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DE1140127B - Verfahren und Vorrichtung zum Wenden von Eiern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Wenden von Eiern

Info

Publication number
DE1140127B
DE1140127B DEK41876A DEK0041876A DE1140127B DE 1140127 B DE1140127 B DE 1140127B DE K41876 A DEK41876 A DE K41876A DE K0041876 A DEK0041876 A DE K0041876A DE 1140127 B DE1140127 B DE 1140127B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
eggs
egg
movement
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK41876A
Other languages
English (en)
Inventor
Jelle Van Der Schoot
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KATWIJK S PAPIER EN CARTONVERW
Original Assignee
KATWIJK S PAPIER EN CARTONVERW
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KATWIJK S PAPIER EN CARTONVERW filed Critical KATWIJK S PAPIER EN CARTONVERW
Publication of DE1140127B publication Critical patent/DE1140127B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B23/00Packaging fragile or shock-sensitive articles other than bottles; Unpacking eggs
    • B65B23/02Packaging or unpacking eggs
    • B65B23/06Arranging, feeding, or orientating the eggs to be packed; Removing eggs from trays or cartons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Wenden von Eiern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Wenden von mit etwa waagerechter Längsachse ankommenden Eiern in die senkrechte mit der Spitze nach unten zeigenden Richtung zum Einlegen in Verpackungsbehältern oder zum Weitertransport sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Es ist bekannt, daß Eier dann länger haltbar sind, wenn sie während des Transportes und der Aufbewahrung mit der Spitze nach unten gerichtet sind.
  • Wenn dies nicht der Fall ist, liegt die Luftkammer unten, und es besteht die Möglichkeit, daß sich diese auflöst, wodurch die Haltbarkeit des Eies nachläßt.
  • Andererseits ist es auch zweckmäßig, beim Transport und bei der Aufbewahrung sämtliche Eier in der gleichen Stellung zu halten, um damit den zur Verfügung stehenden Verpackungsraum gut ausnutzen zu können.
  • Bis jetzt wurde jedoch noch keine zufriedenstellende Methode gefunden, um die Eier auf mechanischem Wege so zu wenden, daß ihre Spitzen nach unten gerichtet sind und ohne dabei die Eier in übermäßig lange Bahnen rollen zu lassen; hierdurch wird nämlich die Keimscheibe der Eier zerstört, was sich ebenfalls auf die Haltbarkeit der Eier ungünstig auswirkt. Die bis jetzt bekannten mechanischen Methoden, um die Eier in die angegebene Richtung zu wenden, sind sehr kompliziert und erfordern fachmännische Handhabung und Justierung.
  • Diese Maschinen haben bekanntlich für jedes Eigewicht oder jede Eiabmessung einen gesonderten Ausgang. Es kommt bei diesen Maschinen vor, daß gleichzeitig sechs Eier in sechs Bahnen nebeneinander die Maschine verlassen. Wenn eine sehr große Anzahl Eier in einer einzigen Gewichtsklasse liegen, wird man auch mit sechs Bahnen nebeneinander nicht auskommen.
  • Es sind aber bis jetzt keine Wendeverfahren oder Vorrichtungen bekannt, die sich unmittelbar an diese heute üblichen Sortiermaschinen anschließen lassen, die den Wendevorgang in kürzester Zeit bei schonender Behandlung der Eier durchführen und aus denen die Eier ohne Zwischenarbeit verpackt werden können. Dies zu erreichen, hat sich der Erfinder zur Aufgabe gemacht.
  • Eine der bekannten Maschinen ist so gestaltet, daß der Radius der I(urve, auf der die Eier entlangrollen, abhängig von der jeweiligen Eiform ist. Wenn zwei sehr verschiedene Eier nacheinander ablaufen, besteht dadurch immer die Gefahr, daß sie aufeinanderstoßen. Auf Grund des langen Weges, den die Eier zurücklegen, und unter Berücksichtigung der Tat- sache, daß die Rollgeschwindigkeit nicht sehr hoch sein darf, benötigt der Durchgang eines Eies durch diese Wendevorrichtung eine verhältnismäßig lange Zeit. Außerdem müssen immer zwei abführende Bahnen vorhanden sein, so daß die Breitenabmessung übermäßig groß wird und die Fälle der Praxis, bei der beispielsweise sechs Eier dicht nebeneinander anfallen, nicht beherrscht werden können. Außerdem sind beide Bahnen niemals mit einer gleichen Anzahl Eier belegt, so daß die automatische Verpackung erhebliche Schwierigkeiten macht bzw. diese überhaupt nicht durchführbar ist, da hierfür immer ein kontinuierlicher Eieranfall Voraussetzung ist. Im übrigen ist bei dieser bekannten Vorrichtung vorgesehen, daß die Eier nach dem Verlassen der Vorrichtung zuerst noch einer Packmaschine zugeführt werden müssen um sie zu verpacken.
  • Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung müssen die Eier ebenfalls einen langen Rollweg durchführen und auch diese Maschine ist abhängig von der jeweiligen Form des Eies. Ein spitzes Ei bewegt sich bekanntlich anders als ein ovales. Dies bedeutet, daß die Zuführungsgeschwindigkeit der Eier nicht größer sein darf als die Abfuhr des langsamsten Eies der Reihe. Bei den langen Rollwegen, die an sich schon schädlich sind, bedeutet dies einen sehr langen Durchgang der einzelnen Eier. Auch diese Maschine verlangt eine Trennung der Eier in zwei Bahnen, was die räumlichen und sonstigen oben schon erläuterten Nachteile hat.
  • Nach der Erfindung wird dagegen so vorgegangen, daß die Eier mit ihrer waagerechten Längsachse zwischen zwei fast senkrecht nach unten leicht konvergierenden Platten geführt werden, die die Eier zunächst zwischen sich festhalten. Hierauf bewegen sich die Platten etwas auseinander, ohne jedoch den Kontakt mit den Eiern zu verlieren, so daß diese nach unten abgleiten, sich dabei mit ihrer Spitze nach unten wenden und schließlich in die Behälter fallen.
  • Bei der Bewegung der Platten ist es zweckmäßig, daß diese parallel zu sich selbst bleiben. Andererseits kann sich die Konvergenz der Platten auch während ihrer Relativbewegung innerhalb eines kleinen Winkelbereiches ändern.
  • Auf Grund der leichten Konvergenz der Platten liegen die Berührungspunkte der Eier mit diesen Platten im Bereich des größten Eidurchmessers (hierbei ist der Durchmesser quer zur Eilängsachse gemeint. Der Schwerpunkt eines Eies liegt jedoch in einem Abstand von diesem größten Durchmesser; dies ist sogar auch bei fast symmetrischen Eiern der Fall, bei denen man die Spitze kaum unterscheiden kann. Die genannte Schwerpunktlage auch bei diesen Eiern rührt daher, daß sich die Luftkammer immer an dem Ei-Ende befindet, das der Spitze gegenüberliegt. Wenn das Ei zwischen die beiden konvergierenden Platten gelangt, befindet sich der Schwerpunkt auf der Seite der Verbindungslinie der Berührungspunkte des Eies mit den Platten, auf der die Eispitze ist, wodurch auf das Ei ein Drehmoment ausgeübt wird und es sich mit der Spitze nach unten dreht. Die Drehbewegung findet hierbei etwa um die Berührungspunkte statt.
  • Die neue Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei fast senkrechte nach unten zu etwas konvergierende Platten vorgesehen sind, deren Schnittlinien mit einer Horizontalebene parallel zueinander stehen und die Platten bei Aufrechterhaltung der Parallelität der Schnittlinien gegeneinander beweglich angeordnet sind, wobei mit wenigstens einer der Platten Antriebsmittel verbunden sind, die dieser eine hin- und hergeh ende Bewegung erteilen zwischen zwei Stellungen, in denen der gegenseitige Abstand der beiden Platten gleich oder kleiner und gleich oder größer als die größten Durchmesser des kleinsten und größten der anfallenden Eier ist.
  • Bei Anwendung des neuen Verfahrens und der Vorrichtung gelingt es, an jedem einzelnen Ausgang einer üblichen Eiersortiermaschine eine Wendevorrichtung anzubringen. Der Arbeitszyklus benötigt nach dem neuen Verfahren etwa 2Sekunden, und demzufolge können etwa hundertachtzig Eier jeder Gewichtsklasse in der Minute verarbeitet werden. Es werden lange Rollwege vermieden und die Eier schonend behandelt, so daß damit nicht die Gefahr der Beschädigung der Keimscheibe der Eier besteht.
  • Schließlich ist noch hervorzuheben, daß das Ei nach Verlassen der neuen Vorrichtung unmittelbar in den Verpackungsbehälter gleiten kann.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine erfindungsgemäße Wendevorrichtung mit einem noch nicht gewendeten Ei in schematischer Darstellungsweise, Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit dem bereits gewendeten Ei, dessen Spitze nach unten zeigt, Fig. 3 und 4 eine weitere Ausführungsform einer neuen Vorrichtung ebenfalls in zwei Stellungen, Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel und Fig. 6 eine Teilansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 5 von vorn gesehen.
  • Die drei beschriebenen Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Wendevorrichtung dienen sämt-Stich zur Aufnahme von Hühnereiern. Für andere Eier können prinzipiell gleiche Vorrichtungen verwendet werden, es ist lediglich erforderlich, den Plattenabstand und, wenn nötig, die relative Plattenbewegung der anderen Eiform anzupassen.
  • In Fig. 1 ist der Augenblick dargestellt, in welchem das Ei 1 auf der Führung 3 zugeführt und im Bereich der beiden Platten durch den Block 5 angehalten ist, der aus weichem elastischem Material besteht.
  • Die Führung 3 ist nach unten gebogen und geht in die Platte 4 über, die gegenüber der Platte 7 liegt, die sich an den Block 5 anschließt. Die Platten 4 und 7 sind nach unten leicht zusammengeführt, und zwar liegt der Winkel vorzugsweise zwischen 2 und 4°.
  • Die Platte 7 ist durch die Halterungen 8 und 9 an einem beweglichen Support 6 befestigt, an dem auch der Block 5 sitzt.
  • Wie es in Fig. 1 durch den Pfeil p schematisch angedeutet ist, kann sich der Support, in der Zeichnung gesehen, nach rechts bewegen. Die Geschwindigkeit dieser Bewegung überschreitet vorzugsweise nicht 2 cm/sec. Sehr gute Resultate wurden in der Praxis mit einer Geschwindigkeit von 1,5 cm/sec erhalten.
  • Wenn sich die Platten relativ auseinander bewegen und das Ei zwischen die Platten 4 und 7 gelangt, berührt es diese Platten. Hierbei schneidet die Linie y, die die Berührungspunkte verbindet, die Längsachse x des Eies außerhalb des Schwerpunktes2. Hierdurch wird die Spitze des Eies nach unten gedreht, und bei der Relativbewegung der Platten sinkt das Ei allmählich zwischen den Platten nach unten. Unterhalb der Vorrichtung kann sich ein Verpackungsbehälter 10 oder ein Führungskanal od. dgl. befinden, um es weiter zu transportieren.
  • Bei der Ausführungsform der Fig. 3 und 4 wurden für dieselben Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet mit Ausnahme der festen Platte 7, die jetzt durch die Platte 11 ersetzt ist, die schwenkbar in dem Punkt 12 gehalten ist und unter der Wirkung der Feder 13 steht. Wenn der Support 6 in Pfeilrichtung p nach rechts bewegt wird, gelangt das Ei zwischen die Platten 4 und 11 und führt eine Absinkbewegung aus, während derer sich die Eispitze nach unten wendet. Wenn das Ei die Platte 11 in einem vorbestimmten Abstand von dem Punkt 12 berührt. wird die von dem Ei auf die Platte 11 ausgeübte Kraft so groß, daß die Platte um den Punkt unter Überwindung der Feder 13 schwenkt. Hierbei ändert sich die Konvergenz zwischen den Platten 4 und 11, wodurch sich deren Abstand im Bereich der Verbindungslinie der Berührungspunkte vergrößert, und der Eischwerpunkt bewirkt eine beschleunigte Wendebewegung der Eispitze nach unten. Außerdem gleitet das Ei etwas schneller nach unten, wobei jedoch der Widerstand der Feder 13 so gewählt ist, daß noch eine genügende Reibung zwischen Ei und Platte vorhanden ist und daß ersteres nicht plötzlich durchfallen kann.
  • Bei der Ausführungsform der Fig. 5 und 6 sind wiederum für entsprechende Teile gleiche Bezugszeichen verwendet. In Fig. 5 ist das Ei mit la bezeichnet, da bei dieser Ausführungsform gleichzeitig sechs Eier ausgerichtet werden, von denen drei in Fig. 6, nämlich die Eierla, 1 h und 1 c erkennbar sind. Auf einem schwenkbaren Hebel 14 ist die Platte 15, die der Platte 7 des vorhergehenden Beispiels entspricht, vermittels der Halterungen 16 befestigt. Die Platte 15 trägt Führungenl7, und der Hebel 14 ist schwenkbar auf der Welle 18 gelagert.
  • Auf einem Zapfen 19 des Hebels 14 sitzt frei drehbar eine Rolle 20, die mit einer Exzenterscheibe 21 zusammenwirkt. Die Scheibe 21 ist fest mit einem Rastenrad 22 verbunden und dreht sich zusammen mit diesem auf einer gemeinsamen Welle, mit welcher ein kontinuierlicher Antrieb vermittels Reibungskupplung (in der Zeichnung nicht dargestellt) an sich bekannter Konstruktion gekuppelt ist. In einer Ausnehmung des Rastenrades 22 greift eine Raste 23 ein, die schwenkbar am unteren Ende 24 gelagert ist. Sie ist ferner durch den Lenker27 mit dem Anker 26 eines Elektromagneten25 verbunden. Die Feder 28 wirkt dem Elektromagneten 25 entgegen, der durch Mikroschalter 29 durch die Schalthebel 30 gesteuert wird. Die Schalthebel sind in einer solchen Stellung angeordnet, daß die Schalter 29 geschlossen sind, wenn sich ein Ei in der Stellung gemäß Fig. 5 befindet. Wenn bei einer Ausführungsform gleichzeitig sechs Eier zugeführt werden, so sind sechs Mikroschalter 29 vorhanden, die alle in dem Stromkreis des Elektromagneten 25 liegen.
  • Der Hebel 14 ist durch eine Feder 31 belastet, die sich gegen das Gestell 32 der Vorrichtung abstützt.
  • Die Zuführvorrichtung für die Eier ist in der Zeichnung nicht dargestellt, es kann jede an sich bekanne Vorrichtung verwendet werden. Die Eier laufen nach Verlassen einer solchen Zuführungsvorrichtung langsam auf der Führung 3 entlang, und es können im Rhythmus der Wendevorrichtung betätigte Anschlagmittel vorgesehen sein, um die Eierzufuhr zu regeln. Andererseits können eine Anzahl Eier auf einem Träger, beispielsweise auf den Gliedern einer Kette, senkrecht zur Zeichenebene hinsichtlich der Fig. 5 zugeführt werden, die anschließend von dem Träger heruntergestoßen und auf der Führung 3 entlanglaufen, bis sie in die Stellung der Fig. 5 gelangen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist im folgenden beschrieben: Wenn sechs Eier 1 a usw. sich in der Stellung gemäß Fig. 5 befinden, sind alle Mikroschalter durch ihre Hebel 30 geschlossen, und der Elektromagnet 25 zieht den Anker 26 nach links, wodurch die Raste 23 ebenfalls in diese Richtung geschwenkt wird. Hierdurch kann das Rastenrad 22 mit der Exzenterscheibe unter dem Einfluß des Antriebes sich im Uhrzeigersinn drehen, wodurch über die Rolle 20 der Hebel 14 nach rechts geschwenkt wird und sich dadurch die Eier langsam nach unten absenken können. Hierauf werden die Mikroschalter und damit der Elektromagnet unterbrochen, während das Rastenrad sich weiterdreht, bis es eine volle Umdrehung gemacht hat. Hier fällt die Raste wieder in die Aussparung des Rades 22 ein und hält es an. Während der Abwärtsbewegung der Eier führen diese zwischen den Platten4 und l5 die Wendebewegung aus, bis ihre Spitze nach unten zeigt. Bei dieser Bewegung laufen die Eier die Führungen 17 entlang so daß sie außer- dem eine Querbewegung ausführen, d. h., diese Querbewegung ist bei den in der Mitte liegenden Eiern verhältnismäßig klein, während sie bei den außenliegenden groß ist. Die Eier behalten bei ihrer Bewegung zwischen den konvergierenden Platten 4 und 1S immer ihre mit der Spitze nach unten gerichtete Stellung bei, auch wenn die Führungen 17 etwas geneigt sind, nach deren Verlassen sie in den Verpakkungsbehälter 10 gleiten. Diese letzte Bewegungsstufe ist schematisch in Fig. 6 mit den Eiern la', ib' und 1 c' erläutert.
  • Die Platten 4 und 7, 11 oder 15 sind vorzugsweise eben. Es kann auch eine leicht konkave oder konvexe Form vorgesehen sein, jedoch verursacht eine konvexe Platte eine Verschiebung senkrecht zur Zeichenebene hinsichtlich der Fig. 1, 3 und 5, während eine konkave Form die Gefahr vergrößert, daß das Ei durch die senkrechte, mit der Spitze nach unten gerichtete Stellung hindurchschwingt. Bei Verwendung einer konkaven Platte ist dadurch die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung geringer.
  • Das Material der Platten 4 und 7, 11 oder 15 kann Metall sein, es ist möglich, es mit Filz, Gummi od. dgl. zu überziehen. Ein Velourüberzug mit einer Schichtstärke von 1 bis 0,5 mm hat sich als günstig erwiesen, um zu verhindern, daß die Eier durch die senkrechte Stellung hindurchschwingen.
  • Es ist ferner zweckmäßig, den Winkel zwischen den Platten 4 und 7 als auch den zwischen den Platten 4 und 11 oder 4 und 15, wenn sich das Ei zwischen diesen Platten befindet, etwa zwischen 2 und 40 zu halten.
  • Ein gesamter Durchgang nimmt bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung etwa 2 Sekunden ein.
  • Die neue Vorrichtung hat sich in der Praxis als zuverlässig erwiesen, auch dann, wenn Eier verschiedener Größe durchgeführt werden.
  • Die gegenseitige Verschiebung der beiden konvergierenden Platten muß so verlaufen, daß das kleinste anfallende Ei beim Beginn der Relativbewegung der beiden Platten nicht durch diese hindurchfällt und daß das größte Ei durch die Platten durchgehen kann, wenn sie sich in ihrer Stellung mit dem größten Abstand befinden.
  • Wenn nicht vorsortierte Hühnereier anfallen, genügt eine Bewegung der beiden Platten zueinander von ungefähr 2 cm, wie es die Praxis erwiesen hat.
  • Bei vorsortierten Eiern, die meistens anfallen, genügt eine geringere Bewegung, und demzufolge kann auch die Arbeitsgeschwindigkeit höher sein.
  • Die Mittel zur Bewegung der Platten können beliebig gewählt werden. so kann man einen Kurbelmechanismus, einen Nockenantrieb, ein Spindelgetriebe, Exzenterscheiben, einen hydraulischen oder pneumatischen Antrieb, kurz alle bekannten Antriebsarten verwenden, mit denen man eine hin- und hergehende Bewegung erzeugen kann. Es ist zweckmäßig, die Geschwindigkeit eines solchen Antriebes dann klein zu haften, wenn die Platten auseinandergehen, und sie zu erhöhen, wenn sie sich wieder annähern. In dem Augenblick, wenn die Platten ihren geringsten Abstand haben, können sie relativ zueinander stillstehen, so daß die nächste Reihe Eier in die Stellung gemäß Fig. 5 zugeführt werden kann.
  • Ein vollständiger Stillstand ist jedoch unbedingt nicht erforderlich, vorausgesetzt, daß die Zeit, die für die Eier notwendig ist, um ihre Stellung gemäß Fig. 5 einzunehmen, geringer ist als die Zeit, die die Platten benötigen, um sich so weit auseinander zu entfernen, daß ein kleines Ei von den Platten in ihrer Ausgangsstellung nicht mehr gehalten wird.
  • Die Praxis hat erwiesen, daß sogar vollständig ovale Eier den Wendevorgang so durchführen, daß die Luftkammer in die jeweils richtige Lage gelangt.
  • Der oben angegebene Konvergenzwinkel von 2 bis 40 gilt selbstverständlich für den Augenblick, wenn sich das Ei zwischen den Platten befindet. Für Eier, deren Asymmetrie größer als die der Hühnereier ist, kann dieser Winkel etwas größer sein.
  • Ferner ist es bei der neuen Erfindung ein wichtiges Moment, daß die Eier die Platten nur in einem sehr kleinen Flächenbereich berühren. Hierdurch wird die Beschädigung, wenn überhaupt eine solche eintritt, der den Austritt der Feuchtigkeit verhindernden Oberfläche so begrenzt, daß in der Praxis bis jetzt keine Nachteile aufgetreten sind und die Gefahr, daß die Eier früher schlecht werden, nicht besteht.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Wenden von mit etwa waagerechter Längsachse ankommenden Eiern in die senkrechte mit der Spitze nach unten zeigenden Richtung, zum Einlegen in Verpackungsbehältern oder zum Weitertransport in entsprechenden Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß die Eier mit ihrer waagerechten Längsachse zwischen zwei fast senkrecht nach unten leicht konvergierenden Platten geführt werden, die die Eier zunächst zwischen sich festhalten, worauf die Platten sich etwas auseinander bewegen, ohne den Kontakt mit den Eiern zu verlieren, so daß die Eier nach unten abgleiten und sich dabei mit ihrer Spitze nach unten wenden und schließlich in die Behälter fallen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten während ihrer Bewegung parallel zu sich selbst bleiben.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Konvergenz der Platten während ihrer Relativbewegung innerhalb eines kleinen Winkelbereiches ändert.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den Platten in dem Augenblick, in welchem das Ei sich wendet, etwa zwischen 2 und 40 liegt.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Relativbewegung der Platten 2 cm/sec nicht überschreitet.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei fast senkrechte nach unten zu etwas konvergierende Platten (4, 7) vorgesehen sind, deren Schnittlinien mit einer Horizontalebene parallel zueinander stehen und die Platten bei Aufrechterhaltung der Parallelität der Schnittlinien gegeneinander beweglich angeordnet sind, wobei mit wenigstens einer der Platten Antriebsmittel verbunden sind, die dieser eine hin- und hergehende Bewegung erteilen zwischen zwei Stellungen, in denen der gegenseitige Abstand der beiden Platten gleich oder kleiner und gleich oder größer als die größten Durchmesser des kleinsten und größten der anfallenden Eier ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Konvergenzwinkel zwischen den Platten etwa 2 bis 40 beträgt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Platten an ihrem oberen Ende mit einer leicht geneigten Führung (3) zur Zuführung für die noch nicht gewendeten Eier verbunden ist, während die andere Platte an ihrem oberen Ende mit einem nachgiebigen oder elastischen Element (5) verbunden ist, daß der Führung (3) gegenüberliegt und so angeordnet ist, daß ein auf der Führung den Platten zurollendes Ei durch dieses Element angehalten wird.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Platten fest und die andere schwenkbar um eine Welle (18) angeordnet ist, welche unterhalb der Platten (4, 15) liegt in einem Abstand, der im Vergleich zur Plattenlänge groß ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (4, 15) eine solche Breitenabmessung aufweisen, daß eine Anzahl Eier, z. B. sechs, nebeneinanderliegend mit ihren Längsachsen eine gerade Linie bildend gleichzeitig zugeführt werden können und daß mindestens eine der Platten mit schräg abwärts gerichteten Führungen (17) versehen ist, von denen die äußeren mehr schräg als die inneren, und zwar in einer solchen Weise verlaufen, daß die Eier nach ihrem Wendevorgang enger zusammengeführt werden und einen gegenseitigen Abstand aufweisen, der etwa dem der Aufnahmenäpfe des Verpackungsbehälters entspricht.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten eben ausgebildet sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten mit einer Velourschicht überzogen sind deren Schichtstärke 1 mm nicht überschreitet.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Eingang der Vorrichtung im Bereich des oberhalb der Platten liegenden Eies ein durch das Ei schließbarer Kontakt (30) angeordnet ist, der im Stromkreis eines Relais liegt, durch welches die Plattenbewegung gesteuert wird.
    1.4. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Platten um ein Gelenk schwenkbar und derart durch eine Feder belastet ist, daß die Federspannung den Ilonvergenzwinkel beizubehalten sucht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1013 217; britische Patentschriften Nr. 434 861, 436024.
DEK41876A 1959-10-16 1960-10-13 Verfahren und Vorrichtung zum Wenden von Eiern Pending DE1140127B (de)

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NL1140127X 1959-10-16

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DE1140127B true DE1140127B (de) 1962-11-22

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ID=19870129

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK41876A Pending DE1140127B (de) 1959-10-16 1960-10-13 Verfahren und Vorrichtung zum Wenden von Eiern

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DE (1) DE1140127B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB434861A (en) * 1934-12-12 1935-09-10 Yves Justeau Improved device for positioning and conveying eggs
GB436024A (en) * 1934-06-21 1935-10-03 Brecknell Munro & Rogers 1928 A device for orienting eggs to facilitate packing and for like purposes

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