk mit mehreren profilierten Walzen und mit einer Ablenkrolle verwendet. In den meisten Fällen benutzt man Walzen, die aus einem Stück hergestellt und starr mit der Antriebswelle verbunden sind. Die Walzen werden jeweils paarweise angeordnet, wobei zwischen der oberen und der unteren Walze ein Spalt vorhanden ist, welcher der Dicke des Bandstahls entspricht.
  • Ist das Band dicker als der eingestellte Spalt, so wird auf die Walzen ein zusätzlicher Druck ausgeübt. Dieser bewirkt, daß sich der Bandstahl längt. Eine vor den Walzen auf dem Band angezeichnete Länge wird daher nach dem Walzen länger. Umgekehrt verkürzt sich ein zu dünner Bandstahl und wirft beim Walzen Falten. Dies wirkt sich sehr nachteilig aus, da es aus Herstellungsgründen notwendig ist, daß die ursprüngliche Länge des Bandes erhalten bleibt.
  • Bekannt ist eine Einrichtung zum Walzen von Ringen, die einen axial verschiebbaren Oberteil aufweist. Eine radiale Verschiebung der Walzenteile, um Dickenunterschiede des Bandes wirkungslos zu machen, ist hierbei aber weder möglich noch beabsichtigt. Bei einer ähnlichen Einrichtung mit axialer Verschieblichkeit einzelner Teile wird dadurch lediglich erreicht, daß die Toleranz der Querabmessungen des zu walzenden Profils überbrückt werden kann. Ein Ausgleich ungleichmäßiger Blechdicken ist auch hierbei nicht möglich.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt die Schwierigkeiten, die bei der Herstellung von profilierten Ringen aus metallischem Flachband, z. B. von Spannringen für Verpackungsgefäße, infolge ungleicher Dicke des Flachbandes entstehen. Hierzu werden paarweise angeordnete Walzen mit mehreren axial zueinander beweglichen, in Führungsflächen aneinandergleitenden und durch Federkraft gegeneinander verspannten Teilen verwendet, wobei die innere Walze nach dem Krümmungsmittelpunkt des Ringes hin und die äußere, gleichfalls angetriebene Walze an der Außenfläche des Ringes angeordnet ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die innere Walze aus drei und radial zueinander beweglichen Teilen besteht, von denen der mit dem eigentlichen Profilring versehene Mittelteil zwei Kegelflächen trägt, deren Erzeugende sich in der Walzenachse schneiden, während die beiden Außenteile in an sich bekannter Weise durch über Federn wirkende Zugschrauben gegenseitig verspannt und so angeordnet sind, daß sie beim überschreiten der Federkraft durch den Walzdruck axial auseinandergepreßt werden, wobei der Mittelteil radial abgedrückt wird.
  • Die äußere Walze ist der inneren Walze angepaßt. Sie erlaubt es, im Zusammenwirken mit der inneren Walze Dickenänderungen des Bandstahles aufzunehmen, und besteht gleichfalls aus drei Teilen, die sich teilweise in an sich bekannter Ausführung axial bewegen können und von denen der gleichzeitig den Grund der Walzrille bildende Mittelteil fest mit der Antriebswelle verbunden und mit zylindrischen Führungsflächen versehen ist, während die beiden Außenteile durch über Federn wirkende Zu-Schrauben gegenseitig verspannt und so angeordnet sind, daß sie beim überschreiten der Federkraft durch den Walzdruck axial auf dem Innenteil verschoben und auseinandergepreßt werden.
  • In der Zeichnung sind die erfindungsgemäßen Walzen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 die innere und F i g. 2 die äußere Walze.
  • Die innere Walze besteht aus zwei Außenteilen 1 und 2, zu deren einseitiger Festlegung in einer Nut 3 der Welle 4 ein zweiteiliger Ring 5 vorgesehen ist. Die beiden Außenteile 1 und 2 stoßen gegen diesen Ring 5 mit ihren inneren Schultern 6. Die Außenteile 1 und 2 besitzen außen ebene Flächen 7 und 8, innen aber Kegelflächen 9 und 10. Zwischen den inneren Kegelflächen 9 und 10 ist ein Mittelteil 11 angeordnet, welcher an seiner zylindrischen Außenfläche einen Profilring 12 trägt, der dem zu walzenden Profil entspricht. Die Außenteile 1 und 2 werden gegen den Mittelteil 11 durch Zugschrauben 13 gepreßt, welche über elastische Elemente, z. B. Federn 14 und Muttern 15, wirken. Bei Überschreitung der eingestellten radialen Kraft P wird der Mittelteil 11 radial angehoben. Er drückt dadurch die beiden Außenteile 1 und 2 in axialer Richtung auseinander. Dadurch kann entsprechend der eingestellten Federkraft die zur Verformung nötige Kraft P nicht wesentlich überschritten werden.
  • In ähnlicher Weise besitzt die äußere Walze zwei Außenteile 16 und 17, welche in zylindrischen Führungsflächen 18 und 21 über einem Mittelteil 22 axial beweglich gleiten können und durch Zugschrauben 23 über Federn 24 und Muttern 25 gegeneinandergepreßt werden. Die Außenteile 16 und 17 sowie der Mittelteil 22 bilden die Gegenflächen zum Profilring 12. Zur Abdichtung der Gleitflächen 18 bis 21 dienen Dichtungen 26 und 27. Eine im Mittelteil angebrachte Keilnut 28 dient zur Übertragung des Drehmomentes der Welle.
  • Ist die Dicke des Bandstahls größer als es dem ursprünglich eingestellten Wert entspricht, so bewegt sich der Mittelteil 11 radial nach oben, wobei er die beiden Außenteile 16 und 17 nach außen drückt. Dadurch wird es möglich, Unterschiede in der Dicke des zu walzenden Flachbandes, die größer als die zulässigen Toleranzen sind, ohne Schwierigkeiten auszugleichen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Paarweise angeordnete Walzen zur Herstellung von profilierten Ringen aus Flachband aus Metall, z. B. von Spannringen für Verpackungsgefäße, mit mehreren axial zueinander beweglichen, in Führungsflächen aneinandergleitenden und durch Federkraft gegeneinander verspannten Teilen, wobei die innere Walze nach dem Krümmungsmittelpunkt des Ringes hin und die äußere, gleichfalls angetriebene Walze an der Außenfläche des Ringes angeordnet ist, d a -durch gekennzeichnet, daß die innere Walze aus drei und radial zueinander beweglichen Teilen (1, 2, 11) besteht, von denen der mit dem eigentlichen Profilring (12) versehene Mittelteil (11) zwei Kegelflächen (9, 10) trägt, deren Erzeugende sich in der Walzenachse schneiden, während die beiden Außenteile (1, 2) in an sich bekannter Weise durch über Federn (14) wirkende Zugschrauben (13) gegenseitig verspannt und so angeordnet sind, daß sie beim Überschreiten der Federkraft durch den Walzendruck (p) axial auseinandergepreßt werden, wobei der Mittelteil (11) radial abgedrückt wird.
  2. 2. Walzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Walze aus drei Teilen (16, 17, 22) besteht, von denen der gleichzeitig den Grund der Walzrille bildende Mittelteil (22) fest mit der Antriebswelle verbunden und mit zylindrischen Führungsflächen (18 bis 21) versehen ist, während die beiden Außenteile (16,17) durch über Federn (24) wirkende Zugschrauben (23) gegenseitig verspannt und so angeordnet sind, daß sie beim Überschreiten der Federkraft durch den Walzendruck (p) axial auf dem Innenteil verschoben und auseinandergepreßt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1091519, 1122 032; britische Patentschrift Nr. 487 820.
DEB66745A 1962-04-10 1962-04-10 Paarweise angeordnete Walzen zur Herstellung von profilierten Ringen Pending DE1184726B (de)

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DE1184726B true DE1184726B (de) 1965-01-07

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ID=6975252

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DEB66745A Pending DE1184726B (de) 1962-04-10 1962-04-10 Paarweise angeordnete Walzen zur Herstellung von profilierten Ringen

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3485076A (en) * 1967-10-23 1969-12-23 Northrop Corp Roll forming
US4030330A (en) * 1975-10-10 1977-06-21 Ironside's Machine & Welding Ltd. Multiple roll recorrugator

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB487820A (en) * 1936-12-18 1938-06-27 Richard Nier Improvements in or relating to machines for profiling metal rim wheels
DE1091519B (de) * 1959-02-05 1960-10-27 Kronprinz Ag Profilwalzenpaar zum Fertigwalzen oder Kalibrieren vorprofilierter Felgenringe
DE1122032B (de) * 1960-08-09 1962-01-18 Ruhrstahl Ag Mehrteiliger Walzenkopf mit axial verschiebbarem Oberteil

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