DE1132466B - Erkennungsmittel fuer Schluessel - Google Patents
Erkennungsmittel fuer SchluesselInfo
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- DE1132466B DE1132466B DEM43846A DEM0043846A DE1132466B DE 1132466 B DE1132466 B DE 1132466B DE M43846 A DEM43846 A DE M43846A DE M0043846 A DEM0043846 A DE M0043846A DE 1132466 B DE1132466 B DE 1132466B
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B19/00—Keys; Accessories therefor
- E05B19/24—Key distinguishing marks
Landscapes
- Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)
Description
- Erkennungsmittel für Schlüssel Zusatz zum Patent 1096 242 Die Erfindung betrifft ein Erkennungsmitel für Schlüssel. Um mehrere Schlüssel, die in einem Bund, in einem Etui, an einem Schlüsselbrett oder sonstwie versorgt sind, leicht voneinander unterscheiden zu können; wurden bisher die Schlüssel oft mit Anhängeschildchen versehen, die mittels eines Hakens, einer Kette oder eines anderen Zwischenstückes beweglich mit dem Griff der Schlüssel verbunden wurden. Diese bekannten Erkennungsmittel hatten den Nachteil, daß sie oft größer als die betreffenden Schlüssel selbst waren, daß sie sich miteinander oder mit anderen Gegenständen verfingen und dann nicht mehr leicht getrennt werden konnten und daß sie an Schlüsselbrettern mit mehreren Schlüsselreihen oft über die nächst tiefer liegende Reihe hinabhängen und jene Schlüssel verdecken bzw. am Wegnehmen und Aufhängen behindern. Für Schlüssel, die in Taschenetuis mitgenommen werden sollen, sind die bekannten Anhängeschildchen ohnehin völlig ungeeignet.
- Es ist jedoch bekannt, im Griff von Flachschlüsseln eine Vertiefung vorzusehen und in derselben von Hand beschriftbare Blätter anzubringen, die zwecks Änderung der Beschriftung nacheinander herausgerissen werden können. Diese Ausbildung beseitigt zwar die oben angeführten Nachteile der Anhängeschilder, aber sie ist nur für neue und spezielle Schlüssel anwendbar und läßt eine analoge Bezeichnung der zahlreichen bereits im Gebrauch stehenden Flachschlüssel sowie der Schlüssel mit einem Ringgriff nicht zu.
- Bei Erkennungsmitteln für Schlüssel, die aus einer aus elastisch dehnbarem Material geformten Kappe bestehen, die zwei längs ihres Umfanges bis auf eine Einschiebeöffnung miteinander verbundene Wandscheiben aufweist und lösbar über verschieden geformte und verschieden große Schlüsselgriffe spannbar ist, ist gemäß dem Hauptpatent 1096 242 mindestens die eine Seite der Kappe mit einem erhöhten Schutzrahmen für einen Bezeichnungsstreifen od. dgl. versehen. Dabei muß der Bezeichnungsstreifen aber innerhalb des Schutzrahmens durch Klemmung oder mittels eines Klebemittels angebracht oder aber mit seinen beiden Enden in zwei parallel zueinander verlaufende Schlitze eingesteckt werden, die an einander gegenüberliegenden Seiten des Schutzrahmens angeordnet sind.
- Es wurde nun gefunden, daß das Erkennungsmittel gemäß dem Hauptpatent noch verbessert werden kann, indem an der Kappe zusätzlich zur Einschiebeöffnung für den Schlüsselgriff und von dieser durch eine Zwischenwand getrennt eine zweite Einschiebeöffnung angebracht wird, die zur Aufnahme des Bezeichnungsstreifens dient, der in eingesetztem Zustand durch ein innerhalb des Schutzrahmens angeordnetes Fenster in der angrenzenden Wandscheibe von außen sichtbar ist. Diese Ausbildung erleichtert das Anbringen und Auswechseln des Bezeichnungsschildes und gewährt diesem einen wesentlich besseren Halt am Erkennungsmittel.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erkennungsmittels gemäß der Erfindung veranschaulicht.
- Fig. 1 und 2 zeigen das Erkennungsmittel in Vorderansicht; Fig. 3 zeigt in größerem Maßstab das Erkennungsmittel von unten her gesehen; Fig. 4 ist ebenfalls in größerem Maßstab ein Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2; Fig. 5 stellt ein Bezeichnungsschild zum Anbringen am Erkennungsmittel dar; Fig. 6 zeigt das auf den Griff eines Flachschlüssels aufgesetzte Erkennungsmittel mit dem angebrachten Bezeichnungsschild.
- Das in Fig. 1 bis 4 dargestellte Erkennungsmittel weist als Hauptbestandteil eine Kappe 20 auf, die aus elastisch streckbarem Material, wie z. B. Naturgummi oder Kunstgummi oder Kunststoff, hergestellt ist. Die Kappe 20 besteht aus zwei flachen Wandscheiben 21, die längs ihres Umfanges bis auf eine Einschiebeöffnung 22 miteinander verbunden sind. Der Rand der Einschiebeöffnung 22 ist durch einen rings um diese Öffnung verlaufenden Verstärkungswulst 24 verstärkt. Zwischen den beiden Wandscheiben 21 besitzt die Kappe 20 einen Hohlraum 25 (Fig. 1 und 4), in welchem durch die Öffnung 22 hindurch der Griff eines Schlüssels 27 eingeschoben werden kann, wie Fig. 6 zeigt.
- Die eine Wandscheibe 21 der Kappe 20 weist einen durch erhobene Rippen gebildeten Rahmen 35 auf, welcher ein Fenster 36 begrenzt, das zu einem schmalen Hohlraum 37 in der betreffenden Wandscheibe 21 führt (Fig. 4). In den Hohlraum 37 kann durch eine Öffnung 38 (Fig. 3) ein kleines Bezeichnungsschild 39 (Fig. 5) eingeschoben werden, so daß nachher durch das Fenster 36 hindurch eine Ziffer oder eine Beschriftung des Schildes 39 sichtbar ist, wie Fig. 6 zeigt. Die Öffnung 38 befindet sich in paralleler Lage neben der Einschiebeöffnung 22, und zwar innerhalb des Verstärkungswulstes 24. Wie die gestrichelten Linien in Fig. 2 erkennen lassen, ist der Hohlraum 37 für das Bezeichnungsschild 39 gegen die Öffnung 38 hin etwas verengt, damit das eingeschobene Schild 38 nicht mehr von selbst aus dem Hohlraum 37 herausrutschen kann.
- Das beschriebene Erkennungsmittel kann nicht nur auf den runden Griff eines üblichen Flachschlüssels 27 aufgesetzt werden, sondern auch auf verschieden geformte, verschieden große und verschieden dicke Griffe von Flach- und Bartschlüsseln, weil die Kappe 20 in verhältnismäßig großen Grenzen elastisch gestreckt und ausgedehnt werden kann. Falls der Schlüsselgriff nicht zu klein ist, sitzt das Erkennungsmittel dann fest und unverlierbar am Schlüssel. Mit Hilfe der Bezeichnungsschilder 39 können die Schlüssel 27, die einander oft sehr ähnlich sehen, einwandfrei bezeichnet werden, so daß der Benutzer sofort weiß oder in. einem Verzeichnis nachsehen kann, welcher Schlüssel zu welcher Tür gehört. Um die Unterscheidung der Schlüssel noch einfacher zu gestalten oder noch weiter treiben zu können, ist es zweckmäßig, die Erkennungsmittel in verschiedenen Farben auszuführen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Erkennungsmittel für Schlüssel, bestehend aus einer aus elastisch dehnbarem Material geformten Kappe, die zwei längs ihres Umfanges bis auf eine Einschiebeöffnung miteinander verbundene Wandscheiben aufweist und lösbar über verschieden geformte und verschieden große Schlüsselgriffe spannbar ist, und bei dem gemäß dem Hauptpatent 1069 242 mindestens die eine Seite der Kappe mit einem Schutzrahmen für einen Bezeichnungsstreifen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur Einschiebeöffnung (22) für den Schlüsselgriff und von dieser durch eine Zwischenwand getrennt eine zweite Einschiebeöffnung (38) vorhanden ist, die zur Aufnahme des Bezeichnungsstreifens (39) dient, der in eingesetztem Zustand durch ein innerhalb des Schutzrahmens (35) angeordnetes Fenster (36) in der angrenzenden Wandscheibe (21) von außen sichtbar ist.
- 2. Erkennungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschiebeöffnung (38) für den Bezeichnungsstreifen (39) an der Mündung verengt ist.
- 3. Erkennnungsmittel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen der beiden Einschiebeöffnungen (22,38) für den Schlüsselgriff und den Bezeichnungsstreifen (39) parallel nebeneinander verlaufen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 325 352; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1763196; britische Patentschrift Nr. 800121; USA.-Patentschrift Nr. 1322 815.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH1132466X | 1958-12-29 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1132466B true DE1132466B (de) | 1962-06-28 |
Family
ID=4559254
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM43846A Pending DE1132466B (de) | 1958-12-29 | 1959-12-29 | Erkennungsmittel fuer Schluessel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1132466B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3229224A1 (de) * | 1982-08-05 | 1984-02-09 | Hirakazu Chuo Fukuoka Kichise | Schluessel |
US6604308B1 (en) | 1999-05-14 | 2003-08-12 | Sergio F. Robles | Key with identifying system |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US1322815A (en) * | 1919-02-10 | 1919-11-25 | Patterson John E | Identifying means for night-latch keys |
DE325352C (de) * | 1920-09-11 | Eduard Mueller | Aus federndem Draht gebogener Schluesselring | |
DE1763196U (de) * | 1957-04-18 | 1958-03-13 | Hermann Drollinger | Schluesselhalter. |
GB800121A (en) * | 1956-04-16 | 1958-08-20 | Maurice Alfred Burdin | Improvements in and relating to identifying devices |
-
1959
- 1959-12-29 DE DEM43846A patent/DE1132466B/de active Pending
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