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DE1178497B - Elektrischer Folgeregler - Google Patents

Elektrischer Folgeregler

Info

Publication number
DE1178497B
DE1178497B DEL39491A DEL0039491A DE1178497B DE 1178497 B DE1178497 B DE 1178497B DE L39491 A DEL39491 A DE L39491A DE L0039491 A DEL0039491 A DE L0039491A DE 1178497 B DE1178497 B DE 1178497B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slave controller
actual value
shaft
taps
potentiometer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL39491A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert E Scott
John Paul Kemmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Litton Industries Inc
Original Assignee
Litton Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Litton Industries Inc filed Critical Litton Industries Inc
Priority to DEL39491A priority Critical patent/DE1178497B/de
Publication of DE1178497B publication Critical patent/DE1178497B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Elektrischer Folgeregler Die Erfindung betrifft einen elektrischen Folgeregler zur Einstellung der Welle eines Stellmotors in Abhängigkeit von einer Führungsgröße mittels eines von der Einstellwelle angetriebenen Istwertgebers, der zur Bildung der Regelabweichung eine dem Istwert der Regelgröße proportionale Spannung einem Vergleicher zuführt, der über einen Verstärker den Stellmotor steuert. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Vorkehrungen zur Beeinflussung, insbesondere Linearisierung der Kennlinien des Sollwert- und des Istwertgebers zu treffen.
  • Bei Folgereglern, bei denen eine Motorwelle entsprechend dem jeweiligen Sollwert einer Führungsgröße . verstellt werden soll, verbindet man im allgemeinen ein Istwertpotentiometer mit der Motorwelle und nimmt an ihm ein Istwertsignal ab, das eine Funktion der Stellung der Welle ist. Das Istwertsignal wird mit der Führungsgröße verglichen und der Motor so lange angetrieben, bis die beiden Signale den gleichen Wert angenommen haben. Die Stellung der Motorwelle ist dann ein genaues Maß für die Führungsgröße.
  • Häufig enthält jedoch die Führungsgröße wegen der nichtlinearen Kennlinie des Sollwertgebers einen Fehleranteil, der eliminiert werden soll. Ferner sind die zur Stellungsanzeige verwendeten bekannten Potentiometer niemals vollständig linear, so daß ein gewisser Stellungsfehler unvermeidlich ist. Es ist bereits bekannt, Potentiometer mit einstellbaren Widerstandswerten für gewisse Abschnitte ihres Bereiches zu verwenden, Korrekturwiderstände anzuschließen, die über Nocken od. dgl. eingeschaltet werden usw. Da jedoch eine Veränderung des Widerstandswertes an einem Ende des Bereiches die Einstellungen an anderen Stellen ebenfalls beeinilußt, ist die genaue Eichung derartiger einstellbarer Potentiometer schwierig oder gar unmöglich.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch überwunden, daß von der Einstellwelle ein weiterer Geber angetrieben wird, der dem Vergleicher in verschiedenen Stellungen der Welle vorgeschriebene Korrekturspannungen zur Beeinflussung des Kennlinienverlaufs von Soll- und Istwertgeber liefert. Dieser weitere Geber ist wie der Istwertgeber als Potentiometer ausgebildet und besitzt mehrere feste Anzapfungen, an die unabhängig einstellbare Potentiale angelegt werden können. Die Zusatzpotentiale können ober- und unterhalb des Erdpotentials gewählt werden, so daß das zweite Potentiometer Spannungen erzeugt, die Nichtlinearitäten des Sollwertgebers, des Istwertpotentiometers oder irgendeines anderen Elementes des Folgereglers ausgleichen. Da das zweite Potentiometer im wesentlichen ein Spannungsteiler ist, ergibt eine Verstellung des angelegten Potentials an einer Anzapfung keine Störung des Potentials an anderen Anzapfungen, und die Eichung der Schaltung zwecks fehlerfreier Arbeitsweise ist verhältnismäßig leicht.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und an Hand der Zeichnung. Hierin ist F i g. 1 das Schaltbild eines erfindungsgemäßen Folgereglers und F i g. 2 das Schaltbild der Vorrichtung zur Erzeugung der einzelnen Potentiale für das Eichpotentiometer nach F i g. 1.
  • Der in F i g. 1 gezeigte Folgeregler enthält in bekannter Weise einen Stellmotor 10, dessen Welle mechanisch mit dem beweglichen Abgriff 12 des Istwertpotentiometers 13 gekoppelt ist. Dies ist durch die gestrichelte Linie 11 angedeutet. Eine Klemme des Potentiometers 13 ist geerdet und die andere Klemme mit der Wechselspannungsquelle 14 verbunden.
  • Ferner ist die Motorwelle erfindungsgemäß mechanisch mit dem beweglichen Abgriff 16 eines zweiten Potentiometers 17 gekuppelt. Dies ist durch die gestrichelte Linie 15 angedeutet. Das Potentiometer 17 hat feste Anzapfungen 17A bis 17F zur Zuführung geeichter Potentiale.
  • Der Stellmotor 10 steht unter dem Einfluß dreier verschiedener Spannungen, nämlich der Sollwertspannung aus dem Sollwertgeber 19, der Istwertspannung vom Abgriff 12 und der Korrekturspannung vom Abgriff 16. Diese drei Spannungen werden im Vergleicher 20 vorzeichenrichtig addiert und ergeben eine Regelabweichung, die dem Verstärker 21 zugeführt wird. Die Ausgangsspannung des Verstärkers 21 dient zum Antrieb des Stellmotors 10. Wenn die Ausgangsspannung des Verstärkers 21 verschwindet, so bleiben die Abgriffe 12 und 16 stehen. In der in F i g. 1 dargestellten Lage steht der Abgriff 16 in der Nähe der vierten festen Anzapfung 17D. Wenn der Abgriff 16 sich nicht unmittelbar an einer der festen Anzapfungen befindet, wird an ihm eine Spannung abgenommen, die zwischen den Potentialen der beiden benachbarten Anzapfungen liegt.
  • Bei der nachstehenden Beschreibung der Arbeitsweise der Schaltung bedeutet das Symbol V irgendein in der Schaltung auftretendes Signal, das Symbol O ein fehlerfreies Signal, das Symbol E die Fehlerkomponente eines Signals und das Symbol 0 eine Winkelstellung der Welle. Die Stelle des Auftretens der einzelnen Signale in der Schaltung wird durch entsprechende Indices bezeichnet.
  • So enthält die Führungsgröße V am Ausgang des Sollwertgebers 19 außer dem durch die Stellung der Welle auszudrückenden Sollwert O, einen von der Nichtlinearität des Sollwertgebers herrührenden Fehler E,. Die am Abgriff 12 auftretende, dem Istwert der Regelgröße ƒ entsprechende Istwertspannung Vfb wird ausgedrückt durch (-O,+Efb), wobei die letztere Komponente ein Maß der Nichtlinearität im Istwertpotentiometer 13 ist. Die am Abgriff 16 abgegriffene Korrekturspannung V.", wird mit Et bezeichnet und ist gleich -(Et+Efb). Die SpannungEt stellt die Korrekturspannung dar, die unter Verwendung der in F i g. 2 gezeigten Schaltung abgeleitet wird. Sie dient zum Ausgleich der Nichtlinearitäten des Sollwertgebers 19 und des Istwertgebers 13.
  • Nach Fi g. 2 sind die festen Anzapfungen 17A bis 17F zu verschiebbaren oder einstellbaren Anzapfungen 25A, 26B, 27C, 28D, 29E und 30F entsprechender Potentiometer 25 bis 30 geführt, deren äußere Klemmen mit entsprechenden äußeren Klemmen der Sekundärwicklung 32 eines Transformators verbunden sind, deren Mittelanzapfung 32A geerdet ist. Die Primärwicklung 33 des Transformators ist einerseits geerdet und andererseits mit der Wechselspannungsquelle 34 verbunden.
  • Hierdurch können die einzelnen Spannungen an den festen Anzapfungen 17A bis 17F durch Eichung mit bekannten Führungsgrößen V; individuell eingestellt werden, um den gewünschten Wert von Et bei jeder beliebigen Stellung der Motorwelle zu erzielen. Diese Einstellung wird so vorgenommen, daß die Fehler E, des Sollwertgebers und das von den Nichtlinearitäten im Folgeregler herrührende Fehlersignal Efb durch Korrektursignale VCOK im gesamten Bewegungsbereich der Abgriffe 12 und 16 kompensiert werden, derart, daß die jeweilige Stellung ƒ" der Abgriffe 12 und 16 genau das Eingangssignal ohne seinen Fehler, d. h. den Wert ƒ = f - O;, wiedergibt.
  • Die Anordnung des zweiten Geberpotentiometers 17, das an einer beliebigen Anzahl von Eichstellen angezapft ist, gestattet also die Kompensation des reproduzierbaren Teils der Kennlinienfehler an jeder Eichstelle. Das Korrektursignal Et ändert sich zwischen den einzelnen Eichstellen annähernd linear, wodurch sich nahezu alle Fehler ausgleichen lassen, die durch eine glatte Fehlerkurve im Regler und im Sollwertgeber verursacht sind.
  • Mit anderen Worten werden die Korrektursignale, welche den Gesamtfehler der Folgeregeleinrichtung an jeder Eichstelle darstellen, den Anzapfungen des Eichpotentiometers 17 derart zugeführt, daß bei Einstellung des Eingangssignals auf einen bestimmten Eichpunkt das am Eichpotentiometer 17 auftretende Signal gleich der Summe der Fehler von Sollwert-und Istwertgeber an diesem Punkt ist.
  • Die an jedem der fünf Eichpunkte im Aus-Führungsbeispiel erforderlichen Eichsignale werden durch Verstellung der entsprechenden Trimmerpotentiometer 25 bis 30 derart gewonnen, daß sich an jedem Eichpunkt ein Minimum des Ausgangsfehlers ergibt, wenn die Führungsgröße nachgebildet wird. Während die Einrichtung als vollständig fehlerfrei angesehen werden kann, wenn der Abgriff 16 sich unmittelbar an einer der Anzapfungen 17A bis 17F befindet, sind auch die Fehler in den Zwischenstellungen des Abgriffes 16 äußerst gering.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrischer Folgeregler zur Einstellung der Welle eines Stellmotors in Abhängigkeit von einer Führungsgröße mittels eines von der Einstellwelle angetriebenen Istwertgebers, der zur Bildung der Regelabweichung eine dem Istwert der Regelgröße proportionale Spannung einem Vergleicher zuführt, der über einen Verstärker den Stellmotor steuert, dadurch gekennzeichnet, daß von der Einstellwelle (15) ein weiterer Geber (17) angetrieben wird, der dem Vergleicher (20) in verschiedenen Stellungen der Welle vorgeschriebene Korrekturspannungen zur Beeinflussung des Kennlinienverlaufs von Soll- und Istwertgeber liefert.
  2. 2. Folgeregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (17) aus einem Potentiometer besteht, das mehrere feste Anzapfungen (17A bis 17F) aufweist, an denen feste Potentiale liegen.
  3. 3. Folgeregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Potentiale an den Abgriffen (25A bis 30F) einer Reihe von Potentiometern abgenommen werden, die von einer gemeinsamen Spannungsquelle (34) versorgt werden.
  4. 4. Folgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Potentiale oberhalb und unterhalb des Bezugspotentials (Erdpotential) wählbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 473 335; schweizerische Patentschriften Nr. 221972, 243714.
DEL39491A 1961-07-10 1961-07-10 Elektrischer Folgeregler Pending DE1178497B (de)

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DEL39491A DE1178497B (de) 1961-07-10 1961-07-10 Elektrischer Folgeregler

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DEL39491A DE1178497B (de) 1961-07-10 1961-07-10 Elektrischer Folgeregler

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DE1178497B true DE1178497B (de) 1964-09-24

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ID=7268675

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE473335C (de) * 1926-07-09 1929-03-15 Siemens & Halske Akt Ges Anordnung zur Fernuebertragung von Bewegungen
CH221972A (de) * 1941-02-14 1942-06-30 Hartmann & Braun Ag Schaltung zur Regelung des Verhältnisses zweier Mengen mit einstellbarem Verhältniswert.
CH243714A (de) * 1944-10-28 1946-07-31 Tech Pour L Ind Nouvelle Sa St Spannungsteilerschaltung.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE473335C (de) * 1926-07-09 1929-03-15 Siemens & Halske Akt Ges Anordnung zur Fernuebertragung von Bewegungen
CH221972A (de) * 1941-02-14 1942-06-30 Hartmann & Braun Ag Schaltung zur Regelung des Verhältnisses zweier Mengen mit einstellbarem Verhältniswert.
CH243714A (de) * 1944-10-28 1946-07-31 Tech Pour L Ind Nouvelle Sa St Spannungsteilerschaltung.

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