DE1176773B - Vorrichtung zum Hindurchfoerdern von Werk-stuecken durch einen Induktor - Google Patents
Vorrichtung zum Hindurchfoerdern von Werk-stuecken durch einen InduktorInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. KL: H 05 b
Deutsche Kl.: 21h-29/03
Nummer: 1176 773
Aktenzeichen: D 17433 VIII d / 21 h
Anmeldetag: 29. März 1954
Auslegetag: 27. August 1964
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Hindurchfördern von Werkstücken durch einen Induktor,
und zwar insbesondere in Verbindung mit einer nachgeordneten Warmverformungseinrichtung für die erhitzten
Werkstücke. Bei derartigen Gesamtanordnungen stellt sich die Aufgabe, Werkstücke so zu erwärmen,
daß an der Warmformgebungseinrichtung, beispielsweise einer Schmiedepresse od. dgl., keine Totzeiten
entstehen, d. h. es müssen dem Schmied ständig auf die Verformungstemperatur gebrachte Werkstücke
geliefert werden, so daß er sich um den Nachschub jedes einzelnen Werkstückes nicht zu bekümmern
braucht und jeweils sofort ein Werkstück zur Verfügung hat, wenn er für einen neuen Schmiedevorgang
frei ist. Es muß daher die Erwärmungseinrichtung auf den Takt der Warmformgebungsmaschine
ohne Schwierigkeiten einzustellen sein.
Nach nicht vorbekannten Vorschlägen sollte diese Aufgabe gelöst werden, indem ein Tragsystem vorgesehen
wurde, das durch den Induktor frei hindurchragte. Auf dieses Tragsystem war ein Werkstück aufzulegen
und durch eine Relativbewegung zwischen Tragsystem und Induktor wurde alsdann das Werkstück
in den Behandlungsraum des Induktors eingebracht. Nach beendeter Erwärmung mußte der Induktor
gegenüber dem Werkstück wieder so verschoben werden, daß es ohne Schwierigkeiten vom Tragsystem
abgenommen und der Schmiedeeinrichtung zugeführt werden konnte. Dieses mit einer derartigen
Vorrichtung durchzuführende Verfahren ist nicht kontinuierlich, und es ergeben sich infolgedessen gewisse
Schwierigkeiten bei der Einstellung der Aufheizzeiten auf den Arbeitstakt der Warmformgebungsmaschine.
Die Schwierigkeiten sollten behoben werden, indem zwei oder mehrere derartige Einrichtungen nebeneinander angeordnet wurden, die
gemeinsam im Takt der Warmformgebungsmaschine arbeiteten. Aber auch auf diese Weise blieben noch
Schwierigkeiten und vor allem war es nicht möglich, eine kontinuierliche Erhitzung der einzelnen zu verarbeitenden
Werkstücke zu erzielen. Stets mußte der Schmied ein Einzelstück in die Erhitzungsvorrichtung
einlegen, nachdem er zuvor das erwärmte Stück entnommen hatte.
Diese Schwierigkeiten sollten gemäß der Erfindung vermieden werden, und es wird zu diesem Zweck vorgeschlagen,
zwei durch den Induktor hindurchragende Schienensysteme, die zum mindesten im Bereich des
Induktors aus unmagnetischem hitzebeständigem Werkstoff bestehen und/oder in einem die Förderbewegung
durchführenden, außerhalb des Induktors befindlichen Rahmen verspannt sind, als Träger für
Vorrichtung zum Hindurchfördern von Werkstücken durch einen Induktor
Anmelder:
Deutsche Edelstahlwerke Aktiengesellschaft,
Krefeld, Gladbacher Str. 578
Krefeld, Gladbacher Str. 578
Als Erfinder benannt:
Friedrich Scheffler, Remscheid-Hasten
die Werkstücke vorzusehen, von denen das eine oder beide Schienensysteme derart beweglich sind, daß
durch unabhängig voneinander erfolgendes Anheben und Absenken eines oder beider Systeme sowie Vorwärts-
und Rückbewegung derselben ein Transport der Werkstücke in Vorwärts- und Rückwärtsbewegung
erfolgt. Eines dieser Schienensysteme ist beweglich, und zwar derart, daß es bei seiner Bewegung
die auf ihm befindlichen Werkstücke anhebt, um einen gewissen Betrag in einer Richtung axial bewegt
und wieder auf das feststehende Sehienensystem absetzt. Es ist ohne weiteres deutlich, daß auf diese
Weise ein schrittweiser, kontinuierlicher Durchschub der Werkstücke, die auf dem Tragsystem liegen,
durch den Induktor hindurch bewirkt wird. Die Förderung kann beschleunigt werden, indem beide Schienensysteme
im gleichen Sinne beweglich sind, so daß jedesmal, wenn die Werkstücke vom einen System
auf das andere System abgesetzt werden, sie von diesem sofort ebenfalls in Achsrichtung bewegt werden.
In vielen Fällen ergibt sich die Notwendigkeit, die hintereinander auf den Tragsystemen aufgereihten
Werkstücke auch einmal rückwärts zu bewegen. Dies ist dann der Fall, wenn die nur roh vorbearbeiteten
Werkstücke insgesamt eine zu lange Werkstücksäule ergeben, so daß relativ gesehen eine zu rasche Förderung
durch die Vorrichtung eintritt. Dies hat zur Folge, daß ein zur Verschmiedung zu entnehmendes
Werkstück unter Umständen noch nicht hinreichend erwärmt ist. In diesem Falle wird die Vorrichtung
umgesteuert, und die Werkstücksäule wird beispielsweise zwei Takte lang rückwärts gefördert, so daß
sich die Temperatur des am weitesten vorn liegenden Werkstückes ausgleichen kann.
Die der Erfindung zugrunde liegende Idee besteht also darin, die bei nicht-induktiven Öfen an sich bekannten
Hubbalkenförderer trotz ihrer gegen die An-
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Wendung in Induktionsspulen sprechenden Balkengestänge
in einer geeigneten speziellen Konstruktion in Induktionsspulen anzuwenden, und zwar nicht bloß
als Förderer, sondern auch als auf Induktionsöfen zugeschnittenes Behandlungsmittel für die Werkstücke.
Es ist zweckmäßig, die Schienensysteme rohrförmig auszubilden und mittels einer Flüssigkeit oder mit
Gas zu kühlen. Je nach den gegebenen Umständen kann es sogar ausreichend sein, einen nicht besonders
hitzebeständigen und warmfesten Werkstoff zu verwenden, wenn für hinreichende Kühlung gesorgt wird.
Die Schienensysteme sind jedes für sich in einem Rahmen verspannt, und diese Rahmen führen jeweils
Abb. 1 und 2 stellen die gleiche Einrichtung dar, und zwar mit einem feststehenden und einem beweglichen
System. In den beiden Schnittzeichnungen ist angedeutet, wie sich die Werkstücke in den einzelnen
Förderphasen auf die Schienen auflegen. Die aus einzelnen Werkstücken 1 bestehende Werkstücksäule
muß zur Erwärmung der Einzelstücke durch die Induktionsspule 2 hindurchgefördert werden, und zwar
in Richtung des Pfeiles 3. Das jeweils auf die erforderliche Warmformgebungstemperatur gebrachte
Werkstück 1' wird durch die Förderbewegung auf die Rutsche 4 ausgestoßen, von wo es der Schmied entnehmen
kann.
Um diese Förderbewegung durchzuführen, sind
für sich die Förderbewegung durch. Sinngemäß ist 15 zwei Schienensysteme vorgesehen, die frei durch den
selbstverständlich auch das ruhende System so auf- Induktor 2 hindurchragen. Das eine System ruht und
gebaut, daß die Schienen in einem Rahmen ver- besteht aus einem Rahmen 5, in welchem die Schie-
spannt sind. nen 6 verspannt sind.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß mit dieser Das andere System ist beweglich und besteht eben-Einrichtung
eine kontinuierliche Förderung einer aus 20 falls aus einem Rahmen, in welchem Schienen 8 ver-Einzelwerkstücken
bestehenden Werkstücksäule er- spannt sind. Der Rahmen 7 wird durch den Exzenmöglicht
wird und daß es auf diese Weise gelingt, ter 9 bewegt, und es ist ohne weiteres ersichtlich, daß
dem Schmied jeweils in dem Augenblick, zu dem er sich auf diese Weise ein Bewegung ergibt, die erst
mit der Arbeit am voraufgehenden Stück fertig ist, ein aufwärts, dann vorwärts, schließlich abwärts und wieweiteres
erhitztes Werkstück zur Verfügung zu stellen. 25 der rückwärts gerichtet ist. Während der Rückbewe-
Durch geeignete mechanische Mittel ist es möglich, die Hubhöhe, die Schrittlänge, die Schrittzahl und die
Schrittgeschwindigkeit einzustellen, so daß wechselnden Anforderungen genügt werden kann. Selbstverständlich
hat diese Anpassungsfähigkeit gewisse Grenzen. Um auch in dieser Beziehung Möglichkeiten zu
schaffen, wäre es denkbar, der Induktionsspule eine verhältnismäßig große Länge zu geben. Hierbei können
sich Schwierigkeiten ergeben, weil die Tragschienen sich unter der Last und unter Einfluß der Erwärmung
durchbiegen. Für den Fall, daß derartiges befürchtet werden muß, wird die Anordnung so getroffen,
daß die Beheizung der Werkstücksäule von zwei oder mehreren axial hintereinander angeordneten
Induktoren vorgenommen wird. Diese Induktoren werden mit geringem Abstand voneinander angeordnet
und zwischen diesen Induktoren sind Unterstützungen für die Transportschienen vorgesehen, die
deren Bewegungen mitmachen.
Eine andere Möglichkeit einer Anpassung an besondere Verhältnisse ist gegeben durch eine Zweioder
Mehrfachanordnung solcher Fördereinrichtungen nebeneinander. Auf diese Weise kann unter Verwendung
eines verhältnismäßig kurzen Induktors die Erhitzung jeweils durchgeführt werden. Die dadurch
bedingten längeren Aufheizzeiten je Einrichtung werden ausgeglichen, indem die einzelnen Systeme
in ihrem Arbeitstakt so aufeinander abgestellt werden, daß jeweils an einer Vorrichtung ein Werkstück
gung, die in Abb. 2 dargestellt ist, legen sich die Werkstücke auf die feststehenden Schienen 6 auf,
während sich die Schienen 8 gegenüber den Werkstücken frei bewegen können. Durch geringfügige
Hubbewegung wird eine einwandfreie Förderung sichergestellt, wobei gleichzeitig ein günstiger Kopplungsfaktor
für die Spule erhalten bleibt. Eine Beschädigung des Induktors oder dessen Auskleidung
ist ausgeschlossen, obwohl sein Durchmesser einem günstigen Kopplungsfaktor entsprechend klein gewählt
werden kann.
Die Ausführungsform nach A b b. 3 und 4 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach A b b. 1
und 2 lediglich dadurch, daß das System 10 ebenfalls durch einen Exzenter 11 beweglich ist. Wie ohne
weitereres verständlich, ist die Bewegung dieser beiden Systeme so aufeinander abgestimmt, daß die
Werkstücke vollkontinuierlich gefördert werden, d. h. es ergibt sich eine ununterbrochene Bewegung der
Werkstücke, während nach der Ausführungsform A b b. 1 und 2 die Werkstücke jeweils nach einer
Vorwärtsbewegung kurze Zeit in völliger Ruhe verharren.
In beiden Ausführungsformen ist angenommen, daß die Bewegung der beweglichen Systeme mittels
Exzentern erfolgt. Es ist ohne weiteres verständlich,
daß auch andere Bewegungssysteme verwendet werden könnten, wie beispielsweise Kurvenscheiben,
Nocken od. dgl. Außer rein mechanischen Bewe-
auf die richtige Temperatur gebracht und zur Ver- 55 gungsmitteln sind selbstverständlich auch hydrauschmiedung
freigegeben wird. Der Schmied muß in lische oder pneumatische Mittel denkbar. Wesentlich
diesem Falle ein Werkstück beim erstmaligen Ver- ist, daß die Bewegungsrichtung umkehrbar ist, und
schmieden von der ersten Vorrichtung abnehmen, zwar deshalb, damit die Werkstücksäule vorkommenbeim
nächsten Verschmieden von der zweiten, und so denfalls auch rückwärts gefördert werden kann. Wenn
weiter fort, bis er wieder von der ersten Vorrichtung 60 beispielsweise zufällig die roh vorbearbeiteten, beiabnehmen
kann. Das Abstimmen der Förderbewe- spielsweise von Stangen abgeschlagenen Werkstücke
gung der einzelnen nebeneinander angeordneten Ein- alle zufällig sehr groß ausfallen, kann es vorkommen,
richtungen läßt sich sowohl mechanisch als auch elektrisch in einfachster Weise erreichen.
In den Zeichnungen sind bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt,
und zwar handelt es sich um Ansichten, bei denen die Induktionsspulen geschnitten sind.
daß die Säule für die eingestellte Erhitzungszeit zu lang ist. Dann ist entweder das Werkstück 1' bei
Austritt aus dem Induktor 2 noch nicht hinreichend erwärmt oder aber es muß zu lange liegen bleiben,
bis der Schmied in der Lage ist, es abnehmen zu können. Im letzten Falle kühlt es sich unter Umstän-
den teilweise zu stark aus. Um dem zu begegnen, muß eine Möglichkeit vorhanden sein, die Werkstücksäule
beispielsweise für ein oder zwei Takte rückwärts zu fördern, so daß das Werkstück 1' im Induktor auf die
notwendige Temperatur gebracht werden kann.
So ausgebildete Vorrichtungen gemäß der Erfindung gestatten bereits eine weitgehende Anpassung
an alle vorkommenden Zufälligkeiten. Es ist ersichtlich, daß dem erforderlichen Wärmebedarf Rechnung
getragen werden kann durch geeignete Wahl der axialen Länge der Spule 2, verbunden selbstverständlich
mit der zugeführten Energie und dem Tempo der Schrittbewegungen, die dieFördereinrichtung ausführt.
Diese Anpassungsmöglichkeiten haben aber selbstverständlich ihre Grenzen, weil bei zu langen Spulen
die Schienen sich unter der Last der Werkstücke und der eintretenden Erwärmung durchbiegen würden.
Infolgedessen wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, eine größere wirksame
Spulenlänge dadurch zu ermöglichen, daß mehrere Induktoren in Achsrichtung hintereinander angeordnet
werden. Eine solche Ausführungsform ist in Abb. 5 dargestellt. Es sind zwei Spulen 12 vorgesehen.
Die Förderung erfolgt im gewählten Beispiel durch ein bewegliches System 7 in Zusammenarbeit
mit dem feststehenden System 5. Das bewegliche System 7 sieht eine Reihe von Stützen 13 vor,
die in dem Zwischenraum 14 zwischen den Spulen aufragen und die Schienen 8 des beweglichen Systems
unterstützen. Es ist ohne weiteres verständlich, daß notwendigenfalls beispielsweise bei 15 eine weitere
Spule 12 angeordnet werden könnte. Erforderlichenfalls können selbstverständlich beim feststehenden
System sinngemäß ebenfalls derartige Stützen 13 vorgesehen werden. Außerdem kann natürlich die Ausführungsfoma
gemäß A b b. 5 auch mit zwei beweglichen Systemen arbeiten.
Eine Vorrichtung gemäß Abb. 5 kann mit Vorteil zur Lösung einer besonderen Aufgabe verwendet
werden, die darin besteht, Werkstücke nur an einem Ende zu erwärmen. Die Induktoren 12 müssen in
diesem Falle einen Abstand 14 voneinander aufweisen, welcher der Länge des kalt zu haltenden Abschnittes
der Werkstücke zuzüglich eines gewissen Abstandes der Werkstückenden entspricht Die
Schrittlänge der Förderung muß der Gesamtwerkstücklänge zuzüglich des Werkstückabstandes entsprechen.
Die mit dem erwähnten Abstand auf die Fördereinrichtung aufgelegten Werkstücke werden
im ersten Schritt in den ersten Induktor so eingebracht, daß sie einendig erwärmt werden. Jeder weitere
Schritt bringt das Werkstück in eine entsprechende Lage des nächsten Induktors, bis schließlich
einendig die notwendige Temperatur im zweiten, dritten oder sogar vierten Induktor erreicht ist. Der
Schritt von Induktor zu Induktor kann gegebenenfalls
aus mehreren rasch aufeinanderfolgenden Einzelschritten bestehen.
Es ist ferner ohne weiteres verständlich, daß zwei oder mehrere Systeme gemäß den Abb. 1, 2, Abb.
3, 4 bzw. Abb. 5 nebeneinander angeordnet werden können. Sie werden dann derart gemeinsam gesteuert,
daß sich ein wechselweises Arbeiten ergibt, d. h. daß jeweils an einer Vorrichtung ein erwärmtes Werkstück
entnommen werden kann.
An Stelle einer Rutsche4 (Abb. 1) können auch hinter dem letzten Induktor zeitweise oder dauernd
umlaufende Rollen, Ketten od. dgl. angeordnet werden, die die erhitzten Werkstücke rasch aus dem
Wirkbereich des Induktors entfernen bzw. dem Schmied zuführen. Das Auflegen der Werkstücke
auf die Fördereinrichtung kann von Hand oder mechanisch mittels an sich bekannter Einrichtungen
vollselbsttätig erfolgen.
In den Abbildungen ist davon ausgegangen, daß Vierkantblöcke auf die eine Kante gestellt gefördert
werden. Selbstverständlich kann auch jede andere Werkstückform transportiert werden, sofern nicht
irgendwelche sperrigen Ansätze od. dgl. vorhanden sind.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist zwar in hervorragendem Maße geeignet für das Erhitzen von
Werkstücken, die nachfolgend warmverformt werden sollen. Die Anwendungsmöglichkeit der Vorrichtung
ist aber hierauf nicht beschränkt. Sie kann vielmehr überall dort benutzt werden, wo es zu irgendeinem
Endzweck erforderlich ist, Werkstücke kontinuierlich auf bestimmte Temperaturen induktiv zu erwärmen.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Hindurchfördern von Werkstücken durch einen Induktor, gekennzeichnet
durch zwei durch den Induktor hindurchragende Schienensysteme, die zum mindesten
im Bereich des Induktors aus unmagnetischem hitzebeständigem Werkstoff bestehen und/oder in einem die Förderbewegung durchführenden,
außerhalb des Induktors befindlichen Rahmen verspannt sind als Träger für die Werkstücke,
von denen das eine oder beide Schienensysteme derart beweglich sind, daß durch unabhängig
voneinander erfolgendes Anheben und Absenken eines oder beider Systeme sowie Vorwärts-
und Rückbewegung derselben ein Transport der Werkstücke in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere hinter mit
Zwischenraum angeordnete Induktoren und zwischen diesen vorgesehene Unterstützungen für
die Transportschienen, die deren Bewegungen mitmachen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem letzten
Induktor zeitweise oder dauernd umlaufende Rollen, Ketten od. dgl. angeordnet sind, die das
Werkstück schnell dem Wirkbereich des Induktors entziehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere
Vorrichtungen nebeneinander angeordnet sind mit gemeinsamer Steuerung zur Erzielung eines
wechselweisen Arbeitens.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 727407, 767 279;
USA.-Patentschriften Nr. 1 873 808, 2052 010.
Deutsche Patentschriften Nr. 727407, 767 279;
USA.-Patentschriften Nr. 1 873 808, 2052 010.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 971113.
Deutsches Patent Nr. 971113.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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