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DE1174951B - Stehregal bestehend aus Seitenteilen und einem Aussteifungsverband - Google Patents

Stehregal bestehend aus Seitenteilen und einem Aussteifungsverband

Info

Publication number
DE1174951B
DE1174951B DEW31121A DEW0031121A DE1174951B DE 1174951 B DE1174951 B DE 1174951B DE W31121 A DEW31121 A DE W31121A DE W0031121 A DEW0031121 A DE W0031121A DE 1174951 B DE1174951 B DE 1174951B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank
stiffening
connecting means
side parts
approximately
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW31121A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Ritter Von Poschinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WHB METALLBAU VON POSCHINGER K
Original Assignee
WHB METALLBAU VON POSCHINGER K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WHB METALLBAU VON POSCHINGER K filed Critical WHB METALLBAU VON POSCHINGER K
Priority to DEW31121A priority Critical patent/DE1174951B/de
Publication of DE1174951B publication Critical patent/DE1174951B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B55/00Cabinets, racks or shelf units, having essential features of rigid construction
    • A47B55/02Cabinets, racks or shelf units, having essential features of rigid construction made of wire

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description

  • Stehregal bestehend aus Seitenteilen und einem Aussteifungsverband Die Erfindung bezieht sich auf einen Aussteifungsverband, der aus zwei Diagonalstäben besteht. Diese weisen an ihren Enden Verbindungsmittel für das formschlüssige Verbinden der hinteren Holme zweier in lotrechten und parallelen Ebenen angeordneter Stehregalseitenteile auf, welche je aus zwei Hohnen und diese verbindenden Sprossen, Streben od. dgl. bestehen. Zwischen den Sprossen werden Platten, Kästen od. dgl. angeordnet, wobei die Platten, insbesondere Bretter, eine Länge aufweisen, die gleich oder größer ist als der Abstand der Seitenteile voneinander. Bei einem bekannten Stehregal sind die Seitenteile mit zapfenförmigen Aufnahmen für die als Muffen ausgebildeten Verbindungsmittel des Aussteifungsverbandes versehen. Die Muffen werden von oben her aufgesteckt. Die Seitenteile müssen den Enden der Diagonalstäbe angepaßt werden. Im letzten Fall muß man mehrteilige Seitenteile verwenden, und wenn an ein Stehregal ein weiteres Seitenteil anzuschließen ist, nicht nur das Stehregal auseinandernehmen, sondern auch noch die Seitenteile desselben ändern, da sonst der Aussteifungsverband nicht angeschlossen werden kann.
  • Bei einer anderen Bauart sind an den Aussteifungsstäben Zapfen angebracht, die in Bohrungen des Pfostens eingreifen und dort verriegelt werden.
  • Es liegt die Aufgabe vor, Aussteifungsverbände für leiterartige Seitenteile von Stehregalen so auszubilden, daß sie nicht nur die miteinander verbundenen Seitenteile starr gegeneinander festlegen, sondern auch, ohne die ein- oder mehrteiligen Seitenteile der Stehregale auseinandernehmen zu müssen, anschließbar sind.
  • Nach der Erfindung ist jedes Ende der Diagonalstäbe mit zwei in etwa aufeinander senkrechtstehenden Ebenen liegenden Kröpfungen versehen, von denen die eine Kröpfung einen Holm, die andere eine Sprosse od. dgl. mindestens teilweise umfaßt. Dadurch ist man in der Lage, mehrere einteilige und mehrere Seitenteile miteinander zu verbinden, ohne diese ändern oder auseinandernehmen zu müssen. Derartige Aussteifungsverbände können auch zum Gegeneinanderfestlegen anders gestalteter Seitenteile benutzt werden, z. B. solcher, die außer zwei oder mehreren Sprossen Ansätze, Vorsprünge od. dgl. aufweisen, die sich in der durch die beiden Holme eines Seitenteiles liegenden Ebene erstrecken, wobei diese Ansätze od. dgl. an den Holmen so festgelegt sind, daß sie auf den gegenüberliegenden Hohn weisen. Wenngleich die Kröpfungen der freien Enden auch so gestaltet sein können, daß die erste Kröpfung einen Holm und die zweite Kröpfung des gleichen freien Endes eine Sprosse, einen Ansatz od. dgl. umfaßt, empfiehlt es sich, die erste Kröpfung jedes freien g Endes in der durch den Verband festgelegten lotrechten Ebene und die zweite Kröpfung in einer etwa waagerechten Ebene vorzusehen; die zweiten Kröpfungen sind nach der gleichen Seite, z. B. nach rückwärts, gerichtet. Man kann auch die Kröpfungen so o gestalten, daß das eine, z. B. obere Ende eine erste Kröpfung aufweist, die einen Holm umfaßt, während die zweite Kröpfung dieses Endes eine Sprosse, einen Ansatz od. dgl. umgreift und das andere untere Ende eine erste Kröpfung enthält, die eine Sprosse od. dgl. umfaßt, während die zweite Kröpfung dieses freien Endes einen Holm teilweise umfaßt, so daß sich die zweiten Kröpfungen nach verschiedenen Seiten der durch die Diagonalstäbe festgelegten Ebene erstrecken. Um jegliches Spiel zu vermeiden, empfiehlt > es sich, den Aussteifungsverband so zu gestalten, daß der Abstand der sich in etwa gleicher Richtung erstreckenden Enden desselben voneinander ungleich dem Abstand der Sprossen od. dgl. der Seitenteile ist. Dieser Abstand kann größer oder kleiner sein als der > Abstand zweier oder mehrerer Sprossen, Ansätze od. dgl. eines Seitenteiles. Dadurch müssen die freien Enden des Aussteifungsverbandes elastisch verformt werden, bevor sie an den Seitenteilen festgelegt werden können. Die erzielte Spannung vermeidet ein Spiel. Eine einfache Fertigung ergibt sich, wenn die je zwei Kröpfungen aufweisenden Enden des Aussteifungsverbandes Enden zweier etwa V förmig gebogener Drähte, Stäbe od. dgl. sind, die im Scheitel-Bereich miteinander starr verbunden, insbesondere verschweißt sind. Der Krümmungsradius der einen Kröpfung eines freien Endes sollte, kleiner sein als der Krümmungsradius der zweiten Krön . ,des gleichen Endes, weil die eine Kröpfung emea.I4olin, die andere eine Sprosse umfaßt, die verschiedene Durchmesser haben.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung schematisch veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 ein mehrteiliges Seitenteil eines aus mindestens zwei Seitenteilen bestehenden Stehregals, F i g. 2 eine perspektivische Darstellung eines Aussteifungsverbandes, mit dem die hinteren Holme zweier parallel zueinander angeordneter Seitenteile verbindbar sind, und F i g. 3 eine perspektivische Darstellung der Anschlußstelle zweier freier Enden des Austeifungsverbandes nach F i g. 2 an dem hinteren Holm des rechten Seitenteiles.
  • Wenngleich es völlig gleichgültig ist, ob die Seitenteile eines Stehregals ein- oder mehrteilig sind, ist im Fall des Ausführungsbeispiels angenommen, daß jedes Seitenteil eines Stehregals mehrteilig ist. Das in F i g. 1 dargestellte Seitenteil setzt sich aus drei Seitenteilstücken 1, 2 und 3 zusammen, die unter Zwischenschaltung von Muffen 4 übereinandersteckbar sind. Selbstverständlich kann man auch nur ein Seitenteilstück 1, 2 oder 3 als Seitenteil benutzen oder noch mehr Seitenteile, also mehr als drei, übereinander anordnen oder das Seitenteil, wie bekannt, einstückig gestalten. Jedes der Seitenteile weist Holme 5, 6 bzw. 7, 8 bzw. 9, 10 auf, die durch Sprossen 11 und 11' bzw. 11" miteinander verbunden sind.
  • F i g. 2 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Aussteifungsverbandes mit Diagonalstäben. Die Diagonalstäbe bestehen aus zwei etwa V-förmig gebogenen Drähten, Stäben 12, 13, die im Kreuzungsbereich 14 starr miteinander verbunden, vorzugweise miteinander verschweißt sind. Jedes freie Ende der Diagonalstäbe ist mit zwei Kröpfungen versehen, von denen die erste 15 dem teilweisen Umfassen einer Sprosse 11 dient, während die zweite Kröpfung 16 den hinteren Holm 5 teilweise umfaßt, an den die Sprosse 11 festgelegt ist. Im Fall des Ausführungsbeispiels der F i g. 2 und 3 umfassen die ersten Kröpfungen jeweils eine Sprosse, die zweiten Kröpfungen jeweils einen Holm, und zwar sind die Stäbe 12 und 13 an ihren freien Enden so gekröpft, daß die erste Kröpfung 15 des untenliegenden Schenkels der Stäbe eine Sprosse von unten, die erste Kröpfung 17 des oberen Schenkels eine Sprosse von oben her umgreift. Dementsprechend liegt die zweite Kröpfung 16 der unten liegenden Schenkel oberhalb der unteren Schenkel, während die zweite Kröpfung 18 der oberen Schenkel unterhalb der oberen Schenkel liegt.
  • Die Tragplatten ragen über die lotrechten Ebenen zweier Seitenteile hinaus oder enden in den lotrechten Ebenen zweier Seitenteile bzw. stehen über Kästen miteinander in Verbindung. Daher genügt an sich ein einziger Aussteifungsverband nach F i g. 2. Mindestens zwei derartige Aussteifungsverbände werden zwischen zwei Seitenteilen vorgesehen, wenn die Seitenteile des Stehregals eine verhältnismäßig große Höhe aufweisen. Selbstverständlich kann man auch über weitere Aussteifungsverbände weitere Seitenteile anschließen, so daß sich eine ganze Regalwand ergibt. Es ist dann nur erforderlich, weitere Seitenteile ebenfalls über ein oder mehrere Aussteifungsverbände zu vereinigen.
  • Aus vorstehendem ergibt sich, daß jeder Aussteifungsverband nicht unbedingt dort vorgesehen werden rnuß, wo senkrecht auf den Holmen stehende Sprossen vorgesehen sind. Werden zwei Hohne eines Seitenteiles nicht über quer gerichtete Sprossen, sondern über schräg gerichtete Streben verbunden, dann kann man die Sprossenkröpfungen in eine schräge Ebene legen, so daß jedes Ende einwandfrei festgelegt wird. Dies gilt auch für den Fall, daß nur in verhältnismäßig großen Abständen Sprossen, Streben od. dgl. vorgesehen sind, wenn man dafür sorgt, daß jeder hintere Holm zwei, vier oder mehr zapfenartige Vorsprünge trägt, um die dann die erste bzw. die zweite Kröpfung jedes freien Endes teilweise herumfaßt. Wesentlich ist also lediglich, daß sich der Aussteifungsverband nicht nur festlegen läßt, ohne daß zusätzliche Mittel vorgesehen werden, sondern beim Aneinanderanschließen mehrerer leiterartiger Seitenteile kein schon aufgestelltes Regal auseinanderzunehmen ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Stehregal, bestehend aus Seitenteilen mit je zwei Holmen und diese verbindenden Sprossen, Streben od. dgl. und aus einem Aussteifungsverband für das formschlüssige Verbinden der hinteren Holme, welcher zwei Diagonalstäbe aufweist, die an ihren Enden mit Verbindungsmittel versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende als Verbindungsmittel zwei in etwa senkrecht aufeinanderstehenden Ebenen liegende Kröpfungen (15, 16; 17, 18) aufweist, von denen die eine Kröpfung (16, 18) einen Holm (5), die andere Kröpfung (15, 17) eine Sprosse, Zapfen (11) od. dgl. mindestens teilweise umfaßt.
  2. 2. Aussteifungsverband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kröpfung (15, 17) jeden freien Endes in der lotrechten Aussteifungsverbandebene liegt, die zweite Kröpfung (16, 18) sich aus der ersten Ebene in eine etwa waagerechte Ebene liegende Ebene erstreckt, wobei die zweiten Kröpfungen (16, 18) nach der gleichen Seite der Aussteifungsverbandebene gerichtet sind.
  3. 3. Verbindungsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der sich in etwa gleicher Richtung erstreckenden Enden des gleichen Verbindungsmittels voneinander ungleich dem Abstand der Sprossen, Noppen od. dgl. der Seitenteile ist.
  4. 4. Aussteifungsverband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die je zwei Kröpfungen aufweisenden Enden des Versteifungsverbandes Enden zweier etwa V-förmig gebogener Drähte, Stäbe od. dgl. (12, 13) sind, die im Scheitelbereich miteinander starr verbunden, z. B. verschweißt sind.
  5. 5. Verbindungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius der einen Kröpfung jedes freien Endes kleiner ist als der Krümmungsradius der anderen Kröpfung des gleichen freien Endes. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 342 712; französische Patentschriften Nr. 1128 656, 570 952; USA; Patentschrift Nr. 2 460 594.
DEW31121A 1961-11-22 1961-11-22 Stehregal bestehend aus Seitenteilen und einem Aussteifungsverband Pending DE1174951B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR570952A (fr) * 1923-09-20 1924-05-09 Casier extensible démontable
US2460594A (en) * 1947-10-16 1949-02-01 Obernauer William Built-up post for wire baskets and the like
FR1128656A (fr) * 1955-07-04 1957-01-09 Reunis Pour La Fabrication D A étagère pliante
CH342712A (fr) * 1957-04-11 1959-11-30 Alphonse Cruege Robert Emile Jeu d'éléments pour la construction d'ensembles démontables à rayons

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR570952A (fr) * 1923-09-20 1924-05-09 Casier extensible démontable
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FR1128656A (fr) * 1955-07-04 1957-01-09 Reunis Pour La Fabrication D A étagère pliante
CH342712A (fr) * 1957-04-11 1959-11-30 Alphonse Cruege Robert Emile Jeu d'éléments pour la construction d'ensembles démontables à rayons

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