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DE1156011B - Mischung zur Herstellung warmfester Isolierkoerper - Google Patents

Mischung zur Herstellung warmfester Isolierkoerper

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Publication number
DE1156011B
DE1156011B DEH36940A DEH0036940A DE1156011B DE 1156011 B DE1156011 B DE 1156011B DE H36940 A DEH36940 A DE H36940A DE H0036940 A DEH0036940 A DE H0036940A DE 1156011 B DE1156011 B DE 1156011B
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DE
Germany
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heat
weight
percent
mixture
cement
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Pending
Application number
DEH36940A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Lajos Renkey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harbison Walker Refractories Co
Original Assignee
Harbison Walker Refractories Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Harbison Walker Refractories Co filed Critical Harbison Walker Refractories Co
Publication of DE1156011B publication Critical patent/DE1156011B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/06Aluminous cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B14/00Use of inorganic materials as fillers, e.g. pigments, for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of inorganic materials specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B14/02Granular materials, e.g. microballoons
    • C04B14/04Silica-rich materials; Silicates
    • C04B14/14Minerals of vulcanic origin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/16Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on silicates other than clay
    • C04B35/18Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on silicates other than clay rich in aluminium oxide

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Description

  • Mischung zur Herstellung warmfester Isolierkörper Die Erfindung betrifft wärmeisolierende gießbare Baustoffe mit niedrigem Gewicht, die sich zur Anwendung bei hohen Temperaturen eignen.
  • Üblicherweise strebt man bei der Herstellung von gießbaren oder anderen feuerfesten Erzeugnissen zur Erzielung höchster Festigkeit und Feuerbeständigkeit möglichst hohe Dichten in dem fertigen Produkt an. Man erreicht dies im allgemeinen durch Verwendung eines hohen Prozentsatzes sehr dichter, feuerfester Körner, z. B. gebrannten Bauxit u. dgl., oder auch dadurch, daß die für die Mischung verwendeten Teilchen so sortiert werden, daß nur sehr wenig Poren entstehen. Solche Mischungen von Auswahlkörnungen mit niedriger Porigkeit und hoher Dichte zeigen im Gebrauch nur sehr geringe Volumenänderungen und können deshalb bei hohen Temperaturen verwendet werden. Gegossene Erzeugnisse, die sich über ausgedehnte Perioden bei vergleichsweise hohen Temperaturen verwenden lassen, sind nicht unbekannt.
  • Ist ein feuerbeständiges Erzeugnis mit niedriger Wärmeleitfähigkeit erwünscht, wird auf die hohe Dichte verzichtet, im allgemeinen, indem man die Dichte herabsetzende Mittel zusetzt. Dies führt jedoch zu einer solchen Zunahme der Schrumpfung, wenn man das Erzeugnis erhöhten Temperaturen aussetzt, daß die Betriebstemperatur, bei der solche Erzeugnisse verwendet werden können, wesentlich niedriger liegt, da die Temperatur ausreichend niedrig gehalten werden muß, damit keine die zulässigen Werte überschreitende Schrumpfung auftritt. Die zulässigen Werte betragen beispielsweise für die lineare Schrumpfung bei Werkstoffen mit der besten Feuerbeständigkeit, die vergleichsweise hohen Temperaturen widerstehen, bis zu 1,5%.
  • Im Handel sind mehrere Isoliermischungen erhältlich, die gekörnte Stoffe, wie gebrannte Diatomeenerde, geblähten Vermiculit, und poröse Tonstoffe, wie Haydit sowie auch Bauxit, Aluminiumoxyd, Mullit, Siliciumdioxyd usw. enthalten. Unter porösen Tonstoffen, von denen Haydit ein Beispiel ist, versteht man einen Ton, der zum Austreiben seiner flüchtigen Bestandteile und zur Gewinnung diskreter Partikeln wärmebehandelt wird. Es ergibt sich eine etwas expandierte Masse mit niedrigem Raumgewicht. Haydit selbst ist ein chemisch neutraler glasartiger Stoff mit niedrigem Raumgewicht, der durch Brennen von gemahlenem Schiefer in einem Drehofen bis auf Temperaturen von etwa 1.200°C hergestellt wird. Es entsteht eine harte zellförmige Masse, die in gebrochener Form als Isolation für Temperaturen bis zu 1090° C verwendbar ist. Nachteilig ist, daß einige der vorstehend genannten Stoffe einen niedrigen Schmelzpunkt besitzen und infolgedessen hohen Temperaturen nicht widerstehen können. Es ist ferner bereits ein Isolierkörper bekannt, der aus weniger als 60 % expandiertem Vermikulit und einem hydraulisch erhärtendem Bindemittel, wie Zement, vorzugsweise Portland- oder Tonerdezement, besteht, wobei das Bindemittel außer dem Zement auch noch Ton oder Tonerde enthalten kann und bis zu 1200° C verwendet werden kann. Infolge der glimmerartigen Struktur und des vergleichsweise geringen Kieselsäuregehaltes von etwa 39% des darin verwendeten Vermikulits ist insbesondere die Temperaturwechselbeständigkeit dieser bekannten Ioslierkörper für die Praxis nicht in allen Fällen ausreichend.
  • Die Erfindung betrifft einen gießfähigen, isolierenden, hitzebeständigen Werkstoff zur Herstellung von warmfesten Isolierkörpern, der eine niedrige Dichte aufweist und trotzdem hohen Temperaturen widerstehen kann und der gekennzeichnet ist durch folgende Zusammensetzung: 10 bis 25 Gewichtsprozent expandierter Perlstein, 40 bis 75 Gewichtsprozent roher Kyanit und 15 bis 40 Gewichtsprozent Calciumaluminatzement. Besonders vorteilhaft sind Kompositionen, die aus einer Mischung von 15 Gewichtsprozent volumenvergrößertem Perlstein, 60 Gewichtsprozent rohem Kyanit und 25 Gewichtsprozent eines Calciumaluminatzementes bestehen. Aus diesen Mischungen hergestellte Erzeugnisse stellen isolierende, wärmebeständige Baustoffe dar, die einzigartige Eigenschaften besitzen. Auf Grund der vorliegenden Erfindung lassen sich isolierende, gießbare, wärmebeständige Baustoffe mit niedrigem Gewicht herstellen, die hohen Temperaturen widerstehen, eine niedrige Dichte unter 1040 g/1 besitzen, selbst bei hohen Temperaturen eine lineare Schrumpfung unter etwa 1,5 % aufweisen und weiter dadurch gekennzeichnet sind, daß sie eine gute Festigkeit und einen guten Abriebwiderstand besitzen.
  • Zum Erzielen der der Erfindung gesetzten Aufgabe müssen nicht nur die oben angegebenen Kompositionsgrenzen beachtet werden, sondern auch die Reinheit der verwendeten Feststoffe ist von einiger Bedeutung.
  • Rohes (ungebranntes) Kyanit stellt den größten Anteil für die Mischung zum Herstellen der isolierenden, wärmebeständigen Baustoffe gemäß der Erfindung. Die für die Erfindung brauchbaren Kyanite müssen die folgende Zusammensetzung aufweisen: Fe203 -I- TiO2 nicht mehr als 2,5 0/0, Si02 nicht mehr als 48 %, Rest Al2O3, aber mindestens 50 0/0. Der Kyanit sollte so gemahlen sein, daß er praktisch vollständig durch ein Sieb mit etwa 0,833 mm lichter Maschenweite hindurchfällt, wobei weiter mindestens. 30 % durch ein Sieb mit etwa 0,147 mm lichter Maschenweite hindurchfallen sollten. Vorzugsweise wird der Werkstoff so verwendet, daß er durch ein Sieb mit etwa 0,147 mm lichter Maschenweite hindurchfällt.
  • Expandierter Perlstein ist der in den Kompositionen gemäß der Erfindung verwendete Stoff mit niedrigem Gewicht. Expandierter Perlstein besteht aus Teilchen, die ein geringes Gewicht haben und leicht zermahlen werden können. Obwohl geblähter Perlstein bei etwas niedrigeren Temperaturen schmilzt, werden die Kompositionen gemäß der Erfindung hierdurch nicht ungünstig beeinflußt. Möglicherweise wird der Perlstein in dem fertigen Isolierstofferzeugnis zurückgehalten dadurch, daß er durch die wärmebeständigeren Bestandteile der Masse, d. h. durch das Kyanit oder den Calciumalum'natzement absorbiert wird oder sich mit diesen verbindet. Der für die Erfindung verwendete expandierte Perlstein sollte einen Kieselsäuregehalt von mindestens 65 0/0 und einen Tonerdegehalt von mindestens 10 % haben. Die übrigen Anteile sind die üblichen bei Perlstein vorhandenen Bestandteile. Obgleich die Größe der für die Erfindung verwendeten Perlsteinteilchen keine kritische Bedeutung hat, wurde gefunden, daß es sich empfiehlt, den Stoff so zu verwenden, daß er praktisch ganz durch ein Sieb mit etwa 3,327 mm lichter Maschenweite hindurchfällt und nicht mehr als 10 0% durch ein Sieb mit etwa 0,147 mm lichter Maschenweite hindurchgehen.
  • Als Bindemittel wird bei der vorliegenden Erfindung Calciumaluminatzement verwendet. Dieser Zement ist im Handel erhältlich und enthält im allgemeinen Ca0 und A1203 in einem Verhältnis von mindestens 1:1, obgleich auch Zemente mit einem niedrigeren oder höheren Kalkgehalt nach Belieben verwendet werden können. Der Zement muß verhältnismäßig rein sein und darf durch nicht mehr als 3 % Fe203 oder ähnliche Bestandteile verunreinigt sein. Der Zement wird im allgemeinen in einer solchen Körnung verwendet, daß er vollständig durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,147 mm hindurchfällt.
  • Zum Herstellen von Isolierungen aus diesen Kompositionen muß der im wesentlichen homogenen Mischung der festen Bestandteile Wasser zugesetzt werden, wobei die jeweilige Menge entsprechend dem anzuwendenden Arbeitsverfahren zu bemessen ist. In der Praxis wird die Mischung in der Regel trocken versandt und das Wasser am Anwendungsort zugesetzt. Die gegossenen Körper werden in der Form bei Raumtemperatur etwa 24 Stunden an Luft stehengelassen, damit der Zement hydraulisch abbinden kann. Anschließend werden die geformten Stücke 1 bis 24 Stunden in der Wärme getrocknet.
  • Zur Erläuterung der Erfindung wurden gießfähige Isolierstoffkompositionen aus expandiertem Perlstein, rohem Kyanit und Calciumalum'natzement in den nachstehend angegebenen Mengen zubereitet. Die Analyse der einzelnen Rohstoffe ergab folgende Werte:
    Kyanit Perlstein Zement
    55 % A1203 70 "/o Si02 720/, A1203
    42,5'% si02 15 0/0 A1203 27 % Ca0
    1% Fe2O3 2"/o Fe203 1% Fe203 -I- S'02 -I- Mg0
    14/0 T'02 10/0 mg0
    0,5'% Glühverlust 1% Ca0
    711/o Alkalien
    4% Glühverlust
    Die durchschnittliche Teilchengröße des Perlsteins war so, daß er vollständig durch ein Sieb mit etwa 3,327 mm lichter Maschenweite hindurchfiel. Der rohe Kyanit wurde auf eine durchschnittliche Teilchengröße gemahlen, die etwa einem Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,147 mm entspricht, während der Zement praktisch noch feiner war, als es einem Sieb mit 0,044 mm lichter Maschenweite entspricht. Diese Bestandteile wurden in einem Labormischer innig miteinander vermischt. Dem Ansatz wurde dann Wasser zugegeben und aus der so erhaltenen Masse Versuchsstücke geformt. Anschließend wurden die Proben an der Luft gehärtet und in der Wärme getrocknet. Daraufhin wurden die Dichte, die Bruchfestigkeit und die Kaltdruckfestigkeit jedes Steines gemessen. Die Stücke wurden dann auf etwa 1100° C erhitzt und 5 Stunden auf dieser Temperatur gehalten. Nach Abkühlung auf Raumtemperatur wurden neue Messungen vorgenommen. Andere Proben wurden auf etwa 1400° C erhitzt und weitere 5 Stunden auf dieser Temperatur gehalten. Nach der Abkühlung wurden die eben genannten Daten noch ein drittes Mal ermittelt. Außer diesen Daten ergab sich nach der Wiedererhitzung auf etwa 1100° C und nach der Wiedererhitzung auf etwa 1400° C eine lineare Größenveränderung, die auch in der folgenden Tabelle wiedergegeben wird:
    Betrachtet man die obigen Daten, so zeigt sich, daß die wärmebeständigen Isolierstoflkompositionen der Erfindung außergewöhnliche Eigenschaften aufweisen. Die Steine können sehr hohen Temperaturen widerstehen und besitzen trotzdem eine niedrige Dichte, die im äußersten Fall 740 bis 1000 g/1 beträgt. Wie bekannt, muß die Kaltdruckfestigkeit mindestens 14 g/cm2 betragen, um eine einfache Handhabung der Stücke nach der Trocknung zu gewährleisten. Wie oben gezeigt, besitzen die IsoherstofE-körper eine Druckfestigkeit von mindestens 14 g/cm2, und einzelne Proben überschreiten diesen Wert beträchtlich. Auch die Volumenbeständigkeit der Steine zeigt sich in den obigen Daten, die erkennen lassen, daß die Erzeugnisse gemäß der Erfindung ohne Gefahr des Krummwerdens verwendet werden können.
  • Bei der Herstellung der Probestücke für die obigen Versuchsreihen zeigte sich, daß jede Mischung gut verarbeitet werden kann, sich leicht formen und gießen läßt und demzufolge nach üblichen Methoden verarbeitet werden kann. Die Kompositionen hatten weiterhin ausgezeichnete Härteeigenschaften und härteten über Nacht in zufriedenstellendem Maße aus. Darüber hinaus zeigte sich bei den mit diesen Erzeugnissen durchgeführten Versuchen, daß zur Zerstörung der Isolierwirkung, z. B. durch Erweichen der Körper, sehr hohe Temperaturen erforderlich waren. Auf Grund dieser Eigenschaft kann die Gesamtdicke einer Ofenwand herabgesetzt werden, wenn eine erfindungsgemäße Isolation als innere Auflageschicht verwendet wird.
  • Im allgemeinen besteht ein steiler Temperaturgradient zwischen der heißen Innenseite und der Außenseite der Ofenwand. Die Außenseite muß kühl genug sein, um den Arbeitern zu ermöglichen, sich dem Ofen zur Ausführung ihrer Tätigkeit zu nähern. Dadurch, daß der erfindungsgemäße Werkstoff bessere isolierende Eigenschaften hat als die bekannten hitzebeständigen Materialien mit hoher Dichte, kann bei dessen Verwendung zur Erzielung der Isolation eine vergleichsweise dünne Schicht aufgebracht werden. Dadurch benötigt man für eine Ofenauskleidung wesentlich weniger als von dem dichten und teuren Werkstoff. Darüber hinaus hat sich gezeigt, daß der erfindungsgemäße Werkstoff eine bessere Temperaturwechselbeständigkeit besitzt als das bekannte vermikulithaltige Isoliermaterial, was besonders vorteilhaft ist bei Verwendung für Ofenauskleidungen in solchen Öfen, die periodisch an- bzw. abgeschaltet werden und in denen demzufolge das Material stets wechselnden Temperaturbedingungen ausgesetzt ist, was bei bekannten Isoliermaterialien zu Spannungen im Material und schließlich zum Abblättern der Auskleidung führt. Der erfindungsgemäße Werkstoff ist gegenüber solchen Einflüssen außerordentlich beständig.
  • Falls es erwünscht ist, können sonstige Stoffe der erfindungsgemäßen Mischung in kleinen Mengen zugesetzt werden, wenn auf die Dichte, die Druckfestigkeit, die Warmfestigkeit od. dgl. in dem sich hieraus ergebenden Umfang verzichtet werden kann. Weiter sei noch darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht in ihrer Anwendung auf die Bildung von Isolierkörpern beschränkt ist. Der erfindungsgemäße Werkstoff kann gleichermaßen durch Formen, Gießen, Spachteln und ähnliche bekannte Verfahren verarbeitet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Calciumaluminatzement enthaltende hitzebeständige Mischung zur Herstellung von warmfesten Isolierkörpern, wie Ziegelsteinen, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung: 10 bis 25 Gewichtsprozent expandierter Perlstein, 40 bis 75 Gewichtsprozent roher Kyanit und 15 bis 40 Gewichtsprozent Calciumaluminatzement.
  2. 2. Komposition nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Mischung von 15 Gewichtsprozent volumenvergrößertem Perlstein, 60 Gewichtsprozent rohem Kyanit und 25 Gewichtsprozent eines Calciumaluminatzementes besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 832 567; »Bauwelt«, 1957, S. 358.
DEH36940A 1958-07-18 1959-07-16 Mischung zur Herstellung warmfester Isolierkoerper Pending DE1156011B (de)

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