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DE1156728B - Operationsleuchte - Google Patents

Operationsleuchte

Info

Publication number
DE1156728B
DE1156728B DEQ712A DEQ0000712A DE1156728B DE 1156728 B DE1156728 B DE 1156728B DE Q712 A DEQ712 A DE Q712A DE Q0000712 A DEQ0000712 A DE Q0000712A DE 1156728 B DE1156728 B DE 1156728B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
swivel
joints
arm
joint
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEQ712A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernst O Seitz
Ulrich Klippert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quarzlampen GmbH
Original Assignee
Quarzlampen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Quarzlampen GmbH filed Critical Quarzlampen GmbH
Priority to DEQ712A priority Critical patent/DE1156728B/de
Priority to US278898A priority patent/US3164355A/en
Publication of DE1156728B publication Critical patent/DE1156728B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M11/00Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
    • F16M11/02Heads
    • F16M11/04Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand
    • F16M11/06Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting
    • F16M11/10Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting around a horizontal axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M11/00Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
    • F16M11/20Undercarriages with or without wheels
    • F16M11/2007Undercarriages with or without wheels comprising means allowing pivoting adjustment
    • F16M11/2035Undercarriages with or without wheels comprising means allowing pivoting adjustment in more than one direction
    • F16M11/2064Undercarriages with or without wheels comprising means allowing pivoting adjustment in more than one direction for tilting and panning
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M13/00Other supports for positioning apparatus or articles; Means for steadying hand-held apparatus or articles
    • F16M13/02Other supports for positioning apparatus or articles; Means for steadying hand-held apparatus or articles for supporting on, or attaching to, an object, e.g. tree, gate, window-frame, cycle
    • F16M13/027Ceiling supports
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/26Pivoted arms
    • F21V21/28Pivoted arms adjustable in more than one plane
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2131/00Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
    • F21W2131/20Lighting for medical use
    • F21W2131/205Lighting for medical use for operating theatres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • Operationsleuchte Die Erfindung betrifft eine Operationsleuchte mit mindestens einem Schwenkarm, der an seinen beiden Enden mit Drehgelenken versehen ist. Bei einer bekannten Ausführungsform ist der Schwenkarm mit seinem einen Drehgelenk an einem Festpunkt, der z. B. an der Decke angebracht ist, aufgehängt, während das andere Drehgelenk entweder direkt oder über einen weiteren Schwenkarm einen Ausleger mit dem Leuchtengehäuse trägt. Die Konstruktion ist zumeist so gewählt, daß man das Leuchtengehäuse an jede beliebige Stelle innerhalb des Schwenkbereichs bewegen kann.
  • Nachteilig bei den bekannten Konstruktionen ist es, daß jeder Punkt des Schwenkbereichs auf einer Vielzahl von Wegen erreichbar ist. Die Variationsmöglichkeit beginnt mit zwei Drehgelenken und vervielfacht sich mit jedem weiteren Drehgelenk. Zwar ist es theoretisch möglich, das Leuchtengehäuse auf einer geraden Linie von der ursprünglichen Stellung in die neue Stellung zu bewegen. In der Praxis genügt es aber nicht, dem Leuchtengehäuse einen Stoß in der gewünschten Richtung zu geben, da die Drehgelenke in den meistenFällen wegen unterschiedlicher Fertigungstoleranzen verschieden stark abgebremst sind und das jeweils leichtgängigste Drehgelenk die Bahnbewegung des Gehäuses hauptsächlich bestimmt. Die annähernd geradlinige Bewegung des Leuchtengehäuses erfordert daher eine fortdauernde Korrektur während der Verstellung. Die Vielzahl der B°-wegungsmöglichkeiten erschwert auch eine eindeutige Steuerung einer motorisch angetriebenen Operationsleuchte.
  • Es ist eine bekannte Tatsache, daß bei den Operationsleuchten bestimmte Verstellbewegungen sehr viel häufiger sind als alle anderen Verstellbewegungen. Beispielsweise verläuft diese Vorzugsrichtung bei Operationen, bei denen der Patient auf dem Operationstisch liegt, parallel zur Längsachse des Operationstisches. Man hat daher schon versucht, durch sogenannte Geradführungen die Verstellbarkeit des Leuchtengehäuses in dieser Vorzugsrichtung zu erleichtern. Hierbei traten aber erhebliche Schwierigkeiten auf. Die einfachste Möglichkeit, nämlich die gesamte Leuchtenanordnung auf einem an Deckenschienen verfahrbaren Wagen anzubringen, muß wegen der Gefahr einer Staubaufwirbelung von vornherein ausscheiden. Ein anderer Vorschlag, bei dem die Gerade durch eine Lemniskate ersetzt wird, erfordert mindestens zwei Aufhängepunkte an der Decke und eine Vielzahl von Gelenkhebeln.
  • Erfindungsgemäß läßt sich die Führung einer normalen Schwenkarm-Operationsleuchte auf einer vorgeschriebenen Vorzugsbahn einfach dadurch bewerkstelligen, daß die beiden in die Drehgelenke des Schwenkarms eingreifendenAchsen der angrenzenden Bauteile über ein Getriebe miteinander gekuppelt sind.
  • Wenn beispielsweise das eine Drehgelenk des Schwenkarms einen fest an der Decke montierten Zapfen umschließt, wird bei einer Schwenkung des Schwenkarms das in seinem anderen Drehgelenk gelagerte Bauteil zwangläufig durch das Getriebe mit verstellt. Die Art der Vorzugsbahn wird durch das Übersetzungsverhältnis des Getriebes bestimmt. Bei einem konstanten Übersetzungsverhältnis von 1:1 ergibt sich eine Kreisbahn, deren Mittelpunkt nicht mit demAufhängepunkt an derDecke übereinstimmt. Bei einem Übersetzungsverhältnis von 2:1 ergibt sich die in den meisten Fällen erstrebte Geradführung. Man kann eine Vielzahl verschiedenartiger Vorzugsbahnen angeben, insbesondere wenn man ein Getriebe mit veränderlichem, vom Drehwinkel abhängigem Übersetzungsverhältnis wählt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann man auch zwei je mit einem Getriebe versehene Schwenkarme über ein Drehgelenk miteinander verbinden. Diese Maßnahme kann einerseits dazu dienen, durch eine Getriebekombination bestimmte Vorzugsbahnen zu erzielen. Andererseits kann sie auch dazu ausgenutzt werden, das im zweiten Schwenkarm gehaltene Bauteil, z. B. einen Ausleger mit dem Leuchtengehäuse, bei der Bewegung auf der Vorzugsbahn parallel zu sich zu verschieben.
  • Als Getriebe im Sinne der Erfindung kommen alle Vorrichtungen in Frage, die eine Drehung des Schwenkarms relativ zum einen angrenzenden Bauteil in eine Drehung des zweiten angrenzenden Bauteils umsetzen können, z. B. durch eine Kette verbundene Zahnräder, durch ein Seil verbundene Scheiben, durch eine Achse verbundene Kegelradpaare, auch Zahnstangengetriebe, elektrische übertragungsvorrichtungen (wie elektrische Welle) usw. Ein konstantes Übersetzungsverhältnis läßst sich beispielsweise durch entsprechende Größenbemessung der Zahnräder oder Seilscheiben erzielen. Ein veränderliches 1Tbersetzungsverhältnis ist z. B. mit Hilfe nicht kreisrunder Seilscheiben möglich.
  • Da das Leuchtengehäuse nicht nur längs der Vorzugsbahnen, sondern zu jeder beliebigen Stelle des Schwenkbereichs verstellbar sein soll, müssen, außer den durch Getriebe verbundenen Drehgelenken, noch weitere gleichachsige Drehgelenke vorhanden sein. Es empfiehlt sich, die über Getriebe miteinander verbundenen Drehgelenke leichtgängiger zu konstruieren als die übrigen gleichachsigen Drehgelenke, damit die weiteren Gelenke die Vorzugsbewegung nicht beeinträchtigen. Eine besonders einfache Konstruktion besteht darin, die leichtgängigen Drehgelenke mit Wälzlagern und die übrigen Drehgelenke mit Gleitlagern auszustatten.
  • In diesem Zusammenhang muß noch auf den weiteren Vorteil der Erfindung aufmerksam gemacht werden, daß nämlich die Leichtgängigkeit der über Getriebe miteinander verbundenen Drehgelenke in wesentlich geringerem Maße als bisher durch Abbrernsung beeinträchtigt zu werden braucht. Zumindest genügt die Abbremsung eines einzigen dieser Drehgelenke, um ein »Weglaufen« der in den zugehörigen anderen Drohgelenken gehaltenen Bauteile zu verhindern.
  • Alle bisher bekannten Geradführungen hatten den Nachteil, daß das Leuchtengehäuse zwar in Operationstisch-Längsrichtung über eine große Länge verstellbar war, daß aber der Verstellbereich in Querrichtung wesentlich geringer sein mußte. Diesem Nachteil kann mit der erfindungsgemäßen Operationsleuchte, gerade wenn sie nur an einem einzigen Festpunkt aufgehängt ist, leicht dadurch begegnet werden, daß ein zusätzliches Drehgelenk zwischen dem Festpunkt und dem einen Schwenkarm-Drehgelenk vorgesehen wird. Man kann dann die gesamte Leuchtenanordnung einschließlich der Geradführungsvorrichtung um den Festpunkt drehen, .so daß in der neuen Geradführungsrichtung das Leuchten gehäuse über die gleiche Länge verstellt werden kann, die bisher nur in Richtung des Operationstisches vorgesehen war.
  • Für die Verstellbewegung außerhalb der Vorzugsbahnen ist bei einer Operationsleuchte, deren Leuchtengehäuse an einem vom Schwenkarm gehaltenen Ausleger angebracht ist, ein zusätzliches Drehgelenk zwischen dem Ausleger und dem Schwenkarm-Drehgelenk besonders geeignet.
  • Nach einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung kann das Getriebe sogar im. Inneren des Schwenkarms angeordnet sein, so daß die glatte Außenseite der Operationsleuchte, die aus Gründen der Staubfreiheit und der guten Reinigungsmöglichkeit erwünscht ist, beibehalten werden kann.
  • Weitere Merkmale von Ausbildungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit der Zeichnung. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Operationsleuchte in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Operationsleuchte in verschiedenen Stellungen, Fig. 3 ein erfindungsgemäß verwendbares Seilzuggetriebe und Fig. 4 ein erfindungsgemäß verwendbares Kegelradgetriebe.
  • Die veranschaulichte Operationsleuchte besitzt die Schwenkarme 1 und 2, die über das Drehgelenk 3, bestehend aus der Hülse 4 am Schwenkarm 1 und der Achse 5 am Schwenkarm 2, miteinander verbunden sind. Der Schwenkarm 1 ist über das Drehgelenk 6, bestehend aus der Hülse 7 am Schwenkarm 1 und der Achse 8, aufgehängt. Der Schwenkarm 2 trägt an seinem Drehgelenk 9, bestehend aus derHülse 10 und der Achse 11, den Ausleger 12 mit dem Leuchtengehäuse 13.
  • Erfindungswesentlich ist, daß die beiden in die Drehgelenke 3 und 6 des Schwenkarms 1 eingreifenden Achsen 5 und 8 über ein Getriebe miteinander verbunden sind. Dies besteht im vorliegenden Fall aus einem Zahnrad 14 an der Achse 5, einem Zahnrad 15 an der Achse 8 und einer um beide Zahnräder greifenden Kette 16. In gleicher Weise sind die beiden in die Drehgelenke 3 und 9 des Schwenkarms 2 eingreifenden Bauteile 4 und 11 über ein Getriebe miteinander gekuppelt. Dieses besteht aus einem Zahnrad 17 an der Hülse 4, einem Zahnrad 18 an der Achse 11 und einer um beide Zahnräder greifenden Kette 19. Das veranschaulichte Ausführungsbeispiel betrifft eine Operationsleuchte mit Geradführung. Deshalb sind die Übersetzungsverhältnisse der Getriebe, wie auch aus den Größenabmessungen der Zahnräder zu ersehen ist, 2: 1.
  • Die Achse 8 ist nicht fest an der Decke 20 montiert, sondern ruht in einem Drehlager 21, das aus einer fest an der Decke angebrachten Hülse 22 und der Achse 8 besteht. Auch die Achse 11 trägt den Ausleger 12 mit dem Leuehtengehäuse 13 nicht direkt. Vielmehr ist ein Drehgelenk 23 dazwischen geschaltet, das aus einer Hülse 24 am Ausleger und der Achse 11 besteht. Die Drehgelenke 4, 6 und 9 besitzen Kugellager und sind deshalb leichtgängiger als die Drehgelenke 21 und 23, die mit Gleitlager ausgestattet sind.
  • In Fig.2 ist die Leuchtenanordnung über dem Operationstisch 25 gezeigt. Die Geradführung bewirkt, daß das Leuchtengehäuse 13 aus der in ausgezogenen Linien dargestellten. Lage A in Richtung des Pfeiles P über den gesamten Operationstisch hinweg bis in die gestrichelt gezeichnete Stellung B verschoben werden kann, ohne daß dies einer besonderen Steuerung von Hand bedarf. Das dem Schwenkarm 1 zugeordnete Getriebe bewirkt, daß der Winkel ß zwischen den beiden Schwenkarmen immer doppelt so groß ist wie der Winkel u zwischen dem Schwenkarm 1 und der Symmetrieebene S durch den Aufhängepunkt. Das bedeutet, daß das Gelenk 9 genau auf einer geraden Linie wandern muß.
  • Das dem Schwenkarm 2 zugeordnete Getriebe stellt sicher, daß der Winkel ß immer doppelt so groß ist wie der Winkel ;, zwischen den Schwenkarmen 2 und der zur Symmetrieebene S parallelen Ebene P durch das Gelenk 9. Dies bedeutet, daß das Leuchtengehäuse immer parallel zu sich verschoben wird.
  • Wenn das Leuchtengehäuse 13 außerhalb der Längsmittellinie bewegt werden soll, dreht man den Ausleger um das Drehgelenk 23, bis die Leuchte auf dem durch den Pfeil Q gekennzeichneten Kreis beispielsweise bis in die Stellung C gelangt ist. Auch in dieser Stellung kann das Leuehtengehäuse parallel zu sich geradlinig über den gesamten Operationstisch hin verschoben werden.
  • Wenn in Sonderfällen das Leuchtengehäuse einen größeren Abstand vom Operationstisch erhalten soll, als es dem Radius des Kreises Q entspricht, kann man die gesamte Leuchtenanordnung um das Drehgelenk 21 verdrehen. Das beispielsweise in der Stellung B befindliche Leuchtengehäuse kann so auf dem durch den Pfeil R gekennzeichneten Kreis in eine dünngestrichelt gezeichnete Stellung D bewegt werden. Das Leuchtengehäuse besitzt dort eine neue Geradfahrrichtung P'.
  • In Fig. 3 ist ein Getriebe mit Seilzug veranschaulicht, das an Stelle des Kettengetriebes verwendet werden kann. Zu diesem Zweck sind die Achsen 5 und 8 mit Seilscheiben 26 und 27 versehen, um die das Seil 28 geschlungen ist. Das Seil ist an den Punkten 29 bzw. 30 an den Seilscheiben 26 und 27 festgeklemmt, damit kein Schlupf auftritt. Dies läßt sich in a11 den Fällen bewerkstelligen, in denen der Winkel (3 immer kleiner als der halbe Umschlingungswinkel der Seilscheibe 26, also etwas weniger als 90°, bleibt.
  • Besonders günstig, um das Getriebe im Innern eines hohlen Schwenkarmes unterzubringen, ist das in Fig. 4 veranschaulichte Kegelradgetriebe. Dies weist je ein Kegelrad 31 und 32 auf den Achsen 5 und 8 auf sowie eine Welle 33 mit zwei Kegelrädern 34 und 35 zur Verbindung der beiden erstgenannten Kegelräder.
  • Von dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel kann in vielerlei Hinsicht abgewichen werden, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise ist die erfindungsgemäße Zwangsführung auch für Leuchten mit zwei oder mehr Festpunkten geeignet. Die in einem Drehgelenk eingreifende Achse kann auch eine Hochachse sein und das andere Gelenkteil umschließen. Sie entspricht dann beispielsweise der Hülse 4. Grundsätzlich benötigt man für die drei Drehgelenke 3, 6 und 9 nur eine einzige Bremse, wie sie als Bremse 36 am Gelenk 3 veranschaulicht ist. Die Getriebe können auch andere feste Übersetzungsverhältnisse als 2:1 aufweisen. Für ein veränderliches Übersetzungsverhältnis ist beispielsweise die Seilscheibenanordnung nach Fig.3 geeignet, wenn die Scheibe 27 von der kreisrunden Gestalt abweicht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Operationsleuchte mit mindestens einem Schwenkarm, der an seinen beiden Enden mit Drehgelenken versehen ist, dadurch gekennzeich- net, daß die beiden in die Drehgelenke eingreifenden Achsen der angrenzenden Bauteile über ein Getriebe miteinander gekuppelt sind.
  2. 2. Operationsleuchte nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein konstantes Übersetzungsverhältnis von 2:1 besitzt.
  3. 3. Operationsleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei je mit einem Getriebe versehene Schwenkarme über ein Drehgelenk miteinander verbunden sind.
  4. 4. Operationsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die über Getriebe miteinander verbundenen Drehgelenke leichtgängiger sind als die übrigen gleichachsigen Drehgelenke.
  5. 5. Operationsleuchte nachAnspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die leichtgängigen Drehgelenke mit Wälzlagern, die übrigen Drehgelenke dagegen mit Gleitlagern. ausgestattet sind.
  6. 6. Operationsleuchte mit Aufhängung an einem einzigen Festpunkt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein zusätzliehesDrehgelenk zwischen dem Festpunkt und dem einen Schwenkarm-Drehgelenk-7. Operationsleuchte, deren Leuchtengehäuse an einem vom Schwenkarm gehaltenen Ausleger angebracht ist, nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein zusätzliches Drehgelenk zwischen dem Ausleger und dem anderen Schwenkarm-Drehgelenk. B. Operationsleuchte nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe im Innern des Schwenkarms angeordnet ist.
DEQ712A 1962-05-09 1962-05-09 Operationsleuchte Pending DE1156728B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEQ712A DE1156728B (de) 1962-05-09 1962-05-09 Operationsleuchte
US278898A US3164355A (en) 1962-05-09 1963-05-08 Suspending arrangement

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DEQ712A DE1156728B (de) 1962-05-09 1962-05-09 Operationsleuchte

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Family

ID=7394507

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DEQ712A Pending DE1156728B (de) 1962-05-09 1962-05-09 Operationsleuchte

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