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DE1169352B - Verfahren und Vorrichtung zum Entrippen von Tabakblaettern und zum Sichten des ent-rippten Gutes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entrippen von Tabakblaettern und zum Sichten des ent-rippten Gutes

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Publication number
DE1169352B
DE1169352B DEN16391A DEN0016391A DE1169352B DE 1169352 B DE1169352 B DE 1169352B DE N16391 A DEN16391 A DE N16391A DE N0016391 A DEN0016391 A DE N0016391A DE 1169352 B DE1169352 B DE 1169352B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stripping
viewing
shaft
stripped
tobacco
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN16391A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KONINK VEREENIGDE TABAKINDUSTR
Original Assignee
KONINK VEREENIGDE TABAKINDUSTR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KONINK VEREENIGDE TABAKINDUSTR filed Critical KONINK VEREENIGDE TABAKINDUSTR
Publication of DE1169352B publication Critical patent/DE1169352B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B5/00Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
    • A24B5/10Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs by crushing the leaves with subsequent separating

Landscapes

  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Entrippen von Tabakblättern und zum Sichten des entrippten Gutes Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entrippen von Tabakblättern und zum Sichten der durch die Entrippung erhaltenen Blatteile. Bei diesen Einrichtungen besteht das Problem, daß der Sichtschacht für eine bestimmte Tabaksorte bei Einhaltung einer guten Sichtung eine Maximalkapazität hat, der die Materialabgabe bei der Entrippvorrichtung nicht ohne weiteres angepaßt werden kann. Wenn der Sichtschacht überlastet wird, entsteht eine Minderung der Sichtkapazität infolge zu großer Tabakdichte im Schacht und auch eine Verschlechterung der Qualität der Sichtung. Wird der Sichtschacht unterbelastet, so ist zwar die Sichtung befriedigend, die Anlage aber ungenügend ausgenutzt. Es ist also nicht möglich, die Entrippsichtmaschine mit einer konstanten Tabakmenge zu speisen, die genau der Maximalkapazität des Sichtschachtes entspricht.
  • Bekannt ist ein Verfahren zum Entrippen von Tabakblättern und zum Sichten des entrippten Gutes, bei welchem die Tabakblätter einer eine Entrippwalze aufweisenden Entripp- und anschließenden Sichtvorrichtung mit aufsteigender Sichtluftströmung zugeführt werden, wobei ein Teil des entrippten Gutes einem zweiten Entripp- und Sichtvorgang ausgesetzt wird. Bei diesem bekannten Verfahren, dessen Durchführung davon abhängig ist, daß mindestens zwei stufenweise hintereinanderarbeitende Entrippungsvorrichtungen und je eine Sichtvorrichtung angeordnet sind, gelingt es nicht, die Kapazität des Sichtschachtes voll auszunutzen und gleichzeitig eine gute Sichtung zu erhalten. Das Verfahren nach der Erfindung geht von dem bekannten Verfahren aus und besteht darin, daß die erste Entrippvorrichtung mit Bezug auf die Aufnahmefähigkeit der ersten Sichtvorrichtung im überschuß mit Tabakblättern beschickt wird und der überschüssige Teil entrippten Tabaks aus dem Entrippungsraum unter Umgehung des Sichtschachtes abgeführt und einem zweiten Entripp- und Sichtvorgang unterworfen wird, wobei der in den ersten Sichtschacht aufzugebende Gutsteil bezüglich der Drehrichtung der Entrippwalze zuerst aus dem Entrippungsraum abgeführt wird.
  • Bekannt ist ferner eine Entrippvorrichtung, welche eine obere, in einen unmittelbar angeschlossenen Sichtschacht führende und eine untere Abgabeöffnung aufweist, unter welcher eine Fördereinrichtung vorgesehen ist. Bei dieser bekannten Vorrichtung besitzt die Entrippungswalze mit den Schlagstäben die umgekehrte Drehrichtung wie bei der Erfindung. Diese Betriebsweise erlaubt nicht eine maximale Ausnutzung des Sichtschachtes, weil ein stoßweises Arbeiten im Sichtschacht nicht zu vermeiden ist. Es besteht also bei der bekannten Vorrichtung die Gefahr, daß alle im Entrippungsraum vorhandenen Blatteile in den Sichtschacht gesaugt werden, so daß eine überlastung des Sichtschachtes eintreten kann. Ausgehend von der bekannten Vorrichtung besteht die Erfindung darin, daß die Entrippwalze einen derartigen Umlaufsinn erhält, daß die Schlagstäbe der Entrippwalze nach der Zufuhröffnung zum Entrippungsraum zuerst die zum Sichtschacht führende obere Abgabeöffnung und dann die untere Abgabeöffnung bestreichen, wobei an die untere Öffnung ein Abfuhrschacht angeschlossen ist, Erfindungsgemäß kann ferner in der unteren Abfuhröffnung ein Rost angebracht sein. Ferner kann am Ausgang des Abfuhrschachtes eine Schleuse angeordnet sein, welche die Tabakblatteile intermittierend durchläßt.
  • Bei dem Verfahren und der Vorrichtung nach der Erfindung gelingt es, den Sichtschacht optimal auszunutzen und zu belasten. Die Erfindung geht nämlich davon aus, daß eine Entrippungseinrichtung zwangläufig infolge der Eigenart des Tabakmaterials sehr unregelmäßig arbeiten muß. Die zugeführten Tabakblätter haben niemals die gleiche Beschaffenheit, so daß das Material sich gelegentlich staut und dann wieder plötzlich und stoßweise weiter vordrängt. Das hat zunächst zur Folge, daß der Sichtschacht automatisch mit ungleichen Tabakmengen belastet und somit stoßweise beansprucht wird. Das hiermit entstandene Problem wird dadurch gelöst, daß zwar die erste Entrippvorrichtung im überschuß mit Tabakblättern beschickt, aber der überschüssige Teil des entrippten Tabaks unter Umgehung des Sichtschachtes wieder abgeführt und einem zweiten Entripp- und Sichtvorgang unterworfen wird. Hierdurch gelingt es, eine der Kapazität des Sichtschachtes angepaßte optimale Menge zerkleinerten Tabaks aus dem Entrippraum abzusaugen, während der andere Teil abgeführt wird. Es entsteht also selbsttätig ein Gleichgewicht zwischen der Arbeit im Sichtschacht und der Saugkraft, weil bei zu starkem Ansaugen des Sichtschachtes die Saugkraft herabgesetzt und infolgedessen weniger Tabak aus dem Entrippraum gesaugt wird. Stellt man also die Strömungsverhältnisse im Schacht so ein, daß für die zu behandelnde Tabaksorte der Gleichgewichtswert gerade eine 100 %ige Belastung des Sichtschachtes bedeutet, so wird der Sichtschacht immer mit seiner Maximalkapazität arbeiten müssen. Auf diese Weise gelingt es, eine optimale Ausnutzung des Sichtschachtes zu erhalten. Hierbei ist zu bedenken, daß die Schwankungen bei der Heranführung des Tabaks aus der Entrippvorrichtung zwischen 60 und 140% der Sichterkapazität liegen. Dieser Wechsel kann in der Tat durch die Erfindung derart ausgeglichen werden, daß praktisch eine 100 0loige Ausnutzung der möglichen Leistung der Anlage erfolgt.
  • Aber auch hinsichtlich der Verarbeitung des Materials ist die Erfindung vorteilhaft. Dieser Vorteil beruht darauf, daß das Gemisch aus Blattmusteilen und Stielen durch den Rost hindurch in den Sichtschacht gelangt. Bei der bekannten Maschine hingegen wird der überschuß von Blatteilen an einer höheren Stelle in den Sichtschacht geworfen. Hierdurch findet eine gewisse Störung des Sichtvorganges statt, die auch zu einer überlastung führen kann. Bei der Erfindung hingegen wird der überschuß von Blatteilen gesondert aus dem Entrippungsraum unmittelbar entfernt, so daß dieses Material überhaupt nicht in den Sichtschacht gelangen kann.
  • Durch die Erfindung ist es also gelungen, die Entrippung und die Sichtung in einer Gesamtanlage derart zu kombinieren, daß durch die Arbeitsweise der Entrippvorrichtung die Ausnutzung des Sichtschachtes nicht mehr beeinträchtigt wird, so daß die Gesamtleistung steigen muß.
  • Eine Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. In dieser Zeichnung ist F i g. 1 ein senkrechter Längsschnitt zweier in Kaskade geschalteten Entrippsichtmaschinen, von denen die erste gemäß der Erfindung ausgeführt ist, F i g. 2 eine Variante einer Einzelheit dieser Maschine, F i g. 3 eine andere Variante der Einzelheit nach F i g. 2 und F i g. 4 ein senkrechter Längsschnitt zweier in Kaskade geschalteten Entrippsichtmaschinen, von denen die erste mit einer Schleuse versehen ist.
  • .Nach den F i g. 1 und 4 ist einer erfindungsgemäßen Entrippsichtmaschine A eine übliche EntrippsichtmaschineB nachgeordnet. Im Entrippungsraum 1 der Maschine A ist eine Entrippwalze 2 mit Schlagstäben 3 drehbar angeordnet. Der Entrippungsraum 1 ist durch einen Kasten umgeben, der eine obere, unmittelbar zu einem Sichtschacht führende Abgabeöffnung aufweist, die mit einem Rost.4 versehen ist. Außerdem weist der Entrippungsraum eine untere Abgabeöffnung 6 auf. Zwischen der oberen Wand des Kastens und der unteren Wand befindet sich eine öffnung 7 für die Zufuhr von Tabakblättern mittels eines Förderbandes B. .
  • Der Entrippungsraum 1 ist durch den Rost 4 und eine an der unteren Wand 5 gebildete Trennwand 9 von dem Sichtschacht 10 getrennt, in dem in nicht gezeichneter Weise durch Saugkraft ein aufsteigender Luftstrom erzeugt wird.
  • Die obere Abgabeöffnung 6 der Wand um den Entrippungsraum mündet in einen Abfuhrschacht 11, der durch die Trennwand 9, eine geneigte Platte 12 und die nicht gezeichneten Seitenplatten der Maschine begrenzt ist. Der Abfuhrschacht ist an seinem unteren Ende offen und befindet sich oberhalb eines Förderbandes 13. Die Platte 12 sorgt dafür, daß die Blatteile aus dem Abfuhrschacht 11 gut auf das Förderband 13 gelangen.
  • Das Förderband 13 erstreckt sich auch unterhalb des unteren Endes des Sichtschachtes 10 und führt das aus dem Abfuhrschacht 11 und aus dem Sichtschacht 10 fallende Erzeugnis nach der Zufuhröffnung 14 einer zweiten Entrippsichtmaschine mit einem Entrippungsraum 15, einer Entrippwalze 16 mit Schlagstäben 17, einer rostförmigen oberen Wand 18, einer den Entrippungsraum 15 umgebenden geschlossenen unteren Wand 19 und einem Sichtschacht 20, in dem ebenfalls durch Saugkraft ein aufsteigender Luftstrom aufrechterhalten wird.
  • Die Entrippwalzen 2 und 16 werden in der Richtung der Pfeile 21, 22 gedreht. Die Schlagstäbe 3 bzw. 17 werfen die eintretenden Blätter und Blattteile nach oben gegen den Rost 4 bzw. 18.
  • Wird eine Menge von Tabakblättern durch das Förderband 8 in den Entrippungsraum 1 der Maschine A geführt, so werden die Blätter augenblicklich durch die Schlagstäbe 3 der Entrippwalze 2 in Stücke gerissen und wird eine bestimmte Menge des Gemisches von Blattmusteilen und Stielen, an denen sich noch Blattmusstückchen befinden können, durch den Rost 4 hindurch in den Sichtschacht 10 geschleudert und gesaugt. Die zurückbleibende Menge von Blattmusteilen und Stielen wird durch die Entrippwalze ein wenig weiter mitgenommen und durch die untere Abfuhröffnung 6 hindurch abgeführt. Im Sichtschacht 10 werden die leichteren Blattmusteile hinaufgeführt und von den schwereren Blattstielen getrennt, die gegen den Luftstrom aus dem Schacht fallen. Das durch die untere Abfuhröffnung 6 und den Abfuhrschacht hindurchfallende Gemisch von Blattmusteilen und Stielen und die aus dem Sichtschacht 10 fallenden Stiele gelangen auf das Förderband 13 und werden durch dieses nach dem Ent rippungsraum 15 der Maschine B geführt. Die darin enthaltenen Blattmusteile werden, da sie ziemlich leicht sind, ohne viel Verletzung durch den Rost 18 hindurch in den Sichtschacht 20 geschlagen und gesaugt und die Stiele, die den schnelldrehenden Schlagstäben einen größeren Widerstand bieten, werden zunächst von den noch daran sitzenden Blattmusstückchen befreit und darauf zusammen mit diesen Stückchen ebenfalls durch den Rost 18 hindurch in den Sichtschacht 20 gebracht. In diesem Schacht werden ebenfalls nur die Blattmusteile durch den Luftstrom nach oben geführt. Die reinen Stiele fallen nach unten und gelangen dann z. B. in einen Sammeltrog. Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß dem Entrippungsraum 1 der Maschine A eine nahezu zweimal so große Menge von Tabakblättern zugeführt werden kann wie im Falle, in welchem die untere Abgabeöffnung 6 des Bodens des sich um diesen Entrippungsraum befindenden Kastens nicht vorhanden wäre. Ungefähr die Hälfte dieser Menge wird in normaler Weise im Sichtschacht 10 gesichtet. Die übrige Menge von Blatteilen, die dann bereits vorentrippt ist, wird zusammen mit den aus dem Sichtschacht 10 kommenden Stielen zur Entrippsichtmaschine B geführt. Die beiden Entrippsichtmaschinen arbeiten dann mit ungefähr derselben Belastung. Die zwei teilweise in Kaskade geschalteten Maschinen haben daher zusammen die doppelte Kapazität einer einzelnen Maschine. Bei den früheren Kaskadenschaltungen von Entrippsichtmaschinen mußte das gesamte Blattmaterial im ersten Sichtschacht gesichtet werden, so daß die erste Entrippsichtmaschine die Kapazität der Vorrichtung bestimmte. Nur ein kleiner Teil des Blattmuses und alle Stiele gelangten in die zweite Entrippsichtmaschine. Zum Sichten dieses Gemisches war also eine Maschine mit kleinerer Leistung ausreichend. Um die Kapazität der gesamten Entrippsichtvorrichtung so hoch und die Kosten der Vorrichtung so niedrig wie möglich zu machen, setzte man zwei oder drei parallel arbeitende primäre Entrippsichtmaschinen vor eine einzelne sekundäre Entrippsichtmaschine, so daß man für eine Vorrichtung mit zweifacher oder dreifacher Leistung drei bzw. vier Maschinen benötigte, was auf eine Kapazität pro Maschine von 67 bzw. 75 % herauskommt. Erfindungsgemäß dagegen braucht man für die zweifache Leistung nur zwei Maschinen und erreicht man daher eine Kapazität pro Maschine von 100 %.
  • Da das Verhältnis der Menge des durch die obere Abgabeöffnung mit dem Rost 4 hindurchgeführten Gemisches und der Menge des durch die untere Abgabeöffnung 6 abgeführten Gemisches für die Gesamtleistung der Kaskadeeinrichtung wichtig ist, kann es. den Vorteil haben, daß in der unteren Abgabeöffnung 6 auch ein Rost angeordnet wird. In F i g. 2 ist ein derartiger Rost 23 angedeutet. Dieser Rost kann verschieden ausgebildet sein. Anstatt auswechselbarer Roste kann man einen Rost mit einstellbaren Öffnungen verwenden. In F i g. 3 ist ein Rost 24 mit Klappen 25 versehen, mittels deren der Durchlaß der Öffnung zwischen den Roststäben eingestellt werden kann. Auch Schieber können für diesen Zweck verwendet werden.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 ist eine Schleuse in der Form eines Zellenrades 27 unterhalb der unteren Abfuhröffnung 6 der Entrippsichtmaschine A angeordnet. Diese Schleuse läßt intermittierend Blätter aus dem Entrippungsraum 1 durch und verhindert, daß Luft durch die Abfuhröffnung 6, den Entrippungsraum 1 und die Öffnungen des Rostes 4 hindurch in den Schacht 10 gesaugt wird. Anstatt einer Zellradschleuse 27 können auch eine Schleuse bildende zusammenarbeitende Klappen oder Schieber verwendet werden. Je nach Bedarf können auch drei oder mehrere Entrippsichtmaschinen in Kaskade angeordnet werden. Mit Ausnahme der letzten Maschine werden diese Maschinen dann alle in der Weise entsprechend der Erfindung ausgeführt. Die Erfindung ist auch für einzelne Entrippsichtmaschinen wichtig, z. B. wenn ein Teil des entrippten Tabaks nicht auf Blattmusteile und Stiele gesichtet zu werden braucht. Die durch die untere Abgabeöffnung 6 fallenden Blattteile und die aus dem Sichtschacht 10 fallenden Stiele können in diesem Fall vorläufig gesammelt und später durch dieselbe Maschine geführt werden, nachdem die Öffnung 6 geschlossen worden ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Enirippen von Tabakblättern und zum Sichten des entrippten Gutes, bei welchem die Tabakblätter einer eine Entrippwalze aufweisende Entripp- und anschließenden Sichtvorrichtung mit aufsteigender Sichtluftströmung zugeführt werden, wobei ein Teil des entrippten Gutes einem zweiten Entripp- und Sichtvorgang ausgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, .daß die erste Entrippvorrichtung mit Bezug auf die Aufnahmefähigkeit der ersten Sichtvorrichtung im überschuß mit Tabakblättern beschickt wird und der überschüssige Teil. entrippten Tabaks aus dem Entrippungsraum unter Umgehung des Sichtschachtes abgeführt und einem zweiten Entripp- und Sichtvorgang unterworfen wird, wobei der in den ersten Sichtschacht aufzugebende Gutteil bezüglich der Drehrichtung der Entrippwalze zuerst aus dem Entrippungsraum abgeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Entrippvorrichtung, welche eine obere, in einen unmittelbar angeschlossenen Sichtschacht führende und eine untere Abgabeöffnung aufweist, unter welcher eine Fördereinrichtung vorgesehen ist, gekennzeichnet durch einen derartigen Umlaufsinn der Entrippwalze, daß die Schlagstäbe (3) der Entrippwalze (2) nach der Zufuhröffnung (7) zum Entrippungsraum (1) zuerst die zum Sichtschacht (10) führende obere Abgabeöffnung und dann die untere Abgabeöffnung (6) bestreichen, wobei an die untere Öffnung (6) ein Abfuhrschacht (11) angeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der unteren Abfuhröffnung (6) ein Rost (23, 24) angebracht ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am. Ausgang des Abfuhrschachtes (11) eine Schleuse (27) angeordnet ist, welche die Tabakblatteil,e intermittierend durchläßt. In Betracht gezogene Druckschriften: , Deutsche Patentschriften Nr. 628 531, 934 638; belgische Patentschrift Nr. 510 362; britische Patentschrift Nr. 742 247; USA.-Patentschriften Nr. 1879 016, 2152 791.
DEN16391A 1958-03-19 1959-03-13 Verfahren und Vorrichtung zum Entrippen von Tabakblaettern und zum Sichten des ent-rippten Gutes Pending DE1169352B (de)

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NL1169352X 1958-03-19

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DEN16391A Pending DE1169352B (de) 1958-03-19 1959-03-13 Verfahren und Vorrichtung zum Entrippen von Tabakblaettern und zum Sichten des ent-rippten Gutes

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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