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DE1167043B - Messelement, insbesondere fuer grosse Laengen - Google Patents

Messelement, insbesondere fuer grosse Laengen

Info

Publication number
DE1167043B
DE1167043B DEM48725A DEM0048725A DE1167043B DE 1167043 B DE1167043 B DE 1167043B DE M48725 A DEM48725 A DE M48725A DE M0048725 A DEM0048725 A DE M0048725A DE 1167043 B DE1167043 B DE 1167043B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring element
liquid
measuring
support tube
vol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM48725A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1167043B publication Critical patent/DE1167043B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/0011Arrangements for eliminating or compensation of measuring errors due to temperature or weight
    • G01B5/0016Arrangements for eliminating or compensation of measuring errors due to temperature or weight due to weight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Meßelement, insbesondere für große Längen Es ist allgemein bekannt, daß sich bei Meßelementen, insbesondere für große Längen, der Durchhang, hervorgerufen durch den Einfluß der Schwerkraft, nachteilig bemerkbar macht. Man hat deshalb versucht, durch besondere Aufhängungen oder Unterstützungen des Meßelementes bzw. durch spezielle Konstruktion desselben den Durchhang zu beseitigen. Das gelingt jedoch nur bedingt. Hinzu kommt, daß die Gebilde um so komplizierter werden, je stärker der Durchhang reduziert werden soll.
  • So ist es beispielsweise bekannt, einen Meßstab an vielen Stellen zu unterstützen, zwei der Stützglieder mit je einer Stütze abzufangen, auch von diesen Stützen wiederum zwei auf eine Stütze zu legen, so daß man auf diese Weise schließlich zu zwei Auflagern kommt, die den gesamten Aufbau, also den Meßstab und die verschiedenen Zwischenstützen tragen. Ein solches Längemneßgerät ist natürlich sehr schwer, kompliziert, unhandlich und vor allem äußerst empfindlich; es ist somit kaum für praktische Zwecke geeignet.
  • Bei einer anderen Lösung besteht das Meßelement aus mehreren Längsträgern, die durch Querträger versteift sind. Wenngleich ein solches Element ziemlich starr ist, unterliegt es doch einer gewissen Durchbiegung, die zwar relativ gering ist, sich aber um so störender auswirkt, je genauer die Messung durchgeführt werden soll.
  • Ähnlich liegen die Verhältnisse bei einer Meßstange, die mittels Stützen in einem Rohr gelagert ist. Auch bei dieser Lösung wird der Durchhang zwar reduziert, jedoch nicht gänzlich aufgehoben.
  • Es sind weiter Meßelemente bekanntgeworden, bei welchen ein System von in Längsrichtung vorgespannten, zueinander konzentrischen Rohren vorgesehen ist, um dem Durchang entgegenzuwirken. Da aber die Vorspannung aus technischen Gründen nicht beliebig gesteigert werden kann, ist es auch nicht möglich, den Durchhang vollständig aufzuheben; sein Einfluß kann lediglich herabgemindert werden.
  • Die Erfindung, der ebenfalls die Aufgabe zugrunde liegt, dem Durchhang entgegenzuwirken, löst nun das Problem mit sehr einfachen Mitteln vollständig und erleichtert die Handhabung solcher Meßelemente.
  • Sie knüpft an ein Meßelement, insbesondere für große Längen an, bestehend aus einem rohrförmigen Tragkörper und einem in diesem mit Zwischenraum gelagerten Meßkörper, und besteht darin, daß der Zwischenraum wenigstens teilweise mit einer Flüssigkeit ausgefüllt ist.
  • Bei dieser Lösung wird also der Auftrieb ausgenutzt, dem jeder in einer Flüssigkeit befindliche Körper unterliegt. Die Durchbiegung kann auf diese Weise vollständig aufgehoben werden, so daß das Meßelement völlig gerade ist, wobei der Aufwand im Gegensatz zu den bekannten Geräten äußerst gering ist.
  • Es sei erwähnt, daß man die Lagerung eines Körpers in einer Flüssigkeit an sich schon kennt.
  • Jedoch handelt es sich in allen diesen Fällen um andergeartete Probleme, z. B. bei einem Strömungslager oder Kreiselkompaß um die Reduzierung der Reibung, bei einem optischen Gerät um die Konstanthaltung der Temperatur, bei einem Kreiselkompaß um die kräftefreie Lagerung. Alle diese Lösungen haben nichts mit der Beseitigung des Durchhanges eines gestreckten Körpers durch den Auftrieb der Flüssigkeit zu tun, in der er gelagert ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands.
  • Fig. 1 und 2 sind prinzipielle schematische Darstellungen im Schnitt; Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine Ausführungsform.
  • Bei der in den Fig. 1 und 2 prinzipiell dargestellten Anordnung ist ein rohrförmiges Meßelement 8 in einem mit einer Flüssigkeit 10 wenigstens teilweise gefüllten zylindrischen Tragrohr 6 gelagert. Dichtungsringe 7 aus elastischem Material distanzieren Meßelement 8 und Tragrohr 6 und hindern die Flüssigkeit gleichzeitig am Ausfließen.
  • Menge und spezifisches Gewicht der Flüssigkeit sowie Material und Dimensionen des Meßelementes sind so gewählt, daß der Flüssigkeitsauftrieb das Gewicht des Meßelementes gerade aufhebt.
  • In Fi g. 1 ist das Tragrohr 6 flach auf eine ebene Unterlage 9 aufgelegt. Da das Gewicht des Meßelementes 8 durch den Flüssigkeitsauftrieb kommen siert wird erleidet seine Achse keine Durchbiegung und bleibt eine Gerade.
  • In Fig.2 ist das Tragrohr 6 jedoch auf Stützen 24 gelagert und biegt sich unter dem Einfluß seines Eigengewichtes und den Gewichten der Flüssigkeit und des Meßelementes 8 in der dargestellten Weise durch. Das Meßelement 8 hingegen bleibt vom Durchhang verschont, weil auch in diesem Fall sein Eigengewicht durch den Auftrieb der Flüssigkeit 10 aufgehoben wird und die elastischen Dichtungen 7 ein praktisch unbehindertes Einstellen erlauben.
  • Es kann selbst erreicht werden, daß der Flüssigkeitsauftrieb das Gewicht des Meßelementes übertrifft, so daß eine leichte Durchbiegung desselben nach oben erreicht wird, was für spezielle Fälle von Nutzen sein kann.
  • In Fig. 3 ist eine Ausführungsform gemäß dem Prinzip nach F i g. 1 im Längsschnitt dargestellt. Das Meßelement wird hier aus zwei ineinander verschraubten Rohren 11 und 21 gebildet, welche an ihren Enden durch eingepreßte Deckel 19, welche die Meßanschläge 20 aufnehmen, abgeschlossen sind.
  • Das Tragrohr, aus den Rohrstücken 12 und 22 bestehend, umschließt das Meßelement und ist auf demselben über die aus elastischem Material bestehenden Dichtungsringe 14 abgestützt. In die Rohre 12 und 22 eingeschraubte Muffen 15 pressen die Dichtungsringe 14 leicht gegen die Scheiben 17, so daß einerseits die Flüssigkeit 23 am Austreten aus dem Zwischenraum zwischen Meßelement und Tragrohr verhindert wird, anderseits das Einspielen des Meßelementes im Tragrohr nicht behindert ist.
  • In den Rohren 11 und 21 eingelassene Sicherungsringe 16 begrenzen das Tragrohr in seiner Lage gegenüber dem Meßelement.
  • Durch eine mit der Schraube 18 verschließbare Öffnung im Rohr 12 kann eine Flüssigkeit 23, beispielsweise Öl, in den Zwischenraum zwischen Tragrohr und Meßelement eingefüllt werden. Durch Abstimmen des Materials und der Dimensionen des Meßelementes (Rohre 11 und 21) auf das spezifische Gewicht der Flüssigkeit 23 kann erreicht werden, daß der Flüssigkeitsauftrieb dem Gewicht des Meßelementes entspricht, und damit jeglicher Durchhang desselben aufgehoben wird.
  • Die Größe des Zwischenraumes zwischen Meßelement und Tragrohr wird vorteilhaft so bemessen, daß sich die beiden Teile bei beliebiger Aufhängung des Tragrohres in keinem Falle berühren können.
  • Es leuchtet ein daß das Eigengewicht des Meßelementes in den in F i g. 1 bis 3 gezeigten Beispielen auch dann durch den Auftrieb der Flüssigkeit aufgehoben wird, wenn sich das Tragrohr in einer anderen als waagerechten Lage befindet.
  • Bei den obigen Beispielen ist das Meßelement al gestreckter Körper ausgebildet. Das Erfindungsprinzip kann natürlich auch auf Körper angewendet werden, welche eine beliebige Form, z. B. die Form eines Bügels, aufweisen und bei welchen der Einfluß der Schwerkraft aufgehoben werden soll.
  • Im weiteren ist die Erfindung nicht auf das Gebiet des mechanischen Messens beschränkt, sondem kann sich z. l3. auch auf das Gebiet der angewandten Optik erstrecken. So kann sie beispielsweise bei großen Fernrohren eine spannungs- und durchhangfreie Lagerung eines Tubus in einem Tragrohr ermöglichen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Nfel3element, insbesondere für große Längen, bestehend aus einem rohrförmigen Tragkörper und einem in diesem mit Zwischenraum gelagerten Meßkörper, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Zwischenraum wenigstens teilweise mit einer Flüssigkeit (10) ausgefüllt ist.
  2. 2. Meßelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkörper (8) an seinen Enden mittels elastischer Dichtungselemente (7) im Tragkörper (6) abgestützt ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 394 667; österreichische Patentschrift Nr. 99 188; britische Patentschriften Nr. 150452, 325963, 573 991; USA.-Patentschriften Nr. 2430 009, 2 650 502; Franke »Lexikon der Physik«, 1959, Bd.I,S.86; »Feingerätetechnik«,
  4. 4. Jahrgang, Heft 7, 1955, S. 291 bis 296; »Engineering Dimensional Metrology«, Vol. II, London 1956, S. 522/23, 539.
DEM48725A 1960-06-30 1961-04-18 Messelement, insbesondere fuer grosse Laengen Pending DE1167043B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1167043X 1960-06-30

Publications (1)

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DE1167043B true DE1167043B (de) 1964-04-02

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ID=4561030

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DEM48725A Pending DE1167043B (de) 1960-06-30 1961-04-18 Messelement, insbesondere fuer grosse Laengen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2478300A1 (fr) * 1980-03-11 1981-09-18 Tesa Sa Instrument de mesure de grandeurs lineaires

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