DE1148123B - Einrichtung zur Einstellung der Schmierfilmdicke unter dem gleitend bewegbaren Arbeitstisch einer Werkzeug-maschine, insbesondere unter der Planscheibe einer Karusselldrehbank - Google Patents
Einrichtung zur Einstellung der Schmierfilmdicke unter dem gleitend bewegbaren Arbeitstisch einer Werkzeug-maschine, insbesondere unter der Planscheibe einer KarusselldrehbankInfo
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Description
- Einrichtung zur Einstellung der Schmierfilmdicke unter dem gleitend bewegbaren Arbeitstisch einer Werkzeugmaschine, insbesondere unter der Planscheibe einer Karusselldrehbank Hochgewichtige, relativ zueinander bewegbare Maschinenteile, beispielsweise die Werkstückaufnahmen, -drehtische, Planscheiben u. dgl. von Werkzeugmaschinen, wie Drehbänke, Hobel-, Fräs- und andere Maschinen, die sich gegenüber ihren Betten oder Untersätzen entlang besonderer Lauf- oder Führungsbahnen rotatorisch oder translatorisch bewegen, bedürfen ständig ausreichender Schmierung. Letztere muß allen auftretenden Reibungsverhältnissen, die sich je nach Geschwindigkeit und Belastung des bewegbaren Teiles ändern, gewachsen sein.
- Dazu ist es bekannt, den Führungsbahnen Schmiermittel mittels Pumpen unter einem so hohen Druck zuzuführen, daß das Gewicht der Werkstückauflage samt demjenigen des Werkstückes von dem im Schmierspalt gebildeten Schmiermittelpolster getragen wird. Dabei ist es erwünscht, die Schmiermittelschicht unabhängig von der Größe und Lage der Belastung sowie der Geschwindigkeit des beweglichen Maschinenteils immer gleich stark zu halten.
- Für die Regelung der Schmierspaltweite an Werkzeugmaschinen sind eine Reihe von Maßnahmen bekannt. Eine bekannte Vorrichtung für Werkzeugmaschinen sieht eine Regelung der Schmierspaltdicke durch Vergleich der hydraulischen Widerstände vor. Der Vergleich erfolgt dabei zwischen Vergleichskreisen, von denen einer an der zu regelnden Stelle in der Maschine liegt. Der Soll-Ist-Wert-Vergleich ergibt bei dieser Anordnung jeweils dann den Wert Null - d. h. die Schmierspaltdicke hat dann ihre verlangte Größe -, wenn beide Kreise pro Zeiteinheit die gleiche Ölmenge durchströmt. Bei der bekannten Regelvorrichtung liegt im Ruhezustand zwischen Soll-und Ist-Spalt keinerlei Unterschied vor. Tritt jedoch eine Bewegung der Flächen gegeneinander ein, so tritt zwangläufig eine Erwärmung des Schmiermittels im Spalt auf. Die entstehende Wärmemenge ist dabei unter anderem stark von der Gleitgeschwindigkeit abhängig. Rechnerisch und praktisch liegen die auftretenden Temperaturunterschiede z. B. im Spalt eines großen Karussells zwischen 10 und 25° C über Raumtemperatur in Abhängigkeit von der Gleitgeschwindigkeit. Die Viskosität des Öls als Schmiermittel ändert dabei ihren Wert von etwa 12 kg sec%m2 auf etwa .4 kg sec/cm2. Da die entstandene Wärmemenge regelmäßig nur hinter der Wärmequelle, nämlich hinter dem Spalt abgeführt werden kann, ergeben sich Abweichungen in den durchströmenden Ölmengen, so daß sich keine genaue Messung des Schmierspaltes auf Grund des hydraulischen Widerstandes zweier Kreise ergibt. Bei der bekannten Regelvorrichtung läßt sich daher der Sollwert nur dann exakt erreichen, wenn die den Spalt begrenzenden Flächen keine Relativbewegungen gegeneinander ausführen.
- Bei bestimmten Maschinentypen und bestimmten Bearbeitungsfällen genügt es, wenn ein Spalt als solcher ständig erhalten bleibt. Diese Bedingung reicht aber nicht aus, wenn am Werkstück Absolutmessungen vorgenommen werden sollen. Daher ist die bekannte Regelvorrichtung für solche Messungen ungeeignet, da sie nur dann genaue Werte zuläßt, wenn sich während der Bearbeitung die Gleitgeschwindigkeiten nicht verändern.
- Andere bekannte Regelvorrichtungen zur Gewährleistung einer bestimmten Schmierspaltweite berücksichtigen Unterschiede in der Gleitgeschwindigkeit, die zu Schmierspaltänderungen dadurch führen können, daß die den Vertiefungen in der Laufbahn zugeführten Druckmittelmengen verändert werden, und zwar derart, daß die Mengenänderungen in allen Vertiefungen etwa gleich sind. Diese bekannte Art der Wiederherstellung der vorgesehenen Schmierspaltweite geht aber zu langsam vonstatten, um das Auftreten von Ungenauigkeiten bei der Bearbeitung eines Werkstückes auszuschließen.
- Wesentlicher ist es, örtliche Schmierspaltabweichungen vom Soll-Wert, die durch ein Schiefstellen, beispielsweise einer Planscheibe insgesamt oder auch durch eine Verbiegung derselben durch örtliche, außermittige Belastungen auftreten können, bereits im Entstehen sofort rückgängig zu machen. Dies kann nach einer bekannten Regelvorrichtung mittels in den Vertiefungen angeordneter Taster erfolgen, welche Teil eines Regelkreises sind, der nach einem Soll-Ist-Wert-Vergleich die Schmiermittelzufuhr zu den einzelnen Vertiefungen ändert.
- Regeleinrichtungen, die hier Verwendung finden können, sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, aber wenig geeignet, wenn Drosselventile mechanisch zu verstellen sind und es zweckmäßig erscheint, die Verstellung motorisch vorzunehmen. Bei einer solchen Regeleinrichtung erfordert jede mechanische Verstellung des Drosselventils bzw. der Drosselventile ein Anlaufen in der einen oder anderen Richtung und Wiederstillsetzen der Motore, so daß sich Verzögerungszeiten ergeben, die den Anforderungen nicht genügen, welche bei der örtlichen Regelung der Schmierspaltweite unter dem Arbeitstisch einer Werkzeugmaschine zu stellen sind.
- Ausgehend von einer Einrichtung zur Einstellung der Schmierfilmdicke unter dem gleitend bewegbaren Arbeitstisch einer Werkzeugmaschine, insbesondere unter der Planscheibe einer Karusselldrehbank; durch Regelung der Zufuhr der Schmiermittehnenge einzeln in die in der Gleitfläche angeordneten Vertiefungen, in denen jeweils ein ein zugeordnetes Drosselventil steuernder Fühler angeordnet ist, der als Meßglied eines Regelkreises mit Regelmotor die in die Vertiefung einfließende Schmiermittehnenge unabhängig von der Menge in den anderen Vertiefungen durch einen Soll-Ist-Wert-Vergleich der Schmierfilmdicke im Bereich der Vertiefung auf den Soll-Wert regelt, sieht die Erfindung vor, daß der Regelmotor ein Sonnenrad eines Kegelrad-Umlaufrädergetriebes antreibt, dessen anderes Sonnenrad von einem Motor konstanter Drehzahl antreibbar ist, wobei die Drehung des Steges der Planetenräder das Drosselventil in der Zufuhrleitung verstellt.
- Bei der Regeleinrichtung gemäß der Erfindung ist der Vorteil gegeben, daß der Regelmotor ständig läuft und seine Regelfunktion ausschließlich durch Drehzahländerungen ausübt, wobei auch die Planetenräder ständig rotieren, so daß im Bereich des Kegelrad-Umlaufrädergetriebes bei der Verstellung keine ruhende Reibung zu überwinden ist. Das führt dazu, daß die Verstellung des Steges unmittelbar mit der Drehzahländerung des Regelmotors einhergeht, so daß entsprechend der Impulsgabe des Fühlers die mechanische Verstellung des Drosselventils erfolgt.
- Derartige, von zwei Motoren angetriebene Kegelrad-Umlaufrädergetriebe sind als Regelgetriebe z. B. für Kraftmaschinen bekannt. Dabei wird das eine Sonnenrad von einer Hilfsmaschine mit der einzuhaltenden Drehzahl, das andere von der einzuregelnden Maschine mit entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben. Als Folge der Drehzahldifferenz erfährt der Steg des Getriebes seine Verstellung, die das Einregeln der Maschine bewirkt.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Steg des Umlaufrädergetriebes über ein Spindelgetriebe mit dem Drosselventil verbunden ist, was eine besonders feine Einstellung ermöglicht.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung an dem Beispiel der Regelung der Schmiermittelzufuhr zur Führungsbahn der Planscheibe einer Karusselldrehbank veranschaulicht. Sie ist indessen nicht auf diese Ausführung beschränkt, sondern kann in entsprechend abgewandelter Form beispielsweise auch bei Maschinen mit geradliniger Führungsbahn Anwendung finden.
- Fig. 1 und 1 a zeigen das Regelschema für eine Vertiefung innerhalb der Führungsbahn; Fig: 2 zeigt den schematischen Grundriß der Versorgung einer Planscheibe mit Schmiermittel unter Verwendung von Regeleinrichtungen nach den Fig. 1 und 1 a.
- Die in Fig. 1 nur ausschnittweise dargestellte Planscheibe 1, die ein nicht gezeichnetes Werkstück zu tragen hat, ist in bekannter Weise auf einem Bettuntersatz 2 gelagert, der in der Lauf- oder Führungsbahn 3 einen zu ihr konzentrischen Ölkanal aufweist, der durch feste Stege 4 (Fig. 2) in einzelne Vertiefungen 5 unterteilt ist. Die Anzahl dieser Vertiefungen richtet sich nach der Größe der Planscheibe, d. h., sie wird mit deren Durchmesser größer. Zwischen der Planscheibe und ihrem Untersatz bildet sich durch Zufuhr von Schmiermittel zu den Vertiefungen 5 ein Spalt 6, dessen Weite a stets gleichbleiben soll, gleichgültig wie groß die Last der Planscheibe, ihre Geschwindigkeit und die Art ihrer Belastung '- einseitig bzw. exzentrisch oder gleichmäßig - ist.
- Der jeweilige Wert der Weite a des Schmierspaltes 6, der Ist-Wert, wird durch einen Meßfühler 7 gemessen, der etwa in der Mitte jeder Vertiefung 5 angeordnet ist und einen induktiven, kapazitiven oder pneumatischen Aufnehmer haben kann. Der Meßwert wird als Impuls über die Leitung 7' einem Soll-Ist-Wert-Vergleicher, beispielsweise einem induktiven Regelkompensator 8, zugeführt, dem der Soll-Wert vorgegeben ist und von dem aus die ermittelte Differenz zwischen Soll- und Ist-Wert über die Leitung 8' einem Verstärker 9, z. B. einen elektronischen Verstärker und von diesem aus über die Leitung 9' dem Regelmotor 10 zugeleitet wird, wie es die Fig. 1 a veranschaulicht.
- Das Schmiermittel wird den Vertiefungen 5 der Führungsbahn durch eine Zahnradpumpe 11 über eine Sammelspeiseleitung 12 unter eingestelltem, gleichbleibendem Druck zugeführt. Sämtliche Regelsysteme, die bei ein und derselben Maschine verwendet werden, sind an die Leitung 12 angeschlossen, die bei rundlaufenden Maschinen zweckmäßig eine Ringleitung ist (Fig. 2). Der Druck der Pumpe 11 wird durch das überdruckventil13 eingestellt. Natürlich wäre es auch möglich, jede Regeleinrichtung für sich mit einer besonderen Pumpe zu speisen. Finden eine Sammelspeiseleitung 12 und nur eine einzige Pumpe 11 Anwendung, so werden die einzelnen Regeleinrichtungen 23 durch Zweigleitungen 12', 12" mit der Sammelspeiseleitung bzw. den einzelnen Vertiefungen 5 der Laufbahn 3 verbunden (Fig. 2).
- In die Schmiermittelleitung von der Pumpe 11 zu den Vertiefungen 5 in der Führungsbahn 3 ist außer dem überlaufventi113 ein verstellbares Drosselventil 14 eingefügt. Es hat einen verschiebbaren Kolben 15, dessen Bewegung die der jeweiligen Vertiefung zugeführte Schmiermittelmenge und damit die Weite des Schmierspaltes ä verändert. Betätigt wird der Drosselkolben 15 über eine geteilte Kolbenstange, deren Länge durch einen Spindeltrieb verändert wird. Das mit dem Ventilkolben 15 verbundene Ende des Kolbenstangenteiles 17 trägt das Muttergewinde 16 des Spindelbetriebes, während der andere Kolbenstangenteil 17' mit der zugehörigen Schraubenspindel 18 in das Muttergewinde 16 eingreift. Das andere Ende des Kolbenstangenteils 17' ist, wie Fig. 1 a zeigt, mit dem Steg 19 der Umlaufräder 20, 20' eines Umlaufrädergetriebes gekuppelt. Eines der beiden Sonnenräder, nämlich das Rad 21 dieses Umlaufrädergetriebes, das zweckmäßig ein Kegelrad-Differentialgetriebe ist, wird von einem Motor 22 mit konstanter Drehzahl angetrieben, während das andere Sonnenrad 21' seinen Antrieb von dem Regelmotor 10 erhält.
- Wenn der Regelmotor 10 mit der Drehzahl des konstant laufenden Motors 22 umläuft, steht der Steg 19 des Umlaufrädergetriebes still. Dann bewegt sich auch der Drosselkolben 15 nicht, die Ventilöffnung behält die eingestellte Größe und läßt konstant eine bestimmte Menge Druckschmiermittel zum Schmierspalt gelangen. Ändert sich die Ankerspannung des Regelmotors 10 nach Maßgabe einer Änderung der Weite a des Schmierspaltes, so läuft der Regelmotor 10 gegenüber dem Motor 22 schneller oder langsamer. Dadurch wird der Steg 19 des Umlaufrädergetriebes jeweils in einer der beiden Drehrichtungen - im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn -in Drehung versetzt und mit ihm der Spindelteil 18 der Kolbenstange 17'. Dadurch schraubt sich die Spindel 18 entweder in das Muttergewinde 16 hinein oder aus ihm heraus, wodurch die Kolbenstange insgesamt verkürzt bzw. verlängert, die Öffnungsweite des Ventils 14 vergrößert bzw. verkleinert und dadurch die Menge des den Vertiefungen 5 zufließenden Schmiermittels geregelt wird.
- Wie oben schon erwähnt, können bei einer kreisförmigen Führungsbahn mehrere sektorförmige Schmiermittelvertiefungen 5 vorgesehen sein, die über eine Sammelspeiseleitung 12 von einer einzigen Druckpumpe 11 aus mit Schmiermittel versorgt werden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist jeder Vertiefung 5 auch je eine Regeleinrichtung zugeordnet, welche in Fig. 1 a insgesamt mit 23 bezeichnet ist. Eine derartige Einrichtung hat den Vorteil, daß sie nahezu völlig verzögerungslos arbeitet, indem die von dem Regelmotor angetriebenen Teile eine ruhende Reibung nicht zu überwinden haben.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Einstellung der Schmierfilmdicke unter dem gleitend bewegbaren Arbeitstisch einer Werkzeugmaschine, insbesondere unter der Planscheibe einer Karusselldrehbank, durch Regelung der Zufuhr der Schmiermittelmenge einzeln in die in der Gleitfläche angeordneten Vertiefungen, in denen jeweils ein ein zugeordnetes Drosselventil steuernder Fühler angeordnet ist, der als Meßglied eines Regelkreises mit Regelmotor die in die Vertiefung einfließende Schmiermittelmenge unabhängig von der Menge in den anderen Vertiefungen durch einen Soll-Ist-Wert-Vergleich der Schmierfilmdicke im Bereich der Vertiefung auf den Soll-Wert regelt, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Regelmotor (10) ein Sonnenrad (21') eines Kegelrad-Umlaufrädergetriebes antreibt, dessen anderes Sonnenrad (21) von einem Motor (22) konstanter Drehzahl antreibbar ist, wobei die Drehung des Steges (19) der Planetenräder (20, 20') ein Drosselventil (14) in der Zufuhrleitung (12, 12', 12") des unter Druck geförderten Schmiermittels zu einer Vertiefung (5) der Führungsbahn (3) verstellt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (19) des Umlaufrädergetriebes über ein Spindelgetriebe (17, 18) mit dem den Schmiermittelzufluß regelnden Drosselventil (14) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1142 912; USA.-Patentschrift Nr. 2 788 862; »Atlas für Getriebe- und Konstruktionslehre«, »Bd. Schrauben- und Radgetriebe«, von Prof. Dr. Widmaier, 1958, Blatt101, BildZg22.03 und Zg 22.05. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1077 943, 1128 253.
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