DE1151715B - Gewindeschneidapparat - Google Patents
GewindeschneidapparatInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/44—Equipment or accessories specially designed for machines or devices for thread cutting
- B23G1/46—Equipment or accessories specially designed for machines or devices for thread cutting for holding the threading tools
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-
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gewindeschneidapparat mit einem Umkehrgetriebe und einer von seiner
axialen Stellung abhängig wechselweise mit gegenläufig treibenden und gleichachsigen Ringkörpern
kuppelbaren, axial federnd abgestützten Werkzeugspindel.
Eine bekannte Ausführungsform eines solchen Gewindeschneidapparates
weist zwischen der Antriebswelle und der Werkzeugspindel zum direkten Antrieb des Werkzeugs ein Reibkupplungsorgan und zum
Antrieb in entgegengesetztem Drehsinn Rollkörper auf. Dabei haben sich bei der Ausführung von Gewindeschneidarbeiten
gewisse Schwierigkeiten eingestellt. Beim Übergang vom Antrieb in Vorwärtsrichtung
zu dem in Rückwärtsrichtung muß bei dieser Ausführungsform eine erhebliche, in axialer Richtung
wirkende Kraft aufgewendet werden, um die Verbindung zwischen dem Reibkupplungsorgan und
dem treibenden bzw. angetriebenen Teil zu lösen. Durch die Aufwendung der erforderlichen Kraft läßt
es sich nicht vermeiden, daß das in Arbeit befindliche Gewinde eine leichte Beschädigung erleidet.
Außerdem entsteht dabei in dem Gewindeschneidapparat eine starke Reibungswärme.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gewindeschneidapparat der angegebenen Art zu
schaffen, bei welchem beim Wechseln der Drehrichtung nur geringe axiale Kräfte auftreten und bei dem
außerdem das Auftreten schädlicher Reibungswärme wesentlich eingeschränkt ist. Zugleich soll beim Umschalten
vom Vor- zum Rücklauf zwischen diese beiden Antriebsphasen eine Leerlaufphase eingeschaltet
sein. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die treibenden Ringkörper aus die Werkzeugspindel
mit Zwischenraum umschließenden, sich nicht berührenden zylindrischen Hülsen bestehen, an
deren Innenflächen in axialem Abstand voneinander liegende, in Achsrichtung verlaufende Mitnehmerleisten
vorgesehen sind, und daß die Werkzeugspindel in einer Querschnittsebene gelagerte, in den Bereich
der Mitnehmerleisten hineinreichende Mitnehmer aufweist, wobei nach einer besonders vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung die Mitnehmer als Rollen ausgebildet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt längs der Linie I-I der
Fig. 2 durch einen Gewindeschneidapparat gemäß der Erfindung, wobei ein Teil der Antriebsspindel
des Apparates weggeschnitten und als Nebenfigur wiedergegeben ist,
Fig. 2 einen zum antreibenden Teil des Apparates Gewindeschneidapparat
Anmelder:
Aktiebolaget Svenska Precisionsvertyg,
Nacka (Schweden)
Nacka (Schweden)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 1. Juli 1952 (Nr. 5872)
Schweden vom 1. Juli 1952 (Nr. 5872)
Uno Allan Alfredeen, Saltsjö-Duvnäs (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gehörenden Ringkörper, und zwar teilweise im Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 den Ringkörper nach Fig. 2 in einem Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 einen Axialschnitt durch einen weiteren zum antreibenden Teil gehörenden Ringkörper.
In der Zeichnung ist 10 ein konischer Schaft, der zentral in der Stirnwand 14 einer hohlen, einen Umlaufkörper
bildenden, nach unten offenen Hülse 16 eingespannt ist. An der Stirnwand ist ein den konischen
Schaft 10 aufnehmender rohrförmiger Stutzen 18 mit geringerem Durchmesser als dem der Hülse
16 angeordnet, der mit einem Außengewinde 20 versehen ist, das ein Innengewinde einer zentrischen
Bohrung in der Stirnwand 22 einer Einstellhülse 24 aufnimmt. Der Innendurchmesser dieser Einstellhülse
24 ist größer als der Außendurchmesser der erstgenannten Hülse 16, so daß die Einstellhülse 24 beim
Aufschrauben auf den Stutzen 18 über das Ende der Hülse 16 geführt wird. Unmittelbar unter der Stirnwand
22 der Einstellhülse 24 ist ein loser Ring 26 angebracht, in welchem eine Anzahl von im Abstand
voneinander verteilten Führungsstiften 28 befestigt ist. Diese Stifte, die von Schraubenfedern 30 umgeben
sind, tauchen in Bohrungen 32 in einem einwärts gerichteten dickeren Abschnitt 34 der Stirnwand
14 der Hülse 16. Dieser verdickte Abschnitt erstreckt sich ein Stück entlang der inneren zylindrischen
Wand der Hülse 16 und läßt einen gleichfalls zylindrischen Raum 36 frei, der einen Ringkörper
38 aufnimmt, der unten in einen auswärts ge-
309 647/32
richteten Ringflansch 40 übergeht, der sich seinerseits
entlang einer unteren Fläche 42 des verdickten Abschnittes 34 bis in die Nähe der Innenwand der
Hülse 16 erstreckt. Die Oberseite dieses Flansches ist mit einer Anzahl kugelabschnittförmiger Ausnehmungen
44 versehen, die über den Flansch nach Maßgabe der Bohrungen 32 verteilt sind. Letztere
durchdringen ganz den verdickten Abschnitt 34 und nehmen an ihrem unteren Ende Kugeln 46 auf, die
von den Schraubenfedern 30 in die kugelabschnittförmigen Ausnehmungen 44 gedrückt werden. Die Ausnehmungen
44 sind miteinander mittels im Querschnitt Kreisbogenform aufweisender Kugelbahnen 45
verbunden. Der Ringkörper 38 hat auf seiner zylindrischen Außenwand eine auf dem Umfang verlaufende
ringförmige Rinne 48, die einer entsprechend ausgebildeten Rinne 50 an der Innenwand des
Raumes 36 gegenüberliegt. In die auf diese Weise einander gegenüberliegenden Rinnen sind Kugeln 52
eingelegt, die durch eine Bohrung 54 einführbar sind. Die Bohrung 54 ist durch einen Gewindepfropfen 56
verschließbar. Die Kugeln 52 legen auf diese Weise die axiale Lage der Hülse 16 und des Ringkörpers 38
zueinander fest, gestatten aber deren freien Umlauf mit Bezug aufeinander. Zur Übertragung des Drehmoments
vom angetriebenen Schaft 10 über die Hülse 16, die Kugeln 46 und den Ringkörper 38 zur
Aufspannspindel 58 ist eine innere Bohrung 59 des Ringkörpers 38 in dem dargestellten Beispiel mit
axial verlaufenden, einander diametral gegenüberliegenden, an einem Ende abgeschrägten Mitnehmerleisten
60 versehen, die in einem Abstand von der unteren Fläche des Ringflansches 40 enden. Diese
Mitnehmerleisten legen sich beim Umlauf des Ringkörpers 38 an zwei Rollen 62 an, die in einer Buchse
64 gelagert sind, welche durch einen an der Aufspannspindel ausgebildeten Kopf 66 quer hindurchgeht.
■ ■ .
Unter dem Ringkörper 38 ist ein weiterer Ringkörper 68 vorgesehen. Dieser ist aus zwei Ringteilen
70,72 zusammengesetzt, die beide mit einer auswärts gerichteten Fläche je eine Kugelbahn 74 bzw. 76 bilden.
Diese Kugelbahnen sind dazu bestimmt, Kugeln 78 aufzunehmen, die in zwei übereinanderliegenden
Reihen in einem Kugelhalter 80 gelagert sind und außerdem in je einer an der Innenwand der Hülse 16
ausgebildeten weiteren Kugelbahn 82 laufen. Der Kugelhalter 80 trägt einen aus der Hülse 16 herausragenden
Arm 81, durch den der Kugelhalter 80 im Verhältnis zu den übrigen umlaufenden Teilen des
Apparates ortsfest gehalten ist. Die Kugelbahnen sowohl des Ringkörpers 68 wie auch der Hülse 16 können
einen rein kreisbogenförmigen Querschnitt aufweisen. Sie können aber auch ein Profil haben, das aus geraden
Linien oder geraden Linien undKreisbögenzusammengesetzt ist. Der Ringteil 70 hat die Form einer Hülse,
deren Innenwand zwei axial verlaufende, einander diametral gegenüberliegende, an einem Ende abgeschrägte
Mitnehmerleisten 84 trägt, die in einem Abstand vom Oberende des Ringteils beginnen und sich
zu einem Lagerring 86 erstrecken, der mit einer Schraube 88 in der zylindrischen Bohrung im Ringteil
70 befestigt ist und als Lager zwischen dem Ringteil und der in ihm axial beweglichen Aufspannspindel
58 dient. Der Ringteil 70 ist außerdem an seinem Unterteil auf der Außenseite mit einem Gewinde 90
zur Aufnahme zweierMuttern 92, 94 zwecks Einstellung und Festlegung -der Lage des Ringteils 72 zu
den Kugeln 78 versehen. Der Ringteil 72 ist außerdem im Verhältnis zu dem anderen Ringteil 70 mit
Hilfe eines in einer Nut 98 laufenden Stiftes 96 axial geführt. Zwischen dem Kopf 66 der Aufspannspindel
und dem Lagerring 86 ist die Spindel von einer Schraubenfeder 100 umgeben, durch welche das
Spannfutter 102 in der in Fig. 1 gezeigten Lage gegenüber
dem Ringkörper 68 gehalten wird.
Wenn der beschriebene Gewindeschneidapparat ίο benutzt werden soll, wird zunächst die axiale Lage
der Hülsen 16 und 24 zueinander so eingestellt, daß ein zweckentsprechender Druck auf die momentübertragenden
Kugeln 46 ausgeübt wird. Dieser Druck soll so bemessen sein, daß die Kugeln während des
eigentlichen Gewindeschneidvorganges in den Ausnehmungen 44 verbleiben, dann aber, wenn der Gewindebohrer
den Boden des vorgebohrten Loches erreicht hat, über die Kugelbahnen 45 zwischen den
Ausnehmungen hinüberrollen. Wenn der Gewindebohrer an dem mit Gewinde zu versehenden Loch
angesetzt wird, wird der hierbei entstehende Druck von einer federnden Verbindung aufgenommen,
welche aus einer Stange 104 besteht, die sich durch eine axiale Bohrung von größerem Durchmesser als
dem der Stange im Schaft 10 erstreckt und mit ihrem einen Ende gegen eine in der Bohrung angebrachte
Feder 106 und mit ihrem anderen Ende gegen den Kopf 66 der Aufspannspindel stößt. Zur Führung der
Stange 104 ist in der Schaftbohrung ein Lager 108 vorgesehen, dem durch einen mit der Bohrung in
Verbindung stehenden Kanal 110 mit einem Verschluß 120 ein Schmiermittel zugeführt wird. Beim
Hineinschrauben des Gewindebohrers in das vorgebohrte Loch durch Abwärtsführen des ganzen Gewindeschneidapparates
unter Umlauf seiner drehbaren Teile erfolgt die Übertragung des Drehmoments des Schaftes 10, wie bereits angegeben,
über die Kugeln 46 zu dem Ringkörper 38, der seinerseits über die axial vorspringenden Mitnehmerleisten
60 das Drehmoment zu den Rollen 62 und damit zur Aufspannspindel 58 überträgt. Wenn der
Gewindebohrer den Boden des vorgebohrten Loches erreicht hat, nimmt das Drehmoment so zu, daß die
Kugeln 46 über die Kugelbahnen 45 zu rollen beginnen, wodurch ein klapperndes Geräusch entsteht. Der
den Apparat Bedienende kann beim Entstehen dieses Geräusches leicht feststellen, daß der Schneidvorgang
vollendet ist. Er führt dann den Gewindeschneidapparat zurück. Hierbei werden die Rolllen62 entlang
dem Mitnehmerleistenpaar 60 des oberen Ringkörpers 38 zu dem auf dem unteren Ringkörper
68 axial verlaufenden Mitnehmerleistenpaar 84 verschoben. Infolge des Umstandes, daß die einander
zugewandten Enden der Mitnehmerleistenpaare in einem Abstand voneinander liegen, der größer ist als
der Durchmesser der Rollen 62, erhält die Aufspannspindel eine Leerlaufperiode, und zwar dann, wenn
bei der genannten Verschiebung die Rollen 62 den Zwischenraum zwischen den Mitnehmerleistenpaaren
passieren. Während des ganzen Verlaufs hat der Ringkörper 68 eine gegenüber der Antriebsspindel
entgegengesetzte Umlaufbewegung dadurch ausgeführt, daß die in dem hinsichtlich der Drehbewegung
ortsfesten Halter 80 gelagerten Kugeln 78 die Bewegung der Hülse 16 bei der Übertragung zum Ringkörper
68 umkehren. Wenn nun die Rollen 62 zum Anliegen an das Mitnehmerleistenpaar 84 gelangen,
wird damit die umgekehrte Bewegung auf die Auf-
Claims (2)
1. Gewindeschneidapparat mit einem Umkehrgetriebe und einer von seiner axialen Stellung
abhängig wechselweise mit gegenläufig treibenden und gieichachsigen Ringkörpern kuppelbaren,
axial federnd abgestützten Werkzeugspindel, da durch gekennzeichnet, daß die treibenden Ringkörper
aus die Werkzeugspindel (58) mit Zwischenraum umschließenden, sich nicht berührenden
zylindrischen Hülsen (38, 68) bestehen, an deren Innenflächen in axialem Abstand voneinander
liegende, in Achsrichtung verlaufende Mitnehmerleisten (60, 84) vorgesehen sind, und daß
die Werkzeugspindel (58) in einer Querschnittsebene gelagerte, in den Bereich der Mitnehmerleisten
hineinreichende Mitnehmer (62) aufweist.
2. Gewindeschneidapparat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (62) als Rollen ausgebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 620 377, 633 779, 804, 810 915;
Deutsche Patentschriften Nr. 620 377, 633 779, 804, 810 915;
österreichische Patentschrift Nr. 171 184;
schweizerische Patentschriften Nr. 245 140,
schweizerische Patentschriften Nr. 245 140,
576.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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SE327816X | 1952-07-01 |
Publications (1)
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Family
ID=20308003
Family Applications (1)
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