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DE1140174B - Spaltfilter - Google Patents

Spaltfilter

Info

Publication number
DE1140174B
DE1140174B DEF28788A DEF0028788A DE1140174B DE 1140174 B DE1140174 B DE 1140174B DE F28788 A DEF28788 A DE F28788A DE F0028788 A DEF0028788 A DE F0028788A DE 1140174 B DE1140174 B DE 1140174B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping bolt
filter
disks
filter body
clamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF28788A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Hanusch
Richard Haueise
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mann and Hummel GmbH
Original Assignee
Filterwerk Mann and Hummel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Filterwerk Mann and Hummel GmbH filed Critical Filterwerk Mann and Hummel GmbH
Priority to DEF28788A priority Critical patent/DE1140174B/de
Publication of DE1140174B publication Critical patent/DE1140174B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/44Edge filtering elements, i.e. using contiguous impervious surfaces
    • B01D29/46Edge filtering elements, i.e. using contiguous impervious surfaces of flat, stacked bodies

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Spaltfilter Die Erfindung bezieht sich auf einen Spaltfilter, dessen Filterkörper aus einer Vielzahl auf einem Spannbolzen aufgereihter, in Achsrichtung miteinander verspannter Scheiben besteht, die zur Bildung von Abflußräumen und die Durchfluß spalte erzeugenden Ringzonen ausgespart sind und von denen jede zweite Scheibe mit ihrem Innenrand über den Außenrand der benachbarten Scheibe um den Betrag der Spaltweite radial hinausragt.
  • Bei einem solchen Spaltfilter werden zwischen den den größeren Durchmesser aufweisenden Scheiben weite axial begrenzte Ringspalte gebildet, die für eine Vorabscheidung und das Einführen von der Reinigung dienenden Kratzern geeignet sind, während zwischen den Außenkanten der kleinen und den Innenkanten der großen Scheiben beliebig enge radial begrenzte Filterspalte erzeugt werden können. Es ist also allein durch verschiedenartige radiale Bemessung der Scheiben die Bildung sehr feiner Filterspalte ohne Verwendung dünner und nur mit großer Vorsicht zu behandelnden Scheibenmaterials möglich. Zu fordern ist aber, daß die Scheiben auf den Spannbolzen spielfrei geführt sind, da jedes radiale Spiel sich auf die Spaltweite auswirkt.
  • Bisher hat man die Filterscheiben mit Schiebesitz auf dem Spannbolzen aufgereiht und durch besondere Spannmittel axial miteinander verspannt. Hierbei ist infolge der Fertigungstoleranzen ein radiales Spiel, das zwangläufig zu einer unterschiedlichen radialen Lage der Scheiben führt, unvermeidlich. Bei Spaltfiltern, deren Spaltweite durch axiale Abstände von Scheibenringteilen gebildet wird, bei denen also nur die axiale Lage der Scheiben für die Spaltbegrenzung maßgebend ist, wirkt sich ein geringfügiges radiales Spiel nicht schädlich aus. Hingegen fallen radial begrenzte Ringspalte, wie sie bei der eingangs erwähnten Art von Spaltfiltern zwischen den Außenkanten der kleinen Scheiben und den Innenkanten der großen Scheiben auftreten, durch unterschiedliche radiale Lage benachbarter Scheiben ungleich aus. Wenn man bedenkt, daß die radial begrenzten Filterspalte oft nur eine Weite von wenigen '/loomm haben sollen, so leuchtet ein, daß auch eine kleine nur durch Fertigungstoleranzen bedingte radiale Versetzung benachbarter Scheiben sich sehr ungünstig auswirken muß.
  • Gemäß der Erfindung sind die Filterscheiben auf den Spannbolzen aufgepreßt, wobei der Spannbolzen nur auf Teilen seines Umfangs die Ränder der ihm zugeordneten Aussparungen der Scheiben berührt.
  • Durch das Aufpressen kann ein radiales Spiel der Scheiben gegenüber dem Spannbolzen nicht auftreten, da die Redingungen für das Zustandekommen eines Preßsitzes nur dann erfüllt werden, wenn die zentralen Scheibendurchbrüche mindestens auf einem Teil ihres Umfangs mit kleineren radialen Abmessungen ausgeführt sind als der Spannbolzen. Außerdem wird beim Aufpressen der Scheibenpakete auf den Spannbolzen ein Kraftschluß erzielt, der auch in axialer Richtung wirksam ist und besondere Mittel zum axialen Verspannen der Scheiben überflüssig macht.
  • Dadurch, daß der Spannbolzen nur auf Teilen seines Umfangs die Ränder der ihm zugeordneten Aussparungen der Scheiben berührt, werden schwierig einzuhaltende, sehr kleine Maßtoleranzen vermieden.
  • Beim Einpressen des Spannbolzens drücken sich dessen vorstehende Teile in die Ränder der Scheibendurchbrüche ein, so daß eine gewisse Verzahnung zustande kommt. Hierdurch ergibt sich so viel Haftreibung, daß der Schaltfilterkörper, wenn er in an sich bekannter Weise gegenüber einer feststehenden Reinigungsvorrichtung verdrehbar sein soll, das insbesondere bei verschmutztem Filterkörper zur Reinigung aufzuwendende Drehmoment übertragen kann. Ferner wird beim Aufpressen nicht so viel Scheibenmaterial durch den Bolzen verdrängt, daß die dünnen Scheiben uneben geformt werden.
  • Die nur auf Teile des Spannbolzenumfangs beschränkte Kraftschlußverbindung zwischen dem Spannbolzen und den Rändern der Scheibendurchbrüche ist auf verschiedene Weise erzielbar. Man kann dem Spannbolzen und/oder die ihm zugeordneten Aussparungen der Filterscheiben unrund, z. B. vieleckig ausbilden oder mit einer Verzahnung versehen. Vorzugsweise wird die Aussparung der Scheiben kreisrund und der Querschnitt des Spannbolzens im Bereich des Filterkörpers unrund ausgeführt.
  • Als besonders günstig hat sich eine Ausführungsform erwiesen, bei welcher der Scheibendurchbruch rund ist und die ihm angepaßte Zylinderfläche des Spannbolzens durch auf den Umfang gleichmäßig verteilte, axial verlaufende Nuten unterbrochen ist.
  • Diese Ausführungsform ist besonders für Spannbolzen mit kleinem Durchmesser geeignet. Durch Versuche ist ermittelt worden, daß besonders günstige Ergebnisse sowohl hinsichtlich der Haftreibung als auch der Ebenhaltung der Scheiben beim Aufpressen auf den Spannbolzen erzielt werden, wenn die Summe der Bogenlängen der tragenden Zylindersektoren in der Größenordnung von 0,3 bis 0,6 des Gesamtumfangs liegt. Wird die Bogenlänge der tragenden Zylindersektoren wesentlich kleiner gewählt, so besteht die Gefahr, daß der Spannbolzen beim Aufpressen der Scheiben stark abgenutzt wird und die zuletzt aufgepreßten Scheiben nicht mehr genügend haften. Bei erheblich größerer tragender BogenLänge wächst die Neigung zum Unebenformen der Scheiben.
  • Die kleinste radiale Abmessung des Spannbolzens im Bereich des Filterkörpers, z. B. im Grund der axialen Nuten, wird vorzugsweise größer gewählt als die radialen Abmessungen der außerhalb des Filterkörpers bleibenden Bolzenabschnitte. Das ermöglicht eine einfache Bearbeitung des Spannbolzens unter Benutzung eines Räumringes, durch den der Spannbolzen hindurchgezogen wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt nach Linie I-I der Fig. 2 durch einen erfindungsgemäß gestalteten Filterkörper, Fig. 2 eine Draufsicht des gleichen Filterkörpers, Fig. 3 eine Filterscheibe mit dem Anfang eines genuteten Spannbolzenteiles vor dem Aufpressen, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 und 6 entsprechende Schnitte für andere Ausführungsformen.
  • Auf einen Spannbolzen 1 ist ein den Filterkörper bildendes Paket von abwechselnd unterschiedliche radiale Abmessungen aufweisenden Scheiben 2 und 3 aufgepreßt. Die Scheiben 2 haben einen größeren Durchmesser als die Scheiben 3. Beide Sorten von Scheiben haben für den Durchtritt des Spannbolzens 1 einen zentralen Durchbruch 4. Um den den Durchbruch 4 umgebenden Mittelteil herum haben die Scheiben Aussparungen 5, die am Außenrand der Scheiben schmale Ringzonen 6 und 7 bilden, welche mit dem Mittelteil durch speichenartige Arme 8 verbunden sind. In dem Scheibenpaket sind die Arme 8 zur Deckung gebracht, so daß die Aussparungen 5 der Scheiben in dem Scheibenpaket in Achsrichtung durchgehende Kanäle bilden. Die radialen Abmessungen der Ringzonen 6 und 7 beider Scheibensorten sind so gewählt, daß die Außenkanten der kleineren Scheiben 3 und die Innenkanten der größeren Scheiben 2 radial begrenzte Filterspalte 9 bilden, die nur durch die Arme 8 unterbrochen sind. Zwischen den Ringzonen 6 der größeren Scheiben 2 werden axial begrenzte Ringspalte 10 von Scheibenstärke gebildet, in die das zu filternde Medium von außen her eintritt, um dann durch die erheblich engeren Filterspalte 9 hindurchzutreten und in den durch die Aussparungen 5 der Scheiben in dem Scheibenpaket gebildeten Kanälen abzufließen. In dem weiten Ringspalt 10 findet eine grobe Vorabscheidung statt, während die engen Spalte 9 feine Verunreinigungen zurückhalten.
  • Beim Ausführungsbeispiel ist dem Filterkörper eine feststehende Reinigungsvorrichtung zugeordnet, die in die Ringspalte 10 zwischen benachbarten Scheiben 2 eingreifende Kratzerbleche 11 hat, die auf zwei Führungsbolzen 12 verdrehungssicher aufgereiht sind. Die Reinigung der Filterspalte geschieht durch Drehen des Spannbolzens 1 mit dem aufgepreßten Scheibenpaket.
  • Die zentralen Durchbrüche 4 der Scheiben sind so bemessen, daß sie beim Einpressen des Spannbolzens 1 eine Aufweitung erfahren. Bei den Ausführungsbeispielen berührt der Spannbolzen nur auf einem Teil seines Umfanges die Ränder der von ihm durchsetzten zentralen Scheibendurchbrüche 4.
  • Fig. 4 zeigt im Schnitt eine Ausführungsform, bei welcher der Spannbolzen 1 mehrere gleichmäßig auf seinen Umfang verteilte, in Achsrichtung verlaufende Nuten 14 hat. Beim Ausführungsbeispiel beträgt die Summe der tragenden Bogenlängena zwischen den Nuten 14 knapp die Hälfte des Gesamtumfangs des Spannbolzens und liegt also innerhalb der oben angegebenen Grenzen. Das beim Einpressen des Spannbolzens in das Scheibenpaket verdrängte Scheibenmaterial wird von den Axialnuten 14 aufgenommen.
  • Dadurch ergibt sich eine Verzahnung, welche die Übertragung eines großen Drehmoments von dem Spannbolzen auf das Scheibenpaket ermöglicht. Außerdem wird durch das Ausweichen des von den tragenden Bogenstücken des Spannbolzens verdrängten Scheibenmaterials nach innen verhindert, daß die Scheiben beim Einpressen des Spannbolzens uneben geformt werden.
  • Der Spannbolzen 1 ist beim Ausführungsbeispiel in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise am Anfang seines genuteten Abschnittes bei 15 kegelig verjüngt, um das Einführen des Bolzens beim Aufpressen der Scheiben zu erleichtern. Die beiden außerhalb des Scheibenpakets verbleibenden, nicht genuteten Endabschnitte des Spannbolzens 1 sind auf einen Durchmesser abgesetzt, der kleiner ist als der Durchmesser im Nutengrund. Hierdurch können die Axialnuten 14 in einfacher Weise dadurch hergestellt werden, daß der ganze Spannbolzen durch einen Räumring gezogen wird.
  • Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Scheiben 2 und 3 vieleckig, und zwar sechzehneckig ausgespart sind. Der Spannbolzen 1 hat einen achteckigen Querschnitt. Hierdurch kommt beim Aufpressen der Scheiben auf den Spannbolzen ebenfalls nur ein Teil des Umfangs der Scheibenaussparungen am Spannbolzen zum Tragen.
  • Bei der Ausführungsform in Fig. 6 haben die Scheiben 2 und 3 eine runde zentrale Aussparung 4, der Spannbolzen 1 dagegen einen vieleckigen, und zwar achteckigen Querschnitt.
  • Die Ausführungsformen in Fig. 5 und 6 sind bei einem kleinen Spannbolzendurchmesser weniger günstig. Hier ist die Ausführungsform in Fig. 4 mit axial genutetem Spannbolzen vorzuziehen. Bei den Ausführungsformen in Fig. 5 und 6 könnten die bei der Fertigung auftretenden radialen Toleranzen nicht mehr zuverlässig beherrscht werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spaltfilter, dessen Filterkörper aus einerVielzahl auf einem Spannbolzen aufgereihter, in Achsrichtung miteinander verspannter Scheiben besteht, die zur Bildung von Abflußräumen und die Durchfluß spalte erzeugenden Ringzonen ausgespart sin& und von denen jede zweite Scheibe mit ihrem Innenrand über den Außenrand der benachbarten Scheibe um den Betrag der Spaltweite radial herausragt, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterscheiben (2, 3) auf den Spannbolzen (1) aufgepreßt sind, wobei der Spannbolzen nur auf Teilen seines Umfangs die Ränder der ihm zugeordneten Aussparungen (4) der Scheiben (2, 3) berührt.
  2. 2. Spaltfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen (1) im Bereich des Filterkörpers und/oder die ihm zugeordneten Aussparungen (4) der Scheiben (2, 3) unrund, beispielsweise vieleckig ausgebildet oder mit einer Verzahnung versehen ist.
  3. 3. Spaltfilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Spannbolzen (1) zugeordneten Aussparungen (4) der Scheiben (2, 3) rund sind und der Spannbolzen im Bereich des Filterkörpers eine unrunde, beispielsweise vieleckige Querschnittform hat.
  4. 4. Spaltfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Spannbolzen (1) zugeordneten Aussparungen (4) der Scheiben (2, 3) kreisrund ausgeführt sind und der im Bereich des Filterkörpers zylindrische Form aufweisende Spannbolzen mehrere gleichmäßig auf den Umfang verteilte, axial verlaufende Nuten (14) hat.
  5. 5. Spaltfilter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der Bogenlängen (a) der tragenden Abschnitte des Spannbolzens bzw. der Ränder der Scheibendurchbrüche 0,3 bis 0,6 des Gesamtumfangs beträgt.
  6. 6. Spaltfilter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinste radiale Abmessung des Spannbolzens (1) im Bereich des Filterkörpers größer ist als alle anderen radialen Abmessungen des Spannbolzens außerhalb des Filterkörpers. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 815 485, 1025 834; britische Patentschrift Nr. 711 755.
DEF28788A 1959-06-26 1959-06-26 Spaltfilter Pending DE1140174B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1611077B1 (de) * 1967-08-10 1971-04-29 Enzinger Union Werke Ag Profilierter Haltestab zum Aufnehmen von Kreisfoermigen Spaltfilterelementen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE815485C (de) * 1943-12-03 1951-10-01 Auto Klean Strainers Ltd Spaltfilter
GB711755A (en) * 1952-08-13 1954-07-07 Piero Gaja Improvements in and relating to comb-filters

Patent Citations (2)

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DE1611077B1 (de) * 1967-08-10 1971-04-29 Enzinger Union Werke Ag Profilierter Haltestab zum Aufnehmen von Kreisfoermigen Spaltfilterelementen

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