DE1129180B - Empfangseinrichtung fuer Impulsuebertragung durch quantisierte Phasenmodulation eines Traegers - Google Patents
Empfangseinrichtung fuer Impulsuebertragung durch quantisierte Phasenmodulation eines TraegersInfo
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- DE1129180B DE1129180B DET19892A DET0019892A DE1129180B DE 1129180 B DE1129180 B DE 1129180B DE T19892 A DET19892 A DE T19892A DE T0019892 A DET0019892 A DE T0019892A DE 1129180 B DE1129180 B DE 1129180B
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 10. MAI 1962
Es wird ein Datenübertragungssystem mit Impulsen im gegenseitigen Abstand T0 vorausgesetzt,
welches sekundlich also l/7p Schritte übertragen kann. Im einfachsten Falle quantisierter Impulswertigkeiten
kann jeder Impuls die Werte 0 oder 1 bzw. — 1 oder + 1 annehmen. Dann liegt ein Binärsystem vor mit
einer Information von 1 bit pro Impuls. Erlaubt der Störabstand des Systems die Unterscheidung von k
verschiedenen Werten jedes Impulses, dann hat jeder Impuls die Information von Id (k) bit, wobei Id den
dyadischen Logarithmus bedeutet. Die Telegraphiegeschwindigkeit dieses Systems ist IdQc)JT0 Baud.
Ferner wird die Übertragung mit Hilfe eines Trägers Co0 vorausgesetzt, wobei die k verschiedenen
Werte eines Impulses durch k Phasenlagen des Trägers dargestellt seien.
Fig. 1 erläutert die quantisierte Phasenmodulation. Sie stellt eine Phasenebene dar mit der reellen
Achse χ und der imaginären Achse y. Diese sei definiert in bezug auf einen gegebenen Träger
cos (coQt), welcher dann den Einheitsvektor in der
x-Achse gelegen darstellt. A cos (wQt+φ) ist in dieser
Ebene ein Vektor der Länget, welcher um den
Winkel φ gegen die x-Achse vorgedreht ist. Einem
Modulationsimpuls der Wertigkeit« entspricht ein solcher Signalvektor mit einem η eindeutig zugeordneten
Winkel <pn. Bei k vorzugsweise äquidistanten
Phasenlagen kann der Signalvektor für die Dauer des ihn erzeugenden Impulses eine dieser k Phasenlagen
annehmen. Ein Impuls der Wertigkeit η erzeugt dann ein Signal, welches durch A cos {o^t+2% n\k) dargestellt
ist. In Fig. 1 ist k = 8 angenommen, und die acht Phasenlagen sind von / bis k durchnumeriert.
In diesem Falle hat jeder Impuls 3 bit Information.
Ein Demodulator für quantisierte Phasenmodulation hat die Aufgabe, die im Empfangssignal vorliegende
Phase und daraus den jeweiligen Wert« festzustellen. Die Ermittlung einer Phase ist immer
nur in bezug auf ein gegebenes Koordinatensystem möglich, d. h. in bezug auf einen gegebenen Träger.
Der im Sender beliebig vorgegebene Träger cos (a^t)
muß im Empfänger deshalb durch einen Oszillator erzeugt und über den Übertragungsweg in Frequenz
und Phase synchronisiert werden. Den übrigen Aufbau des Demodulators zeigt Fig. 2. Die Demodulation
erfolgt multiplikativ in zwei Multiplikatoren 1, 2. Beide erhalten an einem Eingang das empfangene
Signal, aber getrennte Trägerphasen an ihrem zweiten Eingang. Für den einen ist cos (W0?) der
demodulierende Träger, für den anderen der dazu in Phasenquadratur stehende Träger — sin(coQt). Liegt
am Empfängereingang für die Dauer eines Impulses
Empfangseinrichtung für Impulsübertragung durch quantisierte Phasenmodulation
eines Trägers
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Dr.-Ing. Ernst Kettel, Ulm/Donau-Söflingen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
das Signal A cos (ωοί+2π njk), so entstehen an den
beiden Ausgängen des Demodulators nach Abtrennung trägerfrequenter Anteile durch die Tiefpässe
3, 4 die Ausgangsgrößen
x — A cos (2π njk)
y = A sin (2π n/k).
Dies sind die Beträge der Komponenten des Signalvektors in bezug auf das durch den Bezugsträger
definierte Koordinatensystem. Durch sie ist die jeweils gesendete Phase, d. h. der Wert von η
eindeutig bestimmt.
Das Problem eines Empfängers nach Fig. 2 liegt in der Synchronisierung des örtlichen Oszillators.
Diese kann dadurch erfolgen, daß in größeren Zeitabständen in die Übertragung Impulse mit a priori
bekannter Phase, z. B. η = O, eingeblendet werden, an die dann die Phase des Oszillators angebunden
wird. Dies ist ein Regelvorgang mit relativ großer Trägheit, und das System versagt deshalb bei solchen
Übertragungssystemen, bei denen schnellere Phasenoder Frequenzschwankungen auftreten.
Es gibt gegen diese Schwierigkeiten eine bekannte Abhilfe. Sie besteht darin, daß nicht ein vorgegebener
Träger die Bezugsphase darstellt, sondern die Phase des Impulssignals, mit dem der zeitlich vorangegangene
Impuls ankam. Die Nachricht steckt also in der Phasendifferenz zweier zeitlich aufeinanderfolgender
Impulse. Dementsprechend muß auch die Modulation vorgenommen werden. Lautet z. B. ein
erstes Signal A cos {ο^ΐ+ΐπ najk), wobei W0 von der
Vorgeschichte abhängt, und hat der folgende Impuls
209 579/178
Ax = x\x2+y\y2 =
A2 [cos (2π
COS {2π Tl0Ik-φ)
+ sin (2π (no+n2)l
sin(InTi0Ik-φ)]
= A^ cos (2π Ti2Ik)
Der Summator 12 bildet den zweiten Ausgang des
Demodulators
= Ä1 [sin (2π
eos (2nnojk—(p)
— cos (2π (no+n2)lk—<p)
sin (2π Ti0Ik-f)]
= A2 sin (2π Ti2Ik)
(4) und (5) sind die gesuchten Komponenten der Nachricht H2- Das in Fig. 3 dargestellte System liefert
sie, ohne einen phasenstarren Träger im Empfänger voraussetzen zu müssen. Statt die Trägerphasen wie
im eingangs geschilderten System mittels Schwing-
die Wertigkeit n2, so lautet das zugehörige Signal
A cos (wot+2π («ο+Tt2)Ik). Für die Demodulation
dieses Signals in einer Fig. 2 entsprechenden Anordnung muß der Empfänger in der Lage sein, die
Phase des vorangehenden Impulses zu speichern, also Träger cos (ωοί+2π Tt0Ik) und —sin (ωοί+2τι Ti0Ik) an
die Multiplikatoren während der Dauer des zweiten Impulses zu legen. Der Empfanger bestimmt also die
Komponenten eines empfangenen Signals in der durch die Phase des vorangegangenen Impulses
definierten Phasenebene. Als Ergebnis folgen die Gleichungen (1) mit η = H2, also die richtige Nachricht.
Das Verfahren wird so durchgeführt, daß im
Empfänger während eines ersten Empfangsimpulses 15
ein sehr selektiver Kreis auf dessen Frequenz und
Phase einschwingt und dann frei weiterschwingend
den zweiten Impuls demoduliert, indem er für dessen
Dauer den Multiplikatoren die richtigen Trägerphasen liefert. Der Kreis wird dann gelöscht und 20 kreisen speichern zu müssen, braucht man hier kann danach auf Frequenz und Phase des dritten lediglich die mit beliebiger Trägerphase demodu-Impulses einschwingen. Um alle Impulse demodu- lierten Komponenten des zeitlich vorangehenden lieren zu können, braucht man zwei Schwingkreise Impulses zu speichern.
Empfänger während eines ersten Empfangsimpulses 15
ein sehr selektiver Kreis auf dessen Frequenz und
Phase einschwingt und dann frei weiterschwingend
den zweiten Impuls demoduliert, indem er für dessen
Dauer den Multiplikatoren die richtigen Trägerphasen liefert. Der Kreis wird dann gelöscht und 20 kreisen speichern zu müssen, braucht man hier kann danach auf Frequenz und Phase des dritten lediglich die mit beliebiger Trägerphase demodu-Impulses einschwingen. Um alle Impulse demodu- lierten Komponenten des zeitlich vorangehenden lieren zu können, braucht man zwei Schwingkreise Impulses zu speichern.
in alternierendem Betrieb. Dieses Verfahren ist Es sei nun angenommen, der örtliche Oszillator
kompliziert und geht nur dort, wo sich die einzelnen 25 des Empfängers habe die Phase φ nur zur Zeit des
Impulse zeitlich nicht merklich überlappen und auf ersten Impulses gehabt. Es gelte also die Gleichung (3).
die Dauer eines Impulses wenigstens einige Träger- Innerhalb der Zeit T0 bis zum nächsten Impuls habe
Perioden entfallen. sich die Phase um —Δφ geändert. In die Glei-
Es wird hier ein in Fig. 3 dargestelltes neues chungen (2) ist dann φ—Δφ einzusetzen. Dies gibt
Verfahren vorgeschlagen, welches frei von diesen 30 dann statt der richtigen Werte (4), (5) die mit dem
Nachteilen ist und auch einfacher in der Realisierung. Phasenfehler Δφ behafteten neuen Ausgangsgrößen
Auch hier liege die Nachricht in der Phasendifferenz
zweier aufeinanderfolgender Impulse. Der Empfänger
habe einen durchschwingenden Oszillator, der die
richtige Frequenz W0 habe, aber eine willkürliche 35
Phase φ. Später wird gezeigt, daß auch eine Frequenzdifferenz gegenüber den empfangenen Signalen bestehen darf. Man betrachtet den Zeitaugenblick, wo
ein mit dem Index 1 bezeichneter Impuls, der die
Phase 2UTt0Ik hatte, zu Ende ist und ein zweiter 40
Impuls (Index 2) mit der Nachricht H2 empfangen
zweier aufeinanderfolgender Impulse. Der Empfänger
habe einen durchschwingenden Oszillator, der die
richtige Frequenz W0 habe, aber eine willkürliche 35
Phase φ. Später wird gezeigt, daß auch eine Frequenzdifferenz gegenüber den empfangenen Signalen bestehen darf. Man betrachtet den Zeitaugenblick, wo
ein mit dem Index 1 bezeichneter Impuls, der die
Phase 2UTt0Ik hatte, zu Ende ist und ein zweiter 40
Impuls (Index 2) mit der Nachricht H2 empfangen
so führt dies nicht zu einem Fehler in der Bestimmung von H2. Der angenommene Phasenfehler innerhalb
der Zeit T0 bedeutet eine Frequenzabweichung zwisehen
der Empfangsfrequenz und der Frequenz des Oszillators im Empfänger von Δω — ΔφΙΤ0.
Der für das System Fig. 3 notwendige lokale Oszillator bedarf also dann keiner Frequenzregelung
durch die empfangenen Signale, wenn er von der
nicht geschlossen werden, da Ti0 und φ unbekannt 50 richtigen Frequenz keine größere Abweichung hat als
sind. In Fig. 3 folgen auf die Tiefpässe nun je
Glieder 5, 6 mit einer Laufzeit der Dauer T0. In dem
betrachteten Zeitpunkt, wo am Eingang der Laufzeitglieder die Komponenten gemäß Gleichung (2)
des zweiten Impulses stehen, liegen an ihren Aus- 55
gangen dann die beiden Komponenten des zeitlich
vorangegangenen Impulses. Diese lauten (2) entsprechend
Glieder 5, 6 mit einer Laufzeit der Dauer T0. In dem
betrachteten Zeitpunkt, wo am Eingang der Laufzeitglieder die Komponenten gemäß Gleichung (2)
des zweiten Impulses stehen, liegen an ihren Aus- 55
gangen dann die beiden Komponenten des zeitlich
vorangegangenen Impulses. Diese lauten (2) entsprechend
des Empfangers gemäß Fig. 3
Ax = Ä* cos (2π Ti2Jk+Δφ)
Ay = Λ2 sin (2π Tt2Ik+Δφ) (6)
Die Demodulation erfolgt also in bezug auf eine um Δφ falsch orientierte Phasenebene. Ist Δφ klein
gegen den kleinsten Abstand zweier der quantisierten Phasen, also
Κ
(7)
wird. Dieser hat die Phase 2π (^+Ti2)Ik und liefert
deshalb nach Demodulation in den Multiplikatoren 1, 2 und Abtrennung trägerfrequenter Anteile durch
die Tiefpässe 3, 4 die beiden Komponenten
X2-A cos (2π
y2 = A sin (2π
y2 = A sin (2π
(2)
Aus diesen beiden Komponenten kann auf n2
=^1 μ ^ Ils.
kl0
X1 = A cos (2π Ti0Ik- φ)
J1 = A sin (2π Ti0Ik-φ)
Für das in Fig. 1 dargestellte System mit k — 8
wäre danach der erlaubte Frequenzfehler 2,5% der Impulstaktfrequenz.
Es soll noch erläutert werden, wie die Nachricht n2
,,.. aus den Komponenten (4), (5), also den Ausgängen
*- ' 60 des Systems gemäß Fig. 3 ermittelt werden kann.
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, Eine mögliche Anordnung zeigt Fig. 4. Dabei
durch einen Rechenprozeß mit Hilfe der Glei- handelt es sich um eine Entscheidungsoperation,
chungen (3) die Größen Ti0 und φ aus den Glei- welcher der Nummern / bis k der Wert n2 entspricht,
chungen (2) zu eliminieren und dadurch die Kompo- Dazu sind k Summatoren vorhanden, von denen
nenten der Nachricht H2 zu erhalten. Dazu werden 65 Fig. 4 drei zeigt. Jedem Summator ist eine der
in vier Multiplikatoren 7, 8, 9, 10 die Produkte Nummern / bis k zugeordnet, und es soll immer nur
X1X2, X1J2. xtfi und y\y2 gebildet. Ein Summator 11 derjenige ansprechen, dessen Nummer mit H2 überbildet
einen ersten Ausgang des Demodulators einstimmt, alle anderen seien gesperrt. Zunächst
müssen dazu die Summatoren 13 bis 15 nur einseitig aussteuerbar sein, was wie in Fig. 4 z. B. durch
Gegenkopplung über Gleichrichter 16,17, 18 erreicht werden kann. Bei der gezeichneten Polarität ist nur
eine Austeuerung des Ausgangs nach negativen S Werten möglich. Im übrigen seien die Summatoren
von der Art, wie sie in der analogen Rechentechnik verwendet werden, wobei die Ausgangsspannung
gleich der negativen Summe aller Eingänge ist, was hier wegen der Begrenzung nur dann gilt, wenn die
Summe aller Eingänge positiv ist. Jeder Summator hat zwei Eingänge, die von den Ausgängen des
Demodulators Fig. 3 gespeist werden. Jeder Summator bewertet diese Eingänge aber mit verschiedenen
Koeffizienten. Für den /-ten Summator seien diese Faktoren für den ersten Eingang α«, den zweiten bi
mit
= cos (2π ijk),
= sin (2π ilk) (9)
Seine bewertete Eingangsgröße ist dann
Ax cn+Ay bi = A2 [cos (2π H2Jk) cos (2π ilk)
+sin (2π m/k) sin (2π i/k)] = Α2 cos (2π [H2-I)Jk)
+sin (2π m/k) sin (2π i/k)] = Α2 cos (2π [H2-I)Jk)
(10)
Der Summator mit / = n2 erhält also den maximalen
Eingang. Da in Fig. 4 von jedem Ausgang der Summatoren Gegenkopplungen auf alle anderen
Summatoren vorgesehen sind, ist der Summator mit maximalem Eingang in der Lage, alle übrigen zu
sperren. Es gibt also immer nur einen Summator, der am Ausgang die Aussteuerung — A2 zeigt — alle
anderen haben den Ausgang 0 —, und die Nummer dieses Summators ist identisch mit der Nummer der
gesendeten Phasendifferenz.
Das beschriebene Demodulationsverfahreu, bei dem durch den in Fig. 3 dargestellten Rechenprozeß
mit Hilfe der Gleichung (3) die Größen «ο, φ aus den
Gleichungen (2) eliminiert werden, muß noch gegen ein von Harmuth in Electr. and Comm. (July, 1960),
S. 221 bis 228, beschriebenes Verfahren abgegrenzt werden. Auch dort ist ein Verfahren beschrieben, bei
dem die Träger im Empfänger nicht phasenstarr zu den empfangenen Signalen sein müssen. Der Phasenfehler
wird dort durch die gleichen Rechenoperationen beseitigt, die oben durch Gleichungen (4), (5) beschrieben
sind [Gleichung (16) bei Harmuth]. Dort ist aber die Nachricht durch die Phase, nicht die
Phasendifferenz gegeben. In den der obigen Gleichung (2) entsprechenden Gleichungen ist also nur φ
zu eliminieren. Dazu werden Hilfsgrößen cos φ, sin φ benötigt, welche die gleiche Rolle beim Harmuthschen
Verfahren übernehmen wie im obigen Falle die Gleichung (3). Diese Hilfsgrößen werden
aber bei dem bekannten Verfahren getrennt von der Nachricht in einem zweiten, frequenzverschobenen
Band übertragen. Es besteht also lediglich eine Übereinstimmung bezüglich der mit zwei Komponentenpaaren
anzustellenden formalen Rechenoperationen. Das hier vorgeschlagene neue Verfahren braucht
nicht wie beim Harmuthschen Verfahren einen Hilfskanal zur Eliminierung der Fehler des Oszillators
im Empfänger, sondern erreicht dies durch die Verwendung der Komponenten des zeitlich vorangehenden
Impulses.
Claims (3)
1. Pulsübertragungssystem mit quantisierter Phasenmodulation eines Trägers, wobei die
Nachricht in der Phasenänderung eines Impulses gegenüber dem zeitlich vorangehenden Impuls
besteht und vorzugsweise eine feste Zahl quantisierter, äquidistanter Phasenänderungen vorgesehen
ist, und mit einem Empfänger mit zwei multiplikativ wirkenden Demodulatoren, denen
beiden die Empfangsspannung und je eine von zwei zueinander in Phasenquadratur stehenden
Spannungen einer im Empfänger erzeugten Oszillatorfrequenz zugeführt werden, so daß nach
Abtrennung trägerfrequenter Anteile durch Tiefpässe aus dem Empfangsvektor des Signals die
Komponenten x2, y2, bezogen auf die durch den
Empfangsoszillator definierte Phasenebene, entstehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsoszillator
eine beliebige Phasendifferenz oder kleine Frequenzdifferenz gegenüber dem empfangenen Träger besitzt, daß in Laufzeiten
von der Dauer eines Impulsabstandes die entsprechenden Komponenten x\y\ des zeitlich vorangegangenen
Impulses gespeichert und daß durch einen Rechenprozeß aus den beiden verfügbaren
Komponentenpaaren die im Komponentenpaar x2, y2 enthaltenen unbestimmten Phasen eliminiert
werden.
2. Pulsübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus den beiden
gegebenen Komponentenpaaren durch MuHiplikationen und Summationen ein neues Komponentenpaar
nach den Beziehungen χ = xxx2 +y\y2,
y = XIy2-X^i gebildet wird.
3. Pulsübertragungssystem mit k quantisierter, Phasendifferenzen nach Anspruch 1, bei dem
mittels einer Entscheidungsoperation die jeweils gesendete Phasendifferenz aus dem nach Anspruch
2 gebildeten Komponentenpaar bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jeder möglichen
Phasendifferenz ein bestimmter, einseitig aussteuerbarer Summator zugeordnet ist, der nur
und allein bei der ihm zugeordneten Phasendifferenz ansprechen soll, daß die Summatoren
sich gegenseitig sperren können und alle die beiden für die Entscheidung verfügbaren zwei
Komponenten x, y über zwei für jeden der Summatoren unterschiedliche Bewertungsfaktoren
zugeführt erhalten, wobei für den /-ten Summator, der die /-te Phasendifferenz feststellen soll, die
beiden Bewertungsfaktoren gleich oder proportional cos (2π ilk) und sin {2:i ilk) sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209 57W178 5.62
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET19892A DE1129180B (de) | 1961-03-30 | 1961-03-30 | Empfangseinrichtung fuer Impulsuebertragung durch quantisierte Phasenmodulation eines Traegers |
US183220A US3253223A (en) | 1961-03-30 | 1962-03-28 | Pulse phase modulation receiver |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET19892A DE1129180B (de) | 1961-03-30 | 1961-03-30 | Empfangseinrichtung fuer Impulsuebertragung durch quantisierte Phasenmodulation eines Traegers |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1129180B true DE1129180B (de) | 1962-05-10 |
Family
ID=7549485
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DET19892A Pending DE1129180B (de) | 1961-03-30 | 1961-03-30 | Empfangseinrichtung fuer Impulsuebertragung durch quantisierte Phasenmodulation eines Traegers |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US3253223A (de) |
DE (1) | DE1129180B (de) |
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-
1961
- 1961-03-30 DE DET19892A patent/DE1129180B/de active Pending
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1962
- 1962-03-28 US US183220A patent/US3253223A/en not_active Expired - Lifetime
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