DE1131827B - Verfahren zur Herstellung saurer Monoazofarbstoffe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung saurer MonoazofarbstoffeInfo
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- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
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- C09B29/24—Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing both hydroxyl and amino directing groups
- C09B29/28—Amino naphthols
- C09B29/30—Amino naphtholsulfonic acid
-
- D—TEXTILES; PAPER
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung saurer Monoazofarbstoffe der allgemeinen
Formel
SO3H
SOo-R,
N = N-HO
NH-R3
(I)
SO2-R4
worin R einen gegebenenfalls mit nicht wasserlöslichmachenden Gruppen substituierten Aryl- oder Aryloxyrest
oder eine
— N. -Gruppe
R.
R.
bedeutet, wobei R1 für Wasserstoff oder gegebenenfalls
substituiertes Alkyl und R2 für gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Aralkyl, Cycloalkyl oder Aryl
oder, zusammen mit -N= und -Rx, für einen gesättigten
heterocyclischen Rest steht, R3 Wasserstoff oder einen Phenylrest, welcher zwei zur — NH-Gruppe
orthoständige, niedrigmolekulare Alkylreste und gegebenenfalls weitere nicht wasserlöslichmachende Substituenten
trägt, und R4, wenn R3 für einen Phenylrest
steht, die Hydroxylgruppe oder, wenn R3 für Wasserstoff
steht, eine
Verfahren zur Herstellung
saurer Monoazofarbstoffe
saurer Monoazofarbstoffe
Anmelder:
Sandoz A. G., Basel (Schweiz)
Sandoz A. G., Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 29. August 1958 und 20. August 1959
(Nr. 63 413 und Nr. 77 187)
(Nr. 63 413 und Nr. 77 187)
Dr. Franz Frisch, Porza (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Diazoverbindung aus einem Amin der allgemeinen Formel
SO,H
./- NH2
(Π)
•—■ N'
-Gruppe
SO2-R
worin R die obengenannten Bedeutungen besitzt, mit 1 Mol einer Azokomponente der allgemeinen Formel
bedeutet, wobei R5 für Wasserstoff oder gegebenenfalls
substituiertes Alkyl und R6 für gegebenenfalls substituiertes
Alkyl, Aralkyl, Cycloalkyl oder Aryl oder, zusammen mit -N= und R5, für einen gesättigten
heterocyclischen Rest steht, wobei R, R5 und R6 so zu
wählen sind, daß, wenn R eine hohe Anzahl von Kohlenstoffatomen aufweist, die Summe der Kohlenstoffatome
von R5 und R6 klein sein muß oder, wenn R
eine kleine Anzahl von Kohlenstoffatomen aufweist, die Summe der Kohlenstoffatome von R5 und R6 groß
sein muß.
Das Verfahren zur Herstellung der sauren Monoazofarbstoffe besteht darin, daß man 1 Mol der
OH
SO2
-RJ
NH-R3 (III)
worin R3 und R4 die obengenannten Bedeutungen
besitzen, in stark bis schwach saurem Medium bei Temperaturen von 5 bis 30° C kuppelt.
Die sauren Monoazofarbstoffe sind meist rote Pulver. Sie dienen zum Färben und Bedrucken von
Wolle, Seide, Leder und künstlichen Polyamidfasern und ziehen auf diese Fasern aus neutralem bis schwach
209 610/361
3 4
saurem Bade in roten bis bordeauxroten Tönen von 3-stündigem Rühren bei 0 bis 10° abfiltriert und mit
sehr guter Lichteehtheit und sehr guten Naßechtheiten verdünnter Salzsäure gewaschen.
(Wasch-, Schweiß-, Wasser-, Meerwasser- saure und Die Diazoverbindung wird in 1000 Teilen Wasser
alkalische Walkechtheit). Die Färbungen zeigen auch bei 0 bis 5° homogen suspendiert und mit der 60 bis
gute bis sehr gute Säure-, Alkali-, Chlor-, Peroxyd- 5 70° warmen Lösung von 36 Teilen 2-(2'-4'-6'-Tribleich-,
Bügel-, Reib- und Trockenreinigungsecht- methyl)-phenylamino-8-hydroxynaphthalin-6-sulfonheiten
und sind gut ätzbar. Ferner reservieren die säure in 200 Teilen Wasser in dünnem Strahl versetzt.
Farbstoffe Baumwolle, Viskose, Zellwolle, Acetat- Man rührt bei 25 bis 30°, bis die Kupplung beendet ist,
kunstseide, Triacetatkunstseide und Polyesterfasern salzt mit kristallisiertem Natriumacetat aus, filtriert
gut. Die Naßechtheiten sind besonders gut, wenn das io den Farbstoff ab und trocknet ihn. Er ist ein dunkel-Molekulargewicht
des verwendeten Farbstoffs über rotes Pulver, das sich in heißem Wasser mit reiner
600 liegt. Zur Erreichung der guten Naßechtheiten bordoroter Farbe löst und Wolle, Seide und synthemuß
also beispielsweise das 2-Amino-8-hydroxy- tische Polyamidfasern aus neutralem bis schwach
naphthalin-6-sulfonsäuremethylamid mit der Diazo- saurem Bad in reinen Bordotönen mit sehr guter
verbindung einer einen hochmolekularen Rest R ent- 15 Lichteehtheit und sehr guten Naßechtheiten färbt,
haltenden Diazokomponente der Formel (II) vereinigt werden, während die höhermolekularen Azo- Beispiel 2
komponenten der Formel (III), bei denen z. B. R3
(2',6'-Dimethyl)-phenyl und R4 Hydroxyl bedeutet oder 36,4 Teile 3-Amino-4-sulfobenzol-l-sulfonsäuredi-
R3 Wasserstoff und R4 Phenylamino bedeutet, schon 20 (n-butyl)-amid werden, wie im Beispiel 1 angegeben
in Kombination mit den Diazoverbindungen von Di- wurde, diazotiert. Die abfiltrierte Diazoverbindung
azokomponenten der Formel II, in welchen R einen wird in 800 Teilen kaltem Wasser suspendiert und mit
unsubstituierten Phenyl- oder Phenoxyrest oder einen der 60 bis 70° warmen Lösung von 37 Teilen 2-(2',6'-niedrigmolekularen
Mono- oder Dialkylamidrest be- Diäthyl)-phenylamino-8-hydroxynaphthalin-6-sulfondeutet,
Monoazofarbstoffe liefern, die gute bis sehr 25 säure in 200 Teilen Wasser in dünnem Strahl vermischt,
gute Naßechtheiten aufweisen. Man rührt bei 25 bis 30°, bis die Kupplung beendet
Als Azokomponenten der Formel (III) eignen sich ist, setzt 30 Teile Natriumacetat zu und salzt den Farberfindungsgemäß
die in der Sulfonsäuregruppe durch stoff aus. Er wird abfiltriert, nötigenfalls durch Umeinen
substituierten Amidrest verschlossenen Derivate lösen gereinigt und getrocknet. Er ist ein dunkelrotes
der 2-Amino-8-hydroxynaphthalin-6-sulfonsäure. Letz- 30 Pulver, das sich in heißem Wasser mit blauroter
tere werden nach bekannten Verfahren aus dem Farbe löst und Wolle, Seide und synthetische PoIy-2-Acetylamino
- 8 - hydroxynaphthalin - 6 - sulfonsäure- amidfasern aus neutralem bis schwach saurem Bad
chlorid durch Umsetzung mit primären oder sekun- in reinen blauroten Tönen von sehr guten Licht- und
dären Aminen und anschließende Abspaltung der Naßechtheiten färbt. Acetylgruppe hergestellt, wie das Methylamid, Di- 35 Beispiel 3
methylamid, ß-Methoxyäthylamid, Di-(/S-hydroxy-
äthyl)-amid, Morpholid, ferner das Phenylamid, 37,8 Teile 3-Amino-4-sulfobenzol-l-sulfonsäure-
N-Methyl-N-phenylamid, N-Äthyl-N-phenylamid, n-nonylamid werden wie im Beispiel 1 diazotiert. Die
N-^-Hydroxyäthyl-N-phenylamid der 2-Amino-8-hy- abfiltrierte Diazoverbindung wird in 500 Teilen
droxynaphthalin-6-sulfonsäure. Als Azokomponenten 40 Wasser bei 0 bis 5° suspendiert und tropfenweise mit
kommen verfahrensgemäß ferner die 2-Phenylamino- der warmen Lösung von 25,2 Teilen 2-Amino-8-hy-8-hydroxynaphthalin-6-sulfonsäuren
mit in den droxynaphthalin - 6 - sulfonsäuremethylamid in 500
2',6'-Stellungen substituiertem Phenylrest, und zwar Teilen Wasser und 15 Teilen konzentrierter Salzsäure
vorzugsweise die 2-(2',6'-Dimethyl)-phenylamino-, die versetzt. Man rührt bei 10 bis 20° 2 Stunden und tropft
2-(2',4',6'-Trimethyl)-phenylamino- und die 2-(2',4',- 45 dann langsam eine Lösung von 40 Teilen kristalli-5',6'-Tetramethyl)-phenylamino-8-hydroxynaphthalin-
siertem Natriumacetat in 200 Teilen Wasser zu. Wenn 6-sulfonsäure in Betracht. die Diazoverbindung verschwunden ist, wird der
Gegenüber den aus der deutschen Patentschrift Farbstoff abfiltriert, gegebenenfalls aus verdünnter
953105 bekannten, nächstvergleichbaren Monoazo- Natriumcarbonatlösung umgelöst und getrocknet,
farbstoffen zeichnen sich die verfahrensgemäß erhält- 50 Er ist ein rotes Pulver, das sich in heißem Wasser
liehen Monoazofarbstoffe dadurch aus, daß ihre mit roter Farbe löst und Wolle, Seide und synthetische
Färbungen auf Wolle eine bessere Schweißechtheit Polyamidfasern in reinen roten Tönen von guten bis
und eine bessere alkalische Walkechtheit bei 40°C auf- sehr guten Licht- und Naßechtheiten färbt,
weisen.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile 55 beispiel4
Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die 28 Teile 3 - Amino - 4- sulfobenzol -1 - sulfonsäure-
Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. dimethylamid werden mittels Natriumhydroxyd in
500 Teilen Wasser gelöst, mit einer Lösung von
Beispiel 1 ^ Teilen Natriumnitrit in 30 Teilen Wasser und hierauf
60 mit 35 Teilen konzentrierter Salzsäure bei 0 bis 5°
41,1 Teile 3-Amino-4-sulfobenzol-l-sulfonsäure- versetzt. Nach 3stündigem Rühren bei 5 bis 10° wird
(4'-cyclohexyl)-phenylester werden in 1000 Teilen die überschüssige salpetrige Säure mit Amidosulf on-Wasser
mittels Natriumhydroxyd als Natriumsalz säure zerstört und zur Diazosuspension eine Lösung
gelöst und mit einer Lösung von 8 Teilen Natrium- von 32,8 Teilen 2-Amino-8-hydroxynaphthalin-6-sulnitrit
in 20 Teilen Wasser verrührt. Diese Lösung 65 fonsäure-N-methyl-N-phenylamid in 100 Teilen Acewird
in die Mischung von 200 Teilen Eis, 200 Teilen ton zugetropft. Nach 3stündigem Rühren tropft man
Wasser und 35 Teilen konzentrierter Salzsäure einge- die Lösung von 30 Teilen kristallisiertem Natriumrührt.
Die ausgefallene Diazoverbindung wird nach acetat in 100 Teilen Wasser zu. Nach 6stündigem
Rühren wird das Aceton abgedampft, der Farbstoff ausgesalzen und getrocknet. Er ist ein rotes Pulver,
das sich in heißem Wasser mit roter Farbe löst und Wolle, Seide und synthetische Polyamidfasern in
reinen roten Tönen von sehr guten Licht- und Naßechtheiten färbt.
Zum Färben verfährt man wie folgt: In ein aus 5000 Teilen Wasser, 10 Teilen wasserfreiem Natriumsulfat
und 1 Teil Farbstoff bestehendes Färbebad bringt man bei 40° 100 Teile Wolltuch ein. Man
erhitzt die Färbeflotte im Verlauf einer Viertelstunde auf 100°, hält sie auf dieser Temperatur V2 Stunde,
gibt ihr 20 Teile einer 10°/0igen wäßrigen Essigsäurelösung
zu und beendet das Färben durch ein weitere 30 Minuten dauerndes Erhitzen auf 100°. Während des
Färbeprozesses ersetzt man fortwährend das verdampfende Wasser. Hierauf nimmt man die gefärbte
Wolle aus der Flotte, spült sie mit Wasser und trocknet sie.
Die in der Tabelle aufgeführten Beispiele entsprechen
der allgemeinen Formel (I), in der die Symbole R, R3, R4 die nachstehende Bedeutung, besitzen. In der
letzten Kolonne wurde der Farbton auf Wolle angegeben.
R | R3 | H | H | H | R4 | Methylamine | Farbton | |
.Bei spiel |
4'-isooctylphenoxy | 2,6-Dimethyl- | H | H | —OH | der Färbung auf Wolle |
||
5 | 4'-tert.Amylphenoxy | phenyl | 2,4,6-Trimethyl- | H | Rot | |||
6 | phenyl | 2'-Hydroxyäthylamino | Blaurot | |||||
Dicylcohexylamino | H | Äthylamino | ||||||
7 | 4'-tert.Butylphenoxy | H | -OH | Rot | ||||
8 | Amylamino | H | Rot | |||||
9 | H | Di-(2'-hydroxyäthyl)-amino | Blaurot | |||||
n-Octylamino | 2,4,5,6-Tetra- | Morpholino | ||||||
10 | N-Methyl-N-phenylamino | methylphenyl | 3'-Methoxypropylamino | Rot | ||||
11 | N-2'-Hydroxyäthyl-N-phenyl- | H | desgl. | |||||
12 | amino | H | Äthylamino | desgl. | ||||
Phenylamino | H | Methylamino | ||||||
13 | Cyclohexylamine | H | desgl. | desgl. | ||||
14 | Benzylamino | H | N-Äthyl-N-phenylamino | desgl. | ||||
15 | 2'-Äthoxyäthylamino | H | -OH | desgl. | ||||
16 | Benzylamino | H | desgl. | |||||
17 | H | Phenylamino | Blaurot | |||||
n-Butylamino | 2,4,6-Triäthyl- | Cyclohexylamine | ||||||
18 | 4'-Methyoxybutylamino | phenyl | Piperidino | Rot | ||||
19 | Di-(3'-hydroxypropyl)-amino | 3 '-Methoxybutylamino | desgl. | |||||
20 | 4-'Methylphenylamino | Methylamino | desgl. | |||||
21 | 2'-Methoxyphenylamino | desgl. | desgl. | |||||
22 | 2,'4'-Dimethylphenoxy | 4'-Methoxyphenylamino | desgl. | |||||
23 | Diäthylamino | 2,'5'-Dimethylphenylamino | desgl. | |||||
24 | desgl. | —OH | desgl. | |||||
25 | Phenyl | desgl. | ||||||
26 | Blaurot | |||||||
Claims (4)
- PATENTANSPRUCH ΕΙ. Verfahren zur Herstellung saurer Monoazofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man 1 Mol
der Diazoverbindung aus einem Amin der allgemeinen Formel SO3H(Π)SO2-Rworin R einen gegebenenfalls mit nicht wasserlöslichmachenden Gruppen substituierten Aryl- oder Aryloxyrest oder eineR1— N'-Gruppe'R.bedeutet, wobei R1 für Wasserstoff oder gegebenenfalls substituiertes Alkyl und R2 für gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Aralkyl, Cycloalkyl oder Aryl oder, zusammen mit — N= und — R1, für einen gesättigten heterocyclischen Rest steht, mit1 Mol einer Azokomponente der allgemeinen FormelOH-NH-R3 (III)R11-O9Skuppelt, worin R3 Wasserstoff oder einen Phenyl- ίο rest, welcher zwei zur NH-Gruppe orthoständige, niedrigmolekulare Alkylreste und gegebenenfalls weitere nicht wasserlöslichmachende Substituenten trägt und R4, wenn R3 für einen Phenylrest steht, die. Hydroxylgruppe oder, wenn R3 für Wasserstoff steht, einebedeutet, wobei R5 für Wasserstoff oder gegebenenfalls substituiertes Alkyl und R6 für gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Aralkyl, Cycloalkyl oder Aryl oder, zusammen mit —N== und R5, für einen gesättigten heterocyclischen Rest steht. - 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kupplung in stark bis schwach saurem Milieu ausführt.
- 3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kupplung bei Temperaturen von 5 bis 3O0C ausführt.
- 4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Diazokomponente verwendet, in welcher R einen gegebenenfalls mit nicht wasserlöslichmachenden Gruppen substituierten Phenoxyrest bedeutet.— Nv -Gruppe
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel mit Erläuterung ausgelegt worden.In Betracht gezogene Druckschriften: 20 Deutsche Patentschrift Nr. 953 105.® 209 610/361 6.62
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH1131827X | 1958-08-29 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1131827B true DE1131827B (de) | 1962-06-20 |
Family
ID=4559221
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES64649A Pending DE1131827B (de) | 1958-08-29 | 1959-08-28 | Verfahren zur Herstellung saurer Monoazofarbstoffe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1131827B (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE953105C (de) * | 1953-07-07 | 1956-11-29 | Sandoz Ag | Verfahren zur Herstellung saurer Monoazofarbstoffe |
-
1959
- 1959-08-28 DE DES64649A patent/DE1131827B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE953105C (de) * | 1953-07-07 | 1956-11-29 | Sandoz Ag | Verfahren zur Herstellung saurer Monoazofarbstoffe |
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