DE1176705B - Farbfernsehempfaenger - Google Patents
FarbfernsehempfaengerInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 η
Deutsche Kl.: 21 al - 34/31
Nummer: 1176 705
Aktenzeichen: R 33913 VIII a / 21 al
Anmeldetag: 19. November 1962
Auslegetag: 27. August 1964
Die vorliegende Erfindung betrifft Farbfernsehempfänger und insbesondere Schaltungsanordnungen
zur Einstellung der Größe des von einem Elektronenstrahl einer Farbbildröhre auf dem Bildschirm abgetasteten
Rasters.
Es gibt Kathodenstrahlröhren zur Wiedergabe farbiger Bilder in Farbfernsehempfängern, die einen
Bildschirm enthalten, der bei Anregung durch Elektronen verschiedener Geschwindigkeit Licht verschiedener
Farbe emittiert. Solche Röhren werden manchmal als »Eindringtiefen-Farbbildröhren« bezeichnet,
da die Farbe des emittierten Lichtes von der Eindringtiefe der Elektronen in den Bildschirm
abhängt. Eine andere Bezeichnung ist »Farbbildröhre mit geschwindigkeitsmoduliertem Elektronenstrahl«.
Der Bildschirm solcher Farbbildröhren kann zwei- oder mehrfarbiges Licht liefern, wenn er gleichzeitig
durch zwei oder mehr Elektronenstrahlen mit verschiedenen Geschwindigkeiten erregt wird. Die einzelnen
Strahlen erzeugen dabei praktisch jeweils nur eine der Farben, die der Schirm liefern kann. Die
einzelnen Elektronenstrahlen werden in ihrer Stromstärke durch Signale, die den durch den Strahl erzeugten
Farben entsprechen, moduliert und in der in der Fernsehtechnik üblichen Weise über die BiIdschirmfläche
abgelenkt, so daß drei getrennte Farbraster auf dem Schirm geschrieben werden, die zusammen
ein gewünschtes Farbbild ergeben.
Bei der Beschleunigung mehrerer getrennter Strahlen einer mit Geschwindigkeitsmodulation arbeitenden
Farbbildröhre auf verschiedene Geschwindigkeiten hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die
letzte Beschleunigungsanode der getrennten Strahlerzeugungssysteme, die die verschiedenen Elektronenstrahlen
liefern, auf demselben Gleichspannungspotential zu halten und die Kathoden der einzelnen
Strahlerzeugungssysteme mit verschiedenen Gleichspannungen zu betreiben. Die von den verschiedenen
Strahlerzeugungssystemen gelieferten Strahlen werden also durch verschiedene Potentiale beschleunigt
und besitzen verschiedene Geschwindigkeit. Bei Farbbildröhren mit Geschwindigkeitssteuerung, die
drei Strahlerzeugungssysteme und einen Phosphorschirm enthalten, der drei Primärfarben, wie Blau,
Grün und Rot mit für kommerzielle Zwecke ausreichender Reinheit und Helligkeit zu liefern vermag,
sind die Beschleunigungsspannungen der drei Strahlerzeugungssysteme größenordnungsmäßig mehrere
tausend Volt verschieden.
Damit bei der Abtastung eines Fernsehrasters auf dem Phosphorschirm einer Eindringtiefen-Farbbildröhre
ein gutes Farbbild entsteht, müssen die drei Farbfernsehempfänger
Anmelder:
Radio Corporation of America, New York, N. Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
Als Erfinder benannt:
Warren Hugh Moles, Trenton, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 20. November 1961
(153 286)
Elektronenstrahlen an allen Stellen des geschriebenen Rasters im selben Punkt konvergieren, d. h., sie
sollen gleichzeitig auf demselben Bildschirmpunkt auftreffen. Da die drei Elektronenstrahlen nicht vom
selben Punkt in der Röhre ausgehen, müssen entsprechende Korrekturmaßnahmen getroffen werden,
die bei den im Handel befindlichen Schattenmasken-Farbbildröhren als Konvergenzkorrektur bekannt ist.
Bei Farbbildröhren des Eindringtiefentyps muß außerdem die unterschiedliche Ablenkung der verschiedenen
Strahlen durch die Ablenkspulen der Röhre kompensiert werden, da Strahlen verschiedener
Geschwindigkeit durch ein gegebenes Magnetfeld verschieden stark abgelenkt werden. Um in einer
Eindringtiefen-Farbbildröhre überall eine Konvergenz der Elektronenstrahlen zu erreichen, soll mögliehst
eine individuelle Einstellung des Wertes mindestens einer der Beschleunigungsspannungen der
Strahlerzeugungssysteme möglich sein, um von Hand die Größe der einzelnen Raster, die auf dem Bildschirm
der Röhre geschrieben werden, einstellen zu können.
Ein Farbfernsehempfänger mit einer Farbbildröhre, die einen Bildschirm und mehrere Strahlerzeugungssysteme
mit jeweils "einer Kathode und einer Beschleunigungselektrode enthält, mit einer
elektromagnetischen Horizontal- und Vertikalablenkschaltung zur Ablenkung der Strahlen nach Art
von Fernsehrastern über den Bildschirm und mit
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einer Gleichspannungsquelle, die gegenüber einem Bezugspotential des Empfängers positiv und an die
Beschleunigungselektroden der Strahlerzeugungssysteme angeschlossen ist, ist gemäß der Erfindung
gekennzeichnet durch eine zweite Gleichspannungsquelle, die mit der Kathode des ersten der Strahlerzeugungssysteme
verbunden ist und in Verbindung mit der ersten Gleichspannungsquelle eine erste Beschleunigungsspannung
für das erste Strahlerzeugungssystem liefert; durch eine dritte Gleichspannungsquelle,
die mit der Kathode eines zweiten der Systeme verbunden ist und in Verbindung mit der
ersten Gleichspannungsquelle eine von der ersten verschiedene, zweite Beschleunigungsspannung für
das zweite System liefert; und durch eine Anordnung zur Einjustierung der Kathodenspannung eines der
Systeme zur Änderung der Beschleunigungsspannung dieses Systems, um die Größe des Rasters zu ändern,
das von dem Elektronenstrahl des betreffenden Systems geschrieben wird.
Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnung näher erläutert werden, deren einzige Figur schematisch
einen Farbfernsehempfänger zeigt, der eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung zur Einstellung
der Rastergröße enthält.
Der dargestellte Farbfernsehempfänger enthält eine Antenne 10, die ein hochfrequentes Farbfernsehsignal
an einen Tuner 12 liefert. Das hochfrequente Farbfernsehsignal enthält einen hochfrequenten
Bildträger, dessen Amplitude durch ein zusammengesetztes Farbbildsignal moduliert ist,
welches ein Leuchtdichtesignal und einen mit einer Farbinformation in der Amplitude und der Phase
modulierten Farbhilfsträger enthält, ferner umfaßt das von der Antenne aufgenommene Signal einen
Tonträger, der bei den derzeitigen USA-Normen einen Frequenzabstand von 4,5 MHz vom Bildträger
hat und mit einem Tonsignal frequenzmoduliert ist. Im Tuner wird das empfangene Hochfrequenzsignal
gemischt, wobei eine Zwischenfrequenzschwingung entsteht, die ein Bild-Zf-Signal und ein Ton-Zf-Signal
umfaßt und einem Zf-Verstärker 14 und von diesem einem Videodemodulator 16 zugeführt wird.
Der Videodemodulator liefert ein Tonzwischenträgersignal von 4,5 MHz, das durch Mischung der
Bild-Zf-Schwingung mit der Ton-Zf-Schwingung entsteht und einem Tonteil 18 zugeführt wird, in dem
er verstärkt und demoduliert wird. Das demodulierte Tonsignal wird schließlich einem Lautsprecher 20
zugeführt.
Das zusammengesetzte Farbbildsignal wird durch den Videodemodulator 16 ebenfalls demoduliert und
in einem Videoverstärker 22 verstärkt, bevor es verschiedenen Stufen des Empfängers zugeführt wird,
z. B. einer Schaltungsanordnung 24 zur Erzeugung einer Spannung zur automatischen Verstärkungsregelung,
einem Bandpaß verstärker 26, einem Leuchtdichtesignalverstärker 28 und einem Amplitudensieb
30.
Die Regelschaltung 24 liefert eine Regelspannung, die der Stärke des zusammengesetzten Farbbildsignals
entspricht und dem Tuner 12 und dem Zf-Verstärker 14 des Empfängers zur Regelung des
Verstärkungsgrades dieser Stufen zugeführt wird. Das Amplitudensieb 30 dient zur Abtrennung der
Zeilen- und Rastersynchronisationsimpulse aus dem Signalgemisch. Die Rastersynchronisationsimpulse
werden einer Vertikalablenkstufe 32 zugeführt, die einen geeigneten Strom an nicht dargestellte Ablenkwicklungen
einer Ablenkspulenanordnung 34 liefert, die den Hals einer Eindringtiefen-Farbbildröhre 36
umgibt, so daß die Elektronenstrahlen der Röhre in Vertikalrichtung abgelenkt werden. Die Zeilenimpulse
werden vom Amplitudensieb 30 einem Zeilenoszillator- und Steuerkreis 38 zugeführt, der
Zeilenablenksignale liefert, die einem ersten Steuergitter einer Zeilenendröhre 40 zugeführt werden. Die
ίο verstärkten Horizontalablenksignale werden von
einer Anode der Zeilenendröhre einem Abgriff 42 einer ersten Wicklung 44 eines Zeilentransformators
46 zugeführt. Das positive Hochspannungsende der ersten Wicklung 44 ist durch einen Punkt bezeichnet.
Die nicht näher dargestellten Zeilenablenkspulen der Ablenkspulenanordnung 34 sind an Klemmen H, H
angeschlossen, die mit einem Abgriff 48 und dem Niederspannungsende der ersten Wicklung 44 des
Zeilentransformators verbunden sind. Die Vertikal- und Horizontalablenkschaltungen erlauben auf dem
Bildschirm der Röhre 36 ein übliches Fernsehraster zu schreiben. Der Verstärker 28 verstärkt den der
Leuchtdicke entsprechenden Teil des Farbsignalgemisches, und der Verstärker 26, der nur einen bestimmten
Frequenzbereich durchläßt, trennt und verstärkt den Farbhilfsträger, der dann einem Farbdemodulator
50 zugeführt wird, welcher zwei Ausgangssignale liefert, die der durch den Farbhilfsträger
übertragenen Farbinformation entsprechen.
Die Ausgangssignale des Farbdemodulators 50 und das Leuchtdichtesignal vom Verstärker 28 werden
einem Matrixverstärker 52 zugeführt, der getrennte Ausgangssignale liefert, die den Intensitäten der verschiedenen
Farbanteile des Bildes entspricht, d. h.
»blaue, grüne und rote« Signale, die an den drei oberen Ausgangsleitungen der Stufe 52 von oben
nach unten gerechnet zur Verfugung stehen. Die drei Farbsignale werden dann der Eindringtiefen-Farbbildröhre
36 in einer noch näher zu beschreibenden Weise zugeführt.
Die eindringtiefengesteuerte Farbbildröhre 36 besitzt einen Kolben 54, in dem sich ein lichtemittierender
Phosphorschirm 56 und drei Strahlerzeugungssysteme 58, 60, 62 befinden. Das System 58
soll im folgenden als das »rote System«, das System 60 als das »grüne System« und das System 62 als
das »blaue System« bezeichnet werden. Die Farbe des vom Schirm 56 emittierten Lichtes hängt von der
Geschwindigkeit der den Schirm zur Lichtemission anregenden Elektronen ab.
Die Strahlerzeugungssysteme 58, 60, 62 enthalten mindestens jeweils Kathoden 58 a, 60 a, 62a; Steuerelektroden
58 b, 60 ft, 62 b und Endanoden 58 c, 60 c, 62 c. Die Endanoden 58 c, 60 c, 62 c sind elektrisch
mit einem gemeinsamen Konvergenzkäfig 64 verbunden, der ähnlich ausgebildet sein kann, wie die derzeit
in Schattenmasken-Farbbildröhren verwendeten Konvergenzkäfige, er enthält für jedes Strahlerzeugungssystem
besondere Magnetpolstücke, die nicht dargestellt sind, diese Polstücke oder -schuhe sind
so angeordnet, daß äußere Magnetfelder durch den Kolben 54 zu den Polschuhen geleitet werden können,
um die Lage der einzelnen Strahlen einzeln beeinflussen zu können. Die Strahlerzeugungssysteme
C5 58, 60, 62 sind zur Vereinfachung der Darstellung
nebeneinander abgebildet, selbstverständlich sind sie in der Röhre normalerweise ebenso wie in Schattenmasken-
oder Lochmasken-Farbbildröhren in glei-
chen Abständen und Winkeln um eine gemeinsame Achse angeordnet.
Vor dem grünen Strahlerzeugungssystem 60 befindet sich eine erste magnetische Abschirmung (magnet
shunt) 66, die den vom grünen System 60 emittierten Elektronenstrahl längs eines Teiles seines Weges
durch den Ablenkbereich der Röhre 36 gegen die Einwirkung des von der Ablenkspulenanordnung 34
erzeugten magnetischen Ablenkfeldes abschirmt. Der Ablenkbereich liegt innerhalb der Ablenkspulenanordnung
34, d. h. zwischen den Systemen 58, 60, 62 und dem Bildschirm 56 anschließend an die
Systeme. Vor dem roten System befindet sich eine zweite magnetische Abschirmung 68, die länger ist
als die erste, so daß der aus dem roten System 58 austretende Elektronenstrahl über ein längeres Stück
seines Weges durch den Ablenkbereich gegen die Einwirkung des Ablenkfeldes abgeschirmt ist als der
grüne Strahl. Für den aus dem blauen System 62 austretenden Strahl ist keine Abschirmung vorgesehen.
Der Konvergenzkäfig 64 ist durch Kontaktfedern
70, 72 mit einem leitenden Belag auf der Innenwand des Kolbens 54 verbunden. Der leitende Belag 74
kann aus kolloidalem Graphit bestehen, wie er üblicherweise auch in vielen Schwarzweiß und Farbbildröhren
verwendet wird. Der leitende Belag 74 ist seinerseits mit einer Aluminiumdeckschicht 76 auf
dem Phosphorschirm 56 verbunden. Der leitenden Schicht wird über eine Durchführung im Kolben 54
eine Beschleunigungshochspannung zugeführt, so
fügung stehen, werden der Röhre 36 die hohen Gleichspannungen in folgender Weise zugeführt:
1. Die Endanoden- oder Ultorspannung wird über eine den Kolben 54 durchsetzende, nicht dargestellte
Durchführung an den leitenden Innenbelag 74 und damit an die Endanoden 58 c, 60 c,
62 c aller drei Systeme gelegt.
2. Die Kathode 58 a des roten Systems 58 ist direkt mit der vom Gleichrichter 80 gelieferten
Hochspannung +HV verbunden.
3. Die Kathode 60 a des grünen Systems ist an einen verstellbaren Abgriff 90 eines Potentiometers
92 angeschlossen, dessen Enden zwischen die durch Energierückgewinnung erhöhte Anodenspannung + +B und Masse geschaltet
ist und eine Einstellung der Rastergröße des grünen Bildes ermöglicht. Der Abgriff 90 ist
für Signalfrequenzen durch einen Kondensator 94 geerdet. Eine Einstellung der Lage des Abgriffes
90 am Potentiometer 92 ändert die Gleichspannung an der Kathode 60 α des grünen
Systems zwischen Null und der durch Energierückgewinnung erhöhten positiven Spannung
+ +B.
4. Die Kathode 62 a des blauen Systems ist mit einer Gleichspannungsquelle verbunden, die
eine gegenüber Masse negative Spannung liefert, so daß der vom blauen System 62 gelieferte
Strahl eine, größere Potentialdifferenz durchläuft als die Strahlen des roten und grünen
Systems 58, 60.
daß sich der leitende Belag 74, die Aluminiumschicht
76, die Endanoden 58 c, 60 c, 62 c, der Konvergenz- Die negative Spannung kann mittels einer zweiten
76, die Endanoden 58 c, 60 c, 62 c, der Konvergenz- Die negative Spannung kann mittels einer zweiten
käfig und die magnetischen Abschirmungen 66, 68 Wicklung 96 des Zeilentransformators 46 erzeugt
alle auf der Beschleunigungshochspannung befinden. 35 werden, die einen negativen Rücklaufimpuls an eine
Diese Hochspannung wird in bekannter Weise aus Kathode 98 einer zusätzlichen Gleichrichterdiode
den Zeilenrücklaufimpulsen gewonnen, und hierfür 100 liefert. Die Anode 102 der zusätzlichen Gleichist
ein Hochspannungsgleichrichter 78 mit dem richterdiode 100 ist über einen Filterkondensator 104
Hochspannungsende der ersten Wicklung 44 des mit Masse verbunden. Die an der nicht geerdeten
Zeilentransformators 46 verbunden, der die an der 40 Klemme des Filterkondensators 104 auftretende
Wicklung 44 auftretenden Rücklaufimpulse gleich- Spannung ist bezüglich Masse negativ und wird der
richtet. Zusätzlich wird eine positive Beschleuni- Kathode 62 α des blauen Systems direkt zugeführt,
gungsspannung +HV, die einen kleineren Absolut- Das Niederspannungsende der zweiten Wicklung 96
wert hat als die durch den Gleichrichter 84 erzeugte ist mit einem verstellbaren Abgriff 106 eines Poten-Hochspannung,
durch eine Gleichrichterschaltung 80 45 tiometers 108 verbunden, das zwischen die durch
erzeugt, die an einen Abgriff 82 der Wicklung 44 Energierückgewinnung erhöhte Spannung ++B und
des Zeilentransformators 46 angeschlossen ist. Masse geschaltet ist und eine Einstellung der Raster-
Um die für die Zeilenendröhre 40 zur Verfügung größe des bläuen Bildes ermöglicht. Durch Verstellen
stehende Anodenspannung in üblicher Weise durch des Abgriffes 106 des Potentiometers 108 kann das
Energierückgewinnung zu erhöhen, ist eine Kathode 50 Gleichspannungs-Bezugspotential der Kathode 98 des
einer Dämpfungs- oder Schalterröhre 84 mit einem zusätzlichen Gleichrichters 100 zwischen Masse und
Abgriff 86 der Wicklung 44 des Zeilentransformators der erhöhten Spannung + +B geändert werden.
46 verbunden, während die Anode der Schalterdiode Hierdurch ist es also möglich, die durch Energie-84
an die positive Klemme +B einer eine relativ rückgewinnung erhöhte Spannung + +B ganz oder
niedrige Spannung liefernde Anodenspannungsquelle 55 teilweise zu derjenigen Spannung zu addieren, die
angeschlossen ist. Die erhöhte Anodenspannung steht durch Gleichrichtung am Filterkondensatör 104 erzeugt
wird, welcher die Gleichspannung für die Kathode 62 a des blauen Systems 62 liefert.
Die gesamte Beschleunigungsspannung für das blaue System ist also die Summe des Absolutwertes
der Endanodenhochspannung und der am Filterkondensator 104 liegenden Spannung. Die Spannung
am Filterkondensator 104 wird durch die Einstellung des Abgriffes 106 am blauen Rastergrößenpotentio-
60 & bzw. 62 b der Strahlerzeugungssysteme 58, 60, 65 meter 108 bestimmt. Die Beschleunigungsspannung
62 zugeführt. für das grüne System 60 ist gleich der Differenz
Damit für die Strahlen der Systeme 58, 60, 62 zwischen der Endanodenhochspannung und der
verschiedene Beschleunigungsspannungen zur Ver- Spannung an der Kathode 60 a, welche durch die
in üblicher Weise zur Versorgung von anderen Verbrauchern an einer mit ++B bezeichneten Klemme
am Niederspannungsende der Wicklung 44 zur Verfügung.
Die roten, grünen und blauen Farbsignale vom Matrixverstärker 52 werden zur Steuerung der Strahlstärke
der von den Strahlerzeugungssystemen gelieferten Elektronenstrahlen den Steuergittern 58 b,
Einstellung des Schleifers 90 am grünen Rastergrößenpotentiometer 92 bestimmt wird. Das Beschleunigungspotential
für das rote System 58 ist schließlich gleich der Differenz zwischen den Absolutwerten
der Endanodenspannung und der vom Gleichrichter 80 gelieferten Hochspannung +HV.
Manche Strahlerzeugungssysteme benötigen außerdem noch Schirmgitter- und Fokussierspannungen,
da die hierfür benötigten Schaltungsanordnungen jedoch in keinem Zusammenhang mit der Erfindung
stehen, sind sie nicht dargestellt.
Um die von den Systemen 58, 60, 62 erzeugten Elektronenstrahlen nach Art eines Fernseh rasters
über den Schirm 56 abzulenken, werden die den Hals der Röhre 36 umgebenden elektromagnetischen
Ablenkspulen 34 durch Ablenksignale gespeist, die ein zeitlich veränderliches magnetisches Feld im Ablenkbereich
der Röhre 36 erzeugen, d. h. im Bereich unmittelbar im Anschluß an die Systeme 58, 60, 62,
der von den Strahlen auf ihrem Wege zu dem Licht emittierenden Schirm 56 durchlaufen werden muß.
Der Betrag der Ablenkung eines Elektronenstrahles ist direkt proportional der magnetischen Feldstärke
und der Strecke, die der Strahl im Feld verläuft sowie umgekehrt proportional zur Quadratwurzel der
Elektronengeschwindigkeit. Wenn also drei verschieden schnelle Elektronenstrahlen dasselbe Magnetfeld
im Ablenkbereich der Röhre 36 durchqueren wurden, würden sie um verschiedene Beträge abgelenkt
(der schnellste Strahl am wenigsten), so daß sie den Schirm 56 nicht an den richtigen Stellen treffen würden,
um gleich große Raster zu ergeben. Der blaue Strahl, der die größte Geschwindigkeit hat, würde
also durch ein gegebenes Magnetfeld um einen kleineren Winkel abgelenkt als der rote Strahl, der die
kleinste Geschwindigkeit hat. Der grüne Strahl würde um einen größeren Winkel abgelenkt als der
blaue, jedoch um einen kleineren Winkel als der rote Strahl, da seine Geschwindigkeit kleiner ist als
die des blauen Strahls, jedoch größer, als die des roten.
Da die Strahlen aller drei Systeme 58, 60, 62 Raster der gleichen Größe auf dem Schirm 56 schreiben
sollen, sind die magnetischen Abschirmungen 66, 68 vorgesehen. Die Abschirmungen 66, 68 bestehen
aus einem hochpermeablen Material, so daß die von den Spulen 34 erzeugten Ablenkfelder die
Strahlen nicht beeinflussen können, solange sie innerhalb der Abschirmung verlaufen. Die erste magnetische
Abschirmung 66 ist so lang, daß der Strahl eine kürzere Strecke in den Ablenkfeldern der
Spulen 34 verläuft, so daß er um denselben Betrag abgelenkt wird wie der blaue Strahl. Die zweite magnetische
Abschirmung 68 ist langer als die erste Abschirmung 66, so daß der rote Strahl eine kürzere
Strecke als der grüne und der blaue Strahl im Ablenkbereich verläuft und der Betrag der Ablenkung
des roten Strahles praktisch gleich desjenigen des grünen und blauen Strahles ist.
Da die drei Elektronenstrahlen wie bei Schattenmasken-Farbbildröhren
von verschiedenen Punkten innerhalb der Röhre 36 ausgehen, müssen noch weitere Kompensationsmaßnahmen getroffen werden,
damit die Strahlen der drei Systeme 58, 60, 62 den Schirm 56 im gleichen Punkt treffen, auch wenn der
Einfluß der unterschiedlichen Geschwindigkeit der Strahlen durch die magnetischen Abschirmungen
66, 68 kompensiert ist. Die Strahlkonvergenz wird durch magnetische Konvergenzfelder erreicht, die in
bekannter Weise erzeugt und einer Konvergenzspulenanordnung 110 zugeführt werden können,
welche sich außerhalb des Kolbens 54 der Röhre 36 über dem Konvergenzkäfig 64 befindet, so daß die
einzelnen Elektronenstrahlen über den Konvergenzkäfig 64 besonderen magnetischen Konvergenzfeldern
ausgesetzt werden, die unabhängig voneinander die Richtung der Elektronenstrahlen so ändern,
daß diese den Schirm 56 im gleichen Rasterpunkt treffen.
Es ist einleuchtend, daß bei den einzelnen Strahlerzeugungssystemen
58, 60, 62 Abweichungen infolge von Herstellungstoleranzen bei der Fertigung der
Eindringtiefen-Farbbildröhre und der zugehörigen Schaltungsanordnungen auftreten können, die bei der
Massenherstellung von Fernsehempfängern zugelassen werden müssen. Diese Toleranzen können zur
Folge haben, daß die von den drei Strahlen geschriebenen Raster verschieden groß sind. Die Beschleunigungsspannungen
für das grüne und das blaue System 60 bzw. 62 können nun mittels der Spannung geändert werden, die am grünen bzw. blauen Rastergrößeneinstellpotentiometer
92 bzw. 108 verfügbar sind, so daß eine Anpassung der Rastergrößen möglich ist. Mittels des grünen Rastergrößenpotentiometers
92 und des blauen Rastergrößenpotentiometers 108 können ja die Beschleunigungsspannungen,
die dem blauen und grünen System 60 bzw. 62 zugeführt werden, individuell bezüglich der Endanodenspannung
und der Hochspannung +HV am roten System 54 einjustiert werden, so daß die Größe
der vom grünen und blauen Strahl auf dem Schirm 56 geschriebenen Raster einstellbar ist. Da die Endanodenhochspannung
und die vom Gleichrichter 80 gelieferte Hochspannung +HV wie bei den derzeitigen
Schwarzweiß- und Farbfernsehempfängern über die Speisung des Zeilentransformators 46 gesteuert
werden kann, stehen also unabhängige Verstellmöglichkeiten für die Rastergröße des roten, blauen und
grünen Bildes zur Verfügung, so daß es nun sehr einfach ist, eine einwandfreie Übereinstimmung der
Teilfarbenbilder eines vollen Dreifarbenbildes auf dem Bildschirm einer Eindringtiefen-Farbbildröhre
36 zu erreichen. Selbstverständlich kann eine einwandfreie Deckung der durch die Strahlen geschriebenen
Raster auch bei Verwendung nur einer Rastergrößen-Einstellschaltungsanordnung erzielt werden,
wenn die Konstruktion und Herstellung der Eindringtiefen-Farbbildröhre 36 genügend präzise ist.
Claims (7)
1. Farbfernsehempfänger mit einer Farbbildröhre,
die einen Bildschirm und mehrere Strahlerzeugungssysteme mit jeweils einer Kathode und
einer Beschleunigungselektrode enthält, mit einer elektromagnetischen Horizontal- und Vertikalablenkschaltung
zur Ablenkung der Strahlen nach Art von Fernsehrastern über den Bildschirm und mit einer Gleichspannungsquelle, die
gegenüber einem Bezugspotential des Empfängers positiv und an die Beschleunigungselektroden
der Strahlerzeugungssysteme angeschlossen ist, gekennzeichnetdurch eine zweite Gleichspannungsquelle,
die mit der Kathode des ersten der Strahlerzeugungssysteme verbunden ist und in Verbindung mit der ersten Gleichspannungs-
quelle eine erste Beschleunigungsspannung für das erste Strahlerzeugungssystem liefert; durch
eine dritte Gleichspannungsquelle, die mit der Kathode eines zweiten der Systeme verbunden ist
und in Verbindung mit der ersten Gleichspannungsquelle eine von der ersten verschiedene,
zweite Beschleunigungsspannung für das zweite System liefert; und durch eine Anordnung zur
Einjustierung der Kathodenspannung eines der Systeme zur Änderung der Beschleunigungsspannung
dieses Systems, um die Größe des Rasters zu ändern, das von dem Elektronenstrahl
des betreffenden Systems geschrieben wird.
2. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite und
dritte Gleichspannung bezüglich des Bezugspotentials positiv sind und einen kleineren
Absolutwert als die erste Hochspannung haben.
3. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Gleichspannung
zur Änderung der Größe des Rasters, das vom Strahl des zweiten Systems erzeugt wird,
von Hand einstellbar ist.
4. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite und
dritte Gleichspannung zur Änderung der Größe der Raster, die von den Strahlen des zweiten bzw.
dritten Systems geschrieben werden, von Hand einstellbar sind.
5. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Gleichrichteranordnung
zur Erzeugung einer vierten Gleichspannung, die bezüglich des Bezugspotentials des
Empfängers negativ und an die Kathode eines dritten Strahlerzeugungssystems angeschlossen ist
und zusammen mit der ersten Gleichspannung eine Beschleunigungsspannung für das dritte
System liefert; und durch eine Anordnung, die es erlaubt, einen von Hand einstellbaren Teil
einer Spannung von einer Quelle für die dritte Gleichspannung der Gleichrichteranordnung zuzuführen,
um die Größe der vierten Gleichspannung und der Beschleunigungsspannung für das dritte System zur Einjustierung der Größe des
Rasters, das von dem Strahl des dritten Systems auf dem Bildschirm der Bildröhre geschrieben
wird, zu ändern.
6. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger
eine Zweistrahl-Zweifarbenröhre des Eindringtiefentyps enthält.
7. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Dreistrahl-Dreifarbenröhre.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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