[go: up one dir, main page]

DE1148070B - Verwendung von Blockmischpolykondensaten auf Polycarbonatbasis zur Herstellung von Folien - Google Patents

Verwendung von Blockmischpolykondensaten auf Polycarbonatbasis zur Herstellung von Folien

Info

Publication number
DE1148070B
DE1148070B DEE19365A DEE0019365A DE1148070B DE 1148070 B DE1148070 B DE 1148070B DE E19365 A DEE19365 A DE E19365A DE E0019365 A DEE0019365 A DE E0019365A DE 1148070 B DE1148070 B DE 1148070B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polycarbonate
films
production
blocks
mol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE19365A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Matthews Laakso
David Alan Buckley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE1148070B publication Critical patent/DE1148070B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L69/00Compositions of polycarbonates; Compositions of derivatives of polycarbonates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)

Description

  • Verwendung von Blockmischpolykondensaten auf Polyearbonatbasis zur Herstellung von Folien Die Erfindung betrifft das Verwenden von Blockmischpolykondensaten auf Polycarbonatbasis mit einem wesentlichen Gehalt an Tetrachlor-bisphenol A [= 2,2-Bis-(3,5-dichlor-4-hydroxyphenyl)-propan] zur Herstellung von Folien.
  • Die Folien gemäß der Erfindung bestehen somit im wesentlichen aus einem Polykondensat von abwechselnden »Blöcken« der Polyearbonate a) des Tetrachlor-bisphenolsA und b) des BisphenolsA oder eines 4,4-Bis-(hydroxyphenyl)-naphthylmethans mit einem Anteil an Blöcke.n a) von 40 bis 85 Molprozent.
  • Solche Polykondensate zeichnen sich durch hohe Erweichungstemperaturen, Elastizitätsmoduln nach Young und hohe Biegsamkeit aus. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet für Folien gemäß der Erfindung ist photographisches Material, in dem solche Folien als Träger für mindestens eine lichtempfindliche Emulsion dienen.
  • Herstellungsverfahren für Polycarbonate der in Rede stehenden Art sind bekannt. Eine Anzahl von Patentschriften der letzten Jahre beschreibt die Herstellung von Polycarbonaten aus Bispheno1A und TetrachlorbisphenolA. Zu den einschlägigen, vorveröffentlichten Artikeln zählt ein Aufsatz von Schnell, betreffend Polycarbonate als neue Kunststoffklasse sowie Herstellung und Eigenschaften aromatischer Polyester der Kohlensäure in »Angewandte Chemie«, Bd. 68 (1956), S. 633 bis 660.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Verwendung eines besonders wertvollen verbesserten Kunststoffes auf Polyearbonatbasis, der sich zu einem wesentlichen Teil von Tetrachlor-bispheno1A ableitet für die Herstellung von Folien, insbesondere Träger für photographisches Material.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgernäß gelöst durch die Verwendung von Blockmischpolykondensaten auf Polycarbonatbasis mit einem wesentlichen Gehalt eines Tetrachlor-bisphenols A mit einer Grundviskosität von 0,5 bis 3,5, das a) zu 40 bis 85 Molpromt aus Blöcken von drei bis fünfzig wiederkehrenden Einheiten der Formel und b) zu 15 bis 60 Molprozent aus Blöcken von drei bis fünfzig wiederkehrenden Einheiten einer der Formeln oder aufgebaut ist, wobei in der Formel (C) der Substituent X ein Wasserstoff-, Fluor- oder Chloratom an der 1- oder 2-Stellung des Naphthylrestes hedeutet und der Diphenylmethanrest entsprechend an die 2- bzw. 1-Stellung des Naphthylrestes gebunden ist, zur Herstellung von Folien.
  • Erfindungsgemäß werden äußerst brauchbare Folien aus hochrnolekularen Blockmischpolykondensaten mit einem wesentlichen Anteil von Einheiten des Polycarbonats des Tetrachlor-bisphenols A geschaffen. Diese Produkte zeigen eine überraschend gute Kombination von wertvollen Eigenschaften aller darin enthaltenen Blöcke. Dieses Ergebnis kam aus mehreren Gründen unerwartet, insbesondere deswegen, weil keines der einzelnen hochmolekularen Homopolykondensate gleichwertige Eigenschaften zeigt. Darüber hinaus zeigen die erfindungsgemäß verwendeten Blockmischpolykondensate einen unerwartet hohen Elastizitätsmodul nach Young, vorzugsweise von mindestens 30 000 kg(CM2, unerwartet hohe Biegsamkeit, gemessen an der MIT-Faltprobe, z. B. eine MIT-Biegsamkeit von mindestens 35. sowie hohe Hitzeverwertungstemperaturen und eine Erweichungstemperatur von 180 bis 250'C; alles Eigenschaften, die für Folien insbesondere dann wichtig sind, wenn diese als Träger für photographisches Material dienen sollen.
  • Nach der Erfindung eignen sich zur Herstellung von Folien besonders gut: 1. Blocknüschpolykondensate mit einem 65- bis 85%igen Gehalt an wiederkehrenden Einheiten der Formel (A) und einem 15- bis 35%igen Gehalt an wiederkehrenden Einheiten der Formel (B).
  • 2. Blockmischpolykondensate mit einem etwa 25%igen Gehalt an wiederkehrenden Einheiten der Formel (B), einer Erweichungstemperatur von etwa 220 bis 240' C und einer MIT-Biegsamkeit von ungefähr 70.
  • 3. Blockmischpolykondensate mit einem etwa 25 %igen Gehalt an wiederkehrenden Einheiten der Formel (C), einer Erweichungstemperatur von etwa 242'C, einem Elastizitätsmodul nach Young von etwa 32 000 kg(cm2 und einer MIT-Biegsamkeit von etwa 35. Es ist bekannt, Polykondensate auf der Grundlage von Polycarbonaten oder Polyoxalaten zur Herstellung von Filmen und Fasern zu verwenden. Dabei werden Ester der Kohlensäure oder Oxalsäure durch Umesterung hergestellt und diese Ester polykondensiert. Dabei können beispielsweise Einheiten des Tetrachlor-4,4-dioxydiphenyl-2,2-propans Verwendung finden. Als endständige, zur Kettenbildung bestimmte Gruppen dieser Verbindungen werden jedoch im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung jeweils aromatische Bis-p-oxyäthyläthergruppen in diese erwähnten Verbindungen eingebaut, so daß dadurch im Gegensatz zu dem erfindungsgemäßen Aufbau der Folien ein wesentlich größerer Abstand zwischen den Block bildenden Einheiten geschaffen wird. Gleichzeitig werden nach dem bekannten Verfahren nur Homopolykondensate verwendet, während erfindungsgemäß Mischpolykondensate zur Herstellung von Folien verwendet werden, wodurch ungewöhnlich gut gegeneinander ausgewogene Eigenschaften der Folien erhalten werden. Die Homopolykondensate allein erreichen diese Ausgewogenheit nicht. Der obenerwähnte Artikel von Schnell diskutiert die erfindungsgemäß verwendeten Polycarbonate in groben Umrissen, insbesondere solche auf Basis Bisphenol A. Bisphenol-A-Polycarbonate sind nicht nur für viele übliche Anwendungszwecke von Folien und Filmen brauchbar, sondern sie kommen auch für gewisse streng begrenzte Anwendungen als photographische Filmträger in Frage.
  • Die Anwendbarkeit von Polycarbonaten des Bisphenols A als photr2graphische Träger ist jedoch durch die Tatsache stark eingeschränkt, daß deren Elastizitätsmodul nach Young nur in der Gegend von etwa 23 000 kg/cm2 liegt. Dieser Wert fällt gegen handelsübliche Filmträger, beispielsweise aus Cellulosetriacetat mit einem Young-Modul im Bereich von 30 000 bis 40 000, ungünstig ab. Ein weiterer für photographische Zwecke brauchbarer Filmträger ist orientiertes Polystyrol mit einem Young-Modul in der Größenordnung von etwa 32 000 kg/CM2.
  • Ganz offensichtlich bedeutet es für einen- photographischen Filmträger eine wesentliche Verbesserung, wenn er gewisse Eigenschaften aufweist, die ihn gegenüber dem Cellulosetriacetat überlegen erscheinen lassen, das immer noch das am meisten verwendete Filmträgermaterial für photographische Zwecke ist.
  • Bei der Entwicklung von Polycarbonatfilmen, wie sie sich von Bispheno1A ableiten, hat sich gezeigt, daß sie als photographische Filmträger brauchbar sein könnten, wenn sie sich hinsichtlich ihres Elastizitätsmoduls nach Y o u n g verbessern lassen würden. Ein aussichtsreiches, in dem obengenannten Artikel von Schnell erwähntes Polycarbonatprodukt leitet sich von Tetrachlor-bisphenol A ab, aus dessen Polycarbönat hergestellte Filme Elastizitätsmoduln nach Young von etwa 30000kg(CM2 aufweisen. Dieser Wert entspricht im wesentlichen den niedrigsten, gewöhnlich für Cellulosetriacetat-Filmträger gemessenen Werten. Die Biegsamkeit gut gehärteter Filme aus einem Homokondensat des Tetrachlorbisphenol A hat sich jedoch als äußerst niedrig und für gewerbliche Anwendung als photographischer Filmträger völlig unbefriedigend gezeigt.
  • Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß Blockmischpolykondensate, wie sie gemäß der Erfindung verwendet werden, einen Young-Modul aufweisen, der mindestens etwa ebenso groß ist wie der, von Homopolykondensaten des Tetrachlor-bisphenols A, und zwar mindestens etwa 30 000 kg(cm2. Noch überraschender war es, daß solche Blockmischpolykondensate Biegsamkeiten, gemessen durch MIT-Faltprobe, aufweisen, die mindestens zwei bis dreimal so hoch liegen wie die der Homopolykondensate des Tetrachlor-bisphenols A, und zwar bei mindestens etwa 35 bis 50, also mindestens etwa ebenso groß sind wie bei Cellulosetriacetatfilm, oft aber auch wesentlich größer und etwa gleich groß sind wie bei Polystyrolfilmen. Weitere Versuche zeigten, daß die erfindungsgemäß verwendeten Polycarbonate auch noch weitere Eigenschaften und Kennwerte aufweisen, die sie insbesondere als photographische Filmträger wertvoll machen. Es sind dies insbesondere außergewöhnlich hohe Hitzeverwerfungstemperaturen. Derartige Eigenschaften sind in Verbindung mit gewöhnlichen Polycarbonaten bekannt.
  • Ein besonderer Vorzug der erfindungsgemäßen Polyearbonat-Filmträger ist es, daß sie den Elastizitätsmodul nach Young bei viel höheren Temperaturen beibehalten als Filme aus Cellulosetriacetat, orientiertem Polystyrol und orientiertem Polyäthylenglycolterephthalat. Erfindungsgemäße Polycarbonatfilme behalten ihren hohen Elastizitätsmodul im wesentlichen bei Temperaturen bis zu und etwas oberhalb ihren Erweichungstemperaturen, nämlich etwa 180 bis 240'C, bei. Im Gegensatz dazu fängt der Young-Modul von Polyäthylenglycolterephthalat schon bei Temperaturen von etwa 100'C an, rasch abzufallen und wird bei Temperaturen gegen 200'C wesentlich geringer als der Young-Modul von erfindungsgemäßen Polycarbonatfilmen.
  • Im folgenden wird die Erfindung durch Ausführungsbeispiele erläutert. Beispiel 1 Herstellung, auf die hier kein Schutz beansprucht wird, eines Blockmischpolykondensates aus 75 Molprozent Polyearbonat des Tetrachlor-bisphenolsA und 25 Molprozent Polycarbonat des Bisphenols A. Gleichzeitige Herstellung von zwei Homopolykondensatblöcken In einen mit Rührer, Thermometer und Tropftrichter ausgestatteten 3-1-Dreihalskolben bringt man 800 ml destilliertes Wasser, 42 g (1,05 Mol) Natriumhydroxyd und 137,25 g (0,375 Mol) Tetrachlorbisphenol A ein.- Sobald sich eine klare Lösung gebildet hat, kühlt man den Kolben im Eisbad auf 5 - C und versetzt mit 500 ml destilliertem Methylenchlorid sowie anschließend mit 2 ml Tri-n-butylamin. Nun fügt man unter Rühren im Verlauf von 25 Minuten 40,8 g (0,412 Mol) Phosgen, gelöst in 100 ml kaltem, trocknem destilliertem Methylenchlorid zu, wobei man die Temperatur unterhalb 8 - C hält. Die dabei erhaltene Reaktionsmischung vereinigt man schnell mit einem ähnlichen Ansatz, der gleichzeitig auf folgende Weise hergestellt wurde: Man brachte in einen mit Rührer, Thermometer und Tropftrichter ausgestatteten 3-1-Dreihalskolben 300 ml destilliertes Wasser, 15 g (0,35 Mol) Natriumhydroxyd und 28,5 g (0, 125 Mol) Bisphenol A ein, kühlte den Kolben, nachdem eine klare Lösung entstanden war, auf 16'C und flügte 150 ml destilliertes Methylenchlorid zu. Anschließend versetzte man unter gutem Rühren im Verlaufe von 5 Minuten mit 18,6 g (0, 188 Mol) Phosgen, gelöst in 100 ml kaltem, trockenem destilliertem Methylenehlorid, wobei die Temperatur bei 18'C gehalten wurde.
  • Die Grundviskosität der beiden vereinigten Vorkondensate liegt zweckmäßig im Bereich von 0,1 bis 0,2, kann jedoch im Bereich von etwa 0,05 bis 0,25 und darüber schwanken.
  • Anfangs haben die vereinigten Polykondensationsgemische eine Ausflußzeit von 2,3 Sekunden aus einer Standard-Pipette. Nach 50 Minuten fortgesetztem Rühren beträgt die Ausflußzeit der vereinigten Reaktionsmischung 180 Sekunden. Nun bricht man die Polykondensation ab, indem man die Reaktionsmischung mit Eisessig ansäuert. Die Methylenchloridschicht wird mit einer genügenden Menge Methylenchlorid verdünnt, um ein wirksameres Rühren und ein Befreien der Polykondensationslösung von löslichen Stoffen durch Waschen mit Wasser zu ermöglichen. Dann fällt man das Polykondensat aus seiner Lösung in Methylenehlorid durch langsames Eingießen des viskosen Lackes in Methylalkohol. Nach Auslaugen mit frischem Methanol wird das Polykondensat bei 50'C unter vermindertem Druck getrocknet.
  • Die Ausbeute an weißem faserartigem Polykondensat beträgt 94% der Theorie. Das Produkt hat eine Grundviskosität von 0,93, gemessen in einer Phenol-Chlorbenzol-Lösung (1 : 1). Es zeigt einen Young-Modul von 3,02 - 104 kg(CM2, eine obere Streckgrenze und eine Zugfestigkeit von je 900 kg/cm2, eine Dehnung von 6,5()/o, eine Reißfestigkeit von 70 und einen Fließpunkt von 287'C. Weitere Eigenschaften ergeben sich aus der weiter unten folgenden Tabelle.
  • Beispiel 2 Herstellung, auf die hier ebenfalls kein Schutz beansprucht wird, eines Blockmischpolykondensates aus 75 Molprozent Polycarbonat des Tetrachlor-bisphenols A und 25 Molprozent Polycarbonat des 4,4'-Bis-(hydroxyphenyl)-naphthyl-methans Man stellt ähnlich Beispiel 1 gleichzeitig zwei Homopolykondensatblöcke aus den unten angegebenen Komponenten her, wozu man zwefgesonderte, mit Rührer, Thermometer und Tropftrichter ausgestattete 3-1-Kolben verwendet, in die man destilliertes Wasser, Natriumhydroxyd und die betreffende Bisphenol-Komponente einbringt. Man hält den Kolben mit der gebildeten klaren Lösung mit einem Eisbad bei etwa 15'C oder darunter und versetzt dann unter Rühren mit einem Teil des destillierten Methylenchlorids sowie mit Phosgen, gelöst in kaltem, trockenem destilliertem Methylenchlorid, im Verlaufe von 10 bis 45 Minuten, wobei die Temperatur unterhalb etwa 15'C gehCten wird. Der Inhalt beider Kolben wird etwa gleich lange umgesetzt, derart, daß man niedrigmolekula,re Polykondensate mit Grundviskositäten von etwa 0,1 bis 0,2 erhält. Dann wird der Inhalt der Kolben schnell vereinigt und der Katalysator zugefügt.
  • Die einzelnen Komponenten sind die folgenden: 1. Katalysator: 10 Tropfen Tri-n-butylamin.
  • 11. 54,9 g (0,15 Mol) Tetrachlor-bisphenol A, 16,8 g (0,42 Mol) Natriumhydroxyd, 16,3 g (0, 165 Mol) Phosgen in 50 ml kaltem, trockenem destilliertem Methylenchlorid, 400 ml destilliertes Wasser, 240 ml destilliertes Methylenchlorid.
  • 111. 16,3 g (0,05 Mol) 4,4'-Bis-(hydroxyphenyl)-naphthyl-methan, 5,6 g (0,14 Mol) Natriumhydroxyd, 5,4 g (0,055 Mol) Phosgen in 50 ml kaltem, trockenem destilliertem Methylenchlorid, 120 ml destilliertes Wasser, 100 ml destilliertes Methylenchlorid.
  • Die erste und die zweite Komponente werden, wie gesagt, getrennt gleichzeitig vorkondensiert, vereinigt und mit dem Tri-n-butylamin versetzt sowie zu Ende kondensiert. Sobald die Polykondensationsmischung eine befriedigende Viskosität erreicht hat, wird die Reaktionsmischung mit Eisessig angesäuert, von wasserlöslichen Beimengungen freigewaschen und das Polykondensat aus seiner Lösung durch Eingießen des viskosen Lackes in ein mehrfaches Volumen an Methylalkohol gefällt.
  • Man erhält eine Ausbeute von 91()/o der Theorie eines weißen fasrigen Polycarbonats mit einer Grundviskosität von 1,1 in Chloroform. Ein aus einer Methylenchloridlösung dieses Blockmischpolycarbonats gegossener klarer Film zeigt die folgenden physikalischen Eigenschaften: Young - Modul -- 3,2 - 104 kg/cm?, obere Streckgrenze und Zugfestigkeit = 840 kg(cm", Dehnung 5%, Reißfestigkeit 40, Faltwert 35, Hitzeverwerfungstemperatur 242'C.
  • Trägerinaterial für photographische Zwecke aus erfindungsgemäßem Film kann mit photographischen Emulsionen beschichtet und so in photographisches Material mit außergewöhnlich wertvollen Eigenschaften übergeführt werden. Das Beschichten solcher Fihnträger mit photographischen Emulsionen ist bekannt und in zahlreichen Patentschriften und sonstigen Veröffentlichungen beschrieben, beispielsweise in »The Photographic Journal«, Bd. 79, S. 330 bis 338 (1939). Emulsionen wie die dort beschriebenen können leicht auf die Oberfläche der erfindungsgemäßen Fihnträger mittels üblicher Beschichtungsmethoden aufgebracht werden.
  • Die erfindungsgemäß hergestellten Folien sind auch als Verpackungsmaterial, als Unterlage für Klebstreifen, Kineskopaufnahmebänder, Dielektrika für Kondensatoren usw. brauchbar. Sie haben hohe Schmelzpunkte und sind unter den verschiedensten Bedingungen, einschließlich feuchter Tropenluft, Luftreibungswärme, wie sie an den Profilen von Raketen oder Geschossen auftritt, sowie unter den Bedingungen der Filmprojektion mittels Bogenlampen zäh, elastisch, reißfest, nachgiebig und mit guten elektrischen Eigenschaften ausgestattet.

Claims (1)

  1. PATEN iAi,4bPRUCH; Verwendung von Blockmischpolykondensaten auf Polycarbonatbasis mit einem wesentlichen Gehalt eines Tetrachlor-bisphenols A mit einer Grundviskosität von 0,5 bis 3,5, das a) zu 40 bis 85 Molprozent aus Blöcken von drei bis fünfzig wiederkehrenden Einheiten der Formel b) zu 15 bis 60 Molprozent aus Blöcken von drei bis fünfzig wiederkehrenden Einheiten einer der Formeln oder aufgebaut ist, wobei in Formel (C) der Substituent X ein Wasserstoff-, Fluor- oder Chloratom an der 1-- oder 2-Stellung des Naphthylrestes bedeutet und der Diphenylmethanrest entsprechend an die 2- bzw. 1-Stellung des Naphthylrestes gebunden ist, zur Herstellung von Folien. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehrift Nr. 1050 544.
DEE19365A 1959-05-25 1960-05-24 Verwendung von Blockmischpolykondensaten auf Polycarbonatbasis zur Herstellung von Folien Pending DE1148070B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US81527359A 1959-05-25 1959-05-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1148070B true DE1148070B (de) 1963-05-02

Family

ID=25217341

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE19365A Pending DE1148070B (de) 1959-05-25 1960-05-24 Verwendung von Blockmischpolykondensaten auf Polycarbonatbasis zur Herstellung von Folien

Country Status (2)

Country Link
BE (1) BE591170A (de)
DE (1) DE1148070B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1050544B (de) * 1956-11-20 1959-02-12 Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft, Leverkusen-Baytrwerk Verfahren zur Flerstellung von hochmolekularen linearen Polykondensaten

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1050544B (de) * 1956-11-20 1959-02-12 Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft, Leverkusen-Baytrwerk Verfahren zur Flerstellung von hochmolekularen linearen Polykondensaten

Also Published As

Publication number Publication date
BE591170A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1720894C3 (de) Copolycarbonate
DE2613534A1 (de) Verfahren zur herstellung eines verzweigten polycarbonats
DE2622414C2 (de) Polybutylenterephthalatabmischungen mit hoher Schlagzähigkeit und ihre Verwendung
DE2046963C3 (de) Thermoplastische Polymergemische
DE2248817A1 (de) Polycarbonatmischungen
EP0034697B2 (de) Mischungen aus Polycarbonaten und Polyphosphonaten und deren Verwendung zur Herstellung von Folien
DE2264268C2 (de) Verbesserte Polycarbonat-Formmasse
DE1545106A1 (de) Verfahren zur Herstellung linearer Polyarylenpolyaether
DE2211826C2 (de) Feuerhemmende Polycarbonat-Formmasse
DE2423990C3 (de) Formmasse aus einem aromatischen Copolyester und Poly(äthylenoxybenzoat)
EP0000732A1 (de) Abmischungen von verzweigtem Polyarylsulfon-Polycarbonat sowie ihre Verwendung zur Herstellung von Extrusionsfolien
DE60103639T2 (de) Klare polycarbonatmischungen
DE1162559B (de) Verwendung von Polycarbonaten zur Herstellung von Folien, Faeden und Fasern
DE1595782A1 (de) Verfahren zur Herstellung hochmolekularer thermoplastischer Copoly-(carbonate/sulfonate) und-(thiocarbonate/sulfonate)
EP0000733B1 (de) Polyarylsulfon-Polycarbonat-Abmischungen und ihre Verwendung zur Herstellung von Extrusionsfolien
DE1138925B (de) Verwendung von mit organischen Loesungsmitteln hergestellten Polycarbonat-loesungen zum Herstellen von Folien
DE3688402T2 (de) Polycyanoaryläther-Filme.
DE3935639A1 (de) Polycarbonatharzmischungen hoher zaehigkeit
EP0064971B1 (de) Hochmolekularer aromatischer Polyester, Verfahren zur Herstellung von Folien aus diesen Polyestern und Folie aus diesen Polyestern, ein elektrischer Leiter mit einer Isolierung aus diesen Polyestern und Verfahren zur Herstellung solcher Isolierungen
DE2324427C3 (de) Polycarbonatmassen
DE2333017C2 (de) Form- und Pressmassen aus einem aromatischen Copolyester und Polyäthylenterephthalat
DE69019123T2 (de) Schlagfeste und hydrolysebeständige Mischungen von Polycarbonaten und Polyestern.
DE1544953B2 (de) Thermoplastische formmassen mit verbesserter verformbarkeit auf der grundlage von polytetrafluoraethylen
DE1148070B (de) Verwendung von Blockmischpolykondensaten auf Polycarbonatbasis zur Herstellung von Folien
DE1138926B (de) Verwendung von Blockmischpolykondensaten auf Poly-carbonatbasis zur Herstellung von Folien