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DE1169495B - Magnetisches Speichersystem zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von breitbandigen Signalen - Google Patents

Magnetisches Speichersystem zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von breitbandigen Signalen

Info

Publication number
DE1169495B
DE1169495B DEA28026A DEA0028026A DE1169495B DE 1169495 B DE1169495 B DE 1169495B DE A28026 A DEA28026 A DE A28026A DE A0028026 A DEA0028026 A DE A0028026A DE 1169495 B DE1169495 B DE 1169495B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
frequency
switching
tube
pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA28026A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Pauson Ginsburg
Ray Milton Dolby
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ampex Corp
Original Assignee
Ampex Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ampex Corp filed Critical Ampex Corp
Publication of DE1169495B publication Critical patent/DE1169495B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B15/12Masking of heads; circuits for Selecting or switching of heads between operative and inoperative functions or between different operative functions or for selection between operative heads; Masking of beams, e.g. of light beams
    • G11B15/14Masking or switching periodically, e.g. of rotating heads

Landscapes

  • Television Signal Processing For Recording (AREA)
  • Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 η
Deutsche Kl.: 21 al - 32/11
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
A 28026 VIII a/21 al
3. Oktober 1957
6. Mai 1964
Die Erfindung bezieht sich auf ein magnetisches Speichersystem zur magnetischen Aufzeichnung und/ oder Wiedergabe von Fernsehsignalen oder anderen breitbandigen Signalen.
Es wurde bereits ein solches System vorgeschlagen, bei dem die Signale sich teilweise überlappend in mehreren Spuren quer zur Laufrichtung eines bandförmigen magnetischen Aufzeichnungsträgers zur Aufzeichnung gelangen. Die den einzelnen Spuren jeweils zugeordneten Signalteile werden hierbei über getrennte Kanäle einer Schaltvorrichtung zugeführt, in der die Signalteile bei der Wiedergabe zu einem kontinuierlichen, vollständigen Signal zusammengesetzt bzw. bei der Aufzeichnung aus dem vollständigen Signal die Signalteile gebildet werden. Ferner ist eine Einrichtung zum Steuern der Umschaltvorrichtung vorgesehen.
Während diese Einrichtung zum Steuern der Umschaltvorrichtung nach dem bekannten Vorschlag so ausgebildet ist, daß sie lediglich auf einfache Schaltimpulse anspricht, die aus einer mit der umlaufenden Magnetkopfanordnung gekuppelten Impulserzeugungsvorrichtung abgeleitet sind, weist gemäß der vorliegenden Erfindung die Umschaltvorrichtung je Kanal eine Torschaltung auf, die den Durchgang der Signalteile nur bei Zusammentreffen (Koinzidenz) eines aus der Schaltfrequenz der zu schaltenden Signalteile abgeleiteten Steuerimpulses und eines zusätzlichen, aus der Schaltfrequenz abgeleiteten Steuerimpulses gestattet. Insbesondere kann die Schaltfrequenz von der Geschwindigkeit, mit der die aufgezeichneten Spuren wiedergegeben werden, abgeleitet sein. Die zusätzlichen Impulse können aus der Schaltfrequenz und dem Synchronsignalteil des kontinuierlichen, vollständigen Signals abgeleitet sein.
Durch die Erfindung wird also die Umschaltung oder Kommutierung auf eine neuartige Weise ausgeführt. Dies gestattet es, gewisse Mängel des früheren Systems zu beheben. Insbesondere läßt sich durch die Erfindung das Schaltintervall in solchem Maße verkürzen, daß es vernachlässigbar ist, soweit es auf das resultierende, kontinuierliche Signal ankommt. Ein besonders wichtiger Vorteil des neuen Systems besteht darin, daß eine zeitliche Steuerung der Schaltvorgänge mit verhältnismäßig einfachen Mitteln möglieh wird, so daß die Schaltzeitpunkte in die richtige Relation zu den einzelnen Signalteilen gebracht werden können. Das demodulierte, kombinierte Ausgangssignal kann bei dem neuen System Zeitmarken darstellende Spitzen aufweisen; aus solchen Spitzen abgeleitete Auslöseimpulse können zum Steuern der Schaltvorgänge benutzt werden. Durch die Erfindung Magnetisches Speichersystem zur magnetischen
Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von
breitbandigen Signalen
Anmelder:
Ampex Corporation, Redwood City, Calif.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Werdermann, Patentanwalt,
Hamburg 13, Innocentiastr. 30
Als Erfinder benannt:
Charles Pauson Ginsburg, Los Altos, CaM.,
Ray Milton Dolby, Cupertino, CaHf. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 8. Oktober 1956 (614 420)
wird ferner auch das Signal-Rausch-Verhältnis verbessert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Systems werden die Signalteile aus zu vieren nacheinander aufgezeichneten Spuren kombiniert, und es sind vier Torkreise in der Umschaltvorrichtung vorhanden, wobei der Steuerimpuls für die im Anschluß nacheinander zur Wirkung gelangenden Torkreise eine solche Phasenlage haben, daß sie eine Phasendifferenz von 90° erzeugen, und wobei der zusätzliche Impuls die zweifache Frequenz gegenüber dem Steuerimpuls hat.
Das Schaltfrequenzsignal kann phasenverschiebbar sein, so daß rasch verlaufende Störungen aus der aufgezeichneten Signalnachricht eliminiert werden können.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Von den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Blockschema zur Erläuterung eines Systems, bei welchem die vorliegende Erfindung verwirklicht ist;
Fig. 2 ist eine Einzeldarstellung im Schnitt, welche die Drehkopfanordnung und die dazugehörigen Teile zeigt;
F i g. 3 ist eine Querschnittsdarstellung desselben Gegenstandes längs der Linie 3-3 von F i g. 2;
Fig. 4 ist ein Schaltbild einer besonderen Art der Schaltvorrichtung;
409 588/163
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F i g. 5 ist ein Schaltbild, das eine Anordnung zur Bei FM-Aufzeichnung kann die elektronische EinErzeugung von Rücklauf schaltwellen zeigt; richtung die Aufzeichnungsverstärker 51, 52, 53 und F i g. 6, A bis /, zeigen Wellenformen an verschie- 54 enthalten, deren Ausgänge mit den Kontakten des denen Punkten des Systems; Umschalters 51 verbunden sind. Das Eingangssignal, Fig. 7 veranschaulicht einen Teil des Magnet- 5 insbesondere ein Videosignal, wird über Verstärker bandes mit den darauf befindlichen Aufzeichnungs- und Tiefßaßfilter 56 dem als Modulator geschalteten bereichen schematisch; Multivibrator 57 zugeleitet, dessen Ausgang über den Fig. 8 ist ein Blockschema, das eine andere Aus- Begrenzer 58 an den Verstärker 59 geführt ist. Dessen führungsform schematisch erläutert. verschiedene Ausgänge wiederum sind mit den Ver-In Fig. 1 ist schematisch ein System zur io stärkern 51 bis 54 über die einstellbaren Verzöge-Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Fernseh- rungsleitungen 61 bis 64 verbunden. Die Bregrenzersendungen dargestellt. Die dabei verwendeten Bau- stufe 58 dient zum Begrenzen der Signalamplitude, elemente sind zum Teil bekannt. Eine an sich be- Die Elektronik für die Wiedergabe umfaßt die kannte Drehknopfanordnung 10 mit mehreren Kopf- Vorverstärker 71 bis 74, deren Eingänge an die Koneinheiten streicht quer über ein Magnetband 11, das 15 takte des Umschalters S1 angeschlossen sind. Die in Längsrichtung durch eine Antriebsspule 17 mit Ausgänge der Vorverstärker sind über die Verzöge-Motorantrieb M bewegt wird. 12 und 13 sind Ab- rungsleitungen 81 bis 84 mit den elektronischen wickel- bzw. Aufwickelspule. In bekannter Weise Schaltvorrichtungen 91 bis 94 verbunden. Diese kann ein Antriebsmotor für den Drehteller der Rolle Schaltvorrichtungen wiederum stehen mit dem ge-12 vorgesehen sein, der ein konstantes Drehmoment 20 meinsamen Ausgangsmischer 96 in Verbindung. Das erzeugt, um die richtige Bandspannung bei Aufzeich- kombinierte Signal aus dem Mischer 96 wird über nung und Wiedergabe einzuhalten, und der auch zum den Hochpaßfilter 97 an die Verstärker und Begren-Rückspulen eingeschaltet werden -kann. Mit dem zer98 gelegt. Als Demodulationseinrichtung ist vor-Drehteller der Aufwickelspule 13 kann ein weiterer gesehen, daß der Ausgang aus den Verstärkern und Motor verbunden sein, der dieser ein konstantes 25 Begrenzern 98 über den Flankendetektor 99 dem Drehmoment erteilt. 14 und 16 sind Führungszapfen Detektor 101 zugeführt wird, der vorzugsweise nach oder -rollen. Eine Anzahl zusätzlicher Magnetköpfe Art eines Vollweggleichrichters ausgebildet ist. Das 1, 2, 3, 4 können auf die seitlichen Ränder des Ma- demodulierte Signal aus dem Detektor 101 wird bei gnetbandes wirken. Die Breite des Magnetbandes 102 verstärkt und der Linearisierungsvorrichtung 103 kann etwa 5 cm betragen. 30 sowie dem zur Elimination des Trägers dienenden 19 ist der Antriebsmotor der Drehkopfanord- Filter 104 und dem Videoverstärker 105 zugeleitet, nung. Mit dieser ist ein umlaufender Impulserzeuger Der Ausgang dieses Verstärkers ergibt ein Signal, 21 verbunden, der zum Erzeugen von Impulsen mit das die Video- oder sonstigen Frequenzen des ureiner von der Drehgeschwindigkeit abhängigen Fre- sprünglichen Signalausganges enthält. Das Filter 97 quenz dient. 35 kann so ausgebildet sein, daß es den Durchgang F i g. 2 und 3 zeigen den Aufbau der Drehkopf- niederfrequenter Rauschkomponenten zum Flankenanordnung im einzelnen. Die wesentlichen Bestand- detektor 99 verhindert. Wenn das System mit Videoteile sind ein Rad 22, das die Magnetköpfe 23 trägt. frequenzen betrieben wird, kann dieses Filter so Das Magnetband wird durch eine Führungseinrich- ausgebildet werden, daß es nur Frequenzen oberhalb tung 28, während es sich in Längsrichtung bewegt, 40 800 kHz durchläßt. Der Flankendetektor kann ein in gewölbtem Zustand gehalten, so daß es auf seiner ÄC-Gebilde sein, das eine Charakteristik aufweist, ganzen Breite von den Magnetkopf spitzen 24 bestri- die durch 6 db pro Oktave (Amplitude gegen Frechen werden kann. Die Halteeinrichtung 28 berührt quenz) gekennzeichnet ist. Wenn der Flankendetektoi die Bandkante mit einem oder mehreren Anschlägen abgestimmt ist, so soll der Resonanzpunkt weit ent-31. Eine Einstellschraube 33 kann zu ihrer Verstel- 45 fernt von der Trägerfrequenz liegen, um die lung gegenüber der Motorwelle dienen. Eine Saug- erwünschte Breitbandigkeit zu ergeben. Die Linearivorrichtung 37 bis 39 bewirkt eine satte Anlage des sierungsvorrichtung 103 kann auch eine solche sein, Magnetbandes an der Führungseinrichtung. wie sie in der einschlägigen Technik bekannt ist. Sie Die Impulserzeugungseinrichtung arbeitet mit wird so eingestellt, daß sie eine sogenannte Gammaeiner Lichtquelle 43, deren durch eine Linse 44 auf 50 korrektion ergibt, und führt eine Verzerrung ein, eine Seite des Rades 22 gebündelter Strahl reflektiert welche dazu dient, Amplitudenverzerrungen zu kom- und von einer Fotozelle 45 aufgenommen wird. Ein pensieren, die auf die Verwendung des Flanken-Segment des Rades ist geschwärzt, während ein detektors 99 zurückzuführen sind, anderes das Licht reflektiert. Die Fotozelle ist mit Die elektronischen Schaltvorrichtungen 91 bis 94 Verstärkereinrichtungen gekoppelt. 55 werden durch die Anlegung von Größen gesteuert, In der Darstellung gemäß F i g. 1 ist das An- die als vorbereitende und als eigentliche Schaltsignale schlußstück 48 mit dem Umschalter 5Ί verbunden, oder Steuerimpulse für die Schaltvorrichtung bedessen einer Kontaktsatz mit der für die Aufzeich- zeichnet werden können.
nung und dessen anderer Kontaktsatz mit der für die Das gemäß F i g. 1 vorgesehene Motorsteuerungs-
Wiedergabe vorgesehenen elektronischen Einrichtung 60 system besteht aus einem Wellenformungsfilter 106 in Verbindung steht. und dem Frequenzteiler 107, welche beide durch
Die Elektronik für die Aufzeichnung kann aus einen Kathodenverstärker 108 mit dem umlaufenden einer Einrichtung zum Erzeugen einer modulierten Impulsgenerator 21 gekoppelt sind. Der Frequenz-Trägerfrequenz in Verbindung mit einer Verstärker- teiler 107 dient dazu, die Frequenz der Impulse aus anordnung für die Aufzeichnung bestehen. Vorzugs- 65 dem Impulsgenerator auf eine Frequenz herabzuweise wird eine Aufzeichnung mit Frequenzmodula- setzen, die zum Antrieb eines Wechselstrommotors M tion (FM-Aufzeichnung) verwendet, es kann jedoch geeignet ist, der schematisch als Antrieb der Bandauch Amplitudenmodulation (AM) benutzt werden. antriebsspule angedeutet ist. Der Ausgang des Fre-
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quenzteilers 107 ist über das Filter 109 und von hier Zwischen dem Wiedergabeverstärker 123 und den
aus über den Schalter S 2 an den Kraftverstärker 110 Verstärkern und Begrenzern 122 kann eine so-
gelegt. Der Ausgang dieses Verstärkers liefert den genannte Spurkontrolle 125 eingeschaltet sein. Dies
Strom für den Motor M der Antriebsspule. Die Filter kann eine einfache Phaseneinstellvorrichtung sein,
106 und 109 können einfache LC-Kreise sein, die 5 und ihre Einstellung während des Betriebes des Sy-
auf die durchzulassende Frequenz abgestimmt sind stems dient dazu, die umlaufenden Köpfe in die rieh-
und dazu dienen, der Welle eine sinusförmige Gestalt tige Spurbeziehung mit den auf dem Band aufge-
zu geben. zeichneten Spuren zu bringen. Die Spurkontrolle
Die Frequenz des Impulsgenerators wird auf kann von vornherein eingestellt werden, um eine einem Rand des Bandes zur Geschwindigkeits- io vorbestimmte Entsprechung zwischen den Magnetkontrolle aufgezeichnet. Das Filter 106 ist also mit kopfeinheiten und den Spuren während der Wiederdem Verstärker 112 verbunden, dessen Ausgang gäbe zu sichern.
wiederum an den Magnetkopf 2 angelegt ist. Dieser Die in F i g. 1 schematisch erläuterte Schaltvor-
kann auf einen Rand des Bandes wirken und dient richtung enthält eine Einrichtung zum Ableiten von·
zum Aufzeichnen der Steuerfrequenz. 15 Impulsen zum Steuern der Schaltvorrichtungen 91 bis
Der Antriebsmotor 19 der Kopfanordnung ist an 94. Eine Gruppe von Impulsen kann bezeichnet werden Ausgang des Kraftverstärkers 113 gelegt. Der den als die der vorbereitenden Schaltimpulse oder Eingang dieses Verstärkers kann mit einer Bezugs- -signale insofern, als diese Impulse dazu dienen, vor frequenz gespeist werden, die nur in einem schmalen dem tatsächlichen Schaltvorgang jeweils ein Gitter Bereich veränderlich ist. Die Bezugsfrequenz kann 20 eines Vakuumröhrenschalters (d. h. einen der Schalbeispielsweise aus dem gewöhnlichen technischen ter 91 bis 94) einzuschalten. Die zweite Gruppe von Wechselstrom mit 60 Hz oder aus irgendeiner Stelle Impulsen kann als die der eigentlichen Schalt- oder innerhalb des Systems abgeleitet werden, an der eine Rückschaltimpulse bezeichnet werden insofern, als relativ konstante Bezugsfrequenz verfügbar ist. In hier die Impulse dazu dienen, die Schaltung selbst einem besonderen Fall wurde eine Bezugsfrequenz 25 auszuführen und die Schaltvorrichtungen zu veranvon 240 Hz benutzt. lassen, Signalteile zu dem Mischer 96 durchzulassen.
Für Wiedergabevorgänge wird der Schalter Sl so Die dargestellte Anordnung zum Ableiten der vorbe-
eingestellt, daß er den Eingang des Verstärkers 100 reitenden Schaltimpulse ist folgende: Impulse mit
mit dem Ausgang des Oszillators 116 verbindet, der einer Frequenz entsprechend derjenigen, die durch
mit einer veränderlichen Frequenz arbeitet. Dieser 30 den Impulsgenerator erzeugt wird (z. B. 240 Hz),
Oszillator enthält die Reaktanzröhre 117 und wird werden aus dem Filter 106 entnommen und durch
mit einer Steuerspannung aus dem Phasenvergleicher den Kathodenverstärker 126 und die Phasensteuerung
119 über das Tiefpaßfilter 118 gespeist. Die Verstär- 127 dem Verstärker 128 zugeführt. Die Phasen-
ker und Begrenzer 121 stehen mit dem Ausgang des steuerung ermöglicht eine vorbestimmte Phasenver-
Wellenformungsfilters 106 in Verbindung und erhal- 35 Schiebung zwischen den Impulsen aus dem Filter 106
ten daher eine Frequenz zugeführt, die derjenigen und dem Ausgang der Phasensteuerung 127 zum
entspricht, die von dem umlaufenden Impulsgenera- Zwecke der Einstellung der Schaltzeit in bezug auf
tor 21 erzeugt wird. Die Verstärker und Begrenzer die Winkellage des umlaufenden Kopfes. Der Aus-
122 stehen mit dem Ausgang des Verstärkers 123 in gang aus dem Verstärker 128 wird bei 129 begrenzt
Verbindung, dessen Eingang an den Magnetkopf 2 40 und dem Phasenteiler 131 zugeführt, welcher Impulse
angeschlossen ist. von entgegengesetzer Polarität und etwa Rechteck-
Die Arbeitsweise des Motorsteuerungssystems ist wellenform an seinen Ausgangsklemmen ergibt. Auch
kurz folgende: werden Impulse aus der Phasensteuerung 127 dem
Während der Aufzeichnungsvorgänge wird eine Verstärker 132 über das eine Nacheilung von 90°
aus dem umlaufenden Impulserzeuger abgeleitete 45 bewirkende Netzwerk 133 zugeführt. Der Ausgang
Frequenz als Steuerfrequenz längs eines Randes des des Verstärkers 132 wird bei 134 ebenfalls begrenzt
Magnetbandes mittels des Magnetkopfes 2 aufge- und einem Phasenteiler 136, ähnlich dem Phasen-
zeichnet. teiler 131, zugeführt. Wie in F i g. 1 dargestellt, steht
Während der Wiedergabevorgänge befindet sich die Klemme des Phasenteilers 131 in Verbindung der Antriebsspulenmotor M unter genauer Kontrolle 50 mit einem Steuerelement des Schalters 91, und die auf Grund der Art und Weise, in der die Frequenz andere Klemme ist mit einem Steuerelement des des aus dem Kraftverstärker 110 stammenden Stro- Schalters 93 verbunden. Eine Klemme des Phasenmes durch die Arbeitsfrequenz des veränderlichen teilers 136 steht mit einem Steuerelement des Schal-Oszillators 116 bestimmt wird. Der veränderliche ters 92 und die andere Klemme mit einem Steuer-Oszillator wiederum wird durch den Wert der Steuer- 55 element des Schalters 94 in Verbindung,
spannung kontrolliert, die durch den Phasenverglei- In dem System kann, wie erläutert, das endgültige eher 119 geliefert wird, und dieser Wert wird durch 480-Hz-Schaltsignal entweder aus einer oder aus die Phasenbeziehung zwischen der Frequenz des um- zwei Quellen hergeleitet werden, nämlich direkt aus laufenden Impulsgenerators und der aus der vorher dem Begrenzer 143 oder aus dem Ausgang des Multiaufgezeichneten Steuerfrequenz mittels des Kopfes 2 60 vibrators 152, welcher durch das 480-Hz-»Konditioabgeleiteten Frequenz bestimmt. Dies veranlaßt den nierungssignal« (d. h. den Ausgang des Begrenzers Motor M, das Band an der umlaufenden Magnet- 143) und die aus dem Videoausgang bei 105 abgekopfanordnung mit genau der gleichen Geschwindig- ■ leiteten Auslöseimpulse gesteuert wird. Der Multikeit vorbeilaufen zu lassen, wie sie während der vibrator 152 wird veranlaßt, seine Polarität während Aufzeichnung vorhanden war, und wenn kleine Ver- 6g eines gewissen Zeitintervalls unmittelbar nach der änderungen der Geschwindigkeit während der Auf- Polaritätsänderung des 480-Hz-Konditionierungszeichnung auftraten, so werden die gleichen Verän- signals, das aus der Fotozelle an dem umlaufenden derungen während der Wiedergabe auch erzeugt. Kopfaufbau abgeleitet ist, zu ändern. Wenn die kon-
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ditionierende Welle einmal ihre Polarität geändert spannungen, daß sie eine Unterbrechung bewirken, hat, so ändert sich der Multivibrator 152 ebenfalls in wenn die eintreffenden Wellen aus 149 negative Abhängigkeit von dem Eintreffen des nächsten Aus- Polarität haben. Daher bildet der Verstärker 151 löseimpulses. Das Endergebnis ist, daß die Schaltung eine Durchlaßvorrichtung, welche es den Auslösewährend des Intervalls des horizontalen Rücklaufs 5 impulsen gestattet, nur dann zu dem Multivibrator des Videosignals durchgeführt wird, wobei außerdem 152 weiterzulaufen, wenn gleichzeitig ein positiver die angenäherte Zeitgebung noch durch die Winkel- Teil der 480-Hz-Rechtecksignalwelle an ihn angelegt stellung der umlaufenden Kopfanordnung gesteuert wird. Für die vorher als Beispiele erwähnten Frewird. quenzwerte besteht das Ausgangssignal aus dem
Nach den Normen der amerikanischen Femseh- io Verstärker 151 aus einer Reihe negativer Synchrontechnik haben die horizontalen Synchronimpulse eine impulse von annähernd 2 Mikrosekunden Länge. Nur Frequenz von 15,75 kHz. Zur Ableitung von kondi- der erste dieser Synchronimpulse bei jedem positiven tionierenden Impulsen aus dem Ausgang des Teil der 480-Hz-Konditionierungswelle bewirkt eine umlaufenden Impulsgenerators werden die Impulse Auslösung des Multivibrators 152. Der Multivibrator aus dem Phasensteuerungsteil 127 an den Frequenz- 15 152 wird derart synchronisiert, daß er an seinem verdoppler 141 gelegt, dessen Ausgang über den Ausgang ein Signal liefert, das immer dieselbe PoIa-Wellenformungsfilter 142 an die Begrenzer und Ver- rität hat wie das Konditionierungssignal. Bezüglich stärker 143 gelegt. Angenommen beispielsweise, daß der Zeit besitzen die vor- und nacheilenden Wellendie von dem Impulsgenerator 21 gelieferte Frequenz Stirnen des Ausgangs aus dem Multivibrator 152 240Hz beträgt, so beträgt die an die Begrenzer und 20 eine genau vorbestimmte Beziehung zu den Synchron-Verstärker angelegte Frequenz 480 Hz. impulsen am Videoausgang. Wie in F i g. 1 darge-
Wenn es gewünscht wird, ohne das Merkmal der stellt, wird der Ausgang aus dem Multivibrator 152
Rückschaltung zu schalten, kann der Ausgang der über den Begrenzer 144 und den Phasenteiler 146 an
Begrenzer und Verstärker 143 über den Schalter 53 die Schaltvorrichtungen 91 bis 94 gelegt, und der
direkt an den Begrenzer 144 gelegt werden, und die 25 Gebrauch derart genau gebildeter Impulse macht es
im wesentlichen rechteckförmige Welle aus diesem möglich, den Schaltzeitpunkt oder Übergang von
Begrenzer wird an den Phasenteiler 146 gelegt. Die einer Magnetkopfeinheit auf eine andere, soweit das
an den Ausgangsklemmen des Phasenteilers 146 auf- wiedergegebene Fernsehbild dadurch betroffen wird,
tretenden Impulse haben entgegengesetzte Polarität unsichtbar zu machen.
und werden an zusätzliche Steuerelemente der Schalt- 30 F i g. 4 zeigt Vakuumröhren und die dazugehörige
vorrichtungen 91 bis 94 in der angegebenen Weise Schaltung zur Bildung der Schaltvorrichtungen 91
angelegt. So steht die eine Klemme des Phasenteilers bis 94. Die tatsächlichen Schaltvorgänge werden
146 mit Steuerelementen der Vorrichtungen 91 und durch die Mehrgitterröhren Vl, Vl, V 3 und V 4
93 und die andere Klemme mit Steuerelementen der bewerkstelligt, für die beispielsweise die Type 6 BN 6
Vorrichtungen 92 und 94 in Verbindung. 35 (Herstellertype, USA) benutzt werden kann. Die
Wenn der Gebrauch des Merkmals der Rück- Steuergitter 1 jeder Röhre sind jedesmal mit den schaltung erwünscht ist, so kann der Schalter S3 so Eingangsklemmen über Kondensatoren 161 bis 164 eingestellt werden, wie es in punktierten Linien ge- gekoppelt. Diese Klemmen stehen mit den Verzögezeigt ist, so daß der Ausgang der Begrenzer und Ver- rungsleitungen 81 bis 84 in Verbindung. Ein gemeinstärker 143 an den Begrenzer 147 und den Phasen- 40 samer Ausgang 165 ist mit seinem einen Leiter 166 teiler 148 gelegt wird. Die rechteckförmige Welle aus direkt an die Anoden der Röhren Vl, Vl, V3 und 148 wird an den Mischer 149 gelegt, und der Aus- V 4 angeschlossen. Die Schirmgitter 2 aller dieser gang aus diesem Mischer wird bei 151 verstärkt und Röhren sind über Gitterwiderstände 171 bis 174 mit an den Multivibrator 152 gelegt. Der Multivibrator einer gemeinsamen Leitung 175 verbunden. Ein wird auf Grund seiner besonderen Art durch eine 45 Nebenschlußkondensator 176 ist zwischen der Lei-Serie angelegter negativer Impulse ausgelöst und er- tung 175 und Erde angeschlossen. Die Leitung 175 zeugt Ausgangsimpulse mit einer Frequenz, die der- ist an die Anodenspannungsquelle über den Widerjenigen des Verdopplers 141 (z. B. 480 Hz) ent- stand 179 angeschlossen, so daß eine richtige positive spricht, für die Anlegung über den Schalter 53 an Vorspannung an sämtlichen Schirmgittern aufrechtden Begrenzer 144. 50 erhalten wird. Die Leitung 166 ist an eine Anoden-
Das demodulierte Signal aus dem Videoverstärker stromquelle über den Widerstand 177 und die Dros-
105 wird an den Verstärker 153 gelegt, dessen Aus- sei 178 angeschlossen. Die Schutzgitter für die Röh-
gang mit dem Synchronimpulsabstreifer 154 in Ver- ren Vl und V 3 sind mit einer gemeinsamen Leitung
bindung steht. Dieser »Abstreifer« ist ein hochselek- 186 über die Drosseln 181 und 183 verbunden. Die
tiver Amplitudendiskriminator, welcher die Syn- 55 Schutzgitter für die Röhren Vl und V 4 sind in ähn-
chronimpulse durchläßt, aber Fernsehfrequenzen licher Weise über die Drosseln 182 und 184 mit einer
abweist. gemeinsamen Leitung 187 verbunden. Beide Leitun-
Der Ausgang des Synchronimpulsabstreifers 154 gen 186 und 187 sind an eine Quelle negativer Vor-
(beispielsweise 15,75 kHz) wird zum Betreiben des spannung angeschlossen, beispielsweise über die
Multivibrators 156 benutzt, dessen Ausgang über das 60 Widerstände 188 und 189 sowie das Potentiometer
Wellenformungsfilter 157 an den Verstärker 158 ge- 199, dessen beide Klemmen geerdet bzw. an eine
legt wird. Der Ausgang dieses Verstärkers wird an Quelle negativer Vorspannung angeschlossen sind,
den Mischer 149 gelegt. Die Rechteckwelle (beispiels- Der Ausgang des Phasenteilers 131 ist mit den
weise 480Hz) aus dem Begrenzer 147 wird durch Steuergittern 1 der Röhren Vl und F 3 verbunden,
den Phasenteiler 148 mit entgegengesetzten Polari- 65 und zwar über die Kopplungskondensatoren 203 und
täten an die ankommenden Auslöseimpulse aus dem die Widerstände 204. Entsprechende Klemmen der
Synchrönimpuls-Multivibrator 156 gelegt. Die Va- Widerstände 204 sind durch die Kondensatoren 206
kuumröhren des Verstärkers 151 haben solche Vor- für Video-Trägerfrequenzen mit Erde verbunden.
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Der Ausgang des Phasenteilers 136 ist in ähnlicher Schutzgitter 3 der Röhre Fl negativ wird, wird das
Weise an die Steuergitter der Röhren F2 und F4 Schutzgitter der Röhre F3 positiv, und dies macht
angekoppelt. Die Kopplung erfolgt hier durch die in Verbindung mit dem positiven Zustand des
Kondensatoren 207 und die Widerstände 208, und es Steuergitters 1 diese Röhre leitfähig; mit anderen
sind entsprechende Klemmen der Widerstände 208 5 Worten, das daran angelegte Signal wird wiederholt,
durch Ableitkondensatoren 209 mit Erde verbunden. In gleicher Weise werden die Röhren F3 und F4
Vorzugsweise ist mit den Ausgängen jedes der leitend, worauf der Schaltzyklus rückwärts bis zur
Phasenteiler 131 und 136 eine Klemmschaltung ver- Röhre Fl vollendet wird.
bunden. Die Klemmschaltung besteht aus Dioden Fig. 5 zeigt eine geeignete Schaltung für den 211, deren Anoden an die zu den Steuergittern füh- io Mischer 149, den Multivibrator 152 und die damit renden Leitungen angeschlossen sind und deren verbundenen Anlagenteile. Die 480-Hz-Rechteck-Kathoden durch die Potentiometer 212 an eine nega- welle aus dem Teil 143 (Fig. 1) wird an den Vertive Vorspannung gelegt sind. Eine Klemme jedes stärker F5 gelegt und durch die Dioden Dl und D 2 Potentiometers steht mit Erde in Verbindung, wäh- begrenzt. Das Signal wird wiederum durch F 6 verrend die anderen Klemmen unmittelbar an eine 15 stärkt und an das Steuergitter des Phasenteilers F 7 Quelle negativer Vorspannung angeschlossen sind. gelegt. Jeder Ausgang von F 7 wird mit den aus der Jede Kathode ist ferner durch einen Nebenschluß- Synchronisierung abgeleiteten Impulsen gemischt, oder Ableitungskondensator 213 mit Erde verbun- die aus dem Verstärker 158 herkommen, wie es in den. Die Potentiometer und die Dioden wirken als Fig. 1 gezeigt ist. Die beiden gemischten Ausgänge Gleichstrom-Wiederherstellungskreis, welche die 20 werden nun an die Steuergitter von F 9 und FlO positiv verlaufenden Teile der 240-Hz-Welle mit der (Fig· 5) gelegt. Die Ausgänge dieser Verstärker gewünschten Arbeitsvorspannung für die Röhren Fl sen den Multivibrator 152 aus; genauer gesagt, der bis F4 zusammenbringen. Eingang zur Röhre VS wird über den Kondensa-Die Klemmen des Phasenteilers 146 sind mit den tor 221 w das Steuergitter der Röhre VS gekoppelt, Leitungen 186 und 187 durch die Kondensatoren 25 wobei die Gitterableitungswiderstand 222 mit Erde 216 und 217 gekoppelt. Die Drosseln 181 bis 184 verbunden ist. Die Kathode ist über den Vorspansind so dimensioniert, daß sie die Anstiegszeiten der nungswiderstand 223 mit Erde verbunden. Die Röh-Spannungsimpulse an den Schutzgittern 3 in Über- ren F5, V6, Vl und F8 sind sämtlich mit ihren einstimmung mit den Spannungsabweichungen am Anoden an die gemeinsame Anodenspeiseleitung 224 Ausgang des Phasenteilers 146 so günstig wie mög- 30 über Widerstände 255 bis 228 angeschaltet, und lieh gestalten. Jede der Röhren Fl bis F4 wird in diese Leitung ist über den Kondensator 229 mit Erde solcher Weise betrieben, daß ein an ihr Steuergitter verbunden. Die Kathoden und Anoden der Dioden angelegtes Signal nicht durchgelassen wird, es sei D1 bzw- D2 sind miteinander verbunden und an denn, daß sowohl das Steuergitter als auch das die Anode der Röhre F 5 über den Kondensator 231 Schutzgitter 3 gegenüber dem Ausschaltpotential po- 35 angekoppelt. Außerdem sind sie an das Steuergitter sitiv gemacht wird. Bei Annahme der vorher als der Röhre V6 über den Kondensator 232 ange-Beispiel für die Praxis des Fernsehens erwähnten koppelt. Die verbundenen Widerstände 233, 234, Werte liefern die Phasenteiler 131 und 136 Impulse und 235 sind mit ihren beiden äußersten Klemmen mit einer Frequenz von 240Hz, wenngleich die an Erde bzw. an die Leitung 224 gelegt. Der WiderWelle für den Phasenteiler 136 um 90° gegenüber 40 stand 235 ist durch den Kondensator 236 nebengedem Ausgang aus dem Phasenteiler 131 nacheilt. schlossen, und die Kathode der Diode D 2 ist an den Für eine Halbwelle aus dem Phasenteiler 131 wird Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 234 das Steuergitter 1 für die Röhre Fl aus dem Aus- und 235 gelegt. Der Verbindungspunkt zwischen den schaltzustand in den Bereich der Betriebsvorspan- Widerständen 233 und 234 ist über einen Widerstand nung gebracht, während das Steuergitter für die 45 237 an das Steuergitter der Röhre F7 gelegt. Das Röhre F 3 negativ gemacht wird. Für die nächste Steuergitter der Röhre V 6 ist gleichfalls über einen Halbwelle wird das Steuergitter für die Röhre Fl Gitterableitungswiderstand 238 geerdet, und die negativ gemacht, während das Steuergitter für die Kathode ist über einen Vorspannungswiderstand 239 Röhre F3 in den Bereich der Betriebsvorspannung mit Erde verbunden. Das Steuergitter der Röhre F7 kommt. 90° nach dem Positivwerden des Steuer- 50 ist durch den Kondensator 241 an die Anode der gitters der Röhre Fl wird das Steuergitter für die Röhre V6 gekoppelt. Die Kathode der Röhre F7 ist Röhre F2 positiv, und nach weiteren 90° wird das mit Erde über den Vorspannungswiderstand 242 ver-Steuergitter für die Röhre F 4 gleichfalls positiv. Die bunden. Die Kondensatoren 243 und 244 koppeln Rechteckwelle aus dem Phasenteiler 146 hat eine die Anode bzw. Kathode der Röhre F7 mit den Frequenz von 480Hz, und für eine Halbwelle von 55 Widerständen 245 und 246, die mit den Ausgangsdieser Frequenz wird die Leitung 186 positiv und leitungen 247 und 248 des Mischers in Verbindung die Leitung 187 negativ, während für die Dauer der stehen.
restlichen Halbwelle die Polarität umgekehrt wird. Die Röhre F8 ist mit ihrem Steuergitter an den Wenn das Steuergitter 1 für die Röhre Fl im Be- Ausgang des Wellenformungsfilters 157 gekoppelt, triebsbereich vorgespannt wird, so verursacht eine 60 so daß sie aus den Synchronimpulsen abgeleitete Imdamit zusammenfallende Anlegung einer positiven Pulse empfängt. Die Kathode dieser Röhre steht über Vorspannung an das Schutzgitter 3 dieser Röhre, daß den Vorspannungswiderstand 249 mit Erde in Verdie Röhre Fl für'jedes an das Steuergitter 1 ange- bindung. Die Anode der Röhre F 8 ist durch den legte Signal leitend wird. Das Gitter 3 bleibt nur für Kondensator 251 mit den Widerständen 252 und ein Intervall positiv, das ausreichend ist, um den ge- 65 gekoppelt, die in ähnlicher Weise mit den Ausgangswünschten Signalteil zu wiederholen, und diese leitungen 247 bzw. 248 in Verbindung stehen. Periode wird dadurch beendet, daß das Schutz- Der Kondensator 254 koppelt das Steuergitter der gitter 3 negativ wird. In dem Augenblick, in dem das Röhre V9 mit der Leitung 247, während die Gitter-
ableitung 256 geerdet ist. Die Kathode steht mit Erde über den Vorspannungswiderstand 257 in Verbindung. Die Anoden der Röhren V 9 und FlO sind mit der Leitung 248 der Anodenstromquelle über die Widerstände 259 und 261 verbunden. In ähnlicher Weise hat die Röhre FlO ein mit der Leitung 248 durch den Kondensator 262 gekoppeltes Steuergitter, während die Gitterableitung 263 mit Erde verbunden ist. Die Kathode steht mit Erde über den Vorspannungswiderstand 264 in Verbindung.
Der durch die Röhren FIl und F12 gebildete Multivibrator umfaßt die Hauptbetriebskondensatoren 266 und 267, welche kreuzweise mit Widerständen 268 und 269 verbunden sind, die die Ausgangssignalwelle noch mehr der Quadrat- oder Rechteckform annähern. Eine Leitung 271 steht mit der Leitung 258 der Anodenstromquelle über einen Widerstand 272 und mit der Anode der Röhre FIl über Widerstände 273 und 274 sowie ferner mit der Anode der Röhre F12 über Widerstände 275 und 276 in Verbindung. Der Nebenschluß- oder Ableitungskondensator 270 liegt zwischen der Leitung 271 und Erde. Die Steuergitter der Röhren FIl und F12 werden über die Gitterableitungseinrichtung einschließlich der beiden Widerstände 277 und 278 zusammen mit dem Widerstand des Potentiometers 279 vorgespannt. Der Abgriff dieses Potentiometers ist über Kondensatoren 281 nach Erde abgeleitet und mit dem beweglichen Kontakt eines zweiten Potentiometers 282 verbunden, dessen eine Klemme mit der Kathode der Röhre F12 in Verbindung steht und dessen andere Klemme an eine Vorspannungsquelle angeschlossen ist. Diese Anordnung gestattet eine Einstellung sowohl der frei laufenden Frequenz als auch der Symmetrie der Ausgangssignalwelle.
Die Anode der Röhre F 9 ist mit dem Multivibrator über den Kondensator 283 und die Widerstände 284 und 285 gekoppelt. Diese Widerstände stellen die Verbindung zwischen der Anode der Röhre FIl und der Leitung 271 her. Die Anode der Röhre FlO ist an den Multivibrator durch den Kondensator 286 gekoppelt, der mit dem Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 275 und 276 verbunden ist.
Die in F i g. 5 gezeigte Schaltung arbeitet wie folgt:
Es sei angenommen, daß Synchronimpulse aus dem Wellenformungsfilter 157 an das Gitter der Röhre F 8 gelegt sind, und es sei weiterhin angenommen, daß die Frequenz dieser Impulse 15,75 kHz beträgt. Die Impulse können etwa so aussehen, wie es bei 291 an der Anode der Röhre F 8 angedeutet ist. Eine Rechtecksignalwelle 290 mit einer Frequenz von 480 Hz erscheint an den Leitungen von der Anode und Kathode der Röhre F7, wie gleichfalls angedeutet. Die Signalwelle, wie sie an den Leitungen 247 und 248 auftritt, ist mit 292 und 293 bezeichnet und erläutert, wie die 480-Hz-Wellenform in entgegengesetzten Polaritäten den aus der Röhre F 8 kommenden Impulsen zugesetzt wird. Die Gitterableitungswiderstände für die Röhren F 9 und FlO haben solche Werte, daß diese Röhren über den Unterbrechungszustand hinaus gebracht werden, sobald das ankommende 480-Hz-Signal negative Polarität hat. Daher können die aus den Video-Synchronimpulsen abgeleiteten Auslöseimpulse durch diese Röhren nur dann hindurchgehen, wenn die 480-Hz-Signalwelle positiv ist. Der Ausgang aus den Röhren F 9 und FlO besteht, wie angedeutet, in einer Reihe negativer Auslöseimpulse von annähernd 2 Mikrosekunden Länge.
Der Multivibrator wird durch den ersten der 15,75-kHz-Impulse aus den Röhren V 9 und FlO ausgelöst; er wird derart synchronisiert, daß er an seinen Ausgangsklemmen ein Signal liefert, das stets die gleiche Polarität hat wie das konditionierende Signal.
ίο Mit den Signalwellenformen von F i g. 6 wird folgendes veranschaulicht: Die Formel stellt die Sinuswelle aus dem die Phasensteuerung bewirkenden Teil 127 dar, d. h. für die vorstehend unterstellten Werte eine Frequenz von 240 Hz. Die Wellenform B stellt
den Ausgang aus dem Frequenzverdoppler 141 und die Wellenform C die Sinuswelle aus dem Filter 142 dar, die eine Frequenz von 480 Hz hat. Die Wellenform D bedeutet die an die Schutzgitter der Röhren Fl und F 2 aus dem Phasenteiler 146 gelegte Spannung. E ist die an die Schutzgitter der Röhren F 2 und F4 aus dem Phasenteiler 146 gelegte Spannung. F, G, H und / sind die jeweiligen Wellenformen an dem Steuergitter der Röhre Fl, an dem Steuergitter der Röhre F3, an dem Steuergitter der Röhre F2 und an dem Steuergitter der Röhre F 4. Die relativ hohe Signalfrequenz erscheint an den Wellenformen F bis / von F i g. 6. Hier sind die Perioden dargestellt, in welchen die Röhren Fl bis F 4 nacheinander für Signalteile zu dem gemeinsamen Ausgangskreis durchlässig gemacht werden, wobei sie ein kontinuierliches kombiniertes Signal bilden. Es ist besonders darauf hinzuweisen, daß das hochfrequente Signal nur an den positiven Teilen dieser Wellenform in Erscheinung tritt.
Bei dem Steuergitter der Röhre Fl erscheint das HF-Signal oder das Signal mit der laufenden Frequenz oder das Signal mit der aufgezeichneten Frequenz auf der Oberseite am mittleren Teil der Rechteckwellenform. Wie in Fig. 4 gezeigt, wird die Signalwelle am Schutzgitter der Röhre Fl positiv innerhalb eines kurzen Intervalls (z. B. 100 Mikrosekunden), nachdem das HF-Signal am Steuergitter der Röhre Fl auftritt. Die 480-Hz-Rechtecksignalwelle am Schutzgitter der Röhre Fl in Verbindung mit dem richtig vorgespannten Signal am Steuergitter der Röhre Fl veranlaßt diese Röhre, leitend oder wiederholend zu wirken, so daß das resultierende Signal in dem gemeinsamen Ausgangskreis 165 auftritt. Das nächste HF-Signal tritt an dem Steuergitter der Röhre F 2 in Erscheinung. Die 480-Hz-Rechtecksignalwelle wird als nächste an das Schutzgitter der Röhre F 2 angelegt, und zur gleichen Zeit wird die Röhre Fl abgeschaltet, so daß die Röhre F 2 die einzige ist, die während der Zeit leitend wirkt, wo das Signal von dem Magnetband durch diesen Kanal kommt. In ähnlicher Weise durchläuft der Schaltvorgang seine Reihenfolge, indem die Röhren Fl, F 2, F 3 und F 4 nacheinander stromdurchlässig werden. Die Kurvenformen F bis / einschließlich von F i g. 6 zeigen, wie die Teile des HF-Signals, indem sie am Ausgang in Erscheinung treten, nach dem Schaltungsvorgang ein im wesentlichen kontinuierliches Signal bilden, das anschließend demoduliert wird.
F i g. 7 veranschaulicht einen Teil eines Magnetbandes 11 mit den darauf befindlichen Aufzeichnungsspuren oder -bereichen. Der Bereich 301 zeigt (hinsichtlich Breite und Abstand übertrieben) die an-
nähernd rechteckigen Spurflächen, die von den Magnetköpfen bestrichen werden; diese Bereiche liegen in Richtung der Bandlänge in einem gewissen Abstand und verlaufen in einem Winkel, der etwas kleiner ist als 90°, zur Längsrichtung des Bandes. Ist beispielsweise das Magnetband 5 cm breit, so kann jeder Flächenbereich der Aufzeichnung, in Längsrichtung des Bandes gemessen, etwa 0,25 mm breit sein. Die punktierten Linien 302 und 303 bezeichnen die Grenze zwischen den die Bildnachricht tragenden Spuren und den Randteilen des Bandes, über welche die Löschköpfe 1 und 3 geführt werden. Der Löschkopf 1 arbeitet unmittelbar vor dem Kopf 2 während der Aufzeichnung. Auf dem anderen Rand des Magnetbandes kann der Kopf 3 als Löschkopf jeweils vor dem Kopf 4 wirken. Der Magnetkopf 4 kann dazu dienen, Tonsignale aufzuzeichnen. Kurz bevor eine Magnetkopfeinheit die Linie 303 erreicht, erreicht die anschließende Kopfeinheit die Linie 302. Bei F i g. 7 ist angenommen, daß die untere Randkante zur Aufzeichnung von Tonfrequenzen benutzt wird, während der obere Rand zum Aufzeichnen der Steuerfrequenz dient. In beiden Fällen eliminieren die durch die Köpfe 1 und 3 bewirkten Löschvorgänge den größten Teil, aber nicht alles von den Spurteilen, welche die Bildnachricht doppelt tragen. Die verbleibenden Teile 301 der Aufzeichnungsbereiche überlappen sich zeitlich etwas, und innerhalb der Grenzen dieser Überlappung findet der Schaltvorgang statt.
Die Verzögerungsleitungen wirken folgendermaßen:
Während der Wiedergabevorgänge können die Verzögerungsleitungen 81 bis 84 einzeln eingestellt werden, um jegliche Winkeldifferenzen zwischen den Magnetkopfeinheiten, die zur Aufnahme, und den Einheiten, die zur Wiedergabe benutzt werden, auszugleichen. Eine solche Winkeldifferenz wirkt sich als seitliche Verschiebung zwischen den horizontalen Bändern des Bildes aus. Vorzugsweise werden die Verzögerungsleitungen 61 bis 64 bei der Aufnahme zueinander verstellt, bis die Korrekturen geschaffen sind, die zum Kompensieren von Ungenauigkeiten infolge von Winkelunterschieden auftreten würden, so daß der Eindruck entsteht, als ob das Magnetband mit in genauer Ausrichtung befindlichen Köpfen beschrieben worden wäre. Allgemein erfolgt die Einstellung der in Verbindung mit der Aufnahmeelektronik benutzten Verzögerungsleitungen in einem entsprechend umgekehrten Sinne gegenüber den Einstellungen für die Verzögerungsleitungen bei der Wiedergabeelektronik.
Die für das System nach den Fig. 1 bis 3 verwendete Nomenklatur bezüglich der verschiedenen Wellen (Schwingungen) und Impulse (Pulse) läßt sich wie folgt zusammenfassen: Das 240-Hz-Signal, abgeleitet aus dem mit der Magnetkopfanordnung verbundenen fotoelektrischen Impulsgenerator und in ihrer Phase gesteuert durch den Schaltphasensteuerteil 127, wird als vorbereitendes Schaltsignal bezeichnet. Das 480-Hz-Signal, gleichfalls abgeleitet aus dem fotoelektrischen Generator und in ihrer Phase durch den Schaltphasensteuerteil gesteuert, wird als die konditionierende Signalwelle bezeichnet. Die aus dem zusammengesetzten Videosignal durch Abstreifen erhaltenen Impulse, die zur Erzeugung der Auslöseimpulse benutzt werden, werden Video-Synchronimpulse genannt. Die aus den Video-Synchronimpulsen abgeleiteten und in ihrer Zeitverzögerung in bezug auf die Synchronimpulse gesteuerten Impulse, die zum Steuern des Zeitpunktes des Polaritätswechsels der Rückschaltsignalwelle benutzt werden, werden als Auslöseimpulse bezeichnet. Die aus der konditionierenden Signalwelle und den Auslöseimpulsen abgeleitete 480-Hz-Signalwelle, die den Schaltungsvorgang bewirkt, sobald der Sehalter 53 in der mit punktierten Linien gezeichneten Stellung steht, ist
ίο eine besondere Schaltsignalwelle, welche als die Rückschaltsignalwelle bezeichnet wird. Wenn die Rückschaltsignalwelle nicht benutzt wird und der Schalter 53 in der mit vollen Linien gezeichneten Stellung steht, wird die konditionierende Signalwelle zur Schaltsignalwelle. Die aus dem fotoelektrischen Impulsgenerator hergeleitete Signalwelle befindet sich im Synchronismus mit dem Umlauf der Magnetkopfanordnung und. daher auch im Synchronismus mit den quer über das Band verlaufenden Bestreichungshüben der Magnetköpfe. Dies rechtfertigt die Feststellung, daß diese Signalwelle aus der Einfallfrequenz abgeleitet ist, mit der die Köpfe über das Magnetband streichen, oder — allgemeiner — aus der Einfallfrequenz der Signalteile in den aus den einzelnen Magnetköpfen kommenden Ausgangsleitungen.
Die Gesamtarbeitsweise des Systems ist folgende: Wird die gleiche Apparatur für die Aufnahme und spätere Wiedergabe verwendet, so wird das Magnetband durch den Motor M über die umlaufende Kopfanordnung gezogen, so daß es durch die Spitzen der Magnetköpfe in der bereits beschriebenen Art und Weise bestrichen wird. Unmittelbar darauf können die Magnetköpfe 1 und 3 die Randbereiche des Bandes löschen. Ferner zeichnet der Kopf 2 die Kontrollfrequenz und der Kopf 4 gegebenenfalls einen Tonkanal auf. Nach erfolgter Aufnahme durchläuft das Band die Maschine nochmals, wobei der Schalter 51 so geschaltet ist, daß er die Vorverstärker 71 bis 74 anschließt. Die an die vier durch die Vorverstärker dargestellten Kanäle angelegten Signalteile werden an die Schaltvorrichtungen 91 bis 94 gelegt, und die aufeinanderfolgenden Teile werden durch die Schaltvorrichtungen und den Mischer 91 zu dem gemeinsamen Ausgang geleitet. Der gemeinsame Ausgang wird demoduliert, um den Videoausgang zu schaffen.
Die Schaltvorrichtungen 91 bis 94 werden nacheinander in der besonderen, vorher beschriebenen Art und Weise betätigt. Jede Schaltröhre erhält zunächst einen positiven vorläufigen Durchlaßimpuls an ihr Steuergitter angelegt, und darauf wird ein positiver Impuls an ihr Schutzgitter gelegt, um die Röhre leitend zu machen und sie zu veranlassen, für eine hinreichende Zeitspanne leitend zu bleiben, um den gewünschten Signalteil aus einer Magnetkopfeinheit, wenn diese über das Band läuft, durchzulassen. Wenn der Schalter 53 in der mit vollen Linien gezeichneten Stellung steht, werden die eigentlichen Schaltsignalwellen aus dem umlaufenden Impulsgenerator abgeleitet, der mit der umlaufenden Magnetkopfanordnung verbunden ist. Wenn der Schalter 5 3 in der mit gestrichelten Linien gezeichneten Stellung steht, werden die Schaltimpulse aus den konditionierenden Impulsen sowie den Video-Synchronimpulsen abgeleitet. Die Verwendung aus den Video-Synchronimpulsen abgeleiteter Impulse ist aus folgenden Gründen vorteilhaft: Wenn der Schalter 53 so einge-
stellt ist; daß von den Synchronimpulsen in der beschriebenen Art und Weise Gebrauch gemacht wird, so werden die auf dem wiedergegebenen Bild die Punkte des Schaltens darstellenden Tupfen in vertikale Ausrichtung gebracht, und durch Einstellen der Phase der an die Röhre F8 (Fig. 5) angelegten Schaltimpulse können die Übergangsstellen von dem Bildrand links auf dem Schirm weggebracht werden. Mit anderen Worten, man kann das Schalten im Bereich der hinteren Schwarzschulter des resultierenden Videosignals stattfinden lassen.
Zusätzlich zu dem Vorhergehenden und ohne Rücksicht auf die Stellung des Schalters 53 ist die Verwendung einer Mehrkanal-Folgeschaltung vorteilhaft. Die Verwendung getrennter Wiedergabekanäle, je eines Kanals für jede Magnetkopfeinheit, in Verbindung mit dem Schalten begünstigt die Aufrechterhaltung eines günstigen Signal-Rausch-Verhältnisses insofern, als nur der Kanal, der das Signal beisteuert, ein Rauschen ergibt; alle übrigen Quellen des Rauschens in den anderen drei Kanälen sind abgetrennt.
Bei einer speziellen, als Beispiel geeigneten Ausführungsform war der Stromkreis gemäß F i g. 4 folgendermaßen aufgebaut:
16
Induktivitäten
Bezugszeichen Induktivitätswert
in μΗ (Mikrohenry)
181 bis 184
178
10
10
Die Anodenspannung (B+) betrug 250 Volt.
In Verbindung mit dem vorstehend beschriebenen Beispiel gemäß Fig. 4 war die Schaltung nach F i g. 5 wie folgt aufgebaut:
Röhren
Bezugszeichen Typenbezeichnung (USA)
VS +V6
Vl +F8
V9 +FlO
FIl + F12
Jede Röhre eines Paares
wurde durch eine Hälfte
einer Röhre 12 AT 7
dargestellt
Röhren
Widerstände
Bezugszeichen Typenbezeichnung (USA)
FlbisF4
Dioden 211
6BN 6
T6G
Potentiometer und Widerstände
Bezugszeichen Widerstandswert
in kOhm (Kiloohm)
212 10
204 15
208 15
188 47
189 47
199 10
171 bis 174 0,027
177 0,560
179 15
Kondensatoren
Bezugszeichen Kapazitätswert
in μΡ (Mikrofarad)
203 0,25
207 0,25
216 0,25
217 0,25
206 0,001
209 0,001
161 bis 164 0,1
176 8
30 Bezugszeichen Widerstandsweit
in kOhm (Kiloohm)
222 680
223 0,270
35 225 15
233 100
234 15
235 3,9
226 6,8
40 238 680
239 0,270
237 680
227 4,7
242 4,7
45 245 22
246 22
252 22
253 22
228 4,7
50 249 0,270
259 1,5
261 1.5
256 10000
263 10000
55 257 0,068
264 0,068
284 2.2 '
285 10
263 0,560
60 274 6,8
275 2,2
276 2,7
268 22
269 22
65 277 390
278 390
282 20
272 1
Kondensatoren
Bezugszeichen Kapazitätswert
in μΤ? (Mikrofarad)
221 0,1
231 0,25
232 0,1
236 10
241 0,1
243 0,25
244 0,25
251 0,001
254 0,1
262 0,1
283 0,002
286 0,002
266 0,002
267 0,002
270 20
281 10
Die Leitungen 224 und 258 waren an eine Anodenspannungsquelle von 250 Volt angeschlossen. Die mit dem Widerstand 282 verbundene Vorspannung betrug 25 Volt.
Wie schon ausgeführt, ist es allgemein erwünscht, getrennte Kanäle (mit einzelnen Schaltvorrichtungen) zu benutzen, die je einem Kopf der Magnetkopfanordnung entsprechen. Es ist aber auch möglich, ein vereinfachtes System zu verwenden, bei dem die Magnetköpfe paarweise verbunden und die verbundenen Paare zu einem einzelnen Kanal zusammengeschlossen sind. Zum Beispiel können bei einer Magnetkopfanordnung mit vier Köpfen diametral einander gegenüber angeordnete Köpfe zu einem einzelnen Kanal verbunden werden, so daß zwei anstatt vier Kanäle gebildet werden. In einem solchen Fall ist es möglich, eine vereinfachte Schaltanordnung zu verwenden, obgleich noch immer die Rückschaltwelle zum Betätigen der Schaltvorrichtungen benutzt wird. Eine derart vereinfachte Anordnung ist schematisch in F i g. 8 dargestellt. Die Ausgänge der Verzögerungsleitungen 81 bis 84 sind paarweise verbunden, so daß zwei Kanäle gebildet werden, die mit den elektronischen Schaltvorrichtungen 311 und 312 in Verbindung stehen. Der Phasenteiler 146 (entsprechend dem Phasenteiler 146 von Fig. 1) wird an die beiden Schaltvorrichtungen, wie dargestellt, angeschlossen. Die Vakuumröhren der Schaltvorrichtungen können solche sein, daß das Signal an ein Steuergitter angelegt wird und die Impulse aus dem Phasenteiler 146 an ein anderes Gitter angelegt werden, so daß die Röhre leitend und nichtleitend gemacht wird, um das Signal zu dem Mischer 96 durchzulassen. Wie in Verbindung mit F i g. 1 auseinandergesetzt wurde, ist der Ausgang des Phasenteilers 146 eine Rückschaltwelle, die aus der konditionierenden Welle und aus den Auslöseimpulsen abgeleitet ist, die wiederum aus den Video-Synchronimpulsen abgeleitet sind.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Magnetisches Speichersystem zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Fernsehsignalen oder anderen breitbandigen Signalen, bei dem die Signale sich teilweise überlappend in mehreren Spuren quer zur Laufrichtung eines bandförmigen magnetischen Aufzeichnungsträgers zur Aufzeichnung gelangen und bei
is dem ferner die den einzelnen Spuren jeweils zugeordneten Signalteile über getrennte Kanäle einer Schaltvorrichtung zugeführt werden, in der die Signalteile bei der Wiedergabe zu einem kontinuierlichen vollständigen Signal zusammengesetzt bzw. bei der Aufzeichnung aus dem vollständigen Signal gebildet werden, und bei dem eine Einrichtung zum Steuern der Umschaltvorrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltvorrichtung je Kanal eine Torschaltung aufweist, die den Durchgang der Signalteile nur bei Zusammentreffen (Koinzidenz) eines aus der Schaltfrequenz der zu schaltenden Signalteile abgeleiteten Steuerimpulses und eines zusätzlichen, aus der Schaltfrequenz abgeleiteten Steuerimpulses gestattet.
2. Magnetisches Speichersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltfrequenz von der Geschwindigkeit, mit der die aufgezeichneten Spuren wiedergegeben werden, abgeleitet ist.
3. Magnetisches Speichersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Impulse aus der Schaltfrequenz und dem Synchronisationssignalteil des kontinuierlichen vollständigen Signals abgeleitet sind.
4. Magnetisches Speichersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalteile aus zu Vieren nacheinander aufgezeichneten Spuren kombiniert werden und vier Torkreise in der Umschaltvorrichtung vorhanden sind, wobei der Steuerimpuls für die im Anschluß nacheinander zur Wirkung gelangenden Torkreise eine solche Phasenlage haben, daß sie eine Phasendifferenz von 90° erzeugen, und der zusätzliche Impuls die zweifache Frequenz gegenüber dem Steuerimpuls hat.
5. Magnetisches Speichersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltfrequenzsignal phasenverschiebbar ist, um rasch verlaufende Störungen aus dem aufgezeichneten Signal zu eliminieren.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 588/163 4.64 ® Bundesdruckerei Berlin
DEA28026A 1956-10-08 1957-10-03 Magnetisches Speichersystem zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von breitbandigen Signalen Pending DE1169495B (de)

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