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DE115764C - - Google Patents

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Publication number
DE115764C
DE115764C DENDAT115764D DE115764DA DE115764C DE 115764 C DE115764 C DE 115764C DE NDAT115764 D DENDAT115764 D DE NDAT115764D DE 115764D A DE115764D A DE 115764DA DE 115764 C DE115764 C DE 115764C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
shoe
workpieces
rollers
shoes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT115764D
Other languages
English (en)
Publication of DE115764C publication Critical patent/DE115764C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/14Making articles shaped as bodies of revolution balls, rollers, cone rollers, or like bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

L .KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVr 115764 -KLASSE 7/.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1899 ab.
Die im Nachstehenden beschriebene Erfindung betrifft eine Neuerung an Maschinen zur Herstellung s'tählerner Kugeln, und bezweckt eine einfache, billige und haltbare Construction einer solchen Maschine, mit welcher man im Stande ist, cylindrische Werkstücke für Kugeln mit spitz zulaufenden, abgerundeten oder zugespitzten Enden in erhitztem Zustande durch einen combinirten Schmiedehammer- und WaIzprocess auf schnelle, billige und vollkommene Weise in Kugelform zu verarbeiten.
Im Wesentlichen besteht die mit der Neuerung ausgerüstete Maschine aus der Verbindung eines am Umfange mit Nuth versehenen Schuhes und einer gleichfalls mit Nuth versehenen Walze, die in Zwischenräumen Löcher oder Vertiefungen besitzen, welchen sich, die Werkstücke anpassen können. Bei Drehung der Walze wird dabei unter Einwirkung der Vertiefungen des Schuhes das Werkstück in Zwischenräumen in seiner Lage gelockert, so dafs ein häufiger Wechsel in der Drehebene des letzteren erfolgt. Die Löcher oder Vertiefungen in der Walze und im Schuh sind im Winkel zum Umfang angeordnet, so dafs, wenn die Vertiefung der Rolle die Vertiefung des Schuhes trifft, das Werkstück in seiner Lage gelockert wird, und wenn die Rollenvertiefung über die Vertiefung des Schuhes hinweggegangen ist, dasselbe eine neue Lage eingenommen hat. Es wird hierbei beabsichtigt, dem Werkstück zwischen der Rolle und dem Schuh eine Reihe leichter, hämmernder Schläge mitzutheilen, so dafs mit der Walzwirkung eine Schmiedewirkung vereinigt wird.
Bei der unten beschriebenen Ausführungsform der Maschine sind drei Schuhe und drei Walzen über einander angeordnet, und zwar liegen die Schuhe wechselweise an den. Seiten der an einander liegenden Walzen, so dafs die Kugeln von der höher liegenden Walze und ihrem Schuh der tiefer liegenden Walze und ihrem Schuh automatisch übergeben werden.
Die im Querschnitt halbkreisförmigen Nuthen der auf einander folgenden Schuhe und Walzen werden nach unten zu schmäler, d. h. die Nuthen der tiefer liegenden nehmen stufenweise an Gröfse ab, so dafs nach und nach eine Verkleinerung der Werkstücke herbeigeführt wird.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
An dem mit 1 bezeichneten Gestell der Maschine sind die Wellen 5, 6, 7, auf denen die Walzen 2, 3, 4 befestigt sind, gelagert. 8, 9 und 10 sind die mit den Walzen zusammenwirkenden Schuhe, von denen der Schuh 9 sich auf der den Schuhen 8 und 10 gegenüber liegenden Rollenseite befindet.
Jede der Walzen 2, 3, 4 ist an ihrer Peripherie mit einer ringförmigen Nuth 11 versehen, die einen halbkreisförmigen Querschnitt hat. Ebenso besitzen die Schuhe 8, 9, 10 eine entsprechende Nuth 12, gleichfalls von halbkreisförmigem Querschnitt.
Die Nuthen 11 der Rollen 2,
3,4
sind mit
einer Anzahl Taschen oder Erweiterungen 13 versehen, deren Länge etwas gröfser ist, als die darin zu bearbeitende Kugel, während die
Tiefe so viel beträgt, als eben erforderlich ist, um das Werkstück vom' Griff des Schuhes oder der Walze in dem Augenblick freizugeben, wenn die Vertiefung 13 der Rolle eine der entsprechenden Vertiefungen 14 im Schuh passirt hat, wobei dann die Lage des Werkstückes wechselt und dasselbe eine neue Drehachse einnimmt. Die Vertiefungen 13 und 14 sind im Winkel zum Umfang angeordnet, wie es aus den Zeichnungen zu ersehen ist.
Das Ende 15 eines jeden Schuhes pafst sich der Peripherie der oberhalb liegenden Walze an, so dafs die Kugeln oder Werkstücke, aus denen die Kugeln gebildet werden, automatisch von der oberhalb liegenden Walze und ihrem Schuh an die tiefer liegende Walze und ihren Schuh abgegeben werden.
Die stark erhitzten Werkstücke werden in Menge in den Zuführungstrichter 17 eingebracht, durch welchen sie der ersten Walze und ihrem Schuh zugeführt werden. 18 ist ein Fortleitungstrichter, durch welchen die fertigen Kugeln von der Maschine fortgeleitet werden.
Die Schuhe 8,9,10 sind einstellbar zu ihrer betreffenden Nuthwalze befestigt, und zwar vermittelst der durch das Gestell gehenden Stellschrauben 19 und durch die Schrauben 20, welche die Schuhe gegen die vermittelst der Schraubenbolzen 22 am Gestell befestigten Platten 21'klemmen. '' :
23, 24 sind eine feste und eine lose Riemscheibe zum Antrieb der Maschine, 25 das Schwungrad, 26, 27, 28 Zahnräder, welche die Wellen 5, 6, 7 der Walzen 2, 3, 4 mit einander verbinden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zur Herstellung von Metallkugeln, welche aus mehreren über einander liegenden, rotirenden, von Walzbacken theilweise umschlossenen Walzen besteht, dadurch gekenn^ zeichnet, dafs auf die, der ersten Walze und ihrer Walzbacke zugeführten, dann alle Walzen selbstthätig passirenden, erhitzten Werkstücke vermittelst im Winkel zum Umfang der Walze bezw. der Walzbacken stehender Vertiefungen (13, 14) eine hämmernde Wirkung ausgeübt und dabei zugleich auch die Lage der Werkstücke in Bezug auf ihre Drehachse geändert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT115764D Active DE115764C (de)

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DE115764C true DE115764C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE115764C (de)

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