DE1174248B - Verfahren zum Umwickeln von zylindrischen Koerpern mit mehreren Lagen eines mit einem Bindemittel getraenkten Bandes - Google Patents
Verfahren zum Umwickeln von zylindrischen Koerpern mit mehreren Lagen eines mit einem Bindemittel getraenkten BandesInfo
- Publication number
- DE1174248B DE1174248B DEW31063A DEW0031063A DE1174248B DE 1174248 B DE1174248 B DE 1174248B DE W31063 A DEW31063 A DE W31063A DE W0031063 A DEW0031063 A DE W0031063A DE 1174248 B DE1174248 B DE 1174248B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tape
- wrapping
- soaked
- cylindrical bodies
- several layers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B11/00—Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
- B65B11/04—Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material the articles being rotated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)
Description
- Verfahren zum Umwickeln von zylindrischen Körpern mit mehreren Lagen eines mit einem Bindemittel getränkten Bandes Zum Verpacken von Säuren und anderen aggressiven Produkten werden Flaschen und Ballons aus Glas oder Kunststoffen eingesetzt. Weiterhin werden auch Emballagen aus Kunststoffolien, kaschiertem Papier, Weißblech, Kupferblech, Aluminiumblech und VA-Blech in möglichst dünnwandiger Ausführung - aus Billigkeitsgründen - verwendet.
- All diese Emballagen bedürfen zum Schutz gegen hohe Transportbeanspruchungen noch eines äußeren Schutzkörpers. Als solche sind für Flaschen und Ballons bekannt: Weidenkörbe, Blechstreifenkörbe und Blechvollmantelkörbe. Für Emballagen aus hochwertigen, vorgenannten dünnwandigen Materialien werden Schutzkörper aus Holz, Pappe oder Stahlblech eingesetzt. All diese Schutzkörper weisen den Nachteil auf, daß sie aus Einzelteilen separat zu der zu schützenden Emballage hergestellt werden müssen, so daß eine erforderliche gute Paßform nicht gewährleistet ist, wodurch die Transportsicherheit herabgesetzt wird. Weiterhin ist ein zusätzlicher Arbeitsaufwand für das Zusammenbringen von Schutzkörper und Emballage und auch das Einbringen von Polstermaterial, z. B. Stroh oder Holzwolle, notwendig.
- Ein weiteres bekanntes Verfahren, Verpackungsgut zu schützen, besteht darin, dasselbe mit einem Band allseitig zu umwickeln, wobei das Verpackungsgut parallel zur Längsachse und zentral an den Stirnseiten umwickelt wird. Diese Wickeltechnik bringt eine starke Anhäufung von übereinanderlaufendem Wickelband in den Zentren der Stirnflächen. Ein Benutzen einer solchen Stimseite als Bodenfläche für ein Packmittel ist durch die dadurch entstehende 'wölbung der Bodenfläche unmöglich. Weiterhin ist auch eine gewünschte Öffnung auf einer der Stirnseiten oder das Umwickeln eines Verpackungsgutes mit Halsöffnung, z. B. Flasche oder Glasballon, nicht möglich. Ein zusätzlicher Nachteil dieser Zentralwickelung besteht darin, daß das in den Zentren der Stirnflächen angehäufte Wickelband nicht an die schwächste Stelle, und zwar an den Verbindungsstellen der Stirnflächen mit dem Zylindermantel, gelangen kann.
- Die Aufgabe besteht nun darin, die erwähnten Mängel zu beseitigen und besonders das Umwickeln von mit Füllöffnungen versehenen Behältern zu verbessern. Ausgehend von einem Verfahren zum Umwickeln von zylindrischen Körpern mit mehreren Lagen eines mit einem Bindemittel getränkten Bandes, bei dem das Band unter gleichzeitigem Drehen des Körpers um dessen Längs- und Querachse nacheinander längs der Mantel-und quer zu den Stirnflächen gelegt wird, besteht das Verfahren gemäß der Erfindung darin, daß insbesondere zum Umwickeln von mit Füllöffnungen versehenen Behältern, gleichzeitig mehrere mit flüssigem Kunststoff getränkte Bänder in bekannter Weise schräg zur Behälterlängsachse und außermittig an den Stirnseiten um den zu umwickelnden Körper derart gelegt werden, daß die Füllöffnung des Behälters frei gehalten wird. Durch die Schrägwickelung wird eine unnötige Anhäufung von Wickelband in den Zentren der Stirnflächen, wie es bei der bekannten Parallelwickelung geschieht, vermieden, wobei durch die Schrägwickelung außerdem das Wickelband an die Stellen der Boden-Mantel-Verbindung gelangt, wo es aus Festigkeitsgründen besonders benötigt wird. Weiterhin können im Gegensatz zu den bekannten Verfahren mehrere Wickelstöcke gleichzeitig angesetzt werden, so daß der gesamte Vorgang in einem Bruchteil der erforderlichen Zeit des bekannten Verfahrens durchgeführt werden kann.
- Zur Durchführung eines solchen Verfahrens gemäß der Erfindung verfährt man beispielsweise in folgender Weise (siehe Zeichnung): Mehrere Bänder 1, in der Darstellung vier, z. B. aus Papier, werden durch einen Behälter 2 mit flüssi-» gem Kunststoff geführt, der die Verbindung der Bänder 1 untereinander herstellt und gleichzeitig wetterfeste Schichten zwischen den Bändern 1 bildet. Diese Bänder 1 werden auf das zu schützende Verpackungsgut 3 gewickelt, und zwar derart, daß sie hintereinander zur diagonalen Auflage kommen. Dabei wird die Stirnseite 4 des Verpackungsgutes 3 dezentral zu ihrem Mittelpunkt und die Stirnseite 5 mit der Füllöffnung 6 des Verpackungsgutes 3 außerhalb des Mittelpunktes zur Offenhaltung der Füllöffnung 6 überwickelt. Jedes Band wird durch jeweils eine Druckrolle 7 auf das Verpackungsgut 3 aufgedrückt.
- Nach Erreichung der gewünschten Wandstärke ist die Herstellung der Wickelung beendet.
- Das Verfahren gemäß der Erfindung kann beispielsweise mit Hilfe der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung durchgeführt werden: Die auf einer Drehscheibe 8 lagernden beiden Rollen 9 nehmen das zu umwickelnde Verpackungsgut auf. Drehscheibe 8 und Rollen 9 werden von dem im Unterteil 10 sitzenden Antrieb in Bewégung gesetzt. An der Drehscheibe 8 befindet sich'eine Kurvenbahn 11, auf der mehrere Bandführungen 12 über Gleitrollen 13 in Aufundabbewegungen gebracht werden, um eine diagonale Wickelung und die erforderliche Öffnung in der Stirnseite 5 des Schutzkörpers zu erreichen. Die Bandführungen 12 gleiten dabei durch die Halterungen 14. Die Halterungen 14 sind an Traggestellen 15 befestigt. Weiterhin sind die Flüssigkeitsbehälter 2 für die Aufnahme des Bindemittels, durch das die Bänder geführt werden, und die Abrollvorrichtung 16 an den Traggestellen 15 befestigt. An den Bandführungen 12 befinden sich noch die Druckrollen 7, die beweglich gelagert sind und durch einstellbaren Federdruck zum Andrücken der Bänder 1 gebracht werden, Die obere Rolle 17 hat die Aufgabe, das zu umwickelnde Verpackungsgut 3 in dem Rollenbett zu halten. Sie ist in dem Schwenkarm 18 gelagert, der sich um die Achse 19 im gleichen Rhythmus wie die Drehscheibe 8 dreht. Zur Einführung des zu umwickelnden Verpackungsgutes 3 kann der Schwenkarm 18 über eine Bolzenlagerung 20 ausgeschwenkt werden. Die Achse 19 wird durch eines der Traggestelle 15 in verlängerter Ausführung gehalten.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zum Umwickeln von zylindrischen Körpern mit mehreren Lagen eines mit einem Bindemittel getränkten Bandes, bei dem das Band unter gleichzeitigem Drehen des Körpers um dessen Längs- und Querachse nacheinander längs der Mantel- und quer zu den Stirnflächen gelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß, insbesondere zum Umwickeln von mit Füllöffnungen versehenen Behältern, gleichzeitig mehrere mit flüssigem Kunststoff getränkte Bänder in bekannter Weise schräg zur Behälterlängsachse und außermittig an den Stirnseiten um den zu umwickelnden Körper derart gelegt werden, daß die Füllöffnung des Behälters frei gehalten wird.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer um eine senkrechte Achse drehbaren Scheibe, welche angetriebene Auflagerollen zum Halten und Drehen des zu umwickelnden Körpers trägt, und aus einer Führung für das getränkte aufzuwickelnde Band, gekennzeichnet durch eine der Anzahl der Bänder entsprechende Zahl von Bandführungen (12), die mittels einer mit der Drehscheibe (8) verbundenen Kurvenbahn (11) während des Umlaufs der Scheibe auf und ab bewegbar sind.In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschriften Nr. 146 544. 153 872, 412645,1017523; USA.-Patentschrift Nr. 1 572 258.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW31063A DE1174248B (de) | 1961-11-14 | 1961-11-14 | Verfahren zum Umwickeln von zylindrischen Koerpern mit mehreren Lagen eines mit einem Bindemittel getraenkten Bandes |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW31063A DE1174248B (de) | 1961-11-14 | 1961-11-14 | Verfahren zum Umwickeln von zylindrischen Koerpern mit mehreren Lagen eines mit einem Bindemittel getraenkten Bandes |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1174248B true DE1174248B (de) | 1964-07-16 |
Family
ID=7599678
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW31063A Pending DE1174248B (de) | 1961-11-14 | 1961-11-14 | Verfahren zum Umwickeln von zylindrischen Koerpern mit mehreren Lagen eines mit einem Bindemittel getraenkten Bandes |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1174248B (de) |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE146544C (de) * | ||||
DE153872C (de) * | ||||
DE412645C (de) * | 1923-01-16 | 1925-04-25 | Stoevesandt Komm Ges A Akt Geb | Vorrichtung zur Herstellung von Umhuellungen fuer Versandflaschen |
US1572258A (en) * | 1925-06-15 | 1926-02-09 | Wieland | Pipe-wrapping machine |
-
1961
- 1961-11-14 DE DEW31063A patent/DE1174248B/de active Pending
Patent Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE146544C (de) * | ||||
DE153872C (de) * | ||||
DE412645C (de) * | 1923-01-16 | 1925-04-25 | Stoevesandt Komm Ges A Akt Geb | Vorrichtung zur Herstellung von Umhuellungen fuer Versandflaschen |
US1572258A (en) * | 1925-06-15 | 1926-02-09 | Wieland | Pipe-wrapping machine |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2261416C3 (de) | Vorrichtung zum Einbringen von Faltschachtelzuschnitten od. dgl. in Versandkartons | |
EP0140301A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einhüllen von Packstücken oder Gebinden in Stretchfolie | |
EP2797814B1 (de) | Applikatorvorrichtung für wickeletiketten | |
DE2743378C2 (de) | Vorrichtung zur Handhabung von im wesentlichen zylindrischen Behältern | |
DE3004470A1 (de) | Vorrichtung zum einwickeln grosser papierrollen o.dgl. | |
DE3700146A1 (de) | Maschine zur umreifung von packstuecken in laengs- und querrichtung | |
DE3546284C2 (de) | Anordnung an einer Rollen-Einwickeleinrichtung zum Aufbringen von Kopfabdeckungen auf Papierrollen od.dgl. | |
AT393492B (de) | Doppeltragwalzen-wickelmaschine zum wickeln von warenbahnen, insbesondere papier- oder kartonbahnen, auf huelsen unterschiedlichen durchmessers | |
DE1174248B (de) | Verfahren zum Umwickeln von zylindrischen Koerpern mit mehreren Lagen eines mit einem Bindemittel getraenkten Bandes | |
DE1761837C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Etiket tieren von Flaschen und Umhüllen von Flaschenhälsen | |
DE2006575A1 (de) | Vorrichtung zum Transportieren von leichten stehenden Behaltern geringer Grund flache auf einem Transportband | |
DE3139580A1 (de) | Vorrichtung zum einbringen, verpressen und ausbringen eines schichtpaketes in eine heisspresse bzw. aus einer heisspresse | |
CH675234A5 (de) | ||
EP1074472B1 (de) | Vorrichtung zum Transport von Bobinen aus Verpackungsmaterial | |
DE1167733B (de) | Maschine zum Einwickeln von im wesentlichen zylindrischen Gegenstaenden | |
DE2239070A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum anbringen von verpackungshuellen | |
DE1720790U (de) | Stueckgut-kipper. | |
EP1245318A1 (de) | Ablängvorrichtung für Wuchtgewichte | |
DE4224523C2 (de) | Verfahren zum Verpacken eines plattenförmigen Werkstücks | |
EP1520789A1 (de) | Vorrichtung zum Einführen von Beuteln in einen Karton | |
DE4416532C1 (de) | Vorrichtung zum Befestigen von Stirndeckeln an Rollen, insbesondere Papierrollen | |
DE9208071U1 (de) | Vorrichtung zur Transportsicherung eines mehrlagigen Stapels aus Hohlgläsern o.dgl. | |
DD155413A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum palettieren und verpacken zylinderfoermiger glasgegenstaende | |
DE20104923U1 (de) | Bleigewichtsstrang für das Auswuchten von Fahrzeugrädern | |
DE8700193U1 (de) | Maschine zur Umreifung von Packstücken in Längs- und Querrichtung |