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DE1127229B - Synchronisierkupplung, insbesondere fuer Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Synchronisierkupplung, insbesondere fuer Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE1127229B
DE1127229B DET18322A DET0018322A DE1127229B DE 1127229 B DE1127229 B DE 1127229B DE T18322 A DET18322 A DE T18322A DE T0018322 A DET0018322 A DE T0018322A DE 1127229 B DE1127229 B DE 1127229B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
synchronizing
pins
sliding sleeve
switching
switching pins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET18322A
Other languages
English (en)
Inventor
Frantisek Elias
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tatra np
Original Assignee
Tatra np
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tatra np filed Critical Tatra np
Publication of DE1127229B publication Critical patent/DE1127229B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/04Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
    • F16D23/06Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
    • F16D23/0606Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation the blocking mechanism comprising an axially-extending shouldered pin passing through a hole in a radial wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Synchronisierkupplung, insbesondere für Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Synchronisierkupplung, insbesondere für Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen, deren Schaltmittel die formschlüssige Kupplung zweier koaxial umlaufender Getriebeteile, z. B. einer Welle und eines Zahnrades, von einer am einen Teil undrehbar gelagerten Schiebemuffe aus über axial in angepaßte konzentrische Bohrungen des Zahnrades verschiebbare, zugleich zentrierend wirkende Schaltstifte erst nach vollzogener Synchronisation durch eine mit einem Gegenkonus des zu kuppelnden Teiles zusammenwirkende Synchronisiermuffe zulassen.
  • Bei bekannten Synchronisierkupplungen sind die Schiebemuffen zugleich als mit einer Innenverzahnung ausgebildete' Schaltmuffen -ausgebildet, die bei ihrer axialen Verschiebung in eine angepaßte Kupphingsverzahnung des zu kuppelnden Zahnrades eingreifen. Nachteilig ist bei solchen Synchronisierkupplungen, daß bei der Warmbehandlung der mit der Verzahnung versehenen Teile mit Rücksicht auf Abbrand bzw. Verzundern der feinen Verzahnung keine optimale Härte erreicht werden kann; weshalb sich solche Synchronisierkupplungen nicht zum Übertragen und Synchronisieren des vollen Drehmomentes eignen.
  • Zur Vermeidung des vorgenannten Mangels sind auch schon eingangs genannte Synchronisierkupplungen vorgeschlagen worden, bei denen die Verzahnung durch axial verschiebbare und in Bohrungen des Zahnrades od. dgl. einschiebbare Schaltstifte ersetzt ist. Dabei betätigen die ihrerseits fest mit der Schiebemuffe verbundenen Schaltstifte zunächst einen zur Synchronisation dienenden Reibring und sollen nach vollendeter Synchronisation axial in die genannten Bohrungen des Zahnrades od. dgl. weiter verschoben-werden. Schwierig ist es bei-solchen Synchronisierkupplungen jedoch, die Schaltstifte nach vollendeter Synchronisation auch wirklich in die zugeordneten Bohrungen des Zahnrades einzuführen, da es nur in den seltensten Fällen zufällig gelingen wird, die genannten Bohrungen mit Vollendung der Synchronisation gerade genau vor die Schaltstifte zu bringen. In der Praxis geht man so vor, daß der durch die Synchronisation zunächst herbeigeführte Gleichlauf vorübergehend wieder unterbrochen wird, wobei die jetzt gegen das Zahnrad od. dgl. weiter verschobenen Schaltstifte mittels abgerundeter Stirnflächen die Zentrierung gegenüber dem Zahnrad bewirken und schließlich nach der Zentrierung weiter in die zugeordneten Bohrungen hineinbewegt werden. Abgesehen davon, daß durch die mit der Schiebemuffe fest verbundenen, meist in -zwei. gegenüberliegende Einkupplungsstellungen verschiebbaren Schaltstifte ein relativ großer Verschiebeweg benötigt wird, dex gerade bei Kraftfahrzeugen wettvollen Raum in Anspruch nimmt und einen nachträglichen Einbau der Synchronisierkupplung in ein vorhandenes Getriebe praktisch ausschließt, ist auch nachteilig, daß die Einkupplung im praktischen Betrieb kaum ohne unangenehme Schaltstöße und störende Schaltgeräusche gelingt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten. Synchronisierkupplungen so zu vervollständigen, daß trotz minimalen Platzbedarfs, der auch ein nachträgliches Einbauen solcher Kupplungen in bereits vorhandene normale Getriebe ermöglicht, auch ein sehr weiches, stoßfreies Kuppeln. ermöglicht wird.
  • Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß noch weitere, von den vorgenannten Schaltstiften aus über eine Schleppsteuerung mitgenommene Schaltstifte vorgesehen sind, die in die Bohrungen erst nach deren vollzogener Zentrierung eingreifen können.
  • Bei einer solchen Ausbildung der Synchronisierkupplung ist der Gesamthub der Schiebemuffe aus einem Vorhub und einem wirksamen Hub zusammengesetzt. Der Vorhub ist weiterhin in eine Leerlaufphase zur überwindung des Axialspiels der Synchro--nisierkonen, eine Abbremsphase, bei welcher ein weiteres Verschieben der Schiebemuffe unter gleichzeitiger Synchronisation verhindert wird, und in eine weitere Leerlaufphase unterteilt, bei der nach Entsperrung der Schiebemuffe zugleich die Synchrönisierkraft aufgehoben ist und die zu kuppelnden Teile wieder eine - allerdings nur kurzzeitige und entsprechend geringe - Relativdrehung erfahren können. Der auf die letztgenannte Leerlaufphase anschließende wirksame Hub ist wiederum in eine Phase der Feinwinkeleinstellung oder Zentrierung der Schaltstifte gegenüber den zugehörigen Bohrungen des Zahnrades od. dgl. (bei der die zugleich zentrierend wirkenden Schaltstifte mit ihren beispielsweise kegelförmigen Spitzen in die Bohrungen eindringen) und in eine Phase der festen Kupplung unterteilt, während welcher auch die übrigen Schaltstifte in die bereits ausgerichteten Bohrungen des Zahnrades eindringen. Eine solche Unterteilung des Gesamthubes der Schiebemuffe in eine Anzahl Phasen bringt ideale Voraussetzungen für eine vollendete, d. h. stoßfreie elastische Synchronisation mit sieh und macht die erfindungsgemäß ausgebildeten Synchranisierkupplungen dadurch besonders für Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen und insbesondere Personenkraftwagen geeignet.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung durchsetzen in Eindrehungen der zugleich zentrierend wirkenden Schaltstifte eingreifende innere Klauen der -Schiebemuffe die Synchronisiermuffe in die axialen Schaltverschiebungen der Klauen zulassenden - Ausnehmungen, die in ihrem axialen Mittelbereich in Umfangsrichtung beiderseits je eine rinnenförmige Erweiterung aufweisen, wobei die in Umfangsrichtung beiderseits mit entsprechenden Schrägflächen versehenen Klauen bis zur vollzogenen Synchronisation je nach Richtung der Relativdrehung jeweils in die einen Erweiterungen kraftschlüssig eingreifen und dadurch an einer vorzeitigen Schaltverschiebung gehindert werden.
  • Bei einer solchen Ausführung der Synchronisierkupplung erübrigt sich zugleich die Anordnung besonderer Schiebemitnehmer und Stützplatten nebst Sicherungsringen.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung betreffen ,andere konstruktive Einzelheiten der erfindungsgemäßen Synchronisierkupplung.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Synchronisierkupplung nach der Erfindung veranschaulicht; es zeigt Fig.1 die Synchronisierkupplung in einem ihre Teile zeigenden axialen Teilschnitt (in ausgekuppelter Stellung), Fig.2 eine Einzelheit der Synchronisierkupplung in einer Ansicht in Richtung des Pfeiles P der Fig. 1, Fig.3 die Synchronisierkupplung in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung, jedoch in Einkupplungsstellung, Fig. 4 die Synchronisierkupplung gemäß Fig. 1 in einem axialen Teilschnitt nach der Linie A-A der Fig. 6, Fig. 5 eine Gruppe entlang dem Umfang der Synchronisierkupplung angeordneter zusammenwirkender Schaltstifte in einer abgewickelten und zugleich vergrößerten Ansichtsdarstellung, Fig. 6 die Synchronisierkupplung gemäß Fig. 1 in einem Gesamtquerschnitt.
  • Die dargestellte Synchronisierkupplung mit Sperrsynchronisation besteht aus einem auf einer Welle 2 festgelegten 1VIitnehmer 1, aus - dem Mitnehmer 1 radial nach außen ragenden Mitnehmerzapfen 3 (vgl: Fig. 6), einer auf den Mitnehmerzapfen 3 axial verschiebbar geführten Schiebemuffe 6, einer Synchronisiermuffe12 und aus die Synchronisiermuffe12 radial nach innen durchsetzenden sowie in nachstehend noch beschriebener Weise zur Schaltverschiebung von Schaltstiften 16 und 21 dienenden Klauen 7 der Schiebemuffe 6.
  • Wie aus den Fig. 4 und 6 hervorgeht, greifen die Mitnehmerzapfen 3 an ihren äußeren Stirnflächen 4 in je eine Quernut 36 der Schiebemuffe 6 und außerdem in je einen Ausschnitt37 eines dortigen segmentförmigen Federringteiles 10 ein. Von den Mitnehrnerzapfen 3, an deren inneren Enden in den zugehörigen Bohrungen des Miinehmers 1 angeordnete Federn 5 anliegen; ist der eine noch mit einem axialen inneren Ansatz 31 versehen, der in eine zugehörige radiale Bohrung der Welle 1 im Sinne einer axialen Sicherung des Mitnehmers 1 auf der Welle 2 eingreift.
  • Die Synchronisiermuffe 12 ist auf zwei seitlich gegenüberliegenden, durch eine äußere nutförmige Eindrehung gebildeten Außenflanschen des Mitnehmers 1 gelagert. Die noch radial innerhalb der - lediglich in. Bohrungen 28 der Außenflansche geführten - Schaftstifte befindliche Grundfläche der Eindrehung ist zylindrisch ausgebildet, weist jedoch innerhalb der Quermittelebene der Synchronisierkupplung noch eine keilförmig nach innen ragende Ringnut 23 auf, deren Bedeutung nachstehend noch erläutert wird. Außerhalb der Schaltstifte 16 und 21 ist die Eindrehung des Mitnehmers 1 durch drei Segmente 8 abgedeckt, die an den sie nach außen durchsetzenden Mitnehmerzapfen 3 zugleich undrehbar gehalten sind und zwischen ihren benachbarten freien Enden jeweils den für die dort nach innen ragenden Klauen 7 der Schaltmuffe 6 erforderlichen Raum frei lassen.. Innen liegen die Segmente 8 auf den Schaltstiften 16 und 21 auf, während sie außen mit den zugleich zu ihrer axialen Festlegung dienenden Außenflanschen des Mitnehmers 1 bündig abschließen und so zugleich zur weiteren Führung der Synchronisiermuffe 12 dienen.
  • In ihrer Quermittelebene weist die Synchronisiermuffe 12 eine flache äußere Ringnut 11 auf, in welche die im übrigen in einer mittleren inneren Ringnut 9 der Schiebemuffe 6 geführten Federringteile 10 bei ausgekuppelter Kupplung gemäß Fig. 4 mit ihren freien Enden elastisch nachgiebig eingreifen. Jeweils an den Stellen der Mitnehmerzapfen 3 und der Klauen 7 ist die Synchronisiermuffe 12 mit entsprechenden Ausnehmungen versehen, die nicht nur ihre axiale Verschiebung (zur Synchronisation); sondern auch eine gewisse relative Drehung der Synchromsiermuffe gegenüber den anderen, sämtlich mit der Welle 2 undrehbar verbundenen Teilen zulassen. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, weisen die von den Klauen 7 durchsetzten Ausnehmungen 14. der Synchronisiermuffe 12 in ihrem axialen Mittelbereich in Umfangsrichtung beiderseits je eine rinnenförmige Erweiterung 14' auf, in die die dortige, in Umfangsrichtung beiderseits mit entsprechenden Schrägflächen 15 versehene Klaue 7 eingreifen kann, wodurch eine weitere axiale Verschiebung der Schiebemuffe 6 und der Klauen 7 während des Synchronisiervorganges bis zum erzielten Gleichlauf der Teile verhindert wird.
  • Die dargestellte Synchronisierkupplung ist doppelseitig wirkend ausgebildet und dient zur Verbindung der Welle 2 entweder mit einem Zahnrad 26 -oder mit einem Zahnrad 27. Infolgedessen ist auch die Synchronisiermuffe 12 an ihren beiden Seiten mit je einem Konus 25 versehen, der aus Sintermetall besteht und mit einem entsprechenden Gegenkonus 13 des dortigen Zahnrades 26 bzw. 27 zusammenwirken kann.
  • Wie insbesondere aus den Fig.5 und 6 hervorgeht, sind entlang dem Kupplungsumfang drei Gruppen je von einer Klaue 7 aus schaltbarer Schaltstifte 16 und 21 gleichmäßig verteilt angeordnet, wogegen die Zahnräder 26 und 27 entlang ihrem ganzen Umfang in angepaßten gleichbleibenden Abständen Bohrungen 18 zur Aufnahme der Schaltstifte 16 und 21 aufweisen. Die Schaltstifte 16 und 21 sind in ihren Mittelteilen auf einen kleineren Durchmesser abgedreht, so daß jeweils zwei axial gegenüberliegende Schaltstifte 16 bzw. 21 durch einen Verbindungszapfen 30 miteinander verbunden sind. Dabei greift die zugehörige Klaue 7 jeweils lediglich in die beiden Eindrehungen der mittleren, zugleich zentrierend wirkenden Schaltstifte 16 ein und kann diese, mit entsprechenden Kegelspitzen 17 versehenen Stifte bei einer axialen Verschiebung der - Schiebemuffe 6 unmittelbar verschieben. Auf die übrigen, lediglich mit flachen Stimfiächen22 versehenen Schaltstifte21 derselben Gruppe kann die dortige Klaue 7 lediglich indirekt über eine Schleppsteuerung einwirken, die von den unmittelbar gesteuerten Schaltstiften 16 aus betätigt wird. Diese Schleppsteuerung besteht aus in die Eindrehungen aller zusammenwirkenden Schaltstifte 16 und 21 von der Innenseite der Synchronisierkupplung - her eingreifenden und mit diesen gegenüber dem Mitnehmer 1 axial verschiebbaren Führungsstücken 20 und 29 sowie Zwischenstücken 33, wobei die zugleich zentrierend wirkenden Schaltstifte 16 gegenüber den mit den weiteren Schaltstiften 21 spielfrei zusammenwirkenden Führungs- und Zwischenstücken 20, 29 und 33 ein die Schleppsteuerung ergebendes axiales Spiel aufweisen, das durch seitliche Ausnehmungen 19 der Führungsstücke 20 und 29 gebildet wird. Wie aus Fig.6 ersichtlich ist, dienen dabei die Zwischenstücke 33 auch als Distanzstücke für die an ihnen außen anliegenden Segmente 8 und sind zugleich an den Verbindungszapfen 30 der Schaltstifte 21 in Umfangsrichtung festgelegt, greifen aber nicht in die Zwischenräume zwischen den benachbarten mittleren Verbindungszapfen 30 der beiden dortigen Schaltstifte 16 ein.
  • Aus den Zeichnungen ist weiterhin ersichtlich, daß zwischen den benachbarten Verbindungszapfen 30 der Schaltstifte 16 jeweils eine im Durchmesser dem Stiftdurchmesser der eigentlichen Schaltstifte 16 und 21 etwa gleichende Sperrscheibe 24 - mit ihrer Achse in Umfangsrichtung der Kupplung verlaufend - gelagert ist, die bei der ausgekuppelten Stellung der Kupplungsteile durch einen Federdraht 32 nachgiebig federnd in die bereits genannte äußere Ringnut 23 des auf der Welle 2 festgelegten Mtnehmers 1 hineingedrückt wird und dadurch die axial zur Synchronisierkupplung beiderseits vorlaufenden Führungsstücke 20 und 29 in ihren Entkupplungs.stellungen festhält. Dadurch, daß die jeweils radial außerhalb der Sperrscheiben 24 angeordneten und bei ausgekuppelter Synchronisierkupplung in der Ebene der Ringnut 23 verlaufenden Klauen 7 in die Eindrehungen der benachbarten Schaltstifte 16 um annähernd den gleichen Betrag eingreifen, wie die Sperrscheiben 24 in die Ringnut 23 eingreifen können, werden die Sperrscheiben 24 bei der insbesondere aus den Fig. 1 und 6 hervorgehenden Entkupplungsstellung durch die Klauen 7 noch zwangläufig in die Ringnut 23 hineingepreßt, wodurch jegliches etwaiges selbsttätiges Verschieben der Schaltstifte 21 ausgeschlossen wird.
  • Die beschriebene Synchronisierkupplung arbeitet folgendermaßen: Wird die Schiebemuffe 6 der vorher in ihrer Auskupplungsstellung befindlichen Synchronisierkupplung beispielsweise (gemäß der Zeichnung) nach rechts - im Sinne einer Verbindung der Welle 2 mit dem Zahnrad 26 - verschoben, so nimmt sie über die in die äußere Ringnut 11 der Synchronisiermuffe 12 eingreifenden Federringteile 10 die Synchronisiermuffe 12 bis zur Anlage deren Konus 25 am Gegenkonus 13 des Zahnrades 26 mit. Durch die noch unterschiedlichen Drehzahlen zwischen der Welle 2 und dem Zahnrad 26 wird nunmehr die Synchronisiermuffe 12 gegenüber den übrigen, mit - der Welle 2 urdrehbar verbundenen Teilen (gemäß Fig. 2 beispielsweise nach unten) gedreht, wodurch die Klauen 7 mit ihren einen Schrägflächen 15 in die zugeordneten rinnenförmigen Erweiterungen 14' der Ausnehmungen 14 der Synchronisiermuffe 12 eingreifen und - dadurch selbst bei Anwendung eines stärkeren Druckes an der Schiebemuffe 6 an einer weiteren axialen Verschiebung gehindert werden.
  • Erst wenn der Gleichlauf zwischen der Welle 2 und dem Zahnrad 26 herbeigeführt ist, hört die an denn Klauen 7 wirksame Umfangskraft zu wirken auf, so daß die Klauen nunmehr - unter entsprechender Drehung der Synchfonisiermuffe 12 über die Synchronisiermuffe 12 über die Schrägflächen 15 und unter gleichzeitigem Ausweichen der äußeren Enden der Federringteile 10 in die Ringnut 9 der Schiebemuffe 6 hinein - weiter gegen das Zahnrad 26 verschoben werden können. Zu beachten ist, daß im Augenblick des Ausrastens der Klauen 7 aus den rinnenförmigen Erweiterungen 14' der Ausnehmungen 14 zugleich die Synchronisiermuffe 12 nicht mehr gegen den Gegenkonus 13 des Zahnrades 26 angedrückt werden kann, weshalb nunmehr wieder eine - allerdings nur kurzzeitige und entsprechend geringfügige - Relativdrehung zwischen der Welle 2 und dem Zahnrad 26 möglich ist. Dies führt dazu, daß die unmittelbar von den Klauen 7 her zunächst allein gegen die benachbarte Stirnfläche des Zahnrades 26 axial angedrückten Schaltstifte 16 mit ihren Kegelspitzen 17 leicht in die zugeordneten Bohrungen 18 des Zahnrades 26 eindringen können und dadurch diese Bohrungen zugleich gegenüber den Schaltstiften 16 und 21 zentrieren.
  • Wegen der Schleppsteuerung ist bei diesem ersten Einschieben der Schaltstifte 16 ein vorzeitiges Verschieben der übrigen Schaltstifte 21 ausgeschlossen, weil die Schaltstifte 16 sich zunächst lediglich im Bereich der Ausnehmungen 19 der Führuggsstücke 20 und 29 bewegen und diese über die Sperrscheibe 24 und den an dieser angreifenden Federdraht 32 vorerst noch in ihrer Mittelstellung festgehalten sind. Erst wenn die Schaltstifte 16 so weit in die Bohrungen 18 eingedrungen sind, daß eine vollständige Zentrierung erreicht ist, werden die Führungs- und Zwischenstücke 20, 29 und 33 unter Mitnahme der zugleich entgegen der Kraft des Federdrahtes. aus der Ringnut 23 nach außen - verschobenen Sperrscheibe 24 mit verschoben und nehmen nunmehr auch- die Schaltstifte 21 im. Sinne einer Einkupplung in die zugeordneten Bohrungen 18 des Zahnrades 26 mit. Die vollständige Kupplung ist damit hergestellt.
  • Soll das Zahnrad 26 wieder entkuppelt werden, so wird die Schiebemuffe 6 zu diesem Zweck aus ihrer seitlichen Stellung (vgl. Fig. 3) wieder in ihre aus Fig. 1 ersichtliche Mittelstellung zurück verschoben. Dabei schieben die Klauen 7 auch die Sperrscheiben 24 wieder in die Mittelstellung zurück, wo sie unter der Kraft der Federdrähte 32 wieder in die Ringnut 23 des Mitnehmers 1 einschnappen und dadurch die Schaltstifte 21 in der ausgekuppelten Stellung (Fig. 5) sichern. Durch die flache Ausbildung der äußeren Ringnut 11 der Synchronisiermuffe 12 schnappen bei der Mittelstellung der Schiebemuffe 6 auch die äußeren Enden, der Federringteile 10 wieder in die Ringnut 11 ein und sichern dadurch die Synchronisiermuffe 12 in ihrer Mittelstellung; bei der keine gegünseitige Berührung der zusammenwirkenden Synchronisierkonen mehr möglich ist.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, da:ß die gesamte Längsverschiebung der Schiebemuffe 6 beim Einkuppeln in einen Vorhub und einen wirksamen Hub unterteilt ist. Der Vorhub ist wiederum in je eine Leerlaufphase (zur Überwindung des Axialspiels der Synchronisierkonen), eine Abbrems-Phase (bei der die- Schiebemuffe 6 zugleich an einer Weiterverschiebung gehindert ist) und eine weitere Leerlaufphase unterteilt, bei der die zu kuppelnden Teile erneut kurzzeitig relativ zueinander drehbar sind. Der eigentliche wirksame Hub besteht aus einer Phase der Feinwinkcleinstelluug, d. h: der gegenseitigen Zentrierung der -Bohrungen 18 des zu kuppelnden Zahnrades mit den Schaltstiften 16, und aus einer Phase der festen Verbindung, wo auch die restlichen Schaltstifte 21 in die bereits zentrierten zugeordneten Bohrungen 18 eindringen können. Durch eine solche vorteilhafte Unterteilung der Einkupplungsarbeit ist eine sehr elastische, stoßfreie Einkupphing gewährleistet, was eine beschriebene Synchronisierkupplungfür Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen und insbesondere von Personenkraftwagen besonders geeignet macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Synchranisierkupplung, insbesondere für Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen, deren Schaltmittel die formschlüssige Kupplung zweier koaxial umlaufender Getriebeteile, z. B. einer Welle und eines Zahnrades, von einer am einen Teil uridrehbar gelagerten Schiebemuffe aus über axial in angepaßte konzentrische Bohrungen des Zahnrades verschiebbare; zugleich zentrierend wirkende Schaltstifte erst nach vollzogener Synchronisation durch eine mit einem Gegenkonus des zu kuppelnden Teiles zusammenwirkende Synchronisiermuffe zulassen, dadurch, gekennzeichnet, daß -noch weitere, von den vorgenannten Schaltstiften (16) aus über eine Schleppsteuerung (20, 29, 33) mitgenommene Schaltstifte (21) vorgesehen sind, die in die Bohrungen (18) erst nach deren vollzogener Zentrierung eingreifen können. 2. - Synchronisierkupplung nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppsteuerung aus in Eindrehungen (Verbindungszapfen (30). aller zusammenwirkenden Schaltstifte (16 und 21) eingreifenden und mit diesen gegenüber der Welle (2) axial verschiebbaren Führungsstücken (20 und 29) und Zwischenstücken (33) besteht, wobei die zugleich zentrierend wirkenden Schaltstifte (16) gegenüber den mit den weiteren Schaltstiften (21) spielfrei zusammenwirkenden Führungs- und Zwischenstücken (20, 29 und 33) ein die Schleppsteuerung ergebendes axiales Spiel Ausnehmungen (19) aufweisen. 3. Synchronisierkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in. Eindrehurigen (Verbindungszapfen 30) der zugleich zentrierend wirkenden Schaltstifte (16) eingreifende innere Klauen (7) der Schiebemuffe (6) die Synchronisiermuffe (12) in die axialen Schaltverschiebungen der Klauen (7) zulassenden Ausnehmungen (14) durchsetzen, die in ihrem axialen Mittelbereich in Umfangsrichtung beiderseits je eine rinnenförmige Erweiterung (14') aufweisen, wobei die in Umfangsrichtung beiderseits mit entsprechenden Schrägflächen (15) versehenen Klauen (7) bis zur vollzogenen je nach Richtung der Relativdrehung jeweils in die einen Erweiterungen (14') kraftschlüssig eingreifen und dadurch an einer vorzeitigen Schaltverschiebung gehindert werden. 4. Synchronisierkupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten, zugleich zentrierend wirkenden Schaltstiften (16) statt eines Zwischenstückes (33) eine im Durchmesser dem Stiftdurchmesser etwa gleichende Sperrscheibe (24) mit ihrer Achse in Umfangsrichtung verlaufend gelagert ist, die bei der ausgekuppelten Stellung der Kupplungsteile nachgiebig federnd in eine dortige äußere Ringnut (23) der Welle (2) bzw. eines auf dieser festgelegten und zugleich zur Lagerung der Schaltstifte (16 und 21) dienenden Mitnehmers (1) hineingedrückt wird und dadurch die axial zur Synchronisierkupplung beiderseits verlaufenden Führungsstücke (20 und 29) in ihren Entkupplungsstellungen festhält. 5. Synchronisierkupplung nachAnspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils radial außerhalb der Sperrscheiben (24) angeordneten und bei ausgekuppelter Synchronisierkupplung in der Ebene der Ringnut (23) verlaufenden Klauen (7) in die Eindrehungen (Verbindungszapfen 30) der benachbarten Schaltstifte (16) um annähernd' den gleichen Betrag eingreifen, wie die Sperrscheiben (24) in die Ringnut (23) eingreifen. 6: Synchronisierkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer an sich bekannten Anordnung von vorzugsweise drei entlang dem Kupplungsumfang gleichmäßig verteilten und von der Schiebemuffe (6) aus axial verschiebbaren Gruppen von Schaltstiften (16, 21) jede Gruppe von einer Klaue (7) der Schiebemuffe (6) aus schaltbar ist, während in den entsprechenden Zwischenräumen zwischen den Gruppen je ein in einer radialen Bohrung der Welle (2) bzw. des Mitnehmers (1) geführter und die drehfeste Verbindung mit äußeren Kupplungsteilen (6, 8, 10) herstellender Mitnehmerzapfen (3) nach außen ragt. 7. Kupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter, zur nachgiebigen axialen Verbindung zwischen die Schiebemuffe (6) und die Synchronisiermuffe (12) dienender Federring aus in ihrer Zahl der Zahl der Mitnehmerzapfen (3) entsprechenden kreisbogenförmigen und je über einen Mitnehmerzapfen(3) drehfest mit der Welle(2) verbundenen Federringteilen (10) besteht, die in Umfangsrichtung zwischen ihren benachbarten Enden je eine der - lediglich in einer inneren Ringnut (9) der Schiebemuffe (6) geführten - Klauen (7) einfassen und dadurch zu deren drehfester Verbindung mit der Welle (2) beitragen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 960 961; deutsche Auslegeschrift Nr. 1003 046; schweizerische Patentschrift Nr. 227 053; französische Patentschrift Nr. 1095 514. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1101172.
DET18322A 1959-05-06 1960-05-03 Synchronisierkupplung, insbesondere fuer Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen Pending DE1127229B (de)

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