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DE1134534B - Kontaktdruckmesser - Google Patents

Kontaktdruckmesser

Info

Publication number
DE1134534B
DE1134534B DESCH29098A DESC029098A DE1134534B DE 1134534 B DE1134534 B DE 1134534B DE SCH29098 A DESCH29098 A DE SCH29098A DE SC029098 A DESC029098 A DE SC029098A DE 1134534 B DE1134534 B DE 1134534B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contact pressure
pointer
dial gauge
pressure meter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH29098A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1834979U (de
Inventor
Ernst Schlacht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH29098A priority Critical patent/DE1134534B/de
Publication of DE1134534B publication Critical patent/DE1134534B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/0057Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes measuring forces due to spring-shaped elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Kontaktdruckmesser Die Erfindung richtet sich auf Kontaktdruckmesser für Kontaktfedern mit einem federbelasteten Tastarm und mit einer durch diese betätigbaren Meßuhr.
  • Ein bekannter Kontaktdruckmesser benutzt eine Feder, deren Spannung einstellbar und mittels eines Zeigers ablesbar ist, wobei der unter Federkraft stehende Tastarm mit einem Anschlag gegen einen anderen gehäusefesten Anschlag anliegt. Zum Messen des Kontaktdruckes erfolgt die Einstellung derart, daß der Tastarm gerade noch imstande ist, die Kontaktfeder abzuheben und selbst von dem gehäusefesten Anschlag gerade abgehoben wird. Die Handhabung und Ablesung dieses Gerätes ist umständlich.
  • Ein anderer Kontaktdruckmesser benutzt auswechselbare, als Tastarm wirksame Blattfedern verschiedener Belastbarkeit mit einer zugeordneten Skala. Es ist jedoch unmöglich, gleichzeitig das Abheben des Kontaktes und den hierbei bewirkten Ausschlag der Blattfeder an der Skala abzulesen.
  • Die Kontaktdruckmessungen können mit den vorbekannten Geräten nur schwer ausgeführt werden und sind nicht eindeutig ablesbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden, und erreicht dies dadurch, daß der Tastarm und das Kontaktfederpaar im Stromkreis einer in dem Kontaktdruckmesser befindlichen Signaleinrichtung, beispielsweise einer Signallampe, liegen und ein eine und auskuppelbarer Schleppzeiger vorhanden ist, der im Augenblick der Betätigung - Schließen oder Öffnen - des Kontaktes von seinem durch den Zeiger der Meßuhr bewirkten Schleppantrieb entkuppelt wird.
  • Das Öffnen bzw. Schließen eines Kontaktes von zu messenden Kontaktfederpaaren braucht nicht mehr unmittelbar durch die Bedienungsperson beobachtet zu werden, sondern wird im Augenblick des gegebenen Signals genau angezeigt. An der Signallampe ist der Augenblick der Kontaktbetätigung erkennbar, so daß bei direkter Ablesung der Skala der Meßuhr sich die ganze Aufmerksamkeit der Bedienungsperson auf die Beobachtung der Zeigerstellung in diesem Augenblick richten kann. Wenn außerdem noch, wie es die Erfindung vorsieht, ein in Abhängigkeit von der Signalebene eine und auskuppelbarer Schleppzeiger vorhanden ist, kann dieser Augenblick der Betätigung des Kontaktes, also beim Schließen oder beim Öffnen desselben, je nachdem, ob ein Arbeits- oder ein Ruhekontaktpaar geprüft wird, von seinem durch den Zeiger der Meßuhr bewirkten Schleppantrieb selbsttätig entkuppelt werden. Die Stellung des Schleppzeigers zeigt den Kontaktdruck in Gramm und Bruchteilen eines Gramms entspre- chend der in dem Augenblick der Signalgabe eingenommenen Stellung des Zeigers der Meßuhr an.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kontaktdruckmessers besteht darin, daß der Zeiger der Meßuhr und der Schleppzeiger relativ zueinander axial verschiebbar sind und in der einen Endstellung dieses Verschiebeweges die Mitnahme des Schleppzeigers erfolgt, der in der anderen Endstellung von dem Zeiger der Meßuhr frei ist.
  • Dabei kann die axixale Verstellbewegung eines der Zeiger durch Heben oder Senken einer Achse, vorzugsweise der Meßuhrachse, erfolgen, die am Ende eines Schwenkhebels gelagert ist, welcher unter Einwirkung mindestens eines Steuermagneten steht, der parallel zum Signal stromkreis liegt.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß zwei Steuermagneten und ein diesen zugeordneter Umschalter vorhanden sind, wobei der Umschalter entweder den einen oder den anderen Steuermagneten einschaltet und außerdem den unter Wirkung einer Rückstellfeder stehenden Schwenkhebel in die eine oder andere Lage verstellt.
  • Der Umschalter kann als Kippschalter ausgebildet sein.
  • Vorteilhaft ist der Schleppzeiger mit einem Mitnehmer für den Zeiger der Meßuhr verbunden und an einem Zapfen einer im Deckglas gelagerten Handhabe leicht drehbar angeordnet.
  • Das Vorhandensein einer Signallampe ist nicht unbedingt erforderlich, da die Schleppzeigereinrichtung ohne diese arbeitet. Das Vorhandensein einer Signallampe hat aber den Vorteil, daß man den Kontaktdruckmesser auch zur unmittelbaren Ablesung benutzen kann, wenn die Schleppeinrichtung ausgeschaltet ist, und hat darüber hinaus den Vorteil, daß sie der Bedienungsperson ein optisches Signal gibt, das anzeigt, daß der Meßvorgang für den Kontaktdruck beendet ist.
  • Für die Kontaktdruckmesser von im Ruhezustand geöffnete Kontakte aufweisenden Kontaktfedern, die als Arbeitskontakt bezeichnet werden, nimmt der Umschalter eine Stellung ein, in welcher er den Schwenkhebel beaufschlagt und entgegen der Kraft der Rückstellfeder des Schwenkhebels die Meßuhrachse anhebt, wobei im Augenblick der Kontaktschließung der in dieser Stellung des Umschalters eingeschaltete Steuermagnet den Schwenkhebel in die untere Lage der Meßuhrachse zurückzieht.
  • Für die Kontaktdruckmessung von im Ruhezustand geschlossene Kontakte aufweisenden Kontaktfedern, die als Ruhekontakt bezeichnet werden, nimmt der Umschalter eine Stellung ein, in welcher er den Schwenkhebel freigibt und der in dieser Stellung des Umschalters eingeschaltete Steuermagnet den Schwenkhebel entgegen der Kraft seiner Rückstellfeder anzieht und die Meßuhrachse anhebt, wobei im Augenblick der Öffnung der Kontakte der Stromkreis dieses Steuermagneten unterbrochen wird und die Rückstellfeder des Schwenkhebels diesen in die andere Endlage zieht, in welcher die Meßuhrachse ihre tiefste Stellung hat.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Kontaktdruckmesser im Schnitt, Fig. 2 eine Aufsicht auf den Kontaktdruckmesser nach Fig. 1, Fig. 3 die Anordnung der Batterie und der Signallampe im Bodendeckel des Gerätes, Fig. 4 die Verstellmechanik in perspektivischer Darstellung, Fig. 5 ein Stromlaufschema des Gerätes für die Kontaktdruckmessung eines Arbeitskontaktes, Fig. 6 ein Stromlaufschema des Gerätes für die Kontaktdruckmessung eines Ruhekontaktes, Fig. 7 und 8 die Handhabung des Gerätes.
  • Im Gehäuse 1 des Kontaktdruckmessers befindet sich die Meßuhreinrichtung und im Bodendeckel 2 eine Liliputbatterie 3 sowie die Fassung 4 der Signallampe 5, die hinter einer Öffnung 6 angeordnet und durch eine durchsichtige Blendkappe 7 abgedeckt ist.
  • Die Achse 8 der Meßuhr trägt am oberen Ende den Zeiger 9 und am unteren Ende einen Drehteil 10 mit zwei auf Abstand stehenden Flanschen, in deren Zwischenraum diametral gegenüberstehende Stifte 10 a einer Gabel 11 des doppelarmigen Schwenkhebels 12 eingreifen, der bei 13 im Lagerbock 14 gelagert ist. An dem freien Ende des Schwenkhebels 12 greift die Rückstellfeder 15 an, die bestrebt ist, die Achse 8 der Meßuhr in die tiefste Stellung zu bringen, in welcher der Zeiger 9 der Meßuhr von dem Schleppzeiger 16 frei ist. Der Schleppzeiger hat einen Mitnehmer 17, gegen den der Zeiger 9 in der angehobenen Stellung der Achse 8 anliegt. Der Schleppzeiger ist leicht drehbar an dem Zapfen 18 der Handhabe 19 befestigt, die in der Buchse 20 gelagert ist, welche ihrerseits im Deckglas 21 befestigt ist.
  • Auf der Achse 8 ist das Ritzel 22 befestigt, das in ein schmaleres Zahnsegment23 in beiden Hubendstellungen eingreift. Um die axiale Verstellbewegung der Achse 8 zu ermöglichen, ist diese in zwei Lagersteinen 24 und 25 mit Durchgangsbohrungen geführt. Das Lager 24 sitzt in der Zwischenwand 26 des Gehäuses und das Lager 25 in der Platte 27.
  • Die Zwischenwand26 trägt den Lagerbock 14 und zu beiden Seiten desselben zwei Steuermagneten 28 und 29, die als Elektromagneten mit einem Weicheisenkern und einer darauf angeordneten Spule ausgebildet sind. Beide Steuermagneten liegen über dem Schwenkhebel 12, der zweckmäßig mit Ankerplatten 12 a und 12 b versehen ist.
  • Das Zahnsegment 23 überträgt die Bewegung des Tastarmes 30 und ist auf dessen Achse 31 befestigt, die in den Lagersteinen 32 und 33 gelagert ist. Der Tastarm 30 trägt eine Rolle 34, die zweckmäßig als Kugellager ausgebildet ist und zwischen zwei Blattfedern 35 und 36 liegt. Die Blattfedern sind bestimmend für die Belastbarkeit des Kontaktdruckmessers und dementsprechend bemessen. Der Tastarm 30 trägt ein Ausgleichgewicht 37 und liegt im Signalstromkreis, in den auch die Steuermagneten 28 und 29 einschaltbar sind. Hierzu ist der Umschalter 38 vorhanden, dessen Schalthebel mit 39 bezeichnet ist. Der Schalthebel ist bei 40 am Lagerbock 41 gelagert und als Kipphebel ausgebildet, der unter der Wirkung der Feder 42 steht. Am Ende des Schalthebels 39 sitzt eine Rolle 43, die das freie Ende des Schwenkhebels in einer Schaltstellung beaufschlagen kann und den Schwenkhebel in die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete Stellung entgegen der Rückstellfeder 15 niederdrückt und dabei die Achse 8 der Meßuhr anhebt. In der in vollen Linien in Fig. 1 gezeichneten Stellung befindet sich der Schalthebel 39 in der andederen Kippendstellung, in der er den Schwenkhebel 12 freigibt.
  • In der in voll ausgezeichneten Linien dargestellten Stellung macht der Schalthebel Kontakt mit dem Kontaktstift44, der für den Schalthebel als Widerlager dient und die Kipplage desselben begrenzt. In der anderen Kipplage beaufschlagt der Schalthebel die Kontaktfeder 45.
  • In Fig. 5 und 7 ist ein Kontaktfederpaar 47 dargestellt, dessen Kontakte 47 a und 47 b in der Ruhelage geöffnet sind. Dieses Kontaktfederpaar stellt einen Arbeitskontakt dar, der, wenn er betätigt wird, ge schlossen wird. Im Unterschied hierzu ist in Fig. 6 und 8 ein Kontaktfederpaar mit geschlossenen Kontakten 47a und 47 b, also ein Ruhekontakt, dargestellt, der, wenn der Kontakt betätigt wird, geöffnet wird. Die Kontaktdruckmessung ist für beide Kontaktarten mit dem erfindungsgemäßen Kontaktdruckmesser möglich.
  • Wenn der Kontaktdruck eines Arbeitskontaktes (Fig. 7) gemessen werden soll, wird die Klemme 46 an einen der Kontakte, beispielsweise den unteren, gelegt, und der obere Kontakt wird durch den Tastarm 30 des Kontaktdruckmessers niedergedrückt.
  • Für diese Messung befindet sich der Umschalter 38 in der Stellung gemäß Fig. 5, nach welcher der Schalthebel 39 die Kontaktfeder 45 beaufschlagt, so daß der Steuermagnet 28 in den Signalstromkreis eingeschlossen ist. Der Schalthebel 39 hat das rechte Ende des Schwenkhebels 12 niedergedrückt und dadurch die Achse 8 der Meßuhr mit dem Zeiger 9 angehoben. Der Schleppzeiger 16 wird also bei der Kontaktdruckmessung mitgenommen. In Fig. 7 ist der Zeiger 9 in seiner Nullstellung gezeichnet und der Schleppzeiger 16 in einer Stellung, die den Kontaktdruck im Augenblick der Schließung des Arbeitskontaktes anzeigt. Beim Schließen der Kontakte 47 a und 47b wird der Steuermagnet 28 erregt, und die Signallampe 5 leuchtet auf. Der Steuermagnet 28 zieht die rechte Seite des Schwenkhebels unterstützt von der Rückstellkraft der Feder 15 an, welcher den Schalthebel 39 aus seiner bisher eingenommenen Kipplage in die andere Kipplage drückt, in welcher der Stromkreis unterbrochen ist. Die Umschaltung erfolgt momentan, so daß der Schleppzeiger 16 in der Stellung des gerade angezeigten Kontaktdruckes stehenbleibt. Selbst wenn der Kontakt 47 a noch weiter niedergedrückt werden sollte, wird der Schleppzeiger 16 hiervon nicht betroffen, da der Zeiger 9 von dem Mitnehmer 17 des Schleppzeigers entkuppelt ist.
  • Wenn der Kontaktdruck eines Ruhekontaktes gemäß Fig. 8 gemessen werden soll, so befindet sich der Schalthebel 39 in der in Fig. 6 gezeichneten Stellung, in welcher der Steuermagnet 29 im Signalstromkreis liegt.
  • Die Klemme 46 ist nach Fig. 8 beispielsweise an dem unteren Kontakt befestigt, und der obere Kontakt wird durch den Tastarm 30 nach oben abgehoben, bis der Kontakt öffnet. Da die Kontakte 47 a und 47b zunächst geschlossen sind, liegt der Steuermagnet 29 im Stromkreis und zieht den Schwenkhebel an, so daß er ihn in die Stellung, wie in Fig. 5 dargestellt ist, bringt, in welcher die Achse 8 der Meßuhr mit dem Zeiger 9 angehoben und mit dem Schleppzeiger 16 gekuppelt ist. Die Zeigerbewegung erfolgt in umgekehrter Richtung. Im Augenblick der Kontaktunterbrechung hat der Schleppzeiger 16 beispielsweise die Stellung nach Fig. 8 eingenommen.
  • Im Augenblick der Kontaktunterbrechung wird der Stromkreis für den Steuermagneten 29 aufgetrennt, so daß der Schwenkhebel 12 unter Wirkung seiner Rückstellfeder 15 rückgestellt und der Zeiger 9 für den Schleppzeiger entkuppelt wird. Der genaue Kontaktdruck ist t durch die dann eingenommene Stellung des Schleppzeigers 16 ablesbar.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kontaktdruckmesser für Kontaktfedern mit einem federbelasteten Tastarm und mit einer durch diesen betätigbaren Meßuhr, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastarm 30) und das Kontaktfederpaar (47) im Stromkreis einer in dem Kontaktdruckmesser befindlichen Signaleinrichtung, beispielsweise einer Signallampe (5), liegen und ein eine und auskuppelbarer Schleppzeiger (16) vorhanden ist, der im Augenblick der Betätigung - Schließen oder Öffnen - des Kontaktes von seinem durch den Zeiger (9) der Meßuhr bewirkten Schleppantrieb entkuppelt wird.
  2. 2. Kontaktdruckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (9) der Meßuhr und der Schleppzeiger (16) relativ zueinander axial verschiebbar angeordnet sind und in der einen Endstellung des Verschiebeweges die Mitnahme des Schleppzeigers erfolgt, der in der anderen Endstellung von dem Zeiger der Meßuhr freigegeben ist.
  3. 3. Kontaktdruckmesser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verstellbewegung eines der Zeiger durch Heben oder Senken einer Achse (8), vorzugsweise der Meßuhrachse, erfolgt, die am Ende eines Schwenkhebels (12) gelagert ist, welcher unter Einwirkung mindestens eines Steuermagneten steht, der parallel zum Signalstromkreis liegt.
  4. 4. Kontaktdruckmesser nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Steuermagneten (28, 29) und ein diesen zugeordneter Umschalter (38) vorhanden sind und daß der Umschalter entweder den einen oder den anderen Steuermagneten einschaltet und außerdem den unter Wirkung einer Rückstellfeder (15) stehenden Schalthebel (39) in die eine oder andere Lage verstellt.
  5. 5. Kontaktdruckmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (38) als Kippschalter ausgebildet ist.
  6. 6. Kontaktdruckmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kontaktdruckmessung von im Ruhezustand geöffnete Kontakte (47 a, 47 b) aufweisenden Kontaktfedern (Arbeitskontakt) der Umschalter (38) eine Stellung einnimmt, in welcher er den Schwenkhebel (12) beaufschlagt und entgegen der Kraft der Rückstellfeder (15) des Schwenkhebels die Meßuhrachse (8) anhebt, und daß im Augenblick der Kontaktschließung der in dieser Stellung des Umschalters eingeschaltete Steuermagnet (28) den Schwenkhebel in die untere Lage der Meßuhrachse zurückzieht.
  7. 7. Kontaktdruckmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kontaktdruckmessung von im Ruhezustand geschlossene Kontakte (47a, 47b) aufweisenden Kontaktfedern (Ruhekontakt) der Umschalter (38) eine Stellung einnimmt, in welcher er den Schwenkhebel (12) freigibt und der in dieser Stellung des Umschalters eingeschaltete Steuermagnet (29) den Schwenkhebel entgegen der Kraft seiner Rückstellfeder (15) anzieht und die Meßuhrachse (8) anhebt, und daß im Augenblick der Öffnung der Kontakte der Stromkreis dieses Steuermagneten unterbrochen wird und die Rückstellfeder des Schwenkhebels diesen in die andere Endlage zieht, in welcher die Meßuhrachse ihre tiefste Stellung hat.
  8. 8. Kontaktdruckmesser nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleppzeiger (16) mit einem Mitnehmer für den Zeiger (9) der Meßuhr verbunden und an einem Zapfen (18) einer im Deckglas (21) gelagerten Handhabe (19) leicht drehbar angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 951 892 ; britische Patentschrift Nr. 741 064.
DESCH29098A 1961-01-24 1961-01-24 Kontaktdruckmesser Pending DE1134534B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB741064A (en) * 1953-08-14 1955-11-23 English Electric Co Ltd Improvements in and relating to mechanical gauges
DE951892C (de) * 1953-02-19 1956-11-08 Philips Nv Einrichtung zur Messung der z.B. von einer Kontaktfeder eines Relais ausgeuebten Kraft (Kontaktdruck)

Patent Citations (2)

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