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DE113899C - - Google Patents

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Publication number
DE113899C
DE113899C DENDAT113899D DE113899DA DE113899C DE 113899 C DE113899 C DE 113899C DE NDAT113899 D DENDAT113899 D DE NDAT113899D DE 113899D A DE113899D A DE 113899DA DE 113899 C DE113899 C DE 113899C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
bell
water
air
steam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT113899D
Other languages
English (en)
Publication of DE113899C publication Critical patent/DE113899C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/22Methods of steam generation characterised by form of heating method using combustion under pressure substantially exceeding atmospheric pressure
    • F22B1/26Steam boilers of submerged-flame type, i.e. the flame being surrounded by, or impinging on, the water to be vaporised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHR
KLASSE 24 β.
RUDOLF MEWES in BERLIN. Geschlossene Feuerung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine geschlossene Feuerung; bei derartigen Feuerungen ist es nöthig, den Brennstoff und die Verbrennungsluft einzupressen. Die hierfür erforderliche Kraft wird, wenn sie nicht anderweitig zur Verfügung steht, von der Arbeitsmaschine entnommen, zu deren Antrieb das Gasdampfgemisch Verwendung findet. Wo daher der Fall eintritt, dafs die Erzeugung der Prefsluft durch einen an die Arbeitsmaschine angehängten Verdichter bewirkt werden mufs, kann zweckmäfsig ein Theil der bei der Verdichtung erzeugten Wärme wiedergewonneh \verden, indem das zur Kühlung der Luft verwendete Wasser nachher als Speisewasser finden Kessel dient. Auch wird es sich in diesem Falle zur Vermeidung grofser Prefsluftbehälter empfehlen, die Dauer des Anheizens des Kessels dadurch abzukürzen, dafs man dem Kessel von einem anderen im Betriebe befindlichen Kessel Heizdampf zuführt, oder dafs man den Kessel mit einer kleinen Heizanlage versieht, welche ihm während der Inbetriebsetzung Wärme von . aufsen zuführt.
Zum Schütze gegen Wärmeverluste wird der Kessel in der üblichen Weise mit einer Wärmeschutzmasse umgeben, welche je nach den gegebenen Verhältnissen aus festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffen bestehen kann. Wählt man einen Wassermantel, " so kann dieser zweckmäfsig zur Vorwärmung und Reinigung des Speisewassers benutzt und zur Vermeidung von Wärmeverlusten nochmals mit einem Wärmemantel umgeben werden.
Trotz des durch Festigkeitsrücksichten gebotenen kleinen Durchmessers wird der Kessel infolge des unmittelbaren Wärmeüberganges vom Gas zum Dampf und Wasser innerhalb der Umlaufröhren K und wegen der nur einer ganz geringen Spannung ausgesetzten und daher sehr dünnwandigen Rohre K1 und Kn sehr leistungsfähig sein. Falls mehrere Kessel erforderlich werden, lassen sich diese leicht zu einer Gruppe vereinigen, indem sie in einen Walzenkessel als gemeinsamen Wassermantel eingebaut werden.
Der Kessel besteht aus einem starken Aufsenmantel A1 in den die Glocke B leicht zugänglich und herausnehmbar eingebaut ist. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform vereinigen sich die Röhren D und E, welche Luft und Brennstoff zuführen, zu dem gemeinsamen Rohre F, welches an seiner Verlängerung eine Schaulinse G trägt, um nöthigenfalls die Flamme beobachten zu können. Die Anordnung der Linse in dieser Form eignet sich nur für Gas- oder klarflüssigen Brennstoff.
H stellt eine beliebige Zündvorrichtung dar, welche etwa durch Einführung einer Zündpatrone, Erhitzung eines Metalles oder einer Erde (Glührohrzündung), Einführung einer
! Zündflamme aus Prefsluft und Prefsgas oder Petroleum und Spiritus u. s. w. bethätigt werden kann. Diese Zündvorrichtungen gestatten auch bei Druck im Kessel die Zündung zu
j wiederholen und zu erneuern.
j Das thunlichst vorgewärmte Speisewasser wird durch das Rohr c zugeführt. Wasserstandszeiger 7, und I11 machen die verschie-
denen Wasserstände im Ringraum und in der Glocke sichtbar, während das Sicherheitsventil K11I die Spannung begrenzt.
Unmittelbar nach dem Anlassen der Prefsluft wird der Wasserspiegel unter der Glocke B sinken, da die durch den Glockenboden führenden Röhren gegen diesen abgedichtet sind. Ist so viele Luft unter die Glocke getreten, dafs sie durch die Löcher L und durch die Umlaufröhren K zu entweichen beginnt, so wird die Zündung angelassen und mit der Brennstoffzufuhr begonnen.
Die entstehenden Verbrennungsgase werden dann gemeinsam mit dem sich entwickelnden Dampf und mit dem Wasser in den Umlaufröhren emporsteigen und auf diesem Wege einen grofsen Theil ihrer Wärme abgeben. In den Dampfraum eingetreten, wird das Wasser zurückbleiben, das Gasdampfgemisch wird aber durch das Rohr K1 — ziemlich getrocknet — in schlangenförmigen Windungen nochmals in den Glockenraum hinabgeführt und erleidet hierbei eine so kräftige Nachheizung, dafs nicht nur der Dampf überhitzt, sondern auch etwa unverbrannt mitgerissener Brennstoff nachverbrannt wird. Das Rohr K1 Kn führt das Gasdampfgemisch weiter zu dem Hahne M, durch den. der Kessel mit der Atmosphäre oder mit der Arbeitsmaschine verbunden werden kann.
Verbrennungsrückstände und Kesselstein werden in der Regel durch das Rohr N ausgeblasen; im Uebrigen ist der Kessel durch den unteren Reinigungsdeckel ο leicht zugänglich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    »Geschlossene Feuerung«, dadurch gekennzeichnet, dafs die im Kessel (A) erzeugten Dämpfe zusammen mit den Verbrennungsgasen, welche in der unter Wasser stehenden Glocke (B) erzeugt werden und durch Rohre (K) in den Dampfsammeiraum strömen, in das Rohr (K1Kn) ziehen, welches in Schlangenwindungen wieder durch die Glocke (B) hindurchgeführt ist und das Gemisch
    führt.
    zur Verwendungsstelle
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT113899D Active DE113899C (de)

Publications (1)

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DE113899C true DE113899C (de)

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