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DE1168480B - Synchronisiereinrichtung, insbesondere fuer Fernsehempfaenger - Google Patents

Synchronisiereinrichtung, insbesondere fuer Fernsehempfaenger

Info

Publication number
DE1168480B
DE1168480B DEH18789A DEH0018789A DE1168480B DE 1168480 B DE1168480 B DE 1168480B DE H18789 A DEH18789 A DE H18789A DE H0018789 A DEH0018789 A DE H0018789A DE 1168480 B DE1168480 B DE 1168480B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phase
synchronization
frequency
voltage
generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH18789A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Richman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Svenska AB Gasaccumulator
Original Assignee
Svenska AB Gasaccumulator
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska AB Gasaccumulator filed Critical Svenska AB Gasaccumulator
Publication of DE1168480B publication Critical patent/DE1168480B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/12Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising
    • H04N5/126Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising whereby the synchronisation signal indirectly commands a frequency generator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Description

  • Synchronisiereinrichtung, insbesondere für Fernsehempfänger Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Synchronisieren zweier Schwingungserzeuger, insbesondere von in Fernsehempfängern vorgesehenen Schwingungserzeugern, die mit entsprechenden Schwingungserzeugern im Fernsehsender synchron arbeiten sollen.
  • Zur Erzeugung eines zufriedenstellenden Bildes auf dem Bildschirm von Fernsehempfängern ist es erforderlich, daß die Bildabtastung im Empfänger jederzeit und unter alllen Bedingungen in völliger übereinstimmung mit den vom Sender ausgestrahlten Synchronisierzeichen vor sich geht. Zu diesem Zweck wurden früher die Zeilensynchronisierimpulse unmittelbar dem Kippschwingungserzeuger für die Zeilenablenkung zugeführt, und jeder Impuls versetzte den Schwingungserzeuger in Schwingung für eine einzelne Periode. Diese Einrichtungen hatten den Nachteil, daß der Kippschwingungserzeuger auch durch einen Störimpuls erregt werden konnte, was eine Verzerrung des Bildes zur Folge hatte. Zur Vermeidung dieses Nachteils wurden später Einrichtungen entwickelt, welche durch Summierung einer Anzahl von aufeinanderfolgenden Synchronisierimpulsen eine Regelspannung für den Kippschwingungserzeuger lieferten. Eine Ausführungsform einer derartigen Einrichtung besteht beispielsweise aus einem Phasendemodulator, einem Integrierkreis sowie einem an den Kippschwingungserzeuger angeschlossenen Gleichstromverstärker. Die Ausgangsspannung des Kippschwingungserzeugers und die Synchronisierimpulse werden dem Phasendemodulator zugeführt, und die sich infolge der Änderung des Phasenverhältnisses der dem Phasendemodulator zugeführten beiden Spannungen ergebenden Änderungen der Ausgangsspannung des Phasendemodulators beeinflussen über den Gleichstromverstärker die Frequenz des Kippschwingüngserzeugers. Derartige Einrichtungen werden selbsttätige Frequenzregler genannt, obzwar sie richtiger selbsttätige Phasenregler heißen müßten, und im folgenden wird die letztere Bezeichnung verwendet. Diese Einrichtungen sind zwar für Störimpulse verhältnismäßig unempfindlich, sprechen aber nur auf Frequenzunterschiede an, die innerhalb verhältnismäßig enger Grenzen liegen, und haben überdies eine verhältnismäßig große elektrische Trägheit, so daß sie bei Frequenzabweichungen erst nach Eintreffen vieler Synchronisierimpulse wirksam werden, wobei diese zeitliche Verzögerung in dem Fall, daß die Größe der Frequenzabweichung in der Nähe der für die Einrichtung kritischen Grenzwerte liegt, unzulässig groß werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer Synchronisiereinrichtung, die die Vorteile der beiden vorgenannten Arten von Synchronisiereinrichtungen in sich vereinigt, ohne mit deren Nachteilen behaftet zu sein, d. h. einer Einrichtung, die bei mangelndem Synchronismus mit ebenso weitem Regelbereich und ebenso kurzer Einregelungszeit arbeitet wie die erstgenannte, mit Stoßerregung arbeitende Einrichtung und bei gegebenem Synchronismus ebenso unempfindlich gegen Störungen ist wie die zweitgenannte, mit selbsttätiger Phasenregelung arbeitende Einrichtung.
  • Bei Farbfernsehempfängern ergeben sich neben den allgemeinen Synchronisierungsproblemen der vorgenannten Art noch zusätzliche ähnliche Probleme im Farbzeichenkanal. Bei der heute gebräuchlichen Art des Farbfernsehens wird im Sender eine Unterträgerwelle in verschiedenen Phasenlagen mit den Grundfarbenspannungen moduliert, und im Empfänger ist ein Generator zur Erzeugung derselben Unterträgerwelle vorgesehen. Diese im Empfänger erzeugte Unterträgerwelle muß in bestimmtem Phasenverhältnis zu der vom Sender herrührenden Farbenunterträgerwelle stehen und wird dieser überlagert, um aus ihr die Modulationskomponenten abzuleiten. Zwecks Sicherung des erforderlichen Phasenverhältnisses der beiden Unterträgerwellen wird der Generator des Empfängers mit dem entsprechenden Generator des Senders synchroniseirt, indem vom Sender in periodischen Abständen etwa je zehn Perioden der unmodulierten Unterträgerwelle umfassende Impulse ausgesendet werden, die im Empfänger durch Phasenvergleich mit der örtlich erzeugten Unterträgerwelle eine Regelspannung zur Synchronisierung des Generators im Empfänger liefern. Dieser Phasenvergleich kann mit Hilfe eines üblichen Phasendemodulator durchgeführt werden, der hierbei also ebenso wirkt wie der selbsttätige Phasenregler bei der Zeilensynchronisierung. Auch in diesem Falle ist es also wünschenswert, bei Erhaltung der stabilen Arbeitsweise des selbsttätigen Phasenreglers bei gegebenem Synchronismus eine Einrichtung mit dem weiten Regelbereich und der kurzen Einregelungszeit der mit Stoßerregung arbeitenden Synchronisiereinrichtungen für die Synchronisierung des Generators bei mangelndem Synchronismus zur Verfügung zu haben.
  • Es sind bereits mit Phasenvergleich arbeitende Synchronisiereinrichtungen bekannt, welche eine Steuervorrichtung enthalten, durch welche die Arbeitsweise der Einrichtung im Falle eines großen Frequenzunterschiedes zwischen dem Schwingungserzeuger und den Synchronisierimpulsen derart verändert wird, daß sich ihr Regelbereich vergrößert. Bei diesen Einrichtungen erfolgt die Umsteuerung in Abhängigkeit von der Amplitude der vom Phasenvergleicher gelieferten Regelspannung, und dies hat zur Folge, daß die Umsteuerung durch Störimpulse auch dann hervorgerufen werden kann, wenn der Schwingungserzeuger synchron läuft, wobei dann die Störempfindlichkeit der Einrichtung unnötigerweise zunimmt. Überdies können hierbei während des asynchronen Laufes des Schwingungserzeugers einkommende Störimpulse die erwünschte Wiederherstellung des engen Regelbereiches nach erreichtem Synchronismus während längerer Zeit verhindern.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung durch die Verwendung einer in Abhängigkeit vom Phasen-bzw. Frequenzunterschied zwischen den Schwingungen des Schwingungserzeugers und den Synchronisierzeichen gesteuerten, jedoch vom Phasenvergleieher gesonderten Steuervorrichtung für die Änderung des Synchronisiervorganges beseitigt. Hierbei hat man es in der Hand, die Steuervorrichtung so auszubilden, daß sie immer, also auch bei asynchronem Lauf des Schwingungserzeugers, zumindest ebenso oder sogar in noch höherem Grade störunempfindlich , ist wie der Phasenregler selber bei synchronem Lauf des Schwingungserzeugers.
  • Die Erfindung wird an Hand ihres in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. In der Zeichnung veranschaulicht F i g. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, während F i g. 2 ein die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung erläuterndes Diagramm darstellt.
  • Der Empfänger gemäß F i g. 1 enthält einen mit der Antenne 11 verbundenen Hochfrequenzverstärker 10, an den sich eine überlagererstufe 12, ein Zwischenfrequenzverstärker 13, ein Demodulator 14, ein Gleichstrom-Bildinhaltsverstärker 15 sowie eine aus einer Kathodenstrahlröhre bestehende Bildwiedergabevorrichtung 16 anschließen. Mit dem Zwischenfrequenzverstärker 13 ist ein Tonwiedergabeteil17 verbunden. An den Ausgang des Bildinhaltsverstärkers 15 ist ferner ein Synchronisierzeichentrenner 19 angeschlossen, mit welchem über einen Bildfrequenzgenerator 18 die Bildablenkspule der Kathodenstrahlröhre 16 und über eine umschaltbar ausgebildete Synchronisiereinrichtung 20 mit Eingangsklemmen 25 und Ausgangsklemmen 26 sowie über einen Zeilenfrequenzverstärker 21 die Zeilenablenkspule der Kathodenstrahlröhre 16 verbunden ist. Schließlich ist an den Ausgang des Bildinhaltsverstärkers 15 über Klemmen 22 noch eine erfindungsgemäß ausgebildete Steuervorrichtung zur Umschaltung angeschlossen. Über die Ausgangsklemmen 24 der Steuervorrichtung 23 wird überdies einer oder mehreren Stufen 10, 12 und 13 eine Regelspannung zur selbsttätigen Verstärkungsregelung zugeführt. Die vorgenannten Teile können - mit Ausnahme der Einrichtungen 20 und 23 - üblicher Art sein, so daß eine nähere Erläuterung ihres Aufbaues und ihrer Wirkungsweise nicht erforderlich ist.
  • Mit den Eingangsklemmen 25 der Synchronisiereinrichtung 20 ist ein Kondensator 27 verbunden, der einerseits an die Mitteianzapfung der Wicklung 28 eines Transformators 29 angeschlossen ist und andererseits über einen Widerstand 30 mit dem Verbindungspunkt zweier Widerstände 31 und 32 in Verbindung steht, die miteinander in Reihe zwischen die Kathoden der Doppeldiode 33 geschaltet sind.
  • Die Synchronisiereinrichtung 20 enthält ferner einen Zeilenfrequenzgenerator 34 mit zwei Ausgangskreisen, von welchen der eine über die Klemmen 26 mit dem Zeilenfrequenzverstärker 21 und der andere mit der Primärwicklung 35 des Transformators 29 verbunden ist. Die Sekundärwicklung 28 des Transformators 29 bildet zusammen mit einem Kondensator 36 einen auf die Zeilenfrequenz abgestimmten Parallelresonanzkreis, dessen Klemmen an die Anoden der Röhre 33 angeschlossen sind. Die eine Endklemme der miteinander in Reihe geschalteten Widerstände 31 und 32 ist mit einer Vorspannungsquelle -C verbunden, während die andere mit einem Integrierkreis 40 in Verbindung steht. Dieser besteht aus der Reihenschaltung eines aus einem Kondensator 41 und einem Widerstand 42 zusammengesetzten Netzwerkes mit einem Kondensator 46 und einem Kondensator 43. Die Kapazität des Kondensators 43 ist vorzugsweise ein Zehntel der Kapazität des Kondensators 46. An den Verbindungspunkt des Kondensators 46 mit dem Netzwerk 41, 42 ist über einen Widerstand 45 ein Reaktanzkreis 44 angeschlossen, dessen Ausgang mit dem Frequenzregelkreis des Generators 34 in Verbindung steht. Die Zeitkonstante des Integrierkreises 40 ist größer als mehrere Perioden des Synchronisierzeichens, damit sie in Verbindung mit den Übertragungseigenschaften der Phasenregelungsschleife dazu ausreicht, den Einfiuß von Störimpulsen auf die in der Schaltung erzeugte Regelspannung zu unterdrücken.
  • Die Einrichung 23 dient zur Erzeugung einer Regelspannung in Abhängigkeit davon, ob der Generator 34 synchron oder asynchron arbeitet. Die Einrichtung 23 enthält eine Triode 50, deren Eingangskreis, in welchem ein Widerstand 51 und ein dazu parallel geschalteter Kondensator 52 liegt, über die Klemmen 22 an den Bildinhaltsverstärker 15 angeschlossen ist. Das Netzwerk 51, 52 ist so bemessen, daß es die Röhre 50 normalerweise undurchlässig macht und eine Zeitkonstante besitzt, welche ein Mehrfaches der Periodendauer der Zeilensynchronisierimpulse beträgt. Die Anode der Röhre 50 ist über die Sekundärwicklung eines Transformators 53 und einen Arbeitswiderstand 54 an die Spannungsquelle +B angeschlossen, wobei der Verbindungspunkt der genannten Sekundärwicklung und des Widerstandes 54 über einen Kondensator 55 geerdet ist, um die Zeilenfrequenz zur Erde abzuleiten. Die Primärwicklung des Transformators 53 steht über Klemmen 56 und 57 mit dem Ausgang des Zeilenfrequenzverstärkers 21 in Verbindung. Diese Verbindung geht zweckmäßig zur Anode einer Verstärkerröhre im Verstärker 21, an der sich während jeder Rücklaufperiode des Kathodenstrahles der Bildwiedergabevorrichtung infolge des zusammenbrechenden magnetischen Feldes in den mit der Horizontalablenkspule verbundenen Stromkreisen ein kurzer, starker Impuls positiver Polarität ergibt. Der Verbindungspunkt der Sekundärwicklung des Transformators 53 mit dem Widerstand 54 ist ferner über zwei in Reihe geschaltete Widerstände 60 und 61 mit der einen Klemme des Ausgangsklemmenpaares 24 verbunden, dessen andere Klemme geerdet ist. Die beiden Klemmen 24 sind durch einen Kondensator 65 überbrückt, und zwischen dem Verbindungspunkt der Widerstände 60 und 61 und Erde liegt ein Kondensator 62 und eine dazu parallel geschaltete Diode 63. Das aus den Schaltelementen 55, 62 und 60 bestehende Netzwerk bildet ein Tiefpaßfilter zur Herbeiführung der Ausbildung der Regelspannung am Kondensator 55. Die Kondensatoren 55 und 62 haben eine niedrige Impedanz für die Zeilenfrequenz, dagegen eine hohe Impedanz für Frequenzen unterhalb von 500 Hz. Die Widerstände 54 und 60 sind etwa gleich groß. Der Kondensator 55 ist über Klemmen 66 und einen Widerstand 67 mit dem Steuergitter einer Röhre 68 verbunden. Der Widerstand 61 ist mit dem Kondensator 65 im Ausgangskreis der Diode 63 in Reihe geschaltet, und diese beiden Schaltelemente bilden ein Tiefpaßfilter, das für Frequenzen von einigen Hertz durchlässig ist, um an dem Kondensator 65 die erwünschte Regelspannung für die selbsttätige Verstärkungsregelung zu ergeben.
  • Die Synchronisiereinrichtung 20 enthält weiterhin einen Regelkreis 70 zur Regelung der Arbeitsweise der Synchronisiereinrichtung in Abhängigkeit von der durch die Einrichtung 23 gelieferten Regelspannung. Der Regelkreis enthält ein Relais 74, dessen Erregerspule einerseits mit der Anode der Triode 68 und anderseits über einen Widerstand 75 mit einer Spannungsquelle -1-B verbunden ist. Der Relaiskontakt 71 wird normalerweise durch eine Feder gegen einen festen Kontakt 72 gedrückt und überbrückt in dieser Stellung den Kondensator 43. Zwischen der Spannungsquelle -i-B und Erde liegen zwei in Reihe geschaltete Widerstände 76 und 77, deren Verbindungspunkt mit der Kathode der Röhre 68 verbunden ist, so daß also diese Kathode eine gegenüber dem Steuergitter der Röhre positive Vorspannung erhält. Das Steuergitter der Röhre 68 ist über einen Kondensator 78 geerdet. Die Röhre ist bei ihrer gegebenen Schaltung normalerweise undurchlässig, und infolgedessen nimmt der Relaiskontakt 71 normalerweise seine in der Zeichnung dargestellte Stellung ein.
  • Vor Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Synchronisiereinrichtung ist es zweckmäßig, die Beschränkungen der üblichen selbsttätigen Phasenregler hinsichtlich der zur Wiederherstellung des Synchronismus erforderlichen Synchronisierzeit T und dem zwischen dem Generator des Senders und dem Generator des Empfängers bestehenden Frequenzunterschied A f näher zu betrachten. Für die Arbeitsweise einer Synchronisiereinrichtung sind folgende Größen charakteristisch: Der Frequenzunterschied d f in Hertz, die zur Reduktion des Frequenzunterschiedes A f auf 0 erforderliche Synchronisierzeit T in Sekunden, die Stabilität des Synchronismus, d. h. die Genauigkeit, mit welcher der Synchronismus nach seiner Wiederherstellung beibehalten wird, und schließlich die Störungsbandbreite N bei Synchronismus. Die Störungsbandbreite N, die von der Zeitkonstanten der Synchronisiereinrichtung abhängt, ist ein Maß der Empfindlichkeit der Einrichtung für Störimpulse. Die Stabilität des Synchronismus hängt vom Verhältnis der Übertragungsmaße der Phasenreglerschleife für Gleichstrom und für Wechselstrom ab, die den Wirksamkeitsbereich der Einrichtung bei gegebener Störbandbreite und Stabilität bestimmt. Wenn der Wert dieses Verhältnisses eine bestimmte Mindestgröße übersteigt, kann die Einrichtung nach Art eines üblichen selbsttätigen Phasenreglers arbeiten und ist innerhalb eines vorbestimmten Frequenzbereiches wirksam. F i g. 2 zeigt die Abhängigkeit der Synchronisierzeit T von dem Frequenzunterschied A f und von der Störbandbreite N bei verschiedenen Stabilitätsgraden, d. h. bei verschiedenen Verhältnissen des Übertragungsmaßes der Phasenreglerschleife für Gleichstrom und Wechselstrom. Auf die Ordinatenachse des Diagramms gemäß F i g. 2 sind die Werte log (TN) und auf die Abszissenachse die Werte log aufgetragen. Die Kurven A bis D stellen die Charakteristiken üblicher selbsttätiger Phasenregler mit verschiedenen Verhältnissen der Übertragungsmaße der Schleife dar, wobei die Kurve D die idealisierte Charakteristik bei einem großen Wert des Verhältnisses der überiragungsmaße der Schleife darstellt. Die Kurven zeigen, daß für jeden Wert des Verhältnisses der Übertragungsmaße der Schleife eines üblichen Phasenreglers ein Grenzwert des Wirksamkeitsbereiches gegeben ist, bei welchem die Synchronisierzeit T unendlich groß wird. Die idealisierte Charakteristik D ist annähernd geradlinig, und ihr Neigungswinkel deutet auf ein quadratisches Verhältnis zwischen den sie bestimmenden Koordinatenwerten hin. Dieses Verhältnis kann mit ausreichender Genauigkeit wie folgt beschrieben werden: Durch Versuche wurde festgestellt, daß für eine zufriedenstellende Arbeitsweise der Wert von k in dieser Gleichung annähernd 4 sein muß.
  • Es ist weiter oben dargelegt worden,. daß. es wünschenswert ist, eine Synchronisiereinrichtung zur Verfügung zu haben, die die Fähigkeit der mit Stoßerregung arbeitenden Einrichtungen, den Synchronismus auch bei großen Frequenzunterschieden A f wiederherzustellen, mit der den selbsttätigen Phasenreglern eigenen geringen Störanfälligkeit bei Synchronismus verbindet und diese Eigenschaften mit derjenigen einer kurzen Synchronisierzeit T vereinigt. Die obige Gleichung und die Kurven A bis D der F i g. 2 zeigen, daß die Synchronisierzeit und der Wirksamkeitsbereich der Synchronisiereinrichtung durch Änderung der Störbandbreite N beeinflußt werden können. Gestützt auf diese Erkenntnis, ist die Synchronisiereinrichtung gemäß F i g. 1 so ausgebildet, daß sie bei mangelndem Synchronismus zwar eine große Störungsbandbreite hat, aber den damit verbundenen weiten Wirksamkeitsbereich aufweist, während nach Erreichung des Synchronismus die Störungsbandbreite und damit auch der Wirksamkeitsbereich vermindert wird, um eine entsprechend höhere Stabilität des synchronen Zustandes zu gewährleisten. Diesen Wechsel der Charakteristik der Synchronisiereinrichtung bewirkt die in Abhängigkeit von dem jeweiligen Betriebszustand der Synchronisiereinrichtung arbeitende Einrichtung 23.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Lage des Relaiskontaktes 71 arbeitet der aus der Röhre 33, dem Integrierkreis 40, dem Reaktanzkreis 44 und einem Teil des Zeilenfrequenzgenerators 34 bestehende selbsttätige Phasenregler in üblicher Weise. Hierbei gelangen die sich im Ausgang des Synchronisierzeichentrenners 19 ergebenden Zeilensynchronisierimpulse über den Kondensator 27 zur Mittelanzapfung der Sekundärwicklung 28 des Transformators 29, während die vom Zeilenfrequenzgenerator 34 erzeugte Sinusschwingung, deren Frequenz annähernd gleich der Zeilenfrequenz ist, der Primärwicklung 35 des Transformators 29 zugeführt wird und an der Sekundärwicklung 28 eine Spannung ergibt, die an den beiden Enden dieser Primärwicklung mit einem Phasenunterschied von 180° in Erscheinung tritt. Anstatt eines Sinuswellengenerators kann natürlich auch ein eine sägezahnförmige Spannung erzeugender Kippschwingungsgenerator verwendet werden. Die der Primärwicklung 28 zugeführten Synchronisierimpulse erscheinen an beiden Enden dieser Wicklung in gleicher Phase. Wenn der Generator 34 in Phasenübereinstimmung mit den Synchronisierimpulsen arbeitet, fließen in der Röhre 33 gleich große Ströme in entgegengesetzten Richtungen, so daß sich an den Widerständen 31 und 32 keine Spannung ergibt. Wenn dagegen zwischen den der Wicklung 28 zugeführten beiden Spannungen ein Phasenunterschied besteht, ergibt sich an den Widerständen 31 und 32 eine Spannung, die in Abhängigkeit von dem Sinn des Phasenunterschiedes positiv oder negativ mit Bezug auf das ständige Potential an diesen Widerständen ist. Die Frequenz der an den Widerständen 31, 32 erscheinenden Spannung, die der Schwebungsfrequenz der Synchronisierimpulse und der Generatorspannung entspricht, ist ein Maß für den Grad des Synchronismus. Im Integrierkreis 40 wird aus dieser Spannung eine Regelgleichspannung abgeleitet, deren Sinn dem Sinn des Phasenunterschiedes zwischen den der Wicklung 28 zugeführten Spannungen entspricht. Diese Regelgleichspannung gelangt über den Widerstand 45 zum Reaktanzkreis 44 und beeinf(ußt die Reaktanz des abgestimmten Kreises des Generators 34 in der Weise, daß dieser eine Änderung der Frequenz des Generators 34 hervorruft und den Generator mit den Zeilenfrequenzimpulsen synchronisiert.
  • Der Wirksamkeitsbereich des aus den Teilen 33, 40, 44 und einem Teil des Generators 34 bestehenden selbsttätigen Phasenreglers, d. h. die größte Frequenzabweichung, die diese Einrichtung noch zu beseitigen imstande ist, hängt von ihrer Störungsbandbreite N ab. Der Zusammenhang zwischen dem maximalen Frequenzunterschied, der Synchronisierzeit und der Störungsbandbreite ist durch die weiter oben angegebene Gleichung definiert. Wie bereits erwähnt wurde, ergibt sich bei enger Störungsbandbreite eine verhältnismäßig hohe Stabilität des Synchronismus, und es ist erwünscht, den selbsttätigen Phasenregler in dieser Weise auszubilden. Eine derartige Störungsbandbreite vermindert jedoch den Wirksamkeitsbereich und vergrößert die Synchronisierzeit. Wenn die Synchronisiereinrichtung beispielsweise eine Störungsbandbreite von etwa 100 Hz und einen Wirksamkeitsbereich von etwa 300 Hz hat, so ist zwar ihre Störanfälligkeit bei Synchronismus verhältnismäßig klein, sobald aber der Synchronismus einmal doch verlorengeht und die Frequenzabweichung mehr als 300 Hz beträgt, also beispielsweise bei Einschaltung des Empfängers oder bei der Umschaltung von einem Sender auf einen andern, kann der Generator 34 nur noch durch Änderung der Kapazität des Kondensators 46 oder der Größe des Widerstandes 42 synchronisiert werden, wodurch die Zeitkonstante und die Störungsbandbreite der Einrichtung verändert werden.
  • Diese Änderung bei mangelndem Synchronismus erfolgt selbsttätig, indem der Kondensator 43 mit dem Kondensator 46 in Reihe geschaltet wird. Infolge des obenerwähnten Kapazitätsverhältnisses von etwa 10:1 zwischen diesen beiden Kondensatoren wird der Wirksamkeitsbereich der Einrichtung dadurch etwa verdreifacht. Damit geht zwar eine entsprechende Vergrößerung der Störungsbandbreite Hand in Hand, jedoch ist diese große Störungsbandbreite beim asynchronen Zustand weniger nachteilig als beim synchronen Zustand, in welchem sie die Stabilität dieses Zustandes herabsetzt.
  • Erfindungsgemäß wird zu diesem Zweck durch die Einrichtung 23 eine von dem jeweiligen Zustand der Synchronisierung abhängige Steuerspannung erzeugt, die die Schalteinrichtung 70 steuert. Die Zeilensynchronisierimpulse gelangen über die Klemmen 22 in den Eingangskreis der Triode 50 der Einrichtung 23, während der Anode dieser Röhre vom Zeilenfrequenzverstärker 21 über die Klemmen 57 und 56 und den Transformator 53 die sich während jeder Rücklaufperiode des Kathodenstrahles der Bildwiedergabevorrichtung ergebenden Rücklaufimpulse positiver Polarität zugeführt werden, deren Frequenz von derjenigen des Generators 34 abhängt. Die Röhre 50 ist infolge der Vorspannung, die das in ihren Kathodenkreis eingeschaltete Netzwerk erzeugt, normalerweise undurchlässig und wird nur durchlässig, wenn sowohl ihrem Steuergitter als auch ihrer Anode gleichzeitig positive Impulse zugeführt werden. Diese Gleichzeitigkeit ergibt sich regelmäßig dann, wenn der Generator 34 synchron arbeitet. Die sich hierbei im Anodenkreis der Röhre 50 ergebende zeilenfrequente Spannung wird über den Kondensator 55 zum Kathodenkreis der Röhre abgeleitet. Wenn jedoch infolge mangelnden Synchronismus des Generators 34 die positiven Impulse am Steuergitter und an der Anode der Röhre 50 nur vereinzelt gleichzeitig auftreten, so ergibt sich eine Schwebung niedriger Frequenz im Anodenkreis der Röhre 50, und der Kondensator 55 wird infolge der Tatsache, daß er für eine solche Schwebung eine hohe Impedanz hat, durch sie aufgeladen.
  • Die Diode 63 kann als ein gerichteter Widerstand betrachtet werden, der zusammen mit den Widerständen 60 und 54 einen an die Spannungsquelle B angeschalteten Spannungsteiler bildet. Normalerweise, d. h. im nicht aufgeladenen Zustand des Kondensators 55, hat die Anode der Diode 63 negatives Potential. Die Diode 63 bildet zusammen mit dem Widerstand 60 und der Sekundärwicklung des Transformators 53 ebenfalls einen Stromkreis für die niederfrequenten Schwebungen im Anodenkreis der Röhre 50, wobei die Diode 63 als Spitzengleichrichter wirkt und die positive Halbwelle der Schwebungen auf das Kathodenpotential begrenzt, so daß die negativen Halbwellen gegenüber dem Kathodenpotential negativ werden. Infolgedessen wird der sich am Kondensator 62 ergebende Durchschnittswert des Schwebungspotentials gleich dem Mittelwert zwischen dem Kathodenpotential und dem negativen Spitzenwert der Schwebungen. Diese negative Spannung wird durch das Netzwerk 61, 65 zu einer Gleichspannung geglättet und über die Klemmen 24 einer oder mehreren der Stufen 10, 12 und 13 als Regelspannung für die selbsttätige Verstärkungsregelung zugeführt.
  • Infolge der Tatsache, daß die Widerstände 54 und 60 sowie die Diode 63 als Spannungsteiler für die Spannung B wirken und daß beim Vorhandensein einer Schwebung im Anodenkreis der Röhre 50 die Anode der Diode 63 negatives Potential hat, ergibt sich an dem mit der Anode der Diode 63 verbundenen Ende des Widerstandes 60 ein Potential, das kleiner als -B ist, so daß der Verbindungspunkt der Widerstände 60 und 54 infolge der gleichen Größe dieser beiden Widerstände ein zwischen den Werten -B und +B gelegenes positives Potential annimmt. Beim Vorhandensein einer Schwebung im Anodenkreis der Röhre 50 wird der durchschnittliche Entladungsstrom in dieser Röhre gegenüber dem durchschnittlichen Entladungsstrom bei Synchronismus vermindert, da die Röhre nur in größeren Zeitabständen durchlässig wird. Infolge des niedrigeren durchschnittlichen Entladungsstromes wird der Spannungsabfall am Widerstand 54 vermindert, und das positive Potential am Verbindungspunkt der Widerstände 54 und 60 wird größer. Diese Spannungserhöhung wird noch dadurch unterstützt, daß infolge des negativen Potentials an der Anode der Diode 63 der Stromfluß durch den Widerstand 60 zunimmt. Demnach deutet also ein positiveres Potential am Kondensator 55 auf mangelnden Synchronismus des Generators 34. Dieses positive Potential gelangt über die Klemme 66 zum Netzwerk 67, 78, in welchem es zu einer Gleichspannung geglättet wird, um dann dem Steuergitter der Triode 68 zugeführt zu werden. Diese Röhre ist normalerweise infolge der an ihre Kathode angelegten positiven Vorspannung undurchlässig. Sobald dem Steuergitter der Röhre eine ausreichend große positive Spannung zugeführt wird, wie es sich ergibt, wenn der Generator 34 nicht synchron arbeitet, wird die Röhre durchlässig, und ihr Anodenstrom erregt das Relais 74, so daß dieses den Kontakt 71 vom Kontakt 72 wegzieht und dadurch den Kondensator 43 in Reihe mit dem Kondensator 46 schaltet, wodurch der Wirksamkeitsbereich der Einrichtung 23 in der obenerwähnten Weise erhöht wird.
  • Durch Störimpulse wird die Steuervorrichtung nicht beeinflußt, da diese Impulse sporadisch auftreten und in ihrer zeitlichen Folge streuen, so daß sie - im Gegensatz zu den miteinander zu vergleichenden Impulsreihen des Synchronisierzeichens und des Schwingungserzeugers, die je für sich phasenstarr sind -keine die Schaltvorrichtung zum Ansprechen bringende Schwebungsfrequenz erzeugen können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Synchronisieren von Schwingungserzeugern mittels Synchronisierzeichen, insbesondere für Fernsehempfänger, mit einem einen Phasenvergleicher enthaltenden Phasenregler zur Erzeugung einer vom Phasen- bzw. Frequenzunterschied zwischen den Schwingungen des Schwingungserzeugers und den Synchronsierzeichen abhängigen Regelspannung, durch welche die innerhalb eines vorbestimmten Bereiches liegenden Abweichungen des Schwingungserzeugers vom synchronen Lauf selbsttätig beseitigt werden, wobei zwecks Verminderung der Störempfindlichkeit des Schwingungserzeugers in seinem synchronen Zustand der Frequenzdurchlaßbereich des selbsttätigen Phasenreglers so klein bemessen ist, daß dadurch die Synchronisierzeit verhältnismäßig lang und überdies der Ansprechbereich des Phasenreglers verhältnismäßig eng wird, und eine Vorrichtung zur selbsttätigen Änderung des Synchronisiervorganges in Abhängigkeit von der Größe des genannten Phasen- bzw. Frequenzunterschiedes vorgesehen ist, durch welche beim asynchronen Betriebszustand des Schwingungserzeugers die Synchronisierzeit verkürzt und der Ansprechbereich für die Dauer der überführung des Schwingungserzeugers in den synchronen Zustand erweitert wird, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die genannte Vorrichtung als eine in Abhängigkeit vom genannten Phasen-bzw. Frequenzunterschied gesteuerte, jedoch vom selbsttätigen Phasenregler gesonderte Steuervorrichtung ausgebildet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung eine Koinzidenzstufe umfaßt, welcher das Synchronisierzeichen und die Ausgangsspannung des Schwingungserzeugers oder eine von dieser abgeleitete Spannung so zugeführt werden, daß sie eine Steuerspannung liefert, die bei zumindest annähernder Frequenz- und Phasengleichheit der Schwingung des Schwingungserzeugers und der Synchronisierzeichen einen vorbestimmten Wert und im Falle des Ausbleibens der Synchronisierzeichen oder beim Auftreten eines Frequenzunterschiedes zwischen diesen und der Schwingung des Schwiegungserzeugers einen abweichenden Wert hat. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 808 961, 826171; schweizerische Patentschrift Nr. 229 755; britische Patentschrift Nr. 637 380; französische Patentschrift Nr. 914 996; »Philips Technische Rundschau«, Heft 11/1952, S. 338 bis 345.
DEH18789A 1952-12-31 1953-12-23 Synchronisiereinrichtung, insbesondere fuer Fernsehempfaenger Pending DE1168480B (de)

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US1168480XA 1952-12-31 1952-12-31

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DEH18789A Pending DE1168480B (de) 1952-12-31 1953-12-23 Synchronisiereinrichtung, insbesondere fuer Fernsehempfaenger

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