DE1132352B - Vorrichtung an oder in einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet, vorzugsweise Magnettongeraet, mit Kassetten - Google Patents
Vorrichtung an oder in einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet, vorzugsweise Magnettongeraet, mit KassettenInfo
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- DE1132352B DE1132352B DEN20161A DEN0020161A DE1132352B DE 1132352 B DE1132352 B DE 1132352B DE N20161 A DEN20161 A DE N20161A DE N0020161 A DEN0020161 A DE N0020161A DE 1132352 B DE1132352 B DE 1132352B
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Description
DEUTSCHES
AUSLEGES
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PATENTAMT
N 20161 IXa/42g
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 28. JUNI 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 28. JUNI 1962
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an oder in einemAufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, vorzugsweise
einem Magnettongerät, mit Kassetten, die zur Aufnahme eines Wickels des Aufzeichnungsträgers
eingerichtet sind.
Kassetten, die lediglich einen Wickel des Aufzeichnungsträgers enthalten, haben gegenüber Kassetten,
bei denen das Aufwickeln des vom Vorratswickel ablaufenden Aufzeichnungsträger ebenfalls innerhalb
der Kassette erfolgt, den großen Vorteil eines kleinen Raumbedarfes und eines geringen Materialaufwandes.
Dagegen ist es ein besonderer Vorteil der Kassetten, die zwei Wickel enthalten, daß jegliche Manipulation
mit dem Aufzeichnungsträger selbst entfällt, da seine beiden Enden mit den Wickelträgern, z.B. Spulen,
fest verbunden sind. Nachteilig sind die relativ großen Dimensionen solcher Kassetten. Andererseits
weisen Kassetten, die einen Wickel des Aufzeichnungsträgers enthalten, den Nachteil auf, daß auf
jeden Fall mit dem Aufzeichnungsträger selbst manipuliert werden muß, da zumindest der Anfang des in
der Kassette enthaltenden Trägervorrates mit einer Vorrichtung in Verbindung gebracht werden muß, mit
deren Hilfe der Träger vom Vorrat abgewickelt und anderweitig erneut, z.B. in Form eines Wickels in
einer zweiten Kassette, gespeichert werden kann. Überdies muß auch das Ende des Vorratswickels,
wenn es am Wickelkern nicht befestigt ist und nach Ablauf des Vorrates die Kassette verlassen kann, nicht
nur wieder in die Kassette eingefädelt, sondern auch am Wickelkern befestigt werden. Ist das Ende eines
Vorratswickels in der Kassette fixiert, so kann die Kassette erst nach Rückspulen des gesamten Vorrates
in die Kassette wieder verwendet werden.
Es wurde daher für Kassetten, die zur Aufnahme eines Wickels bestimmt sind, bereits vorgeschlagen,
die Kassetten und die Enden des Aufzeichnungsträgers derart auszubilden, daß zur Bildung eines Wikkels
in einer leeren Kassette lediglich der Anfang des aufzuwickelnden Tonträgers in die für seinen Durchtritt
in der Kassettenwandung vorgesehenen Öffnung einzuführen ist. Die Befestigung am Wickelkern erfolgt
automatisch, sobald dieser vom Gerätantrieb her in Drehung versetzt wird. Damit erhält man eine
Kassette mit einem Wickel, welche alle Vorteile dieser Kassettenart aufweist und dennoch leicht zu handhaben
ist. Aber eine Manipulation mit dem Aufzeichnungsträger selbst ist noch immer nötig. Höchster
Bedienungs- und Verwendungskomfort und völlige Sicherheit gegen Fehlbedienung ist erst erreicht, wenn
im Gerät eine Vorrichtung vorgesehen wird, mit welcher die Überführung des aus der Vorratskassette
Vorrichtung an oder in einem Aufzeichnungs-
und/oder Wiedergabegerät,
vorzugsweise Magnettongerät,
mit Kassetten
Anmelder:
N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt, Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität: Österreich vom 11. Juni 1960 (Nr. A 4474)
Ing. Gerhard Missriegler und Ing. Friedrich Laa,
Wien,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
herausragenden Trägerendes in die Durchtrittsöffnung einer Abwickelkassette vollkommen selbsttätig erfolgt,
wenn also die Handhabung mit und an der Kassette lediglich darin besteht, sie in das Gerät einzusetzen.
Dazu ist eine Vorrichtung vorgesehen, die erfindungsgemäß zur Überführung des aus der Vorratskassette herausragenden Trägerendes in die Durchtrittsöffnung
der Aufwickelkassette an einem Schlitten, der auf einer Führung entgegen einer Rückstellkraft,
ζ. B. Feder od. dgl., verschwenkbar und verschiebbar ausgebildet ist, einen Mitnehmer besitzt,
mit welchem das überzuführende Tonträgerende durch Schwenken des Schlittens (bzw. Mitnehmers)
erfaßbar und durch Verschieben desselben mitnehmbar ist, und bei der ferner eine mit dem Triebwerk
des Gerätes, vorzugsweise dem Motor oder einer Schwungmasse, kuppelbare Antriebsvorrichtung zur
Verschwenkung und Verschiebung des Schlittens (bzw. Mitnehmers) vorhanden ist.
Gemäß besonders zweckmäßigen und vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung ist als Antriebsvorrichtung
für den Schlitten eine mit dem Gerätetriebwerk, z. B. durch ein Reibrad kuppelbare Welle vorgesehen,
auf welche ein am Schlitten befestigtes Seil
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aufwickelbar ist, wobei der Angriffspunkt des Seil- keilförmige Körper 8 auf einer für ihn vorgesehenen
zuges derart gewählt ist, daß eine den Schlitten (bzw. Auflagefläche 9,9' auf. Die Seitenwand 10,10' jeder
Mitnehmer) entsprechend schwenkende Komponente Kassette ist im Bereich der Durchtrittsöffnung 5 nur
vorhanden ist. Am Schlitten oder an der Antriebs- so weit geführt, daß diese Durchtrittsöffnung auch
vorrichtung sind Auslöseniittel vorgesehen, durch 5 von der Seite her zugänglich ist. Eine Feder 11,11'
welche die Kupplung zwischen Antriebsvorrichtung verengt die Durchtrittsöffnung 5 so weit, daß ein keil-
und Gerätetriebwerk automatisch aufhebbar ist, so- förmiger Körper 8 wohl mit seiner Keilschneide in die
bald das überzuführende Trägerende in die Durch- Durchtrittsöffnung 5 eingeführt, nicht aber vom Band
trittsöffnung der Aufwickelkassette eingeführt ist. mit seinem dicken Ende durch die Durchtrittsöffnung
Zur Herstellung der Kupplung zwischen Antriebs- io 5 in die Kassette gezogen werden kann. Wenn der
vorrichtung des Schlittens und Gerätetriebwerk sind keilförmige Körper 8 in die Durchtrittsöffnung 5' der
zwei durch Auflegen der Kassetten auf das Gerät ent- in Fig. 1 rechts gezeichneten Kassette 2' eingeführt
gegen einer Rückstellkraft, z. B. Feder od. dgl. aus der ist, so drückt ihn die Feder 11' gegen die Flanschen
Ruhelage bringbare Übertragungsmittel, z.B. Hebel der Spule3' bzw., wenn sich gerade der Schlitz4'
od. dgl., vorgesehen, durch deren Betätigung die 15 hinter der Öffnung 5'befindet, in diese Öffnung Mn-Kupplung
herstellbar ist. Schließlich ist eines der ein. Wird die Spule3'gedreht, so wird der Körpers
beiden Übertragungsmittel mit dem Auslösemittel vom Schlitz 4'mitgenommen,
zur Aufhebung der Kupplung in Verbindung gebracht, Zur Überführung des aus der Vorratskassette 2 her-
wodurch bei der Rückkehr des Übertragungsmittels ausragenden Trägerendes mit dem keilförmigen Körin
seine Ruhelage beim Abheben der Kassette die 20 per 8 in die Durchtrittsöffnung 5' der Aufwickelkas-Auslösemittel
in die Lage zurückgebracht sind, von sette2' wird ein Mitnehmer 12 durch Anschwenken
der aus der Auslösevorgang einleitbar ist. an die Kassette 2 hinter das dicke Ende des keilför-
In besonders einfacher Weise ist die Kupplungs- migen Körpers 8 gebracht, wodurch dieser Körper
vorrichtung durch einen Elektromagnet einschaltbar beim Verschieben des Mitnehmers 12 nach rechts
ausgebildet, in dessen Stromkreis in Serie liegend, 25 mitgenommen und in die Durchtrittsöffnung 5' gezwei
beim Auflegen :der Kassetten schließende Kon- bracht wird. Damit der keilförmige Körper 8 beim
taktpaare und ein Kontaktpaar als Auslösemittel für Verschieben des Mitnehmers 12 von links nach rechts
die Aufhebung der Kupplung und gegebenenfalls ein nicht ausweichen kann, ist es gegebenenfalls zweckweiteres
Kontaktpaar, das bei Betätigung der Schalt- mäßig, zwischen den Kassetten eine Führungsbahn 13
einrichtung zur Einschaltung des Trägerlaufes geöff- 3° anzuordnen, in die auch die Köpfe und die Tonachse
net wird, vorgesehen sind. Als Auslösemittel für die eingegliedert werden. Wie weit dafür eine Notwendig-Aufhebung
der Kupplung ist zweckmäßigerweise ein keit besteht, entscheidet die spezielle Ausbildung der
Wippschalter vorgesehen, der bei abgehobenen Kas- an den Trägerenden angebrachten Körper bzw. des
setten durch die Übertragungsmittel zur Herstellung Mitnehmers 12.
der Kupplung geschlossen wird und dessen Öffnung 35 Der Mitnehmer 12 ist auf einem Schlitten 14 angedurch
einen Hebel erfolgt, der durch einen an dem ordnet, der auf der Führung 15 verschiebbar und verauf
der Welle aufwickelbaren Seilzug angebrachten schwenkbar gelagert ist. Der Mitnehmer 12 ist seiner-Mitnehmer
verschwenkbar ist. seits auch gegenüber dem Schlitten verschwenkbar,
Der Erfindungsgegenstand sei nun an der Hand wobei ihn eine Feder 16 gegen einen Anschlag 17 geeiniger
in der Zeichnung dargestellter Beispiele noch 40 drückt hält. Selbstverständlich ist auch eine Ausfühnäher
erläutert, wobei der Schutz auf die Ausfüh- rung möglich, bei der überhaupt nur der Mitnehmer 12
rungsbeispiele nicht beschränkt sein soll. verschwenkt wird. Auf diese Weise ist es möglich,
In Fig. 1 ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung auch bei rechts liegender Vorratskassette den keilförschematisch
dargestellt. Fig. 2 zeigt eine beispielhafte migen Körper 8 zu erfassen, da der nach rechts glei-Ausführung
des Erfindungsgedankens mit elektrischer 45 tenden Mitnehmer 12 auf den Keil aufgleiten und ihn
Steuerung in Draufsicht. Fig. 3 und 4 zeigen Teile der an seiner Rückseite sodann erfassen kann. Durch die
Anordnung gemäß Fig. 2 in zwei verschiedenen Sei- Feder 18 wird der Schlitten links in einer Endstellung
tenansichten. Fig. 5 gibt das elektrische Schaltschema gehalten bzw. jeweils wieder in diese zurückgebracht,
der Anordnung nach Fig. 2 wieder. in welcher der Mitnehmer abgeschwenkt ist.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 liegen auf der 50 Die Antriebsvorrichtung für den Schlitten 14 be-Deckplatte
1 eines Aufzeichnungs-Wiedergabegerätes steht aus einer Welle 19, auf welcher ein Seil 20 aufzwei
mit den Bezugsziffern 2 und 2' bezeichnete Kas- gewickelt wird, das am Schlitten im Punkt 21 angreift,
setten auf. Jede Kassette enthält eine Spule 3, 3', Dieser Angriffspunkt 21 ist so gewählt, daß am Schlitwelche
einen in den Flanschen schräg verlaufenden, ten eine starke verschwenkende Komponente wirksam
bis in den Spulenkern reichenden Schlitz 4, 4' auf- 55 ist. Bei Zug am Seil wird also der Mitnehmer angeweist.
Durch Auflegen der Kassettengehäuse auf die . schwenkt und verschoben. Um die Welle 19 in Dre-Deckplatte
1 des Gerätes sind die Spulen 3, 3' in be- hung zu setzen, ist an ihr ein Antriebsrad 22 angekannter
und daher nicht näher dargestellter Weise zur bracht, welches mit Hilfe eines verschiebbar ange-Auflage
auf den ihnen zugeordneten Spulentellern ordneten Zwischenrades 23 mit der Welle 24 des
gebracht, bei deren Drehung sie mitgenommen wer- 60 Motors des Gerätetriebwerkes kuppelbar ist. Diese
den. Jede Kassette weist eine Durchtrittsöffnung5, 5' Kupplung, angedeutet durch den Pfeil25 kann z.B.
für den Aufzeichnungsträger 7 auf. An beiden Enden mit Hilfe eines Schalters, der einen Zugmagneten zur
desselben sind keilförmige Körper 8 angebracht. Die Verschiebung des Zwischenrades 23 unter Strom setzt.
Breite dieser Körper ist größer als der Innenabstand erfolgen. Man kann aber auch mit Hilfe einer Taste
der Spulenflanschen. Bei einer den Vorratswickel ent- 65 das Zwisehenrad auf mechanischem Wege verschiehaltenden
Kassette (irn dargestellten Beispiel die Kas- ben. Der Antrieb der Welle 22 wird durch Ausschalsette2)
liegt der keilförmige Körper8 in der Durch- tung der Kupplung25 beendet, sobald der Körpers
trittsöffnung 5.; Ipi der Durchtrittsöffnung 5 liegt der in die Durchtrittsöffnung 5'der Aufwickelkassette 2'
eingeführt ist. Selbstverständlich kann auch jede andere Antriebsart des Schlittens, z. B. mittels Zahnrades
und Schnecke od. dgl. gewählt werden.
Um den Antrieb des Schlittens 14 automatisch abzuschalten, wenn die Endstellung, in welcher die
Überführung beendet ist, erreicht ist, kann z. B. zur Betätigung der Kupplung 25 eine Taste mit Sperrklinke
angeordnet werden, wobei die Sperrklinke z. B. durch den Schlitten in dem Moment ausgelöst wird,
in welchem der Mitnehmer 12 die Überführung des Trägerendes beendet hat.
Eine elektrisch gesteuerte automatische Abschaltung der Mitnehmerbewegung ist in den Fig. 2 bis 5
dargestellt. Die Antriebsvorrichtung für den Schlitten 14 besteht wieder aus der Welle 19, auf welcher das
Seil 20 aufgewickelt wird. Das Antriebsrad 22 der Welle 19 ist durch das verschiebbar gelagerte Zwischenrad
23 mit der Welle 24 des Motors kuppelbar. Zur Kupplung ist ein Elektromagnet 26 vorgesehen,
der über einen nicht näher dargestellten Mechanismus 27 das Zwischenrad 23 mit dem Rad 22 und der
Welle 24 zum Eingriff bringt, wenn er unter Strom gesetzt wird. Im Stromkreis dieses Elektromagneten
(Fig. 5) liegen in Serie die beiden Kontaktpaare 28 und 29, ein Wippschalter 30 und ein weiteres Kontaktpaar
31. Dieses Kontaktpaar steht mit der Schalteinrichtung für die Einschaltung des Trägerlaufes derart
in Verbindung, daß es bei Einschaltung des Trägerlaufes geöffnet wird. Solange der Aufzeichnungsträger
läuft, kann also der Schlitten 14 niemals in Bewegung gesetzt werden.
Zur Betätigung der beiden Kontakte 28 und 29 sind die beiden Hebel 32 und 33 vorgesehen. Der Wippschalter
30 wird von einem dieser beiden Hebel, im Beispiel vom Hebel 32, aber auch von einem weiteren
Hebel 42 (Fig. 4) geschaltet. Die Hebel 32 und 33 sind zweiarmig ausgebildet. Der eine Hebelarm (34
bzw. 35) ist umgebogen und ragt durch Öffnungen 36 bzw. 37 (Fig. 2) der Gerätedeckplatte 1 in den Raum,
der von den aufgelegten Kassetten 2 bzw. 2' eingenommen wird. Federn 38 bzw. 39 halten die Hebel
in einer Lage, in welcher die umgebogenen Enden 34, 35 hochgedrückt sind. Sie werden erst beim Auflegen
der Kassetten 2 und 2' niedergedrückt. Unter diesen Hebelarmen mit den aufgebogenen Enden sind nun
die Kontakte 28 und 29 (Fig. 5) so angeordnet, daß sie beim Niederdrücken der Hebelarme geschlossen
werden. Unter einem der anderen Hebelarme 40 bzw. 41 (im dargestellten Beispiel unter dem Hebelarm 40)
ist der Wippschalter 30 so angeordnet, daß er durch Niederdrücken dieses Armes 40 geschlossen wird.
Dieses Niederdrücken erfolgt durch den Zug der Feder 38, wenn die auf dem Hebel liegende Kassette
abgenommen wird. Bei abgenommenen Kassetten ist der Wippschalter 30 also geschlossen. Damit ergibt
sich für den Stromkreis (Fig. 5) des Zugmagneten 26, daß er bei ruhendem Aufzeichnungsträger und abgenommenen
Kassetten für den Stromfluß vorbereitet ist, daß der Stromfluß aber erst einsetzen kann, wenn
beide Kassetten aufgelegt sind. In diesem Moment beginnt aber auch der Stromfluß und die Bewegung des
Schlittens 14 und damit die Überführung des aus der Vorratskassette herausragenden Trägerendes in die
Durchtrittsöffnung der Aufwickelkassette.
Um die Bewegung zu beenden, muß der Elektromagnet 26 ausgeschaltet werden. Dazu dient der Hebel
(Fig. 4); er ist um die Achse 43, die senkrecht zum Zugseil 20 angeordnet ist, schwenkbar; seine Ruhelage
wird durch die Feder 44 und den Anschlag 45 bestimmt. Er trägt eine Rolle 46, die beim Verschwenken
auf das Ende der Taste des Wippschalters 30, das bei geschlossenem Schaltkontakt hochsteht (Ende
47), aufläuft und damit dieses Ende niederdrückt, also den Schalter öffnet und damit den Stromkreis des
Elektromagneten 26 unterbricht. Damit der Hebel 42 verschwenkt werden kann, weist er einen Lappen 48
mit einem Schlitz 49 auf, durch welchen das Zugseil geführt ist. Zur Mitnahme des Hebels 42 ist am
Zugseil ein Mitnehmer 50, z. B. eine angeklemmte Öse angebracht. Es bereitet keine Schwierigkeit, diese
Öse so genau zu justieren, daß die Unterbrechung des Stromes genau im richtigen Moment erfolgt. Die
Bereitschaft zur Überführung des Tonträgerendes ist auf diese Weise schon bei abgenommenen Kassetten
gegeben.
Selbstverständlich sind wahlweise Änderungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Claims (7)
1. Vorrichtung an oder in einem Auf zeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, vorzugsweise Magnettongerät,
mit Kassetten, die zur Aufnahme eines Wickels des Aufzeichnungsträgers eingerichtet
sind, wobei die Kassetten und die Enden des Aufzeichnungsträgers eine derartige Ausbildung aufweisen,
daß zur Bildung eines Wickels in einer leeren Kassette lediglich der Anfang des aufzuwickelnden
Tonträgers in die für seinen Durchtritt in der Kassettenwandung vorgesehene Öffnung
einzuführen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überführung des aus der Vorratskassette (2) herausragenden
Trägerendes (8) in die Durchtrittsöffnung (5') der Aufwickelkassette (2'), an einem
Schlitten (14), der auf einer Führung (15) entgegen einer Rückstellkraft, z. B. Feder (18) od. dgl.
verschwenkbar und verschiebbar ausgebildet ist, ein Mitnehmer (12) angeordnet ist, mit welchem
das überzuführende Tonträgerende (8) durch Schwenken des Schlittens (14) bzw. Mitnehmers
(12) erfaßbar und durch Verschieben desselben mitnehmbar ist, und ferner eine mit dem Triebwerk
(24) des Gerätes, vorzugsweise dem Motor oder einer Schwungmasse, kuppelbare Antriebsvorrichtung
(19, 20, 22) zur Verschwenkung und Verschiebung des Schlittens (14) bzw. Mitnehmers
(12) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsvorrichtung für den
Sohlitten (14) eine mit dem Gerätetriebwerk (24) z. B. durch ein Reibrad (23) kuppelbare Welle
(19) vorgesehen ist, auf welche ein am Schlitten befestigtes Seil (20) aufwickelbar ist, wobei der
Angriffspunkt (21) des Seilzuges derart gewählt ist, daß eine den Schlitten (14) bzw. Mitnehmer (12)
entsprechend schwenkende Komponente vorhanden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Schlitten (14)
oder an der Antriebsvorrichtung (19, 20, 22) Auslösemittel (30, 42 bis 46) vorgesehen sind, durch
welche die Kupplung zwischen Antriebsvorrichtung und Gerätetriebwerk (24) automatisch aufhebbar
ist, sobald das überzuführende Trägerende (8) in die Durchtrittsöffnung (5') der Aufwickelkassette
(2') eingeführt ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, daß zur Herstellung
der Kupplung zwischen Antriebsvorrichtung (19, 20, 22) des Schlittens (14) und Gerätetriebwerk
(24) zwei durch Auflegen der Kassetten (2, 2') auf das Gerät entgegen einer Rückstellkraft, z.B.
Feder (38, 39) od. dgl. aus der Ruhelage bringbare Übertragungsmittel, ζ. Β. Hebel (32, 33)
od. dgl. vorgesehen sind, durch deren Betätigung die Kupplung herstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eines der beiden Übertragungsmittel
(32) mit den Auslösemitteln (30) zur Aufhebung der Kupplung in Verbindung gebracht ist,
wodurch bei der Rückkehr des Übertragungsmittels (32) in seine Ruhelage beim Abheben der
Kassette die Auslösemittel (30) in die Lage zurückgebracht sind, von der aus der Auslösevorgang
einleitbar ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungsvorrichtung (23) durch einen Elektromagnet (26) einschaltbar ausgebildet
ist, in dessen Stromkreis in Serie liegend zwei beim Auflegen der Kassetten schließende Kontaktpaare
(28, 29) und ein Kontaktpaar (30) als Auslösemittel für die Aufhebung der Kupplung, gegebenenfalls
ein weiteres Kontaktpaar (31), das bei Betätigung der Schalteinrichtung zur Einschaltung
des Trägerlaufes geöifnet wird, vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Auslösemittel für die Aufhebung der Kupplung ein Wippschalter (30) vorgesehen ist,
der bei abgehobenen Kassetten (2, 2') durch die Übertragungsmittel (32) zur Herstellung der Kupplung
geschlossen wird und dessen Öffnung durch einen Hebel (42) erfolgt, der durch einen an dem
auf der Welle (19) aufwickelbaren Seilzug (20) angebrachten Mitnehmer (50) verschwenkbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 633 160, 910 603,
951483-,
USA.-Patentschrift Nr. 1871234.
Deutsche Patentschriften Nr. 633 160, 910 603,
951483-,
USA.-Patentschrift Nr. 1871234.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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