DE1150954B - Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung einer katalytischen Umsetzung in der Dampfphase - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung einer katalytischen Umsetzung in der DampfphaseInfo
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- C07C51/16—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
B61478IVa/12g
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT:
1. MÄRZ 1961
4. JULI 1963
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung einer katalytischen Umsetzung
in der Dampfphase in einem Bett aus Katalysatorteilchen, die durch einen Strom von verdampften
Reaktionsteilnehmern in einer Reaktionskammer in Fließzustand gehalten werden.
Bei der Durchführung chemischer Dampfphasenreaktionen in einem Katalysator-Fließbett ist es zur
Erzielung optimaler Ergebnisse wichtig, die Umsetzungstemperatur im Katalysatorbett auf einen
gewünschten Bereich einzustellen. Weiterhin ist es zur Vermeidung einer Zersetzung des Reaktionsprodukts
und/oder weiterer unerwünschter Nebenreaktionen wichtig, das Reaktionsgemisch bei Beendigung der
Umsetzung schnell abzukühlen. Dieses Abkühlen oder Abschrecken derartiger Reaktionsgemische bereitet
wegen des Wärmeübergangs von der Reaktionszone in die Abschreckzone auf Grund der großen
Menge des dauernd im Fließbett in Umlauf gesetzten Katalysators große Schwierigkeiten. Obwohl es bereits
bekannt ist, zur Steuerung des Umlaufs der Katalysatorteilchen im Fließbett Prallbleche anzuordnen,
behindert eine derartige Maßnahme notwendigerweise in gewissem Umfang den Strom der Reaktionsteilnehmer
durch das Katalysatorbett, wobei ein gleichmäßiger Kontakt zwischen allen Teilen des Reaktionsteilnehmerstroms
und der Katalysatorteilchen verhindert wird. Ein Versuch, die Kühl- bzw. Abschreckschlangen
zwecks Herabsetzung des Wänneabtransports von der Reaktionszone physikalisch von
dem sich in der dichten Phase befindlichen Katalysator zu trennen, führt zu Schwierigkeiten in der Aufrechterhaltung
einer angemessenen Steuerung sowie zur Notwendigkeit unerwünscht großer Kühlflächen,
die durch vom Dampfstrom mitgeführte Katalysator-Feinstteilchen verschmutzt werden. Andererseits verbraucht
die Einspritzung eines Kühlgases oder -dampfes in den Produktstrom zwecks Abschreckung
des Reaktionsgemisches erhebliche Energiemengen und erfordert die Vergrößerung des Filtersystems, der
Kühler usw. und die Handhabung eines vergrößerten Gas- oder Dampfvolumens im System.
Weiterhin ist bereits ein Verfahren zur katalytischen
Synthese von Kohlenwasserstoffen bekannt, bei dem das Gasgemisch nur durch ein einziges dichtphasiges
Bett geleitet wird, in welchem die Reaktionstemperatur aufrechterhalten wird. Wenn jedoch in einem einzigen
derartigen dichtphasigen Bett nur eine einzige Heiz- oder Kühlschlange verwendet wird, kann nicht
einerseits die gewünschte Reaktionstemperatur aufrechterhalten und andererseits das Reaktionsgemisch
sofort im Anschluß an die Umsetzung auf eine nied-Verfahren
und Vorrichtung
zur Durchführung einer katalytischen Umsetzung in der Dampfphase
Anmelder:
The Badger Company, Inc., Cambridge, Mass. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. pbil. G. Henkel, Baden-Baden-Balg,
und Dr. rer. nat. W.-D. Henkel, München 9, Eduard-Schmid-Str. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 3. März 1960 (Nr. 12 544)
William Pierre Caubu Rousseau, Reading, Mass.
(V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
rigere Temperatur abgekühlt werden. Wenn aber in das den Katalysator in verdünnter Phase enthaltende
Bett eine zweite Schlange eingesetzt wird, um die gewünschte Temperaturerniedrigung zu erzielen, zeigt
es sich, daß der Wärmeübergang zwischen Schlange und Reaktionsgemisch so gering ist, daß die Abkühlung
nur sehr schwer eingestellt werden kann. Wenn aber andererseits die Kühlschlange unmittelbar in das
dichtphasige Bett hinter der Heizschlange eingesetzt wird, findet ein so großer Wärmeübergang vom einen
Teil des dichtphasigen Bettes zum anderen statt, daß es äußerst schwierig ist, das gewünschte Temperaturgefälle
zwischen den einzelnen Teilen des dichtphasigen Bettes aufrechtzuerhalten.
Demgegenüber schafft die Erfindung ein Verfahren zur Durchführung einer katalytischen Umsetzung in
der Dampfphase, bei der ein Reaktionsteilnehmerdämpfe enthaltender Strom aufwärts durch ein dichtphasiges
Bett von im Fließzustand gehaltenen Katalysatorteilchen hindurchgeleitet wird, wobei durch indirekten
Wärmeaustausch in diesem dichtphasigen Bett die Reaktionstemperatur aufrechterhalten wird,
und der Gasstrom anschließend aus dem dichtphasigen Bett durch ein oberhalb dieses Bettes gelegenes,
Katalysatorteilchen in verdünnter Phase enthalten-
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Unmittelbar über dem die dichte Katalysatorphase enthaltenden Bett 14 in der Reaktionskammer 10 befindet
sich ein Bett 26 eines in verdünnter Phase befindlichen Katalysators, in der die Katalysatorteil-5
chen vom Strom des Reaktionsgemisches getrennt werden. Die große Dichte im Bett 14 zusammen mit
dem schnellen und turbulenten Umlauf der Katalysatorteilchen in diesem Bett bewirken einen guten
Wärmeübergang, was die Aufrechterhaltung einheit-
des Bett hindurchgeführt wird, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß der Strom anschließend durch ein über dem dünnphasigen Bett angeordnetes weiteres
Katalysatorteilchen in dichter Phase enthaltendes Bett hindurchgeleitet wird, wobei die Temperatur in diesem
zweiten dichtphasigen Bett durch indirekten Wärmeaustausch so eingestellt wird, daß sie unter
der Temperatur im ersten dichtphasigen Bett liegt, und der Katalysator von der Oberfläche dieses zweiten
dichtphasigen Bettes in das erste dichtphasige Bett io licher Temperaturbedingungen in dem in dichter
zurückgeleitet wird. Phase befindlichen Bett erleichtert. Die geringe Dichte
Das vorstehende Verfahren läßt sich in einer Vor- im die verdünnte Phase enthaltenden Bett 26 bringt
richtung ausführen, die. aus einer senkrecht stehenden andererseits schlechte Wärmeübergangseigenschaften
zylindrischen Reaktionskammer mit zur Temperatur- hervor und isoliert somit thermisch das die dichte
einstellung dienenden Schlangen sowie einem Ein- 15 Phase enthaltende Bett 14 von einem zweiten, Katalaß
in der Nähe ihres Bodens für die Reaktionsteil- lysatorteilchen in dichter Phase enthaltenden Abnehmerdämpfe
besteht, bei der erfindungsgemäß die schreckbett 28, welches auf einem Gitter 30 oberhalb
Kammer nacheinander über dem Einlaß in Abstän- des die verdünnte Phase enthaltenden Bettes 26 geden
zwei Gitterroste sowie Schlangen für Wärmeaus- halten wird. Im Abschreckbett 26 ist eine Schlange 32
tauschmittel über den Rosten aufweist, wobei eine 20 vorgesehen, durch die ein beliebiges Heiz- oder
durch den oberen Rost führende Überströmleitung Kühlmedium hindurchgeleitet werden kann. Die Vervorgesehen
ist. sorgung der Schlange 32 mit dem Heiz- bzw. Kühl-
Die praktische Ausführung der Erfindung gewähr- medium ist vorzugsweise vollständig unabhängig von
leistet eine einfache Steuerung der Temperatur in der Versorgung der Schlange 24 mit einem Heiz-bzw.
einem Reaktionssystem unter Verwendung eines ein 25 Kühlmedium, wodurch die Temperatur im Abschreck-Fließbett
bildenden Katalysators mit geringem tech- bett 28 niedriger gehalten werden kann als im Bett 14.
nischem Aufwand. Über dem Bett 28 befindet sich ein zweites Bett 34
Man erreicht ferner eine Steuerung der Temperatur mit einem sich in verdünnter Phase befindlichen Ka-
im Hauptreaktionsbett eines solchen Systems prak- talysator, in welchem die Katalysatorteilchen vom
tisch unabhängig von der Temperatur eines anschlie- 30 Strom des Reaktionsgemisches getrennt werden. Der
ßenden Abschreckvorgangs mit einem Mindestmaß das gewünschte Endprodukt enthaltende Reaktions-
an Wärmeübergang von der einen zur nächsten Stufe. gemischstrom fließt aufwärts durch den Hauptauslaß
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der 36, von wo aus er zwecks Entfernung mitgerissener
Zeichnung näher veranschaulicht. Katalysatorteilchen einem üblichen Filtersystem zuge-
Die in der Figur dargestellte, im wesentlichen lot- 35 führt werden kann. In der Nähe des oberen Endes
recht angeordnete Reaktionskammer 10 weist ein der Reaktionskammer 10 ist eine Leitung 38 vorge-Quernetzgitter
12 auf, das ein Bett 14 eines sich in sehen, durch die frische oder Ersatzkatalysatormengen
einer dichten Phase befindlichen Katalysators in dem entweder fortlaufend oder in gewünschten Abständen
dafür vorgesehenen Raum hält. Dieses Bett wird zugeführt werden können, während in der Nähe des
durch einen aufwärts hindurchgeleiteten, die Reak- 40 Bodens des Reaktionsbettes 14 eine weitere Leitung
tionsteilnehmer in Dampf- oder Gasform enthaltenden 40 vorgesehen sein kann, über welche verbrauchte
Strom in einem turbulenten Fließzustand gehalten. Katalysatormengen entweder fortlaufend oder in ge-Nahe
dem Boden der Kammer 10 ist eine Einrichtung wünschten Abständen abgezogen werden können,
zur Einführung der Reaktionsteilnehmer in Form In der Reaktionskammer 10 ist eine im wesenteines
Verteilers 16 vorgesehen, dem die Teilnehmer 45 liehen lotrecht angeordnete Leitung bzw. Steigleitung
über Leitungen 18 und 20 zugeführt werden. Weiter- 42 vorgesehen, deren oberes Ende neben dem Oberhin
kann gewünschtenf alls eine zusätzliche Leitung 22 teil des Abschreckbettes 28 endet und dessen unteres
zur Einführung eines dritten oder zusätzlichen Reak- Ende sich in das Reaktionsbett 14 öffnet. In einigem
tionsteilnehmers oder zur Einführung einer zusatz- Abstand unterhalb des Unterendes der Leitung 42
liehen Menge eines der beiden durch den Verteiler 50 befindet sich ein Prallblech 44, das ein Eintreten des
16 zugeführten Reaktionsteihiehmers vorgesehen sein. Aufwärtsstroms aus dem Reaktionsgemisch in die
Im Bett 14 des sich in dichter Phase befindlichen Leitung verhindert. Die Leitung 42 dient als ÜberKatalysators
ist eine Schlange 24 zur Einstellung der füeßrohr zur Steuerung der Tiefe des Abschreckbettes
Temperatur dieses Bettes vorgesehen, durch die eine 28 und zur Zurückführung überschüssiger Katalysaherkömmliche
Heiz- oder Kühlflüssigkeit in üblicher 55 tormengen in das Reaktionsbett 14, falls die Tiefe
Weise hindurchgeleitet werden kann, um die Tempe- des Abschreckbettes 28 zu groß wird. Diese Anordratur
im erforderlichen Bereich zu halten.
Zum Beispiel kann im Reaktor durch exotherme Oxydation in der Dampfphase ein verdampfbares
organisches Material mit Hilfe von Luft oder Sauer- 60 stoff oxydiert werden, wie Naphthalin oder Orthoxylol
zu Phthalsäureanhydrid. In diesem Fall kann der verwendete Katalysator Vanadiumpentoxyd sein. Selbstverständlich
ist die Anwendung der Erfindung nicht
auf eine solche Oxydationsumsetzung beschränkt, 65 gründlich abgeschreckt wird und irgendwelche Reaksondern
kann bei allen möglichen exothermen oder tionen oder Zersetzungen auf ein Mindestmaß herabsonstigen
in der Dampfphase stattfindenden chemi- gesetzt werden, die sonst unter Umständen auftreten
sehen Umsetzungen angewandt werden. könnten, obwohl nur eine verhältnismäßig kleine
nung gleicht automatisch ein übermäßiges Hinübertragen von Katalysatorteilchen vom Reaktionsbett 14
in das Abschreckbett 28 aus.
Auf Grund der hohen Dichte und der Turbulenz im Abschreckbett 28 ergibt sich zwischen der
Schlange 32 und dem Strom des das Endprodukt enthaltenden Reaktionsgemisches ein guter Wärmeübergang,
wodurch das Reaktionsgemisch schnell und
Kühlfläche für die Schlange 32 verwendet zu werden braucht.
Selbstverständlich hängen die physikalischen Abmessungen
der Reaktionskammer und der Katalysatorbetten von der Art der Umsetzung und der Art des
Katalysators sowie von der gewünschten Durchgangsleistung ab. Beispielsweise beträgt die Speisegeschwindigkeit
zur Erzielung zufriedenstellender Ergebnisse bei der Oxydation von Naphthalin zu Naphthalinsäureanhydrid
bei Verwendung eines Vanadiumpentoxyd-Katalysators 0,01 bis 0,5 Gewichtsteile und
vorzugsweise 0,03 bis 0,06 Gewichtsteile Naphthalin pro Stunde und pro Gewichtseinheit des Katalysators.
Das Gewichtsverhältnis von Luft zu Naphthalin kann 8 zu 30 und vorzugsweise 10 zu 15 betragen. Obwohl
eine Vorerwärmung des Luft-Naphthalin-Gemisches wünschenswert ist, ist dies jedoch nicht notwendig,
sondern das Naphthalin kann entweder als Flüssigkeit oder in Dampfform in die Reaktionskammer
eingeführt werden. Die Strömungsgeschwindigkeit des Reaktionsteilnehmerstroms durch die Katalysatorbetten
kann 6 bis 90 cm/s und vorzugsweise 15 bis 60 cm/s bei einer Kontaktzeit im Reaktionsbett
14 von 5 bis 30 Sekunden und vorzugsweise 10 bis 20 Sekunden betragen. Demgemäß kann das Bett 14
mit dem sich in dichter Phase befindlichen Katalysator je nach der angewandten Strömungsgeschwindigkeit
und Kontaktzeit 152 bis 1220 cm und Vorzugsweise 350 bis 915 cm lang sein.
Das Abschreckbett bzw. zweite Bett 28 mit dem in dichter Phase befindlichen Katalysator besitzt eine
Tiefe von 91 bis 610 cm und vorzugsweise von 152 bis 427 cm, wodurch eine Kontaktzeit von 3 bis
15 Sekunden erreicht wird, während das als wärmeisolierende Schranke zwischen den Betten 14 und 28
dienende, die verdünnte Phase enthaltende Bett 26 eine Tiefe von 30 bis 610 cm und vorzugsweise von
305 bis 458 cm besitzt, was eine Übergangszeit von 1 bis 15 Sekunden für den Reaktionsgemischstrom
ergibt.
Die Temperatur im Reaktionsbett 14 mit dem in dichter Phase befindlichen Katalysator wird mit Hilfe
des durch die Kühlschlange 24 hindurchgeleiteten Kühlmediums auf 300 bis 450° C und vorzugsweise
auf etwa 350° C gehalten, während der Strom des Kühlmediums durch die Schlange 32 so eingestellt
wird, daß diese im Abschreckbett 28 eine Temperatur von 200 bis 320° C und vorzugsweise von etwa
250° C aufrechterhält.
Selbstverständlich können je nach Wunsch eine oder mehrere Überströmleitungen 42 verwendet werden,
die entweder am Umfang oder in der Mitte der Reaktionskammer 10 oder außerhalb dieser Kammer
angeordnet sein können, um die gewünschte Tiefe im Abschreckbett 28 aufrechtzuerhalten.
Es können Ausbeuten an Phthalsäure von mehr als 40,8 kg pro 45,4 kg zugeführtem Naphthalin erhalten
werden. Ähnliche verbesserte Ergebnisse ergeben sich bei der Oxydation von Orthoxylol zu Phthalsäure und
bei anderen exothermen Umsetzungen in der Dampfphase.
Claims (2)
1. Verfahren zur Durchführung einer katalytischen Umsetzung in der Dampfphase, bei der ein
Reaktionsteilnehmerdämpfe enthaltender Strom aufwärts durch ein dichtphasiges Bett von in
Fließzustand gehaltenen Katalysatorteilchen hindurchgeleitet wird, wobei durch indirekten Wärmeaustausch
in diesem dichtphasigen Bett die Reaktionstemperatur aufrechterhalten wird, und der
Gasstrom anschließend aus dem dichtphasigen Bett durch ein oberhalb dieses Bettes gelegenes,
Katalysatorteilchen in verdünnter Phase enthaltendes Bett hindurchgeführt wird, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Strom anschließend durch ein über dem dünnphasigen Bett angeordnetes
weiteres Katalysatorteilchen in dichter Phase enthaltendes Bett hindurchgeleitet wird, wobei die
Temperatur in diesem zweiten dichtphasigen Bett durch indirekten Wärmeaustausch so eingestellt
wird, daß sie unter der Temperatur im ersten dichtphasigen Bett liegt, und der Katalysator von
der Oberfläche dieses zweiten dichtphasigen Bettes in das erste dichtphasige Bett zurückgeleitet wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer senkrecht
stehenden zylindrischen Reaktionskammer mit zur Temperatureinstellung dienenden Schlangen
sowie einem Einlaß in der Nähe ihres Bodens für die Reaktionsteilnehmerdämpfe, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammer nacheinander über dem Einlaß in Abständen zwei Gitterroste sowie Schlangen für Wärmeaustauschmittel über den
Rosten aufweist, wobei eine durch den oberen Rost führende Überströmleitung vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 811 347.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 619/250 6.63
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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US12544A US3080382A (en) | 1960-03-03 | 1960-03-03 | Production of phthalic anhydride |
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Family Applications (1)
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