[go: up one dir, main page]

DE1127539B - Fadenrolle od. dgl., insbesondere fuer Kunststoffaeden - Google Patents

Fadenrolle od. dgl., insbesondere fuer Kunststoffaeden

Info

Publication number
DE1127539B
DE1127539B DED14871A DED0014871A DE1127539B DE 1127539 B DE1127539 B DE 1127539B DE D14871 A DED14871 A DE D14871A DE D0014871 A DED0014871 A DE D0014871A DE 1127539 B DE1127539 B DE 1127539B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
fingers
reel according
roll
disks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED14871A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Henninger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEBOMI GmbH
Original Assignee
DEBOMI GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DEBOMI GmbH filed Critical DEBOMI GmbH
Priority to DED14871A priority Critical patent/DE1127539B/de
Publication of DE1127539B publication Critical patent/DE1127539B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/04Guides for slivers, rovings, or yarns; Smoothing dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Fadenrolle od. dgl., insbesondere für Kunststoffäden Die Erfindung bezieht sich auf eine Fadenrolle wie Bremsrolle, Förderrolle, Streckrolle od. dgl., insbesondere für Kunststoffäden, auf deren Umfang der Faden zickzackförmig geführt wird. Bei einer bekannten Ausführung besteht die Rolle aus einem Stück, und ihre die Fadenbahn seitlich begrenzenden Flanken haben ineinanderfassende dachförmige Vorsprünge, die unmittelbar aufeinanderfolgen und eine den Faden im gesamten Umschlingungsbereich ununterbrochen unterstützende Zickzackbahn bilden. Letzteres gilt auch schon für gemachte Vorschläge, bei denen die Rolle aus zwei fest aneinandergedrückten Scheiben besteht, die auf ihren gegeneinandergekehrten Stirnflächen mit von Kugeln oder halbkugeligen Köpfen gebildeten, dicht ineinandergreifenden Ringen besetzt sind. Das Anliegen des Fadens im Umschlingungsbereich an einer in sich geschlossenen Bahn ist aber in mehrfacher Hinsicht nachteilig. Die erzielbare Reibung zwischen dem Faden und der Rolle ist z. B. weitgehend von der Spannung des auflaufenden Fadenteiles abhängig. Solche Rollen sind daher zu einer insbesondere für Kunststoffäden erwünschten Feinregelung der Fadenspannung nicht uneingeschränkt brauchbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fadenrolle für Brems-, Förder-, Streckzwecke od. dgl. zu schaffen, die trotz zickzackförrniger Fadenführung eine weitgehende Schonung des Fadens sicherstellt und darüber hinaus den Verschleiß der Rolle auf ein Mindestmaß bringt und die ferner eine genaue Einhaltung der jeweils erwünschten Reibung gewährleistet. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen durch zwei gleichachsig angeordnete Scheiben, mit an ihren zugekehrten Stirnseiten vorgesehenen Fingern erreicht, die unter Belassung freier gegenseitiger Abstände nach Art einer Gitterfadenbremse ineinandergreifen. Der freie Abstand aufeinanderfolgender Finger nach beiden Seiten stellt zunächst sicher, daß der Faden nur auf einem kleinen Teil seiner die Rolle umschlingenden Länge gegen Bremsflächen anliegt. Die Erfahrung hat gezeigt, daß hiermit gegenüber den vorbekannten Rollen der Faden geschont wird und darüber hinaus die Reibung zwischen Faden und Rolle von der Vorspannung des auflaufenden Fadenteiles weitgehend unabhängig bleibt, so daß eine wirksame Spannungsregelung bei größter Fadenschonung erfolgen kann.
  • Ein weiterer bedeutender Vorteil wird bei der erfindungsgemäßen Rollenausbildung dadurch erreicht, daß durch eine gegenseitige Amalverschiebung der die Finger tragenden Scheiben die Fadenreibung auf der Rolle veränderbar ist; diese bringt nämlich eine Beeinflussung der Zickzacklegung des Fadens mit sich, die sich unmittelbar als Änderung der Reibung äußert. Die Verstellung kann in einfacher Weise z. B. durch Schraubmittel, die gegebenenfalls gegen eine die bewegbare Scheibe in einer Bewegungsrichtung belastende Federung wirken, erfolgen. Für eine schnelle und durchgreifende Änderung kann jedoch auch unmittelbar auf den axialen Abstand der die Rolle bildenden Scheiben eingewirkt werden.
  • Für die Änderung der Fadenreibung durch Verstellung des Scheibenabstandes ist es zweckmäßig, die den Faden stützenden Stirnflächen der den Scheiben zugeordneten Fingergruppen in. zueinander parallele bzw. nur einen kleinen Winkel einschließende Ebenen zu legen. Die Axialverstellung der die Rolle bildenden Scheiben kann aber auch zur Änderung des wirk-samen ScheibenumfanLyes herangezowes:den. Für diesen Fall sind die wirksamen Flächen der den Scheiben zugeordneten Fingergruppen gegeneinander geneigt angeordnet. Es. lassen sich auch beide Möglichkeiten, d. h. Änderung der Fadenhaftung und Beeinflussung des wirksamen Rollendurchmessers vereinigen. Sofern die wirksamen Flächen geradlinig verlaufen, ist zwischen der Axialverschiebung der Scheiben und der erzielten Änderung des Durchmessers Proportionalität gegeben. Ist diese nicht erwünscht, so können die auf den Faden wirkenden Flächen der Finger gekrümmt verlaufen. Um auch bei weit ineinander greifenden Fingern einen sicheren Fadeneinlauf zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die Finger außenseitig mit Abschrägungen, vorzugsweise in Form von Abrundungen, zu versehen.
  • Es ist bereits der Vorschlag gemacht, die beiden Scheiben von Fadenüberlaufrollen mit durch Einschneiden und Aufbiegen schräg gegeneinandergestellten lamellenartigen Stegen zu versehen, deren von je einem Stegpaar gebildeten Kreuzungsstellen Auflager für den Faden in Form der Eckpunkte eines Vielecks bilden; doch liegen die Auflager und damit auch die Fadenführung in einer gemeinsamen Radialebene, so daß kein zickzackförmiger Fadenverlauf erzielt wird.
  • Bei der erfindungsgemäßen Fadenführung, insbesondere bei der Anwendung von Fingern, deren auf den Faden einwirkende Flächen in zueinander etwa parallelen Ebenen liegen, empfiehlt es sich, besondere Fadenauflager vorzusehen, die den Faden radial abstützen. Solche Auflager können den Fingern unmittelbar aasgeformt sein oder durch scheibenfeste Ansätze dargestellt werden. Im zweiten Falle könnten sie auch zwischen in Umfangsrichtung der Rolle aufeinanderfolgenden Fingern liegen. Zur wahlweisen Veränderung des wirksamen Rollendurchmessers ist es besonders zweckmäßig, die Auflager in Form von verstellbaren Teilen zu verwenden, um die Fadengeschwindigkeit der Rolle vorzugsweise stufenlos zu verändern. Zur gleichzeitigen und gleichmäßigen Verstellung solcher Auflager können diese - z. B. in Form von die eine Rolle bildenden, einander gegenüberliegenden Scheiben verbindenden Brücken -mindestens einseitig in gegeneinander verstellbaren, winkelig zueinander liegenden Schlitzen aufgenommen sein. Solche Aufnahmen lassen sich besonders einfach darstellen, wenn in einer fingerbesetzten Scheibe und einer gegen diese anliegenden verdrehbaren und feststellbaren Scheibe je gleichartige Schlitze angebracht sind, die in gegeneinander unterschiedlichen Richtungen verlaufen. Beispielsweise können die Schlitze in der fingerbesetzten Scheibe radial gerichtet sein, während diejenigen der verdrehbaren Scheibe spiralig gestaltet sind. Die Auflager könnten jedoch auch in anderer Weise verstellbar sein, also z. B. in radial gerichteten Gleitführungen aufgenommen und durch lenkerartige Hebel od. dgl. gestützt sein, die durch die Verstellung eines gemeinsamen Gegenlagers in unterschiedliche Stellungen schwenkbar sind.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch einen Teil einer Fadenrolle, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Finger einer der die Rolle nach Fig. 1 bildenden Scheiben, Fig. 3 eine weitere Ausführung einer Fadenrolle im Schnitt, Fig. 4 eine Aufsicht auf Fig. 3, Fig. 5 eine weitere Ausführungsmöglichkeit für eine Fadenrolle im Schnitt, Fig. 6 einen Teilschnitt VI-VI nach Fig. 5.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Fadenrolle ist insbesondere zur Verwendung als Fadenförderrolle mit einstellbarem Fadenabzug bestimmt. Auf der Welle 10 ist mittels eines Gewindestiftes 11 eine Scheibe 1.2 befestigt, die einen sich an ihre Nabe anschließenden hohlzylindrischen Bund 13 trägt. Dieser führt auf seiner Mantelfläche längsverschieblich eine Scheibe 14, die durch eine auf dem Bund 13 angeordnete Schraubendruckfeder 15 von der Scheibe 12 abgedrückt wird. Die Scheibe 14 trägt auf ihrer der Scheibe 12 abgewandten Stirnfläche fest eingesetzte, sich parallel zu der Welle 10 erstreckende Stifte 16, die außenseitig gegen den Außenbund 17 einer Schraube 18 anliegen, die in einem Gewinde des Bundes 13 aufgenommen ist und die damit die Längslage der Scheibe 14 bestimmt. Die einander zugekehrten Stirnflächen der beispielsweise aus Kunststoff, Glas, Porzellan, Metall od. dgl. bestehenden Scheiben 12 und 14 tragen Ringe 19 mit etwa U-förmigem Querschnitt, die an ihren planliegenden inneren Randteilen20 durch Außenbunde 21 von Schrauben 22 gehalten sind, die mit den Scheiben 12 bzw. 14 verschraubt sind. Die Ringe 19, die vorzugsweise aus metallischem Werkstoff durch sparlose Formung gebildet sind, weisen in ihrem vorgeprägten Teil Aussparungen 23 (Fig. 2) auf, die zwischen sich Rippen 24 belassen, welche als die Fadenmitnahme bewirkende Finger dienen. Die Teilung und Anordnung der Scheiben 19 ist so gewählt, daß zwischen den in Rollenumfangsrichtung aufeinanderfolgenden Rippen 24 der beiden Scheiben 19 je ein parallel zur Welle 10 liegender Stift 25 Platz findet. Die Stifte 25 dienen als Fadenauflager und sind zwecks Einstellung des wirksamen Rollendurchmessers in bezug auf ihren Abstand von der Welle 10 verschiebbar. Zu diesem Zweck sind in den Scheiben 12 und 14 radial gerichtete Schlitze 26 angeordnet, welche von den Stiften 25 durchgriffen werden. Die abgesetzten Enden 27 der Stifte 25 sind in spiralig verlaufenden Schlitzen 28 von Ringscheiben 29 aufgenommen, die gegenüber den Scheiben 12 bzw. 14 verdrehbar sind. Zu diesem Zweck ist die der Scheibe 12 zugeordnete Ringscheibe 29 in einer als Träger dienenden Ringscheibe 30 gelagert und durch eine Deckscheibe 31 in dieser verdrehbar gehalten. Die Deckscheibe 31 ist an der Scheibe 12 mit Hilfe von Schrauben 32 festgelegt. Weitere, die Deckscheibe 31 im Bereich ihres Außenrandes durchsetzende Schrauben 33 halten die Ringscheibe 30 in ihrer Lage. Inder Deckscheibe 31 sind schließlich zur Erzielung einer freien Beweglichkeit der Stifte 25, die durch Muttern 34 gegen Axialverschiebungen gesichert sind, Aussparungen 35 angebracht. Die die Radialschlitze 26 der Scheibe 14 durchgreifenden Stiftenden27 sind ebenfalls in Spiralschlitzen 28 einer Ringscheibe 29 aufgenommen, die ihrerseits in einer Trägerscheibe 30' drehbar aufgenommen ist. Diese stimmt im wesentlichen mit der Trägerscheibe 30 überein, ist jedoch mit Durchbrüchen für die Stifte 16 versehen. Zur Abdeckung jeder Ringscheibe 29 dient je eine Deckscheibe 37, die Durchbrüche 35 für die Stiftenden aufweisen und einerseits durch die Schrauben 32 mit dem Bund 13 und andererseits durch die Schrauben 33 mit den Scheiben 30 bzw. 30' verbunden sind, wobei letztere in ihrer Stellung in einer eine axiale Beweglichkeit sicherstellenden Aussparung 38 der Scheibe 14 gehalten wird. Die Außenfläche der rechten Deckscheibe 37 dient überdies einer den Außenbund 17 der Schraube 18 durchsetzenden Sicherungsschraube 39 als Gegenlager. Zur Sicherung der eingestellten Lage der Scheiben 29 dienen schließlich Zapfenschrauben 40.
  • Das in der Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsbeispiel stellt eine Fadenrolle dar, die insbesondere als Fadenbremsrolle zu verwenden ist. Auf einem auf der Welle 45 sitzenden Wälzlager 46 sitzt eine aus Kunststoff gefertigte Scheibe 47, welche stirnseitig einen Hohlzapfen 48 trägt, in dem eine das Wälzlager festlegende und abdeckende Kappenschraube 49 aufgenommen ist. Auf dem Hohlzapfen 48 ist axial verschiebbar eine Scheibe 50 gelagert, deren Längslage mittels eines Gewindestiftes 51 feststellbar ist. Zur Vereinfachung der Einstellung kann eine zwischen den Scheiben 47 und 50 liebende Schraubendruckfeder vorgesehen sein, welche im Sinne eines Abdrückens der Scheibe 50 wirkt. Den Scheiben 47 und 50 sind auf ihren einander zugewandten Stirnflächen Zähne 52 ungeformt, deren Rücken in Parallelebenen liegen. Zur Sicherstellung eines einwandfreien Fadeneinlaufes sind wenigstens die Zähne 52 außenseitig abgeschrägt. Diesen sind überdies unterseitig sich etwa parallel zu der Welle 45 erstreckende Fortsätze 53 ungeformt, welche Fadenauflager bilden. Deren vordere Enden finden in Aussparungen 54 Platz, die in der jeweiligen Gegenscheibe angeordnet sind. Zur Erzeugung der erwünschten Bremsung ist bei der dargestellten Ausführung der Rolle eine Wirbelstrombremse vorgesehen. Als Anker dient dabei eine mit der Scheibe 47 fest verbundene Ringscheibe 55 aus magnetisierbarem Werkstoff. Diese ist vorzugsweise bei der Fertigung der Scheibe 47 unmittelbar eingeformt und ist z. B. mittels Durchbrüche der Scheibe durchgreifender Zapfen 56 mit dieser fest verankert. Der Ringscheibe 55 liegt ein Magnet 57 gegenüber, der von einer Buchse 58 getragen wird, die mittels eines Gewindestiftes 59 wahlweise auf der Welle 45 festklemmbar ist, so daß der Luftspalt zwischen dem Magneten 57 und der Scheibe 55 zwecks Einstellung der jeweils erwünschten Bremswirkung regelbar ist.
  • Das in der Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt schließlich eine Fadenrolle, bei welcher die Fadenhaftung auf der Rolle nicht beliebig veränderbar ist. Die Rolle besteht im wesentlichen aus zwei Scheiben 65 und 66. Die Scheibe 65 ist mit der verlängerten Nabe67 der Scheibe 66 verschraubt. Auf den einander zugewandten Stirnflächen der Scheiben 65 und 66 sind Ringnuten vorgesehen, in die aus Blech geformte, verchromte Ringe 68 eingelegt sind, welche Finger 69 tragen. Die Ringe liegen in die Rollenachse schneidenden Ebenen, greifen mit ihren zwischen sich Ausschnitte aufweisenden, gewölbten Fingern ineinander und sind schräg zur Rollenachse gerichtet. Bei Fadenrollen dieser Art erübrigen sich besondere Fadenauflager, da die schrägliegenden Finger unmittelbar eine Abstützung des Fadens auch radial bewirken. Die Ringe 68 stützen sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit den inneren Enden ihrer Finger 69 auf der Gegenscheibe ab. Zu diesem Zweck sind im Bereich der abzustützenden Fingerenden noch besondere Einlageringe 70 angeordnet.
  • Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Fadenrolle läßt eine Änderung der Fadenhaftung durch gegenseitige axiale Verschiebung der Scheiben 12 und 14 zu. Zu diesem Zweck bedarf es lediglich eines Lösens der Schraube 39 und einer Verstellung der Schraube 18, wodurch die unter dem Druck der Feder 15 stehende Scheibe 14 in ihrer Längslage beeinflußt wird und eine mehr oder weniger ausgeprägte Zickzacklegung des Fadens bewirkt. Der durch die Stellung der Stifte 25 bestimmte wirksame Rollendurchmesser wird durch die Verstellung nicht beeinflußt, da deren Trägereinrichtung von der axial verstellbaren Scheibe 14 unabhängig ist. Eine Verstellung des wirksamen Rollendurchmessers ist ebenfalls durchführbar. Zu diesem Zweck bedarf es einer Drehung der Spiralnuten aufweisenden Scheiben 19 gegenüber den radial gerichtete Schlitze 26 aufweisenden Scheiben 12 und 14. Die Rolle kann daher für mannigfaltige Zwecke verwendet und an die jeweils erwünschten Eigenschaften in bezug auf die Fadenhaftung und den wirksamen Rollendurchmesser angepaßt werden. Beim Gebrauch wird dabei durch die freien Abstände zwischen den in Umfangrichtung aufeinanderfolgenden Fingern eine weitgehende Schonung des Fadens sichergestellt und eine beachtliche Unabhängigkeit der Fadenhaftung von der jeweiligen Vorspannung des auflaufenden Fadens erreicht.
  • Die in den Fig.3 und 4 dargestellte Fadenrolle stellt eine besonders einfache Fertigung sicher, da die sie bildenden Scheiben einschließlich der Finger z. B. aus Preßstoff hergestellt werden können. Rollen dieser Art können überdies auch mit anderen Bremseinrichtungen oder unter Fortlassung der Bremseinrichtung für andere Zwecke verwendet werden. Dabei könnte die Form der Finger auch von der Darstellung abweichen.
  • Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Fadenrolle hat den Vorzug einer besonders einfachen Fertigung und einer großen Verschleißfestigkeit bei geringem Gewicht, da die hochbeanspruchten Finger aus besonders widerstandsfähigem Werkstoff bestehen und die Rolle im übrigen leicht gestaltet sein kann. Es wäre jedoch auch möglich, die Rolle einschließlich der Finger aus PreßstofE herzustellen oder aber die Ringe 68 durch Pressen aus einem Kunststoff zu formen, dessen Festigkeitseigenschaften von denjenigen des Rollenkörpers abweichen. Schließlich könnten die die Rolle bildenden Scheiben auch so angeordnet sein, daß sie gegeneinander axial verstellbar sind, um bei im wesentlichen gleichbleibender Fadenhaftung unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten bei gleicher Winkelgeschwindigkeit zu erhalten.
  • Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Es sind noch andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Insbesondere können die für die Axialverstellung der Scheiben angeführten Mittel ebenso wie die zur radialen Verschiebung der Auflager vorgesehenen Einrichtungen vielfach abgewandelt werden. Die Auflager könnten überdies auch bei verstellbarer Anordnung den Fingern unmittelbar ungeformt sein, wie es anderseits auch möglich ist, getrennt von den Scheiben gefertigten, entweder zusammenhängend oder einzeln mit den Scheiben verbindbaren Fingern Auflager für den Faden unmittelbar anzuformen.
  • Die für die Rollen verwendeten Werkstoffe lassen sich auf Grund der unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten frei wählen, so daß in jedem Fall die größte Dauerhaftigkeit bei geringem Aufwand erzielbar ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fadenrolle wie Bremsrolle, Förderrolle, Streckrolle od. dgl., insbesondere für Kunststofffäden, auf deren Umfang der Faden zickzackförmig geführt wird, gekennzeichnet durch zwei gleichachsig angeordnete Scheiben (12, 14 bzw. 47, 50 bzw. 65, 66) mit an ihren zugekehrten Stirnseiten vorgesehenen Fingern (24 bzw. 52 bzw. 69), die unter Belassung freier gegenseitiger Abstände nach Art einer Gitterfadenbremse ineinandergreifen.
  2. 2. Fadenrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die. fingerbesetzten Scheiben gegeneinander axial verstellbar sind.
  3. 3. Fadenrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (69) der Scheiben (65, 66) gegeneinander geneigt angeordnet sind. 4. Fadenrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der den Scheiben (12, 14 bzw. 47, 50) zugeordneten Fingergruppen (24 bzw. 52) in zueinander parallelen Ebenen liegen und außenseitig Abschrägungen aufweisen (Fig. 1 und 3). 5. Fadenrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch den Fingern (24 bzw. 52) zugeordnete Fadenauflager (25 bzw. 53 in Fig. 1 und 3). 6. Fadenrolle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Fadenauflager (53) den Fingern (52) angeformt sind (Fig. 3). 7. Fadenrolle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenauflager (25) zwischen aufeinanderfolgenden Fingern (24) angeordnet sind (Fig. 1). B. Fadenrolle nach Anspruch 5 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenauflager (25) radial verstellbar sind (Fig. 1). 9. Fadenrolle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die als Fadenauflager dienenden Träger (25) die Rollenscheiben (12, 14) verbinden und mindestens einseitig in gegeneinander verstellbaren, winkelig zueinander liegenden Schlitzen (26 und 28) aufgenommen sind (Fig. 1). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 594 778; französische Patentschrift Nr. 1016 398. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 920 981, 926 805, 944 263_
DED14871A 1953-04-20 1953-04-20 Fadenrolle od. dgl., insbesondere fuer Kunststoffaeden Pending DE1127539B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED14871A DE1127539B (de) 1953-04-20 1953-04-20 Fadenrolle od. dgl., insbesondere fuer Kunststoffaeden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED14871A DE1127539B (de) 1953-04-20 1953-04-20 Fadenrolle od. dgl., insbesondere fuer Kunststoffaeden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1127539B true DE1127539B (de) 1962-04-12

Family

ID=7034883

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED14871A Pending DE1127539B (de) 1953-04-20 1953-04-20 Fadenrolle od. dgl., insbesondere fuer Kunststoffaeden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1127539B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290854B (de) * 1964-04-16 1969-03-13 Palitex Project Co Gmbh Voreilrolle fuer Aufwaertszwirnmaschinen, insbesondere Doppeldrahtzwirnmaschinen
DE1510801B1 (de) * 1964-03-11 1970-01-29 Palitex Project Co Gmbh Voreilrolle fuer Aufwaertszwirnmaschinen,insbesondere fuer Doppeldrahtzwirnmaschinen
ES2316276A1 (es) * 2006-04-10 2009-04-01 Maschinenfabrik Rieter Ag Rodillo de alimentacion para procesar un hilo de alma para obtener un entramado de fibras cortadas.

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE594778C (de) * 1934-03-22 Carl Zangs Akt Ges Maschf Fadenbremse mit einem vom Faden umschlungenen und angetriebenen Spannkoerper
FR1016398A (fr) * 1949-05-09 1952-11-10 Rouleau et dispositif tendeur de fil muni d'un tel rouleau
DE920981C (de) * 1950-12-09 1954-12-06 Glanzstoff Ag Fadenbremse, insbesondere fuer Kunstseidespinnmaschinen
DE926805C (de) * 1951-11-15 1955-04-25 Glanzstoff Ag Streckvorrichtung fuer Faeden, insbesondere Kunstseidefaeden
DE944263C (de) * 1951-02-03 1956-06-14 Glanzstoff Ag Fadenbremse, insbesondere fuer Kunstseidespinnmaschinen

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE594778C (de) * 1934-03-22 Carl Zangs Akt Ges Maschf Fadenbremse mit einem vom Faden umschlungenen und angetriebenen Spannkoerper
FR1016398A (fr) * 1949-05-09 1952-11-10 Rouleau et dispositif tendeur de fil muni d'un tel rouleau
DE920981C (de) * 1950-12-09 1954-12-06 Glanzstoff Ag Fadenbremse, insbesondere fuer Kunstseidespinnmaschinen
DE944263C (de) * 1951-02-03 1956-06-14 Glanzstoff Ag Fadenbremse, insbesondere fuer Kunstseidespinnmaschinen
DE926805C (de) * 1951-11-15 1955-04-25 Glanzstoff Ag Streckvorrichtung fuer Faeden, insbesondere Kunstseidefaeden

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1510801B1 (de) * 1964-03-11 1970-01-29 Palitex Project Co Gmbh Voreilrolle fuer Aufwaertszwirnmaschinen,insbesondere fuer Doppeldrahtzwirnmaschinen
DE1290854B (de) * 1964-04-16 1969-03-13 Palitex Project Co Gmbh Voreilrolle fuer Aufwaertszwirnmaschinen, insbesondere Doppeldrahtzwirnmaschinen
ES2316276A1 (es) * 2006-04-10 2009-04-01 Maschinenfabrik Rieter Ag Rodillo de alimentacion para procesar un hilo de alma para obtener un entramado de fibras cortadas.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2623268C2 (de) Schneidgerät
DE2831201A1 (de) Vorrichtung zum verstellen zweier beweglicher teile zueinander unter ausgleich des zwischen den teilen bestehenden spiels
DE3148176A1 (de) Vorrichtung zum transportieren von foerdergut
DE3221774A1 (de) Transportwalze fuer einen aufzeichnungstraeger fuer ein schreibwerk
DE9406102U1 (de) Fadenspeicher mit Fadenabzugsbremse
DE1127539B (de) Fadenrolle od. dgl., insbesondere fuer Kunststoffaeden
EP0141283A1 (de) Nadelwalze für Textilmaschinen
DE2516114A1 (de) Vorrichtung zum laengsschneiden von baendern von rollen aus folien oder materialien geringer dicke
DE2213851C2 (de) Vorrichtung zum Falschzwirnen von insbesondere synthetischen Fäden od. dgl. mittels Friktionsgetrieben
EP0607877B1 (de) Schieber für eine Wandstange
DE4301499C2 (de) Schieber für eine Wandstange
DE2813194C2 (de) Scheibenförmiger Programmträger
DE3426598C2 (de)
DE1290854B (de) Voreilrolle fuer Aufwaertszwirnmaschinen, insbesondere Doppeldrahtzwirnmaschinen
DE462431C (de) Umspinnvorrichtung mit frei auf dem Spulentraeger drehbarem Fluegel
DE29710365U1 (de) Abschneidevorrichtung für stranggepreßte Formkörper
DE552242C (de) Vorrichtung zur fortlaufenden Herstellung von Nadeln mit OEhr aus Draht
DE3836501C2 (de)
CH519032A (de) Anpressrollenanordnung für Bandantriebe für Spindeln, insbesondere für Spindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen
DE2834978C2 (de) Laufrad mit Bereifung
DE1490169A1 (de) Trieb,insbesondere fuer Schaltgeraete
DE1908311B2 (de) Vorrichtung zur herstellung eines isolierte leiters
AT45309B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Schriftzeichen oder dgl. auf der Innenfläche von Hohlkörpern, insbesondere von Ringen.
DE870669C (de) Steuerung fuer Geschwindigkeitsregler von Fahrspielzeugen
DE897374C (de) Geschwindigkeitsregler, insbesondere fuer Spielzeuglaufwerke