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DE1148153B - Beschlag fuer wahlweise um eine untere waagerechte Achse kippbare oder um eine seitliche lotrechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl. - Google Patents

Beschlag fuer wahlweise um eine untere waagerechte Achse kippbare oder um eine seitliche lotrechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.

Info

Publication number
DE1148153B
DE1148153B DEF25397A DEF0025397A DE1148153B DE 1148153 B DE1148153 B DE 1148153B DE F25397 A DEF25397 A DE F25397A DE F0025397 A DEF0025397 A DE F0025397A DE 1148153 B DE1148153 B DE 1148153B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
rod
handle
fitting according
wing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF25397A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF25397A priority Critical patent/DE1148153B/de
Publication of DE1148153B publication Critical patent/DE1148153B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Beschlag für wahlweise um eine untere waagerechte Achse kippbare oder um eine seitliche lotrechte Achse schwenkbare Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag für wahlweise um eine untere waagerechte Achse kippbare oder um eine seitliche lotrechte Achse schwenkbare Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. mit in den Bewegungsachsen oder parallel zu diesen am Flügel angeordneten SteRstangen zum Ein- und Auskuppeln der Schwenk- und Kippgelenke und einem SteUgriff zum Betätigen der Stellstangen sowie mit einem mittels eines Riegelgriffs bewegbaren Riegelgestänge an der der Schwenkachse gegenüberliegenden Seite des Flügels.
  • Zur Betätigung eines mit einem derartigen Beschlag versehenen Flügels wird zunächst der auf die Stellstangen einwirkende Stellgriff entweder auf Drehen oder Kippen des Flügels eingestellt, wonach dann durch Lösen des Riegelgestänges mittels des Riegelgriffes die Dreh- oder Kippbewegung ausgeführt werden kann.
  • Es sind auch bereits Beschläge bekanntgeworden, bei denen ein Kipp-Schwenk-Flügel mittels zweier Verschlußhebel derart betätigt werden kann, daß jedem dieser Verschlußhebel eine bestimmte Bewegung des Flügels, nänilich die Schwenk- oder die Kippbewegung zugeordnet ist. Bei diesen bekannten Ausführungsformen sind die beweglichen Beschlagteile jedoch teils am Flügel, teils am feststehenden Rahmen angeordnet; ferner besteht bei ihnen die Gefahr von Fehlbedienungen. Falls nämlich bei geöffnetem Riegelgestänge der Stellgriff betätigt wird, kann sich der Flügel teilweise vom Rahmen lösen und hierbei beschädigt werden. Es ist zwar möglich, besondere Sicherungsvorrichtungen hiergegen anzuordnen, jedoch werden dazu zusätzliche Beschlagteile benötigt.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einem Beschlag der eingangs genannten Art das Stellgestänge derart mit dem Riegelgestänge zu verbinden, daß zum Schwenken und zum Kippen des Flügels jeweils nur ein Hebel betätigt wird. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß bei einem derartigen Beschlag das Riegelgestänge mit dem Stellgestänge durch eine selbsttätige Kupplungsvorrichtung verbunden ist, welche beim Betätigen des Stellgestänges das Riegelgestänge zum Ver- und Entriegeln des Flügels mitbewegt, jedoch beim Betätigen des Riegelgriffs eine vom Stellgestänge unabhängige Bewegung des Riegelgestänges zuläßt. Bei diesem Beschlag können sämtliche beweglichen Teile am Flügel angeordnet und verdeckt eingebaut werden, wodurch das Anschlagen erleichtert wird. Außerdem werden ohne zusätzliche Sicherungsvorrichtunggen Fehlbedienungen vermieden. Bei einer Ausführungsform der Erfindung besteht die Kupplungsvorrichtung aus einem im Getriebegehäuse der Riegelvorrichtung geführten Schlitten, der an einer parallel zu einer Riegelstange bewegbaren Verbindungsstange des Stellgestänges befestigt ist, und an dem Schlitten ist ein durch Anschläge kraftschlüssig mit Ausnehmungen der Riegelstange in Eingriff zu bringendes Kupplungsglied schwenkbar gelagert. Als Kupplungsglied können verschiedene Konstruktionsteile Verwendung finden je nach den Anforderungen, die an den Beschlag gestellt werden. So kann beispielsweise das Kupplungsglied aus einer Klinke oder aber aus einem Zahnsegment bestehen, wobei die Verbindung zwischen Riegelstange und Kupplungsglied jeweils entsprechend gestaltet sein muß.
  • Bei einer anderen zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist die Riegelstano:"e längsverschiebbar und drehbar, und die Kupplungsvorrichtung besteht aus einer durch das Stellgestänge bewegbaren Hülse, die am unteren Ende der Riegelstange angeordnet ist. Die Riegelstange ist dabei mit Verschlußhaken versehen, die bei der Hub- und Drehbewegung mit einem oder mehreren am feststehenden Rahmen angebrachten und mit im Querschnitt L-förmigen Ausnehmungen verschenen Schließblechen zusammenwirken. Auch hier sind wieder verschiedene Möglichkeiten des Aufbaues gegeben.
  • Um eine einfache Sicherung gegen Fehlbedienungen zu erreichen, sind die Hubbewe0 ngen der Riegelstange oder seiner Verschlußglieder in an sich bekannter Weise durch Anschläge begrenzt. In der Schwenkstellung des Flügels befinden sich die Verschlußglieder des Riegelgriffs bereits in der geöffneten und durch die Anschläge begrenzten Stellung, so daß eine Bewegung des Stellgestänges nicht mehr möglich ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung können den Patentansprücheii in Verbindung mit der folgenden Zeichnungsbeschreibung entnommen werden.
  • In den Zeichnungen sind mehrere, Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht eines Fensters mit einem Beschlag gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Längsschnitt eines Teils der den Riegelgriff tragenden Flügelseite in Schließstellung und in größerem Maßstab, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt entsprechend Fig. 2 in der Kippstellung des Flügels, Fig. 5 einen Schnitt entsprechend Fig. 2 in der Schwenkstellung des Flügels, Fig. 6 einen Schnitt entsprechend Fig. 2 einer anderen Ausführungsforrn des Beschlages, Fig. 7 die Vorderansicht der den Riegelgriff tragenden Flügelseite mit einer weiteren Ausführungsform des Beschlages, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie X-X in Fig. 7, Fig. 10 die Ansicht entsprechend Fig. 7 einer anderen Ausführungsform des Beschlages, . Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 10 und Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XIII-XIII in Fig. 10.
  • Der Flügel 1 ist schwenkbar um eine seitliche Achse und kippbar um eine untere Achse am feststehenden Rahmen 4 aufgehängt und ist in Fig. 1 in der Schließstellung dargestellt. In bekannter Weise ist auf der Schwenkgelenkseite ein Schwenkgelenk 5 mit einem kuppelbaren Schwenkgelenkbolzen 2 und auf der Kippgelenkseite ein Kippgelenk 18 mit einem kuppelbaren Kippgelenkbolzen 3 angeordnet. Zur Betätigung der Gelenkbolzen 2 und 3 ist eine lotrechte Stellstange 6 und eine waagerechte Stellstange 7 vorgesehen. Diese werden in an sich bekannter Weise durch einen Handhebel 8 betätigt. Auf der der Schwenkachse gegenüberliegenden Seite des Flügels 1 ist ein Riegelgriff 9 angeordnet, mit welchem eine Riegelstange 10 betätigt wird, die mit Schließblechen 11 zusammenwirkt. Der Drehzapfen 12 des Riegelgriffes 9 ist, wie in Fig. 2 dargestellt, auf einem lotrecht schiebbaren Schlitten 13 gelagert und mit einem Zahnsegment 14 verbunden, welches in Ausnehmungen 15 der Riegelstange 10 eingreift. Durch Drehen des Riegelgriffes 9 und damit des Drehzapfens 12 kann die Riegelstange 10 auf und ab bewegt und mit den Schließblechen 11 verriegelt werden. Der längs schiebbare Schlitten 13 ist über eine Verbindungsstange 16 und einen schwenkbar am Flügel 1 gelagerten Winkelhebel 17 mit der waagerechten Stellstange- 7 verbunden. Durch Betätigen des Handhebels 8 wird also auch der Schlitten 13 in lotrechter Richtung auf und ab bewegt.
  • In Fig. 2 ist die Schließstellung des Flügels 1 dargestellt. Der Schlitten 13 befindet sich ebenso wie die Riegelstange 10 in der untersten Lage, wobei die Riegelstange 10 mit den Schließblechen 11 verriegelt ist. Das Kippgelenk 18 ist entkuppelt und das Schwenkgelenk 5 gekuppelt. Wenn der Riegelgriff 9 nach unten geschwenkt wird, so daß das Zahnsegment 14 die Riegelstange 10 nach oben bewegt hat und die Schließbleche 11 entriegelt sind, kann der Flügel um die seitliche Achse geschwenkt werden. Diese Schwenkstellung ist aus Fig. 5 ersichtlich.
  • Um den Flügel zu kippen, wird der Flügel zunächst wieder in die geschlossene Lage nach Fig. 1 gebracht. Anschließend wird der Handhebel 8 bewegt, wodurch das Schwenkgelenk 5 entkuppelt und das Kippgelenk 18 gekuppelt wird. Gleichzeitig wird die Bewegung der SteRstange 7 auf die Verbindungsstange 16 übertragen und der Schlitten 13 mitsamt der Riegelstange 10 nach oben geschoben, so daß die Schließbleche 11 freigegeben werden. Auf diese Weise dient der Riegelgriff 9 zum Schwenken und der Handhebel 8 zum Kippen des Flügels. Dadurch wird die Bedienung des Fläiels 1 erheblich vereinfacht.
  • Die Bewegungen der Riegelstange 10 sind durch Anschläge 19 begrenzt. Wenn sich die Riegelstange 10 durch Betätigen des Riegelgriffes 9, wie in Fig. 5 dargestellt, in ihrer obersten Lage befindet, ist die Riegelstange 10 in ihrer Stellung festgelegt, und da die Reibung des Drehzapfens 12 des Zahnseginentes 14 verhältnismäßig groß ist, ist ein zusätzliches Betätigen des Handhebels 8 praktisch nicht möglich.
  • Aus Fig. 3 ist die Form des Schlittens 13 ersichtlich. Dieser ist im Querschnitt etwa T-förmig ausgebildet, wobei der senkrecht zur Flügelebene gerichtete Flansch 26 als Führung für die Riegelstange 10 dient, während im parallel zur Flügelebene verlaufenden Steg 27 der Drehzapfen 12 des Riegelgriffes 9 mit dem Zahnsegment 14 und die Verbindungsstange 16 gelagert sind. Um ein leichtes Gleiten des Schlittens 13 zu erreichen, befindet sich dieser in einem U-förmigen Getriebegehäuse 28, das in das Holz des Flügels 1 eingelassen ist.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 erfolgt bei Bewegen des Handhebels 8 gleichzeitig ein lotrechtes Schieben des Riegelgriffes 9, wodurch eine verhältnismäßig große Ausnehmung im Flügel 1 erforderlich ist. In Fig. 6 ist eine Ausführungsform des Beschlages dargestellt, bei dem die Längsbewegung des Riegelgriffes 9 vermieden wird. Der Drehzapfen 12 des Riegelgriffes 9 ist hier nicht mehr im Schlitten 13, sondern drehbar am Flügel 1 gelagerL Eine Riegelstange 51 ]legt im Flügelholz auf der Verbindungsstange 16 und ist mit einer Zahnstange 52 versehen, in welche das Zahnsegment 14 eingreift. Ein lotrecht schiebbarer Schlitten 53 hat eine etwas andere Form als der entsprechende Schlitten 13 des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 bis 5 und weist eine schwenkbar angeordnete Klinke 54 auf. Die Klin e 54 ist mit einem Zahn 55 und einem Ansatz 56 versehen. Der Zahn 55 ist zum Eingriff in eine Ausnehmung 57 der Riegelstange 51 ausgebildet, während der Ansatz 56 in der unteren Stellung des Schlittens 53 in einen Ausschnitt 58 in der Rückwand des Getriebegehäuses 28 hineinragt.
  • Sobald der Schlitten 53 und damit die Klinke 54 durch die Bewegung der Verbindungsstange 16 nach oben geschoben werden, schwenkt die Klinke 54 durch das Zusammenwirken ihres abgerundeten Ansatzes 56 mit dem Ausschnitt 58 nach innen und greift mit ihrem Zahn 55 in die Ausnehmung 57 der Riegelstange 51 ein, so daß eine starre Verbindung der Riegelstange 51 mit der Verbindungsstange 16 hergestellt ist und die Riegelstange 51 ebenfalls nach oben bewegt wird. Dadurch wird das Zahnsegment 14 zwar ebenfalls mitgenommen, jedoch erfolgt nunmehr keine Längsschiebung des Riegelgriffes 9, sondern nur eine Drehung desselben. Wird dagegen in der in Fig. 6 dargestellten Lage der Riegelgriff 9 und damit der Drehzapfen 12 bewegt, so greift der Zahn 55 der Klinke 54 nicht in die Ausnehmung 57 ein, und die Riegelstange 51 wird ohne Änderung der Lage der Verbindungsstange 16 bewegt.
  • Mit der Riegelstange 51 kann außerdem ein Verschlußzapfen 59 verbunden sein, der in bekannter Weise mit einem entsprechenden nicht dargestellten Schließblech zusammenwirkt. Ebenso kann auch hier ein Ausstellarin 20 mit dem Schlitten 53 verbunden sein.
  • An Stelle von zwei schiebbaren Stangen, wie in den Fig. 1 bis 6 dargestellt, können auch zwei drehbare Stangen verwendet werden.
  • Außerdem besteht auch noch die Möglichkeit, eine der Stangen drehbar und eine längs schiebbar zu lagern, wobei sich wiederum unterschiedliche Ausführungsforinen ergeben, je nachdem ob man die drehbare Stange als Riegelstange oder als Verbindungsstange ausführt. Bei zwei weiteren in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Funktionen von Verbindungs- und Riegelstangen zusammengefaßt und nur einer Stange zugeordnet worden, die eine Dreh- und eine Schiebebewegung ausführen kann.
  • In Fig. 7 ist die Riegelstange 29 undrehbar, aber längs schiebbar mit einer Hülse 30 verbunden, die in nicht dargestellter Weise am Fensterflügel 1 gelagert ist.
  • Die waagerechte Stellstange 7 weist an ihrem freien Ende Ausnehmungen 31 auf, in die, wie aus Fig. 9 ersichtlich, ein Zahnritzel 32 eingreift, welches am Umfang der Hülse 30 angeordnet ist. Die Bewegungen der Stellstangen 6, 7 werden auf diese Weise als Drehbewegung auf die Riegelstange 29 übertragen.
  • Die Riegelstange 29 wird durch einen Riegelgriff 33 betätigt, der auf einem Lagerzapfen 34 schwenkbar am Flügel 1 gelagert ist. Der Riegelgriff 33 greift in die Riegelstange 29 zwischen zwei fest mit dieser verbundenen ringförinigen Ansätzen 35 ein, so daß sich die Riegelstange 29 gegenüber dem Riegelgriff 33 drehen kann. An ihrem unteren Ende ist die Riegelstange 29 als Kippgelenkzapfen 36 ausgebildet und wirkt in an sich bekannter Weise mit dem Riegelblech 37 zusammen.
  • Um den Flügel zu schwenken, wird der Riegelgriff 33 nach oben geschwenkt, wodurch sich die Riegelstange 29 ebenfalls nach oben bewegt. Dadurch wird der Kippgelenkzapfen 36 vom Riegelblech 37 gelöst. Am oberen Ende der Riegelstange 29 ist ein weiteres Schließblech 38 angeordnet, das mit einer L-förmigen Ausnehmung 39 versehen ist. In diese Ausnehmung greift, wie aus Fig. 9 ersichtlich, ein Verschlußhaken 40 ein, der sich in der unteren Stellung der Riegelstange 29 hinter einen Absatz 41 des Schließbleches 38 abstützt. Sobald die Riegelstange 29 nach oben geschoben ist, liegt der Verschlußhaken 40 im oberen Teil 42 der Ausnehmung 39, und die Riegelstange 29 wird auf diese Weise freigegeben, so daß der Flügel geschwenkt werden kann.
  • Zum Kippen des Flügels wird der Handhebel 8 betätigt, worauf mittels der Stellstange 7 die Riegelstange 29 um ihre eigene Achse gedreht wird, so daß der Verschlußhaken 40 aus der Ausnehmung 39 austreten kann. Der Kippgelenkzapfen 36 bleibt weiterhin im Schließblech 37 und dient als Kippgelenk.
  • In Fig. 10 ist eine weitere Ausführungsform. dargestellt, bei welcher eine Längsbewegung einer Riegelstange 43 von der Stellstange 7 bewirkt wird. Die Riegelstange 43 ist mit einer Hülse 44 drehbar, jedoch unschiebbar verbunden. Die Hülse 44 ist durch einen am Flügel 1 drehbar gelagerten Winkelhebel 45 an die Stellstange 7 angelenkt. Am Flügel 1 ist, wie aus Fig. 12 ersichtlich, ein gabelförmiges Lager 46 befestigt, welches zwischen seinen Armen 47 eine Griffhülse 48 aufnimmt, die schiebbar, jedoch undrehbar mit der Riegelstange 43 verbunden ist. An der Griffhülse 48 ist schwenkbar ein Riegelgriff 49 angelenkt.
  • Die Riegelstange 43 ist ebenfalls mit Verschlußhaken 40, die in L-förmige Ausnehmungen 39 von Schließblechen 38 eingreifen, versehen. Die Wirkungsweise ist hier grundsätzlich die gleiche wie bei Fig. 7 bereits beschrieben. Unterschiedlich ist nur die Ab- leitung der einzelnen Bewegungen. Nach Fig. 10 wird die Längsbewegung der Riegelstange 43 durch die Stellstange 7 erreicht und die Drehbewegung durch Schwenken des Riegelgriffes49 und damit derHülse 48.
  • Um auch hier einen zusätzlichen Ausstellarm 50 anbringen zu können, ist auf der Riegelstange 43 eine weitere Hülse 60 drehbar, jedoch unverschiebbar ge- lagert, an der der Ausstellann 50 angelenkt ist.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Verbindungsstange 16 kann auch nach oben verlängert und sogar um den ganzen Rahmen herumgeführt werden, wobei auch eine Kupplung der Verbindungsstange 16 mit der Stellstange 6 möglich ist, so daß ein in sich ge,-schlossener Stangenantrieb erhalten wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Beschlag für wahlweise um eine untere waagerechte Achse, kippbare oder um eine seitliche lotrechte Achse schwenkbare Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. mit in den Bewegungsachsen oder parallel zu diesen am Flügel angeordneten Stellstangen zum Ein- und Auskuppeln der Schwenk- und Kippgelenke und einem Stellgriff zum Betätigen der Stellstangen sowie mit einem mittels eines Riegelgriffes bewegbaren Riegelgestänge an der der Schwenkachse j-genüberliegenden Seite des Flügels, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelgestänge (10, 51, 29, 43) mit dem Stellgestänge (6,7,16) durch eine selbsttätige Kupplungsvorrichtung verbunden ist, welche beim Betätigen des Stellgestänges das Riegelgestänge zum Ver- und Entriegehl des Flügels (1) mitbewegt, jedoch beim Betätigen des Riegelgriffes (9, 33, 49) eine vom Stellgestänge unabhängige Bewegung des Riegelgestänges zuläßt.
  2. 2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtung aus einem im Getriebegehäuse (28) der Riegelvorrichtung geführten Schlitten (13, 53) besteht, der an einer parallel zu einer Riegelstange (10, 51) bewegbaren Verbindungsstange (16) des Stellgestänges befestigt ist, und daß an dem Schlitten (13, 53) ein durch Anschläge kraftschlüssig mit Ausnehmungen der Riegelstange (10, 51) in Eingriff zu bringendes Kupplungsglied (14,54) schwenkbar gelagert ist. 3. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied aus einer Klinke (54) besteht, die an ihrem freien Ende seitlich einen Zahn (55) zum Eingriff in eine Ausnehmung (57) der Riegelstange (51) und gegenüber dem Zahn (55) einen abgerundeten Ansatz (56) aufweist, der bei entkuppelter Riegelstange (51) in einen Ausschnitt (58) in der Rückwand des Getriebegehäuses (28) eingreift. 4. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelgriff (9) drehbar an dem die Riegelstange (10) umgreifenden Schlitten (13) befestigt und im Getriebegehäuse (28) schiebbar gelagert ist und daß das Kupplungsglied aus einem am Riegelgriff (9) befestigten, mit der Riegelstange (10) im Eingriff stehenden Zahnsegment (14) besteht, dessen Drehbewegung in der Kupplungsstellung durch am Schlitten (13) befestigte Anschlagzapfen begrenzt wird. 5. Beschlag nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß der längsverschiebbare Schlitten (13) einen T-förnügen Querschnitt aufweist ' dessen hohler Flansch (26) zur Führung der Riegelstange (10) und dessen hohler Steg (27) zur Aufnahme des Riegelgriffes (9), des Zahnsegmentes (14) und der Verbindungsstange (16) dienen. 6. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dir, 1;Uegelstange (29, 43) längsverschiebbar und drehbar ist und daß die Kupplungsvorrichtung aus einer durch das Stellgestänge bewegbaren Hülse (30,44) besteht, die am unteren Ende der Riegelstange (29,43) angeordnet ist, und daß die Riegelstange (29,43) mit Verschlußhaken (40) versehen ist, die bei der Hub- und Drehbewegung mit einem oder mehreren am feststehenden Rahmen (4) angebrachten und mit im Querschnitt L-förmigen Ausnehmungen (39) versehenen Schließblechen (38) zusammenwirken. 7. Beschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelstange (29) wahlweise mittels eines schwenkbar am Flügel (1) befestigten Riegelgriffes (33) schiebbar ist, der zwischen zwei auf der Riegelstange (29) angeordneten ringförmigen Ansätzen (35) gelagert ist oder mittels einer Hülse (30) drehbar ist, die n:fit der Riegelstange (29) längsverschiebbar, aber undrehbar verbunden ist und auf ihrem Umfang als Zahn-ritzel (32) ausgebildet ist, das in Ausnehmungen (31) der waagerecht liegenden Stellstange (7) eingreift. 8. Beschlag nach Ansprach 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelstange (29) an ihrem unteren Ende als Kippgelenkzapfen (36) ausgebildet ist und in an sich bekannter Weise in ein am feststehenden Rahmen (4) angeschlagenes Riegelblech (37) eingreift. 9. Beschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelstange (43) wahlweise mittels eines Riegelgriffes (49) drehbar ist, der an einer Griffhülse (48) schwenkbar gelagert ist, die auf der Riegelstange (43) verschiebbar, aber undrehbar zwischen den Armen (47) eines gabelfönnigen, am Flügel (1) befestigten Lagers (46) angeordnet ist oder mittels der Hülse (44) schiebbar ist, die mit der Riegelstange, (43) drehbar, aber unverschiebbar und mit der waagerecht liegenden Stellstange (7) durch einen drehbar am Flügel (1) gelagerten Winkelhebel (45) verbunden ist. 10. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubbewegungen der Riegelstange (10) oder ihrer Verschlußglieder in an sich bekannter Weise durch Anschläge (19) begrenzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 717 983; deutsche Auslegeschrift Nr. 10 11772; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1753 937; Patentschrift Nr. 13 663 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; österreichische Patentschrift Nr. 187 456; belgische Patentschrift Nr. 553 102.
DEF25397A 1958-04-01 1958-04-01 Beschlag fuer wahlweise um eine untere waagerechte Achse kippbare oder um eine seitliche lotrechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl. Pending DE1148153B (de)

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