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DE1147801B - Elektrische Zuendvorrichtung, insbesondere Zuendkerze fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Elektrische Zuendvorrichtung, insbesondere Zuendkerze fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1147801B
DE1147801B DEB41937A DEB0041937A DE1147801B DE 1147801 B DE1147801 B DE 1147801B DE B41937 A DEB41937 A DE B41937A DE B0041937 A DEB0041937 A DE B0041937A DE 1147801 B DE1147801 B DE 1147801B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
ignition device
power source
pole
electrical power
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB41937A
Other languages
English (en)
Inventor
Tullio Tognola
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Corp filed Critical Bendix Corp
Publication of DE1147801B publication Critical patent/DE1147801B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/50Sparking plugs having means for ionisation of gap

Landscapes

  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Elektrische Zündvorrichtung, insbesondere Zündkerze für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine elektrische Zündvorrichtung, insbesondere eine Zündkerze für Brennkraftmaschinen mit zwei Hauptelektroden und einer Zwischenelektrode.
  • Es ist eine Dreielektrodenzündkerze bekannt, bei der eine stabförmige, mit einem Bund versehene Mittelelektrode, eine zylindrische Außenelektrode sowie eine in axialem Abstand zwischen diesen beiden Elektroden koaxial angeordnete Zwischenelektrode vorgesehen sind. Die Zwischenelektrode ist an keine Stromquelle angeschlossen und dient lediglich als den Strom leitende Brücke, die es ermöglicht, an Stelle des zwischen den Hauptelektroden überspringenden Funkens zwei kürzere Funken zu bilden. Damit soll erreicht werden, daß bei verschieden hoher Kompression der zu zündenden Gase der Funkenüberschlag aufrechterhalten bleibt.
  • Ferner ist eine Zündkerze mit drei Elektroden bekannt, bei der die ringförmig ausgebildeten Elektroden konzentrisch angeordnet sind. Die Zwischenelektrode ist dabei unmittelbar an den einen Pol einer Stromquelle angeschlossen, an dem auch eine der Hauptelektroden liegt. Die Elektroden sind in einer gemeinsamen Ebene angeordnet und durch Ringe aus nicht- oder halbleitendem Material getrennt. Bei Verwendung von Trennringen aus Halbleitermaterial konzentriert sich der durch dieses Material fließende Strom auf der Oberfläche desselben, so daß der Überschlag in Form sogenannter Gleitfunken erfolgt. Bei dieser Zündkerze ist es erforderlich, daß die Elektroden an der wirksamen Oberfläche der Zündkerze nahe beisammen liegen, da längere Überschlag- bzw. Gleitfunkenstrecken durch die üblicherweise verwendeten Spannungen nicht überbrückt werden können.
  • Schließlich ist eine Dreielektrodenzündkerze bekannt, bei der die Hauptelektroden einander gegenüberliegen und die nadelartig ausgebildete Zwischenelektrode in unmittelbarer Nähe der einen Hauptelektrode derart angeordnet ist, daß kein Überschlag zur entfernteren Hauptelektrode stattfinden kann. Die Zwischenelektrode ist über einen Widerstand mit der von ihr entfernteren Hauptelektrode leitend verbunden, wodurch die Durchschlagspannung der Zündkerze stets konstant bleiben soll. Diese Zündkerze hat jedoch den Nachteil, daß die nadelartige Zwischenelektrode, um einen Durchschlag zur entfernteren Hauptelektrode zu vermeiden, zu einer Verkleinerung einer der wirksamen Hauptelektrodenflächen zwingt.
  • Die Erfindung hat zur Aufgabe, Zündeinrichtungen mit Zwischenelektrode, insbesondere Zündkerzen, in der Weise zu verbessern, daß Funken beträchtlich größerer Länge und Stärke als bisher erzielt werden. Demgemäß ist nach der Erfindung eine bekannte Zündeinrichtung mit einer an den einen Pol einer elektrischen Stromquelle angeschlossenen stäbförmigen Mittelelektrode, einer von dieser durch einen Isolierkörper getrennten, mit dem anderen Pol der elektrischen Stromquelle verbundenen zylindrischen Außenelektrode sowie einer zwischen diesen beiden Elektroden koaxial angeordneten ringförmigen Zwischenelektrode derart weiter ausgebildet, daß die Außenelektrode becherförmig gestaltet ist und in ihrem Boden eine mit der Stirnfläche der Mittelelektrode übereinstimmende kreisrunde Öffnung aufweist und daß innerhalb des Isolierkörpers ein zylindrischer Hohlraum vorgesehen ist, der einerseits von der Stirnfläche der Mittelelektrode und andererseits von der Öffnung im Boden der Außenelektrode begrenzt wird und dessen Mantel durch die Innenflächen zweier Isolierringe sowie der dazwischen angeordneten Zwischenelektrode gebildet wird, wobei letztere mit dem einen Pol der elektrischen Stromquelle über einen Widerstand von 5000 bis 100 000 Ohm verbunden ist.
  • Vorzugsweise ist der Widerstand mit demjenigen Pol der elektrischen Stromquelle verbunden, an den die an Masse gelegte Außenelektrode angeschlossen ist.
  • Nach einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung weist die Mittelelektrode in der Nähe ihrer Stirnfläche in an sich bekannter Weise einen Bund auf. Der Außendurchmesser dieses Bundes ist dabei gleich dem Außendurchmesser der Isolierringe und der Zwischenelektrode.
  • Vorteilhafterweise kann die Innenfläche mindestens eines der beiden Isolierringe in an sich bekannter Weise mit einer Schicht aus halbleitendem. Material überzogen werden.
  • Die erfindungsgemäße Zündemriehtung weist den wesentlichen Vorteil auf; daß im Gegensatz zu den bekannten Zündeinrichtungen sämtliche Elektroden innerhalb eines zylindrischen Hohlraumes liegen bzw. die Begrenzungswände eines als Zündkammer dienenden Hohlraumes bilden. Dadurch wird das im Hohlraum befindliche Gas äußerst stark isonisiert, so daß der überschlagswiderstand sinkt und der Funkenübertritt wesentlich erleichtert ist. Damit ist es möglich, bei gleicher Spannung der Stromquelle einen längeren und energiereicheren Funken zu erzielen und die Hauptelektroden in. beträchtlich größerem Abstand voneinander anzuordnen als bei bekannten Zündeinrichtungen. Dies wird zusätzlich noch durch den Anschluß der Zwischenelektrode über einen hohen Widerstand an einen Pol der Stromquelle bzw. an Erde unterstützt, da damit eine Vergrößerung des Abstandes zwischen den Hauptelektroden und der Zwischenelektrode möglich ist, wodurch die zur Bildung des Hauptfunkens erforderliche Ionisierung des Zündkammergases beschleunigt wird. Da der Hohlraum nur eine Öffnung aufweist, die sich im Boden der becherförmigen Außenelektrode befindet, sucht das in, der Zündkammer erhitzte Gas aus dieser Öffnung zu entweichen, und die Bewegung der Gaspartikeln in Richtung zum Boden der Außenelektrode hin verursacht eine weitere Zündfunkenverl"ängerung. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung und Anordnung der Elektroden wird außerdem sichergestellt, daß die Zwischenelektrode keinen schattenbildenden Einfluß auf den Zündweg ausübt.
  • Diese Vorteile der Erfindung werden mit einer Zündvorrichtung erreicht, die einfach im Aufbau und damit preisgünstig herzustellen ist. Insbesondere ist die Zund'einrichtung nach der Erfindung für Gasturbinen und Düsentriebwerke für Flugzeuge bestimmt, bei denen Größe und Gewicht jedes Einzelteils von wesentlicher Bedeutung sind und Funkenübergänge hoher Energie in großen Höhen gefordert werden.
  • In der Zeichnung ist im Längsschnitt eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Nach der Zeichnung weist die erfindungsgemäße Zündkerze eine becherförmige Außenelektrode 10 mit einem Becherboden 11 auf, in der ein Isolierkörper 12 angeordnet ist. Der Isolierkörper 12 ist mit einer Mittelbohrung 16 versehen, die bei 14 erweitert ist. In der Bohrung 16 steckt eine Mittelelektrode 17 mit einem der erweiterten Bohrung 14 angepaßten Bund 18. Im Boden 11 der Außenelektrode 10 befindet sich eine kreisrunde Öffnung 15, deren Fläche mit der elektrisch aktiven Stirnfläche 22 der Mittelelektrode 17 übereinstimmt. Auf diese Weise wird ein einseitig offener Hohlraum zylindrischer Gestalt gebildet, dessen Mantel durch die Innenflächen zweier Isolierringe 19 und 21 .sowie einer dazwischen angeordneten ringförmigen Zwischenelektrode 20 gebildet wird. Die Außendurchmesser der Ringe 19, 20 und 21 entsprechen, dem Außendurchmesser des Bundes 18 bzw. denn, Innendurchmesser der erweiterten Isolierkörperbohrung 14. Der Zusammenhalt der Zündkerze wird durch einen in die Außenelektrode 10 eingepaßten Ring 24, der eingeschraubt oder eingelötet sein kann, gewährleistet.
  • Die Elektroden 10 und 17 sind direkt mit einer nicht gezeichneten elektrischen Stromquelle, beispielsweiseeinem Kondensatorentladungskreis, verbunden, während die Zwischenelektrode 20 über einen hohen Widerstand 23 von etwa 5000 bis 100 000 Ohm geerdet oder an den Stromquellenpol der Außenelektrode 10, der ebenfalls geerdet sein kann, angeschlossen ist.
  • Der Funkenüberschlag zwischen den Elektroden l.0 und 17 wird durch einen Hilfsüberschlag von der Elektrode 17 zur Zwischenelektrode 20 eingeleitet. Der Hilfsüberschlag verursacht eine starke Ionisierung des im Hohlraum befindlichen Gases, und gleichzeitig wird die Zwischenelektrode auf etwa das Potential der Mittelelektrode 17 aufgeladen, so daß ein Hauptüberschlag von der Mittelelektrode 17 direkt zur Außenelektrode 10 erfolgt. Infolge der starken Ionisierung im Hohlraum durch den Hilfsüberschlag kann der Abstand zwischen. den wirksamen Entladungsflächen der beiden Hauptelektroden 10 und 17, d. h. zwischen der Stirnfläche 22 und dem Becherboden 11, relativ groß gewählt werden, und zwar unter Voraussetzung gleicher Betriebsspannung beträchtlich größer als bei den bekannten Dreielektrodenzündkerzan.
  • Der Widerstand 23 dient dem Zweck, nach erfolgtem Hauptüberschlag die Ladung der Zwischenelektrode 20 abzuleiten, so daß die dann wiederum ihr ursprüngliches Potential, im allgemeinen Nullpotential aufweisende Zwischenelektrode für den nächsten Zündvorgang bereit ist. Zum Ableiten der Zwischenelektrodenladung kann der Widerstand 23 geerdet oder mit dem Stromquellenpol der Außenelektrode verbunden sein.
  • Die Größe des Widerstands 23, die im allgemeinen zwischen 5000 und 100 000 Ohm liegt, hängt von den elektrischen Größen des Zündkreises ab, insbesondere von der Größe des Ladekondensators. Je größer der Kondensator ist, um so kleiner ist der Widerstand zu wählen.
  • Der Hauptdurchschlag der Zündeinrichtung nach der Erfindung vermag einen Widerstand zu überwinden, der kleiner ist als derjenige des Widerstands 23, aber größer ist als derjenige der Funkenstrecke zwischen den Hauptelektroden 10 und 17 bzw. diesem entspricht. Der Widerstand 23 muß somit lediglich groß genug sein, um einen Funkenüberschlag hervorzurufen, d. h., er soll nur geringfügig über den Widerstand der Funkenstrecke liegen, so daß durch den Widerstand 23 nur eine minimale Energievernichtung hervorgerufen wird.
  • Die starke Vorionisierung des Hohlrauminneren durch den Hilfsüberschlag ergibt für die eigentliche Entladung einen längeren und energiereicheren Funken, als er mit den bekannten Zündeinrichtungen mit oder ohne Zwischenelektrode erreichbar ist. Die Verlängerung des Funkens wird außerdem nach durch den Umstand begünstigt, daß d'ie Expansionsmöglichkeit des im Hohlraum befindlichen Gases auf die Öffnung im Außenelektrodenboden 11 beschränkt ist, so daß die durch die Hilfsentladung stark erhitzten Gaspartikeln sich als Ionenstrahl in Richtung des gewünschten Überschlags bewegen und damit auf dem Hauptfunken eine Art von »Mitnahmewirkung« ausüben. Von wesentlicher Bedeutung ist ferner, daß die Zwischenelektrode 20 nicht in den Überschlagsweg des Hauptfunkens eintaucht und damit eine elektrische Abschattung der Außenelektrode vermieden wird.
  • Um eine Zündung der Zündeinrichtung bei relativ niedriger Spannung auszulösen, können die Zwischenringe 19 und 21 oder zumindest einer davon einen halbleitenden Überzug aufweisen. Die Funken verlaufen dann in an sich bekannter Weise entlang der Oberfläche der Halbleiterringe als sogenannte Gleitfunken.
  • Für besondere Zwecke können die Innendurchmesser der Isolierringe 19 und 21 etwas größer als die entsprechenden Durchmesser der Stirnfläche 22 der Mittelelektrode 17 und der Öffnung 15 der Außenelektrode 10 gewählt werden. Auch können die [solierringe einstückig mit dem Isolierkörper 12 ausgebildet 'sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrische Zündvorrichtung, insbesondere Zündkerze für Brennkraftmaschinen, mit einer an den einen Pol einer elektrischen Stromquelle angeschlossenen stabförmigen Mittelelektrode, einer von dieser durch einen Isolierkörper getrennten, mit dem.anderen Pol der elektrischen Stromquelle verbundenen zylindrischen Außenelektrode sowie einer zwischen diesen beiden Elektroden koaxial angeordneten, ringförmigen Zwischenelektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenelektrode (10) becherförmig ausgebildet ist und in ihrem Boden (11) eine mit der Stirnfläche (22) der Mittelelektrode (17) übereinstimmende kreisrunde Öffnung (15) aufweist und daß innerhalb des Isolierkörpers (12) ein zylindrischer Hohlraum vorgesehen ist, der einerseits von der Stirnfläche (22) der Mittelelektrode (17) und andererseits von der Öffnung (15) im Boden (11) der Außenelektrode (10) begrenzt wird und dessen Mantel durch die Innenflächen zweier Isolierringe (19, 21) sowie der dazwischen angeordneten Zwischenelektrode (20) gebildet wird, wobei letztere mit dem einen Pol der elektrischen Stromquelle über einen Widerstand (23) von 5000 bis 100 000 Ohm verbunden ist.
  2. 2. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (23) mit demjenigen Pol der elektrischen Stromquelle verbunden ist, an den die an Masse gelegte Außenelektrode (10) angeschlossen ist.
  3. 3. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelelektrode (17) in der Nähe ihrer Stirnfläche (22) in an sich bekannter Weise einen Bund (18) aufweist und daß der Außendurchmesser dieses Bundes gleich dem Außendurchmesser der Isolierringe (19, 21) und der Zwischenelektrode (20) ist.
  4. 4. Elektrische Zündvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche mindestens eines der beiden Isolierringe (19; 21) in an sich bekannter Weise. mit einer Schicht aus halbleitendem Material überzogen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 149 201, 238 795, 258 212, 469 221, 648 808, 846 485, 890 282, 926 824; österreichische Patentschrift Nr. 73 227; schweizerische Patentschriften Nr. 187 506, 302 680; französische Patentschrift Nr. 582951; USA.-Patentschrift Nr. 2 483 357.
DEB41937A 1955-09-30 1956-09-29 Elektrische Zuendvorrichtung, insbesondere Zuendkerze fuer Brennkraftmaschinen Pending DE1147801B (de)

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